Umrüstungsverweigerer erhalten keine TÜV-Plakette – Meldung der KÜS

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News vom 24.10.2017 um 13:31 Uhr

Die KÜS meldet: Umrüstungsverweigerer erhalten keine TÜV-Plakette.

Die KÜS meldet: Umrüstungsverweigerer erhalten keine TÜV-Plakette.

Im September 2015 kam der VW-Abgasskandal ans Licht. Der deutsche Autohersteller und seine Tochterunternehmen hatten eine spezielle Abschaltautomatik in Dieselfahrzeuge eingebaut. Diese sorgte dafür, dass auf dem Prüfstand weniger Schadstoffe ausgestoßen wurden als im Straßenverkehr. VW & Co. mussten daraufhin eine Rückrufaktion starten, bei der eine neue Software aufgespielt wurde. Aus Angst vor negativen Folgen sind jedoch nicht alle Kunden der Aufforderung gefolgt. Und das kann nun Folgen beim TÜV haben: Umrüstungsverweigerer erhalten unter Umständen keine TÜV-Plakette.

Der VW-Rückruf ist bald beendet

Laut Angaben von Volkswagen wurden innerhalb der letzten Monate 90 Prozent aller vom Abgasskandal betroffenen Dieselfahrzeuge umgerüstet. Eines der ersten Modelle, die vom Rückruf betroffen waren, stellte der Pick-Up VW Amarok dar.

Mittlerweile kann bei der Hauptuntersuchung laut Angaben der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger – kurz KÜS genannt – mittels einer Software-Überprüfung festgestellt werden, ob die behördlich vorgeschriebene Umrüstung durchgeführt wurde.

Bei folgenden Modellen ist die Frist zur Umrüstung mittlerweile abgelaufen. Diese Kfz müssten also alle bereits das Software-Update hinter sich haben:

  • Seat Exeo
  • VW Amarok
  • Audi A4
  • Audi A5
  • Audi A6
Umrüstungsverweigerer erhalten unter Umständen keine TÜV-Plakette, da dies als erheblicher Mangel angesehen wird. Die rechtlichen Grundlagen hierfür hat das Kraftfahrt-Bundesamt geschaffen. Auch Fahrzeuge, bei denen das Update rückgängig gemacht wurde, können durch die Hauptuntersuchung fallen.

Die Bedeutung der Hauptuntersuchung in Deutschland

Eine Software-Überprüfung überführt Umrüstungsverweigerer. Sie erhalten keine TÜV-Plakette.

Eine Software-Überprüfung überführt Umrüstungsverweigerer. Sie erhalten keine TÜV-Plakette.

Bei der Hauptuntersuchung, welche umgangssprachlich meist einfach nur TÜV genannt wird, werden Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Verkehrssicherheit überprüft. Kfz, die eine unmittelbare Verkehrsgefährdung darstellen, dürfen vorerst nicht mehr im Straßenverkehr bewegt werden. Das sorgt für mehr Sicherheit auf den deutschen Straßen.

Umrüstungsverweigerer erhalten unter Umständen keine TÜV-Plakette, weil dies – wie bereits erwähnt – als erheblicher Mangel bewertet werden kann. In diesem Fall müssen die Missstände unverzüglich behoben werden.

Innerhalb eines Monats ist dann eine Nachuntersuchung zu absolvieren, für die weitere Kosten anfallen. Erst wenn bei dieser Untersuchung festgestellt wurde, dass alle Mängel beseitigt wurden, wird eine neue Plakette erteilt.

Wann ist der nächste TÜV fällig? Den Termin können Sie unter anderem Ihrem Fahrzeugschein entnehmen. Außerdem können Sie das Datum auch auf der Prüfplakette auf dem hinteren Nummernschild finden. Die in der Mitte stehende Zahl steht für das Jahr. Die Zahl, die auf der 12-Uhr-Position steht, gibt den Monat an.
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