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Parken vor Grundstückseinfahrten – Welche Regeln gelten hier?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 18. November 2021

Welches Verhalten wird an einer Grundstückseinfahrt gefordert?

Ist das Parken gegenüber einer Einfahrt laut StVO erlaubt?
Ist das Parken gegenüber einer Einfahrt laut StVO erlaubt?

Laut Paragraph 1 der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen alle Teilnehmer am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht walten lassen sowie sich so verhalten, dass kein anderer behindert oder belästigt wird.

Des Weiteren finden sich in Paragraph 12 Regeln sowie Vorschriften zum Halten und Parken. Hier wird unter anderem geklärt, worin der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen besteht. Außerdem wird beispielsweise angegeben, dass es nicht erlaubt ist, an engen und unübersichtlichen Straßenstellen zu halten oder sein Auto abzustellen.

Trotz all dieser Regelungen kommt es auf deutschen Straßen recht häufig zu Uneinigkeiten, was das Parken betrifft. Ein ganz besonders strittiges Thema, gerade unter Nachbarn, stellt das Parken vor Grundstückseinfahrten dar. Müssen Sie stets eine Einfahrt bzw. Ausfahrt freihalten? Ist das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt verboten bzw. bestehen hier Einschränkungen? Können Sie ein Auto, das vor Ihrer Einfahrt parkt, abschleppen lassen? Und wie verhält es sich laut Verkehrsrecht beim Parken vor oder gegenüber einer Garageneinfahrt?

Diese und weitere Fragen werden im folgenden Ratgeber beantwortet, damit Sie sicher im Verkehrsdschungel vorankommen und sich bei der Parkplatzsuche zurechtfinden.

FAQ: Parken vor Grundstückseinfahrten

Was sagt die StVO zum Parken vor Grundstückseinfahrten?

§ 12 der Straßenverkehrs-Ordnung besagt, dass das Parken vor Grundstücksein- und -ausfahrten und vor Bordsteinabsenkungen unzulässig ist. Auf schmalen Fahrbahnen gilt das auch gegenüber der Ein- bzw. Ausfahrt.

Muss ich beim Parken neben einer Grundstückseinfahrt einen bestimmten Abstand beachten?

Nein. Sofern Ihr Fahrzeug nicht vor dem abgesenkten Bordstein steht, können Sie direkt neben einer Grundstückseinfahrt halten und parken.

Darf ich auch vor meiner eigenen Ausfahrt nicht parken?

Doch, das dürfen Sie. Das Parkverbot gilt grundsätzlich, damit die Anwohner nicht behindert werden. Steht Ihr eigenes Fahrzeug vor Ihrer Einfahrt, ist das üblicherweise nicht der Fall. Für andere Verkehrsteilnehmer wird allerdings ein Bußgeld fällig. Wie hoch dieses ausfallen kann, erfahren Sie hier.

Mindestabstand beim Parken – im Video erklärt

Erfahren Sie in diesem Video, ob es einen vorgeschriebenen Mindestabstand beim Parken gibt.

Allgemeine Informationen zur Grundstückszufahrt

Das Parken vor Grundstückseinfahrten ist verboten.
Das Parken vor Grundstückseinfahrten ist verboten.

Eine Grundstückseinfahrt ist laut Definition eine erkennbare Zufahrt zu einem Grundstück und verbindet dieses damit mit der öffentlichen Straße.

Die Zufahrt kann über einen Gehweg erfolgen (bei diesem handelt es sich um öffentlichen Verkehrsraum) und ist meist durch einen abgesenkten Bordstein als solche zu erkennen. Doch auch Garagentüren, Tore, Mauerpfeiler, ortsübliche Fahrbahnmarkierungen oder sogar Fahrspuren auf unbefestigtem Boden können auf eine Grundstückszufahrt hinweisen.

Es ist demnach nicht zwingend erforderlich, dass die Bordsteine des Gehweges, über den die Grundstückszufahrt führt, zur Fahrbahn hin abgesenkt sein müssen (Urteil des BGH, Az.: 4 StR 535/70). Dies ist vor allem dann der Fall, wenn diese durch ein Schild, welches mit „Einfahrt freihalten (auch gegenüber)“ beschriftet ist, gekennzeichnet wird.

Wenn Sie ein Grundstück über eine Zufahrt verlassen und auf eine öffentliche Straße fahren, müssen Sie den anderen Kfz Vorfahrt gewähren. Jedwede Gefährdung des bevorrechtigten Verkehrs muss ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund ist langsam und vorsichtig zu fahren, damit, falls ein Radfahrer oder ein anderes Fahrzeug herannaht, noch rechtzeitig abgebremst werden kann. Des Weiteren müssen Sie blinken, wenn Sie abbiegen möchten.

Was viele Autofahrer nicht wissen: Das Parken auf dem Gehweg ist laut Verkehrsrecht nur dort erlaubt, wo das entsprechende Verkehrszeichen 315 (weißes „P“ auf blauem Grund inkl. bildlicher Darstellung, wie die Fahrzeuge auf dem Gehweg abzustellen sind) bzw. Parkflächenmarkierungen darauf hinweisen. Außerdem gilt dies nur für Kfz mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 2,8 t.

Was besagt die StVO zum Parken vor Einfahrten?

Das Parken vor Grundstückseinfahrten ist laut StVO geregelt. Maßgeblich ist hier Paragraph 12 Abs. 3 Nr. 3 sowie Nr. 5. Dieser besagt Folgendes:

Das Parken ist unzulässig
[…]
3. vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber,
[…]
5. vor Bordsteinabsenkungen.

Das Parken direkt an Einfahrten ist demnach verboten. Dies dient zum einen natürlich dem Zweck, dass die Eigentümer der Grundstücke bzw. die dort lebenden Menschen und deren Besucher beim Ein- und Ausfahren nicht beeinträchtigt oder belästigt werden. Zum anderen darf bei der Grundstücksausfahrt keine Sichtbehinderung vorliegen. Dies könnte zu gefährlichen Situationen mit Fußgängern, Radfahrern oder anderen Pkw führen.

Im Gegensatz zum Parken ist das Halten vor Grundstückseinfahrten jedoch erlaubt. Der Unterschied zwischen Halten und Parken kann wie folgt erklärt werden:

  • Beim Halten handelt es sich um eine freiwillige Fahrtunterbrechung auf der Fahrbahn oder dem Seitenstreifen. Das Anhalten wurde hierbei nicht durch die Verkehrslage (z.B. stockenden Verkehr oder einen Stau) oder ein Verkehrszeichen (beispielsweise das Rotlicht einer Ampel oder ein Stoppschild) veranlasst. Das Halten ist überall dort erlaubt, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.
  • Demgegenüber parken Sie, wenn Sie länger als drei Minuten halten oder aber das Fahrzeug verlassen. Sie dürfen hierbei keine Halte- oder Parkverbote missachten und müssen des Weiteren genügend Raum zum Ein- und Aussteigen sowie zum Rangieren lassen. Außerdem gilt das Gebot, dass platzsparend geparkt werden soll.

Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf handelt es sich außerdem nicht um ein widerrechtliches Parken vor Grundstückseinfahrten, wenn der Fahrer zwar das Fahrzeug verlässt, es aber ständig im Auge behält und jederzeit die Zufahrt räumen könnte (OLG Düsseldorf VM 79, 7). Selbiges gilt, wenn der Verkehr überhaupt nicht behindert wird, weil niemand aus- bzw. einfahren möchte oder Grundstückseinfahrten offensichtlich unbenutzbar ist.

Das Parken neben Grundstückseinfahrten ist erlaubt, so lange niemand dadurch behindert wird und sich das Fahrzeug nicht mehr vor dem abgesenkten Bordstein befindet. Die Vorschrift, die besagt, dass das Parken vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 Meter von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten unzulässig ist, gilt nämlich eben nur für diese Fälle, aber nicht für Zufahrten eines Grundstücks. Für das Parken vor Einfahrten ist der Abstand also nicht festgelegt.

Außerdem besagt die StVO, dass das Parken gegenüber einer Einfahrt verboten ist, wenn es sich um eine schmale Fahrbahn handelt. Wie genau ist dies aber zu verstehen? Diese recht umstrittene Frage versuchen wir im nächsten Abschnitt zu klären.

Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt – Häufiger Streitfall

Das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt ist dann verboten, wenn nur ein schmaler Fahrstreifen übrig bleibt.
Das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt ist dann verboten, wenn nur ein schmaler Fahrstreifen übrig bleibt.

Gerade in Wohngebieten mit hohem Parkdruck – also bei einer angespannten Parksituation, die dadurch ausgelöst wird, dass nicht ausreichend Stellplätze für Pkw verfügbar sind – kommt es häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn.

Ein Streitpunkt ist in vielen Fällen das Parken gegenüber der Ausfahrt eines Privatgrundstücks.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt laut StVO dann verboten, wenn es sich um eine schmale Fahrbahn handelt.

Wann genau wird eine Straße aber als schmal bezeichnet und muss beim Parken vor bzw. gegenüber Grundstückseinfahrten ein bestimmter Abstand eingehalten werden?

Es ist nicht erlaubt, sein Auto an einem abgesenkten Bordstein abzustellen. Dieser soll es nämlich unter anderem Rollstuhlfahrern, gehbehinderten Menschen sowie Personen mit Kinderwagen ermöglichen, problemlos von der Straße auf den Bürgersteig bzw. anders herum zu gelangen. Ist dieser Überweg durch ein parkendes Fahrzeug versperrt, sind diese Gruppen dazu gezwungen, einen Umweg – möglicherweise über die Fahrbahn – zu machen, was sowohl für die betreffenden Personen als auch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefährdung darstellen kann.

Erster Anhaltspunkt: Die Breite der Straße

Bei der Entscheidung, wann ein Parkverbot auf Grund einer engen Straßenstelle besteht, werden zwei unterschiedliche Ansätze vertreten. Der erste bezieht sich auf die tatsächlichen Ausmaße der Fahrbahn. Im Gesetz ist jedoch nicht genau definiert, wann es sich um eine Engstelle handelt, wenn sich ein Hindernis – beispielsweise ein geparktes Auto – auf der Straße befindet. Vielmehr ist es den Gerichten überlassen, diese festzulegen und zu bestimmen, unter welchen Umständen das Parken vor Grundstückseinfahrten erlaubt ist.

Als erforderlich gilt, dass ein Fahrzeug, welches über eine herkömmliche Breite verfügt, die Straße ungehindert durchfahren kann. Hierbei muss es außerdem möglich sein, einen angemessenen Sicherheitsabstand zum parkenden Kfz einzuhalten.

Aus § 32 Abs. 1 Nr. 1 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) gilt zur Breite eines Fahrzeugs folgender Richtwert:

(1) Bei Kraftfahrzeugen und Anhängern einschließlich mitgeführter austauschbarer Ladungsträger (§ 42 Absatz 3) darf die höchstzulässige Breite über alles – ausgenommen bei Schneeräumgeräten und Winterdienstfahrzeugen – folgende Maße nicht überschreiten:
1. allgemein: 2,55 m.

Es wird demnach von einer höchstzulässigen Breite von 2,55 m für einen Pkw ausgegangen. Nun muss weiterhin bestimmt werden, wie groß der Seitenabstand im Normalfall ausgestaltet sein sollte. Maßgeblich ist hierbei, dass zwischen dem abgestellten Auto sowie anderen etwaigen Begrenzungen – also beispielsweise dem Bordstein des gegenüberliegenden Bürgersteiges – ausreichend Platz vorhanden sein muss, damit das gefahrlose Verlassen der Grundstückseinfahrt möglich ist.

Meist wird für den notwendigen Seitenabstand von einer Breite von 25 Zentimetern je Seite des Fahrzeugs, dementsprechend insgesamt 50 Zentimetern, ausgegangen. Addieren wir beide Werte, erhalten wir ein Ergebnis von 3,05 Metern. Damit müsste also normalerweise ein solcher Abstand reichen, damit das Parken gegenüber einer Grundstücksausfahrt erlaubt ist und andere Autofahrer, wenn diese vorsichtig am Hindernis vorbeifahren, nicht behindert werden.

Viele Gerichte runden diesen Wert jedoch ab und gehen aus Gründen der Einfachheit von einer nötigen und einzuhaltenden Mindestbreite von 3 Metern aus, die die Engstelle aufweisen muss, damit das Vorbeifahren problemlos möglich ist.

Jedoch ist diese Entscheidungsgrundlage, die sich lediglich auf die erforderliche Mindestbreite einer Fahrbahn bezieht, nicht die einzige, die vor Gerichten dazu verwendet wird, um festzulegen, ob es sich um ein widerrechtliches Parken vor einer Grundstückseinfahrt handelt.

Der Bau neuer Grundstückseinfahrten

Bauen Sie ein neues Haus, muss in der Regel für eine Grundstückseinfahrt eine Genehmigung eingeholt werden. Jedes deutsche Bundesland besitzt in diesem Zusammenhang seine eigenen Richtlinien.

Es muss unter anderem geprüft werden, ob eine Zufahrt zulässig ist. Häufig werden Einzelzufahrten für Pkw auf eine Breite von drei Metern beschränkt. Dies wird damit begründet, dass möglichst viel öffentlicher Parkraum bzw. Straßennebenraum erhalten werden soll, damit das Abstellen von Fahrzeugen nicht nur auf privaten Stellflächen möglich ist.

Des Weiteren ist für die Zufahrt immer die kürzeste Verbindung zwischen öffentlicher Straße und Anliegergrundstück zu wählen. Meist wird nur eine einzige Auffahrt pro Grundstück genehmigt, eine weitere wird nur in Ausnahmefällen gestattet. An Kreuzungs- und Einmündungsbereichen ist eine Ein- bzw. Ausfahrt außerdem grundsätzlich unzulässig.

Für den Bau einer Grundstückszufahrt wird also eine Genehmigung benötigt, da mit diesem ein Eingriff in den Verkehr einhergeht und die öffentlichen Straßen davon betroffen sind.

Zweiter Anhaltspunkt: Behinderungen bei der Ein- oder Ausfahrt

Die Ansicht, dass bei einer Entscheidung, ob das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt verbotswidrig erfolgte, allein die Breite der Engstelle betrachtet werden muss, wird mittlerweile jedoch kritisch betrachtet. Vielmehr wird von vielen Gerichten das Augenmerk auf den Grad der Behinderung durch das abgestellte Fahrzeug gelegt. Dies wird damit begründet, dass bei der Entscheidung, ob eine Fahrbahn zu schmal sei, vor allem Folgendes berücksichtigt werden muss: Der Person, die eine Grundstückzufahrt benutzen will, muss die Nutzung derselben möglich sein und sie soll vor Beeinträchtigungen geschützt werden, die von anderen Verkehrsteilnehmern, die gegenüber der Einfahrt parken, ausgelöst werden können.

Beim Parken gegenüber einer Einfahrt ist darauf zu achten, dass niemand behindert wird.
Beim Parken gegenüber einer Einfahrt ist darauf zu achten, dass niemand behindert wird.

Laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Saarbrücken (Ss (Z) 227/93) aus dem Jahr 1994 ist eine solche Beeinträchtigung nicht durch das bloße Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt an sich gegeben.

Vielmehr muss die Schwere der Störung festgestellt werden. Ist die Ausfahrt nicht in einem Zug möglich, sondern muss der Fahrer ein Mal rangieren, so wird dies noch nicht als Beeinträchtigung gewertet.

Dies wird damit begründet, dass gerade in Wohngebieten zwei Interessengruppen aufeinandertreffen: die Grundstücksbesitzer bzw. Anwohner, die über eine Zufahrt ein- und ausfahren, sowie andere Verkehrsteilnehmer,zum Beispiel Besucher, die einen Parkplatz auf der öffentlichen Straße suchen. Angesichts des wachsenden Parkdrucks müssen die Bedürfnisse beider Gruppen in ein angemessenes Verhältnis zueinander gesetzt werden.

Aus diesem Grund müssen Nutzer einer Ein- bzw. Ausfahrt Behinderungen, solange sich diese in einem gewissen Rahmen bewegen, in Kauf nehmen. Das OLG Saarbrücken legte fest, dass einmaliges Rangieren hinnehmbar sei, in anderen Urteilen wurde jedoch entschieden, dass das Parken gegenüber von Einfahrten auch dann erlaubt ist, wenn Anwohner zwei bis drei Mal rangieren müssen, um vom Grundstück zu fahren.

So urteilte beispielsweise der Verwaltungsgerichtshof (VGH) München im Jahr 1998, dass das zwei- bis dreimalige Vor- und Zurücksetzen beim Ausfahren aus einer Garage nicht als Einschränkung gewertet werden kann. Vielmehr sei dies angesichts der allgemeinen Parkraumsituation der Normalfall im Straßenverkehr. So lange das Rangieren einem durchschnittlich geschickten Kraftfahrzeugführer ohne gravierende Schwierigkeiten möglich ist, wird das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt oder einer Garage demnach erlaubt.

Äußerst schwierige Fahrmanöver, die häufigere Richtungswechsel und zentimetergenaues Lenken erfordern, sind allerdings nicht zu verlangen. Ist das Ein- und Ausfahren gänzlich unmöglich, ist die Sachlage klar: In einem solchen Fall ist das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt auf jeden Fall verboten.

Auch der Besitz eines Bewohnerparkausweises berechtigt Sie nicht zum widerrechtlichen Parken vor bzw. gegenüber einer Einfahrt. Sie müssen sich auch dann an die geltenden Regeln zum Halten und dem Abstellen von Fahrzeugen halten und auf die Parkflächenmarkierungen sowie Verkehrszeichen achten.

Ein- und Ausfahrt freihalten – Gilt dies auch für den Besitzer des Grundstücks?

Wir haben bereits geklärt, dass das Parken vor Grundstückseinfahrten verboten ist, da die Anwohner nicht daran gehindert werden dürfen, auf das Grundstück zu fahren bzw. dieses zu verlassen. Wie verhält es sich aber beim Parken vor der eigenen Einfahrt? Gelten hier die gleichen Regeln? Grundsätzlich ist festzuhalten, dass den Berechtigten – hierbei handelt es sich meist um den Besitzer, Mieter oder Pächter eines Grundstücks – das Parken an eigenen Grundstückseinfahrten erlaubt ist, während für alle anderen Verkehrsteilnehmer ein Parkverbot gilt. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Die Regel „Einfahrt freihalten“ gilt laut StVO, damit Anwohnern das Befahren der eigenen Zufahrt möglich ist.

Parken vor eigener Einfahrt: Das Thema ist nach wie vor strittig.
Parken vor eigener Einfahrt: Das Thema ist nach wie vor strittig.

Parken diese selber vor Grundstückseinfahrten, ist eine solche Behinderung nicht gegeben. Grundsätzlich ist es also erlaubt, ein Auto vor der eigenen Zufahrt abzustellen. Auch anderen Verkehrsteilnehmern, beispielsweise Besuchern, ist das Parken hier erlaubt, solange das vom Besitzer genehmigt wurde.

Allerdings ist es häufig der Fall, dass sich vor einer Zufahrt ein abgesenkter Bordstein befindet. Laut § 3 Abs. 3 Nr. 5 StVO ist das Parken vor Bordsteinabsenkungen jedoch verboten. Wie verhält es sich also hier: Ist das Parken vor eigenen Grundstückseinfahrten auch dann erlaubt, wenn der davor liegende Bordstein abgesenkt ist?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage lässt sich nicht geben. Die Sachlage ist bei gerichtlichen Urteilen strittig und wird unterschiedlich behandelt. Eine grundlegende und einheitliche Regelung steht noch aus. Manche Fachleute (beispielsweise Bouska) gehen davon aus, dass das Abstellen eines Fahrzeugs vor der eigenen Zufahrt, auch wenn sich dort eine Bordsteinabsenkung befindet, rechtmäßig ist.

Andere Quellen (beispielsweise Berr/Hauser/Schäpe) geben an, dass sich das Parkverbot vor einem abgesenkten Bordstein auch auf die eigene Grundstückszufahrt erstreckt. Dies wird dadurch begründet, dass Bordsteinabsenkungen auch dazu dienen, Rollstuhlfahrern oder Personen, die einen Kinderwagen schieben, das einfache Auf- und Abfahren vom Bürgersteig zu ermöglichen.

Allerdings wird im Gegenzug darauf hingewiesen, dass die zuständigen Behörden von einer Verfolgung absehen sollen, wenn auf Grund der örtlichen Umstände nicht mit Menschen im Rollstuhl zu rechnen ist oder für diese ausreichend weitere Möglichkeiten bestehen, um problemlos von der Fahrbahn auf den Gehweg bzw. andersherum zu wechseln.

Als Grundlage hierzu dient das in § 47 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) festgehaltene Opportunitätsprinzip. Der erste Absatz des Paragraphen besagt Folgendes:

Die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Verfolgungsbehörde. Solange das Verfahren bei ihr anhängig ist, kann sie es einstellen.

Die Behörde kann also im Einzelfall entscheiden, das Verfahren einzustellen und Großzügigkeit walten zu lassen. Befindet sich vor der Grundstückszufahrt kein abgesenkter Bordstein, ist das Abstellen vor der eigenen Zufahrt jedoch grundsätzlich erlaubt.

Sollten Sie für das Parken vor eigenen Grundstückseinfahrten mit einem Bußgeld belegt worden sein, kann es sich also lohnen, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zu erheben und dabei auf das Opportunitätsprinzip, welches in § 47 OWiG festgelegt ist, hinzuweisen. Unter Umständen kann das Verfahren eingestellt werden.

“Ausfahrt freihalten” – Ist das Schild verbindlich?

Ein Schild, welches mit
Ein Schild, welches mit “Ausfahrt freihalten” beschriftet ist, dient lediglich als Hinweis.

Beim Parken vor Grundstückseinfahrten können Autofahrer häufig Folgendes erblicken: ein Schild welches mit “Ausfahrt freihalten (auch gegenüber)” beschriftet ist. Doch ist eine solche Beschilderung überhaupt zulässig und müssen Sie mit Konsequenzen rechnen, wenn Sie Ihr Fahrzeug an einer solchen Stelle abstellen?

Grundsätzlich ist es erlaubt, ein “Einfahrt verboten”- / “Einfahrt freihalten”-Schild aufzustellen. Voraussetzung ist jedoch, dass dieses auf dem eigenen Grundstück angebracht wird und es nicht mit einem amtlichen Verkehrszeichen verwechselt werden kann.

Das selbst angebrachte Schild kann jedoch nur als Hinweis dafür angesehen werden, dass es sich um eine Ausfahrt handelt, bzw. als Bitte darum, nicht an dieser Stelle zu parken. Eine Rechtskraft besitzt es nämlich nicht.

Nur offizielle Verkehrszeichen, die sich im Verkehrszeichenkatalog der StVO finden lassen und von der zuständigen Behörde angeordnet wurden, sind verbindlich von allen Teilnehmern am Straßenverkehr zu befolgen.

Bußgelder für das Parken vor Grundstückseinfahrten

Wenn Sie unrechtmäßig vor einer Grundstückseinfahrt parken, kann dieser Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung mit einem Bußgeld geahndet werden. Ordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr werden in der Regel vom zuständigen Ordnungsamt aufgenommen. Werden Sie beim Parken vor einer Einfahrt erwischt, fällt normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro an. Behindern Sie zusätzlich den restlichen Verkehr, kann dieses jedoch auf 15 Euro erhöht werden.

Widersetzen Sie sich dem Parkverbot vor einer Einfahrt und stellen Ihren Pkw länger als drei Stunden ab, wird dieser Verstoß mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro geahndet. Kommt hierzu noch eine Behinderung, werden 30 Euro fällig.

Der folgenden Übersicht können Sie noch einmal gebündelt entnehmen, welche Sanktionen für das Parken an Einfahrten anfallen:

VerstoßBußgeld
Parken vor Grundstücksein- und -ausfahrten10 €
... mit Behinderung15 €
... länger als drei Stunden20 €
... langer als drei Stunden mit Behinderung30 €
Parken Sie widerrechtlich auf einem Behindertenparkplatz, wird ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro fällig. Hier dürfen nur Personen parken, die über den blauen EU-Parkausweis für Behinderte verfügen. Diesen bekommen nicht alle schwerbehinderten Personen, sondern nur solche, in deren Ausweis das Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbehindert) oder Bl (blind) vermerkt ist oder die an beidseitiger Amelie (beide Arme fehlen), Phokomelie (Hände bzw. Füße setzen unmittelbar an den Schultern bzw. Hüften an) oder vergleichbaren Funktionseinschränkungen leiden.

Parken vor Garageneinfahrten – Unrechtmäßiges Abstellen auf einem Privatgrundstück

Bislang haben wir uns damit beschäftigt, wie es sich mit dem Parken vor bzw. gegenüber einer Grundstückseinfahrt verhält, wenn es sich um eine öffentliche Straße handelt. Wie ist es nun aber um die Rechtslage bei privaten Grundstücken bestellt, etwa beim Parken vor einer Garage?

Grundsätzlich ist das Parken vor einer Garageneinfahrt zu unterlassen, da hierdurch der Besitzer behindert wird, indem er nicht aus der Unterstellmöglichkeit herausfahren bzw. in diese einfahren kann. Viele Eigentümer weisen auch mit einem Schild mit der Aufschrift “Garageneinfahrt freihalten” darauf hin, dass andere Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle nicht parken sollten. Die StVO gilt hier jedoch nicht.

Ist es erlaubt, ein Auto, das vor Ihrer Einfahrt steht, abschleppen zu lassen?
Ist es erlaubt, ein Auto, das vor Ihrer Einfahrt steht, abschleppen zu lassen?

Während die Polizei bzw. das Ordnungsamt einschreiten können, wenn Parkverstöße auf öffentlichen Straßen begangen werden, sind die Behörden bei der Verletzung privater Rechte nicht zuständig. Die Polizei darf nur einschreiten, wenn von einer Nötigung ausgegangen werden kann. Eine solche liegt dann vor, wenn die parkende Person das Abstellen ihres Fahrzeuges dazu verwendet, um den Garagenbesitzer daran zu hindern, in diese einzufahren bzw. diese zu verlassen.

Die Polizei kann auch dann gerufen werden, wenn das Parken vor der Garageneinfahrt gleichzeitig dazu führt, dass eine Grundstückseinfahrt versperrt wird und das Befahren aus diesem Grund nicht mehr möglich ist. In einem solchen Fall kann eine Störung der öffentlichen Sicherheit laut § 1 Abs. 1 des Polizeigesetzes (PolG) vorliegen.

Hat der Falschparker jedoch nur die Garageneinfahrt übersehen oder verfolgt keine bösen Absichten, weil er etwa davon ausgeht, dass der Grundstücksbesitzer nicht anwesend ist, kann von keiner Nötigung ausgegangen werden. In einem solchen Fall wäre die Polizei also nicht zuständig.

Das kurzfristige Parken vor bzw. gegenüber von Garageneinfahrten muss laut eines Urteils des Bundesgerichtshofes (Az.: V ZR 154/10) übrigens geduldet werden, da es sich hierbei um keine Nötigung handelt.

Parken vor eigener Garage oder Garageneinfahrt – Ist das erlaubt?

Natürlich können Sie vor der eigenen Garage parken. In diesem Fall stellt das Abstellen des Fahrzeugs keine Behinderung dar. Außerdem können Sie auch Ihrem Besuch erlauben, dort zu parken.

Dürfen Sie einen Falschparker abschleppen lassen?

Das Parken vor Grundstückseinfahrten ist also grundsätzlich verboten, während das Abstellen eines Fahrzeugs gegenüber einer Ein- bzw. Ausfahrt nur unter Umständen eine Ordnungswidrigkeit darstellen kann. Wie sollten Sie sich als Betroffener nun verhalten, wenn Ihre Zufahrt zugeparkt wurde?

Parken vor Grundstückseinfahrten: Das Abschleppen kann teuer werden.
Parken vor Grundstückseinfahrten: Das Abschleppen kann teuer werden.

Steht der Falschparker nicht auf Ihrem privaten Grundstück, sondern auf einer öffentlichen Straße – etwa beim Parken gegenüber von Einfahrten – so haben Sie die Möglichkeit, sich an das örtliche Ordnungsamt bzw. an die Polizei zu wenden. Diese können das Abschleppen des widerrechtlich abgestellten Fahrzeugs anordnen. Allerdings wird zu diesem Mittel nur gegriffen, wenn Sie Ihre Zufahrt dringend verlassen müssen. Besteht kein zwingender Grund für das Umsetzen des Fahrzeugs, wird dem Fahrzeugführer in den meisten Fällen lediglich ein Strafzettel ausgestellt.

Die Situation stellt sich anders dar, wenn es sich um falsches Parken auf einem Privatgrundstück, also etwa vor einer Garage, handelt. Hier ist das Ordnungsamt bzw. die Polizei nicht zuständig. In einem solchen Fall müssen Sie selbst tätig werden. Wenn ein Falschparker Ihre Zufahrt blockiert oder durch das Parken gegenüber Ihrer Grundstückseinfahrt das Herausfahren nicht mehr möglich ist, müssen Sie zunächst abwarten, ob der Fahrzeugführer zeitnah wieder auftaucht. Unter Umständen wollte dieser seinen Pkw nur kurz abstellen, um beispielsweise etwas abzuholen.

Ist der Fahrer nicht ausfindig zu machen, können Sie einen Abschleppdienst rufen. In diesem Fall müssen Sie zunächst die dafür anfallenden Kosten selbst tragen und können diese später vom Betroffenen zurückfordern. Nicht selten landen solche Fälle zum Thema “Parken vor Grundstückseinfahrten” dann vor Gericht.

Bevor Sie den Abschleppdienst rufen, sollten Sie deshalb Beweisfotos machen, um zu belegen, dass eine Ein- bzw. Ausfahrt auf das Grundstück für Sie nicht mehr möglich war. Sie sollten außerdem Fotos von eventuellen Schäden – Kratzer oder Macken – am Auto anfertigen. So kann Ihnen der Betroffene nicht vorwerfen, dass diese durch das Abschleppen verursacht wurden.

Sie dürfen einen Falschparker, der auf Ihrem Grundstück steht, übrigens nicht selbst zuparken. Wird dieser am Wegfahren gehindert, kann dies als Nötigung gewertet und somit als Straftat verfolgt werden.

Das Abstellen eines Kfz vor einer Feuerwehrzufahrt ist nicht erlaubt – hier gilt ein absolutes Halteverbot. Missachten Sie dieses, können Sie abgeschleppt werden und müssen die daraus entstandenen Kosten tragen. Außerdem fallen folgende Sanktionen an:

  • Halten Sie vor einer Feuerwehrzufahrt, müssen Sie ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro zahlen. Dieses wird auf 35 Euro erhöht, wenn Sie gleichzeitig ein sich im Rettungseinsatz befindliches Rettungsfahrzeug behindert haben.
  • Für das Parken vor einer solchen Zufahrt wird ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro fällig. Kommt hierzu eine Behinderung der Rettungsfahrzeuge, müssen Sie 100 Euro zahlen und bekommen außerdem noch einen Punkt in Flensburg.

Unfall vor einer Einfahrt – Wen trifft die Schuld?

Parken vor einer Grundstückszufahrt: Den Falschparker kann eine Mitschuld treffen.
Parken vor einer Grundstückszufahrt: Den Falschparker kann eine Mitschuld treffen.

Führt das Parken vor oder gegenüber Grundstückseinfahrten dazu, dass eine ausfahrende Person das falsch abgestellte Fahrzeug beispielsweise streift und dabei beschädigt, trifft nicht unbedingt den Fahrzeugführer, der die Schäden herbeiführte, die volle Schuld. Dieses Urteil traf das Amtsgericht (AG) Hagen (Az.: 10 C 283/14).

Eine Frau wollte aus ihrer Garage herausfahren und stieß dabei gegen einen Transporter, der auf der fünf Meter breiten Straße gegenüber dem Garagenhof abgestellt war. Die Haftpflichtversicherung der Unfallverursacherin regulierte den Schaden nur zu 75 Prozent, die restlichen 25 Prozent sollte der Besitzer des Transporters zahlen.

Dieser wollte daraufhin die Versicherung auf die Zahlung des vollen Schadens verklagen. Das Gericht entschied jedoch, dass ihn am Unfall eine Mitschuld treffe. Hätte er nicht direkt gegenüber den Garagen geparkt, wäre es gar erst nicht zu einem Unfall gekommen.

Fazit

Beim Parken ist nicht nur auf die Verkehrszeichen zu achten. Vielmehr ist das Parken vor Grundstückseinfahrten sowie vor einem abgesenkten Bordstein verboten. Besitzern bzw. Mietern ist es jedoch erlaubt, ihr Fahrzeug vor der eigenen Zufahrt abzustellen, wenn sich dort keine Borsteinabsenkung befindet. Auch Besuchern kann dieses Recht zugestanden werden.

Das Parken gegenüber einer Grundstückseinfahrt ist nur dann erlaubt, wenn eine ausreichend breite Fahrbahn vorhanden ist. Bei einer Engstelle ist das Abstellen eines Kfz nur dann möglich, wenn Personen, die aus der Zufahrt herausfahren bzw. in diese einfahren möchten, dabei nicht zu stark rangieren müssen. Ein zwei- bis dreimaliges Vor- und Zurücksetzen wird hierbei jedoch nicht als Behinderung gewertet.

Hat jemand vor Ihrer Grundstückseinfahrt geparkt, können Sie das Ordnungsamt oder die Polizei informieren, wenn es sich bei der Stelle um eine öffentliche Straße handelt. Steht der Pkw auf ihrem privaten Grundstück, müssen Sie selbst einen Abschleppdienst rufen und die hierfür anfallenden Kosten zunächst selbst tragen.

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310 Kommentare

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  1. Nadine D. sagt:

    Was kann ich tun, wenn ständig unsere Einfahrt/Eingang /Hof so zugeparkt wird, dass ich weder mit meinem rollator, noch meine Freundin mit Kinderwagen durchkommt? ??

  2. Gheorghe B. sagt:

    Ich und meine Frau haben ein Problem mit den Nachbarn, die das Auto parken, eines der vier Autos auf dem im Kataster markierten und schreibt “Geh-, Fahr- und Leitungsrecht” vor dem Haus 11b.
    Es ist sehr schwierig, zu unserem Haus zu kommen, 11a und wenn wir Gäste haben, können wir nicht im Auto kommen, weil sie nicht zurückkehren können.
    Um die Situation zu lösen, muss ich dir den Kataster schicken. Wo kann ich es schicken?
    Danke schön
    Gheorghe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gheroghe,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten und verweisen daher an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Wolfgang S. sagt:

    Guten Tag,
    vor ca. 1 ½ Jahren haben wir über das örtliche Ordnungsamt Fahrbahnmarkierungen auf beiden Seiten der Garageneinfahrt anbringen lassen. Die Markierung stellt ein rechtwinkliges Dreieck dar, eine Seite am rechten Winkel ist der Bordstein, die 2. geht im rechten Winkel vom Bordstein in die Fahrbahn, die Hypotenuse geht von der 2. Seite schräge (45°) von der Fahrbahn in Richtung Garageneinfahrt zu Bordstein zurück.

    Ich möchte wissen, ob es diese Markierung in der StVO gibt und welche Bedeutung diese Markierung hat, ist es eine Parkbegrenzung für die Einfahrt? Wenn ja, wieweit darf die Markierung überparkt werden?

    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      erster Ansprechpartner sollte in diesem Fall das zuständige Ordnungsamt sein. Dort sollten alle Ihre Fragen geklärt werden können. Grundsätzlich sollte zu beachten sein, dass auf entsprechenden Markierungen nicht geparkt werden darf.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Ariane S. sagt:

    Auf meinem Grundstück befinden sich vorne zur Straße ca. 10 Parkplätze , diese sind über einen Gehweg, der keine Absenkung zur Straße hat, erreichbar. Auf der Straße (Zufahrt zu den Parkplätzen) parken jedoch immer wieder Pkw, sowie LKW (Gewerbegebiet) obwohl erkennbar Autos auf der Parkfläche stehen. Meine Frage lautet: Muss ich den Gehweg absenken lassen, damit dort nicht mehr geparkt wird oder wie sieht die Rechtslage aus?

    vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ariane,

      zu solch einem speziellen Fall können wir leider keine pauschalen Angaben machen. Erster Ansprechpartner sollte das zuständige Ordnungsamt sein, dort erhalten Sie sicherlich alle nötigen Informationen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Alexandra sagt:

    Wir wohnen in einem Wohngebiet das eine Zufahrt eines U hat. Man kann von der einen Seite rein und zur anderen raus eben wie ein U
    Die Straße ist sehr schmal . Es kommen keine 2 Autos aneinander vorbei. Direkt vor unseren Grundstück ist ein Weideplatz der der Stadt gehört. Unsere Einfahrt ist schmal . Ich kann nr kerzen getafe heraus fahren do wie gegenüber unser Nachbar auch . Direkt neben meiner Garage führt noch eine Zufahrt zu meinem Nachbarn hinter mir .
    Seit neuesten haben wir das Problem das eine Frau die kein Anwohner ist ihr Auto hier oft dauerparkt . Oft 5 Tage am Stück
    Manchmal fahren wir sogar sehr schlecht und gerade so noch aus unserem Grundstück raus
    Es gibt keine Beschilderung am Wendeplatz
    Darf hier geparkt werden wenn es keine Anwohner sind ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexandra,

      handelt es sich um ein Gebiet ohne Parkraumbewirtschaftung, darf dort jeder parken, insofern er die Regelungen der StVO beachtet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Andreas K. sagt:

    Frage, das Grundstück liegt an einer Nebenstraße auf der eingeschränktes Halteverbot gilt. Ist mir das Parken in bzw. vor der eigenen Grundstückseinfahrt trotzdem gestattet? Und wenn ja, woher weiß das Ordnungsamt wem das dortige Parken erlaubt ist? Ich habe dort beim Parken in der Grundstückseinfahrt eine Verwarnung von 15,-€ bekommen. Nach dem Einlegen von Widerspruch habe ich eine Ablehnung bekommen.

    Vielen Dank
    Andreas K.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas K.,

      wenn es Ihr eigenes Grundstück ist, sollten Sie dort auch parken dürfen, insofern Sie den anderen Verkehr nicht behindern. Es ist hilfreich, den entsprechenden Parkplatz mit einer Kennzeichnung Ihres Nummernschildes auszuweisen – das könnte weitere Verwarnungen verhindern. Sie können sich diesbezüglich auch an Ihren Vermieter oder das Ordnungsamt wenden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  7. Rolf sagt:

    Hallo bussgeldkatalog.org-Redaktion,

    Unsere Grundstückseinfahrt wird immer wieder mal durch Parken auf dem Gehweg im öffentlichen Verkehrsraum blockiert. Das Ordnungsamt fühlt sich dafür grundsätzlich nicht zuständig!
    Was kann man tun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rolf,

      wird Ihre Einfahrt so blockiert, dass ein Ein- und Ausfahren nicht möglich ist, sollte das Ordnungsamt bzw. die Polizei tätig werden. Für weitere Maßnahmen müssen wir Sie an einen Anwalt verweisen, da wir an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Rolf sagt:

        Hallo bussgeldkatalog.org-Redaktion,

        zunächst, besten Dank für Ihre Antwort.
        Leider lässt sie etwas Raum für Interpretationen (“…sollte das Ordnungsamt bzw. die Polizei tätig werden): Muss ich das so verstehen, dass es keine verbindlichen gesetzlichen Regelungen hierzu gibt und Kommunen selbst bestimmen können wozu sie sich verpflichten möchten? Ich vermute, Sie beziehen sich mit dem Hinweis Ihres zweiten Satzes auch auf weiteres Vorgehen bzgl. dieser generellen Handhabung und nicht auf das Vorgehen in konkreten Einzelfällen des Blockierens?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Rolf,

          sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei sind befugt, Falschparker und Blockierer abzumahnen. Insofern sollten Sie sich an beide Stellen wenden können.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Tobias sagt:

    Guten Tag,

    bei uns in der Strasse wurden die Parkbereiche eingezeichnet. Nun komme ich nur schlecht aus der Ausfahrt heraus, wenn gegenüber geparkt wird. Zudem stehen die Nachbarn gern vor ihren Einfahrten. Dort sind die Bordsteine, wie üblich, abgesenkt. Laut Auskunft der Stadt dürfen die Hauseigentümer in ihren Ausfahrten parken ohne die Parkplatzeinzeichnungen zu beachten. Ist dies richtig? Und wenn ja, könnte ich auch vor meiner Einfahrt parken, auch wenn das bedeutet, dass die Parkbuchten dann nicht mehr nutzbar währen? Gleiches Recht für alle?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      grundsätzlich ist es Eigentümern tatsächlich erlaubt, vor ihrer Einfahrt zu parken – allerdings nur, wenn dadurch keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert werden. Wie es sich in Ihrem Fall verhält, können wir aus der Ferne leider nur schwer beurteilen. Behindern Sie den Verkehr, ist das Parken jedoch wahrscheinlich untersagt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. A.Sc. sagt:

    Hallöchen,

    ich habe da eine Frage zum Parken gegenüber der Einfahrt.
    Wohnort in ländlicher Gegend -Parkaufkommen sehr gering.
    Vor unserer Einfahrt (Doppeleinfahrt ca. 5m) parken ständig die Nachbarn mit 2 Fahrzeugen.
    Unser Nachbar hat selbst eine Einfahrt wo 2 Fahrzeuge parken können, nutzt diese nicht.
    Die Straße an seinem Grundstück hat genug Platz um dort zu Parken ohne andere Leute zu behindern.
    Straßenbreite ist nicht gemessen, schätzungsweise aber 5m – max. 5,50m.

    Es wird aber permanent und mit Absicht (Auto wird entladen, es wird geschaut wie der Wagen steht und teilweise um 1m korrigiert (vor die Einfahrt)) gegenüber der Einfahrt positioniert, teils auch entgegen der Fahrtrichtung geparkt.
    Auf einer Straßenlänge von ca. 200m parken ausschließlich diese beiden Fahrzeuge auf der Straße.

    Kann man hier bereits von einer Verkehrsbehinderung “Zweiter Anhaltspunkt: Behinderungen bei der Ein- oder Ausfahrt” sprechen bzw. sogar von Nötigung / Mobbing?

    Vielen Dank vorab!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo A.Sc.,

      die von Ihnen beschriebene Situation ist definitiv eine Behinderung der Einfahrt – von Nötigung oder Mobbing kann jedoch nicht gesprochen werden. Schließlich liegt hier ja kein Psychoterror oder eine Gewaltandrohung vor.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  10. Michael sagt:

    Hallo liebes Team von bussgeldkatalog.org,

    bei meiner Grundstücksausfahrt ist der voll abgesenkte Bordsteinbereich exakt so breit wie die Ausfahrt. Regelmäßig parken Fahrzeuge bis heran diesen voll abgesenkten Bereich, wodurch das Ein- und Ausfahren nur schwer möglich ist. Speziell das Ausfahren wird dann sehr gefährlich, da ich beim Rückwärtsfahren mehr darauf achten muss nicht parkende Fahrzeuge zu rammen (die oft auch die Sicht verdecken) als auf den vorbeifahrenden Verkehr zu achten.
    Meine Frage: Gilt das Parkverbot nicht bereits ab dem sogenannten “Absenker” oder auch “Übergangsstein” d.h. bereits ab dort wo die Bordsteinabsenkung beginnt?

    Vielen Dank im Voraus für die Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      Autofahrer haben grundsätzlich darauf zu achten, Ein- und Ausfahrten nicht zu versperren. Vor einer Bordsteinabsenkung zu parken gilt als Ordnungswidrigkeit, welche mit einer Geldbuße belegt ist. Insofern ja, das Parkverbot gilt ab dem abgesenkten Bordstein. Wenn ein Rangieren für Sie nur schwer möglich ist, könnten Sie die anderen Fahrer durch eine entsprechende Beschilderung darauf aufmerksam machen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  11. Tini sagt:

    Hallo liebes Redaktions-Team,

    ich frage für meine Mama, da ihre Nachbarin vor ihrer (Also muttis) Garagenzufahrt parkt und der Meinung ist sie sei im Recht, da es ein Grünstreifen ist und somit der Stadt gehört und nicht meiner Mutter. Also um aus Muttis Garage zu kommen, muss man erst über einen Gehweg, dann über den Grünstreifen und dann erreicht man erst die Straße. Es stimmt das man den grünstreifen als Parkmöglichkeiten nutzen darf. Aber da die Nachbarin nun immer vor der Einfahrt meiner Mutter parkt, muss diese jetzt immer 10 Meter oder noch weiter auf dem Gehweg entlang fahren, um eine freie Stelle zu suchen in der sie auf die Straße gelangt. Hat die Nachbarin recht?

    Danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tini,

      Autofahrer haben grundsätzlich darauf zu achten, Ein- und Ausfahrten nicht zuzuparken oder zu versperren. Insofern können Sie Ihre Nachbarin darauf hinweisen, dass ein Zuparken der Einfahrt Ihrer Mutter zu unterlassen ist. Ob jedoch der Grünstreifen zum Grundstück Ihrer Mutter gehört oder öffentlich ist, können wir nicht beurteilen, da wir die Gegebenheiten vor Ort nicht kennen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  12. Jörg B. sagt:

    Hallo liebes Bussgeldkatalogteam,

    wir haben auf unserem Grundstück 3 Pkw-Stellplätze direkt an dem abgesenkten Bürgersteig angelegt. Eindeutig dürfte hier wohl keiner auf der Strasse davor parken. Um besser kenntlich zu machen das sich hier Ein-und Ausfahrten befinden möchte ich 2 Hinweisschilder anbringen. Wie verbindlich wäre das Schild mit der Aufschrift Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt? (Diese stehen auf öffentl. Strasse) Ausfahrt freihalten Schilder sollen ja keine Rechtskraft besitzen. Oder haben Sie für unseren Fall eine rechte Formulierung für das Schild?

    Vielen Dank, Jörg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      eigenmächtig dürfen Sie solche Schilder nur auf Ihrem Privatgrundstück anbringen. Schilder dieser Art – egal mit welcher Beschriftung – haben jedoch stets nur einen Hinweischarakter und sind rechtlich nicht bindend. Dies trifft nur auf offizielle Verkehrsschilder zu, die von den jeweiligen Behörden genehmigt und aufgestellt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Dieter sagt:

    Hallo Redaktion von Bußgeldkatalog,

    erst einmal Danke fuer die tolle Seite.
    Meine Frage:
    Ich habe eine neue Wohnung mit extra angemieteter Tiefgarage in einer typischen vollgeparkten Grossstadtseitenstrasse. Die Garage benutze ich aber nie fuer das Auto. Angemietet habe ich Sie zum Lagern und damit ich immer einen Parkplatz davor habe. Dafuer zahle ich schliesslich Miete. Bin ich trotz Nichtnutzung fuers Auto im Recht und kann ich Polizei und Ordungsamt auf “Davorparker” aufmerksam machen.

    LG Dieter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      wenn es sich um privates Gelände handelt, gilt die StVO dort nicht. Lediglich wenn es sich um eine Einfahrt auf einer öffentlichen Straße handelt, können die Behörden einschreiten. Ansonsten können Sie direkt beim Ordnungsamt nachfragen, um eine Einschätzung zu Ihrer konkreten Lage zu bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Telse sagt:

    Hallo liebes Redaktionsteam,

    ich wohne an einem Wendehammer mit 10 x 10 m breite. Die rechte Seite ist dabei voll meine Grundstücksgrenze. Die Stirnseite gehört meinem Nachbarn mit einer Grundstückseinfahrt, die zwar vorhanden ist aber nie genutzt wird. Direkt angrenzend zu meinem Grundstück besitzt er ein Gartentor, dass nach Außen (!!) öffnet. Bisher war es kein Problem und wir durften mit seiner Zustimmung vor dem Tor parken (was ja auch an unserer Grundstücksgrenze ist). Nun hängt aufgrund zwischenmenschlicher Diskrepanzen plötzlich ein Schild am Tor “Einfahrt Tag und Nacht freihalten” obwohl die Einfahrt zu dessen Grundstück von der gegenüberliegenden Grundstücksseite von je her genutzt wird und eine Durchfahrt aufgrund der baulichen Gegebenheiten gar nicht möglich ist. Die Zufahrt AUFS Grundstück wäre theoretisch möglich. Da sich das ganze also in der Ecke abspielt, reicht es da aus wenn ich so weit vom Tor wegbleibe wie es Öffnungsradius hat? Die Zufahrt wäre dann theoretisch möglich (Praktisch wird da nie ein Auto rein oder raus fahren).

    Vielen Dank für eine Beurteilung der Situation

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Telse,

      da wir die genauen Umstände nicht kennen, fällt es uns schwer, ein Urteil zu fällen. Wenn es sich wirklich so verhält, dass keine Kfz dort verkehren, dann sollte dies in Ordnung gehen – setzen Sie sich diesbezüglich jedoch einfach nochmal mit Ihrem Nachbarn auseinander.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Gabi sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog Redaktion,
    unser neuer Nachbar stellt in letzter Zeit öffters seinen Hänger vor unsere Einfahrt um seinen Minibagger zu be oder entladen. Trotz mehrmaligem Hinweis er solle doch, bitte das vor seinen Grundstück tun (was durchaus kein Problem darstellen würde, es aber so natürlich bequemer ist ) führt er das Spielchen weiter und meinte nur er dürfe das und falls ich rein oder raus wollte würde er ja sofort wegfahren. Nun meine Frage : Darf er wirklich längere Zeit vor meiner Ausfahrt halten und das auch immer wieder? obwohl ich ihn schon mehrfach darauf hingewissen habe das ich das nicht möchte.

    Vorab vielen Dank für die Antwort
    Gabi

  16. Angelika sagt:

    Guten Tag,

    folgendes Problem beschäftigt uns seit Jahren:
    meine Eltern besitzen ein Mehrfamilienhaus. Die Zufahrt zum Einstellplatz eines Fahrzeuges (ummauerter durch ein Tor abgeschlossener kleiner Hof) erfolgt über einen abgesengten Bordstein. Regelmäßig parkt eine Mieterin des Hauses vor diesem abgesengten Bordstein zur Hofein- bzw. ausfahrt. Trotz Anbringung eines Schildes (Ein- bzw. Ausfahrt Tag und Nacht freihalten), ständigen mündlichen und auch schriftlichen Ermahnungen die Zufahrt freizuhalten parkt diese Mieterin weiterhin vor der Hofeinfahrt. Die Parkmöglichkeiten in diesem Viertel ziemlich schwierig. Meine Eltern sind ziemlich alt, mein Vater ist letztes Jahr verstorben. Seit ca. zwei Jahren bin ich (Tochter) pflegend tätig und muss regelmäßig durch einen Aushang im Treppenhaus bzw. durch ein Gespräch mit der Mieterin auf das Freihalten der Zufahrt hinweisen damit ich mich, besonders bei Anforderung, schnellstmöglichst um meine Mutter (87) kümmern kann. Entweder ist das Verhalten dieser Mieterin reine Dreistigkeit oder es kommt in ihrem Kopf nicht an. Ferner möchte ich mir auch einen freien Zugang / Parken für Handwerker bei notwendigen Reparaturen vorbehalten.
    Wie kann ich mich in Zukunft verhalten um dieses Problem endgültig zu lösen?

    LG Angelika

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Angelika,

      das Parken vor einem abgesenkten Bordstein ist nicht erlaubt. Insofern handelt die Nachbarin nachweislich rechtswidrig. Wenn die besagte Dame trotz mehrmaliger Ermahnung nichts an Ihrem Verhalten ändert, besteht die Möglichkeit, durch eine Anzeige die Polizei oder das Ordnungsamt einzuschalten und somit hoffentlich eine Besserung zu erwirken.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  17. Monika P. sagt:

    Unsere Nachbarin hat vor ihrem Haus auf ihrem Grundstück einen Abstellplatz und am Gartentor ein Schild “Ausfahrt freihalten”. Der Bordstein wurde im Rahmen der Einrichtung des Abstellplatzes abgesenkt. Ihr Mann ist zwsichenzeitlich verstorben und sie besitzt seither kein Auto mehr. Die Parkplatzsituation in unserer Strasse ist mehr als angespannt
    und die Strasse für beidseitiges Parken eigentlich auch viel zu schmal. Für ein Gespräch bzw. eine gütliche Einigung fehlt
    von ihrer Seite jede Bereitschaft. Vielmehr droht sie mit der Polizei, wenn auch nur teilweise der Bereich vor ihrem Grundstück zugeparkt ist. Sowohl das private Schild als auch der abgesenkte Bordstein, der ja nach § 12 Abs. 3 Ziff. 5 ein Parkverbot
    indiziert, stellen ein Ärgernis für die gesamt Nachbarschaft dar. Was kann in diesem Fall getan werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Monika,

      wenn die Gespräche nicht gefruchtet haben, könnten Sie sich von einem Anwalt zur Situation beraten lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Harry H. sagt:

    Hallo,
    mal was Besonderes und brisant, da unsere Politessen das nicht beantworten können.

    In unseren Wohnstrasse sind viele alte Einfamilienhäuser mit Garagen im Keller.
    Da die Garagen mittlerweile zu klein sind und die Einfahrt sehr steil ist, werden sie alle
    nicht mehr genutzt .
    Vor den Häusern ist ein öffentlicher Gehweg und dann die Straße. Die Bürgersteige sind überall abgesenkt.
    Manche Garagen sind auch nur noch per Treppe am Haus zu erreichen und oder haben kein Tor mehr
    sondern normale Haustüren
    Frage :::
    Kann ich auf der Straße davor parken, mein Nachbar beansprucht den Platz selbst, da er die Garage ja nicht mehr
    nutzen kann.

    Herzliche Grüße
    Harry

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Harry,

      sofern es sich um eine Einfahrt handelt, können Sie dort nicht parken. Für Detailfragen zu örtlichen Begebenheiten wenden Sie sich am besten an das zuständige Ordnungsamt oder lassen Sie sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Marianne M. sagt:

    Parken gegenüber Grundstücks-Ein/Ausfahrten
    Fälschlicherweise wird immer nur an eine Durchfahrtsbreite für den fließenden Verkehr beim Parken gegenüber Ein/Ausfahrten zu Grundstücken gedacht.
    Zig mal musste ich bei meinen gegenüber wohnenden Nachbarn betteln ihre Fahrzeuge wegzufahren, weil anliefernde LKWs zur Material-Anfahrt/Abfahrt nicht auf meine Auffahrt kamen bzw. nicht herunter.
    Im Spätsommer fahren Mähdrescher deshalb über unsere Blumenrabatte und drücken den Bordstein von der Straße in den Vorgarten, weil eben gegenüber der Einfahrt geparkt wird.
    Es scheint unzumutbar zu sein, ein paar Meter laufen zu müssen und vor oder hinter der Einfahrt zu parken.
    Ihre eigene Einfahrt bleibt komischerweise stets frei.

  20. TNa sagt:

    Hallo,

    es ist ein Unfall passiert auf einer Straße mit parkenden Autos am Seitenrand.
    Zum hergang: Das Auto wollte aus einer Parklücke ausparken und durch die behinderte Sicht von einem Anhänger, der vor einer Ausfahrt geparkt hat, wo steht Ausfahrt freihalten, entstand ein Unfall. Trifft dem Besitzer des Anhänger eine Mitschuld durch das Abstellen des Fahrzeuges an einem unerlaubten Ort, welches die Sichten der Autofahrer behindert hat?

    Liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo TNa,

      solche Einschätzungen können wir grundsätzlich nicht geben, da uns die genauen Umstände nicht bekannt sind und dies auch stets vom Einzelfall abhängt. Insofern die Ausfahrt freizuhalten war, macht sich der Besitzer des Anhängers eines unerlaubten Parkens schuldig. In Zusammenhang mit Ihrem Unfall bedarf es jedoch einer fachkundigen Beurteilung.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  21. Christina E. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir haben ein Schmuckatelier – durch das Landratsamt in 2008 genehmigt – von uns 2009 gebaut und dadurch Kundenkontakt. Hierfür wurden vor unserem Einfamilienhaus und dem Atelier insgesamt 3 Parkplätze geschaffen.

    Unsere Ausfahrt von den drei Parkplätzen auf eine Nebenstraße (Straße ist vielleicht 6m breit) ist zusammen mit der Ausfahrt eines angrenzenden Nachbarn (gehört nicht zu unseren Stellplätzen) ca. 12 Meter lang. Abgesenkte Bordsteinkante über die gesamte Länge vorhanden, kein Gehweg auf unserer Seite. Unsere Ausfahrt (Parkplätze) hat eine Länge von ca. 8 Meter. Regelmäßig (ca. 1-2x wöchentlich) parkt seit geraumer Zeit direkt vor unserer Ausfahrt (vor den Parkplätzen) ein Lieferwagen (7,5 Tonnen Kastenwagen) und blockiert somit die Sicht auf die Straße. Mindestabstand von 5 Metern wird nicht eingehalten, wird aber auch schwierig, da dann genau gegenüber dann eine Hofausfahrt ist. Der Kastenwagen müsste also mindestens 15 Meter weiter weg parken.

    Für die ausparkenden Autos aus unserem Hof/Parkplätze und uns persönlich ergibt sich eine Gefahrenquelle, da der Verkehr durch den parkenden Lieferwagen nicht eingesehen werden kann.

    Laut unserer Polizei, darf der Lieferwagen dort parken?

    Vielen Dank im Voraus
    Christina

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christina E.,

      da wir die Gegebenheiten vor Ort nicht genau kennen, können wir hierzu keine Aussagen machen. Wenn eine Aus- bzw. Einfahrt verstellt und/oder der Verkehr dadurch behindert wird, ist ein Parken in der Regel nicht erlaubt. Wenden Sie sich diesbezüglich am besten erneut an die Polizei oder ein Ordnungsamt.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  22. Tobias C. sagt:

    Hallo.

    Hat die Stadt eigentlich vor einer Garage das Recht ein Bußgeld auszustellen?
    Nein, bin/war nicht betroffen.
    Der Bereich kann ja nicht zur Parkraumbewirtschaftung gehören, mit welchem Recht sollte also die Stadt Köln (z.B.) dort Bußgelder ausstellen können…?
    Hier geht es nicht um Stress mit dem Besitzer der Garage oder dessen Ansprüche, oder der Stadt darauf, dass die Garage auch wirklich vermietet wird (leer steht, Fremdnutzung als Lager etc.), aber wenn man mit dem Besitzer/Nutzer einig ist, weiß dass da niemand mit Auto raus muss, man einen Zettel/Funkklingel dass man im Haus ist etc. dran hat… welche Rechte sollte die Stadt haben Fremde Rechte wahrzunehmen.
    Kann ja sogar der Garagenbesitzer etc. selbst sein…

    Wenn sie dennoch (evtl. rechtswidrig) Strafzettel ausstellen, dies aber nicht täten wenn ein Ticket gelöst ist, das wäre ja noch dreister ;-) …..

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias C.,

      in der Regel kann das Ordnungsamt einen solchen Parkverstoß ahnden. Dies hängt mit der Annahme zusammen, dass Anwohner und anliegender Verkehr durch einen Falschparker behindert wird. Wie die Situationen bei Ihnen vor Ort ist, können wir nicht einschätzen. Diesbezüglich sollten Sie sich am besten an ein örtlichen Ordnungsamt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Brigitte sagt:

    Hallo,mein Problem liegt darin,dass meine Einfahrt durch seitlich geparkten Autos über die parklplatzmarkierung hinaus parken öfter von links und rechts dadurch habe ich keine Sicht auf den fliesenden Verkehr und hätte deshalb schon fast einen Zusammenstoß beim Einfahren auf die Straße gehabt.

  24. Christopher M. sagt:

    Guten Tag,

    wir haben letztes Jahr ein Einfamilienhaus gekauft. Das haus befindet sich in einer Seitenstraße/Sackgasse mit einem Wendehammer. Der Wendehammer wird regelmäßig stark beparkr von allen Nachbarn. Das ist prinzipiell in Ordnung, auch wir parken im Wendehammer. Allerdings kann jedes Fahrzeug mit 3 Zügen wenden und niemand wird blockiert.

    Nun folgendes. Unser Haus hat einen kleiner Vorgarten und einen abgesenkten Bordstein zur Straße hin, damit man den Vorgarten als Stellplatz nutzen kann. Der abgesenkte Birdstein erstreckt sich auch über die Mülltonnenverkleidung. Seid einigen Wochen parkt einer unserer Nachbarn regelmäßig vor dem abgesenkten Bordstein auf Grund von Parkplatzmangel. Ist das zulässig?

    Lieben Gruß, Christopher M.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christopher M.,

      das Parken vor Grundstücksein- bzw. -ausfahrten ist unzulässig. Insofern kann der Grundstückseigentümer die Unterlassung verlangen. Ggf. kann die Polizei hinzugezogen werden.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  25. Martin F. sagt:

    Hallo, ich habe folgendes Problem: Es handelt sich um das Parken vor einem abgesenkten Bordstein, der sich vor einem unbebauten Grundstück befindet. Der Bordstein ist noch aus einer Zeit abgesenkt, als dort noch ein Gebäude stand. Eine Zu- bzw. Einfahrt ist laut Definition nicht vorhanden und der Bordstein ist über die gesamte Länge des Grundstücks sowie über die benachbarten Grundstücke hinweg abgesenkt. Zwischen Bordstein und Grundstück befindet sich ein Gehweg. Das Grundstück befindet sich in der Nähe eines Wendehammers. Ein ausgesprochenes Parkverbot beginnt erst in vielen Metern Abstand. Nun hat der Besitzer des unbebauten Grundstücks Metallpfosten mit Betonfüßen auf die Gehwegskante zur Straße hin aufgestellt. Die Pfosten sind mit Absperrband verbunden und sind bei einem Windstoß umgefallen. Dabei wurden Schäden an zwei parkenden Autos verursacht. Der Schaden entstand an einem Sonntag, an dem auch nicht mit Baufahrzeugen gerechnet wird. Ich bin einer der Geschädigten und benötige einen Rat zu meinen Erfolgsaussichten vor Gericht. Eine gütliche Einigung wird von Seiten des Grundstücksinhabers abgelehnt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      eine Rechtsberatung können Sie nur von einem Anwalt erhalten. Wenden Sie sich bitte an einen solchen, um die Erfolgsaussichten zu besprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. #IchFragmichobichdassodarf sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Wie verhält es sich im verkehrsberuhigten bereich, in dem ja nur in gekennzeichneten Bereichen geparkt werden darf. Es mein Recht in meiner eigenen Einfahrt zu parken dieser Regelung übergeordnet? Die Fahrbahn ist nicht eng und gegenüber ist keine Grundstückseinfahrt. Meiner Meinung nach darf ich hier stehen, obwohl es sich nicht um eine gekennzeichnete Fläche handelt. Gehe ich richtig in der Annahme?

    Danke im Voraus
    Basti

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Basti,

      auf Ihrem Grundstück dürfen Sie selbstverständlich parken. Auf der Straße vor Ihrer Einfahrt ist dies in einer verkehrberuhigten Zone hedoch in der Regel nicht erlaubt, da hier Parkverbot auf der gesamten Straßenfläche gilt – abgesehen von den dafür gekennzeichneten Flächen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  27. Sebastian W. sagt:

    Guten Tag!

    Darf ich direkt vor meiner Einfahrt parken, wenn sich diese in einem verkehrsberuhigten Bereich befindet? Dort ist aber keine gekennzeichnete Fläche….. Die Fahrbahn wäre jedenfalls breit genug (6,4 Meter).

    Danke sehr für die Bemühungen

    Sebastian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      im verkehrsberuhigten Bereich darf ausschließlich in den gekennzeichneten Flächen gefahren werden.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  28. Stefanie sagt:

    Hallo zusammen

    Wir haben in der Innenstadt eine Garage angemietet die wir abwechselnd nutzen, da wir vor Ort unser Geschäft haben. Die Garage liegt in einer Bewohnerzone mit Parkausweiß . Wen ich vor unsere Garage parke bekomme ich einen Strafzettel zwischen 10€-30€ ist das richtig ? Obwohl niemand sonst dort zu parken hat .
    vielen Dank für Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      fragen Sie im Zweifel beim Ordnungsamt nach oder lassen Sie sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Markus sagt:

    Hallo..
    Gibt es gegenüber einer Ein-Ausfahrt nach links oder rechts ein Maß bei einer breiten Strasse ab wo man parken darf…🤔

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, gibt es bei Grundstücksausfahrten keine konkrete Regelung bezüglich des Abstands.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Diana P. sagt:

    Guten Tag, wir wohnen auf einem hinterlegenden Hammergrundstück mit einer einzigen Zufahrt zur Straße mit Wegerecht. Seit einiger Zeit parken Nachbarn so nah rechts und links an unserer Einfahrt heran, das es schwierig ist ein und auszufahren. Meine Frage, muss die Einfahrt so breit frei bleiben, dass auch bei einem Feuerwehreinsatz ( Brand ) das Durchfahren möglich ist? Und wie breit muss das sein? Danke und liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Diana,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, ist kein bestimmter Abstand vorgeschrieben, solange keiner behindert wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Merbach sagt:

    Hallo liebes am.

    Ich habe einen miet Parkplatz bei dem ich mit 2 Fahrzeugen knapp parken kann. Da mein Nachbar aber immer direkt gegenüber der Ausfahrt parkt habe ich bis jetzt nur meine Frau auf dem Parkplatz parken lassen, um dort zu parken. Die muss dort schief herein fahren um dort diesen auch verlassen zu können wenn der Nachbar gegenüber parkt.

    Jetzt müsste ich allerdings mit meinem Fahrzeug auf der Straßenseite parken. Dies ist eine öffentliche Strasse.

    Nun habe ich Ärger mit dem Nachbarn weil ich dort angeblich deren Plätze weg nahm. Wohl gemerkt es ist eine öffentliche Strasse.
    Außer gutem zureden, dass ich mit keinem meiner Fahrzeuge heraus käme, wenn sein Sohn (der dauerhaft gegenüber meines Parkplatzes parkt ) dort parkt ermahnte er mich trotz dessen nicht mehr auf der Straßenseite zu parken. Gegenüber seines Hauses wo ich wohne gibt es keine Strasse. Nur Häuser und ausfahren. Wie soll ich mich denn da verhalten. Gibt es einen Paragrafen den ich dem Nachbarn zeigen darf und somit verbieten kann gegenüber meiner Ausfahrt zu parken? Wenn der Nachbar da steht sind es knapp über 2 Meter Platz zum heraus fahren. Polizei oder zum Anwalt möchte ihniht.

    Was kann ich tun.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      laut § 12 Abs. 3 Nr. 3 StVO gilt, dass das Parken vor Grundstücksein- und -ausfahrten verboten ist. Hilft das persönliche Gespräch nicht weiter, ist der Weg zum Anwalt bzw. zum Ordnungsamt in der Regel die einzige Möglichkeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Yannik B. sagt:

    Hallo liebe Profi’s,

    ich hätte eine Frage zu folgendem Sachverhalt. Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus in einer 30er Zone mit einem einseitigem Parkverbot auf unserer Straßenseite. Wir selbst besitzen im Vorgarten drei gepflasterte Privatparkplätze (ist die Bezeichnung korrekt, oder sind es Stellplätze/Parkbuchten?) auf unserem Grundstück, welche quer zur Straße ausgerichtet sind. Nun werden auf der gegenüberliegenden Seite, vor den Privatparkplätzen, entlang der Fahrtrichtung immer PKW’s abgestellt, was dem mittleren der Privatparkplätze ein Ein-/Ausparken erschwert. Höflichkeiten und Bitten hatten leider keinen Erfolg.
    Leider scheint wie so oft ein Rechtsspruch notwendig zu sein und damit zu meiner Frage:
    – Handelt es sich bei diesen Privatparkplätzen um Ein-/Ausfahrten von Grundstücken? Wurde aus der Definition nicht ganz schlau, ob das dazu zählt. Und wenn ja würde es in diesem Falle eine Ordnungswidrigkeit implizieren?
    (Unabhängig davon besitzen wir zusätzlich noch eine Einfahrt an unserem Wohnhaus vorbei zu einer Garage)
    – Wenn kein Delikt vorliegt, bleiben uns alternativen?
    Die Straßenbreite ist 4,75m glaube ich

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
    Yannik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yannik,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Wir empfehlen in diesem speziellen die Beratung durch einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. CB sagt:

    Hallo
    Wir haben folgende Situation:
    Die Nachbarschaft beschwerte sich über das Parken des auf die Firma zugelassenen Sprinters auf der öffentlichen Strasse.
    Wir haben zwar eine eigene Einfahrt, aber dort einzuparken ist aufgrund des parkens von Fahrzeugen direkt gegenüber unserer Einfahrt bislang nicht möglich. Daraufhin haben wir uns Rat beim Ordnungsamt geholt. Diese waren auch vor Ort und haben eine Grenzmarkierung angeordnet. Diese besagte Grenzmarkierung ist mittlerweile auch angebracht. Einige Tage lang wurde dort auch nicht mehr geparkt. Nun parkt aber widerrechtlich ein Fahrzeug auf der Grenzmarkierung und behindert das Ein- und Ausparken unserer Einfahrt. Welche Rechte stehen uns zu? Dürfen wir einfach abschleppen lassen, da ja öffentlicher Raum? Oder soll die Polizei verständigt werden, die dann das Abschleppen veranlassen, da ja am Wochenende das Ordnungsamt mit erreichbar ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo CB,

      selbst den Abschleppdienst zu verständigen, ist nicht ratsam, weil Sie dann unter Umständen auf den Kosten sitzen bleiben könnten. Besser wäre es, wenn Sie sich noch einmal beim Ordnungsamt melden und anfragen, wie in einem solchen Fall am besten zu verfahren ist. Wenn dieses nicht erreichbar ist, können Sie sich auch an die Polizei wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Andreas G. sagt:

    Hallo liebes bussgeldkatalog Team,

    heute morgen wurde mir ein Knöllchen unter mein Scheibenwischer gepackt mit folgenden Tatvorwurf:
    112402 Parken verbotswidrig auf Gehweg 20€, es wurde noch unter Konkretisierung: Gehwegüberfahrung, Befestigte Fläche – hinzugefügt

    Es handelt sich hierbei jedoch um meine Gundstückseinfahrt, diese ist über ein abgesenkten Bordstein zu erreichen, dann folgt ein über 3 meter langer Grünstreifen der mit Pflastersteinen befestigt ist und auch dann über den Gehweg, ca. 2 meter, drüber hinausgeht wo dann das Grundstück beginnt.

    Mein Fahrzeug hat auf dem Befestigten teil gestanden der über die Grünfläche geht und die einfahrt zum Grundstück überhaupt erst ermöglicht.
    Nach meiner Auffassung stand somit mein Fahrzeug weder auf dem Gehweg noch hat er weitere Fahrzeuge oder Verkehrsteilnehmer behindert, da es sich um eine doppel einfahrt handelt die mehr als 7 meter breit ist immer platz, für Fußgänger Rollstuhlfahrer für dessen Straßenseiten wechsel oder dem Nachbarn dessen ein und ausfahrt.

    darf ich somit als Grundstückseigentümer dort mein Fahrzeug abstellen?

    Mit freundlichen Grüßen und besten dank im voraus,

    Andreas G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      da uns die örtlichen Begebenheiten nicht bekannt sind, ist uns keine Einschätzung möglich. Im Zweifel kann ein Anwalt für Verkehrsrecht bei der Klärung solcher Fragen helfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Klaus sagt:

    Wir teilen uns mit unseren Doppelhaus-Nachbarn die (Doppel-)Ausfahrt in der Mitte des Grundstücks. Diese führt dann über den Gehweg und den zu beiden Seiten abgesengten Bordstein (eine Absenkung pro Haushälfte, alles symmetrisch) auf die öffentliche Straße.
    Durch das Parken des Nachbarn vor “seiner” Hälfte werde ich beim Ausfahren behindert, da dies den Wendeplatz extrem verengt.
    Was halten die Experten von bussgeld.org von dieser Situation? Grundstückseigentümer darf das, oder könnte man sich vielleicht eine imaginäre Absenkung, die von der Grundstücksmitte ansteigend als Parkeinschränkung vorstellen?

    Grüße und Danke für die interessanten Seiten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Klaus,

      erst einmal vielen Dank für das Lob! Grundsätzlich haben Grundstückeigentümer darauf zu achten, andere nicht zu behindern. Insofern sollten Sie dies beanstanden können. Am einfachsten ist ein persönliches Gespräch mit Ihrem Nachbarn. Wie es sich mit der Parksituation individuell vor Ort verhält, können wir grundsätzlich nur sehr schwer einschätzen, da uns Details fehlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Carmen sagt:

    Guten Tag,

    wir haben eine schöne breite Einfahrt an unserer Firma und ständig parkt unser Nachbar auf unserem Grundstück.
    Schilder und auch mündliche Gespräche ignoriert der Nachbar und parkt immer wieder auf unserem Grundstück.

    Was kann ich machen damit er es endlich lernt?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

  37. Bianca sagt:

    Guten Tag,
    wir haben ein Grundstück mit einer offiziellen Zufahrt von einer Hauptstraße und eine weitere Zufahrt von einer Nebenstraße über eine Kleingartenanlage im hinteren Teil des Grundstückes. Diese wurde vom Voreigentümer gebaut. Die Zufahrt wird ständig von Kleingarten Nutzern zugeparkt und ermöglicht uns nicht, wenn unser zweiter PKW dort abgestellt ist, hinaus zu fahren. Dies ist zwar selten der Fall, da dieser Stellplatz kaum genutzt wird, jedoch ärgerlich. Erkennbar ist durch zwei große Tore, dass es sich um eine Grundstückseinfahrt handelt. Gerade dann. wenn der PKW dort steht. Ich möchte keinen Ärger mit den Kleingärtnern haben, wenn kein PKW darauf steht können sie dort auch parken, es geht mir nur um die rechtliche Begründung.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bianca,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, stellt § 12 Abs. 3 Nr. 3 und Nr. 5 die gesetzliche Grundlage dar. Laut diesem ist das Parken vor Grundstücksein- und -ausfahrten sowie vor Bordsteinabsenkungen unzulässig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Col Lin sagt:

    Hallo zusammen
    Wir haben 3 Garagen an der Hauptstrasse 2 links 1 rechts dazwischen ca.35m Bürgersteig, auf diesen ca.35m befindet sich eine Bushaltestelle.Nun hat die Stadt die Bushaltestelle neu Eingezeichnet .Heißt sie geht von Garage 1 rechts bis Garage 3 links.und hat nun eine Länge von ca.47 m
    Frage ist: wen ich mein Auto vor der Garage belade und ein Bus kommt bin ich dann Parksünder oder Anlieger
    Danke für beantwortung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Col Lin,

      prinzipiell darf an einer Bushaltestelle nicht geparkt, nur gehalten werden. Ggf. können Sie eine Verlegung der Haltestelle anregen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. R. Schmidt sagt:

    Wie verhält es sich denn, wenn man in einem Mehrfamilienhaus mit nur einer Garage wohnt und die Person, die die Garage gemietet hat, in der ihr 2. Wagen (der andere steht auf der Straße) steht, den sie sehr selten nutzt (nur im Sommer und wenn dann nur am Wochenende oder in den Ferien)? Selbstverständlich parken wir nicht vor der Einfahrt, wenn wir nicht zu hause sind, aber die Nachbarin beschwert sich auch, wenn wir uns kurz (max. 2 Std.) vor die Einfahrt stellen, wenn kein anderer Parkplatz auf der Straße frei ist und wir aber zu Hause sind, sprich, im Falle, dass sie ihren 2. Wagen aus der Garage holen möchte, sofort wegfahren können. Sie selbst parkt mit ihrem 1. Wagen sehr häufig vor der Einfahrt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo R. Schmidt,

      auch eine kurze Parkdauer ist in der Regel nicht zulässig. Beim Parken auf Privatgrundstücken gelten aber ggf. andere Regelungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Hans-Joachim sagt:

    Hallo Team,
    vieleicht wisst Ihr eine Antwort.
    Bei mir in der Strasse ist Parkscheibenpflicht,auch für Anwohner.
    Unsere “Politesse”schreibt fleißig Tickets.
    Außer bei Pkw´ die vor etwas größeren Toren stehen an denen “Einfahrt freihalten”steht.
    Die Mitarbeiterin ist der Meinung,es könnte ja der Hauseigentümer sein und schreibt deshalb nicht auf.
    Steht irgendwo geschrieben,wie ein solcher Fall behandelt wird.
    vielen Dank
    Achim

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans-Joachim,

      haben Sie den Eindruck, dass die Politesse Ihrem Dienst nicht ordnungsgemäß nachgeht, können Sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim zuständigen Ordnungsamt einreichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Kathi sagt:

    Guten Tag,
    wie ist das denn, wenn auf der gegenüber liegenden Fahrbahn meiner Grundstücksein- und Ausfahrt das Parken mit Zeichen 314 angeordnet ist? Muss derjenige dann auch (obwohl Zeichen 314 angebracht ist) die Mindestbreite von 3 Metern beachten? Oder hebt das Zeichen 314 den Tatvorwurf enge Stelle bzw. Parken gegenüber Grudstücksein- und Ausfahrt… auf?

    LG. Kathi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kathi,

      im Gesetz wird nicht genau definiert, wann es sich um eine Engstelle handelt. Bei der Beurteilung solch eines Falles müssen die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden. Wir können Ihnen daher aus der Ferne keine eindeutige Antwort auf Ihre Frage geben. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall beim zuständigen Ordnungsamt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Silvi sagt:

    Folgende Situation bei uns: wir wohnen in einem Reihenendhaus, was auf beiden Straßen, die daran grenzen mit Einbahnstraße deklariert ist. Ich habe eine Zufahrt zum Grundstück, die oft blockiert wird, sei es durch Falschparker direkt, das ich nicht mein Auto reinfahren kann in meine Einfahrt, oder auch das ich beim Ausrangieren auf den gegenüberliegenden Bordstein bzw. Gehweg ausweichen muss, da sonst keine Ausfahrt möglich ist. Ich behinderte damit ggf. auch Passanten da es mir anders nicht möglich ist aus meiner Ausfahrt zu kommen und auch noch weitere Autofahrer, die von der Einbahnstraße links kommen. Der Bordstein ist abgesenkt bei meiner Einfahrt und es wird sich immer wieder davor gestellt, nicht nur knapp, es geht um Millimeterarbeit beim Rangieren!

  43. Jörn K. sagt:

    Hallo zusammen,
    ich hatte leider eine unschöne Begegnung mit einem älteren Herren, der mich auf ein Fehlverhalten hinwies, ich würde in seiner Einfahrt stehen.
    Diese war und ist für mich nicht als solche zu erkennen.
    Es ist kein abgesenkter Bordstein vorhanden, dieser befindet sich direkt daneben und gehört zu einer zweiten Einfahrt zu einer weiteren Garage.
    Gepflastert ist die erste ” Einfahrt” genau so wie die regulären Parkplätze in der Straße.
    Ein Tor ist vorhanden, eine einheitliche Auffahrt zur Garage, die mehrere Meter entfernt ist und wie ein Geräteschuppen aussieht, nicht.
    Über der zweiten Garage hängt ein Schild ” Ausfahrt freihalten ” auf dem mit Edding Veränderungen vorgenommen wurden, so dass “2 Ausfahrten ” zu lesen ist. Für denjenigen, der vor der zweiten Garage steht, nicht für den vor de fraglichen.
    Auf meinen Hinweis das ich die sogenannte Einfahrt nicht als solche erkennen könne, wurde ich beschimpft.
    Gerne sende ich Bilder von der ” Einfahrt ” .
    Für eine hilfreiche Antwort wäre ich dankbar.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörn,

      aus der Ferne können wir Ihren konkreten Fall schwer beurteilen. Da wir Ihnen außerdem keine Rechtsberatung anbieten dürfen, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Jörn K. sagt:

    Guten Tag,
    ich hatte eine unschöne Begegnung mit einem älteren Herren, der mich auf ein Fehlverhalten hinwies.
    Ich wollte in einer nobleren Gegend parken und fand einen Parkplatz – kein abgesenkter Bordstein, farblich geplastert wie die anderen Parkplätze in der Straße, kein Verbotsschild – und saß noch im Auto, als o.g. Herr mir zu verstehen gab, den Parkplatz zu räumen. Zunächst wollte ich dem Folge leisten, wegen eines Kommentars des Herren unterließ ich es und bat um Aufklärung, woran ich erkennen solle, dass ich mich auf einer Einfahrt befinden würde.
    Ein Tor ist vorhanden, eine einheitliche Auffahrt zur Garage, die mehrere Meter entfernt ist und wie ein Geräteschuppen aussieht, nicht.
    Ein Schild” Einfahrt freihalten ” ist an diesem Tor nicht vorhanden. Allerdings ist neben dem Tor ein zweites, das zu einer anderen Garage führt, mit Schild, dass handschriftlich verändert wurde, dass” 2 Einfahrten freihalten “zu lesen ist. Für denjenigen, der davon steht.
    Die Antwort auf meinen Einwand, dass ich die fragliche Einfahrt nicht als solche erkennen könne, möchte ich nicht wiedergeben.
    Ist auch diese Einfahrt frei zu halten? Könnte Bilder anbieten, falls meine Beschreibung nicht ausreichend sein sollte.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg K.,

      sofern es sich wirklich um eine Grundstückeinfahrt handelt, dann ist diese laut StVO freizuhalten. Fahrer müssen nicht separat darauf hingewiesen werden, sondern sind dazu angehalten, solche Umstände zu erkennen. Dennoch können wir keine endgültige Einschätzung zu der Sache geben, da uns Informationen über die Situation vor Ort fehlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Natali sagt:

    Guten Tag,

    wir wohnen in einer Sackgasse und einem Verkehrsberuhigten Bereich. Unser Grundstück (recht schmal) bestand zuerst aus zwei “Teilen”, links Zufahrt zur Garage, rechts daneben ist der Vorgarten gewesen (von der Breite genau so wie die Garagenzufahrt, passt ein Auto zum rein fahren durch, nicht mehr und nicht weniger). Dazwischen ist ein schmaler Gehweg. Auf der Straße vor dem Vorgarten wurde ein öffentlich Parkplatz errichtet (Voreigentümer hatte dafür Erlaubnis erteilt). Viele Jahre später wurde vom Voreigentümer der Gartenanteil in eine Abstellfläche mit abgesenktem Bordstein umgebaut (und als solche eingetragen). So können nun 2 Autos nebeneinander auf unserem Grundstück Parken. Die Parkfläche vor dem (jetzt) zweitem Abstellplatz ist aber immer noch vorhanden (zwar ist die alte Markierung noch kaum erkennbar aber wurde auch nicht als Parkverbot gekennzeichnet, somit ist unser Stellplatz der später gebaut wurde immer zugeparkt. Das heisst wenn ich von meinem Grundstück rausfahren will muss ich erst das eine Auto rausfahren und irgendwo abstellen um mit dem anderen rauszukommen. Wie ist es nun, habe ich Recht auf freie Ausfahrt von meinem Grundstück mit abgesenkten Bordstein? Wenn ja , wer kann mir da mit Klarstellung bzw. entsprechender Kennzeichnung der alten Parkfläche (als Parkverbot) weiterhelfen (Ordnungsamt? Straßenverkehrsamt? Die Stadtverwaltung oder Rechtsanwalt?)

    Schon mal vielen Dank für Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Natali,

      grundsätzlich ist das Parken vor einem abgesenkten Bordstein verboten. Die noch vorhandenen Markierungen werden aber anscheinend von den Parkenden so gedeutet, dass das Parken dort trotzdem erlaubt ist. Sie sollten die Situation mit der zuständigen Behörde klären. Erster Ansprechpartner sollte das Ordnungsamt sein, welches sie, falls es nicht zuständig ist, an die nächste Stelle verweisen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Ayala sagt:

    Hallo liebes Team,

    folgende Fragen beschäftigen uns:
    Mein Partner und ich sind Mieter, mein Sohn ist als Bewohner in unserer Wohnung gemeldet.
    Darf sich mein Sohn mit meiner Erlaubnis hinter meine Garage (Garageneinfahrt) stellen?
    Es handelt sich dabei um eine Doppelgarage, das Auto der Vermieterin steht ebenfalls in der Garage.

    Darf mein Sohn die Garageneinfahrt zum Wenden benutzen?
    Wir wohnen in einer Sackgasse, die sehr eng ist, der Wendehammer befindet sich etwa 2-3 Autolängen vor unserer Garage und somit auch der Sackgasse. Unsere Nachbarn haben meinem Sohn ausdrücklich das Parken nach dem Wendehammer erlaubt und angeboten, er behindert damit auch nicht die Garageneinfahrten. Er könnte zum Wenden zwar auch rückwärts bis zum Wendehammer fahren, dies ist allerdings dann sehr eng, weshalb er unsere Garageneinfahrt genutzt hat. Unsere Vermieterin hat ihm dies nun per ausgedrucktem Zettel mit dem Hinweis: Das Wenden ist in der Einfahrt verboten, untersagt.

    Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Antwort
    L.G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ayala,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt. Vermutlich ist die Vermieterin als Grundstücksbesitzerin weisungsbefugt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Bettina sagt:

    Guten Abend….hier unsere Frage, Problem.

    Wir fahren zu unserem Haus über eine Privatstraße mit Fahrrecht!
    Die Privatstraße mündet nocheinmal ein, zu 4 Grundstücken, auch zu unserem Haus…alle haben ein Geh- und Fahrrecht die dort wohnen.
    Nun ist es so, wenn wir unser Grundstück/ Haus verlassen, kommen wir an diese Kreuzung. Links ist freie Sicht zur Straße und rechts ist die Sicht behindert da dort nun “Parkplätze” sind.
    Abstand zur Straße, je nachdem wie der VW Bus oder Komib parkt, sind es vielleicht zwischen 20 bis 60cm!

    Da ja die Fahrer von rechts Vorfahrt haben, muss ich diesen ja die Vorfährt gewähren!
    Das kann ich aber nicht, da ich nicht über die parkende Autos bzw. durch den VW Bus sehen kann.
    Somit bin ich gezungen mit meinem Auto mindestens bis zur Hälfte auf die Straße zu fahren um nach rechts sehen zu können…dabei wurde ich schon fast angefahren!

    Die Fahrer von rechts kommen aus einem ausgewiesenem, beschilderten Betriebsgelände welches mit einem Tempolimit von 20 angeschrieben ist. Dennoch wird dort leider um einiges schneller Gefahren!

    Zudem ist es gefährlich die Straße zu Fuß zu überqueren (dann auch noch mit Kinder!), durch die schlechte Sicht!
    Durch diese Straße fahren auch einige LKWs!
    Diese Parkplätze wurden von dem Eigentümer (der Privatstraße) an andere Vermietet!
    Diese sind nicht als Parkplätze ausgewiesen, sind direkt an der Straße und nur durch den Kies von der Straße zu unterscheiden.

    Ist das so überhaupt zulässig?
    Was passiert wenn ein Auto/ LKW von rechts mich anfährt…bin ich dann Schuld?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, denn ich habe wirklich Angst diese Straße so zu befahren!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bettina,

      inwiefern die Einrichtung der Parkplätze zulässig ist, kann am besten ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen. Wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Koneberg sagt:

    Vor meiner Garageneinfahrt ist der Bordstein abgesenkt.
    Viele Autofahrer parken nun bis zur Bordsteiabsenkung was die Ein- und Ausfahrt
    nur mit rangieren möglich macht. Gibt es hier eine Abstandsregelung, den § 1 kennt sowieso keiner,
    und Rücksicht auch nicht.

    Vielen Dank für die kommende Aufklärung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Koneberg,

      eine solche gesonderte Regelung ist uns zum abgesenkten Bordstein nicht bekannt. Setzen Sie sich ggf. mit einem Anwalt in Verbindung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Anita sagt:

    Hallo,

    Ich wollte nachfragen wie es sich verhält wenn zwar ein parken verboten an einer Garagentür hängt, es aber keinen abgesenkten Bordstein gibt (ca. 20 cm oder mehr), nachweislich nicht mal ein Fahrzeug rein passen würde. Und die neuen Besitzer nicht mal im Haus wohnen. Kann ich ohne Bedenken da Parken?

    Danke. LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anita,

      das Schild wurde anscheinend von den Besitzern angebracht und ist damit kein offizielles Verkehrsschild. Es gelten die grundsätzlichen Regelungen der StVO.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Sonne sagt:

    Hallo zusammen,
    Wir haben folgendes Problem. Wir wohnen in zwei Generationen in einem ZFH mit Doppelgarage und einer beidseits umzäunten Einfahrt. Bei unserer Einfahrt ist kein Bordstein vorhanden und gegenüber ein normaler mit Fußweg. Seitdem unsere Nachbarin neue Mieter bekommen hat und diese zwei Autos besitzen, parken diese ständig mit beiden Autos vor unserer Einfahrt. Beim Ausparken aus meiner Garage bin ich ständig nur am rangieren und muss dies mindestens 4 mal tun, da ich auch auf die Begrenzungen beidseitig sowie den Verkehr und Kinder ( ist eine 30-er Zone) achten muss. Die Straße ist ungefähr 3,60m breit. Wenn nun allerdings mein Mann noch hinter meiner Garage steht und meine Mutter die in der ersten Garage parkt, sieht sie überhaupt nichts und muss mindestens 6-7 mal rangieren. Die Vermieterin gegenüber stellt keine eigenen Parkplätze für Ihre Mieter und möchte gerne die öffentliche Straße für sich und ihre Mieter beanspruchen. Auf den Hinweis, dass dies eine öffentliche Straße und kein Privatparkplatz ist, reagiert sie nur mit dem Spruch sie wohnt seit 50 Jahren hier und da gab es nie Probleme. Da mein Mann nun auch auf der Straße parkt, damit meine Mutter in die Einfahrt raus und rein fahren kann, haben sich die Mieter mithilfe eines riesigen Abstands beholfen, um sich Parkplätze frei zuhalten. Sobald dann der andere kommt, wird umgeparkt. Mein Mann hat sich nun einige Zeit vor unsere Einfahrt gestellt und die Nachbarn gebeten vorne bei dem Grundstück der Vermieterin und nicht vor unserer Einfahrt zu parken. Jedoch sobald er weg fährt, stehen sie wieder da. Wie kann ich hier agieren ? Muss ich die tägliche Quälerei in Kauf nehmen ?

    Vielen Dank für eine Aufklärung!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sonne,

      das Parken gegenüber Grundstückseinfahrten ist nicht erlaubt, wenn die Fahrbahn zu schmal ist bzw. wenn eine starke Behinderung von Personen besteht. Viele Gerichte gehen davon aus, dass ein- bis dreimaliges Rangieren noch nicht als Beeinträchtigung gewertet werden kann. Ist keine nachbarschaftliche Lösung möglich, hilft es unter Umständen, das Ordnungsamt zu informieren. Bei weiteren Fragen hilft Ihnen ein Anwalt für Verkehrsrecht weiter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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