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Radfahrstreifen – Ein weiterer Bestandteil der Radverkehrsanlage

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 18. Juni 2021

Die besondere Fahrspur für Radfahrer

Radfahrstreifen sind von der Fahrbahn mit einer durchgehenden Linie abgegrenzt.
Radfahrstreifen sind von der Fahrbahn mit einer durchgehenden Linie abgegrenzt.

Sie gibt es bereits in vielen deutschen Städten und Gemeinden – die Radfahrstreifen.

Sie sind durch ihre weißen Markierungstreifen und das weiße Fahrradpiktogramm auf der Fahrbahn kaum zu übersehen. Die Nutzung ist nur mit dem Fahrrad oder dem Elektrokleinstfahrzeug (E-Scooter) erlaubt. Sowohl für Autofahrer als auch für Radfahrer gibt es bezüglich dieser besonderen Verkehrsflächen einiges zu beachten.

Umgangssprachlich wird der Radfahrstreifen auch oft als Fahrradspur und gelegentlich sogar als Radweg auf der Straße bezeichnet. Im alltäglichen Verkehr ist eine solche Spur immer unter dem Aspekt der Sicherheit zu betrachten.

Welche Regelungen bezüglich der Nutzung gelten, was den Radfahrstreifen vom sogenannten Schutzstreifen unterscheidet und welche Markierungen einen Radfahrstreifen ausweisen, wird der nachstehende Ratgeber näher betrachten und erläutern.

FAQ: Radfahrstreifen

Was ist ein Radfahrstreifen?

Ein Radfahrstreifen befindet sich am Rand der Fahrbahn einer Straße und darf in aller Regel nur von Fahrrad- oder E-Scooter-Fahrern befahren werden.

Sind Radfahrer dazu verpflichtet, den Radfahrstreifen nutzen?

Fahrradfahrer müssen den Radfahrstreifen benutzen, wenn dieser durch das Verkehrszeichen 237 gekennzeichnet ist.

Dürfen Autos auf dem Radfahrstreifen anhalten?

Der Radfahrstreifen darf nur von Radfahrern benutzt werden. Andere Fahrzeuge dürfen hier weder halten noch parken.

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Radfahrstreifen: Welche Regeln und Markierungen zu beachten sind

Allgemeinhin ist ein Radfahrstreifen Teil einer Fahrradverkehrsanlage, die sich auf der Fahrbahn einer Straße befindet. Zumeist sind sie am Fahrbahnrand eingerichtet und ausschließlich für die Nutzung durch Radfahrer vorgesehen.

Radfahrstreifen: Durch eine Markierung und das Schild 237 angezeigt.
Radfahrstreifen: Durch eine Markierung und das Schild 237 angezeigt.

Sind die Radfahrstreifen darüber hinaus auch durch das Verkehrszeichen 237 der Straßenverkehrsordnung (StVO) gekennzeichnet, liegt eine Benutzungspflicht vor.

Da diese Fahrspuren durch Städte oder Gemeinden angeordnet werden, sind sie in fast allen Fällen auch durch dieses Zeichen ausgewiesen. Das Verkehrszeichen ist ein blauer Kreis mit weißem Rand und einem weißem Fahrradpiktogramm in der Mitte.

Darüber hinaus wird der Radfahrstreifen durch eine Markierung auf der Fahrbahn von den anderen Fahrspuren abgegrenzt. Im Gegensatz zum Radweg findet hier die Abgrenzung ausschließlich durch eine weiße durchgezogene Linie statt.

Diese Linie nach Verkehrszeichen 295 wird an Haltestellen, Einfahrten, Einmündungen und Kreuzungen durch unterbrochene Breitstriche ersetzt, so dass hier andere Fahrzeuge den Radfahrstreifen kreuzen dürfen. Ein Befahren von einem Radfahrstreifen mit anderen Kraftfahrzeugen ist nicht gestattet.

Das weiße Fahrradpiktogramm auf der Fahrbahn ist eine weitere Kennzeichnung. Auch zum Fahrbahnrand oder Parkbuchten sind die Radfahrstreifen zumeist durch einen dünnen weißen Streifen abgegrenzt.

In der Regel ist die Mindestbreite der Radfahrstreifen auf 1,60 Meter festgelegt. An besonderen Stellen können diese Fahrspuren auch breiter angelegt werden. Dies kann unter anderem bei folgenden Gegebenheiten der Fall sein:

  • wenn oft ein sehr hohes Verkehrsaufkommen vorliegt und dieses auch Schwerlastanteile aufweist
  • wenn sich der Radfahrstreifen in der Nähe von Schulen oder Radverkehrszielen befindet

Neben Entwässerungsrinnen ist die nutzbare Breite auf mindestens 1,00 Meter festgelegt.

Da sich eine solche Fahrradspur auf der Straße und somit auf der Fahrbahn befindet, gelten für Radfahrer die Lichtzeichenanlagen des Autoverkehrs. Es sei denn, für den Radfahrstreifen sind gesonderte Radfahrampeln aufgestellt. Darüber hinaus müssen Radfahrer auf einem Radfahrstreifen die Straßenverkehrsordnung (StVO) genauso beachten, als wenn sie auf der Fahrbahn unterwegs wären.

Parken auf dem Radfahrstreifen

Schutzstreifen für Radfahrer werden nur durch unterbrochene Linien gekennzeichnet, nicht durch ein Verkehrsschild.
Schutzstreifen für Radfahrer werden nur durch unterbrochene Linien gekennzeichnet, nicht durch ein Verkehrsschild.

Der Radfahrstreifen ist nur für die Nutzung durch den Radverkehr bestimmt. Daher ist auch das Halten und Parken auf dem Radfahrstrafen nicht gestattet.

Einzig das Überqueren, zum Beispiel zum Erreichen einer Einfahrt, eines Grundstückes oder eines Parkplatzes beziehungsweise einer Parkbucht, ist erlaubt. Hierbei muss der Radverkehr jedoch zwingend beachtet und diesem Vorrang gewährt werden.

Schutzstreifen für Radfahrer

Auch sogenannte Schutzstreifen sind Flächen für Radfahrer, die auf der Fahrbahn eingerichtet sind. Sie sind durch eine unterbrochene weiße Linie gekennzeichnet und oft ebenfalls mit dem Fahrradpiktogramm markiert. Auch diese Fahrstreifen sind speziell dazu gedacht, den Radfahrern im Verkehr einen sicheren Raum zum Fahren zu schaffen.

Andere Fahrzeuge dürfen auf dem Schutzstreifen nicht parken. Das Halten ist ebenfalls nicht gestattet.

Auch ist es hier in Ausnahmefällen erlaubt, den Schutzstreifen zu befahren – zum Beispiel dann, wenn die Straßenführung eingeengt ist oder sich ein Hindernisse auf der Fahrbahn befindet.

In der Regel gibt es für Schutzstreifen keine gesonderte Fahrradampel, sodass Radfahrer sich hier an die Signale für den Autoverkehr halten müssen. Auch werden sie nicht durch ein Verkehrsschild ausgewiesen. Allein die Markierungen auf der Fahrbahn kennzeichnen Schutzstreifen.

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Straßenbenutzung mit dem Fahrrad
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60 Kommentare

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  1. Die_Kuh_macht_muh sagt:

    angenommen ich habe 7 punkte angesammelt und mache nun noch einen einzelnen Punkt aufgrund eines Vergehesn auf dem Fahrrad, kann mir dann mein FS komplett entzogen werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ja, das ist richtig. Auch ein Punkt aufgrund eines Vergehens mit dem Fahrrad kann zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Mascha seitberger sagt:

    Ich sehe nicht mehr so gut, darf ich den Bürgersteig mit dem Fahrrad befahren?

  3. Rokazki sagt:

    es ist also tatsächlich verboten, neben einander fahrrad zu fahren? das ist doch eine Frechheit!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie dürfen nebeneinander Fahrrad fahren, aber dabei keine andere Person gefährden oder belästigen. Nur wenn dies der Fall ist, fällt das Bußgeld an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Bea L. sagt:

    Die Stadt hat auf ca. 2 km nur auf einer Seite einen Weg neben der Fahrbahn asphaltiert. Verkehrsteilnehmer erkennen darin einen Radweg. Er ist, auch nur teilweise, in einer Richtung mit Z. 240 ausgeschildert. Fahre ich ordnungsgemäß auf der Fahrbahn wo kein begleitender Weg ist, werde ich von den Autofahrern mit körperlicher Gewalt bedroht. Also fahre ich linksseitig auf dem begleitenden Weg. Muss ich dann auch mit einem Bußgeld rechnen? Sollte ich mich lieber beschimpfen, anhupen und anfahren lassen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bea,

      sofern sich dort das Zeichen “Radfahrer frei” befindet, darf der Weg in beide Richtungen benutzt werden, ansonsten ist dies nicht zulässig und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. TD sagt:

    Hallo,

    wenn die Straßenverhältnisse sehr schlecht sind z.B. durch Pflastersteine die große Lücken haben und das Fahrrad sehr arg dadurch schwankt und es leider auch die parallelen Straßen genau so sind, darf man dann trotzdem nicht auf dem Gehweg in Schritttempo und Beachtung der Fußgänger fahren?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo TD,

      Sie dürfen in gar keinem Fall auf einem Gehweg fahren. Es ist höchstens erlaubt, das Fahrrad auf diesem ausschließlich für Fußgänger erlaubten Weg zu schieben. In diesen, von Ihnen genannten, Fällen dürfen Sie das Fahrrad auf dem Gehweg schieben oder auf die Straße ausweichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Ursula R. sagt:

    Wie hoch ist das Bußgeld, wenn man mit einem S-Pedelec auf einem Radweg fährt (blaues Schild)? Wie hoch ist das Bußgeld, wenn man mit einem S-Pedelec einen Kinderanhänger zieht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ursula,

      Zweiräder, die schneller als 25 km/h fahren können, gelten in der Straßenverkehrsordnung als Kleinkrafträder, sodass Sie hier den Bußgeldkatalog für Pkw, Krafträder und Lkw beachten müssen. Ein Beispiel ist, dass Sie 15 Euro bezahlen müssen, wenn Sie eine Straße bzw. einen Weg verbotswidrig befahren: https://www.bussgeldkatalog.org/strassenbenutzung/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. mekkerliesesl sagt:

    Hallo bkg.org- Team,
    ist es erlaubt mehrere Autos (25kmh) in einer 30-Zone links zu überholen ?
    mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Radfahrer müssen sogar links überholen. Aus diesem Grund ist dies erlaubt – natürlich unter ständiger Vorsicht und Beobachtung der Verkehrslage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Parkbesucher sagt:

    Was passiert rechtlich, wenn eine Person aus einer öffentlichen Behörde eine Radtour in einem Park anbietet und auch ausrichtet, in dem nur Fußgängerwege vorhanden sind? Ich habe dieses Vorgehen bemängelt und werde von offizieller Stelle der Stadt, die diese Radtour durchgeführt hat, nicht ernst genommen. Jedenfalls denkt anscheinend niemand darüber nach, die nächste Tour anders zu gestalten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      möchte eine Person diese Veranstaltung abhalten, muss sie einen Antrag bei der jeweiligen Behörde einreichen. Diese prüft dann individuell, ob die Gegebenheiten vor Ort für die Veranstaltung optimal sind. Handelt es sich jedoch um eine nicht angemeldete Veranstaltung können Sie dies melden. Doch auch in Ihrem Fall ist eine Beschwerde bei der jeweiligen Behörde möglich, wenn Fußgänger dadurch gefährdet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Rote Ampel auf dem Gehweg ausweichen sagt:

    Hola!
    Wie sieht es mit dem Bußgeld aus wenn ich kurz vor einer roten Ampel (für Fußgänger nicht an einer Kreuzung etc.) auf den Gehweg fahre um danach wieder auf die Straße zu fahren. Der Ampel wird dadurch also ausgewichen. Sehe ich das richtig das man in diesem Fall nur Bußgeld zahlen müsste weil man auf dem Gehweg gefahren ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie dürfen nur in zwei Fällen auf den Gehweg ausweichen: 1. Sie sind jünger als zehn Jahre. 2. Der Gehweg ist ausdrücklich freigegeben (z.B. an einer Baustelle). Ansonsten ist dieses Verhalten verboten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Ordnungsgemäßes Licht und noch etwas mehr sagt:

    Mein Fahrrad hat einen Nabendynamo und lässt Tag und Nacht das Front- und Rücklicht scheinen. Da ich gerne auch nachts ein paar Runden drehe und das vornehmlich auf langen Radwegen außerhalb der beleuchteten Stadtstraßen tue, habe ich als Zusatz noch zwei kleine Taschenlampen auf dem Lenker montiert. Diese machen den außenstädtischen Radweg ordentlich hell, sind aber ohne entsprechende Zulassung. In den vielen Jahren hat mich noch niemand darauf angesprochen … wenn der freundliche Helfer mich doch einmal ins Gespräch verwickeln würde: Könnte er mich verwarnen oder Geld verlangen? Welche Grundlage gibt es dafür ggfs. im Bußgeldkatalog?

    Die vorgeschriebene, ordnungsgemäße Beleuchtung ist vorhanden … und den Rest nutze ich nur, wenn ich zügig auf unbeleuchteten Straßen unterwegs bin.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      besitzen die Lichter keine amtliche Genehmigung, ist dies illegal. Wie hoch die Strafe ausfällt, kann Ihnen das Ordnungsamt sagen. Der Bußgeldkatalog sieht keine Straftaten hierfür vor, weil dies keine verkehrsrechtliche Komponente ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Maria sagt:

    Darf ich als Radfahrerin, wenn ich an der Ampel stehe, bspw. die Uhrzeit auf dem Handy checken?

  12. Viv sagt:

    Ist es erlaubt mit In-Earhörern Musik auf dem Fahrrad zu hören? Wenn nicht, wie hoch ist das Bußgeld?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      solange Sie die akustischen Verkehrssignale (Hupen, Fahrradklingel…) unbeeinträchtigt wahrnehmen könne, dürfen Sie auch mit Kopfhörern fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Dagmar S. sagt:

    Welche Strafe erwartet eine Gruppe von Radfahrern, die auf einer Autobahn fahren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dagmar,

      neben der Gefahr für Leib und Leben droht für das Befahren einer Autobahn mit einem nichtmotorisieren Fahrzeug ein Bußgeld von 10 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • martog sagt:

        Das ist wie ich finde viel zu billig, als Strafe. Ich selber würde dafür sofort den Führerschein falls vorhanden einkassieren und hohe Strafen verhängen.

  14. Pablo sagt:

    Hallo, ist das Fahren (als Erwachsener) auf einem Gehweg ohne Behinderung anderer Personen mit Schrittgeschwindigkeit immer vorschriftswidrig?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pablo,
      in der Regel ja. Gehwege sind für Fußgänger vorgesehen, nicht für Radfahrer.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Landei sagt:

    In der Stadt find ich die Regelung mit Fahrradwegen ja super, aber auf dem Land ist das furchtbar! 1. Gibt es zu 90% keine Radwege hier. 2. Sind die Fahrradfahrer, die dann auf der Straße fahren eine echte Behinderung und Gefahr, da sie zum übberholen anregen und so mehr als oft brenzlige Situationen entstehen (beobachte ich immer wieder) und 3. Für die Radfahrer echt nicht ungefährlich! Ich habe vor Jahren das Radfahren aufgegeben, weil es mir viel zu gefährlich ist auf der Straße zu fahren. Und dann jammern immer alle, dass die Leute zu viel mit dem Auto fahren. Man sollte die Regelung auf ländlichem Gebiet ernsthaft überdenken!

  16. cair-paravel sagt:

    Darf ich auf dem Gehweg fahren, wenn ich mit meinem Kind (unter 10 Jahren) unterwegs bin?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cair-Paravel,

      um der Aufsichtspflicht für Ihr Kind nachzukommen und aufzupassen, dass Ihrem Kind nichts passiert, ist dies für diesen Einzelfall möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. aloisius sagt:

    Freihändig fahren kostet 5 Euro? Was kostet es wenn ich während der Fahrt ein Lied pfeiffe?

  18. Müller sagt:

    Hallo,

    Ist es verboten mit zwei Kopfhörern und Musik Fahrrad zu fahren? Meines Erachtens ist es insoweit nicht verboten, wenn die Lautstärke angemessen ist, sodass der Verkehr wahrgenommen werden kann. Ich wurde diesbezüglich aufgehalten und mit einer Verwarnung zur Androhung eines Bußgelds getadelt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Müller,

      in der Regel ist die Nutzung von Kopfhörern auf dem Fahrrad nicht untersagt. Hier ist tatsächlich die Lautstärke der Musik entscheidend, denn der Verkehr muss noch wahrgenommen werden können und das Gehört nicht beeinträchtigt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Martin Schmidt sagt:

    Tachen ans Bußgeldtem!
    Bei den Fahrrädern, könnten sie noch bitte die Punkte die man bekommen könnte, noch dazu schreiben.

    Grüße

  20. All-X sagt:

    Den Radweg in der falschen Richtung zu befahren kostet nur 20 bis 35 Euro. Hier sollte der Gesetzgeber mal dringend nachbessern. Hier in der Berlin sind Geisterrradler das größte Ärgernis und die größte Gefahrenquelle überhaupt. Teilweise wird man tatsächlich noch angeblökt, weil man (in der korrekten Richtung fahrend) nicht ausweicht. Es würden wohl nur ein Fahrradführerschein und vernünftige Bußgelder samt entsprechendem Kontrolldruck gegen diesen Irrsinn helfen. Und die Beschlagnahme und das Einschmelzen des Rades. Dann gibt es wenigstens noch ein paar Euro für den Schrottwert zugunsten der Staatskasse. Dafür kann man ja dann brauchbare Radwege bauen. Daran fehlt es hier nämlich auch in den meisten Bezirken.

  21. maze sagt:

    Ich wurde neulich von einem Polizisten angehalten als ich mit meinem Fahrrad eine leere Straße (30 km/h erlaubt) auf dem Hinterrad heruntergefahren bin.

    Er meinte, dass das Fahren auf dem Hinterrad mit dem Fahrrad explizit verboten ist, was ich defintiv nicht glaube. Ich hatte mein Fahrrad vollkommen unter Kontrolle und habe keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert / abgelenkt.

    Des Weiteren meinte er, dass das Fahren mit Kopfhörern auch illegal sei, obwohl ich trotz Musik noch alle Verkehrssignale gehört habe (die Lautstärke wurde nicht mal überprüft..) und auch keinen behindert habe (war ja kein einziges Auto / kein einziger Fußgänger / Radfahrer auf der Fahrbahn).

    Waren die Anschuldigungen des Polizisten gerechtfertigt?
    Ich bin mit einer “starken Verwarnung” davongekommen meinte er, obwohl meines Erachtens hier überhaupt kein Bußgeld ausgestellt werden dürfte.

    Ein freundliches Erinnern sich vorsichtig im Straßenverkehr zu bewegen bzw. das Fahren auf dem Hinterrad aus Sicherheitsgründen zu unterlassen hätte gereicht.

    • LenZe2002 sagt:

      Ging mir heute genauso ich würde angehalten weil ich Kopfhörer getragen hatte und kam mit einer Verwarnung davon !! Die Lautstärke wurde auch nicht geprüft

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maze,

      ein Fahrrad darf im Straßenverkehr nur mit zwei von einander unabhängigen Bremsen betrieben werden. Wird das Rad nur auf dem Hinterrad gefahren, kann es sein, dass dies nicht mehr gegeben ist, da die Bremse am Vorderrad praktisch außer Funktion gesetzt ist. Beim Musikhören kommt es auf die Lautstärke an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • maze sagt:

        Hallo,

        Danke für Ihre Antwort.

        In § 65 der StVZO steht:
        “Fahrräder müssen 2 voneinander unabhängige Bremsen haben”.
        Dies bezieht sich doch nur auf das Vorhandensein von 2 Bremsen?

        Ich denke einfach, dass der Tatbestand des Fahrens auf dem Hinterrad mit dem Fahrrad einfach noch nicht rechtlich behandelt wurde, und es somit keinerlei Regelungen / Verbote diesbezüglich gibt.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo maze,

          in diesem Fall geht es auch im die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Sie können das Rad in der Regel nicht ausreichend kontrollieren und wie bereits erwähnt, kann es sein, dass die Bremsfunktion der zwei Bremsen nicht sicher gewährleistet ist.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Silvia F. sagt:

    Ich habe einen Bußgeldbescheid wegen befahren des Radweges in nicht zulässiger Richtung. Das wird mit 20 Euro geahndet. Soweit so gut. Zusätzlich soll ich die Kosten des Verfahrens in Höhe von 25 Euro und Auslagen in Höhe von 3,50 Euro zahlen. Das ist eine Absolute Frechheit. Da sind die Gebühren höher als die Strafe.

  23. Murmel sagt:

    Hallo, ab welchem Alter dürfen Kinder nicht mehr auf Gehwegen fahren? Und ist fahren auf öffentlichen Treppen erlaubt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Murmel,

      das Fahren auf dem Gehweg ist für Kinder bis 8 Jahren Pflicht. Öffentliche Treppen sind indes nicht zum Fahren vorgesehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Andy sagt:

    Hallo

    mit was für eine strafe kann man rechnen wenn man auf den Fahrrad Weg entgegengesetzt gefahren ist, und von einen Auto erfaßt wurde?

    Mit Freundlichen Gruß

    Andy

  25. Joe sagt:

    Wenn der Radweg!!! keine abgesenkten Bordsteinkanten hat, darf man dann mit dem Rennrad die Straße benutzen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joe,

      wenn es einen Radweg gibt, so muss dieser benutzt werden und nicht die Straße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Astrid S. sagt:

    Hallo,
    ich bin mit meinem Rad auf dem Gehweg langsam gerollert, nicht gefahren. Da ich schon in der Nähe von meinem Ziel war, habe ich den Radweg verlassen. Also rechtes Bein auf der linken Pedale und mit dem linken Bein auf dem Gehweg, wie bein einem Roller eben. Ein mir entgegen kommender Polizist hat mein Verhalten als Verkehrsordnungswidrigkeit eingestuft und meine Personalien aufgenommen. Hat der Herr da wirklich recht? Und meine zweite Frage wäre, darf man als Erwachsener mit einem Roller auf dem Gehweg fahren?

    Mit freundlichem Gruß
    A. S.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Astrid,

      laut § 24 StVO gehören Tretroller zu den besonderen Fortbewegungsmitteln. Fahrer müssen den Gehweg benutzen. Da Sie Ihr Rad nicht geschoben haben, ist es möglich, dass Sie eine Ordnungswidrigkeit begangen haben. Genaue Auskünfte kann Ihnen ein Anwalt für Verkehrsrecht erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Baxmann sagt:

    Ein Kollege meint, er habe auf einer Fahrradstraße Vorrang vor einem entgegenkommenden PKW, wenn er mit dem Fahrrad an einem rechts parkenden Fahrzeug vorbei fährt. Seine Begründung ist, dass Fahrräder dort generell bevorrechtigt sind.

  28. A.Lau sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute morgen in Berlin angehalten von der Polizei. Ich fahre ein Fixie aber mit einer Vorderbremse. Die Politei sagte zu mir das ich eine Ordnungswiedrigkeit begangen habe. Da mir eine Rückbremse fehlt und sich keine Reflektoren am Rad habe. Das kostet zwischen 80 und 100 € und ich bekomme 1 Punkt in Flensburg.
    Ich habe einen Mängelbericht bekommen und muss mein Fahrrad innerhalb von 10 Tagen in irgend einer Dienststelle vorzeigen, das ich die Mängel behoben hab.
    Ich konnte aber bei Ihnen auf der Seite keine Ordnungswiedrigkeit finden. Stimmt den das, was mir die Beamten dort gesagt haben?

    Mit freundlichen Grüßen
    A.lau

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo A.Lau,

      in § 65 STVZO heißt es eindeutig, dass Fahrräder zwei voneinander unabhängige Bremsen haben müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. LW sagt:

    Ich wurde heute wahrscheinlich (kann auch nur Sonnenreflektion sein) mit dem Fahrrad in einer Kreuzung vor der 30 km/h erlaubt ist von einem stationären Blitzer geblitzt.
    Werde ich dafür bestraft, kann man mich ohne Kennzeichen überhaupt nachverfolgen um mir den Bußgeldbescheid zu schicken?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo LW,

      nein, das kann man nicht. Sie hätten lediglich ein Bußgeld zahlen müssen, wenn ein Beamter Sie direkt nach dem Verstoß angehalten hätte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Robin sagt:

    Liebe bussgeldkatalog.org Redaktion,
    bei manchen Lichtzeichenanlagen (Ampeln…) gibt es für beide Richtungen freigegebene Fahrradstreifen, damit man, sollte man links abbiegen wollen, immmer wenigstens eine Ampel schon überqueren kann.
    Gilt das Rechtsfahrgebot auch, wenn es kein für beide Richtungen freigegebener Radweg ist und ich erst über die linke Ampel und anschließend geradeaus fahre, also quasi zweimal entgegen der Fahrtrichtung? Ist dies erlaubt oder muss die zusätzliche Zeit entgegen einem Fußgänger/Autofahrer gewartet werden, bis die Ampel in meine Richtung wieder grün wird?

  31. Löffler sagt:

    Kommen Sie mal nach Bayreuth dort haben die Fahrradfahrer Andere Freiheiten Sie fahren wie sie wollen. Fußgängerzone gibt es nicht auch wenn für Radfahrer gesperrt ist, Sie fahren nicht Schrittgeschwindkeit und wenn es heisst Absteigen gilt nicht für Radfahrer und der Polizei schaut zu .

  32. Jan sagt:

    Hallo,
    wie ist das mit dem Rechtsfahrgebot für Radfahrende. Mir wird immer wieder gesagt, dass ich am äußersten rechten Rand fahren soll, mir sieht das eher wie der Rinnstein aus. Nun gut, solchen Menschen wünschen mir auch den Verkehrstod.
    Also wenn z.B. Begegnungsverkehr durch parkende Autos herrscht in einer Strasse mit dem Querschnitt der Fahrbahn von 7 Metern. Darf ich dann fast in der Mitte des verbleibenden freien Fahrstreifens fahren, der ja dann nur noch 3,5 Meter breit ist?
    Danke für die Antwort.

  33. Bodo J sagt:

    Hallo zusammen und liebes Bussgeld Team,

    wenn ich z.B. den Kommentar von Landei lese, wird sehr klar dass noch großer Handlungsbedarf zur Fahrradsicherheit besteht!

    Wenn Radfahrer*innnen an den Rand gedrängt werden, fordert das Autos zum Überholen ohne Abstand heraus! Es ist nicht einzusehen dass auf Kreisstraßen ohne Bedeutung für den Kraftfahrverkehr Geschwindigkeiten von 100km/h zugelassen werden.
    Hier sollte grundsätzlich Tempo 50 gelten – und auch durchgesetzt werden.

    Fahrräder sollten sich sicher auf der Straße bewegen dürfen – und das heißt in der Mitte der rechten Fahrspur!!!!
    Dann ist das Überholen bei Gegenverkehr ausgeschlossen.

    Und was heißt überhaupt Behinderung? Gilt das Leben und die Unversehrtheit von Radfahrer*innen im Vergleich zu mit 100km/h fließendem Kraftfahrverkehr gar nichts???

    Ich denke hier muss der Gesetzgeber dringend umdenken um tatsächlich eine Verkehrswende herbei zu führen.

    Die Gefahr durch automobile Gewalt sollte deutlich härter bestraft werden!

    Danke für ihre Aufmerksamkeit
    Gruß
    Bodo J

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