StVO-Novelle tritt am 28. April in Kraft: Neue Bußgelder & Fahrverbote

News von bussgeldkatalog.org, veröffentlicht am: 22. April 2020

Update vom 28. April 2020: Sie ist da, die StVO-Novelle ist nach Langem endlich in Kraft. Mehr zum neuen Bußgeldkatalog und den Lücken in der Novelle erfahren Sie in unserer News “StVO-Reform endlich in Kraft: Ab heute gelten die neuen Bußgelder“.

Die StVO-Novelle tritt am 28. April 2020 in Kraft.
Die StVO-Novelle tritt am 28. April 2020 in Kraft.

Nun ist es amtlich. Am 28. April 2020 tritt die StVO-Novelle in Kraft. Wer danach gegen die Regelungen der geänderten Straßenverkehrsordnung verstößt und dabei erwischt wird, muss mit neuen, teils drastisch gestiegenen Bußgeldern rechnen. Des Weiteren kann die Fahrerlaubnisbehörde schon bei geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Fahrverbot verhängen. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Änderungen zusammen.

Neue Bußgelder bei Geschwindigkeits­überschreitungen

Mit der StVO-Novelle, möchte der Gesetzgeber den Straßenverkehr sicherer gestalten. Deswegen werden unter anderem Verstöße gegen das Tempolimit härter geahndet. Bei geringeren Überschreitungen um bis zu 20 km/h gelten neue höhere Bußgelder. Die Regelsätze haben sich hier verdoppelt.

Neu ist auch, dass innerorts nun schon ab 21 km/h zu schnell ein einmonatiges Fahrverbot verhängt werden kann und außerorts ab 26 km/h.

Die folgenden beiden Tabellen geben einen Überblick über die Sanktionen nach der StVO-Novelle.

Geschwindigkeitsverstöße innerorts mit dem PKW

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h30 €
... 11 - 15 km/h50 €
... 16 - 20 km/h70 €
... 21 - 25 km/h80 €11 Monat1 MHier prüfen
... 26 - 30 km/h100 €11 Monat1 MHier prüfen
... 31 - 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 - 50 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
... 51 - 60 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
... 61 - 70 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
über 70 km/h680 €23 Monate3 MHier prüfen

Geschwindigkeitsverstöße außerorts mit dem PKW

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFverbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h20 €
… 11 - 15 km/h40 €
… 16 - 20 km/h60 €
… 21 - 25 km/h70 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h80 €11 Monat1 MHier prüfen
… 31 - 40 km/h120 €11 Monat1 MHier prüfen
… 41 - 50 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h240 €21 Monat1 MHier prüfen
… 61 - 70 km/h440 €22 Monate2 MHier prüfen
über 70 km/h600 €23 Monate3 MHier prüfen

Weitere Neuerungen: Rettungsgasse, seitlicher Sicherheitsabstand und Parkverstöße

Nachdem die StVO-Novelle in Kraft getreten ist, werden Verstöße gegen das Bilden der Rettungsgasse zukünftig  härter sanktioniert.
Nachdem die StVO-Novelle in Kraft getreten ist, werden Verstöße gegen das Bilden der Rettungsgasse zukünftig härter sanktioniert.

Kraftfahrer, die gegen die Regeln zur Bildung und Freihaltung der Rettungsgasse verstoßen, müssen künftig ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Nachdem die StVO-Novelle in Kraft getreten ist, kommen auf Verkehrssünder, die keine Rettungsgasse bilden, folgende Sanktionen zu:

  • 200 Euro Bußgeld
  • zwei Punkte
  • ein Monat Fahrverbot

Noch teurer wird es für Fahrer, die die Rettungsgasse befahren und beispielsweise Einsatzfahrzeugen folgen. Die Fahrerlaubnisbehörde kann in solchen Fällen mindestens 240 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot anordnen.

Außerdem treten folgende Verschärfungen der Sanktionen mit der StVO-Novelle in Kraft:

Der Gesetzgeber hat weiterhin den in § 5 Abs. 4 StVO benannten „ausreichenden Seitenabstand“ näher definiert. Nach der StVO-Novelle müssen Kraftfahrer beim Überholen zu Fußgängern, Radfahrern sowie Fahrern von E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen innerorts mindestens 1,5 m Abstand halten und außerorts wenigstens 2 m.

Zusätzliche Informationen zur StVO-Novelle, die nächste Woche in Kraft tritt, können Sie hier nachlesen:

Weitere News zur StVO-Novelle:

Quellen und weiterführende Links

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219 Kommentare

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  1. Emma sagt:

    Richtige Richtung müsste aber noch mehr sein. Was hier auf unseren Straßen mittlerweile los ist kann man ja nicht mehr verantworten. Nur noch Egoisten und Fahrer die ihren Führerschein im Lotto gewonnen haben.
    Liebe Politik Strafen jedes Jahr um 30 Euro erhöhen!!!

  2. Verantwortlichkeit sagt:

    Wen muss man dafür in der Wahl abstrafen? Wer hat das verbockt…. 31 km/h hat doch gepasst! Man übersieht manchmal ohne Gefahr ein Schild und dann gleich ein Fahrverbot…. In 10 Jahren sind es dann bei 11 km/h zu viel Fahrverbote.

  3. Autofahrer sagt:

    Das Problem sind doch weniger die Strafen ansich als vielmehr die absurd lächerlichen tiefen Geschwindigkeitsbegrenzungen, die auf nahezu jeder Straße in Deutschland gelten und einen geradezu nötigen sie zu übertreten, will man irgendwann auch mal ankommen!
    Am schlimmsten ist das an Baustellen auf der BAB, wo bereits Kilometer vorher beschränkt wird, obwohl es noch gar keine Beeinträchtigung der Fahrbahn gibt und wo dann drei Spuren etwas verengt werden und man auf einmal mit nur noch 60km/h fahren darf – als ob die Fahrzeuge bei höherem Tempo breiter wären!
    Einfach nur lächerlich!

  4. Thorsten sagt:

    Das Halten in zweiter Reihe soll jetzt 55,00 Euro kosten. Was soll das heißen? Ich bin Berufskraftfahrer beim Anzeigenblatt und werde oft dazu genötigt in zweiter Reihe zu halten, wenn es keine Parkplätze gibt.

    Auf einer anderen Internetseite habe ich gelesen, dass das Halten in zweiter Reihe bis 3 Minuten erlaubt sei, man muss nur das Auto im Auge behalten und darf niemanden behindern.

    Ich nenn das mal Halten in zweiter Reihe zum ent- oder beladen des Fahrzeugs.

    Erlaubt oder jetzt verboten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thorsten,

      Halten in 2. Reihe ist verboten und kostet mindestens 55 Euro. Als Halten gilt generell der Vorgang, das Kfz für bis zu 3 Minuten abzustellen. Was länger dauert, gilt als parken (Vgl. § 12 Abs 2 StVO).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Berufskraft fahrer sagt:

    Ich bin der Meinung das Strafen bei vergehen sein müssen .des weiteren lade ich aber gerne pkw Fahrer ein mit mir eine Woche mitzureisen um mal zu sehen warum es zu sehr vielen Unfällen mit lkw.s kommt wo leider wieder ein pkw drunter leiden musste .
    Gruss von einem der jeden Tag auf bundesautobahnen und landstrassen unterwegs ist

    P.s. an alle Fahrer da draußen Vorsicht ist immer besser als Nachsicht. Setzt euch mal an unserer Stelle. Denkt dran ohne uns geht garnix

  6. Aleks sagt:

    Leider denke ich, das ist alles, weil wir nicht länger als Menschen betrachtet werden. Und sie wissen nicht, wie und wo sie abholen sollen. Viele sind aufgrund der Arbeitsbedingungen gezwungen, die Geschwindigkeit zu überschreiten. Ich denke, das liegt auch daran, dass niemand versucht, gegen diese gierige Willkür zu protestieren. Wenn dies weiter geschieht, werden sie nach 10 Jahren wegen Überschusses ins Gefängnis gebracht und alle schweigen. Jemand weiß, wer dies allgemein vorgeschlagen und akzeptiert hat. Bei den nächsten Wahlen wird es möglich sein, diese Aktivität zu bewerten.

  7. phil sagt:

    Ich kann die ganzen Jammerlappen hier nicht verstehen, ihr regt euch über höhere Bussgelder auf, als wären es fixe Kosten, die auf euch zu kommen. Hä?!
    Haltet euch doch ganz einfach an die Vorschriften und ihr bezahlt keinen einzigen Cent!!
    Uns deutschen geht es trotz allem noch viel zu gut..

  8. Opi1959 sagt:

    Was ist eigentlich mit Radfahrern, die die Straße benutzen und nicht Radfahrwege, wenn diese vorhanden sind und den fliesenden Verkehr aufhalten?

  9. Bernd sagt:

    Ich sehe es genau so wie (leider) nur wenige Kommentatoren:
    Fahrt vorschriftsgerecht, dann habt Ihr kein Problem. Es obliegt nicht dem Verkehrsteilnehmer, über die Sinnhaftigkeit von Verkehrsvorschriften nachzudenken, er hat sie zu befolgen. Basta!
    Zu den Gedanken von unterschiedlichen Gebührensätzen von “Bonzen” und “Kleinhäuslern”: Es geht bei Verkehrsverstößen in der Regel um anderer Leute Gesundheit, ggf. Leib und Leben und Hab und Gut und am Ende noch um den volkswirtschaftlichen Schaden, der durch Unfälle angerichtet wird. Das ist aus meiner Sicht völlig unabhängig von Status und Einkommen. Wahrscheinlich ist es wesentlich weniger gefährlich, mit einem neuen Porsche 30 km!h zu schnell zu fahren als mit einer alterschwachen und schlecht gewarteten Karre. Es in jedermanns eigenem Ermessen, ob man sich den “Luxus” leistet oder nicht. Keiner muß “kaufen”.

  10. Hagen sagt:

    Das alles an Novellierungen spiegelt doch lediglich Deutsche Befindlichkeiten wieder!
    In Großbritannien sind die stationären Blitzgeräte in auffälligen Reflektorfarben lackiert,sodaß diese schon von weitem ins Auge fallen,
    obendrein ist immer ein Radar-Warnhinweis per Hinweisschild vorgeschaltet.
    Auf diesen Umstand hingewiesen,bemerkte ein Deutscher Polizeibeamter: Dann erwischen wir ja nie jemanden!
    Es geht also darum,jemanden zu “Erwischen” und nicht darum,den Verkehr zu beruhigen!
    Obendrein muß man mal die Kontrollzeiten beobachten: Fast immer zum Monatsende hin.
    Das läßt die Vermutung aufkommen,daß die Kämmerer der Kreise wegen zu leerer Kassen jammern und ihre Kreispolizeien dann zwecks Kassenaufbessung ausschwärmen lassen.
    Der Deutsche Michel bedarf also der ständigen Überwachung und Erziehung und Ausplünderung,wie man jetzt wieder sieht.
    Daraus resultierend :Man muß das tun,was man für Gut und Richtig hält in diesem unseren Staat,man darf sich nur nicht dabei erwischen lassen!

  11. Thomas sagt:

    Tja, ist schon teuer geworden, trotzdem ich bleibe Autofahrer.
    Tempo 40 km/h in der Stuttgarter Innenstadt gefällt mir auch nicht.
    Verkehrsminister Hermann zwingt mich trotzdem nicht in seine unpünklichen , und virusverseuchten S-Bahnen.

  12. Erhard sagt:

    Irgendwie muß Mann ja die Millionen die dieser tolle Verkehrsminister in den Sand gesetzt hat (Maut)wieder reinholen!
    Aber gut das Corona im Moment Von allem ablenkt und die Politik uns butterweich alles Kommentarlos unterjubeln kann.
    Und das war nicht das letzte!

  13. Max sagt:

    Das ist meiner Meinung nach wieder nur geistiger durchfall und fernab von jeglicher Realität.
    2m Abstand halten mit dem Lkw auf unseren super breiten Straßen das ich nicht lache.
    Aber auf jeden Fall erstmal Pkw und Lkws einschränken es liegt immer an ihnen niemals an Radfahrern oder Fußgängern.
    Meiner Meinung nach gibt es nur eine Lösung und die ist gegenseitige Rücksichtnahme und weg von diesem ewigen Zeitdruck.

  14. Sami sagt:

    Angesicht der Corona-Krise kommt die Anhebung des Bußgeldkatalogs dem Staat ganz gelegen….

  15. Siegfried sagt:

    An jeden, der sich über die heruntergesetzten Fahrverbotsgrenzen freut: Ich gönne euch so sehr, dass ihr einmal ein 30er Schild überseht und dann euren Führerschein verliert!!!

  16. Tom sagt:

    Lt. anderen Pressemitteilungen gibt es innerhalb der Ortschaft bereits ab 16 km/h ab kommenden Dienstag 1 Punkt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      die StVO-Novelle und die hiermit in Verbindung stehenden Beschlüsse sehen eine solche Anpassung nicht vor (auch wenn diese eigentlich logische Konsequenz wäre). Geändert werden können jedoch nur Aspekte, die tatsächlich auch beschlossen wurden. Es gibt jedoch in der derzeitigen Fassung mehrere Lücken, die voraussichtlich in weiteren Beschlüssen angepasst werden müssten (z. B. bei Fahrverbot sind regelmäßig eigentlich 2 Punkte zu verhängen).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Thomas sagt:

    Also,was Auto- oder Motoradfahrer betrifft die die Rettungsgasse als schnellerern Weg benutzen oder nicht freihalten wäre ich mit einer Strafe im 4stelligen Bereich zu frieden,denn hier geht es um Leben oder Tod.Parken auf dem Gehweg ist mir die Strafe auch noch zu gering,denn ich erlebe es täglich das man wenn man mit dem Hund unterwegs ist auf die Strasse ausweichen muss um vorbei zu kommen.Was mich auch ärgert ist,dass man die Radfahrer nicht mehr an den Arsch fasst,denn diese fahren wie sie lustig sind und kennen absolut keine Verkehrsregeln.Als Fußgänger muss man teilweise zur Seite springen weil diese rücksichtslos angerasst kommen.Man sollte den neuen Bussgeldkatalog nochmals überdenken und überarbeiten,denn die Strafen sind teilweise noch viel zu milde.

  18. Rene sagt:

    Ich Frage mich wie es gehändelt werden soll wenn ich auf einer schmalen Straße einen Radfahrer oder Fußgänger überholen muss. Ist diese dazu verpflichtet mich vorbei zu lassen oder muss ich dem dann Kilometer weit hinterherschleichen? Ich kann und darf zudem nicht durch den knick fahren um an demjenigen vorbei zu kommen!

  19. Bodo sagt:

    Wir haben in Deutschland weder ein Raserproblem noch ein rücksichtsloses Verhalten gegenüber Radfahrern. Immer diese Verallgemeinerung von Einzelfällen. In einzelnen Städten mag es ein Problem geben und wohl eher weil es keine vernünftige Infrastruktur für die Radfahrer gibt. Und wenn die Radfahrer mal ihren Verstand bei der Näherung an eine Kreuzung und die Bremse nutzen würden, dann würde dies das Risiko auch senken.
    Wenn diejenigen, die nur 1x im Jahr 800 km auf der deutschen Autobahn fahren weniger Beifall klatschen, wäre das ganz ok. , Oder der Verkehrsminister seinen Lappen abgeben müsste wenn sein Fahrer zu schnell ist, dann wäre denen die im Jahr 50000 und mehr durch diesen idiotischen Schilderwald fahren müssen sehr geholfen. Völlig daneben diese Verschärfung. Vor allem dass die BAB fast so wie innerorts behandelt wird..

  20. Veronika sagt:

    Schade, dass auch hier Stimmen laut werden, die nach mehr Überwachung (Fahrräder künftig mit Nummerschild) und höheren Strafen rufen – Leute, wir sind hier auf der Erde, um unser Leben zu genießen und nicht, uns das Leben möglichst schwer zu machen. Als Beschäftigung empfehle ich hier: Jeden Tag abends 10 Ereignisse/Sachen aufzählen, für die man dankbar ist. Wenn irgendetwas einen ärgert, erst mal tief durchatmen. Wenn das Bedürfnis besteht, irgendjemand anderen für was auch immer verantwortlich zu machen – tief durchatmen und daran erinnern: Jeder hier versucht sein Bestes, so gut wie möglich durchs Leben zu schippern, die meisten versuchen sogar noch zusätzlich, gut dabei zu sein und gutes zu tun (Ausgenommen hiervon sind natürlich Psychopathen). In diesem Sinne wünsche ich meinen Mitmenschen hier eine gute Zeit!

  21. Alex sagt:

    Läppisch, immer noch ein Schnäppchen. Geht an Vaterstaats-Portokasse, solange keine weiteren Baustellen die kompletten Autobahnen lahmlegen.

  22. Chris sagt:

    Danke für Arbeit.

    Ich amüsiere mich immer gern über die dummen Kommentatoren, die denken Ihr würdet im Auftrag der Regierung handeln und nicht verstehen, dass Ihr eine privat/gewerblich betriebene Seite seid. :D Man bekommt Informationen und Unterhaltung.

  23. Bernd sagt:

    Viel zu milde die Strafen, wohne in einer kleinen Ortschaft an einer Bundesstrasse. Schulkinder müssen die Bundesstrasse überqueren, an einem Zebrastreifen. Dort ist es des öfteren auf ein tödliches zusammentreffen zwischen PKW und Schulkind gekommen, weil der PKW Fahrer seine Geschwindigkeit nicht angepasst hatte und weiter mit über 100km/h durch die kleine Ortschaft gefahren ist.

    Bin dafür, dass der Lappen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 5km/h auf Lebenszeit weg genommen wird und das Fahrzeug beschlagnahmt und verschrottet (Auf Kosten des Fahrers) wird.

  24. Ich sagt:

    Hallo Gutmenschen! Bisschen mehr Freiheit und wieder bisschen mehr Spaß- das wäre toll. Diese arroganten Halbgötter auf 2 Rädern, die sich an gar keine Regeln halten ( gibt es in Großstädten zu Hauf ) sollt man endlich ganz kräftig zur Kasse bitten und/oder mal ein Jahr Fahrverbot aussprechen.

  25. Peter sagt:

    Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nun mal da, also sollte man sich daran halten. Ob ich sie für sinnvoll halte steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
    Einige dieser neuen Regelungen halte ich allerdings eher für schwachsinnig, gefährlich und weltfremd.
    Mir hat sich noch nicht ganz erschlossen, was der Gesetzgeber mit dieser Bevorzugung der Fahrradfahrer erreichen will aber das sieht man dann in der Zukunft. Vermutlich werden Fahradfahrer nun noch ignoranter unterwegs sein, sich jede Freiheit nehmen z.B. über Zebrastreifen brettern (obwohl sie da ihr Fahrrad zu schieben haben, was aber kaum einer tut). Verursachen sie dadurch einen Auffahrunfall, weil PKW hart bremsen müssen, sind sie sicher nicht mehr anwesend wenn die Polizei anrückt und ein Kennzeichen tragen sie ja nicht! Ebenso verhält es sich leider auch mit Fahrradhelmen! Irgendwie scheint vielen Fahrradfahrern ihr Leben scheissegal zu sein.
    Ebenso weltfremd und eher eine Verkehrsgefährdung ist diese Vorschrift, nach der LKW über 3,5 Tonnen nur noch in Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen dürfen. Ein Hängerzug ist bis zu 18,75 m lang! Bis der sich nun in Schrittgeschwindigkeit um die Kurve gequält hat, ist der Radfahrer (ca 25 Km/h oder mehr), den er vor 500 Metern überholt hat und beim Beginn des Abbiegens noch gar nicht im Spiegel sehen kann, wohl bereits gegen den Hänger geklatscht! Dieser Irrsinn macht uns LKW-Fahrern das Rechtsabbiegen UNMÖGLICH! Weiterhin werden dadurch zusätzlich Staus provoziert, da Rechtsabbigespuren sowie die Ampelphasen oft sehr kurz sind, weshalb der nächste Rechtsabbieger dann schon den nachfolgenden Verkehr in der Geradeausspur ausbremst. Das dürfte bei mehreren rechts abbiegenden Hängerzügen zu einer lustigen Polonäse führen! Ausserdem aber auch zu einer sinnlosen Umweltbelastung, Verkehrsbehinderungen mit verstopften Kreuzungen und damit einhergehend leider auch chancenlosigkeit für Rettungskräfte im Einsatz!
    Das kann nicht das sein, was mit einer solch sinnfreien Vorschrift bewirkt werden sollte!
    Der Herr Verkehrsminister sollte sich mal fragen, weshalb es verboten ist ein links abbiegendes Fahrzeug zu überholen!
    Ebenso logisch, sinnvoll und sicherer wäre wohl, dass rechts abbiegende Fahrzeuge LKW, PKW, Bus etc. NICHT rechts überholt werden! Dann müssten Radfahrer eben mal anhalten bzw. langsam hinter dem abbiegenden Fahrzeug fahren, davon stirbt NIEMAND!
    Man kann nicht mit Macht alle Verkehrsteilnehmer aufs Fahrrad zwingen!!!!

    Ich brauche kein Pseudonym, ich stehe zu jedem Wort was ich geschrieben habe
    Peter

  26. Thomas sagt:

    Noch zu wenig. Es gibt einfach keinen Grund für schnelles fahren auf öffentlichen Straßen. Was ich vermisse ist eine massive Erhöhung der Bußgelder fürs telefonieren ohne Freisprechanlage.

  27. Harald sagt:

    ABSOLUTE F R E C H H E I T!!!!!!

  28. Auch wer sagt:

    Ich bin selbst Autofahrer und ja auch ich gebe auf der Autobahn gern Gas und bin früher häufig und bewusst zu schnell gefahren.
    Was hier bei vielen aber übersehen wird ist, dass diese Regeln/Strafen ja überall gelten – nicht nur den eigenen, bekannten Strecken.

    Ich wohne z.B. in einer 30iger Zone in der Stadt, habe kleine Kinder. Auch wenn ich gern Auto fahre, begrüße ich die höheren Sätze ausdrücklich!
    Wer in einer 30-iger Zone 50 fährt (das macht jeder 2. bei uns in der Straße) gefährdet das Leben von Kindern. Da sind selbst die neuen Sätze noch zu niedrig. (Hinweis bei Tempo 30 Bremsweg min. 4,5m – bei Tempo 50 Bremsweg 12,5m und da ist die Reaktionszeit noch nicht eingerechnet!)

    Worüber man sicherlich reden sollte ist die Festlegung der Begrenzung auf vielen Strecken. Da wird auf einer Landstraße mit Leitplanken und separatem Fuß-/Radweg auf 80 begrenzt, wo man wahrscheinlich ohne besondere Gefährdung auch 100 oder 120 erlauben könnte.
    Aber bitte wie gesagt auch an andere Situationen denken – und in Wohngebieten sind die Erhöhungen mehr als gerechtfertigt!

    PS: Zweite Reihe parken ist mittlerweile in unserer Stadt unerträglich. Da wird in zweiter Reihe neben riesigen, freien Parkplätzen gehalten, weil man die 15 Sekunden zum Einparken sparen möchte. Ich habe durchaus Verständnis für Lieferfahrer, geringe Bezahlung, Termindruck, schwere Lasten etc. Aber bewusste Behinderung von vielen in Kauf zu nehmen, um selbst nur Sekunden zu sparen ist nicht akzeptabel.

  29. Michael sagt:

    Ich würde mal sagen,das den Banausen in der Politik der Realitätssinn verloren gegangen ist,allen voran Verkehrsminister Scheuer,der unsre Steuergelder verspielt hat,und das ohne Konsequenzen, sagt mal gehts noch oder was? Was muss noch pasieren das Ihr aufwacht ?Ihr lasst euch wohl gerne doppelt melken,wie blöd kann mann sein wenn ich mir hier so manche Kommentare durchlese…

  30. Rainer Zufall sagt:

    Aha, so will Pannen-Andi also seine gescheiterte PKW-Maut finanzieren…..

  31. Peter sagt:

    Sie sollten dringend die Inhalte ihrer Website überprüfen. Nachdem dem sie aufgrund ihres Namens einen “offiziellen” Anschein machen, sollten die Infos auch stimmen. Z. B. gibt es Punkte bei den Geschwindigkeitsverstößen schon ab 16 km/h zu schnell.
    VG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      die StVO-Novelle sieht einen Punkt in diesem Fall nicht vor (obwohl er nach den eigentlichen Grundsätzen Folge sein müsste). Es können jedoch nur Anpassungen vorgenommen werden, die in Bundestag und Bundesrat abgenickt wurden. Die Novelle ist hier leider an mehreren Stellen lückenhaft (so müssten etwa bei einem Fahrverbot stets 2 Punkte verhängt werden), sodass davon auszugehen ist, dass weitere Änderungen in Zukunft erforderlich sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Uwe sagt:

    Das ist nur der Anfang. Bald gibt es nur Herren und deren Sklaven.

  33. Wolfgang sagt:

    Wer sich künftig bei erlaubten 50 km/h mit 51 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften bewegt, ein Tempo 30-Schild wirklich mal übersieht, ist die Fleppe für einen Monat los.
    Zumindest die Wiederholungstäterregelung hätte weiter bestehen bleiben müssen.
    Da wird`s künftig wohl Fahrverbote ohne Ende hageln.

  34. peter sagt:

    Immer noch zu wenig! Alles verzehnfachen, nur so werden sich die meisten an die Regeln halten. Oder Einkommensabhängig, wäre noch besser.

  35. Dirk sagt:

    Bußgeldkataloge sollte man Praxisnah und nicht völlig realitätsfern verabschieden. In Hamburg wurden gerade erst für viel Geld Radwege neben die Fahrbahn gemacht. 1,5 Meter Seitenabstand? Nicht möglich. Halten in 2. Reihe strafbar? Und wie soll man dann seine Kunden beliefern? Schwebend? Lkw falten und mitnehmen? Für Kfz Führer werden Bußgelder erhöht, und für Radfahrer und Fußgänger? Bei Rot über die Ampel. Vorhandenen Radweg nicht benutzt. Melkkuh Autofahrer. Aber irgendwo müssen ja die wegen dem Mautdebakel versenkten Millionen ja herkommen.

  36. Christian sagt:

    Leider immer noch keine Tagessatzregelung bei den Geldbusen, somit für Menschen mit hohem Einkommen nicht von Bedeutung. Grundsätzlich hätte man deutlich mehr machen können, aber es geht zumindest in die richtige Richtung.

  37. Harald sagt:

    Selbst einen Tag vor in Kraft treten der Novelle wird in den Medien so getan als ob man nur besonders Radfahrer schützen wollte und gegen Falschparker vorgehen wollte.
    DAS IST WILLKUER UND GAENGELUNG NACH CHINESISCHEM VORBILD.
    FRECH!!!

  38. Der Frank sagt:

    Dirk sagt:
    23. April 2020 um 20:07 Uhr
    Schön wäre es, wenn sich Radfahrer auch zu ihrer eigenen Sicherheit an die Regeln halten würden und entsprechend verwarnt würden…
    Fahren auf dem Gehweg 20 Euro
    Fahren ohne Licht 30
    Fahren entgegen der Fahrtrichtung 15
    Ampeln entgegen der Fahrtrichtung queren 30
    Vorbei drängeln an stehenden Fahrzeugen zwischen KFZ und Bordstein 20
    Dann hätten wir vielleicht endlich partnerschaftlichen Strassenverkehr.

    Die aktuellen Änderungen:
    Fahren auf dem Gehweg: 55 Euro
    Fahren ohne Licht: 20 Euro mit Gefährdung: 25 Euro mit Unfall 35 Eur
    Fahren entgegen der Fahrtrichtung 55 Eur
    Ampeln entgegen der Fahrtrichtung queren 55 Eur
    Vorbei drängeln an stehenden Fahrzeugen zwischen KFZ und Bordstein –> kein Bußgeld, da explizit erlaubt; es gelten hier auch andere Abstandsmaße, da die Geschwindigkeiten geringer sind

    Kurzum: Ihre Forderungen sind ja weitgehend erfüllt. Jetzt müssen wir uns ALLE nur noch an die Regeln halten …

  39. L.K. sagt:

    @Mimi:

    als Vielfahrer kann ich nur zustimmen. Für bestimmte Länder sollte die Strafe die zehn bis zwanzig fache sein.
    Ausserdem Mittelspur Mieter sofort die Lappen einkassieren.

    -lk

  40. Freepit sagt:

    Was nutzt der beste Katalog, wenn die Kontrollen nicht stattfinden. Gerade jetzt zu Corona-Zeiten und damit verbundenen leeren Straßen
    meinen einige Schwachmaten, sie könnten hier das Erbe von Michael Schumacher antreten. Es wird gerade derart rücksichtslos gebrettert,
    da könnte man mal die richtige Keule auspacken und die Fahrzeuge wie in Norwegen bei schweren Verstößen beschlagnahmen.
    Wer bei 200Km/h noch seine Mails auf dem Handy checkt, hat die charakterliche Eingnung zum Führen eine KFZ verwirkt und dürfte eigentlich
    nur noch Tretroller fahren….

  41. Martin sagt:

    Ich wurde letzte Woche am 22.04. geblitzt, gilt da noch der alte Katalog auch wenn das Vergehen erst nach dem 28.04. Beispielsweise bearbeitet wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      nach dem neuen Bußgeldkatalog geahndet werden erst alle Verstöße, die ab dem 28.04.2020 begangen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Bea sagt:

    Wie soll der Abstand zu Radlern eingehalten werden, wenn der Radweg nur 1m breit ist und die Fahrbahn daneben kommt? Muss man trotz Radweg in den Gegenverkehr?

  43. xxx sagt:

    Hallo, grundsätzlich find ich das ganz ok. aber mann sollte die Verkehrssünder nach dem jeweiligen Land bestrafen wo die Sätze noch teurer sind, dann hätte mal der Schweizer richtig schlechte Karten, kaum über der Grenze wird auch schon aufs Gas gedrückt und gedängelt usw.

  44. Dirk sagt:

    Ein erster guter Schritt und richtig so. Aber das entscheidende fehlt. Es sollten keine festen Beträge sein, sondern Tagessätze. Wer mehr verdient darf auch mehr bezahlen.

  45. Steffi sagt:

    Es ist ja schön, dass man beim überholen von Radfahrern abstand halten soll, aber was ist, wenn diese die Radwege nicht nutzen und man dadurch beim überholen Probleme bekommt. Dann ist wieder der Autofahrer schuld, obwohl der Radfahrer sich nicht an die regeln hält.

  46. Sascha sagt:

    Hier im katalog beginnt es erst ab 21 km /hpunkte zu hageln ,in anderen Foren schon ab 16 km/h,was ist jetzt richtig!
    Gruss sascha

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sascha,

      ein Punkt ist trotz Erhöhung des Bußgelds in der StVO-Novelle nicht vorgesehen (nicht Teil der gefassten Beschlüsse). Eine Anpassung kann jedoch nur auf Grundlage der beschlossenen Aspekte erfolgen. Da die Novelle an vielen Stellen lückenhaft ist, bedarf es voraussichtlich weiterer Anpassungen in später folgenden Beschlüssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. JUP sagt:

    Danke, endlich drakonische Strafen für das zu schnelle Fahren! Fehlen noch effizientere Strafen für
    das Posen, unerlaubte technische Veränderungen und tieffliegende “Krachmacher” mit verstellbaren
    Auspuffklappen (innerorts). Perfekt wäre es, wenn die eingenommenen Gelder auch für verstärkte
    Kontrollen verwendet werden würden….!!

  48. David sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich würde am 16.04.2020 geblitzt.
    Zählt der Alte Oder neue Bußgeldkatalog?

    Danke für eure Antworten.

  49. Julian sagt:

    Der neue Bußgeld-Katalog ist fast ausnahmslos Ausdruck des Kulturkampfs gegen das Auto – für den es ja eine ganz große Koalition gibt. Das hat hat fast nichts mit der Erhöhung von Sicherheit zu tun – sehen wir mal von den vorgeschrieben Abständen beim Überholen von Fahrrädern ab. Obwohl die Einstiegs-Bußgelder bei milderen Tempo-Vergehen in Deutschland vergleichsweise niedrig waren ist der Verkehr immer sicherer geworden. Das liegt auch an dem gestiegenen Verantwortungsbewusstsein der Bürger. Während Fußgänger und Radfahrer in den 70ern und 80ern noch Freiwild waren, die eben zusehen mussten wie sie lebend über die Straße kamen, hat sich über die Jahre ein wesentlich partnerschaftlicheres Verkehrsgebaren durchgesetzt, von dem sich lediglich die immer größer werdende Zahl an Rüpel-Radlern gegen den Trend entwickeln.
    Die neuen Bußgeld-Orgien entstammen wohl eher anthropologisch tiefsitzenden infantilen Bestrafungsfantasien, wie sie bei autoritären Charakteren wie meinem Vorredner anzutreffen sind (und die dann wohl auch den entsprechenden illiberalen Grünen oder neu-Alternativen Rechten politischen Präferenzen entspringen) . Zur vollen Blüte ist diese Haltung im ehemals als liberal empfundenen Skandinavien, speziell im Schweden gebracht worden: Protestantischer Rigorismus gepaart mit neu-biedermeierlicher Beargwöhnung des Nachbarn als Lebensstil. Das ist der gleiche Geist aus dem die neue Lust am Corona-Denunziantentum erwachsen ist – wenigstens da waren die Schweden mal nicht Vorreiter.

  50. Gerd sagt:

    Was mache ich, wenn man eine Straße befährt, die 3,50m breit ist und ein Radfahrer ist vor mir? Muss ich dann so lang hinter dem Radler bleiben, bis die STraße wieder breiter wird?
    Oder ich beschleunige beim Überholen und bin schnell vorbei, aber mein Auto hat so viel Leistung, dass ich noch gefahrloser vorbeikomme, allerdings überschreite ich die höchstzulässige Geschwindigkeit?
    Oder ein Radler kommt mir auf eine schmalen Straße entgegen? Oder ich fahre auf meiner Spur und ein Gehweg ist vorhanden und so unterschreite ich den neu vorgegebenen Abstand zu den Fußgängern?
    Irrationale Regelungen, aber das Hirn scheint bei den Regelungen abgeschaltet zu werden . Und dass bis heute immer noch Auspuffklappen regulär von den Herstellern verbaut werden, das scheint vollkommen legitim.
    Und weshalb können 2 neben einander fahrende Radler bei Behinderung des Verkehrs nicht auch endlich einmal hart bestraft werden??? Die haben nach wie vor Narrenfreiheit!

  51. Chris sagt:

    Deutschland verliert seine Werte. Wo mal galt: freie Fahrt für freie Bürger, im Land der Autos macht das Auto fahren immer weniger Spaß.

    Nur noch die oberste Gesellschaftschicht kann sich dagegen wehren, da sie genug Kapital hat.

    Wenn demnächst die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen gilt ist jeder Bmw, Audi, Vw oder Porsche witzlos. Wir verlieren den letzten Teil unser Identiät und werden letztendlich ein Flüchtlingsland, indem es keine Gemeinschaft gibt.

    Dafür Danke Merkel! Das Land wird weiter gespalten und man nimmt dem deutschen sein Lieblingshobby weg.

  52. peter sagt:

    was nützen neue strafen wenn keiner diese überprüft in Schleswig-holstein. in NRW gibt es diese Überprüfungen des Öfteren.
    Radfahrer auf der falschen Fahrbahnseite oder auf dem Fußweg werden zur kasse gebeten.in Schleswig-holstein nie gesehen.
    als Autofahrer ist das manchmal ganz schön riskant.
    Gruß Peter

  53. Ina sagt:

    Ich wurde heute am 27.04. außerorts geblitzt, wird dann nach dem neuen Bußgeldkatalog berechnet oder nach dem alten?

  54. C.D. sagt:

    Und Radfahrer ???

  55. Dr. Frank sagt:

    Sicherheitsabstand
    Und was ist mit den Fahrradfahrern, die die fast schon selbstverständlich die Radwegebenutzungspflicht (StVO. § 2 Absatz 4) ignorieren und damit den Straßenverkehr bis zum Stillstand nötigen?
    Leider unternimmt die Polizei dagegen praktisch NICHTS! Dieses unverantwortliche Handeln von geschätzt ca. 80% der Radfahrer erzwingt gefährliche Ausweichmanöver, insbesondere wenn die Räder keine Beleuchtung haben und man in letzter Sekunde in den Gegenverkehr ausweichen muss.

    Wann hört der Irsinn auf, dass infantile Möchtegernsportler die Straßen zum Sportplatz umfunktionieren, obwohl nebenan bestausgebaute Radwege (blauweiß ausgeschildert) das Unfallrisiko gen Null reduzieren?

    Was kommt als Nächstes? HoverBoards zwischen LKW‘s, Kegeln auf der Mittelspur? Es ist im heutigen Stadtverkehr und auch auf Landstraßen unverantwortlich, wenn Freizeitsportler mit Duldung der Ordnungshüter und trotz Radwegpflicht ihren Sport im Straßenverkehr ausüben und Unfälle provozieren, währen teuer gebaute Radwege unbenutzt bleiben.

    Aber Hauptsache, der Autofahrer wird wegen nur 1,40m Sicherheitsabstand zur Kasse gebeten …

  56. Marcus sagt:

    TEST
    Für was bekomme ich MEHR Fahrverbot?
    1.: ich fahre absichtlich auf einer Autobahn in entgegengesetzter Richtung und fahre voll in ein entgegenkommendes Auto rein mit Mutter und Kindern drinnen und baue damit einen riesen Unfall welchen die Autobahn für viele hunderte Menschen Stundenlang sperrt und nachfolgende Unfälle provuziert.
    2.: ich fahre auf einer geraden Autobahn bei bester Sicht und komplett freier Straße anstatt den erlaubten 130 km/h ganze 156 km/h weil ich mal kurz jemanden Überhole und werde dabei lediglich geblitzt.

    RICHTIG!
    Beides gibt genau einen Monat Fahrverbot – ist doch klar!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcus,

      in Fall 1 würde aufgrund der Personenschäden eine Straftat vorliegen (mindestens fahrlässige Körperverletzung). Straftaten können mit Fahrverboten bis 6 Monaten oder Fahrerlaubnisentzug geahndet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Bubbele sagt:

    Letztlich ist es ja bezeichnend wer solche Verbote und Strafen fordert. Das spricht für sich. Übrigens schaut euch mal an was für Leute diese Kontrollen machen und was das für ein Typ Mensch ist der mit seinem Blitzer irgendwo steht. Typ Beamter, der seine eigenen Unzulänglichkeiten mit der Kontrolle anderer Menschen zu kompensieren versucht. Typisch deutsch irgendwie. Je mehr mir irgendwelche Grünen und andere Realitätsfremden versuchen das Leben madig zu machen, desto mehr steige ich ins Flugzeug und kaufe meine Kiwis in Australien

  58. le trust sagt:

    Es gibt da eine nette App, mit welcher ihr in 95% verhindern könnt euch der Willkür unseres Beamtenstaates beugen zu müssen, um nicht arm zu werden oder zu Fuß zu laufen. Jeder weiß, dass alle Begrenzungen in Deutschland (bis auf wenige Ausnahmen vor Schulen etc.) ca. 20-40 kmh zu niedrig sind und deshalb muss man sich an den Unfug auch nicht halten. Einfach installieren und ihr seid wieder freie Bürger!

  59. Paul sagt:

    Tut mir leid, aber ich finde mit ein Monat laufen an 21 km ist übertrieben. Nicht das innerorts nicht stärker bestraft werden sollte, von mir aus 200€ strafe. Wie schnell hatt man als Bauarbeiter, Spediteuer u. s.w in nicht bekanter Stadt, Ortschaft 30 Zone übersehen. Und schon läuft man.
    Sollte ich bei so was Führerschein verlieren lasse ich mich für die Zeit kündigen und nehme das Arbeitslosen Geld. Ich glaube die Schlaumeier in Berlin haben vergessen wer ihre Diäten und Pensionen finanziert. Ich hoffe das viele sich das finanziell auch erlauben können und mit machen.
    Nicht das ich mit Rettungsgasse, Feuerwehr einfarten, Parken in zweiter Reihe nicht begrüssen würde.
    Jetzt bin ich gespannt wie lange mein Beitrag bleibt.

  60. Kevin sagt:

    Ich frage mich mal jetzt warum ich nur bestraft werde, wenn aber Radfahrer usw auch in Straßenverkehr teilnehmen. Zum Teil fahren diese wie sie wollen ich muss Bremsen, mir rauscht einer drauf. Es müsste so geregelt, das jeder der den Straßenverkehr nutzt also Fußgänger, Radfahrer auch bestraft werden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      auch für Radfahrer, E-Scooter-Fahrer und Fußgänger sind Sanktionen bei Verstößen gegen die Verkehrsregeln vorgesehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Manni sagt:

    No commend, wünsche allen Fahrzeugführern noch
    einen Restspass beim Fahren , bitte nicht den Mut
    verlieren,irgendwann kommt jeder ans Ziel!

  62. Jeal sagt:

    Es ist schon erstaunlich, wie dreist der Staat Autofahrer zur Kasse bittet! Ganz heimlich, dank Corona (ich meine nicht das Bier)!
    Es wird Zeit für eine Autofahrer-Partei!
    Auffällig ist, dass das permanente Verweigern der rechten Spur überhaupt kein Thema ist. Lässt sich damit kein Geld verdienen?
    Und noch eins:
    Technisch ist es ja relativ simpel möglich, jedes Fahrzeug an das entsprechende Tempolimit anzupassen! Warum jedoch erfolgt dies nicht?
    Herr Scheuer, hätten Sie hier die Maut-Millionen investiert, wäre Ihre Heuchelei über Menschenschutz und volkswirtschaftlicher Schadensbegrenzung
    überflüssig! Oder kann dies BMW nicht?

  63. Robert sagt:

    Ich würde das Ganze ganz anders gestalten.
    Ein Fahrverbot ist für alle gleich schmerzhaft. Aber die Geldstrafen sind bedingt durch unterschiedliche Einkommensverhältnisse sehr unterschiedlich für den Verursacher.

    Um hier etwas mehr Fairness einzubringen sollte man die Bußgelder nach Tagessätzen orientieren.
    Die Reichen sollen einfach die gleiche Härte verspüren wie die Armen.
    Bei einigen Vergehen ist nicht nachvollziehbar, wer der Führer des Fahrzeuges ist (z.B. Falschparken). Daher würde ich die Tagessatz-Ermittlung daran ermitteln wer bei der Versicherung als versicherter Fahrzeugführer eingetragen ist. Grund hierfür ist, dass sonst behauptet werden könnte – Nein das Fahrzeug habe ich – der Hauptverdiener – nicht dort geparkt. Das war meine Frau (Hausfrau – kein Einkommen).
    Das Eintragen eines Pseudo-Fahrzeugführers um den gemittelten Satz zu zu drücken wird wie Betrug behandelt (Gemeinschaftlich – der der sich hat eintragen lassen und der der eintragen ließ).

  64. Andre sagt:

    Also ich gehöre nicht zu den “Rasern” . Ich fahre am Tag min. 120 km zur Arbeit und zurück je 60km.
    Dazu kommen noch Private Fahrten. Natürlich kommt es mal vor, das man ein Schild übersieht oder den Wagen ausrollen lässt.
    Wegen solcher Delikte so hoch zur Kasse gebeten zu werden ist nahezu eine Frechheit. Es blitzt und es klingelt in der Staatskasse.
    In unserer Welt sollte man nicht immer direkt Strafen wenn man einen Fehler macht sondern vielmehr nachfragen und erklären.
    Das hat auch unser Staat vergessen. Ich wurde mal geblitzt auf dem Weg zum Krankenhaus ( Geburt meiner Tochter). Ich konnte die jeweilige Polizisten anrufen und diese hatte meine Situation verstanden und ein Auge zu gedrückt. In solch Momenten kann man schon mal ein Schild übersehen. Aber ist dies gleich böse Absicht in der man gleich hohe Strafe zahlen oder sogar den Führerschein abgeben soll? Die richtigen Raser fahren doch deutlich schneller als 21 kmh, da machen wir uns doch nichts vor. Meines Erachtens ist diese Maßnahme weit überzogen und hat nur den Sinn die Kassen zu füllen. Zudem mal 21 kmh zu schnell zu fahren ist doch noch kein Rasen und muss gleich im Fahrverbot enden.

  65. Wolfgang sagt:

    Ich sehe in der Stadt die Verkehrsschilder 30 Stk. laufend durch große Fahrzeuge verparkt. Lkw, Wohnwagen usw. nehmen jedem die Sicht. Nun soll ich Strafe zahlen für das Verhalten anderer?

  66. Mic sagt:

    Hallo
    Mal mein Wort zum Sonntag, ich finde es eine Frechheit ganz ehrlich gesagt. Das ich als Lieferant nicht in 2 Reihe stehen darf, denn wie sollen Familien mit Kinder ihr Heizöl bekommen wenn das so frech geandet wird?

    Jetzt in der Corona Zeit waren die LKW Fahrer die Helden, weil alle was zu Essen auf dem Tisch haben. Und nun der Fette Arschtritt? Ich finde es ne mega große Frechheit.

  67. Uli sagt:

    Herrlich!
    Der Bußgeldkatalog wird geändert, und der Michel flennt. Ihr habt Probleme…

    Woher kommt eigentlich die hier vielfach geäußerte Meinung, dass Radfahrer überholt werden “müssen”?

  68. gerhard sagt:

    Der Autofahrer der ein paar Kilometer zu schnell fährt
    ist der Verbrecher schlechthin.
    Alle anderen Taten und Gaunereien werden großzügig behandelt
    und nicht geahndet. Auch die Politiker haben wenig zu befürchten.
    Dafür trifft den zb. 30 Jahre unfallfrei fahrenden Autofahrer die
    volle Härte der Staatsmacht. Gnade gibts nur für Schwerkriminelle
    und Vips usw.
    Es ist ja auch viel bequemer den Leuten aufzulauern und bringt viel Geld.
    Das ist Deutschland

    Gruß an alle normalen Autofahrer

  69. Florian sagt:

    also für 21 zu schnell brauche ich mein Gaspedal nur schief anzuschauen..ich entschuldige mich schon mal bei all meinen Freunden die mich demnächst nen monat lang rumfahren dürfen und natürlich bei meinem Chef fürs ständige zu spät kommen weil ich mit der Bahn kommen muss.
    RIP Autonation Deutschland

  70. Günter sagt:

    Man sollte die Strafen aus Sicht von Eltern sehen deren Kind gerade tödlich im Verkehr verletzt wurde. Dann erscheinen sie zu niedrig.

  71. Lutz sagt:

    Ich habe vor 40 Jahren bei der Fahrschule „Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme“ gelernt.
    Ich habe den Eindruck das man heutzutage „Lieber Tot als Zweiter!“ lernt.
    Ich will nicht gegen Fahrschulen wettern,
    aber anders ist das Verhalten mancher Verkehrsteilnehmer nicht zu deuten und
    für diese können die Sanktionen nicht hartgenug sein.
    Außerdem bin ich für den Führerschein für Radfahrer und Kennzeichen an Fahrrädern,
    um den Terroristen unter den Radfahren das Wasser ab zu graben.

  72. Noch ein Peter :-) sagt:

    Ich schließe mich den meisten Kommentaren an. Sei es die Form, dass Radfahrer und Fußgänger besonders geschützt werden müssen. Oder auch dass bei erheblichen Geschwindigkeitsverstößen härtere Strafen greifen. Da bei den Geschwindigkeiten jetzt so Fallen auftauchen, wie i.O. mit 53 km/h unterwegs, das 30er Schild mit Zeitangabe für Schule in den Ferien übersehen und somit 23 km/h zu schnell somit Geld-Punkt und VF 1 Monat bekommen, sollte man realitätsnah über eine generelle 30er Regel innerhalb geschlossener Ortschaft nachdenken. Dann kann so etwas nicht so schnell passieren. Der Punkt der rücksichtslosen Radfaher, die vorgegebene Regeln wie Nutzung des ausgewiesenen Radweges nicht einhalten, und nun den Autoverkehr mit 1,5m Abstandsvorgabe zum Stocken/Stoppen zwingen, sollte aber auch monetär bestraft werden. Und was ich gar nicht mehr verstehe ist, wie kann in der heutigen Zeit noch das MobilPhone im Fahrzeug in die Hand genommen werden bei Freisprecheinrichtungen die nur die Hälfte einer Strafe kosten? Telefone für Navigation sind sinnvoll und sollten wie reine Navi-Geräte auch bedient werden dürfen. Die übrige Nutzung kann über Software bei Fahrzeugstart (Bluetooth) gesperrt werden. So ist der User gezwungen entweder über Freisprecheinrichtungen zu telefonieren, kann aber nicht mehr tippen etc., wohl aber das Navi bedienen. Ich habe fertig! LG Peter

  73. Markus sagt:

    Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber ich merke was hier abgeht. Sukzessive werden immer mehr Regeln und Gesetze beschlossen.
    Ich frage mich nur, wer sich das alles noch merken soll. Also ich verliere da langsam den Überblick. Auto- und Motorradfahren wird nur noch
    zum Stress, weil man permanent überlegen muss, wie schnell man gerade fahren darf und welche Regeln gerade gelten. Wo bleibt da eigentlich
    die Eigenverantwortung – gibt es nicht mehr. Und wann muss sich Herr Scheuer eigentlich für die verschossenen Millionen verantworten?
    Klar ist nicht seine Kohle – aber UNSERE !!!

  74. Gerhard sagt:

    Kann in Ihren Ausführungen das Parken auf Radwegen nicht finden.

  75. Dietmar sagt:

    Unsere Politiker sorgen schon dafür, dass wir Franz. Verhältnisse bekommen mit Gelbwesten und LKW Fahrern die unser System lahm legen. Ich habe Verständnis für alle LKW Fahrer wenn sie das machen würden. Die Fahrradfahrer , vor allem die Jugendlichen fahren wie die Wildsäue und werden sogar noch unterstützt,

  76. Dietmar sagt:

    Bußgeld egal in welcher Höhe wäre immer ausreichend . Bei schlimmen Vergehen ein Fahrverbot zwischen 1 Monat und mehr natürlich auch, aber Motorradfahrer die auf Gehwegen parken , am Rand , ohne Gefährdung mit Punkten zu bestrafen ist einfach nur dreist und falsch. Ob ich innerorts 21 oder 50 km/h schneller fahre beides mit 1 Monat Fahrverbot zu bestrafen auch ein falsches Signal . Viele sind hier in Deutschland absolut auf ihren Führerschein beruflich angewiesen, wenn ich sehe wo welche Verkehrsschilder mit Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgestellt werden , frage ich mich was das für Menschen sind mit welchen Gedanken ! Der Schilderwald bei uns ist erschreckend und nervig, genau wie unsere Dauerbaustellen.
    Baustelle Brücke Leverkusen, die Stadtväter nehmen Billigstahl aus China der schlecht ist, anstelle unseren top Stahl um die Ecke zu nehmen, der allerdings teurer gewesen wäre, im Nachhinein aber billiger, denn jetzt haben wir 1,5Jahre länger die Baustelle mit hohem wirtschaftlichen Verlusten. Unsere Politiker Bund und Kommunen müssten haften für den Schei… den sie verbocken. Fällt mir gerade wieder die PKW Maut ein , 800 Mio von unseren Steuergeldern verbrannt und er ist weiterhin in seinem Posten . Ich könnte noch etliches hier aufführen, aber solange wir nur schreiben passiert hier sowieso nichts .

  77. Christian sagt:

    Wenn es tatsächlich um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ginge sollten man vielleicht auch endlich mal über eine Förderung des Verkehrsflusses nachdenken und im Umkehrschluss auch dafür sorgen das Verkehrsteilnehmer die ohne ersichtlichen Grund erheblich unter der Geschwindigkeitsvorgabe über die Landstraße fahren ebenfalls bestraft werden, da diese ein erhebliches Verkehrsrisiko darstellen, da diese überholt werden, zum teil auch mit waghalsigen Aktionen. Zeit ist Geld und den Kapitalismus hat unsere Regierung erst geschaffen.
    Weiterhin sollte man Ampelanlagen und Ampelschaltungen mal überprüfen.
    Jeder hat irgendwann mal eine Fahreignungsprüfung auf Probe abgelegt und damit bewiesen das er sein Kfz unter Kontrolle haben sollte, diese Fahreignung sollte auch in regelmäßigen Abständen medizinisch überprüft werden, das auch bereits in jungen Jahren, auch junge Menschen werden krank. Ebenfalls kann es auch nicht sein das Radfahrer eine Bundesstraße befahren, obwohl sich neben dieser Straße ein ausgebauter Radweg befindet. Ich bin selbst Radfahrer, das sei an dieser Stelle gesagt.
    Diesem Bußgeldkatalog fehlt es an einem vernünftigen Maß. Ich hoffe das die Herrschaften nicht vergessen, das die Steurzahlenden und ohnehin gegängelten Autofahrer das Geld für Ihre Diäten verdienen nicht der Freizeit “Trimm-dich-Radfahrer im knappen Unterhöschen”.
    Den Wirtschaftsmotor ausbremsen und Gelder für Krisen generieren ist das tatsächliche Ziel unser “gewählten Vertreter” der Deckmantel der Sicherheit sowie des Umweltschutzes ist und bleibt ein Märchen unserer Politiker und deren Lakaien.
    Wer Rasen will der wird das auch weiterhin tun, denn der fährt ohnehin über 21 Km/h über dem Limit, wer aber Gebietsfremd auf einer gut ausgebauten Strecke ein Tempo 30 Schild in einer Hecke übersieht weil er seinen beruflichen und privaten Pflichten auch in Krisenzeiten oder normal nachkommt, der wird seiner Lebensgrundlage beraubt, da der 100 Km Weg zur Arbeit mit dem Rad oder mit Bus und Bahn im ländlichen Raum nicht darstellbar ist. Wer keine Rettungsgasse bildet oder gafft dem sollt der Führerschein für mindestens 3 Monate entzogen werden, das gefährdet tatsächlich Leben, statt dessen kommt es einem Geschwindigkeitsverstoß von 41-50 Km/h gleich, das ist so lachhaft wie diese ganze Krisen-Geldbeschaffungsmaßnahme an sich.
    Prost & Mahlzeit

  78. Mila sagt:

    Hallo

    mir ist es nicht klar, das mit halten ! Ich bin Lieferant von Sperrgut, oft muss ich auf der zweite Reihe oder auf Fußgänger Weg halten. Natürlich zum be und entladen! Was erwartet mich da?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mila,

      nach dem neuen Bußgeldkatalog droht ein Bußgeld von min. 55 Euro, wenn Sie in der 2. Reihe halten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. Ric sagt:

    Das mit der Strafverschärfung bei Geschwindigkeitsverstößen sehe ich besonders kritisch in einer kurzen Tempo 30 Begrenzung von denen manche nur 50 Metern lang sind. Ich bemerke in den letzten Jahren, das die in unserer Stadt gefühlt wie Pilze aus dem Boden schießen.
    Wer hat nicht mal im allgemeinen Beruf-Stress so etwas übersehen?
    Und wenn man meint, dass man (vermeintlich) vorschriftsmäßig fährt, bekommt man einen Monat Fahrverbot … super!
    Je nach politischer Richtung der Kommunalregierung kann der Autofahrer mit solchen temporären 30-Zonen mehr oder weniger schön gegängelt werden.

    Richtig wäre meiner Meinung nach auch die stärkere Überwachung der Fahrradfahrer, da ich auch zunehmend bemerke, was sie sich alles herausnehmen.

  80. Thomas sagt:

    Bei einigen Punkten finde ich persönlich”, das das Strafmaß zu hoch ausfällt, bei manchen Punkten würde ich höher Strafen befürworten.
    Mich würde jedoch auch interessieren, wann endlich mal ein Bußgeldkatalog für Radfahrer verabschiedet wird, DER dann aber
    auch angewendet wird.
    Ich bin selber beruflich viel unterwegs und beobachte täglich, wie fast sämtliche Radfahrer Verkehrsregeln missachten.
    Spricht man die Radfahrer darauf an, bekommt man eher eine freche Antwort,eine Drohung oder den Mittelfinger gezeigt.

  81. Christian sagt:

    Wo sind denn die Strafen für Radfahrer, viele fahren wie sie wollen.
    Wenn ich sowas höre, neuer Bußgeldkatalog für Autofahrer damit mehr Rücksicht auf Radfahrer genommen wird. Wissen die jenigen überhaupt was auf den Straßen los ist, was da abgeht? Scheinbar nicht !!!
    Ich bin der Meinung es müssten auch Radfahrer mehr kontrolliert werden.

  82. Kalle sagt:

    Tja jetzt muss man bei der Wohnungssuche die Nähe zum Arbeitsplatz berücksichtigen…fals man doch mal einen Monat zufuß geht.^^ Sicher ist sicher!!! Aber die goldene Regel ist ja eh nicht mehr wie 20 zuviel und man ist Save ;-P Rettungsgasse und Radlerabstand ist ne gute Sache, Radsportler Gruppen könnten bei einer gewissen Größe aber gerne auch eine Lücke zum überholen in zwei Etappen lassen.

  83. Andrew sagt:

    Endlich! Jetzt muss es nur noch durchgesetzt werden.

    Und das schreibe ich als Autofahrer, Radler und Fußgänger. Hier in Berlin wird alles rücksichtslos zugeparkt, egal ob man andere gefährdet oder nicht. Ein seltener Strafzettel war sowieso langfristig billiger als Parkscheine und den meisten egal. Von den Jungproleten im AMG, die mit 80 oder 100 in der 30er Zone unterwegs sind einmal ganz abgesehen.

    Wem es nicht passt: man kann sich ja an die Regeln halten.

  84. Andrew sagt:

    Ich bin Autofahrer (90%) und auch mal Radler (10%), finde aber dieses Fahrradbashing hier unsäglich. Was soll das?
    Versucht es doch mal mit einem Miteinander und nicht Gegeneinander. Rüpel gibt es ziemlich gleichmäßig überall.

  85. Volker sagt:

    Na endlich, das war schon lange fällig.
    Wir haben leider zu viele unbelehrbare Verkehrsteilnehmer auf UNSEREN Straßen, die aber meinen die Straße gehört mir.
    Es muss einfach mehr Dreck von der Straße gekehrt werden.

  86. Matthias sagt:

    Der Wähler kann auf so etwas leider nur mit seinem Wahlverhalten reagieren. Die Klagewelle über falsche Messungen wird kommen und die Rechtsanwälte verdienen auch gleich mit. Und das alles bei immer weiter sinkenden Unfallzahlen.

  87. Dr. Frank sagt:

    Dies wird leider in der Praxis nur kaum gehandhabt.

  88. Jürgen sagt:

    Moin, moin,
    seit Jahrzehnten das gleiche Grundübel: Die allermeisten Leute können nicht Auto fahren!
    Der Gesetzgeber versucht mit immer schärfer werdenden Regelungen und Strafen entgegen zu wirken, die Autoindustrie mit der Implementierung diverser unterstützender Fahrsysteme in den Fahrzeugen die gröbsten Fahrfehler abzumildern. Dabei liegt die Ursache im Unvermögen des Fahrers. Er hat es nämlich nie gelernt! Die Fahrausbildung ist grottenschlecht, nicht zeitgemäß und zielt darauf ab, ein Fahrzeug von A nach B zu bewegen, mehr nicht. Kaum ein Fahrer beherrscht sein Auto in schwierigen Situationen, selbst eine lapidare Vollbremsung aus, sagen wir 100 km/h, bringt ihn an seine fahrerischen Grenzen. Einem plötzlich auftretenden Hindernis ausweichen oder das Fahrzeug bei Ausbrechen abfangen kann er nicht, den Unterschied zwischen Unter – und Übersteuern kennt er nicht. Erschwerend hinzu kommt eine Altersstruktur, die mehr als bedenklich ist. Oma Piepenbrink (85) fährt seit vierzig Jahren unfallfrei (2000 km im Jahr), stets die gleiche Strecke zum Einkaufen (innerorts wie ausserorts mit 65 km/h) und benötigt an der Tankstelle zum Öffnen des Portemonnaies Hilfe von der Kassiererin. Kevin (22) hat nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung endlich ein paar Euro in der Tasche und erfüllt sich seinen mobilen Traum in Form eines PS starken Golf GTI. Mit immerhin 10.000 km Fahrerfahrung und in dem guten Glauben mit dem Wissen um die Faustformel zur Berechnung des Anhalteweg gut gerüstet zu sein, begibt er sich mit seinen Kumpels am Wochenende auf die regennasse Landstraße. Noch Fragen!?

    Als ehemaliger Amateur-Rennfahrer plädiere ich dafür die Fahrausbildung zu revolutionieren, sie an den tatsächlichen Bedürfnissen des modernen Straßenverkehrs anzupassen. Praktische und prüfungsrelevante Fahrsicherheitsübungen müssen integriert und auch nach bestandener Führerscheinprüfung in regelmäßigen Abständen wiederholt, sukzessive ausgeweitet und bestanden werden (ähnlich wie in der Fliegerei).

    Der Erwerb von Fahrzeugen muss auch unter dem Gesichtspunkt der jeweiligen PS- Leistung reglementiert werden (ähnlich wie bei Motorrädern).

    Es muss nicht nur ein “Negativ-Punktesystem” sondern auch ein “Positiv-Punktesystem” eingeführt werden. Wer beispielsweise 3 Jahre lang nachweislich unauffällig im Straßenverkehr unterwegs war, könnte 1 oder 2 Pluspunkte in Flensburg erhalten, die dann bei einem Verstoß entsprechend verrechnet werden. Das schafft einen zusätzlichen Anreiz. Das jetzige Punktesystem ist nämlich insbesondere gegenüber Vielfahrern und Berufskraftfahrern höchst ungerecht! Es liegt doch in der Natur der Sache, dass ich bei einer beruflich bedingten Kilometerlaufleistung von 30.000, 50.000 oder gar 100.00 km im Jahr einem, trotz aller Sorgafalt, höherem Risiko eines Verstoßes ausgesetzt bin, als Oma Piepenbrink. Hier macht der Gesetzgeber aber leider keinen Unterschied.

    Last but not least müssen ab einem zu definierenden Alter verpflichtende medizinische Fahrtauglichkeitsuntersuchungen angeordnet werden (ähnlich wie bei LKW-Fahrern).

    Just my 2 cents

    Jürgen

  89. Peter.K sagt:

    Frage an die Redaktion:
    Als Auto und Motorradfahrer stellt sich mir die Frage ob das langsame befahren der Rettungsgasse (ca.30Kmh) mit dem Motorrad geduldet wird.
    Da es besonders im Sommer mit der Schutzkleidung schnell zu einer Überhitzung des Fahrers kommen kann.( Hitze von unten(Motor) und Sonne Oben)
    Meines wissens gibt es ein Urteil, dass rechtsüberholen bei Stau und geringer Geschwindigkeit erlaubt. ?
    Es ist mir schon klar, dass viele Autofahrer einen Hass/Neid auf Motorradfahrer haben, wobei das bei manchen rücksichtslosen Zeitgenossen vielleicht auch gerechtfertigt ist. Nur die meisten fahren “anständig” und wollen auch nur gesund zu Hause ankommen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      da der Tatbestand noch neu ist, können wir nicht sagen, ob das Durchfahren der Rettungsgasse mit einem Motorrad geduldet werden wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  90. Tscharlie sagt:

    Und was ist mit den Radfahrern, für die der Radfahrweg für Fußgänger ist und die lieber auf der Straße fahren?
    Darf man die vom Rad runterfahren.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tscharlie,

      wir hoffen, dass Sie die Frage nicht ernst gemeint haben oder wir Sie falsch verstanden haben. Sie dürfen Radfahrer, die nicht auf dem Radweg, sondern auf der Straße fahren, natürlich nicht umfahren, sondern müssen an ihnen mit ausreichendem Abstand vorbeifahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  91. Klaus sagt:

    Passt doch alles, Termin für den neuen Bußgeldkatalog geschickt ausgewählt !
    > Bußgeldkatalog = Zum 28.04.2020 nahezu Verdoppelung der Bußgelder für Verkehrsverstöße !!
    > Verstoß gegen die Ausgangssperre / Kontaktverbot (Corona) = kostet sehr viel (mal sehen, wie lange wir noch eingesperrt bleiben) !
    > Ausbruch einer neuen “Pandemie” nach Corona = das Firmeninsolvenz- Virus 20/21 grassiert (eine Lawine, die immer größer wird) und rafft ca. 10.000 Firmen dahin (Konzerne, Mittelstand, Familien- und Kleinunternehmen).
    > Finanzhilfen = können nicht in der benötigten (versprochenen) Größenordnung gezahlt werden; Pleiten steigen exponentiell !
    > Steuerzahlungen = wegen zigtausender Firmeninsolvenzen und mühsamem Neustart über Jahre, erwirtschaften immer mehr Betriebe keine Steuern mehr, staatl. Steuereinnahmen sinken also drastisch !
    > Arbeitslosigkeit nach der Corona- “Pandemie” = wieviel Millionen haben letztlich keinen Job mehr ?
    > 10 – 15 Mio. Arbeitslose nach Corona (zusätzlich) = weniger Beiträge in die Sozialkassen; auf Dauer können Renten, Arbeitslosengeld (Hartz X), Pflegesätze, Insolvenzgelder, Sozialhilfe und Unterhaltskosten für “Asylgäste” nicht mehr in bisheriger Höhe weiter gezahlt werden, also deutliche Reduzierung der Rentenzahlung, niedrigere Berechnung der neuen (zukünftigen) Renten.
    > Löhne/Gehälter = Die Firmen, die den Neustart versuchen, müssen sämtliche Personalkosten senken, deshalb nochmals deutlich weniger Steuer- und Sozialbeitragszahlungen in die staatlichen Sozialkassen.
    > Da auch die Staatskassen leer sind, müssen die Staatsausgaben ebenfalls deutlich gesenkt werden (weniger Polizisten, weniger Soldaten, weniger Lehrer, Studienräte, Professoren, weniger Beamte im unteren, mittleren und höheren Dienst); ggfs. auch Reduzierungen der Beamtentarife zwecks weiterer Kostenreduzierung.
    > Diäten und Aufwandsentschädigungen für Parlamentarier = müßten ebenfalls deutlich gesenkt werden (wohl sehr unrealistisch !).
    > Energiewende = Spargel- und Solarstrom nicht ausreichend und letztlich unbezahlbar !
    > CO²- Steuer = wird sicher in kurzen Intervallen deutlich erhöht.
    > KFZ- Steuer = ebenfalls deutliche Erhöhungen für KFZ mit Verbrennungsmotoren zu erwarten.
    > KFZ- Versicherungen = da Versicherungsbetrug wieder “in” wird, müssen die Versicherer ebenfalls drastisch erhöhen.
    > Neuanschaffung von Kraftfahrzeugen = Deutsche / europäische E- Autos in der Anschaffung zu teuer; China liefert billige E- Autos.
    > Automobilindustrie= Da chinesische E- Fahrzeuge erschwinglich, geht die europäische KFZ- und Zulieferer- Industrie endgültig kaputt.
    > Neue Pandemie ca. 2025/26 = Das Armutsvirus 25/26 grassiert in Deutschland und rafft ca. 5 Mio. Deutsche dahin.

  92. Uwe sagt:

    Immerschön den Leuten gängeln…in die Schranken weisen…und abkassieren, um hier rauszuholen was Herr Scheuer bei der Maut versaut hat . Ein Führerschein und Nummernschild für die Fahrradfahrer ist Überfällig in diesen Regulierungsstaat, ebenso die Haftpflichtversicherung für diese anscheinend außerhalb der StVo stehenden teilweiseunbelehrbaren Gilde…Ich protestiere gegen diese unverschämten abkassierenden Maßnahmen und fordere den sofortigen Russchmiss des Unfähigen Verkehrsminister. SOFFORT. M Uwe

  93. tino sagt:

    aha, immer Kfz, ich mit 2 u 4 Rädern u auch mal zu Fuß unterwegs, wie jeder hier, muss mich beim Abbiegen von rechtwidrig, vom Bürgersteig kommenden(trotz BEIDERSEITIGEM Radwegen)entgegen dem Rechtsfahrgebot, mir dann fast in die Seite meiner Maschine fahrenden Radfahrer noch anhören, ich hätte aufzupassen..bin noch extra stehengeblieben!!!.was isn damit? Tägliches Abkassieren der falsch auf den Gehwegen fahrenden Radfahrern, das Geldproblem wäre innerhalb kürzester Zeit erledigt…

  94. Stampffi sagt:

    Ich enthalte mich – zumindest noch derzeit – jeglichen Kommentars und warte einmal die nächsten 3 Monate ab, wie sich der Verkehr auf
    unseren Straßen entwickelt!

  95. Frank sagt:

    Dass die Strafen finanziell mehr wehtun sollen, ist einzusehen, aber ein Fahrverbot ab 26 Km/h auf der Autobahn auch nachts, ist m.E. reine Willkür.

  96. Al sagt:

    Frage: Ich wurde am 26.03.20 mit 29km/h zu schnell geblitzt, auf der Autobahn. Das Schreiben (Anhörungsbogen) aber erst am 06.05.20 bekommen…welche Regeln gelten jetzt, vor oder nach dem 27.April?! Vielen Dank im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Al,

      die neuen Bußgelder gelten erst für Verstöße, die ab dem 28. April 2020 begangen bzw. erfasst wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  97. Onur sagt:

    Hallo, ich wurde vor dem 28. April.2020 geblitzt. Ich habe aber bisher noch nichts bekommen, werde ich jetzt noch nach den alten Regeln bestraft oder schon nach den neuen?

    Außerdem habe ich noch einen Frage. Ich habe vor 5 Jahren im Januar 2015 2 Punkte erhalten, warum stehen diese 2 Punkte jetzt noch im April 2020 in meinen Akten? Außerdem 1einen Punkt vor 3 Jahren und der steht auch noch mit drin. Kann mir das jemand erklären ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Onur,

      für Verkehrsverstöße ab dem 28. April gelten die neuen Bußgelder.

      Zu Ihrer Frage zu den Punkten: Eintragungen, die mit 2 Punkten belegt wurden, verjähren nach 5 Jahren (ab Eintragung); ein Punkt nach 2,5 Jahren. Nach der Tilgung bleibt die Löschung der Einträge für ein weiteres Jahr vermerkt (sog. Überliegefrist).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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