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Neuer Bußgeldkatalog vom Bundesrat beschlossen: Weg frei für neue Bußgelder

News von bussgeldkatalog.org, veröffentlicht am: 8. Oktober 2021

Update vom 19.10.2021: Heute wurden die Änderungen der BKatV im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Der neue Bußgeldkatalog tritt demnach am 9. November 2021 in Kraft. Mehr dazu lesen Sie in unserer News “Neuer Bußgeldkatalog tritt am 9. November in Kraft: Diese Strafen drohen im Straßenverkehr” (News vom 19. Oktober 2021).

Neuer Bußgeldkatalog: Der Bundesrat bewilligt härtere Sanktionen für Verkehrssünder.
Neuer Bußgeldkatalog: Der Bundesrat bewilligt härtere Sanktionen für Verkehrssünder.

Geplant war ein Beschluss der StVO-Novelle noch vor der Bundestagswahl am 26. September 2021. Doch wie das mit dem neuen Bußgeldkatalog so ist, wurde die Entscheidung mal wieder vertagt. Heute war es allerdings soweit! Der Bundesrat hat der Bußgeldnovelle zugestimmt. Damit könnten die neuen Bußgelder Ende Oktober oder Anfang November in Kraft treten.

Höhere Bußgelder für Falschparker und Temposünder beschlossen

Es war das Streitthema bezüglich der StVO-Novelle: Fahrverbote für überhöhte Geschwindigkeit. Sollten diese laut der alten StVO-Novelle, welche im April 2020 kurz in Kraft trat, dann aber wieder ausgesetzt wurde, noch deutlich früher auf Raser zukommen, sind Temposünder mit dem neuen beschlossenen Bußgeldkatalog besser bedient.

Allerdings werden Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich teurer. Den beiden nachfolgenden Tabellen können Sie entnehmen, welche Sanktionen zukünftig drohen, wenn der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten ist.

Neuer Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h30 €eher nicht
... 11 - 15 km/h50 €Hier prüfen
... 16 - 20 km/h70 €Hier prüfen
... 21 - 25 km/h115 €1Hier prüfen
... 26 - 30 km/h180 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
... 31 - 40 km/h260 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 - 50 km/h400 €21 Monat1 MHier prüfen
... 51 - 60 km/h560 €22 Monate2 MHier prüfen
... 61 - 70 km/h700 €23 Monate3 MHier prüfen
über 70 km/h800 €23 Monate3 MHier prüfen
* Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
>>> alter Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße (innerorts)

Neuer Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFverbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h20 €eher nicht
… 11 - 15 km/h40 €Hier prüfen
… 16 - 20 km/h60 €Hier prüfen
… 21 - 25 km/h100 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h150 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 31 - 40 km/h200 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 41 - 50 km/h320 €21 Monat1 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h480 €21 Monat1 MHier prüfen
… 61 - 70 km/h600 €22 Monate2 MHier prüfen
über 70 km/h700 €23 Monate3 MHier prüfen
* Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
>>> alter Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße (außerorts)

Wie hoch sind die neuen Bußgelder Park- und Halteverstößen?

Ein neuer Bußgeldkatalog wurde auch für Park- und Halteverstöße beschlossen. Auch hier werden Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) halten, künftig stärker zur Kasse geben.

Unsere Tabellen liefern Ihnen eine Übersicht, mit welchen Sanktionen Sie für Halte- und Parkverstöße rechnen müssen, wenn die neue Bußgeldkatalog-Verordnung in Kraft getreten ist.

Neuer Bußgeldkatalog für Parkverstöße

BeschreibungBuß­geldPunk­te
An einem der folgen­­den Orte geparkt: Unüber­­sichtliche Straßen­­­stellen, scharfen Kurve, auf Fuß­gän­­ger­über­­wegen, 5 m vor/10 m nach Licht­­­zeichen, im Halte­­verbot35 €
... mit Behin­derung55 €
... über eine Stunde 55 €
... über eine Stunde mit Behin­­derung 55 €
An engen Stel­­len so geparkt, dass Rettungs­­fahr­­zeuge behin­­dert wur­­den100 €1
Parken an Stellen, wo das Halten verboten ist25 €
... mit Behin­derung40 €
... über eine Stunde 40 €
... über eine Stunde mit Behin­­derung 50 €
Auf Geh- oder Radweg geparkt55 €
... mit Behin­derung70 €1
... mit Gefähr­dung 80 €1
... mit Sachbe­schädigung100 €1
... über eine Stunde 70 €1
... über eine Stunde mit Behin­­derung 80 €1
Vor oder in Feuer­­wehr­zu­­fahrt geparkt55 €
... dabei Einsatz­­­fahr­­zeuge behindert100 €1
Auf Sperr­­flächen geparkt25 €
... mit Behin­derung25 €
... über 15 Minuten30 €
... über 15 Minuten mit Behin­­derung 35 €
In zweiter Reihe geparkt55 €
... mit Behin­derung80 €1
... mit Gefähr­dung90 €1
... mit Sachbe­schädigung110 €1
... länger als 15 Minuten85 €1
... länger als 15 Minuten mit Behin­derung90 €1
Unzu­­­läss­­iges Parken in verkehrs­­­beruhig­­ten Zonen10 €
... mit Behin­derung15 €
... über 3 Stunden20 €
... über 3 Stunden mit Behin­­derung 30 €
An einem der folgen­den Orte geparkt: 5 m vor einer Kreu­zung/Einmün­dung, vor Grund­­­stücksein- und -aus­­fahrten, im Bereich von Taxi­­­ständen, vor und hinter Andreas­­­kreuzen, über Schacht­­deckeln
10 €
...mit Behin­derung15 €
... über 3 Stunden20 €
... über 3 Stunden mit Behin­­derung 30 €
Ohne Park­­scheibe oder Park­­schein geparkt bzw. Über­­schreiten der Park­­dauer um ...
... bis zu 30 Mi­nu­ten20 €
... bis zu 1 Stun­de25 €
... bis zu 2 Stun­den30 €
... bis zu 3 Stun­den35 €
... über 3 Stun­den40 €
Auf Schwer­­be­hinder­­ten-Park­­platz geparkt55 €
Nicht platz­s­­parend geparkt10 €
Park­­lücke einem Berech­­­tigten wegge­­nom­men10 €
Fuß­­gänge­­­berei­­chen oder anderen Verbots­­­zonen (PKW) geparkt55 €
... mit Behin­derung70 €
... über 3 Stunden70 €
Ab­­fahrts­­­weg eines anderen Kfz zuge­parkt20 €
Unbe­­rechtigt in einer Not­­halte- oder Pannen­­bucht geparkt25 €
In einem geschüt­­zten Bereich während nicht zugelas­­sener Zeiten mit einem Kfz über 7,5 t oder einem An­­hänger über 2 t geparkt30 €
Länger als zwei Wochen An­­hänger ohne Zug­­fahr­zeug ge­­parkt20 €
Im Fahr­­raum von Schie­­nen­fahr­­zeugen geparkt55 €
... mit Behin­derung70 €
Auf Auto­­­bahnen oder Kraft­­fahr­­­straßen geparkt70 €1
Unzulässig auf Bus­sonder­fahrstreifen und an Halt­estellen geparkt55 €
... mit Behin­derung70 €
... mit Gefähr­dung80 €
... mit Sachbe­schädigung100 €
... über 3 Stun­den70 €
... über 3 Stunden mit Behin­­derung 80 €
... über 3 Stunden mit Gefähr­dung 80 €
... über 3 Stunden mit Sachbe­schädigung100 €
Unzulässig auf Park­platz für E-Fahr­zeuge geparkt55 €
Unzulässig auf Park­platz für Carsharing-Fahr­zeuge geparkt55 €
>>> alter Bußgeldkatalog für Parkverstöße

Neuer Bußgeldkatalog für Halteverstöße

Beschrei­bungBuß­geldPunk­te
unzulässiges Halten 20 €
...mit Behin­derung35 €
unzulässiges Halten in zweiter Reihe55 €
...mit Behin­derung70 €1
...mit Gefähr­dung80 €1
...mit Sachbe­schädigung100 €1
Nicht platz­sparendes Halten 10 €
unzulässiges Halten in einer Not­halte- oder Pannen­bucht unbe­rechtigt 20 €
Halten im Fahr­raum von Schienen­fahrzeugen 20 €
...mit Behin­derung30 €
unzulässiges Halten auf Schutz­streifen für Radverkehr55 €
...mit Behin­derung70 €1
...mit Gefähr­dung80 €1
...mit Sachbe­schädigung100 €1
unzulässiges Halten auf Busfahrstreifen oder an Bushaltestellen55 €
...mit Behin­derung70 €
...mit Gefähr­dung80 €
...mit Sachbe­schädigung100 €
>>> alter Bußgeldkatalog für Halteverstöße

Ab wann gelten die Sanktionen gemäß Bußgeldnovelle?

Aktuell ist noch nicht genau bekannt, wann die Bußgeldnovelle in Kraft tritt.
Aktuell ist noch nicht genau bekannt, wann die Bußgeldnovelle in Kraft tritt.

Nach dem langen Hin und Her und der Verwirrung rund um die StVO-Novelle ist deren Inkrafttreten nun in greifbarer Nähe. Wann es konkret soweit ist, lässt sich aktuell noch nicht genau prognostizieren.

Zunächst einmal muss der neue Bußgeldkatalog im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Dann kann es noch bis zu drei Wochen dauern, bis dieser auch in der Praxis Anwendung findet. Es ist also davon auszugehen, dass die neuen Bußgelder ab Ende Oktober oder Anfang November angewendet werden könnten. Aktuell gelten also noch die alten Bußgelder.

Nachfolgend haben wir Ihnen noch einmal die wichtigsten Änderungen, welche der neue Bußgeldkatalog mit sich bringen wird, zusammengefasst. Sie sehen zudem, wie die Ordnungswidrigkeiten gemäß des alten Bußgeldkatalogs geahndet wurden:

Ver­stoßAltes Buß­geld (gilt aktuell)Neues Buß­geld (geplant)
Verbots­widriges Parken auf Rad- und Geh­wegenbis zu 35 €bis zu 110 €
Halten und Parken in zweiter Reihebis zu 35 €bis zu 110 €
Parken auf Schwer­be­hin­der­ten-Park­platz35 €55 €
Parken auf einem Lade-/Park­platz für E-Autos oder Car­sharing (neuer Tat­be­stand)-55 €
Parken in amt­lich ge­kenn­zeich­neten Feuer­wehr­zu­fahrten bzw. mit Be­hin­derung von Rettungs­fahr­zeugenbis zu 65 €100 €
Ein­facher Park­verstoß15 €bis zu 55 €
LKW-Fahrer miss­achtet Schritt­ge­schwin­dig­keit beim Rechts­ab­biegen inner­orts-70 €
un­er­laub­te Nutzung des Geh­wegs durch Fahr­zeugebis zu 25 €bis zu 100 €
Auto-Posing: un­nötiger Lärm, ver­meid­bare Abgas­belästi­gungen, nutz­loses Hin- und Her­fahren20 €100 €
un­er­laubtes Nutzen oder Durch­fahren einer Rettungsgasse
(neuer Tat­bestand)
-200 - 320 €
(plus 1 M Fahr­verbot)

Wichtig: Der neue Bußgeldkatalog umfasst auch noch eine Änderung beim Abbiegen. Wer während des Abbiegevorgangs den Fuß- oder Radverkehr gefährdet, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 140 Euro sowie einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Auch das Dooring wird hart sanktioniert. Wird dadurch der Radverkehr gefährdet, fällt künftig eine Geldbuße in Höhe von 40 bis 50 Euro an.

Nach langem Hin und Her: Der Bundesrat stimmt der neuen Bußgeldkatalog-Verordnung zu

Was lange währt, wird demnächst endlich in Kraft treten. Der Bundesrat hat zugestimmt, dass künftig ein neuer Bußgeldkatalog in Deutschland angewendet werden kann. Dieser sieht, wie bereits erwähnt, härtere Sanktionen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und Verstößen im ruhenden Verkehr vor.

Das es nun nach über einem Jahr tatsächlich zur Einführung der StVO-Novelle kommt, war zwischenzeitlich gar nicht mal so sicher. Nachfolgend finden Sie eine Chronologie der Pannen, welche die Einführung der neuen Bußgelder begleitet haben.

StVO-Novelle: Was bisher geschah

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Neuer Bußgeldkatalog vom Bundesrat beschlossen: Weg frei für neue Bußgelder
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30 Kommentare

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  1. Anton sagt:

    Hallo, war ja klar, einfach auf die Autofahrer draufhauen ist ja am einfachsten. Die Autofahrer sind der letzte Arsch die kann man am besten abzocken.
    Ich verstehe nicht das keiner was dagegen unternimmt!!!! Wird einfach so hingenommen. Schlimm, ganz schlimm !!!! Da wird sich Vater Staat wieder freuen da fließt wieder Geld in die leere Kasse. Ich finde das zum kotzen!!!!
    Grüße Anton

    • Kalle sagt:

      Einfach nur dummes Geschwätz. Ohne Worte!

    • David sagt:

      Ich hab einen Tipp, einfach an die Verkehrsregeln halten :)

      • Sabine sagt:

        …ich frage mich, was genau ist der Park-Verstoß: Nicht platzsparend geparkt ???…und wann werden endlich die Radfahrer zur Kasse gebeten…die müssen doch auch bei Rot anhalten und ihre Fahrräder vernünftig abstellen, ohne das man auf dem Fußweg darüber stolpert…

    • Kristar sagt:

      Kleiner Tipp, lieber Anton, einfach an die Regeln halten, dann musst auch keinen Cent bezahlen!
      Viele Grüße von einem überzeugten Autofahrer

      • Harry sagt:

        Was ist mit den Motorrad Fahrern?
        Haben die etwa weiterhin Narrenfreiheit und können Rasen ohne sich an jedliche Verkehrsregeln zu halten?
        Jeden Tag liest man in den Medien Motorradunfälle und immer werden unschuldige Verkehrsteilnehmer in Unfällen verwickelt.
        Die Strafen für Motorradfahrer müssen ver zehnfacht werden. Ansonsten lernen es Motorradfahrer nie, auch an Verkehrsregeln zu halten!!!

        • Andy sagt:

          Ich finde es nicht richtig alle Motorradfahrer über einen Kamm zu schären. Ich fahre seit ca. 30 Jahren nur schnelle Sportmotorräder, und halte mich trotzdem an die Geschwindigkeiten. Dankeschön, aber ich rase nicht. Sehe aber extrem oft, wie unaufmerksam einige Autofahrer mit dem Handy in der Hand ihr KFZ steuern. Während der Fahrt und an den Ampeln. Das, sollte mehr verfolgt und viel höher bestraft werden, denn diese Entwicklung stellt eine sehr schlimmer Gefahr da. Auf dem Motorrad und Fahrrad habe ich kein Telefon in der Hand, werde aber sehr oft von einigen Autofahrern übersehen. Durch meine vorausschauende Fahrweise, habe ich schon sehr viele Unfälle vermeiden können. Fahre jeden Tag mit dem Fahrrad, und schreibe aus meiner Erfahrung.

          • Andy sagt:

            Hallo

            Das sehe ich auch so
            Nicht alle Motorradfahrer über einen Kamm scheren , denn dann darf kein Motorrad mehr fahren .
            Hier sollten die schwarzen schafe rausgezogen werden .
            Ich werde sehr oft von Autofahrern mißachtet / übersehen / abgedrängelt usw. und das weil ich Regelkonform unterwegs bin .

            Autofahrer :
            Letztens gesehen das einer mit Handy im gange war und über eine Rote Ampel …….
            Auf der Autobahn Handy am Ohr und ohne blinken & schauen einfach rüberziehen .
            Die Autos ( Sportwagen ) sind mit über 100db eingetragen und wir Motorradfahrer werden auf 95 und weniger geschraubt !? Gefühlt sin die mit 150db +++ unterwegs !

      • Der Oberlehrer mit erhobenem Zeigefinger sagt:

        Wie Recht Ihr doch habt

      • Kalle sagt:

        So ist es. Ich würde bei einigen Bußgeldern noch höher gehen. Posing = gleich einmal das Dreifache und unerlaubtes Parken auf einem Behindertenparkplatz = gleich einmal das 4 fache, Parken auf Gehwegen darf auch deutlich teurer werden.
        Sorry, aber es ärgert mich immer wieder, wie im Verkehrsraum den deutlich Schwächeren der Raum genommen wird und mit welcher Ignoranz die Parkfläche mit einem Rollstuhl unerlaubter Weise genutz werden.
        Eines fehlt allerdings, unerlaubtes Parken auf Mutter-Kind-Parkflächen. Auch diese werden gern einmal von anderen ohne mitgeführten Kindern genutzt.

        • Der sagt:

          Mutter Kind Parkplätze gibt es nicht.
          Das sind nur Gut-willen Parkplätze von den Einkau´fscentren etc..

        • Vera sagt:

          @Kalle:…wie will man denn auch kontrollieren, ob sich in dem abgestellten Auto eine Mutter mit Kind befindet…? Aber vielleicht gibt’s ja demnächst, bei der Bewilligung des Kindergelds, gleich einen entsprechenden Parkausweis dazu…

  2. Sabsus sagt:

    Da helfen nur noch Blitzer app oder Radar Warner. Werkstätten, Benzin und Anschaffung wurden sowieso überproportional teurer in letzter Zeit. Geschwindigkeits Begrenzungen werden manchmal sinnvoll und manchmal als abzocke kontrolliert. Sie sind nicht für jeden und bei jeder Tageszeit und Witterung immer sinnvoll… dafür will man dann nicht auch noch bluten.

  3. Peter sagt:

    die Tabelle für Parkverstösse kann nicht stimmen.
    Parken im Halteverbot kann nicht teurer sein als Parken im Parkverbot.

  4. Ichfahregernefahrrad sagt:

    Erzähl hier keinen Rotz. Es geht nicht um schwächere Verkehrsteilnehmer, sondern einzig und allein um Bußgeldeinnahmen. Wie sonst erklärt man sich die Steigerung fürs Parken ohne Parkschein? Innerorts Parken nurnoch für Reiche, vielen Dank. Wer in der Stadt arbeitet und aufs Auto angewiesen ist, darf blechen. Asozial ist das, mehr nicht.

    • Josef sagt:

      Mit vielem im neuen Bußgeldkatalog bin ich ja einverstanden. Was mir nur fehlt sind die Bußgelder bezüglich fahren neben dem Radweg, bzw in falscher Richtung fahren wenn für beide Richtungen ein Radweg vorhanden ist.
      Gerade die möchtegern Radrennfahrer die bis auf ganz wenige Ausnahmen grundsätzlich auf der Straße fahren. Die sollten verstärkt kontrolliert und zur Kasse gebeten werden.
      Leider ist das Gegenteil der Fall. Selbst erlebt. Radweg je Fahrtrichtung. Auto steht mit einer Seite etwas auf dem Radweg, 2 Radfahrer auf der anderen Seite nebeneinander auf der Straße. Polizei sagt denen noch nicht einmal was, aber Autofahrer bekommt Knöllchen

    • Johny sagt:

      Weshalb wollen Sie denn noch arbeiten, wenn bald sowieso ( für den Normalo ) Auto, Flugreisen, beheizte Wohnung und auch das Schnitzel weg fällt – Sich nichts leisten, das kann man doch auch ohne Arbeit?

  5. Peter sagt:

    Halten in zweiter Reihe – Fahrgemeinschaften und Eltern die ihre Kinder zur Kita fahren werden jubeln. Da muß es Ausnahmen geben !
    Ist es dem Gesetzgeber lieber wenn wieder jeder mit der eigenen Karre zum Job fährt – bloß weil da wo die Mitfahrer wohnen keine
    Haltemöglichkeit besteht ? Sollen Eltern vielleicht mit ihren Kindern hunderte Meter zur Kita laufen ?

  6. Peter sagt:

    Es wurde allerhöchste Zeit für diese Anpassungen. Jeder ist für sich selbst und andere verantwortlich. Einfach an die Regeln halten. Schilder lesen und hoffentlich begreifen, Tacho beobachten, Handy weglegen und immer auch an und für andere Verkehrsteilnehmer denken. Dann klappt es auch.
    Natürlich ist niemand vor kleineren Verstößen gefeit. Die eingenommenen Gelder sollten aber vordergründig für mehr Sicherheit verwendet werden. Bitte mehr Kontrollen.

  7. Horst sagt:

    In so gut wie allen Nachbarstaaten kostet es mehr, und Tempo 120\130 ist Standard auf der Autobahn. Aber hier möchte man kostengünstig Regeln missachten und andere Verkehrsteilnehmer gefährden, hauptsache freie Fahrt für dumme Bürger… Ganz ehrlich, die strafen können gar nicht hoch genug sein….

  8. Uta sagt:

    Man sollte langsam auch mal an die Radfahrer angehen. Fahren mit Kopfhörern ist bei sehr vielen schon normal und rote Ampeln gelten bei vielen auch nicht, ganz egal ob Kinder in der Nähe sind und die somit als Vorbildfunktion zählen.

  9. Bosanaz sagt:

    Und was ist mit Erhöhung der Strafen für zu laute Fahrzeuge wie Motorräder?

  10. Wolfgang sagt:

    Last doch mal alle Fahrzeuge eine Woche stehen dann bricht die Wirtschaft zusammen

  11. Johny sagt:

    1. In der DDR gab es Überholverbot, d.h. an bereits blinkenden Fahrzeugen vorbei zu fahren. Das könnte auch viele Rechtsabbieger- Unfälle mit Radfahrern vermeiden. Besonders, wenn die mit 40… quasi aus dem Nichts kommend, Fußgängerüberwege benutzen.

    2. Eine Abstandsregelung, die Radfahrer zu Fußgängern auf gemeinsam benutzten Wegen einhalten müssen , ähnlich wie KFZ zu Radfahrern, wäre überfällig.

    3. Eine Ampelschaltung “Gelb- Grün” als Voranzeige, wie u.a. in den USA, Schweden verbreitet (auch in der ehemaligen DDR), wäre angebracht. Damit wäre vorausschauendes Fahren, weniger Treibstoffverbrauch und weniger Umweltbelastung möglich.

  12. Janni sagt:

    Der neue Bußgeldkatalog ist einfach nur eine Frechheit. Klar hält man sich an Regeln, aber Hauptsache andere Verkehrsteilnehmer auch.!
    Wo kann man am besten abzocken? An dem Deutschen des Liebsten – dem Auto!!

  13. Dirk sagt:

    Hallo zusammen
    Wenn ich sowas lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln.Ich bin Lkwfahrer und muß in die gr.Städte rein.Es bleibt uns garnichts anders übrig in zeiter Reihe zu parken.Weil keine Entladebuchten für uns gibt.Aber wenn die Regierung es so will.Fahren wir duch wenn wir nicht halten können.Und der kunde bekommt nicht seine Ware.Jetzt mal meine Frage.wie soll das die Post oder Parktdienste Mühlabfuhr Taxis Stadtwerke machen?

  14. Marek sagt:

    ES SOLLTE SO LANGE SEIN, ZUSÄTZLICH JE NACH BERUF MIT ZUSATZZAHLUNG

  15. Albert sagt:

    Wie hieß es noch zur Begründung ? “Vorrangiges Ziel sei mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger…. ” .
    Mehr Sicherheit könnte man auch schaffen indem man die Verkehrsinfrastruktur verbessert, intelligent angemessenen Parkraum bereitstellt, durchgängig für benutzbare Rad- und Fußwege sorge trägt.
    Klar, das kostet erst mal wieder, und das Steuergeld habt ihr ja bereits sonstewo für sonstewas verbraten.
    Liebe Schilderhintermbaumaufsteller und Sonntagsnachmittagsblitzerfallenbetreiber, seid doch wenigstens so anständig zuzugeben dass ihr in erster Linie mehr Geld vom Bürger braucht. Welches hernach bestimmt wieder nicht zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur verwendet wird.

  16. Joermunur sagt:

    Der größte Fehler ist folgender: Alle Bußgelder sind nur mit einem Betrag angegeben, dabei müsste man die Zahlungen an das Nettoeinkommen anpassen. Nur so können alle gleich belehrt werden ohne bestimmte Gruppen zu diskrimieren.

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