Diesel-Skandal: Das Kraftfahrtbundesamt wusste offenbar Bescheid

+++ VW Abgasskandal: Ihr Auto ist betroffen? Und Sie wollen jetzt entschädigt werden? +++
Der spezialisierte Service von vw-verhandlung.de setzt für Sie ohne Kostenrisiko und bequem Ihre Ansprüche gegenüber VW und den Marken Audi, Seat und Skoda durch.
Mehr Informationen →
News vom 31.07.2017 um 10:51 Uhr

Der Abgas-Skandal nimmt immer größere Dimensionen an

Die Affäre weitet sich aus: Nachdem erst kürzlich ein Zulassungsverbot für den Porsche Cayenne (Typ 3 Liter TDI) verhangen wurde, kommt jetzt erneut Bewegung in den Diesel-Skandal. Das Kraftfahrtbundesamt soll bereits vor über einem Jahr die verfälschenden Systeme bei Porsche entdeckt haben. Dennoch wurden die Erkenntnisse auf Betreiben der Autoindustrie in den Prüfberichten entschärft.

Nachhaltiger Image- Schaden für die Autoindustrie

Seit im Jahr 2015 publik wurde, dass VW im großen Stil seine Werte manipuliert, schlägt der „Abgasskandal“ oder auch „Dieselgate“ immer höhere Wellen – national sowie international. Seit diesen Aufdeckungen sieht sich die Automobilindustrie im Zentrum schwerer Kritik. Umweltschützer, Politiker und Verbraucher sind gleichermaßen empört.

Der Automobilzulieferer Bosch hatte dabei eine Software entwickelt, welche bei einem Prüfverfahren des Wagens möglichst wenige Stickoxide emittiere. Zwar wurde klar gestellt, dass der Einsatz des Programmes gesetzeswidrig sei; nichtsdestotrotz wurde es serienmäßig in verschiedene Diesel und Benziner weltweit eingebaut. Während eines Prüfstandes entsprächen Wagen zwar den Abgasnormen, im normalen Fahrbetrieb werden jedoch weitaus mehr Schadstoffe produziert.

Geschönte Berichte durch Druck der Hersteller

Nun wurden weitere Details bekannt, welche eine noch großflächigere Vertuschung vermuten lassen als bisher angenommen. So habe das KBA in Flensburg – welches unter anderem Punkte für Verkehrssünder verzeichnet – bereits im April 2016 festgestellt, dass Porsche mit eben jener umstrittenen Software im Porsche Macan arbeite.

Dies ist nach Vorschrift als Abschalteinrichtung zu sehen.

hieß es zunächst im Prüfbericht. Allerdings sind die Erkenntnisse im entsprechenden Endbericht abgemildert worden. Grund dafür sei eine Intervention des Herstellers, der die ursprüngliche Version zu seinen Gunsten umschreiben ließ:

Dies kann nach Vorschrift als eine Veränderung des Emissionsverhaltens des Abgassystems gesehen werden.

Diese neuen Verbindungen zwischen Diesel-Skandal und Kraftfahrtbundesamt bringen vor allem Verkehrsminister Alexander Dobrindt in Erklärungsnot – da er diesem vorsteht, hätte er bereits Kenntnisse über den verbotenen Einsatz haben müssen.

Diesel-Skandal: Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg wusste Bescheid

Diesel-Skandal: Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg wusste Bescheid

Hier finden Sie weiterführende Artikel zum Thema VW-Abgas-Skandal:

Möchten Sie sich allgemein über den Abgas-Skandal informieren, hilft Ihnen diese kurze Zusammenfassung beim Verständnis:

+++ VW Abgasskandal: Ihr Auto ist betroffen? Und Sie wollen jetzt entschädigt werden? +++
Der spezialisierte Service von vw-verhandlung.de setzt für Sie ohne Kostenrisiko und bequem Ihre Ansprüche gegenüber VW und den Marken Audi, Seat und Skoda durch.
Mehr Informationen →

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (37 Bewertungen, Durchschnitt: 4,30 von 5)
Loading...

Verfasse einen neuen Kommentar

+++ VW Abgasskandal: Ihr Auto ist betroffen? Und Sie wollen jetzt entschädigt werden? +++
Der spezialisierte Service von vw-verhandlung.de setzt für Sie ohne Kostenrisiko und bequem Ihre Ansprüche gegenüber VW und den Marken Audi, Seat und Skoda durch.
Mehr Informationen →

Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2018 des VFBV e.V. zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.