BMW: Automarke, Standorte und Geschichte

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 11. Oktober 2019

BMW – Freude am Fahren

Allrounder BMW: Ein Auto von der Kompakt- bis zur Oberklasse, einen SUV oder ein Motorrad können Sie aus dem BMW-Werk bekommen.
Allrounder BMW: Ein Auto von der Kompakt- bis zur Oberklasse, einen SUV oder ein Motorrad können Sie aus dem BMW-Werk bekommen.

Auf deutschen Straßen wie auch im Ausland genießen einige Automarken besonderes Ansehen. Zweifelsohne gehört zu den Spitzenreitern die Marke BMW. Deren Slogan „Aus Freude am Fahren“ wurde seit dem Jahr 1965 nur einmal geringfügig in „Freude am Fahren“ umgewandelt. Die Markenführung von BMW hat sich im Laufe der Jahrzehnte als ausgezeichnet erwiesen, weswegen mit dem Fahren eines Fahrzeugs dieser Marke noch immer ein gewisses Prestige einhergeht.

Aber was heißt „BMW“ überhaupt? Das sei gleich vorweg beantwortet: BMW ist eine Abkürzung und steht für die Bayerischen Motoren Werke, deren Produktpalette nicht nur diverse Auto-Modelle von BMW umfasst, sondern auch Motorräder derselben Marke sowie die Automarken Mini und Rolls-Royce. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie sich der Hersteller im Laufe der vergangenen Jahrzehnte entwickelt hat und was BMW zu einem sogenannten Premiumhersteller macht.

FAQ: BMW

Woher stammt der Name „BMW“?

Die Abkürzung „BMW“ steht ausgeschrieben für die Bayerischen Motoren Werke, welche die Automarke produzieren.

Wann wurde die heutige BMW-Group eigentlich gegründet?

Die Gründung von BMW fand bereits im Jahr 1916 statt. Mehr zur Geschichte des Autoherstellers lesen Sie hier.

Welche sind die beliebtesten BMW-Modelle?

Eine lange Zeit lang galt der 3er-BMW als sportlichste Limousine, die es zu kaufen gab. Doch auch der 5er-BMW ist als Geschäftswagen immer noch beliebt und außerdem nach dem 3er die absatzstärkste Baureihe.

Die Geschichte der BMW Group

Wann wurde BMW eigentlich gegründet? Die Geschichte von BMW begann im Jahr 1916, als die Flugmaschinenfabrik Gustav Otto in die Bayerische Flugzeug-Werke AG überging. Im darauffolgenden Jahr entstand aus den Rapp Motorenwerken die Bayerische Motoren Werke GmbH. Ein Jahr später wurde sie zur AG umgewandelt. 1922 schließlich fusionierten beide, wobei Firmen- und Markenname der BMW AG übernommen wurden. In diesem Jahr zog das Unternehmen an das Oberwiesenfeld in München, wo sich noch heute der BMW-Hauptsitz befindet.

Sowohl die BMW-Zentrale als auch das Hauptwerk befinden sich seit dem Jahr 1922 in München.
Sowohl die BMW-Zentrale als auch das Hauptwerk befinden sich seit dem Jahr 1922 in München.

Auch wenn BMW heute seine Bedeutung in erster Linie wegen seiner Autos hat, wurden diese nicht von Beginn an gefertigt. Erst im Jahr 1928 begann BMW mit der Produktion von Automobilen. Bereits seit 1923 wurden allerdings Motorräder durch das Unternehmen gefertigt. Grundsätzlich wurden neben Flugmotoren aber nicht nur BMW-Automobile und -Motorräder produziert. Nach dem Ersten Weltkrieg umfasste die Produktpalette etwa auch Eisenbahnbremsen und Einbaumotoren. Während des Zweiten Weltkriegs wurden beinahe ausschließlich Flugmotoren für die deutsche Luftwaffe gebaut. Dies geschah auch in Berlin-Spandau, wo sich der Sitz der Brandenburgischen Motorenwerke GmbH befand, die seit 1939 zur BMW AG gehörte.

Infolge der Klassifizierung als Rüstungsbetrieb war jede BMW-Fabrik nach Ende des Zweiten Weltkriegs zur Demontage freigegeben. Der Wiederaufbau begann mit einer Notproduktion von Haushaltsgeräten. Erst im Jahr 1948 wurde wieder der erste BMW produziert: das einzylindrige Motorrad R 24. Mit der Luxuslimousine 501 folgte 1952 schließlich das erste Nachkriegsautomobil. Dass dieses – kaum verwunderlich – kein wirtschaftlicher Erfolg war, änderte nichts daran, dass BMW sich als Hersteller qualitativ hochwertiger und technisch fortschrittlicher Fahrzeuge präsentieren konnte, als der 501 auf den Markt kam.

In den Folgejahren vergrößerte sich die BMW Group stetig. Weltweite Vertriebstöchter machten aus BMW bereits ab 1973 einen global agierenden Konzern. Die Marken Mini und Rolls-Royce wurden Ende der 1990er Jahre erworben. Bis zum Jahr 2020 soll die BMW Group laut eigener Zielsetzung der weltweit führende Anbieter von Premium-Produkten und -Dienstleistungen im Mobilitätssektor werden.

Die Beliebtheit vom BMW ist ungebrochen

Kaufen Sie einen BMW, ist seine Herkunft offiziell München, aber BMW-Werke existieren unter anderem auch in Berlin, Regensburg und Leipzig.
Kaufen Sie einen BMW, ist seine Herkunft offiziell München, aber BMW-Werke existieren unter anderem auch in Berlin, Regensburg und Leipzig.

Die grundsätzlichen Fragen „Was heißt BMW?“ und „Wo wird BMW gebaut?“ können Sie nun beantworten. Haben Sie aber auch eine Antwort darauf, warum die Marke BMW in Deutschland wie im Ausland so beliebt ist? In erster Linie liegt das wohl daran, dass das Unternehmen zu den sogenannten Premiumherstellern von Kraftfahrzeugen gehört. Der Kampf um die Spitze im Premium-Segment wird regelmäßig zwischen Audi, Mercedes und BMW ausgefochten.

Die Fahrzeuge im Premium-Segment sind in der Regel nicht nur hochpreisig, sondern können auch durch ihre hochwertige Ausstattung und ihre technischen Komponenten überzeugen. Gleichzeitig sollen die Fahrzeuge durch eine gewisse Sportlichkeit auffallen, ohne jedoch die Eleganz einer Luxus-Limousine zu verlieren.

Die Kernmodelle im BMW-Automobilsektor sind der 3er- und der 5er-BMW. In der Mittelklasse galt der 3er lange Zeit als sportlichste Limousine, die es zu kaufen gab – und das zu einem Preis, der von vielen als gerade so noch bezahlbar galt. Dafür bekam der Mittelklasse-Käufer dann aber auch einen schnittigen Sechszylinder. Der 5er-BMW ist nach dem 3er die absatzstärkste Baureihe und auch als Geschäftswagen seit jeher gefragt.

Der Preis eines Fahrzeugs im Premium-Segment kommt nicht alleine durch seinen Motor zustande. Den größten Profit machen Hersteller nicht mit Basis-Ausführungen, sondern vor allem durch die optionale Ausstattung der Fahrzeuge mit Zusatzpaketen wie dem Business- oder dem Entertainment-Paket.
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