VW-Diesel: Wie die Nachrüstung funktioniert und was sie bringt

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Wie bringen Sie Ihren VW-Diesel dazu, weniger Schadstoffe auszustoßen?

Blaue Plakette mit Euro 6: Dank VW-Diesel-Nachrüstung ist das bei Autos möglich.

Blaue Plakette mit Euro 6: Dank VW-Diesel-Nachrüstung ist das bei Autos möglich.

Im Jahr 2015 erschütterte der Volkswagen-Abgas-Skandal Kunden in der ganzen Welt. Der bekannte Automobilhersteller hatte eine spezielle Software verbaut, die es ermöglichte, dass in Abgastests bessere Werte erzielt wurden als beim herkömmlichen Fahren.

Da die Kunden über die tatsächlichen Abgaswerte getäuscht wurden, musste VW eine Nachrüstung für Diesel anbieten. Im Rahmen einer großangelegten Rückrufaktion wurden Millionen Fahrzeuge in die Werkstatt gerufen. Doch was wurde dabei genau geändert?

Für eine Nachrüstung Ihrer Dieselfahrzeuge interessieren sich auch andere VW-Besitzer. Immer häufiger werden Diesel-Fahrverbote in deutschen Großstädten diskutiert. Um diesen zu entgehen, können VW-Diesel einer Nachrüstung auf Euro 6 unterzogen werden. Unser Ratgeber erklärt, wie das funktioniert.

Nachrüstung nach dem VW-Abgas-Skandal

Vom VW-Abgas-Skandal sind Dieselfahrzeuge mit dem Motor der Baureihe EA 189 betroffen – jedoch nur die 1,2-, 1,6- und 2,0-Liter-Motoren. Je nach Motor müssen bei der von VW durchgeführten Nachrüstung der Diesel unterschiedliche Arbeiten durchgeführt werden:

  • 1,2- und 2,0-Liter-Motoren: Hier ist lediglich ein Software-Update nötig. Dieses setzt das eingebaute Defeat Device, welches für die Manipulationen der Abgaswerte sorgt, außer Betrieb. Des Weiteren sorgt das Update dafür, dass die gültige Abgasnorm erfüllt wird.
  • 1,6-Liter-Motoren: Neben dem Software-Update ist im Zuge der VW-Diesel-Nachrüstung der Einbau eines Strömungsgleitrichters nötig. Dieses Plastikbauteil wird in den Luftansaugtrakt eingebaut. Es beruhigt die angesaugte Luft, was dafür sorgt, dass der Luftmassenmesser besser arbeiten kann. Durch die genaueren Messwerte kann der Verbrennungsvorgang dann optimiert werden, als Folge werden weniger Abgase ausgestoßen.
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Für die blaue Plakette: Euro-6-Nachrüstung für VW-Diesel

VW-Autos nachrüsten und weniger Abgas ausstoßen: Wie ist das möglich?

VW-Autos nachrüsten und weniger Abgas ausstoßen: Wie ist das möglich?

Viele deutsche Großstädte – hierzu gehören etwa Hamburg, Stuttgart und München – möchten in naher Zukunft Diesel-Fahrverbote einführen. Nur so seien die von der EU festgelegten Grenzwerte für den Ausstoß von Stickoxid einzuhalten. Viele Diesel könnten dann nicht mehr in die jeweiligen Bereiche hineinfahren.

Nur Dieselfahrzeuge, die eine blaue Plakette erhalten, können diesen Fahrverboten entgehen. Und eine solche Plakette wird nur dann ausgegeben, wenn es sich um einen Diesel-Pkw der Abgasnorm Euro 6 handelt.

Betroffene müssen sich jedoch nicht sofort auf die Suche nach einem neuen Auto machen. Durch eine VW-Diesel-Nachrüstung können Autos mit schlechteren Werten die Abgasnorm Euro 6 erreichen. Doch wie funktioniert das Ganze?

Zum einen gibt es die Möglichkeit, ein Software-Update durchzuführen. Durch diese Nachrüstung ist es möglich, die Stickoxid-Emissionen um durchschnittlich 60 Prozent zu verringern. Allerdings kann die VW-Diesel-Nachrüstung durch das Software-Update dazu führen, dass der Verbrauch des Autos steigt. Einige Experten befürchten außerdem, dass sich der Motorverschleiß erhöht.

Zum anderen haben die Firmen Twintec/Baumot und Amminex ein spezielles System zur VW-Diesel-Nachrüstung entwickelt. Allerdings sind diese derzeit noch nicht lieferbar (Stand September 2017). Diese funktionieren wie folgt: Ammoniak wird direkt in das Abgasnachbehandlungssystem eingespritzt. Das sorgt dafür, dass sehr viel weniger Stickoxide ausgestoßen werden – ein Rückgang um mehr als 90 Prozent ist möglich.

Doch auch diese Form der VW-Diesel-Nachrüstung hat ihre Nachteile. So steigt der AdBlue-Verbrauch an, was für zusätzliche Kosten sorgt. Des Weiteren ist auch ein Anstieg beim Diesel-Verbrauch festzustellen. Das liegt daran, dass die Lichtmaschine mehr Energie bereitstellen muss.
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12 Kommentare

  1. Ferchel sagt:

    Ich weis nicht was das soll. Jetzt reitet jeder auf dem Diesel. Ich sehe jeden Tag die Raser mit Benzin-Motoren auf der Autobahn. Glauben sie das die nur wenig ausstosen bei 160 und weit darüber? Ich Fahre mit meinem Diesel Umwelt bewust. Kein tollen Start, kein Rasen. Ich fahre auch nicht auf die Ampel zu mit 80 und bremse erst 10m davor. Es gibt vieles zu machen. Aber nur auf dem Diesel zu Reiten ist bescheuert. Und die Armen die sich kein neues Auto Kaufen können was ist mit den Menschen. Bekommen die vom Staat ein Pferd?

    • L. Heinrich sagt:

      Das Ganze ist doch eine totale Verarsche! Ich habe einen Diesel (Audi 3.0 TDI) und einen Benziner (Audi TT 2.0). Der Verbrauch des Benziners ust bei gleicher Fahrweise um rund 40% höher. Glaubt man dabei wirklich, dass damit vom Benziner weniger Schadstoffe ausgestoßen werden? Man redet derzeit nur von den Dieselschadstoffen, vom hohen CO2-Ausstoß der Benziner spricht aktuell kaum jemand. Etwas polemisch: In einer Stadt wie München, die mit allen möglichen Schadstoffen kämpft, habe die Bewohner die höchste Lebenserwartung,

    • Mehmet Ali Eryurt sagt:

      👍

  2. Markus D. sagt:

    Unsere Politiker die CSU und SPD und die ganze Bagage müssten alle ersetzt werden oder bräuchten eine richtige herbe Niederlage denn bis heute gibt es keine effiziente Regierung die hier bei der Diesel Frage Einhalt gebietet und klare Fakten auf den Tisch bringt.
    Das Finanzamt kassiert und kassiert ohne Ende für Dieselfahrzeuge und dann soll der einzelne Bürger auch noch die Arschkarte gezogen haben wenn er einen Euro 5 Diesel fährt der noch nicht mal vom abgasskandal betroffen ist und sowas kotzt mich wahnsinnig an . Was ist z.b. mit den ganzen Schwerlastverkehr und Fahrzeugen aus dem Ausland die bei weitem keine Euro 5 oder Euro 4 klasse aufweisen können … da denkt keiner Sau daran !!!
    Vor kurzem habe ich einen alten VW Transporter auf der Autobahn in Richtung siegen gesehen der eigentlich in weiß lackiert aber am Heck komplett schwarz war weil er eine absolut schwarze Russ Fahne hinter sich herzog natürlich mit rumänischen Nummernschild .
    In Stuttgart beispielsweise ist seit Jahren das Hauptproblem dass es in einem Tal liegt und zu viele Fahrzeuge in der Stadt unterwegs sind und stets ein Verkehrsinfarkt vorhanden ist weil ich Städte Planer nichts auf die Reihe bekommen und so ist es in fast jeder Stadt in Deutschland .. du wirst an jedem Ort in Deutschland nur noch verarscht und abkassiert …
    In jedem anderen Land geht man als Bürger auf die Barrikaden und protestiert auf Teufel komm raus aber hier in Deutschland nimmt jeder es ganz gelassen hin und schluckt den ganzen Müll der von irgendwelchen möchtegern Landesvertreter auf den Tisch gebracht wird und das stinkt einfach nur noch zum Himmel !!!
    Die Bürger sollten sich endlich mal Gedanken um ihr Portemonnaie machen statt alles nur zu schlucken wie es kommt

    • jimmy sagt:

      Das ist reine Enteignung der Regierung.
      Jahre lang wurde der Diesel gefördert und jetzt bekommen wir eine Enteignung!
      Schön für die die sich in den letzten monaten einen neuen diesel für 20-50 Tsd Euro gekauft haben

  3. Klaus L. sagt:

    Wohne in Berlin außerhalb der Umweltzone und brauche meinen Diesel als Langstreckenfahrzeug. Muss dann wohl dann noch einen Kleinwagen als Benziner kaufen um in die Innenstadt zu kommen. Der Parkraum ist jetzt schon knapp.

  4. A.Henry sagt:

    Hallo,
    komischerweise lese ich immer nur was mit Autos des Mutterkonzerns VW ist. Ich fahre kein deutsches Auto aus dem VW Konzern habe auch Euro5 wie ist das da bei einer Umrüstung auf Euro6 ?
    Ich kann es mir nicht leisten nach jeder staatlichen Kapriole ein neues Auto zu kaufen. Eigentlich konnte ich mir noch nie ein neues Auto leisten, hab deshalb immer auf Autos von einem Alter um die 3 Jahre gesetzt. Da ich beruflich auf mein Auto angewiesen bin läßt sich auch mal eben ein Fahrverbot nicht realisieren.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo A. Henry,

      wenn Ihre Frage darauf zielt, ob im konkreten Fall Ihres Wagens eine Umrüstung möglich wäre, erkundigen Sie sich bitte in einer Werkstatt oder beim Hersteller.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Albert E sagt:

        Liebes Team von Bussgeld.org,
        Sie scheinen keinen Diesel zu haben.
        Ich würde gern nachrüsten, nur sind die Systeme noch nicht zu haben.

        Auf einen Hersteller oder eine Werkstatt zu verweisen, die genausowenig wissen welche Systeme zugelassen werden ist nicht hilfreich. Ein einfacher Blick auf die Seite der nachrüster zeigt, dass diese auch noch nicht wissen, welche Systeme hinterher zugelassen sein werden.

        Eigentlich wäre es ganz einfach.
        Anforderungen definieren.
        Technische Machbarkeit für die Systeme prüfen.
        Liste für Betroffene bereitstellen.
        Umrüstungen durchführen.

  5. Mehmet Ali E. sagt:

    Jedes Jahr ein Thema mit der Dieselfahrezeuge in der Deutschland 😔
    Nachbarländer welcher Land achtet soviel daran Mann macht sich Gedanken ob es wirklich Logik hat zu umrüsten ich hatte mal A4 1,9tdi musste ich wegen umweltplakette grün umrüsten und habe auch gemacht, jetzt habe ich ein A6 mit grüner umweltplakette gekauft gleiche Thema wieder Fahrverbot!!!!
    Wenn es ein Riesenproblem ist warum wird nicht der Problem mit besseren kat gleich gelösst?
    Sondern jedes 2 Jahr umgerüstet!!!!
    Ich denke langsam das ist nurgeldmacherei😔

  6. Volker S. sagt:

    Bei allem Respekt,
    Die Ursache des ganzen Debakels liegt doch nur bei den Ammis. Die beschweren sich über unsere Fahzeuge und fahren selber die größten Dreckschleudern.
    Als Alternative wird die E Mobilität gebriesen. Aber wo kommt denn der Strom dafür her ? Die Alternative Stromgewinnung kann dies nicht leisten. Also wieder Atomkraft !!! Was ein Scherz. Entweder wir sterben durch Krebs von der Atomkraft oder durch die Dieselabgase.

  7. Bernd N sagt:

    Da sieht man es: Talentfrei lässt aus der Politik grüßen. Dieselfahrzeuge gehören nach wie vor zu den effizientesten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Der Wirkungsgrad liegt nach wie vor deutlich über dem des Otto-Motors. Aber lassen wir das. Kein Politiker hat den fachlichen Kenntnisstand, um so etwas auch nur ansatzweise bewerten zu können. Die nüchterne Bilanz sieht ganz anders aus. Feinstaub und NOx entsteht nicht ausschliesslich durch den Ausstoß von Abgasen durch Verbrennungsmotoren. Diese Emissionen entstehen auch und vor allem durch Bremstaub, der durch Abrieb der Bremsbeläge erzeugt wird. Reifen sind ebenfalls einem normalen Verschleiß unterlegen und erzeugen Emissionen. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe erzeugen ebenfalls durch den Abrieb von Kupplungsbelägen beim Anfahren und Schalten Emissionen. Wie wir sicherlich wissen, staut sich der Verkehr besonders in den Innenstädten enorm. So kommen dann sämtliche Emissionswerte in konzentrierter Form zustande: Bremsstaub, Reifenabrieb, Abrieb von Kupplungsbelägen etc. Nirgendwo wird häufiger gebremst, angehalten und wieder angefahren als in den Städten. Solange die oben genannten Emissions-Ursachen bestehen, wird es auch mit Fahrverboten nicht besser. Denn die Emissionen werden von Elektro-Fahrzeugen weiterhin erzeugt. Zudem ist auch noch nicht geklärt, wie die Akkuzellen der Elektro-Fahrzeuge nach ihrem Dienst entsorgt bzw. in großen Stückzahlen recyclet werden sollen. Woher soll all die Energie zum Laden der Elektro-Fahrzeuge kommen. Die Politik wird sicher sagen: „Ist doch klar, aus der Steckdose.“ Der Energiebedarf wird jedoch für die ökoverwöhnte Gesellschaft zu hoch sein, als dass man diese durch Wind- und Sonnenenergie gewinnen kann.

    Also gilt: erst denken und dann handeln, nicht umgekehrt, werte Politiker

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