Audi-Rückruf in Deutschland – Fehlerbeseitigung in der Werkstatt

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Welche Konsequenzen hat eine Rückrufaktion von Audi?

Audi startet einen Rückruf, wenn es zu sicherheitsrelevanten Mängeln kommt.

Audi startet einen Rückruf, wenn es zu sicherheitsrelevanten Mängeln kommt.

Sicherheit spielt im Straßenverkehr eine bedeutende Rolle. Hierbei ist jedoch nicht nur das Verhalten der Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Auch Kraftfahrzeuge an sich müssen bestimmten Maßstäben genügen, damit sie keine Gefahr darstellen.

Die Kfz-Hersteller müssen für die Sicherheit ihrer Fahrzeuge sorgen. Bevor ein Pkw überhaupt auf den Markt gebracht werden kann, wird er auf Herz und Nieren geprüft. Trotz all dieser Sicherheitsmaßnahmen kann es trotzdem passieren, dass fehlerhafte Produkte in Umlauf kommen bzw. dass sich später herausstellt, dass bestimmte Fahrzeuge Defekte haben. In einem solchen Fall wird eine sogenannte Rückrufaktion gestartet.

Der Hersteller ist dazu verpflichtet, entsprechende Mängel, die dazu führen könnten, dass dem Fahrer oder anderen Menschen ein Schaden entstehen könnte, zu beheben. Dies betrifft auch Automobilbauer wie Audi. Wie ein Rückruf vom bekannten deutschen Unternehmen kommuniziert wird und was Kunden wissen sollten, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Rückruf von Audi: Gesetzliche Grundlagen

Die gesetzliche Grundlage für den Rückruf von Fahrzeugen in Deutschland stellt das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) dar. Sollte von einem Kfz eine unmittelbare Gefahr ausgehen, etwa weil sicherheitsrelevante Bauteile wie Bremse oder Airbags defekt sind, sind Autobauer dazu verpflichtet, einen Rückruf zu starten und die Mängel zu beheben. Hierbei wird in der Regel das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eingeschaltet.

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Startet Audi einen Rückruf, werden betroffene Kunden meist entweder vom Hersteller oder vom KBA über die Maßnahme informiert. Ihnen wird mitgeteilt, welche Probleme bestehen sowie wann, wie und wo die Reparatur erfolgt. Für die Behebung der Defekte werden keine Kosten erhoben. Wurde ein Rückruf vom KBA angeordnet, droht eine Stilllegung des Fahrzeugs, wenn der Besitzer dem Aufruf nicht nachkommt.

Die folgende Liste zeigt Ihnen eine Auswahl der jüngsten Fälle, in denen ein Audi-Rückruf nötig wurde:

Bekanntgabe des RückrufsAudi-ModellBauzeitraumDefektBehebung
Dez. 2017A3 Sportback, Q28/2017Ermüdungsfestigkeit der hinteren Radträger ist zu niedrigDie Radträger der Hinterachse werden ersetzt.
Dez. 2017A5, A4, Q54/2011 bis 5/2015Schmorbrandgefahr an Anschlüssen des ZusatzheizersEs erfolgt der Austausch des Zusatzheizelementes mit optimierten elektrischen Anschlüssen und gegebenenfalls die Anpassung der Ansteuerung der elektrischen Zusatzheizung über ein Softwareupdate des Klimabedienteils.
Juli 2017Q36/2014 bis 11/2016Bei der Notbremsfunktion der elektromechanischen Parkbremse leuchten die Bremslichter nichtDie Fehlerbehebung erfolgt durch ein Software-Update.
Juni 2017A35/2008 bis 5/2009ABS/ESP-Stromversorgung kann ausfallenDie Software für das Steuergerät wird aktualisiert.

Läuft für Ihren Audi eine Rückrufaktion? Prüfen Sie dies im Internet!

Möchten Sie herausfinden, ob für Ihren Audi eine Rückrufaktion läuft? Die Fahrgestellnummer hilft Ihnen in diesem Fall weiter. Geben Sie diese auf der entsprechenden Seite der Homepage des Autobauers ein, können Sie feststellen, ob Ihr Fahrzeug von einem Audi-Rückruf betroffen ist.

Bekannter Fall: Audi-Rückruf für Diesel-Fahrzeuge

Audi-Diesel: Die Rückrufaktion betrifft Fahrzeuge mit dem Motor EA 189.

Audi-Diesel: Die Rückrufaktion betrifft Fahrzeuge mit dem Motor EA 189.

Für weltweite Empörung sorgte im Jahr 2015 der sogenannte VW-Abgas-Skandal. Es wurde bekannt, dass der deutsche Autobauer eine besondere Software in seine Fahrzeuge eingebaut hatte. Diese sorgte dafür, dass die Pkw auf dem Prüfstand bessere Abgaswerte erzielten. Nicht nur VW-Fahrzeuge waren betroffen, sondern auch einige der Tochterunternehmen. Hierzu gehören Audi, Seat und Škoda.

Die Hersteller mussten reagieren. Für betroffene Audi-Diesel wurde ein Rückruf angeordnet. Hierbei handelt es sich um 1,2-Liter, 1,6-Liter sowie 2,0-Liter-Diesel des Motortyps EA 189 mit der Abgasnorm EU5. Der Motor wurde in den folgenden Modellen verbaut: A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q3 und TT.

Doch was wird beim von Audi angeordneten Abgas-Rückruf eigentlich genau gemacht? Bei den 1,2-Liter- und 2,0-Liter-Motoren reicht ein Software-Update aus. Beim 1,6-Liter-Motor wird zusätzlich ein Strömungstransformator eingebaut.

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