Pistenbully fahren - Mietwagen & Autovermietung 2018

Pistenbully selber fahren: Warm anziehen und schon geht’s los!

Pistenraupen eignen sich nicht nur für die Präparation von Pisten

Im Winter bei gutem Wetter können auch Laien mit einem Pistenbully fahren. Spezielle Trainingsgelände machen es möglich.

Im Winter bei gutem Wetter können auch Laien mit einem Pistenbully fahren. Spezielle Trainingsgelände machen es möglich.

Skigebiete sind vor allem im Winter beliebte Urlaubsziele. Ob auf Ski, Snowboard oder Schneemobil, das Herabdüsen auf winterlichen Pisten ist für viele Menschen ein spannendes Erlebnis.

Das gilt vor allem dann, wenn die Unterkünfte sich in Pistennähe befinden und es ermöglichen, sich bei Bedarf schnell wieder aufzuwärmen. Da ist die Après-Ski-Party dann auch nicht mehr weit.

Doch nicht nur auf Brettern können Schneefahrten im Urlaub erfolgen, Freunde des Winters können auch motorisiert mit einer Pistenraupe fahren. Der vorliegende Ratgeber liefert einen Überblick zu diesem Thema und verrät, welche Konditionen und Kosten auf Interessierte zukommen. Nicht zuletzt kommt die Faszination zur Sprache, die dem Wunsch, einmal mit einer Raupe zu fahren, zu Grunde liegt.

Konditionen und Kosten beim Fahren von Pistenraupen

Bis vor einigen Jahren war das Privileg, einen Pistenbully zu fahren, nur wenigen Menschen im Rahmen kostspieliger Firmenveranstaltungen vorbehalten. Mittlerweile wurden jedoch an einigen Orten Trainingsgelände eingerichtet, auf denen Teilnehmer sich als Pistenraupenfahrer oder als Führer anderer Mietfahrzeuge versuchen können. Dazu gehören unter anderem Stationen

  • nahe der Kleinstadt Sayda im Erzgebirge,
  • bei Saalbach Hinterglemm im Salzburger Land und
  • beim Skigebiet Gaissau Hintersee.

Die genauen Konditionen müssen beim jeweiligen Anbieter erfragt werden. Mitunter können Sie aber schon für 100 Euro an einem 45-minütigen Kurs teilnehmen, in denen Ihnen ein erfahrener Lehrer zur Seite steht. Dieser beantwortet alle Fragen und sorgt dafür, dass Sie als Laie mit der Pistenraupe keinen Unfall verursachen können. Mancherorts dürfen sogar Kinder einen Pistenbully selbst fahren. In Saalbach Hinterglemm wird dafür verlangt, dass eine Mindestgröße von 1,4 Metern vorliegt.

Da Pistenraupen eigentlich dafür gedacht sind, Skipisten und winterliche Wege zu präparieren, können diese keine Höchstgeschwindigkeiten erreichen. Viel mehr als 25 km/h werden dabei selten erreicht. Doch Menschen, die gerne einmal mit einem Pistenbully fahren möchten, sind sowieso an anderen Spaßfaktoren interessiert.

Der PS-starke Pistenbully: Faszinierend für Fahrer

Ein Unfall mit einer Pistenraupe ist auf einem abgesteckten Gelände eher unwahrscheinlich.

Ein Unfall mit einer Pistenraupe ist auf einem abgesteckten Gelände eher unwahrscheinlich.

Das Faszinierende dabei, einen Pistenbully zu fahren, ist zum einen die rohe Kraft, die hinter dem Vehikel steckt. Die Gefährte erreichen mit Leichtigkeit Pferdestärken über 400 PS und bieten durch einen Zweisitzer motorisierten Spaß für zwei Personen gleichzeitig.

Hinzu kommen die Dimensionen des Fahrzeuges. Das kleine Cockpit, in dem Fahrer und Beifahrer Platz nehmen, schließt vorn an ein großes Schneeschild an, während ganz hinten die Fräse arbeitet.

Dabei beträgt die Gesamtlänge eines Pistenbullys schon einmal locker elf Meter. Senkrecht stehende Leisten sorgen dafür, dass ein solcher Koloss problemlos die meisten Steigungen bewältigen kann. Die Kraft des Fahrzeugs hat aber auch seinen Preis: In einer Stunde kann dieses durchaus 34 bis 40 Liter Winterdiesel verbrauchen.

Teilnehmer, die einen Pistenbully im Training fahren, merken schnell, dass auch die Steuerung faszinierend ungewöhnlich ist. Die üblichen Pedale, wie Sie im Auto vorhanden sind, gibt es nicht. Eine Bremse ist nicht vorhanden, dafür aber eine Fliehkraftkupplung und ein Gaspedal, das beschleunigt und bei Zurücknahme des Gasfußes die Raupe verzögert. Hinzu kommen Steuerungselemente für die Schaufel und die Fräse.

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