Mietwagen – Alles rund um die Autovermietung

Um im Urlaub mobil zu sein, buchen sich viele Touristen einen Mietwagen. Unser Ratgeber klärt auf, worauf beim Mietwagen oder der Autovermietung zu achten ist. Wie sieht der Ideale Mietvertrag aus und wie sollten Sie sich im Schadensfall verhalten? Wir erklären die Kostenfallen bei einem Leihauto und geben hilfreiche Tipps für Ihre nächste Autoanmietung.

Mietwagen und Autovermietung: Worauf ist zu achten?

Im Jahr 2012 waren in Deutschland 35.955 Mietwagen angemeldet – Tendenz steigend. Verglichen mit Mallorca ist diese Anzahl an Mietwagen allerdings eher gering, denn auf dieser Insel sind auch rund 35.000 Mietwagen unterwegs, dabei ist Mallorca nur etwas größer als das Saarland. Nicht selten kommt es deswegen zu Verkehrsproblemen.

Die Zahlen zeigen, dass es sich um einen fluktuierenden Markt handelt. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen hier eine Plattform, welche rund um die Automiete aufklärt. Worauf ist bei Mietautos zu achten und wie sieht ein optimaler Mietvertrag aus? Auf alle diese Fragen gehen wir im Folgenden ein.

Mietwagen im Urlaub

Gerade für den Urlaub buchen viele Touristen ein Mietauto. Durch dieses sind sie auch fern ab vom eigenen Auto flexibel und können den Urlaubsort auf eigene Faust erkunden. Wer das Leihauto schon am Flughafen bucht bzw. abholt, kann gleich von dort aufbrechen. Doch gerade im Ausland birgt das Leihwagen mieten Gefahren. Welche Tankregelungen sind die optimalsten und worauf ist beim Kleingedruckten im Mietvertrag zu achten? Wie sieht es mit dem Auto mieten online aus?

Um im Ausland den Sprachbarrieren zu entgehen, empfiehlt es sich, über einen deutschen Anbieter einen Mietwagen zu buchen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) und die Konditionen sind dann auf Deutsch. Im Internet lassen sich verschiedene Portale finden, welche die Autovermietungen vergleichen. Der Verbraucher sollte diese nutzen, um sich einen Überblick über die Angebote zu verschaffen und um ein Gefühl für den Preis zu bekommen. Doch Vorsicht: Nicht nur der Grundpreis sollte verglichen werden, sondern auch etwaige Konditionen, welche eventuell dazu gebucht sollen oder müssen. Der günstige Grundpreis kann dann schnell in die Höhe gehen.

Der Kunde sollte sich, bevor er das Auto mietet, über den Versicherungsumfang und die Altersbeschränkungen erkundigen. Dabei sollte er sich nicht von einem günstigen Preis blenden lassen, oft verstecken sich dahinter Preisfallen, welche der Verbraucher bei der Rückgabe dann teuer zu spüren bekommt.
Je nachdem, welche Fahrzeugklasse gebucht werden soll, unterliegen diese verschiedenen Altersbeschränkungen. Soll beispielsweise ein hochmotorisierter Ferrari gemietet werden, liegt die Altersbeschränkung nicht selten bei 21 oder sogar 27 Jahren. In aller Regel muss die Person, die das Fahrzeug mieten möchte, den Führerschein mindestens ein Jahr besitzen.

Der Preis für den Leihwagen richtet sich nach verschiedenen Komponenten. So spielt die Mietdauer, aber auch die Fahrzeugklasse eine Rolle. Darüber hinaus kommt es auf den Versicherungsschutz an, welchen Sie gerade bei einer Buchung vor Ort im Ausland oft erweitern müssen.

Der Versicherungsschutz für den Mietwagen kostet den Kunden vor allem erst einmal eins: Geld. Doch kommt es zum Schadensfall, lässt sich viel Ärger, aber eben auch Geld sparen. Mehr zu den Versicherungen rund um den Mietwagen, lesen Sie weiter unten.

Ein Auto als Mietwagen? Diese Versicherungen können Sie abschließen.

Ein Auto als Mietwagen? Diese Versicherungen können Sie abschließen.

Bei dem Versicherungsschutz für den Mietwagen spielt oft die Selbstbeteiligung eine Rolle. Hier gilt eine Faustregel: Bleibt diese hoch, ist der Versicherungsschutz günstig. Wollen Sie die Selbstbeteiligung senken, müssen Sie für den Versicherungsschutz tiefer in die Tasche greifen.

Weitere Kosten können ebenfalls entstehen, wenn der Kunde einen zweiten Fahrer anmelden möchte. Auch hier ist auf die Altersbeschränkung zu achten.

Weiß der Kunde schon bei der Buchung, dass eine zweite Person den Mietwagen fahren soll, dann sollte er diese angeben. Dies nicht zu tun, um Kosten zu sparen, wäre fatal. Kommt es zu einem Schaden oder gar Unfall, besteht der Versicherungsschutz nicht.

Darüber hinaus ist auf die Kilometerleistung zu achten. Weiß der Verbraucher schon bei der Buchung des Mietwagens, dass er viele Kilometer zurücklegen will, so sichert er sich gleich eine höhere Leistung. Ansonsten zahlt der Kunde für jeden Kilometer bei Rückgabe drauf.

Von der Buchung bis zur Rückgabe: Darauf sollten Sie achten

Wenn der Verbraucher schon bei der Autoanmietung auf einige Dinge achtet, kann er Geld sparen und erlebt bei der Rückgabe keine böse Überraschung. Im Folgenden haben wir Ihnen das Wichtigste zusammengestellt und erklären, worauf Sie bei der Buchung und bei der Rückgabe vom Mietfahrzeug achten sollten.

Bei der Buchung

Achten Sie schon bei der Buchung auf folgende Dinge und Sie können ohne große Sorge der Autoabholung entgegen sehen.

Der Mietvertrag

Wenn Sie Ihr Auto online mieten, erhalten Sie den eigentlichen Mietvertrag oft erst bei der Abholung. Bedenken Sie, dass dabei die Regelungen des jeweiligen Landes gelten.

Lesen Sie sich den Mietvertrag und die AGBs gründlich durch. Suchen Sie erst im Ausland einen Autoverleih auf, lassen Sie sich die Verträge auf Englisch oder wenn möglich, auf Deutsch aushändigen. Beachten Sie in diesem Fall allerdings unbedingt den Versicherungsschutz, denn dieser ist im Ausland oft lückenhaft. Mehr Informationen hierzu erfahren Sie im Laufe des Ratgebers.

Achten Sie auch bei den deutschen Verträgen auf den Versicherungsschutz. Wenn Sie den Mietwagen über einen Drittanbieter gebucht haben, ist eine Kaskoversicherung häufig enthalten. Diese Versicherung kommt für kleine Schäden, wie Kratzer, Parkrempler und Kleinschäden auf. In diesem Fall müssen Sie vor Ort keine zusätzliche Police buchen. Lassen Sie sich nicht von den Mitarbeitern der Autovermietungen dazu überreden. Wollen Sie einen vollumfänglichen Schutz ohne Selbstbeteiligung für Ihren Mietwagen, benötigen Sie eine Vollkasko-Versicherung, auf welche wir im weiteren Verlauf noch genauer eingehen werden.

Vorausbuchung
Nutzen Sie eine Autovermietung Ihres Heimatlandes, um eine Vorausbuchung zu tätigen.

Nutzen Sie eine Autovermietung Ihres Heimatlandes, um eine Vorausbuchung zu tätigen.

Wann den Mietwagen am Besten buchen? Gerade wenn Sie zur Hauptreisezeit ein Auto buchen wollen oder es sich um seltene Fahrzeugklassen handelt, sollte Sie frühzeitig reservieren. Nehmen Sie die Reservierung rund sechs bis acht Wochen vor Reiseantritt vor. Je später Sie das Auto leihen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre gewünschte Wagenklasse nicht verfügbar ist oder die Preise enorm gestiegen sind.

Darüber hinaus sollten Sie das Auto bei einer Vermietung leihen, die als Mietwagenvermittler auftritt, denn so lässt sich Geld sparen. In vielen Fällen sind die Mietwagenvermittler günstiger als die Direktanbieter. Dies gilt allerdings nicht für teure Sportwagen. Hier sollten Sie, wenn möglich, direkt beim Vermieter buchen. Beachten Sie hierzu unsere Tipps im letzten Abschnitt.

In aller Regel können Sie Umbuchungen und Stornierungen bis kurz vor der Abholung vornehmen. Aus diesem Grund sollten Sie also nicht auf eine frühzeitige Buchung verzichten. Eventuell kann es ratsam sein, Mietwagen nicht am Flughafen oder am Bahnhof anzumieten, denn es können Aufschläge anfallen. Vielleicht ist in der Nähe eine weitere Abholstation und Sie können so diese Aufschläge sparen.

Kaution

Die Fahrzeugvermietung verlangt vom Mieter Sicherheiten. Der Mieter muss dafür eine Kaution hinterlegen. Über die Hinterlegung sollte sich der Verbraucher eine Quittung ausstellen lassen. Wenn der Mieter eine Kreditkarte bereithält, wird über diese ein Verfügungsrahmen eingeräumt. Dieser wird bei der Rückgabe rückgängig gemacht, sofern keine Mängel am Mietwagen festzustellen sind.

Tankregelungen

Erkundigen Sie sich, bevor Sie den Mietwagen mieten, welche Tankregelung zu beachten ist. Die meisten Anbieter verlangen den Mietwagen vollgetankt zurück, beachten Sie dies nicht, wird der Mietwagen auf Ihre Kosten nachgetankt und eine Tankpauschale berechnet. Gleiches gilt, wenn Sie den Wagen mit leerem Tank zurückgeben dürfen. Erkundigen Sie sich in diesem Fall unbedingt nach den Konditionen und der Tankpauschale, bevor Sie den Wagen mit leerem Tank abstellen.

Die Fahrzeugklasse

Der Preis für den Mietwagen ergibt sich unter anderem aus der Fahrzeugklasse. Buchen Sie einen größeren Wagen, ist der Preis höher. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld, wie viel Gepäck und Personen Sie transportieren möchten und suchen Sie dementsprechend den Mietwagen aus.

Den Fahrer festlegen

Machen Sie sich vor der Buchung schlau, wie teuer ein weiterer Fahrer ist. In vielen Fällen ist zwar der Mietpreis des Wagens gering, aber bei Sonderkonditionen werden die Kunden zur Kasse gebeten. Lassen Sie sich also nicht von einem geringen Basispreis beeindrucken, wenn Sie wissen, dass Sie zusätzliche Konditionen benötigen. Die Kosten für den zweiten Fahrer ergeben sich unter anderem auch aus dem Alter des Zweitfahrers und der Zeit des Führerscheinbesitzes.

Laufleistung

Legen Sie besonderes Augenmerk auf die Laufleistung des Mietwagens. Manche Anbieter legen keine Laufzeit fest, andere haben nur wenige Kilometer inkludiert. Überschreiten Sie dann die Laufleistung, zahlen Sie für jeden zusätzlichen Kilometer extra. Hier kann sich eine hohe Summe ergeben.

Zusatzausstattung

Benötigen Sie etwaige Zusatzausstattung, kann diese teuer zu Buche schlagen. Wenn Sie wissen, dass Sie ein Navigationssystem benötigen, erkundigen Sie sich im Vorfeld bei den verschiedenen Anbietern über die Preise. Überlegen Sie auch bei einem Kindersitz genau, ob Sie diesen buchen. Vielleicht können Sie den eigenen mitnehmen – so können Sie sparen.

Reinigung bei Abgabe?

Ist der Mietwagen verschmutzt, können hier den Verbraucher teure Zusatzkosten treffen. Bei den meisten Anbietern ist eine Endreinigung inklusive. Diese greift aber nur, wenn der Wagen nicht übermäßig verschmutzt ist.

Abholung vor Ort

Trifft der Kunde nun an dem Abholungsort ein, um den Mietwagen abzuholen, sollte er zunächst die Fahrzeugpapiere auf Vollständigkeit überprüfen. Darüber hinaus sollte er die angegeben Konditionen durchsehen und diese mit dem Mietvertrag vergleichen.

Prüfen Sie vor der Übernahme den Mietwagen auf Schäden und protokollieren Sie diese auf dem Übergabeprotokoll.

Es ist möglich ein Auto im Ausland zu mieten. Meist ist dies allerdings eine Kostenfalle.

Es ist möglich, ein Auto im Ausland zu mieten. Meist ist dies allerdings eine Kostenfalle.

Wenn der Verbraucher ganz sicher gehen will, kann er auch Fotos vom Zustand des Wagens machen. Überprüfen sollte er die Tankfüllung und ob diese den Vereinbarungen entspricht.

Erkundigen Sie sich, wie Sie bei einem Notfall, einer Panne oder einem Unfall mit Ihrem Mietwagen vorgehen sollen. Die meisten Anbieter haben für solche Fälle Notfallnummern. Lassen Sie sich diese aushändigen.

Sollten Sie Ihr Auto am Flughafen ausleihen, so geben Sie bei der Buchung die Flugnummer mit an. So kann der Vermieter Ihre Ankunftszeit überprüfen und den Mietwagen bei eventuellen Verspätungen zurück halten.

Rückgabe

Viele Anbieter bieten eine Rückgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten an. Hierfür soll der Mietwagen an einem vereinbarten Ort abgestellt und der Schlüssel hinterlegt werden. Dieses Angebot sollten Sie allerdings nur in einem Ausnahmefall annehmen.

Im besten Fall protokollieren Sie die Rückgabe und vergleichen die Schäden am Mietwagen mit dem Übergabeprotokoll. So kann verhindert werden, dass Schäden zur Last gelegt werden, welche nicht begangen wurden sind. Lassen Sie sich eine Kopie der Protokolle aushändigen. Auch die Kaution sollte sofort zurückgefordert werden.

Haben Sie für die Rückgabe einen konkreten Termin vereinbart, so halten Sie sich unbedingt an diesen. Ansonsten könnte Ihnen der Vermieter einen weiteren Miettag in Rechnung stellen.

Behalten Sie die letzte Tankquittung, um auch im Nachhinein beweisen zu können, dass Sie den Mietwagen vollgetankt angestellt haben.

Verhalten im Schadensfall: Das sollten Sie wissen

Wie verhalten Sie sich bei einem Unfall mit dem Mietwagen richtig? So wie Sie Ihren Privatwagen gegen Unfälle und ähnliche Schäden versichern, sollten Sie auch einen Mietwagen versichern. Aus diesem Grund sollte sich jeder Verbraucher vor Fahrtantritt vor Augen führen, was bei einem Unfall mit dem Mietwagen zu beachten ist.

So gehen Sie nun bei einem Unfall vor: Als erstes vergewissern Sie sich, ob es Verletzte gibt. Versuchen Sie, Hilfe durch andere Verkehrsteilnehmer zu bekommen, denn nach einem Unfall sollten die Sicherheitsvorkehrungen schnell getroffen werden, um weitere Unfälle zu vermeiden. Dazu muss die Unfallstelle schnellstmöglich abgesichert werden. Dazu gehört es auch, die Warnblinkanlage zu betätigen. Als nächstes stellen Sie das Warndreieck vor der Unfallstelle auf.

Benachrichtigen Sie die Polizei und wenn nötig einen Rettungswagen. Die Polizei nimmt dann die Schäden auf und protokolliert diese. Verzichten Sie in keinem Fall auf die Polizei, ansonsten haben Sie nach dem Unfall nichts in der Hand und bleiben womöglich auf den Kosten sitzen.

Es kommt zu einem Unfall mit dem Mietwagen? So gehen Sie richtig vor.

Es kommt zu einem Unfall mit dem Mietwagen? So gehen Sie richtig vor.

Benachrichtigen Sie nach einem Unfall oder Schaden sofort den Autovermieter vor Ort. Ist Ihr Mietwagen nicht mehr fahrtüchtig, haben Sie Anspruch auf einen Ersatzwagen. Weitere Informationen hierzu, finden Sie in unserem Ratgeber „Mietwagen nach Unfall: Wie lange besteht Anspruch auf ein Ersatzauto“.

Außerdem sollten von allen Beteiligten die Kontaktdaten aufgeschrieben werden. Kontrollieren Sie diese durch die Ausweise. Nach einem Unfall behält der Vermieter häufig die Kaution ein, auch wenn Sie eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung gebucht haben. Diese bekommen Sie allerdings später wieder. Bewahren Sie hierzu die Unterlagen sorgsam auf.

Wie läuft es nach einem Unfall mit der Versicherung ab? Ist es mit einem Mietwagen zu einem Schaden gekommen, kommt es darauf an, welche Versicherung der Mieter gebucht hat. Hat dieser eine  Teilkaskoversicherung gebucht, wird diese aller Wahrscheinlichkeit nicht zahlen. Wie bereits erwähnt, deckt diese Versicherung kleinere Unfälle und Schäden ab.

Hat der Verbraucher jedoch eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, so wird diese den Schaden übernehmen. Darüber hinaus muss die Versicherung des Unfallverursachers für den Schaden aufkommen. Sind Sie nun der Unfallverursacher und haben entsprechende Versicherung nicht, kann es sehr schnell teuer werden. Schließlich müssen Sie dann für die Reparatur beider Wagen aufkommen.

Lesen Sie in Ihrem Mietvertrag nach, ob dieser Sie nicht sogar verpflichtet bei einem Schadensfall die Polizei zu benachrichtigen. Erkundigen Sie sich vor Fahrtantritt nach den länderspezifischen Regelungen bezüglich eines Unfalls mit dem Mietwagen.

Versicherungen rund um den Mietwagen

Überlegen Sie sich bevor Sie eine PKW-Vermietung im Inland oder Ausland aufsuchen, welche Versicherungen Sie abschließen möchten und welche nicht. Diese sollten auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sein. Grundsätzlich gilt bei Versicherungen: Alles geht – nichts muss.

Im Folgenden erklären wir Ihnen, welche verschiedenen Versicherungen zur Verfügung stehen, wenn Sie einen Wagen mieten und worauf zu achten ist. Was ist eine Mallorca-Police und sind Zusatzversicherungen verpflichtend? Auf diese Fragen gehen wir im Folgenden ein.

Die Mietwagen-Vollkasko

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass überlegt werden sollte, eine Vollkaskoversicherung hinzu zu buchen. In diesem Fall sind Sie dann auch bei einem selbstverschuldeten Unfall abgesichert. Erkundigen Sie sich, bevor Sie den PKW leihen, bei unterschiedlichen Vermietern nach den Konditionen. Die Preise unterscheiden sich teilweise erheblich und darüber hinaus kommt es immer auf die Fahrzeugklasse an.

Mallorca-Police

Rund ums PWK mieten können Verbraucher einige Versicherungen abschließen. Eine von diesen ist die Mallorca-Police. Um nun vorzugreifen: Nein, für  Mallorca gibt es keine eigene Versicherung.

Die Police gilt europaweit. Die Mallorca-Police ist eine Zusatz-Haftpflichtversicherung, welche den Verbraucher beim Autos mieten im Ausland absichern soll. Brauchbar ist eine solche Versicherung, da der Verbraucher beim Auto-Leihen des ausländischen Regelungen und Gesetzen unterliegt.

Dies bedeutet in den meisten Ländern auch, dass der Versicherungsschutz nicht mit dem deutschen Niveau mithalten kann. Während es in Deutschland eine gesetzliche Mindestdeckung (Subsidiärdeckung) bezüglich der Mindestversicherungssumme gibt, sind im Ausland für Kfz-Haftpflichtversicherungen deutlich niedrigere Mindestversicherungssummen gängig. In Deutschland beläuft sich diese Mindestversicherungssumme bei einem Unfall auf mindestens 500.000 Euro für Sachschäden.

Haben Sie nun im Ausland ein Auto mieten und geraten mit diesem in einen Unfall, können hohe Kosten auf Sie zukommen, wenn die Deckungssumme überschritten wird. Sind Sie dann auch noch der Unfallverursacher, kann es sein, dass Sie die gesamten Kosten tragen müssen. Die Mallorca-Police übernimmt in diesem Fall die Kosten, die über die Deckungssumme hinausgehen und hebt den Versicherungsschutz damit mindestens auf deutsches Level.

Bevor der Verbraucher nun vorschnell eine Police für den Mietwagen abschließt, sollte er sich erst bei seiner deutschen Versicherung erkundigen, ob die Mallorca-Police nicht schon enthalten ist.

Sind diese Konditionen bei dem Versicherungsanbieter nicht inkludiert, sollte über einen Abschluss nachgedacht werden, denn bei einem Unfall ist der Verbraucher dann abgesichert. Die Kosten können so überblickt werden und steigen nicht ins Unermessliche.

Zusatzversicherungen buchen: Unabdingbar oder Kostenfalle?

Auf diese Zusatzversicherungen sollten Sie beim Mietwagen nicht verzichten.

Auf diese Zusatzversicherungen sollten Sie beim Mietwagen nicht verzichten.

Die Kfz-Vermietung bietet rund um das Mietwagen-Leihen einige Zusatzversicherungen an. Unter anderem ist es möglich eine Diebstahlversicherung hinzu zu buchen. Je nachdem in welche Regionen mit dem Mietwagen gefahren wird, kann eine solche Zusatzversicherung sinnvoll sein.

Möchten Sie nun einen Leihwagen buchen und haben eine Vollkaskoversicherung abschlossen, erkundigen Sie sich, welche Schäden im Einzelfall übernommen werden. Nicht immer sind das Glas oder die Reifen mitversichert. Ähnliches kann für den Unterboden oder das Dach gelten. Diese sind nicht automatisch von der Vollkaskoversicherung mit eingeschlossen. Für diesen Fall gibt es eine Glas- und Reifen-Versicherung.

Verfügen Sie nicht über einen sicheren Parkplatz oder besuchen unsichere Orte, sollten Sie eine Diebstahlversicherung in Betracht ziehen. Wird der Mietwagen im Urlaub geklaut, ist nicht nur die gewünschte Mobilität weg, sondern auf Sie kommt ein immenser Aufwand zu und eventuell auch Kosten. Diese Versicherung greift allerdings nicht, wenn persönliche Gegenstände aus dem Mietwagen geklaut werden. Auch wenn der Wagen nicht abgeschlossen war und dann geklaut wird, greift die Police nicht.

Wie bei den meisten anderen Versicherungen kann der Verbraucher auch in diesem Fall eine Selbstbeteiligung übernehmen oder diese ausschließen. Aber auch hier gilt: In aller Regel ist die Selbstbeteiligung bereits in der Kaution enthalten.

Ebenso gibt es für den Mietwagen eine Haftpflichtversicherung. Buchen Sie diese mit einer entsprechenden Deckungssumme. Diese Versicherung deckt Schäden, welche durch Eigenverschulden an anderen Gegenständen und Personen sowie Fahrzeugen aufgrund eines Unfalls entstehen.

Erkundigen Sie sich immer nach den Mindestdeckungssummen des jeweiligen Landes. In vielen europäischen Ländern liegt diese bei einer Summe von mindestens eine Millionen Euro – dies sollte für eine Reise völlig ausreichen.

Planen Sie einen zweiten Fahrer, so lassen Sie diesen unbedingt von der Mietwagenfirma eintragen, denn nur dann umfasst der Versicherungsschutz auch diese Person. In manchen Ländern ist es jedoch üblich, dass auch Familienmitglieder versichert sind, ohne dass sie extra eingetragen werden.

Überlegen Sie vor der Buchung, welche Versicherungen Sie für den Mietwagen benötigen und welche nicht. Vergleichen Sie online alle Konditionen und lassen sich nicht von einem günstigen Basistarif blenden. Oft werden dann Kosten für andere Dinge erhoben, so dass die Endsummen vergleichbar sind.

Grundsätzlich gilt: Wer auf Selbstbehalte verzichten will, zahlt bei den Versicherungen für den Mietwagen mehr. Dies kann sich aber dann im Ernstfall lohnen.

Wer den Wagen erst im Ausland bucht, zahlt zwar einen geringeren Grundpreis, muss dafür aber Versicherungen dazu buchen, um den deutschen Versicherungsstandard zu erreichen.

Sind Zusatzversicherungen für Mietwagen verpflichtend?

Wie bereits angedeutet, sind Zusatzversicherungen für den Mietwagen keine Pflicht. Diese Entscheidung können Sie vor Ort beim Abholen des Wagens treffen. In vielen Fällen sind die Sonderleistungen mit relativ hohen Summen bereits abgedeckt. Erkundigen Sie sich über diese Summen und überlegen Sie, ob diese für Ihren Fall ausreichend sind. Eine weitere Versicherung ist dann oft nicht nötig.

Haben Sie bereits bei der Buchung vor dem heimischen Computer Zusatzversicherungen abgeschlossen, zeigen Sie diese bei Abholungen vor. So verhindern Sie, dass Sie etwas doppelt versichern und unnötig Geld ausgeben.

Bei grober Fahrlässigkeit sind Versicherungen von den Leistungen befreit. Schäden, die also bei einer Alkohol- oder Drogenfahrt entstehen, werden nicht von der Versicherung übernommen.

Selbstbeteiligung: Das sollten Sie wissen, bevor Sie eine Entscheidung treffen

Mieten Sie ein Auto für den Urlaub? Dann beachten Sie unsere Mietwagen-ABC.

Mieten Sie ein Auto für den Urlaub? Dann beachten Sie unsere Mietwagen-ABC.

Möchten Sie eine Vollkaskoversicherung oder Zusatzversicherungen für den Mietwagen abschließen, so haben Sie die Möglichkeit, eine Selbstbeteiligung zu buchen oder eben darauf zu verzichten. Haben Sie eine Selbstbeteiligung vereinbart und es kommt zu einem Unfall oder anderen Schäden, so müssen Sie die entsprechende Summe zahlen.

Wollen Sie die Selbstbeteiligung senken oder gar nicht vereinbaren, wird die Versicherung entsprechend teurer. Es gilt hier also, eine Abwägung vorzunehmen. Experten empfehlen, eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung abzuschließen.

Ohnehin müssen Sie bei der Abholung eine Kaution hinterlegen. Diese dient als Sicherung und wird auf der Kreditkarte geblockt und im Schadensfall erst einmal einbehalten, bis alles mit der Versicherung geklärt ist. Geben Sie den Mietwagen ohne Schäden wieder ab, wird die Kaution umgehend zurückgebucht.

Bei den meisten Vermietungen ist durch die Kaution schon eine gewisse Summe der Selbstbeteiligung abgedeckt. Zahlen Sie nun noch eine Selbstbeteiligung, entstehen für eine Sache doppelt Kosten.

Mit dem Mietwagen geblitzt? Das kommt auf Sie zu

Begehen Sie mit dem Mietwagen eine Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr, so wird Ihnen der Bußgeldbescheid über die Autovermietung zugestellt. Darüber hinaus berechnet diese eine Aufwandsentschädigung. Diese kann zwischen 20 und 30 Euro liegen.

Außerdem ist zu beachten, dass der jeweilige Bußgeldkatalog des Landes gilt, in dem Sie die Ordnungswidrigkeit begangen haben. Sie können sich hier also nicht an den deutschen Bußgeldern orientieren.

Sie können die Servicepauschale sparen, indem Sie bei der nächstgelegenen Polizeistation anrufen und den Vorfall melden. Hinterlegen Sie dort Ihre Kontaktdaten, dann meldet sich die entsprechende Behörde bei Ihnen.

Im Ausland liegen die Bußgelder meist deutlich höher als in Deutschland. In Österreich kann beispielsweise ein Geschwindigkeitsverstoß mit bis zu 2.180 Euro bestraft werden. Ein EU-Abkommen macht es möglich, dass die Bußgelder auch in Deutschland vollstreckt werden, Punkte fallen jedoch nicht an.

Laut § 90 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) werden allerdings nur Bußgelder vollstreckt, die die Grenze von 70 Euro übersteigen. Mit einbezogen werden hier allerdings auch die anfallenden Gebühren. Werden Sie also mit dem Mietwagen geblitzt und das reine Bußgeld bleibt unter 70 Euro, sind Sie nicht aus dem Schneider. Durch die Gebühren kann die 70 Euro-Grenze überschritten werden und der Bescheid wird vollstreckt.

Die EU-Richtlinie zur „Erleichterung des grenzüberschreitenden Austauschs von Informationen über die Straßenverkehrssicherheit gefährdende Verkehrsdelikte“ erlaubt einen Zugriff der zuständigen Behörde auf die Daten der Fahrzeughalter.

Mit dem Mietwagen geblitzt? Der Bescheid kommt zu Ihnen nach Hause und zusätzliche Kosten fallen an.

Mit dem Mietwagen geblitzt? Der Bescheid kommt zu Ihnen nach Hause und zusätzliche Kosten fallen an.

So ist es jeder Behörde durch die Datenbank „Euracis“ möglich, zu ermitteln, an welche Person der Bußgeldbescheid verschickt werden muss. Diese genannte Plattform darf allerdings nur für Verstöße wie Alkohol am Steuer, Rotlichtverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen genutzt werden.

Vollstreckt werden trotz alledem auch andere Verstöße. Die Ermittlung der Daten kann dann nur etwas Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund kann auch zwei Jahre nach dem Urlaub mit dem Mietwagen ein Bußgeldbescheid bei Ihnen im Briefkasten liegen.

In einigen Ländern gilt die Halterhaftung. Alle Bußgeldbescheide muss in diesem Fall also der Halter zahlen und nicht der Fahrer. Für Deutschland gilt diese Regelung nicht, denn hier greift die Fahrerhaftung.

Können Sie nachweisen, dass Sie die Ordnungswidrigkeit im Ausland nicht begangen haben, wird das Bußgeld nicht vollstreckt. Ist allerdings der vorgeworfene Verstoß auch in Deutschland mit der Halterhaftung belegt, so müssen Sie auch als Halter zahlen.

Tipp: In manchen Ländern gibt es Rabatte auf das Bußgeld, wenn Sie innerhalb einer Frist zahlen.

Vorsichtig sollte der Mietwagen-Fahrer nicht nur bezüglich seiner Geschwindigkeit im Ausland sein, er muss auch die Bereifung im Blick behalten.
Möchten Sie mit dem Mietwagen in eine Winterregion, so achten Sie auf die richtige Bereifung des Mietwagens. Wenn Sie einen PKW mieten, sind die Winterreifen nicht unbedingt aufgezogen. Überprüfen Sie dahingehend Ihren Vertrag und erkundigen Sie sich beim Unternehmen.

Wer mautpflichtige Straßen befährt, muss die Vignette selbst kaufen. Diese ist beim Mietwagen nicht inklusive. Nutzen Sie einen Mietwagenverleih vor Ort, kann die Vignette bereits vorhanden sein. Diese müssen Sie allerdings durch Gebühren bezahlen.

Tipps und Tricks: Das Mietwagen-ABC

Im Folgenden fassen wir für Sie nochmal das Wichtigste zusammen und erklären, worauf bei der Miete vom Wagen zu achten ist.

  • Abholung des Mietwagens: Lesen Sie den Mietvertrag aufmerksam durch und überprüfen Sie, ob Ihre gebuchten Konditionen enthalten sind. Nehmen Sie auch den Mietwagen unter die Lupe und halten Sie alle Schäden auf dem Übergabeprotokoll fest.
  • Autos ausleihen im Ausland: Dies ist nicht unbedingt günstiger als eine Vorausbuchung. Darüber hinaus bekommen Sie die Konditionen nicht unbedingt auf Deutsch ausgehändigt. Im Zweifel wissen Sie also nicht mal, was Ihr Vertrag umfasst.
  • Fahrzeugklasse: Wie viele Personen und wie viel Gepäck sollen transportiert werden? Buchen Sie dementsprechend die Fahrzeugklasse, damit Sie alle Gepäcksstücke und Personen unterbekommen – sonst entstehen schon zu Beginn des Urlaubs Probleme.
  • Laufleistung: Auch dieser Punkt sollte verglichen werden. Buchen Sie zu wenige Kilometer, zahlen Sie bei der Rückgabe für jeden Kilometer drauf.
  • Tankregelung: Erkundigen Sie sich, ob Sie den Mietwagen vollgetankt zurückgeben müssen. Läuft hier etwas schief, zahlen Sie erheblich drauf. Der Wagen wird dann auf Ihre Kosten vollgetankt und eine zusätzliche Pauschale erhoben.
  • Rückgabe des Mietwagens: Halten Sie alle entstanden Schäden auf eine Protokoll fest. Geben Sie den Wagen einwandfrei zurück, lassen Sie sich dies ebenfalls schriftlich bestätigen.
  • Vergleiche: Verbraucher sollten versuchen, möglichst viele Anbieter zu vergleichen. Dazu sollte nicht nur der Basispreis verglichen werden, sondern auch alle Versicherungen und die Zusatzausstattung.
Hier erfahren Sie Tipps zur Rückgabe vom Mietwagen: Lassen Sie sich das Protokoll aushändigen.

Hier erfahren Sie Tipps zur Rückgabe vom Mietwagen: Lassen Sie sich das Protokoll aushändigen.

  • Versicherungen: Gleiches gilt für Versicherungen. Prüfen Sie die entsprechenden Deckungssummen. Im europäischen Ausland sind diese meist ausreichend und weitere Versicherungen müssen nicht abgeschlossen werden. Achten Sie dabei aber auf Ihren Fall und wägen ab. Lassen Sie sich nicht von einem Mitarbeiter der Mietwagenfirma überreden.
  • Vorausbuchung: Nicht nur aus dem eben genannten Grund sollten Sie vorab buchen. Des Weiteren haben Sie zu Hause die Ruhe und die Zeit, alle Anbieter und deren Konditionen zu vergleichen. Auf diesem Wege können Sie für sich den günstigsten Mietwagen finden.
  • Zusatzausstattung: Es sollte vor einer Buchung überlegt werden, welche Zusatzausstattung vonnöten ist. Eventuell kann der Kindersitz von Zuhause mitgenommen werden?
  • Zusatzfahrer: Auch die Kosten für einen Zusatzfahrer sollten Sie bei den Anbietern vergleichen. In jedem Fall sollte ein Zusatzfahrer eingetragen werden, wenn eine zweite Person fahren soll. Haben Sie dies nicht vorgenommen und es entsteht ein Schaden, so ist dieser durch die Versicherung nicht abgedeckt.
Der Idealfall

Ein Auto zum Mieten: Wie sieht nun der Idealfall aus? Um für alles vorbereitet zu sein, sollte der Mietwagen eine Haftpflicht-Deckungssumme von mindestens einer Millionen Euro haben. Darüber hinaus sollte eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden. Auch gegen Glas- und Reifenschäden ist eine Police empfehlenswert. Darüber hinaus sollte eine unbegrenzte Kilometerzahl vereinbart werden. Den Mietwagen sollte der Verbraucher mit vollem Tank abholen und auch mit einem vollen Tank zurückgeben.

Bei der Vorabbuchung wäre ein deutscher Vertrag wünschenswert, damit keine Missverständnisse entstehen. In einem Streitfall sind dann die hiesigen Gerichte zuständig, was ein enormer Vorteil sein kann.

Die erste Tankfüllung sollte nie gekauft werden, um im Gegenzug  den Mietwagen leer übergeben zu dürfen. Meist sind solche Angebote extrem überteuert und lohnen sich daher nicht.

Der Mietwagen sollte nicht erst im Ausland gebucht werden. Im Ausland gilt nicht der gleiche Versicherungsschutz wie in Deutschland. Daher kommt es dann häufig zu einem löchrigen Versicherungsschutz. Bei einem Unfall oder Schaden kann es dann richtig teuer werden.

Für Adrenalinjunkies: Ferrari fahren, einen Quad mieten oder darf es doch ein Panzer sein?

Ausgefallene Fahrzeuge liegen im Trend. Doch nicht jeder kann sich einen Ferrari oder Lamborghini leisten. Wer dennoch unbedingt einen ausgefallenen Wagen fahren möchte, kann einen solchen mieten.

Doch wie einen ausgefallen Mietwagen finden und worauf ist zu achten? Gerade in diesem Bereich gibt es viele unseriöse Vermieter, daher sollte der Mieter alles ganz genau unter die Lupe nehmen. Schon beim Preis sollte der Verbraucher genau hinsehen. Gerade Sportwagen und andere ausgefallene Fahrzeuge, wie beispielsweise ein Panzer, werden viel zu überteuert angeboten. Der Markt ist klein und insofern können sich die Vermieter die Preise selbst aussuchen.

Darüber hinaus werden die Sportwagen oft über Dritthändler ausgeliehen. Sie holen den Wagen also nicht bei dem Besitzer ab, sondern bei einem Dritten, der den Wagen ebenfalls gemietet hat. So kommt es vor, dass der Wagen am Miettag gar nicht erst zur Verfügung steht.

Daher empfiehlt es sich mit dem Vermieter persönlichen Kontakt aufzunehmen, um einen Eindruck zu erhalten. Der Verbraucher sollte sich erkundigen, ob der Wagen zu einem festen Pool gehört und eine Garantie besteht, auch genau den gebuchten Wagen zu erhalten. Versuchen Sie einen solchen Mietwagen direkt beim Besitzer zu bekommen, so können Sie den Preis senken und können sicher sein, dass das Auto dann auch zur Verfügung steht.

Darüber hinaus sollte der Sportwagen frühzeitig gebucht werden. Gerade in den Sommermonaten herrscht ein großer Andrang und die Wagen sind schnell vergeben.

Erkundigen Sie sich im Vorfeld nach den Altersgrenzen. Manche Vermieter legen diese auf 25 oder sogar 27 Jahre fest. Auch eine entsprechende Kaution müssen Sie zur Hand haben. Diese kann sich je nach Wagen auf 3.000 bis 12.000 Euro belaufen.

Im Schadensfall wird diese einbehalten, der Rest ist in der Regel über eine Versicherung abgesichert. Erkundigen Sie sich nach dem Versicherungsschutz, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.

Das Auto online mieten: Ein Preisvergleich kann sich lohnen.

Das Auto online mieten: Ein Preisvergleich kann sich lohnen.

Auch das Anmieten außergewöhnlicher Fahrzeuge wird immer beliebter. So gibt es Panzerfahrschulen, bei denen Begeisterte auf einer abgesteckten Strecke das Gefährt fahren dürfen. Hier gelten oft geringere Altersbeschränkungen, da der Panzer auf Privatgelände gefahren wird. Darüber hinaus dürften den Fahrern ihrer Erfahrungen auf der Straße nicht weiterhelfen, manche Vermieter bieten daher das Panzer fahren schon ab 16 Jahren.

Für Personen, die es gerne etwas sportlicher haben: Auch Segway– oder Quad-Touren kommen in Mode. Diese eigenen sich gut für Gruppen und um eine Stadt oder die Landschaft zu erkunden. In Großstädten wie Berlin oder Barcelona zählen Segway-Touren für das Sightseeing schon zum Standard-Repertoire der ortsansässigen Tourguides.

Wer Interesse an solchen Touren hat, sollte ebenfalls vorher den Markt sondieren. Das Internet hilft in diesem Fall und Touristen können von den Erfahrungen anderer profitieren. Die Preise fallen sehr unterschiedlich aus, gleiches gilt allerdings auch für die Konditionen.

Auch in diesem Fall gilt der Rat: Vergleichen Sie nicht den Grundtarif, sondern beachten Sie auch eventuell kostenpflichtige Optionen oder Kilometerpauschalen.

Bei all diesen speziellen Gefährten gilt: Prüfen Sie vor Fahrtantritt ab alles in Ordnung ist. Funktionieren die Bremsen und alle Sicherheitsvorkehrungen? Umso größer ist der Spaß auf der Tour. Für Sportwagen-Fans gilt: Gerade Personen, die sonst keine Sportwagen fahren, sollten Respekt vor den Wagen haben. Nicht selten kommt es wegen Selbstüberschätzungen zu schweren Unfällen. Lassen Sie es langsam angehen und gewöhnen Sie sich erst an den Wagen.

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