Mit dem Mietwagen im Ausland: Was ist zu beachten?

Der Ratgeber rund um die Bußgelder mit dem Mietwagen

Mit dem Mietwagen in den Urlaub fahren

Mit dem Mietwagen in den Urlaub fahren

Mit dem Mietwagen in den Urlaub zu reisen, ist für viele Paare oder Familien eine echte Alternative zum eigenen Auto. Besonders Menschen, die in Großstädten leben und somit nicht auf das Fahrzeug angewiesen sind, buchen einen Mietwagen für den Urlaub.

Ein Auto zu mieten, besonders im Ausland, ist attraktiv für Urlauber. Sie müssen nicht nur am Strand liegen, sondern können den Urlaubsort erkunden und das Auto wieder abgeben. Doch was passiert, wenn der Reisende mit dem Mietwagen geblitzt worden ist? Wer zahlt das Knöllchen und vor allem, kostet es dann mehr? Was ist bei Mietwagen im Urlaub zu beachten?

Geblitzt mit dem Mietwagen: Wer zahlt?

Wurde eine Person mit dem Mietwagen geblitzt, fragt sie sich oft, ob sie dann überhaupt zahlen muss. Zuerst kontaktiert die Bußgeldbehörde das Vermietungsunternehmen. Dieses durchsucht die Datenbank nach den jeweiligen Fahrerdaten und gibt die Kontakt- und Adressdaten an die Behörde weiter. Fehlt das Foto können Sie dieses in der Regel anfordern und bekommen dieses etwas verspätet. Darauf können Sie sehen, wer gefahren ist.

So erhält jeder, der mit dem Mietwagen geblitzt worden ist, auch das rechtmäßige Knöllchen. Jedoch erhöht sich die reguläre Geldbuße laut Bußgeldkatalog, da die Autovermietung eine Servicepauschale für das Heraussuchen der Autodaten erhebt. Diese liegt – je nach Anbieter – bei etwa 20 bis 30 Euro.

Möchten Sie sich diese Pauschale sparen, können Sie in der Regel bei der nächstgelegenen Polizeistation anrufen und den Vorgang selbst melden. Lassen Sie auch gleich Ihre Kontaktdaten da, damit die Behörde nicht mehr dem Vermietungsunternehmen schreiben muss und Sie sich so die Gebühren für die Vermittlung sparen können.

Der Mietwagen im Ausland: Das Verfahren mit den Bußgeldern

Wer mit dem Mietwagen in das Ausland fährt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen

Wer mit dem Mietwagen in das Ausland fährt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen

Möchten Sie ein Auto mieten, besonders im Ausland, und werden hier geblitzt, müssen Sie in der Regel mit höheren Bußgeldern rechnen. Die europäischen Nachbarn wie beispielsweise Österreich erheben härtere Strafen, sodass auch schon einmal bei einem Geschwindigkeitsverstoß bis zu 2.180 Euro geahndet werden können. Das Unternehmen für Mietwagen im Ausland führt in der Regel das gleiche Verfahren wie deutsche Anbieter durch. Die ausländischen Behörden schreiben dann das Unternehmen an und dieses leitet Ihre Adressdaten weiter. Auch hier kommen hohe Vermittlungsgebühren dazu, die je nach Vermietungsunternehmen und Land variieren, in welchem Sie geblitzt wurden.

Aufgrund von internationalen EU-Abkommen werden übrigens Bußgelder, die mit dem Mietwagen im Ausland angefallen sind, in Deutschland anerkannt. So können die Strafzettel auch hierzulande vollstreckt werden. Jedoch fallen keine Punkte in Flensburg an. Ein ausländisches Fahrverbot wird hier in Deutschland in der Regel auch nicht anerkannt.

Mit dem Mietwagen unterwegs: Was ist zu beachten?

Soll es mit dem Mietwagen in den Winterurlaub gehen, sind Winterreifen in den meisten Ländern Pflicht. Es gibt zwar im Großteil der umliegenden Länder keine Winterreifenpflicht, jedoch haftet der Fahrer im Falle eines Unfalls.

Und er ist es auch, der sich um die richtige Bereifung vom Mietwagen kümmern muss. Der Winterreifen-Wechsel ist nämlich keine Pflicht vom Vermietungsunternehmen. Der Mieter muss auf die richtige Bereifung achten. Manche Vermietungsbüros erheben eine extra Gebühr dafür, wenn der Mietwagen mit Winterreifen ausgestattet ist. Aus diesem Grund sollten Sie Ihren Vertrag ganz genau überprüfen.

Ist die Vignette beim Mietwagen dabei?

Wer mit einem Mietwagen in den Urlaub fährt und dabei nach Österreich oder Italien will, muss sich darauf einstellen, eine Vignette zu kaufen und am Mietwagen anzubringen. Zum Großteil ist nämlich noch keine Vignette am Mietwagen vorhanden.

Diese müssen Sie dann selbst besorgen. Dies ist jedoch auch schon bei deutschen Institutionen wie dem ADAC möglich. Sollten Sie Ihr Auto im Reiseland mieten, ist am Mietwagen oftmals schon eine Vignette vorhanden. Dies ergibt jedoch mehr Gebühren bzw. Miete.

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