Tauben füttern: Erlaubt oder verboten?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 20. November 2020

Bußgeldtabelle: Tauben füttern

OrdnungswidrigkeitBußgeld
Tauben trotz bestehendem Verbot füttern, z. B. in ...wird von jeder Stadt, Gemeinde etc. individuell festgelegt
Hamburgbis zu 5.000 Euro
Stuttgartbis zu 5.000 Euro
Braunschweigbis zu 5.000 Euro
Münchenbis zu 1.000 Euro
Kölnbis zu 1.000 Euro
Dortmundbis zu 1.000 Euro
Frankfurt am Mainbis zu 200 Euro

Ist Tauben zu füttern gesetzlich verboten?

Wo dürfen Sie Tauben füttern?

Wo dürfen Sie Tauben füttern?

Sie sitzen auf Denkmälern, Häuserdächern, Parks und so ziemlich jedem öffentlichen Platz: Tauben sind ein alltäglicher Anblick in Städten. Die Tiere hinterlassen dabei große Mengen an Kot, der Gebäude und Plätze verunreinigt, und gelten zudem als Überträger von Parasiten und Krankheiten.

Daher wird es nicht von jedem gern gesehen, wenn Tierfreunde in der Stadt Tauben füttern. Durch das erhöhte Futterangebot erhöht sich die Populationsdichte der Tauben, was auch den Vögeln selbst schadet, da sich immer mehr Exemplare einen beengten Lebensraum teilen müssen.

Ein Gesetz, dass die Fütterung bundesweit verbietet, existiert nicht, und trotzdem können Taubenfütterer nicht überall ungestraft ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Regelungen die Gemeinden erlassen können und ob Hauseigentümer von ihren Mietern verlangen können, Tauben nicht zu füttern.

Weiterführende Infos zum Füttern von Tieren finden Sie auf den folgenden Seiten:

Tauben zu füttern kann eine Ordnungswidrigkeit sein

Stadtverwaltungen haben das Recht, ein kommunales Verbot zum Taubenfüttern für ihre jeweiligen Gemeinden zu erlassen. Wenn Sie in solchen Städten im öffentlichen Raum Tauben füttern, z. B. im Park, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit. Werden Sie dabei vom Ordnungsamt erwischt, haben Sie mit einem Bußgeldbescheid zu rechnen – und dieser kann je nach Ort und „Schwere der Tat“ richtig teuer werden!

Hier einige Beispiele, wie hoch das Bußgeld in verschiedenen deutschen Städten ausfallen kann, wenn wiederholt gegen das Taubenfütterungsverbot verstoßen wird:

  • Hamburg: bis zu 5.000 Euro
  • Stuttgart: bis zu 5.000 Euro
  • Braunschweig: bis zu 5.000 Euro
  • München: bis zu 1.000 Euro
  • Köln: bis zu 1.000 Euro
  • Dortmund: bis zu 1.000 Euro
  • Frankfurt am Main: bis zu 200 Euro


Die oben aufgeführten Beträge stellen wohlgemerkt die jeweilige maximale Bußgeldhöhe in den Städten dar. Diese wird in der Regel nur bei wiederholten Verstößen gegen das Taubenfütterungsverbot verhängt. Für Vogelfreunde, die einmalig dabei erwischt werden, wie sie Tauben füttern, fällt die Strafe in der Regel geringer aus und endet häufig nur mit einem Verwarnungsgeld. Dies liegt im Ermessen des Ordnungsamtes oder – im Streitfall – des Gerichts.

Selbst in Städten, in denen wie z. B. in Berlin kein Fütterungsverbot gilt, kann es eine Ordnungswidrigkeit darstellen, Tauben zu füttern: wenn nämlich das Ausstreuen von Futter als Verschmutzung des öffentlichen Raums gewertet wird.

Tauben füttern auf Privatgrundstück

Tauben zu füttern ist oft verboten. Als Strafe kann ein Bußgeld verhängt werden.

Tauben zu füttern ist oft verboten. Als Strafe kann ein Bußgeld verhängt werden.

Ist es aber auch zu Hause verboten, Tauben zu füttern, z. B. auf dem Balkon oder im Garten, wenn in der Stadt ein Fütterungsverbot herrscht? Dies ist maßgeblich von der Verordnung abhängig, in dem dieses Verbot festgehalten ist. Denn in dieser muss der Geltungsbereich definiert sein, für den die Verordnung Gültigkeit besitzt.

Für eine Verordnung nach Stadt- bzw. Gemeinderecht ist dieser Geltungsbereich in der Regel auf den öffentlich zugänglichen Raum beschränkt, dies muss aber nicht immer der Fall sein.

Wenn Sie also auf Ihrem Privatgrundstück Tauben füttern und dafür einen Bußgeldbescheid erhalten, kann es sich durchaus lohnen, von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen, ob das kommunale Taubenfütterungsverbot auch tatsächlich Ihr Zuhause miteinschließt.

Dann könnte es sich anbieten, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen.

Vermieter kann Taubenfüttern verbieten

Doch selbst wenn die Stadt Ihnen erlaubt, Tauben zu füttern, muss dies nicht auch Ihr Vermieter tun. Dieser darf Ihnen zwar nicht die Fütterung von Singvögeln untersagen, eine Taube zu füttern, stellt jedoch einen anderen Fall dar, da diese Vögel nicht nur größer sind, sondern eben auch als erhöhtes Gesundheitsrisiko für Menschen gelten.

Daher können Vermieter eine Klausel im Mietvertrag aufsetzen, die es Mietern verbietet, auf dem Balkon, im Garten oder vom Fenstersims aus Tauben zu füttern.

14 Kommentare

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  1. E. Neugebauer sagt:

    Es kann nicht um “füttern” gehen – das machen die Taubeneltern.
    Die Menschen sollten sich fern halten, unsichtbar bleiben, um die Tauben nicht zuviel Vertrauen aufbauen zu lassen und an Verlässlichkeit zu gewöhnen , wenn das nicht wirklich sein kann und darf. (Sie sehen trotzdem genug. Fühlen, nehmen auf wie Andere auch.)
    Aber wenn sie auf einen Menschen zu kommen …
    kann es nur um Pflege – richtige Ernährung – Wasser -( und einen Mineralstein -) gehen.
    In ein Gefäß (angebunden) mit Grünzeug- kann man klein geschnittenes oder zerdrücktes Obst geben oder Gemüse – Erbsen, Karotten, den Paprikastrunk die Kerne picken sie auch etc.
    Muss man ausprobieren.
    Ich habe noch nie mit der Hand “gefüttert”.
    Sie nur mal gestreift beim Wasser erneuern und ihnen was raus legen und 2x je Eine in die Hände genommen, weil die ins Zimmer geflogen kamen (als ich nicht da war) und dann aufgeregt nicht richtig raus fanden (als ich wieder kam). Sie fühlen sich angenehm an.
    Wenn man so etwas anfängt, muss man ausschleichen lassen, wenn man weg zieht, oder
    wenn es aus anderen Gründen nicht mehr geht – in aller Ruhe! Das muss sein. Sie sehen ja,
    wenn sich etwas ändert – sie wissen es vermutlich. –
    So etwas wie die Tage hier – sie sehen durch die Fensterscheibe, wissen genau wo die Körner
    stehen, sehen dahin – aber das Fenster wird nicht geöffnet. Und wenn dann nur zum Lüften
    und der Kopf sagt – aber ich darf euch nichts geben – das ist doch verrückt. Eine Quälerei für
    den Menschen selber. Verrückt.

  2. eono sagt:

    @Jeran
    Ich denke schon, dass sich auch unsere Tauben selbst versorgen könnten –
    wenn es denn noch Saatgut gäbe. Ich sah mir die Wiesen mal an – sie sind trocken und grün,
    etwas Kamille, Erde. –
    Was meinen Sie denn mit: “Stadttauben sind verwilderte ….”
    “Sie brauchen ein Dach über dem Kopf” “Populationskontrolle” “Körnerfutter”!
    also: Taubenschlag? wo sie ein langes Leben erwartet. Angeblich bis zu 18 Jahren.
    Viel länger sehr wahrscheinlich als in Freiheit – wo es aber ab und zu ganz lustig und aufregend ist.
    Es gäbe ja noch eine Möglichkeit: Mehr Paten für diese vereinsamten Haustiere,
    weil die Enkel und Urenkel der einstigen Halter sie schon lange nicht mehr wollen.
    Paten, die ein Auge auf sie haben: die wenigstens Zufüttern, wenn satt füttern 30-40 gr/Tag nicht geht. – Die für Wasser sorgen (150 ml/Tag).
    Sie wollen doch eigene Menschen – wie Hunde und Katzen, die sie lieben und von denen sie geliebt werden können.
    Wenn man diese Menschen, die es aus irgendwelchen Gründen tun – wenigstens liesse.
    Wenn nicht alles verboten wäre. Ein “Dach”/Haus für 2-4 Tauben hätte ja auf einer Fensterbank
    auch noch Platz. –

  3. eono sagt:

    Sie schreiben: “Sie hinterlassen große Mengen Kot”! Weshalb man nicht füttern sollte.
    Füttert man: Hinterlassen sie irgendwo kleine grau/braune Kringel – die im Gras/Wasser
    unauffällig verschwinden. Man kaum auf Asphalt/Pflastersteinen gesehen haben dürfte.
    Was von oben leicht weggeweht wird vom Wind, vom Regen abgespült.
    Sie meinen: Weisse Schmiere kranker ungenügend und ungesund ernährter Tauben.
    Was Tauben angeblich genügend in der Stadt finden, ist ja kein “Futterangebot!” Aber …
    Peta – machte sich 2020 Sorgen, weil die Menschen in der Stadt fehlten ab Mitte März 2020
    und bat die Stadt das Fütterungsverbot aufzuheben. Das wurde abgelehnt.
    2019 fielen mir keine besonders dicken/schwangeren Tauben auf – 2020 mindestens 2-3.
    Allein in dieser Ecke hier kamen dann mindestens 10-12 Jungvögel (was sie 7 Monate sind).
    Ich vermute aus purer Angst und Verzweiflung zur Arterhaltung. Plötzlich keine Menschen da. Dass da was nicht stimmte merkten auch die Tiere. –
    Kümmert man sich um die Tauben sind die sowas von gepflegt, wirklich gewaschen/gebadet und: Gepudert – deshalb fühlen sie sich so angenehm an …
    Sie erinnern mich an vornehme Damen und Herren im 19. Jahrhundert – es fehlt nur noch der
    Sonnenschirm, wenn sie nachmittags spazieren gehen.

  4. Dorothee J. sagt:

    Alles gut und schön, jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Nur dann ist das Geschrei groß, wenn das eigene Kind oder ein Familienangehöriger mit einer Taubenkrätze oder übertragener Krankheit von TAUBEN konfrontiert ist. Das macht kein Spass…..ich weiß, wovon ich Rede!!!!……jeden Tag sehe ich die falsch verstandene Fütterung mit nicht tiergerechter Nahrung……das denke ich ist Tierquälerei…von den so genannten Tierfreunden.

  5. Nabulsi sagt:

    Schlimm, wie Sie hier Ammenmärchen verbreiten! “Tauben verbreiten Krankheiten……”: genauso, wie alle anderen Vögel auch- nicht mehr und nicht weniger! “Tauben Kot verdreckt Innenstädte…..”? Unglaublich ignorante Aussage: was zuerst auffällt ist Plastikmüll, Kaffebecher von Starbucks, Zigarettenkippen,…..noch nie ist mir Taubenkot in Unmengen aufgefallen! Was Sie mit solchen Aussagen erreichen ist, dass immer weniger Tiere/Insekten/Vögel in unserem Umfeld leben weil wir ihnen feindlich gesinnt sind: ob wir es dann sauber und ordentlich auf unseren Planeten haben werden?

  6. h.schulz sagt:

    .. Ja sie hinterlassen Kot, wie alle andere Vögel, eine mehr eine weniger je nach Größe ,aber schauen sie wie viel Dreck die Raucher in den Städten hinterlassen, gehen sie die Straßen längs schauen sie wie viel Hundekot ,ab und zu auch von Menschen , Müll liegt rechts und links und in den Büschen, einiges einfach aus dem Auto rausgeworfen oder nach dem Einkaufen ,ausgepackt -weggeworfen, nach dem Disko Besuch..- Flaschen, Erbrochenes, Kondome, usw kann man noch lange aufzählen..Ekelhaft. Fangen wir doch jeder von eigenem Hause an – richtige Erziehung der Kinder , Umweltbewusstsein fängt von zu Hause an. Ich bin dagegen wenn man Tauben Brötchenreste, Essensreste hinwirft, aber gesunde Vögel Nahrung ab und zu geben strafbar?? Bestrafen sie doch erst die,die ich oben aufgezählt habe es bringt viel mehr für die Umwelt und Stadtkasse

  7. Simone sagt:

    Ich bin da ganz bei meinen Vorrednern. ich habe soeben ein Verwarngeld bekommen, weil ich Tauben mit Vogelfutter gefüttert habe. Mir wurde gesagt, dass ich die Enten ruhig um der Ecke mit etwas Brot füttern darf, aber die Tauben auf gar keinen Fall. Ich kann das nicht nachvollziehen. Wir haben die Tauben in die Stadt gebracht und lassen sie jetzt verhungern oder unsere Abfallreste und Erbrochenes essen. Das ist so unwürdig. Und dann wird man für ein mitfühlendes Herz bestraft, obwohl die Vorwürfe und Gründe des Verbotes nicht haltbar sind. Unglaublich! Armes Deutschland!

  8. Lili sagt:

    Tauben Fütterung ist verboten!
    Ist rein bullshit, ich liebe Tiere und deutschland verbieten alles . Nur dass die Stadt schöner aussieht , die Armen Tiere verhungern lassen. Das unmenschlich .hauptsache wir sind Marionetten Menschen die das ganze Gesetzte verfolgen und viele gesetzte sind unnötig. Das sollte man abschaffen. Gibt es nicht genug Gesetze in deutschland.

  9. Ari sagt:

    Absolute Zustimmung. Die betreuten Taubenschläge müssen in jeder Stadt organisiert werden. Zusätzlich müssen auch die Taubenzucht und der grausamer Brieftauben”Sport” verboten oder, für den Anfang, zumindest hoch besteuert werden. Denn das ist die Hauptursache dieses Leidens.

  10. Jeran sagt:

    Das Taubenfütterungsverbot ist m.E.ein eklatanter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: “Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen (Paragraph 1 Satz 2).
    Stadttauben sind verwilderte Haustiere, die sich nicht selbst versorgen können und somit auf den Mensch angewiesen. Sie brauchen ein Dach über dem Kopf, Populationskontrolle durch betreute Taubenhäuser und artgerechtes Körnerfutter. Ein Taubenfütterungsverbot ohne adäquate Alternative für die Stadttauben ist Tierquälerei durch behördlich angeordnetes Aushungern!

  11. Eustachi-Jeran sagt:

    Das Taubenfütterungsverbot ist m.E. ein eklatanter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: ” Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen “(Paragraph 1 Satz 2).
    Stadttauben sind verwilderte Haustiere, die sich nicht selbst versorgen können und demnach auf den Menschen angewiesen sind. Sie brauchen ein Dach über dem Kopf bei gleichzeitiger Populationskontrolle und artgerechtes Körnerfutter. Ohne diese Alternative werden die Stadttauben einem langen Leidensweg ausgesetzt.

  12. Dr. W. Erdmann sagt:

    Zum Problem der verwilderten Haustauben, zum Taubenkot als erheblichem Gesundheitsrisiko und zahllosen durch die Tiere und ihre Ausscheidungen ausgelösten Krankheiten siehe folgende Links:

    http://www.bgbau.de/fileadmin/artikel_sd_taubenkot.pdf

    http://www.vogelabwehr.de/media/Gesundheit-Taubenkot.pdf

    http://www.hunters-world.de/wp-content/uploads/2017/11/Tauben-Krankheiten.pdf

    kleinlogel-gmbh.de/wp-content/uploads/dps-stadttaubenserie2010.pdf

    Eine jüngst erschienene Dissertation fordert „einen wissensbasierten Umgang mit den Infektionskrankheiten und klaren Regeln für die Hygiene im privaten und öffentlichen Bereich“ als unumgänglich ein (S. 3):

    edoc.ub.uni-muenchen.de/20757/1/Kinder_Sabine.pdf

    Die Arbeit bezieht sich auch auf Stadttauben als Träger pathogener Mikroorganismen, Parasiten etc. und enthält hier Nachweise

    – zu Taubenkot als Hauptinfektionsquelle für Lungenentzüdungen sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems, Knochen, Haut oder Prostata durch die pathogene Hefe Cryptococcus neoformans (mykotischer Erreger) und Katzen als möglichen Zwischenwirten: S. 50 f. u. 98.

    – zum Eintragen blutsaugender Vogelmilben in Wohnungen und Häuser und deren Verbreitung durch verwilderte Tauben: S. 68

    – zu parasitär bedingten Infektionskrankheiten, die Tauben über draußen UND drinnen gehaltene Ziervögel an den Menschen übertragen: S. 97.

    Die oben gelisteten relevanten Fachpublikationen belegen übereinstimmend:

    Es ist falsch, Tauben zu füttern!

    Die Bußgelder haben also ihren Sinn, das Taubenfütterungsverbot einen positiven gesellschaftlichen Nutzen. Leider ist das bei vielen (siehe meine Vorredner) immer noch nicht angekommen und es wird aus falsch verstandener Tierliebe weitergefüttert.

    Und das oft mit weiterverarbeiteten Lebensmitteln, die für die Tiere völlig ungeeignet sind und sie erst krank macht (u. a. Brot, Brötchen, Pommes).
    Dabei liegen die Straßen voll mit absichtlich oder unabsichtlich fallengelassenen Lebensmitteln, etwa Fast Food und dessen Resten in Pappschalen und Umverpackungen (u. a. Pommes, Dips, Saucen, Mayo). Die Folge ist ein „Nahrungsüberangebot“ für die Tiere und dies stellt ein Riesenproblem dar: Inzwischen sind die Taubenpopulationen in den Städten bereits ohne absichtliches Zufüttern zu groß, Fressfeinde fehlen.
    Aber viele füttern die „armen Tauben“ weiter, ohne zu wissen, was sie da tun und glauben sich noch im Recht.
    Und das sowohl zum Nachteil für die Tauben als auch zum Nachteil für die zunehmende Zahl chronisch kranker oder älterer Menschen in unserer Gesellschaft, wie auch Kindern, die wegen eines geschwächten oder schwächeren Immunsystems besonders gefährdet sind, sich mit gefährlichen, durch Tauben übertragbaren, mitunter kompliziert oder tödlich verlaufenden Krankheiten zu infizieren.

    Mehr braucht man wohl nicht zu sagen…

  13. Ismet C. sagt:

    Hallo, “Tauben füttern: Erlaubt oder verboten?”Hier verbreiten Sie Vorurteile auch wenn Sie schreiben “gelten als”. Wären die Tauben tatsächlich so große Krankheitsüberträger- dass von ihnen eine große Gesundheitsgefahr für dem menschen ausgehen würdewürde unser Staat sie nicht frei herumfliegen lassen.
    “Die Tiere hinterlassen dabei große Mengen an Kot, der Gebäude und Plätze verunreinigt, und gelten zudem als Überträger von Parasiten und Krankheiten.” Ja sie hinterlassen Kot, der Plätze verunreinigt- an den mir bekannten Plätzen ist die Verunreinigung durch den Menschen bei weitem eckeliger: Erbochenes, Urin, Essenreste, Hundekot, Müll,….
    Krank geworden bin ich noch nicht, ja die Tauben haben Parasiten und Kranheiten, die meisten davon übertragen sie unter Ihresgleichen. Wenn ich Papageine, Wellensichtiche und Hühner halte ist es genauso gefährlich.

    “Durch das erhöhte Futterangebot erhöht sich die Populationsdichte der Tauben, was auch den Vögeln selbst schadet, ” Tauben brüten ständig weil sie so gezüchtet wurden- vom Mensch. Es gibt Untersuchungen die sagen, dass die Tauben noch mehr brüten wenn das Futterangebot geringer ist. Tauben langsam und elendig verhungern zu lassen ist keine Lösung. Der Staat sollte das vom Menschen gemachte Problem dauerhaft lösen, durch ausreichend Taubenschläge, wo die Tauben versorgt und die Eier getauscht werden können. BEste Grüße C.

    • Do Stahl sagt:

      Ein kluger Kommentar. Ich kann da nur zustimmen. Diese Taubenhetze ist ungerecht. Das Taubenelend haben die Menschen verursacht.
      Und schuld an der Umweltverschmutzung haben Menschen und nicht die Tauben!
      Also geht anständig auch mit diesen Lebewesen um und stellt ihnen Taubentürme zur Verfügung.
      Absoluter Schwachsinn ist es, die paar wenige Menschen zu bestrafen, die noch ein Herz für die “Ratten der Lüfte” haben. Man kann sie ohnehin an einer Hand abzählen….

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