LKW und gefährliche Güter

Für den Gefahrguttransport von LKW sieht das Verkehrsrecht strenge Vorschriften vor, da im Falle von Missachtung oder Fahrlässigkeit schnell die öffentliche Sicherheit gefährdet wird. Doch was ist eigentlich genau unter Gefahrgut zu verstehen? Was schreibt die Gefahrgutverordnung (GGVS) für die Beförderung gefährlicher Güter vor? Zu welchen Strafen kann es bei Missachtung der Vorschriften der GGVS kommen? Welche unterschiedlichen Gefahrgutklassen können unterschieden werden und welche spezielle Ausbildung benötigen die Fahrer der Gefahrgut-LKW? Viele Fragen, auf die wir in unserem Ratgeber zum Thema LKW mit gefährlichen Gütern Antworten geben werden.

LKW mit gefährlichen Gütern: Vorschriften aus dem Bußgeldkatalog

Was versteht man unter Gefahrgut?

Der Gefahrguttransport ist auf Straßen längst zum Alltag geworden. Hierbei wird Gefahrgut vom Absender zum Empfänger transportiert. Doch was genau ist unter Gefahrgut zu verstehen? Der Begriff bezeichnet Stoffe, Lösungen, Gemische und Gegenstände, deren enthaltene Stoffe wegen ihrer chemischen, physikalischen oder sonstigen Eigenschaften beim Transport zu einer Gefahr der öffentlichen Sicherheit werden können. Ferner kann das Gefahrgut noch folgendermaßen differenziert werden:

  • entzündliche Stoffe
  • flüssige Stoffe
  • feste Stoffe
  • oxydierende Stoffe
  • giftige Stoffe
  • ätzende Stoffe

Allgemeine Information zur Gefahrgutverordnung

Damit die öffentliche Sicherheit beim Gefahrguttransport so gut wie möglich gesichert wird, sieht das Verkehrsrecht eine Gefahrgutverordnung vor. Diese regelt in Deutschland den nationalen sowie internationalen Transport von Gefahrgut auf Straßen, Schienen, Binnengewässern, in der Luft und zur See. Grundlage ist das nationale und internationale Gefahrgutrecht.

Entsprechend der verschiedenen Transportwege, gibt es für den Gefahrguttransport spezifische Gefahrgutverordnungen. Unterschieden werden können:

  • Gefahrgutverordnungen Straße, Eisenbahn und Binnengewässer
  • Gefahrgutverordnung Straße (kurz GGVS)
  • Gefahrgutverordnung Eisenbahn (kurz GGVE)
  • Gefahrgutverordnung Binnenschifffahrt (kurz GGVBinSch)

Im weiteren Ratgeber zum Thema LKW mit gefährlichen Gütern ist der Fokus ausschließlich auf die GGVS gerichtet.

Gefahrgutzeichen an LKW

Gefahrgut-LKW: Welche Regelungen gelten für den Gefahrguttransport?

LKW, die Gefahrgut transportieren, werden als Gefahrgut-LKW bezeichnet. Dabei können sowohl ein Tankfahrzeug als auch ganz normale Hänger oder Sattelzüge ein Gefahrgut-LKW darstellen. Laut der Gefahrgutverordnung Straße (GGVS) muss ein Gefahrgut-LKW sichtbar rund um den Transporter mit spezifischen Warntafeln, Gefahrgutzeichen und/oder Gefahrgutaufkleber gekennzeichnet sein. Zudem ist der Fahrer verpflichtet, während der Beförderung gefährlicher Güter Gefahrgutzettel und Unfallmerkblätter mit sich zu führen. Diese Merkblätter geben verschiedene Auskünfte. Dazu gehören:

  • Bezeichnung des Gefahrgutes/Stoffes
  • spezielle Eigenschaften des Gefahrgutes/Stoffes
  • Gefahrenart des Gefahrgutes/Stoffes
  • Unfallmaßnahmen bei Brand oder Auslaufen des Gefahrgutes/Stoffes
  • Schutzausrüstung des Fahrers und LKW
  • zutreffende Erste-Hilfe-Maßnahme bei Berührung oder Einatmung des Gefahrgutes/Stoffes
  • diverse Notrufnummern (sowohl zur Unterstützung der Polizei und Feuerwehr, als auch des Herstellers des Gefahrgutes, so dass Informationen über Maßnahmen zur Gegenabwehr eingeleitet werden können)

Im internationalen Gefahrguttransport müssen diese Merkblätter in jeder amtlichen Landessprache mitgeführt werden, die der Gefahrgut-LKW beim Transport durchfährt.

Aufgeklappter Verbandskasten mit Verbadsmaterial

Ausrüstungspflicht für Gefahrguttransport

Eine weitere wichtige Regelung für den LKW-Gefahrguttransport ist, dass die Transporter und Fahrer laut ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) und StVZO mit diversen Gefahrgut-Ausrüstungen ausgestattet sein müssen.

Grundsätzliche Ausrüstungsgegenstände der Beförderungseinheit (z.B. LKW und Anhänger) sind:

  • Warndreieck
  • Erste Hilfe Material
  • Warnweste (für jedes Besatzungsmitglied)
  • ABC-Pulverlöscher (2 Kilogramm)

Bei einem kennzeichnungspflichtigen (durch Warntafeln) Gefahrguttransport sind zusätzlich noch folgende Ausrüstungsgegenstände erforderlich:

  • mind. 1 Unterlegkeil (je Fahrzeug)
  • Warntafeln
  • ABC-Pulverlöscher mit 2 bzw. 6 Kilogramm
  • zwei selbststehende Warnzeichen
  • ggf. eine Warnblinkleuchte für LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen
  • Ladungssicherung (Zurrmittel usw.)
  • Handleuchte ohne metallische Oberfläche
  • ggf. EX-geschützte Handleuchte
  • geeigneter Atemschutz
  • geeignete persönliche Schutzausrüstung laut schriftlicher Weisung der ADR

Abhängig vom Transportgut sind darüber hinaus weitere Ausrüstungsgegenstände – abhängig der jeweiligen Gefahrgutklassen – für die Beförderungseinheit von festen und flüssigen Stoffen verpflichtend:

  • Kanalisationsabdeckung (Mindestabmessung 100 x 100 cm)
  • Schaufel (kein Kehrblech), Klappspaten ist anerkannt
  • Besen (kein Handfeger)
  • Auffangbehälter, Material und Größe sind nicht vorgeschrieben

Bindemittel ist in der aktuellen Verordnung nicht mehr gefordert, es wird jedoch eine Empfehlung ausgesprochen.

Der Gefahrguttransport auf der Straße erfolgt in der Regel in Silo- oder Tankfahrzeugen. Der Transport von Gefahrgut geht aber auch in Planzügen vonstatten, wobei es sich hier meist um feste (pulverförmig) oder flüssige Stoffe handelt, die sich in großen Stahlfässern oder Plastikbehältern befinden. Die Wahl der Verpackung richtet sich dabei immer um die Gefahrgutklasse des Inhaltes.

Bußgelder aus dem Bußgeldkatalog für Gefahrgut-LKW

Bußgeldkatalog Gefahrgut: Bußgeldtabelle mit Bußgeldern

An einem Gefahrguttransport sind immer mehrere Personen tätig. Angefangen über den Fahrer des Gefahrgut-LKW über den Absender, Verpacker und Verlader bis hin zum Fahrzeughalter, Empfänger oder Eigentümer. Der Bußgeldkatalog “Gefahrgut” nimmt dabei jede Person in die Pflicht, die in welcher Form auch immer, im Gefahrguttransport involviert ist. Doch welche Konsequenzen drohen, wenn der Fahrzeugführer die Vorschriften der Gefahrgutverordnung missachtet? So viel sei vorweggenommen: Dass der Gesetzgeber bei Verstößen gegen die Vorschriften der GGVS keinen Spaß versteht, wird schon alleine durch die hohen Bußgeldbescheide deutlich

Folgender Ausschnitt aus der Bußgeldtabelle bzw. dem Bußgeldkatalog Gefahrgut zeigt, worauf sich Fahrzeugführer gefasst machen müssen:
Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 4 Abs. 2

Beschrei­bungBuß­geldPunk­teFahrverbotFVer­bot
Fahren ohne Si­cher­heitsgurt (auch in Reise­bussen!)30 €
1 Kind nicht nach Vor­schrift gesi­chert (zum Beispiel An­schnall­pflicht be­achtet und mit Gurt gesi­chert, aber ohne Kin­dersitz)30 €
...mehrere Kin­der35 €
1 Kind oh­ne jede Si­cherung (ohne Gurt und Kin­dersitz)60 €1
...mehrere Kin­der70 €1
Schutz­helm­pflicht nicht be­achtet15 €
Vor der Fahrt Schei­ben nicht aus­reichend vom Eis be­freit oder frei­e Sicht ander­weitig mehr als zu­lässig einge­schränkt10 €
Fahren mit beein­träch­tigtem Ge­hör (zu laute Musik)10 €
Nutzung eines Mo­bil- oder Auto­telefons ohne Frei­sprechein­richtung:
...als Kraft­fahrer bei lau­fendem Motor100 €1
...als Rad­fahrer55 €
Die Ausrüs­tung des Fahr­zeugs ist nicht an die Wetter­verhält­nisse ange­passt (z. B. ohne Winter­reifen ge­fahren)60 €1
...mit Verkehrs­behinderung80 €1

Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 4 Abs. 3
Beschrei­bungBuß­geldPunk­teFahrverbotFVer­bot
Nach dem Über­holen beim Einord­nen einen Über­holten behindert20 €
Beim Über­holen
... Seitenab­stand nicht einge­halten (1 Meter bei mehr­spurigen Fahr­zeugen (Auto, LKW,..), 1,5 Meter bei einspu­rigen Fahr­zeugen (Fahr­rad, Motorrad,...)30 €
... Geschwindig­keit erhöht30 €
... nicht wesent­lich schnel­ler gewesen als der zu Über­holende80 €1
... nicht wesent­lich schnel­ler gewesen als der zu Über­holende mit Sach­beschädigung.120 €1
... den nachfol­genden Verkehr ge­fährdet80 €1
Überholen auf der rech­ten Spur
... innerorts30 €
... innerorts mit Sach­beschädigung35 €
... außerorts100 €1
... außerorts mit Ge­fährdung anderer120 €1
... außerorts mit Sach­beschädigung145 €1
Überholen unter Nicht­beachten von Verkehrs­zeichen (VZ 276, 277)70 €1
Überholen
...am Fußgängerübergang...am Fußgän­ger­übergang80 €1
... bei unklarer Ver­kehrslage100 €1
... bei unklarer Ver­kehrslage und Überhol­verbot (VZ 276, 277, 295, 296, 297)150 €1
... bei unkla­rer Ver­kehrslage und Über­holver­bot mit Ge­fährdung250 €21 Monat & je nach Tatbegehung Geldstrafe, Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglich1 M & je nach Tat­be­gehung Geld­strafe, Führer­schein­ent­zug und Freiheits­strafe bis 5 Jah­re ge­mäß § 315c StGB mög­lich
... bei unkla­rer Ver­kehrslage und Über­holverbot mit Sach­beschädigung300 €21 Monat1 M

Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 28
BeschreibungBuß­geldPunk­teFahrverbotFVer­bot
Liegengebliebenes Fahrzeug nicht abgesichert und als Hindernis kenntlich gemacht30 €
Als Unfallbeteiligter den Verkehr nicht gesichert oder bei Bagatellen nicht sofort beiseite gefahren30 €
...mit Sachbeschädigung35 €
Unfallspuren beseitigt vor den notwendigen polizeilichen Feststellungen30 €
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort nach § 142 StGB3
Unterlassene Hilfeleistung3
Fahrlässige Tötung3Straf­tat nach StGB
Fahrlässige Körperverletzung3Straf­tat nach StGB

Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 29 Abs.
1 (auch Verlader) eine dort genannte Vorschrift über die Beladung und Handhabung nicht beachtet:

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbot
Sie biegen ab und haben sich nicht ord­nungs­gemäß eingeordnet10 €
... Sie gefähr­den dabei ande­re Stra­ßenverkehr­steilneh­mer30 €
... dabei liegt Sach­beschädi­gung vor35 €
Sie bie­gen ab und hab­en ein ent­gegenkom­mendes Fahr­zeug nicht durch­gelassen20 €
... Sie gefähr­den dabei ande­re Stra­ßenverkehr­steilneh­mer70 €1
... dabei liegt Sach­beschädi­gung vor85 €1
Sie gefähr­den andere Stra­ßenverkehr­steilneh­mer beim Wen­den, Abbiegen auf eine Grund­stücks­einfahrt oder beim Zurück­setzen80 €1
Sie fahren in eine Kreu­zung oder Ein­mündung, ob­wohl der Verkehr stockt, dabei liegt eine Behin­derung vor20 €
Sie bie­gen ab und ach­ten dabei nicht auf Fuß­gänger, dabei liegt Gefähr­dung vor70 €1
Sie sind beim Links­abbie­gen nicht vor­einander abge­bogen, da­bei liegt Gefähr­dung vor70 €1

Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 29
Abs. 2 (auch Verlader, Entlader, Beförderer und Empfänger) eine dort genannte Vorschrift über

 Schaden telefonisch meldenSchaden online melden
Westfälische Provinzial (Sitz in Münster)0251 219-2199
0251 219-9500
(bei Tarif mit Werkstattanbindung)
www.provinzial-online.de
Provinzial Rheinland (Sitz in Düsseldorf)0211 978 5511www.provinzial.com
Provinzial Nord (Sitz in Kiel)0431 603-3021www.provinzial.de

Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 29 Abs.
4 (auch Beförderer und Verlader)

Beschrei­bungBuß­geldPunk­teFahrverbotFVer­botLohnt ein Einspruch?
Ampel bei "Rot" über­fahren90 €1Hier prüfen
... andere gefährdet200 €21 Monat1 MHier prüfen
... Sachschaden verursacht240 €21 Monat1 MHier prüfen
Am­pel bei "Rot" über­fahren (Rot bereits seit mehr als 1 Sek­unde)200 €21 Monat & je nach Tatbe­gehung Geld­strafe, Führer­schein­entzug und Freiheits­strafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglich1 M & je nach Tatbe­gehung Geld­strafe, Führer­schein­entzug und Freiheits­stra­fe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglichHier prüfen
... andere gefährdet320 €21 Monat & je nach Tatbegehung Geldstrafe, Führerschein­entzug und Freiheits­strafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglich1 M & je nach Tatbe­gehung Geld­strafe, ­entzug und Freiheits­strafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglichHier prüfen
... Sach­schaden verur­sacht360 €21 Monat & je nach Tatbegehung Geldstrafe, Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglich1 M & je nach Tatbe­gehung Geld­strafe, Führer­schein­entzug und Freiheits­strafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglichHier prüfen
An einer Ampel mit grünem Pfeil nach rechts abge­bogen, ohne vorher zu halten70 €1Hier prüfen
... Fuß­gänger- oder Fahr­rad­ver­kehr der frei­gege­benen Ver­kehrs­rich­tung behin­dert100 €1Hier prüfen
... andere gefährdet100 €1Hier prüfen
... Sach­schaden verur­sacht120 €1Hier prüfen

Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 35 Abs. 3
Alte PunkteNeue Punkte
1 - 31
4 - 52
6 - 73
8 - 104
11 - 135
14 - 156
16 - 177
188

Unterschiedliche Gefahrgut-LKWs

Gefahrgutklassen in der Übersicht

In der Gefahrgutverordnung werden insgesamt neun Gefahrgutklassen unterschieden, deren Einteilung durch spezielle Symbole erfolgt. Die neun Gefahrgutklassen sind ferner noch in Unterklassen und Verträglichkeitsgruppen (Klasse 1) bzw. nach einem Klassifizierungscode (Klasse 2 bis 9) unterteilt. Das Gefahrgut an sich ist in einer Datenbank verzeichnet, die Aufschluss über die Gefahrenklasse, Gefahr nach Mengen und weiteres gibt.

Nachfolgend werden die Gefahrgutklassen und ihre jeweilige Bedeutung vorgestellt:

  • Klasse 1: Sprengstoffe und Gegenstände, die Sprengstoffe enthalten – Beispiele: Feuerwerkskörper, Signalkörper, Munition, Schwarzpulver, Anzünder, Sprengstoff usw.; in der Gefahrgutklasse 1 gibt es sechs Unterklassen
  • Klasse 2: Gase (Klasse 2.1: entzündbare Gase; Klasse 2.2: nicht entzündbare Gase; Klasse 2.3: giftige Gase) – Beispiele: Acetylen, Argon, Kohlendioxid, Helium, Stickstoff, Sauerstoff, Feuerzeuge
  • Klasse 3: entzündbare flüssige Stoffe – Beispiele: Aceton, Klebstoffe, Schutzanstrichlösung, Farbe, Lacke, Verdünnung, Lösemittel, Terpentin, Benzin
  • Klasse 4.1: entzündbare feste Stoffe – Beispiele: gebrauchte Ölfilter, ölhaltige Putzlappen, Zündhölzer, Schwefel
  • Klasse 4.2: selbstentzündliche Stoffe – Beispiele: ölhaltige Baumwollabfälle, Phosphor, Ruß, Kohle, Fischmehl
  • Klasse 4.3: Stoffe, die mit Wasser entzündliche Gase entwickeln – Beispiele: Caesium, Lithium, Natrium, Kalium, Zinkpulver, Karbid, Magnesiumpulver
  • Klasse 5.1: entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe – Beispiele: Wasserstoffperoxid, Desinfektionsmittel, Ammoniumnitrathaltige Düngemittel
  • Klasse 5.2: organische Peroxide – Beispiele: Härter von Zweikomponentenklebern und Spachtelmasse
  • Klasse 6.1: giftige Stoffe – Beispiele: Desinfektionsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Arsensäure, Quecksilber
  • Klasse 6.2: ansteckungsgefährliche Stoffe – Beispiele: klinischer Abfall, unspezifiziert, ansteckungsgefährliche Stoffe
  • Klasse 7: radioaktive Stoffe – Beispiele: Radium, Uranium, Thorium, selbstleuchtende Zifferblätter
  • Klasse 8: ätzende Stoffe – Beispiele: Schwefelsäure, Salzsäure, Reinigungsmittel, Batterien (Akkumulatoren), Desinfektionsmittel
  • Klasse 9: verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände – Beispiele: Asbest, PCB-haltige Kondensatoren, Lithiumbatterien

Ausbildung für den Gefahrgut-Führerschein

Brauchen Fahrer ein spezielle Ausbildung?

Der Umgang und Transport von gefährlichen Gütern und Stoffen verlangt von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Verantwortungsbewusstsein. Zudem schreibt die ADR (Abkürzung für Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route, zu deutsch: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) vor, dass jeder Mitarbeiter auch über entsprechendes Wissen und Können verfügen muss, um die gesetzlichen Forderungen der Gefahrgutverodnung erfüllen zu können.

Hierfür müssen Fahrer eines Gefahrgut-LKW eine spezielle Ausbildung bzw. Lehrgang absolvieren, um die ADR-Bescheinigung zu erwerben. Nach erfolgreichem Ablegen der Prüfung, wird die Bescheinigung für fünf Jahre ausgestellt. Nach Ablauf der Frist müssen die Fahrer erneut den Lehrgang durchlaufen. Ohne die ADR-Bescheinigung darf die Beförderung gefährlicher Güter nur unter Beachtung spezieller Besonderheiten und besonderer Einschränkungen erfolgen.

Aber nicht nur die Fahrer, sondern alle Personen, die beim Gefahrguttransport beteiligt sind, müssen entsprechende Sachkenntnisse über die Gefahrgutvorschriften nachweisen. Diese werden im Rahmen von regelmäßig durchzuführenden Schulungen vermittelt.

Aber auch für Unternehmen, die am Gefahrguttransport beteiligt sind, gibt es Vorschriften. So muss im Normalfall ein Gefahrgutbeauftragter schriftlich bestellt werden. In der Gefahrtgutbeauftragtenverordnung sind aber auch Befreiungen verankert. Wenn die auf einen Betrieb zutreffen, muss folgerichtig auch kein Gefahrgutbeauftragter bestellt werden.

ADR-Bescheinigung: Informationen zum Gefahrgüterführerschein

Mit der ADR-Bescheinigung, auch ADR-Schulungsbescheinigung oder Gefahrguterführerschein genannt, bekommt der Fahrer eines Gefahrgut-LKW die Erlaubnis für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. Doch wo kann man den Kurs machen? Wie läuft die Prüfung ab?

Wie bekommt man den Gefahrgüterführerschein?

Um in den Besitz der ADR-Bescheinigung zu kommen, können Fahrer an einem ausgewählten Schulungsveranstalter an einem entsprechenden Lehrgang teilnehmen. Der Lehrgang setzt sich aus einem dreitägigen Basiskurs und anschließender Prüfung zusammen. Um die Prüfung zu bestehen, dürfen die Kandidaten maximal fünf der insgesamt 30 Fragen falsch beantworten.

Wie lange ist der Gefahrguterführerschein gültig?

Nach erfolgreicher Teilnahme am Lehrgang und bestandener Prüfung hat die ADR-Bescheinigung eine Gültigkeit von fünf Jahren. Der Gefahrgüterführerschein kann jedoch verlängert werden. Hierfür muss der Besitzer innerhalb des letzten Gültigkeitsjahres eine Fortbildungsschulung (dauert 1,5 Tage) besuchen und die anschließende IHK-Prüfung bestehen.

Zum 1. Januar 2013 trat eine allgemeingültige Änderung für den Gefahrgüterführerschein in Kraft. Seit diesem Stichtag wird die bisherige Papierform der ARD-Schulungsbescheinigung durch Scheckkarten (sog. ADRCard) ersetzt.

Wo kann man den Gefahrgüterführerschein machen?

Die Prüfungen für die ADR-Bescheinigung werden in Deutschland von der jeweils zuständigen Deutschen Industrie- und Handelskammer (IHK) abgenommen. In Österreich sind dagegen das Berufsförderungsinstitut oder das Wirtschaftsförderungsinstitut zertifizierte Stellen, an denen sowohl die Ausbildung als auch Prüfungen angeboten werden. In der Schweiz werden von mehreren Organisationen der Transportbranche Schulungen für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße angeboten. Die Aufsicht über Kurse und Prüfungen sowie das Ausstellen der ADR-Bescheinigung nimmt die Vereinigung der Straßenverkehrsämter im Auftrag des Bundes und der Kantone wahr.

Bußgeldkatalog Gefahrgut

Ord­nungs­widrig ge­gen § 28 GGVSEB gehan­delt, in­dem der FahrerBuß­geld
(Nr. 1) ein Versand­stück beför­derte;250 Euro
(Nr. 2) eine darin ent­halt­ene Vor­schrift zur Beför­derungs­ein- oder -beschrän­kung miss­achtete;500 Euro
(Nr. 3) weder Füllungs­grad noch Masse und Tem­peratur einhielt;250 Euro
(Nr. 4) eine darin ent­haltene Vor­schrift zum Be­trieb von Tanks oder zusätz­liche Vor­schriften miss­achtete. 100 Euro
... Tanks bei denen mit Per­sonen- & Umwelt­schäden gerech­net wer­den muss500 Euro
... Tanks bei denen nicht mit Per­sonen- & Umwelt­schäden gerech­net wer­den muss250 Euro
(Nr. 5) nicht prüf­te, ob der Tank dicht ist;250 Euro
(Nr. 6) die Groß­zettel nicht ent­fernte/­anbrach­te oder ab­deckte;100 - 250 Euro
(Nr. 7) gegen Vor­schrif­ten zu orange­farben­en Tafeln oder Kenn­zeich­nung nach den Ab­schnit­ten 3.4.15, 5.3.3 und 5.3.6, indem die Tafel/­Kenn­zeich­nung ...
... nicht richtig an­gebracht oder sicht­bar ge­macht wurde;100 Euro
... gar nicht an­gebracht oder sicht­bar gemacht wurde;300 Euro
... nicht richtig oder nicht voll­stän­dig ent­fernt oder ver­deckt wurde;100 Euro
(Nr. 8) eine Maß­nahme nicht trifft:250 Euro
(Nr. 9) nicht nach­prüfte, ob das Warn­kenn­zeichen befes­tigt wurde;250 Euro
(Nr. 10) eine der nach­folgen­den Beschei­nigung­en nicht mit­führte oder nicht recht­zeitig aus­händ­igte:
- Schrift­liche Wei­sung150 Euro
- Beför­derungs­papier150 Euro
... zwar mit­geführt, dieses ver­stieß jedoch gegen die Vor­schriften (z. B. weil An­gaben fehlten)100 Euro
- Licht­bildaus­weis150 Euro
- Groß­con­tainer- oder Fahrzeug­pack­zertifikat150 Euro
- Zu­lassungs­beschei­nigung150 bis 400 Euro
- Be­schei­nigung über die Schu­lung des Fahr­zeug­führers nicht mit­geführt. Es fehl­ten ...
... der Basis­kurs (Erst­schu­lung),300 Euro
... der Auf­bau­kurs (Erst­schu­lung),300 Euro
... der Basis- und Auf­bau­kurs (Erst­schu­lung),500 Euro
... der Auf­frisch­ungs­kurs,300 Euro
- Beschei­nigung über die Prü­fung des Aufsetz­tanks (inner­staatlich);150 bis 400 Euro
- Kopie der behörd­lichen Geneh­migung;140 bis 400 Euro
- Feuer­lösch­gerät;150 Euro
- Plomb­ierung der Feuer­lösch­gerä­te;50 Euro
- Aus­rüstungs­gegen­stände;150 Euro
- Aus­nahme­zulassung;150 bis 400 Euro
(Nr. 11) eine darin en­thaltene Vor­schrift zur Über­wachung miss­achtet;250 Euro
(Nr. 12) gefähr­liche Reste des Füll­gutes nicht ent­fernte oder ent­fernen ließ;250 Euro
(Nr. 13) mit Al­kohol am Steu­er unter­wegs war;250 Euro
(Nr. 14) sich nicht ver­gewis­serte, dass eine Leit­ung/­ein Rohr entleert wurde;250 Euro
(Nr. 15) einen Tank nicht er­dete;150 Euro
(Nr. 16) eine dort ge­nannte Vor­schrift miss­achtete.100 bis 250 Euro

Transport gefährlichen Gütern mit dem LKW

LKW mit gefährlichen Gütern: Vorschriften aus dem Bußgeldkatalog

LKW mit gefährlichen Gütern: Vorschriften aus dem Bußgeldkatalog

Für den Gefahrguttransport von LKW sieht das Verkehrsrecht strenge Vorschriften vor, da im Falle von Missachtung oder Fahrlässigkeit schnell die öffentliche Sicherheit gefährdet wird. Doch was ist eigentlich genau unter Gefahrgut zu verstehen?

Was schreibt die Gefahrgutverordnung (GGVS) für die Beförderung gefährlicher Güter vor? Zu welchen Strafen kann es bei Missachtung der Vorschriften der GGVS kommen?

Welche unterschiedlichen Gefahrgutklassen können unterschieden werden und welche spezielle Ausbildung benötigen die Fahrer der Gefahrgut-LKW? Viele Fragen, auf die wir in unserem Ratgeber zum Thema LKW mit gefährlichen Gütern Antworten geben werden.

Was versteht man unter Gefahrgut?

Der Gefahrguttransport ist auf Straßen längst zum Alltag geworden. Hierbei wird Gefahrgut vom Absender zum Empfänger transportiert. Doch was genau ist unter Gefahrgut zu verstehen? Der Begriff bezeichnet Stoffe, Lösungen, Gemische und Gegenstände, deren enthaltene Stoffe wegen ihrer chemischen, physikalischen oder sonstigen Eigenschaften beim Transport zu einer Gefahr der öffentlichen Sicherheit werden können. Ferner kann das Gefahrgut noch folgendermaßen differenziert werden:

  • entzündliche Stoffe
  • flüssige Stoffe
  • feste Stoffe
  • oxydierende Stoffe
  • giftige Stoffe
  • ätzende Stoffe

Allgemeine Information zur Gefahrgutverordnung

Damit die öffentliche Sicherheit beim Gefahrguttransport so gut wie möglich gesichert wird, sieht das Verkehrsrecht eine Gefahrgutverordnung vor. Diese regelt in Deutschland den nationalen sowie internationalen Transport von Gefahrgut auf Straßen, Schienen, Binnengewässern, in der Luft und zur See. Grundlage ist das nationale und internationale Gefahrgutrecht. Entsprechend der verschiedenen Transportwege, gibt es für den Gefahrguttransport spezifische Gefahrgutverordnungen. Unterschieden werden können:

  • Gefahrgutverordnungen Straße, Eisenbahn und Binnengewässer
  • Gefahrgutverordnung Straße (kurz GGVS)
  • Gefahrgutverordnung Eisenbahn (kurz GGVE)
  • Gefahrgutverordnung Binnenschifffahrt (kurz GGVBinSch)

Im weiteren Ratgeber zum Thema LKW mit gefährlichen Gütern ist der Fokus ausschließlich auf die GGVS gerichtet.

Gefahrgut-LKW: Welche Regelungen gelten für den Gefahrguttransport?

Gefahrgutzeichen an LKW

Gefahrgutzeichen an LKW

LKW, die Gefahrgut transportieren, werden als Gefahrgut-LKW bezeichnet. Dabei können sowohl ein Tankfahrzeug als auch ganz normale Hänger oder Sattelzüge ein Gefahrgut-LKW darstellen. Laut der Gefahrgutverordnung Straße (GGVS) muss ein Gefahrgut-LKW sichtbar rund um den Transporter mit spezifischen Warntafeln, Gefahrgutzeichen und/oder Gefahrgutaufkleber gekennzeichnet sein. Zudem ist der Fahrer verpflichtet, während der Beförderung gefährlicher Güter Gefahrgutzettel und Unfallmerkblätter mit sich zu führen. Diese Merkblätter geben verschiedene Auskünfte. Dazu gehören:

  • Bezeichnung des Gefahrgutes/Stoffes
  • spezielle Eigenschaften des Gefahrgutes/Stoffes
  • Gefahrenart des Gefahrgutes/Stoffes
  • Unfallmaßnahmen bei Brand oder Auslaufen des Gefahrgutes/Stoffes
  • Schutzausrüstung des Fahrers und LKW
  • zutreffende Erste-Hilfe-Maßnahme bei Berührung oder Einatmung des Gefahrgutes/Stoffes
  • diverse Notrufnummern (sowohl zur Unterstützung der Polizei und Feuerwehr, als auch des Herstellers des Gefahrgutes, so dass Informationen über Maßnahmen zur Gegenabwehr eingeleitet werden können)

Im internationalen Gefahrguttransport müssen diese Merkblätter in jeder amtlichen Landessprache mitgeführt werden, die der Gefahrgut-LKW beim Transport durchfährt.

Ausrüstungspflicht für Gefahrguttransport

Aufgeklappter Verbandskasten mit Verbadsmaterial

Aufgeklappter Verbandskasten mit Verbadsmaterial

Eine weitere wichtige Regelung für den LKW-Gefahrguttransport ist, dass die Transporter und Fahrer laut ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) und StVZO mit diversen Gefahrgut-Ausrüstungen ausgestattet sein müssen. Grundsätzliche Ausrüstungsgegenstände der Beförderungseinheit (z.B. LKW und Anhänger) sind:

  • Warndreieck
  • Erste Hilfe Material
  • Warnweste (für jedes Besatzungsmitglied)
  • ABC-Pulverlöscher (2 Kilogramm)

Bei einem kennzeichnungspflichtigen (durch Warntafeln) Gefahrguttransport sind zusätzlich noch folgende Ausrüstungsgegenstände erforderlich:

  • mind. 1 Unterlegkeil (je Fahrzeug)
  • Warntafeln
  • ABC-Pulverlöscher mit 2 bzw. 6 Kilogramm
  • zwei selbststehende Warnzeichen
  • ggf. eine Warnblinkleuchte für LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen
  • Ladungssicherung (Zurrmittel usw.)
  • Handleuchte ohne metallische Oberfläche
  • ggf. EX-geschützte Handleuchte
  • geeigneter Atemschutz
  • geeignete persönliche Schutzausrüstung laut schriftlicher Weisung der ADR

Abhängig vom Transportgut sind darüber hinaus weitere Ausrüstungsgegenstände – abhängig der jeweiligen Gefahrgutklassen – für die Beförderungseinheit von festen und flüssigen Stoffen verpflichtend:

  • Kanalisationsabdeckung (Mindestabmessung 100 x 100 cm)
  • Schaufel (kein Kehrblech), Klappspaten ist anerkannt
  • Besen (kein Handfeger)
  • Auffangbehälter, Material und Größe sind nicht vorgeschrieben

Bindemittel ist in der aktuellen Verordnung nicht mehr gefordert, es wird jedoch eine Empfehlung ausgesprochen. Der Gefahrguttransport auf der Straße erfolgt in der Regel in Silo- oder Tankfahrzeugen. Der Transport von Gefahrgut geht aber auch in Planzügen vonstatten, wobei es sich hier meist um feste (pulverförmig) oder flüssige Stoffe handelt, die sich in großen Stahlfässern oder Plastikbehältern befinden. Die Wahl der Verpackung richtet sich dabei immer um die Gefahrgutklasse des Inhaltes.

Bußgeldkatalog Gefahrgut: Bußgeldtabelle mit Bußgeldern

Bußgelder aus dem Bußgeldkatalog für Gefahrgut-LKW

Bußgelder aus dem Bußgeldkatalog für Gefahrgut-LKW

An einem Gefahrguttransport sind immer mehrere Personen tätig. Angefangen über den Fahrer des Gefahrgut-LKW über den Absender, Verpacker und Verlader bis hin zum Fahrzeughalter, Empfänger oder Eigentümer.

Der Bußgeldkatalog “Gefahrgut” nimmt dabei jede Person in die Pflicht, die in welcher Form auch immer, im Gefahrguttransport involviert ist. Doch welche Konsequenzen drohen, wenn der Fahrzeugführer die Vorschriften der Gefahrgutverordnung missachtet?

So viel sei vorweggenommen: Dass der Gesetzgeber bei Verstößen gegen die Vorschriften der GGVS keinen Spaß versteht, wird schon alleine durch die hohen Bußgeldbescheide deutlich.

Folgender Ausschnitt aus der Bußgeldtabelle bzw. dem Bußgeldkatalog Gefahrgut zeigt, worauf sich Fahrzeugführer gefasst machen müssen: Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 4 Abs. 2

Nr.1 eine Behörde nicht oder nicht rechtzeitig benachrichtigt oder nicht oder nicht rechtzeitig benachrichtigen lässt und nicht mit Informationen versieht oder versehen lässt: 250 Euro Bußgeld
Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 4 Abs. 3
Nr. 1 die Sendung nicht oder nicht rechtzeitig anhält oder die Beförderung fortsetzt: 500 Euro Bußgeld
Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 28
Ord­nungs­widrig ge­gen § 28 GGVSEB gehan­delt, in­dem der FahrerBuß­geld
(Nr. 1) ein Versand­stück beför­derte;250 Euro
(Nr. 2) eine darin ent­halt­ene Vor­schrift zur Beför­derungs­ein- oder -beschrän­kung miss­achtete;500 Euro
(Nr. 3) weder Füllungs­grad noch Masse und Tem­peratur einhielt;250 Euro
(Nr. 4) eine darin ent­haltene Vor­schrift zum Be­trieb von Tanks oder zusätz­liche Vor­schriften miss­achtete. 100 Euro
... Tanks bei denen mit Per­sonen- & Umwelt­schäden gerech­net wer­den muss500 Euro
... Tanks bei denen nicht mit Per­sonen- & Umwelt­schäden gerech­net wer­den muss250 Euro
(Nr. 5) nicht prüf­te, ob der Tank dicht ist;250 Euro
(Nr. 6) die Groß­zettel nicht ent­fernte/­anbrach­te oder ab­deckte;100 - 250 Euro
(Nr. 7) gegen Vor­schrif­ten zu orange­farben­en Tafeln oder Kenn­zeich­nung nach den Ab­schnit­ten 3.4.15, 5.3.3 und 5.3.6, indem die Tafel/­Kenn­zeich­nung ...
... nicht richtig an­gebracht oder sicht­bar ge­macht wurde;100 Euro
... gar nicht an­gebracht oder sicht­bar gemacht wurde;300 Euro
... nicht richtig oder nicht voll­stän­dig ent­fernt oder ver­deckt wurde;100 Euro
(Nr. 8) eine Maß­nahme nicht trifft:250 Euro
(Nr. 9) nicht nach­prüfte, ob das Warn­kenn­zeichen befes­tigt wurde;250 Euro
(Nr. 10) eine der nach­folgen­den Beschei­nigung­en nicht mit­führte oder nicht recht­zeitig aus­händ­igte:
- Schrift­liche Wei­sung150 Euro
- Beför­derungs­papier150 Euro
... zwar mit­geführt, dieses ver­stieß jedoch gegen die Vor­schriften (z. B. weil An­gaben fehlten)100 Euro
- Licht­bildaus­weis150 Euro
- Groß­con­tainer- oder Fahrzeug­pack­zertifikat150 Euro
- Zu­lassungs­beschei­nigung150 bis 400 Euro
- Be­schei­nigung über die Schu­lung des Fahr­zeug­führers nicht mit­geführt. Es fehl­ten ...
... der Basis­kurs (Erst­schu­lung),300 Euro
... der Auf­bau­kurs (Erst­schu­lung),300 Euro
... der Basis- und Auf­bau­kurs (Erst­schu­lung),500 Euro
... der Auf­frisch­ungs­kurs,300 Euro
- Beschei­nigung über die Prü­fung des Aufsetz­tanks (inner­staatlich);150 bis 400 Euro
- Kopie der behörd­lichen Geneh­migung;140 bis 400 Euro
- Feuer­lösch­gerät;150 Euro
- Plomb­ierung der Feuer­lösch­gerä­te;50 Euro
- Aus­rüstungs­gegen­stände;150 Euro
- Aus­nahme­zulassung;150 bis 400 Euro
(Nr. 11) eine darin en­thaltene Vor­schrift zur Über­wachung miss­achtet;250 Euro
(Nr. 12) gefähr­liche Reste des Füll­gutes nicht ent­fernte oder ent­fernen ließ;250 Euro
(Nr. 13) mit Al­kohol am Steu­er unter­wegs war;250 Euro
(Nr. 14) sich nicht ver­gewis­serte, dass eine Leit­ung/­ein Rohr entleert wurde;250 Euro
(Nr. 15) einen Tank nicht er­dete;150 Euro
(Nr. 16) eine dort ge­nannte Vor­schrift miss­achtete.100 bis 250 Euro
Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 29 Abs. 1 (auch Verlader) eine dort genannte Vorschrift über die Beladung und Handhabung nicht beachtet:
Zusammenladung:250 Euro Bußgeld
Begrenzung der beförderten Mengen:250 Euro Bußgeld
Handhabung und Verstauung: 300 Euro Bußgeld
Reinigung nach dem Entladen:250 Euro Bußgeld
Sondervorschriften für die Be- und Entladung und die Handhabung:300 Euro Bußgeld
Ausrichten von Versandstücken und Umverpackungen:250 Euro Bußgeld
Beladung trotz einer bei Dokumentenkontrolle / Sichtprüfung festgestellten Rechtsnonkonformität:100 bis 500 Euro Bußgeld
Unterlassene Untersuchung vor Beladung:125 Euro Bußgeld
Mangelnde Rechtskonformität bei Ankunft am Be- und Entladeort:100 bis 500 Euro Bußgeld
Be- oder Entladung an unzulässiger Stelle:100 Euro Bußgeld
Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 29 Abs. 2 (auch Verlader, Entlader, Beförderer und Empfänger) eine dort genannte Vorschrift über
Nr. 1 das Verbot der direkten Sonneneinstrahlung, der Einwirkung von Wärmequellen und zum Abstellen an ausreichend belüfteten Stellen nicht beachtet:300 Euro Bußgeld
Nr. 2 die Beförderung in Versandstücken nicht beachtet:250 Euro Bußgeld
Nr. 3 das Rauchverbot nicht beachtet:250 Euro Bußgeld
Nr. 4 das Rauchverbot sowie das Verbot von Feuer und offenem Licht nicht beachtet:250 Euro Bußgeld
Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 29 Abs. 4 (auch Beförderer und Verlader)
eine Vorschrift über die Verladung oder Kennzeichnung nicht beachtet:300 Euro Bußgeld
Ordnungswidrigkeit, die darin besteht, dass der Fahrzeugführer entgegen § 35 Abs. 3
Satz 7 die Fahrwegbestimmung nicht beachtet:250 Euro Bußgeld
Satz 7 oder entgegen § 35 Abs. 7 Satz 2 einen Bescheid, eine Bescheinigung, eine Reservierungsbestätigung oder ein Beförderungspapier nicht mitführt oder nicht oder nicht rechtzeitig aushändigt: 250 Euro Bußgeld

Gefahrgutklassen in der Übersicht

Unterschiedliche Gefahrgutzeichen am LKW

Unterschiedliche Gefahrgutzeichen am LKW

In der Gefahrgutverordnung werden insgesamt neun Gefahrgutklassen unterschieden, deren Einteilung durch spezielle Symbole erfolgt. Die neun Gefahrgutklassen sind ferner noch in Unterklassen und Verträglichkeitsgruppen (Klasse 1) bzw. nach einem Klassifizierungscode (Klasse 2 bis 9) unterteilt. Das Gefahrgut an sich ist in einer Datenbank verzeichnet, die Aufschluss über die Gefahrenklasse, Gefahr nach Mengen und weiteres gibt. Nachfolgend werden die Gefahrgutklassen und ihre jeweilige Bedeutung vorgestellt:

  • Klasse 1: Sprengstoffe und Gegenstände, die Sprengstoffe enthalten – Beispiele: Feuerwerkskörper, Signalkörper, Munition, Schwarzpulver, Anzünder, Sprengstoff usw.; in der Gefahrgutklasse 1 gibt es sechs Unterklassen
  • Klasse 2: Gase (Klasse 2.1: entzündbare Gase; Klasse 2.2: nicht entzündbare Gase; Klasse 2.3: giftige Gase) – Beispiele: Acetylen, Argon, Kohlendioxid, Helium, Stickstoff, Sauerstoff, Feuerzeuge
  • Klasse 3: entzündbare flüssige Stoffe – Beispiele: Aceton, Klebstoffe, Schutzanstrichlösung, Farbe, Lacke, Verdünnung, Lösemittel, Terpentin, Benzin
  • Klasse 4.1: entzündbare feste Stoffe – Beispiele: gebrauchte Ölfilter, ölhaltige Putzlappen, Zündhölzer, Schwefel
  • Klasse 4.2: selbstentzündliche Stoffe – Beispiele: ölhaltige Baumwollabfälle, Phosphor, Ruß, Kohle, Fischmehl
  • Klasse 4.3: Stoffe, die mit Wasser entzündliche Gase entwickeln – Beispiele: Caesium, Lithium, Natrium, Kalium, Zinkpulver, Karbid, Magnesiumpulver
  • Klasse 5.1: entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe – Beispiele: Wasserstoffperoxid, Desinfektionsmittel, Ammoniumnitrathaltige Düngemittel
  • Klasse 5.2: organische Peroxide – Beispiele: Härter von Zweikomponentenklebern und Spachtelmasse
  • Klasse 6.1: giftige Stoffe – Beispiele: Desinfektionsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Arsensäure, Quecksilber
  • Klasse 6.2: ansteckungsgefährliche Stoffe – Beispiele: klinischer Abfall, unspezifiziert, ansteckungsgefährliche Stoffe
  • Klasse 7: radioaktive Stoffe – Beispiele: Radium, Uranium, Thorium, selbstleuchtende Zifferblätter
  • Klasse 8: ätzende Stoffe – Beispiele: Schwefelsäure, Salzsäure, Reinigungsmittel, Batterien (Akkumulatoren), Desinfektionsmittel
  • Klasse 9: verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände – Beispiele: Asbest, PCB-haltige Kondensatoren, Lithiumbatterien

Brauchen Fahrer ein spezielle Ausbildung?

Ausbildung für den Gefahrgut-Führerschein

Ausbildung für den Gefahrgut-Führerschein

Der Umgang und Transport von gefährlichen Gütern und Stoffen verlangt von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Verantwortungsbewusstsein. Zudem schreibt die ADR (Abkürzung für Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route, zu deutsch: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) vor, dass jeder Mitarbeiter auch über entsprechendes Wissen und Können verfügen muss, um die gesetzlichen Forderungen der Gefahrgutverodnung erfüllen zu können.

Hierfür müssen Fahrer eines Gefahrgut-LKW eine spezielle Ausbildung bzw. Lehrgang absolvieren, um die ADR-Bescheinigung zu erwerben. Nach erfolgreichem Ablegen der Prüfung, wird die Bescheinigung für fünf Jahre ausgestellt.

Nach Ablauf der Frist müssen die Fahrer erneut den Lehrgang durchlaufen. Ohne die ADR-Bescheinigung darf die Beförderung gefährlicher Güter nur unter Beachtung spezieller Besonderheiten und besonderer Einschränkungen erfolgen. Aber nicht nur die Fahrer, sondern alle Personen, die beim Gefahrguttransport beteiligt sind, müssen entsprechende Sachkenntnisse über die Gefahrgutvorschriften nachweisen.

Diese werden im Rahmen von regelmäßig durchzuführenden Schulungen vermittelt. Aber auch für Unternehmen, die am Gefahrguttransport beteiligt sind, gibt es Vorschriften. So muss im Normalfall ein Gefahrgutbeauftragter schriftlich bestellt werden. In der Gefahrtgutbeauftragtenverordnung sind aber auch Befreiungen verankert. Wenn die auf einen Betrieb zutreffen, muss folgerichtig auch kein Gefahrgutbeauftragter bestellt werden.

ADR-Bescheinigung: Informationen zum Gefahrgüterführerschein

Mit der ADR-Bescheinigung, auch ADR-Schulungsbescheinigung oder Gefahrguterführerschein genannt, bekommt der Fahrer eines Gefahrgut-LKW die Erlaubnis für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. Doch wo kann man den Kurs machen? Wie läuft die Prüfung ab?

Wie bekommt man den Gefahrgüterführerschein?

Um in den Besitz der ADR-Bescheinigung zu kommen, können Fahrer an einem ausgewählten Schulungsveranstalter an einem entsprechenden Lehrgang teilnehmen. Der Lehrgang setzt sich aus einem dreitägigen Basiskurs und anschließender Prüfung zusammen. Um die Prüfung zu bestehen, dürfen die Kandidaten maximal fünf der insgesamt 30 Fragen falsch beantworten.

Wie lange ist der Gefahrguterführerschein gültig?

Nach erfolgreicher Teilnahme am Lehrgang und bestandener Prüfung hat die ADR-Bescheinigung eine Gültigkeit von fünf Jahren. Der Gefahrgüterführerschein kann jedoch verlängert werden. Hierfür muss der Besitzer innerhalb des letzten Gültigkeitsjahres eine Fortbildungsschulung (dauert 1,5 Tage) besuchen und die anschließende IHK-Prüfung bestehen. Zum 1. Januar 2013 trat eine allgemeingültige Änderung für den Gefahrgüterführerschein in Kraft. Seit diesem Stichtag wird die bisherige Papierform der ARD-Schulungsbescheinigung durch Scheckkarten (sog. ADRCard) ersetzt.

Wo kann man den Gefahrgüterführerschein machen?

Die Prüfungen für die ADR-Bescheinigung werden in Deutschland von der jeweils zuständigen Deutschen Industrie- und Handelskammer (IHK) abgenommen. In Österreich sind dagegen das Berufsförderungsinstitut oder das Wirtschaftsförderungsinstitut zertifizierte Stellen, an denen sowohl die Ausbildung als auch Prüfungen angeboten werden. In der Schweiz werden von mehreren Organisationen der Transportbranche Schulungen für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße angeboten. Die Aufsicht über Kurse und Prüfungen sowie das Ausstellen der ADR-Bescheinigung nimmt die Vereinigung der Straßenverkehrsämter im Auftrag des Bundes und der Kantone wahr.

24 Kommentare

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  1. Wolfram W. sagt:

    Vielen Dank für diesen sehr übersichtlichen Artikel, Pflichtlektüre für meine Angestellten

  2. Raffael sagt:

    Ich habe mich als unbeteiligter Beobachter oft gefragt was die Warnzeichen an LKws eigentlich heißen, cool das hier nachlesen zu können!

  3. Jonas Weinberger sagt:

    wurde erwischt als ich keinen feuerlöscher mitführte; welches bußgeld droht- gibt es fahrverbot?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Weinberger,

      es kommt ein Bußgeld von 150 Euro auf Sie zu, jedoch kein Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Pauli sagt:

    ich bin gefahren mit LKW über 7,5 to mit Kennzeichnung Pflichtigen Gefahrgut auf einer Straße die für Gefahrgut gesperrt ist. Kennzeichnung meines Fahrzeug war richtig.
    für Straße mit Gefahrgut ist nur für Zulieferer Frei

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      war die Straße durch Zeichen 261 gesperrt? Sofern Sie nicht Zulieferer waren, fällt in diesem Fall ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Wotschel sagt:

    Ich bin durch tunnel gefahren mit gefahrgut , wo für gefahrgut gesperrt ist was kommt auf mich zu?

  6. Stev K. sagt:

    Ich habe die fordere Warntafel nicht geöffnet. 120 0 Punkte Stückgut. Autobahnfahrt.

  7. Caro sagt:

    Hallo,

    Ein Fahrer wurde mit 2400 Punkten ohne Warntafel und ohne ADR Schein angehalten! Die Ladungssicherung war auch ungenügend! Hinzu kommt das er 20% überladen (7,5to)war!

    Welche Strafe bekommt der Halter und welche der Fahrer?

    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Caro,

      hier kann ein Bußgeld für den Fahrer anfallen. in Deutschland gilt generell keine Halterhaftung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Thorsten D. sagt:

    Hallo
    bin mit Gefahrgut am 17.06 2015 durch den Elbtunnel gefahren Bußgeldbescheid kommt am 23.03.2016. Ist das nicht Verjährt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thorsten,
      Ordnungswidigkeiten verjähren in der Regel nach drei Monaten. Aus diesem Grund könnte Ihr Vergehen bereits verjährt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Basti B. sagt:

        Die Verjährung tritt frühestens nach sechs Monaten ein (§ 31 Abs. 2 Zif. 4 OwiG). Sollte ein Bußgeldbescheid nicht zustellbar gewesen sein, Aufgrund von falschen Adressen etc. wird die Verjährung unterbrochen. Eine Verfolgung der Owi ist dann bis zu drei Jahre möglich. Dies sollte dann in der Verfahrensakte nachvollziehbar sein.
        Wurde es einfach nur verpennt, den Bescheid rauszuschicken, ist nach sechs Monaten die Verjährung durch.

  9. Jessica sagt:

    Was ist, wenn jemand ohne Führerschein neben einem LKW mit aufgeklappter Warntafel (Gefahrgut) raucht?
    Kann diese Person dann auch belangt werden?

    LG Jessica

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jessica,

      wenn dies auf der Warntafel gesondert ausgeschildert ist, dann könnte bei der Kontrolle ein Bußgeld anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Benny sagt:

    Hallo,

    ein Fahrer (Ungar) von mir wurde mit Gefahrgut angehalten. Er hatte die schriftliche Weisung nur in deutsch dabei. Da sein deutsch aber zu schlecht ist, hätte er die Weisung auch in ungarisch dabei haben müssen. Was kommt da für ein Strafe auf mich zu? Bussgeld, Punkte und/oder Fahrverbot?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Benny,

      wurde die schriftliche Weisung nicht mitgeführt, so kommen laut Bußgeldkatalog 150 Euro Bußgeld in Frage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Achim sagt:

    Hallo, fahre gefahrgut und bin auch im besitz aller notwendigen papiere ausser das seit 1 monat mein personalausweiss abgelaufen ist . gilt der führerschein als lichtbildausweiss oder droht eine strafe bei überprüfung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Achim,

      laut Angaben des BMVBS sollten alle amtlich herausgegebenen Ausweise mit Lichtbild akzeptiert werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Florian sagt:

    Hallo,

    ein Lkw mit fest installierten 1000l Dieseltank, (Mit 800l gefüllt) führt noch 11kg Propan und 10 Spraydosen mit. Kommt das hin oder zählt die Gebindegröße, nicht die Füllmenge des Dieseltankes?

    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      bei Fragen dieser Art wenden Sie sich am besten an die für den Gefahrguttransport zuständige Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. cristian sagt:

    Hallo,
    Braucht man einen ADR-Schein für diesen Tankfahrzeug voll mit Bier? 20.000 l Bier

  14. Sanny sagt:

    Hallo wurde bei einem Gefahrgut Transport angehalten und die Ladungsicherung wurde bemängelt was wird mir hier drohen 1300 Punkte. Zeichen war aufgeklappt und sonst war alles Top.

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