LKW-Durchfahrtsverbot: Das Verkehrszeichen 253

LKW-Bußgeldkatalog Durchfahrtsverbot

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbot
Mit einem Kfz (über 3,5 t) einen Bereich befahren, dessen Durchfahrt verboten war75 €

Durchfahrtsverbot für LKW: Was bedeutet das eigentlich?

Bei Missachtung vom LKW-Durchfahrtsverbot droht eine Strafe.

Bei Missachtung vom LKW-Durchfahrtsverbot droht eine Strafe.

Dass nicht alle Straßen und Wege für ein Kraftfahrzeug zugänglich sind, ist allgemein hin bekannt. Das Verkehrsschild „Durchfahrt verboten“, roter Kreis auf weißem Hintergrund, ist es ebenso. Auch ein LKW-Durchfahrtsverbot wird durch dieses Verkehrsschild angezeigt.

Das betreffende Zeichen gehört nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu den Verkehrsverbotszeichen. Diese untersagen den Verkehr generell oder teilweise für bestimmte Gruppen von Verkehrsteilnehmern. Dennoch ist vielen Autofahrern oft nicht bewusst, dass die Missachtung dieses Verkehrsschildes ein Bußgeld zu Folge hat.  Besonders das Nichtbeachten von einem angezeigten LKW-Durchfahrtsverbot zieht Strafen nach sich.

Doch was genau bedeutet das Verkehrszeichen 253 „LKW-Durchfahrtsverbot“ und mit welchen Bußgeldern muss hier gerechnet werden? Gibt es Ausnahmen, bei denen das Zeichen missachtet werden darf? Was sagt der Bußgeldkatalog wenn ein LKW das Durchfahrtsverbot missachtet?

Diese und weitere Fragen werden im nachfolgenden Ratgeber beantwortet.

Das Verkehrszeichen „LKW-Durchfahrtsverbot“

Wird ein Durchfahrtsverbot angeordnet, bedeutet dies eine eingeschränkte Befahrbarkeit von öffentlichen Straßen. Für ein LKW-Durchfahrtsverbot erhält das Schild einen Zusatz. Auf dem weißen Hintergrund wird nun ein schwarzer LKW dargestellt.

Allgemein wird dieses Verkehrszeichen als LKW-Verbot bezeichnet. Doch laut Straßenverkehrsordnung (StVO) bezieht sich das Durchfahrtsverbot hier nicht ausschließlich auf die Zulassung des Fahrzeugs als LKW.

Nach der Straßenverkehrsordnung ist definiert, dass dies ein:

„Verbot für Kraftfahrzeuge mit einem Zulässigen Gesamtgewicht über 3,5t, einschließlich ihrer Anhänger, und Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibusse.“

ist. Diese Definition beschränkt das Verbot nicht auf die LKW-Zulassung. Dies bedeutet, dass auch PKW oder Wohnmobile, die das zulässige Gesamtgewicht überschreiten, diese Straßen nicht befahren dürfen.

Seit 2006 können Zusatzschilder das Zeichen 253 ergänzen. Dies sind zum einen das Schild „Durchgangsverkehr“ und zum anderen der Zusatz „12 t“. Das bedeutet, die Straße ist für den Durchgangsverkehr oder für alle Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 12 t freigegeben. Auch der Zusatz „Lieferverkehr frei“ schränkt das allgemeine Durchfahrtsverbot ein und gestattet das Befahren der Straße aus einem bestimmten Grund. Liegt dieser Grund nicht vor, darf die Straße nicht befahren werden.

Oft wird das Durchfahrtsverbot dann ausgesprochen, wenn Verkehrsströme gelenkt und bestimmte Stadt- oder Ortsbereiche beruhigt werden sollen. Auch die Umsetzung der EU-Feinstaubrichtlinie kann ein LKW-Durchfahrtsverbot zur Folge haben.

LKW-Durchfahrtsverbot: Ein Bußgeld betrifft hier nur den Fahrer.

LKW-Durchfahrtsverbot: Ein Bußgeld betrifft hier nur den Fahrer.

Rechtlich gesehen wurden die Voraussetzungen für den Erlass eines solchen Verbots 2005 angepasst. Laut § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO dürfen nun zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen sowie aus Gründen der Sicherheit Beschränkungen und Verbote angeordnet werden. Die Bundes-Immissionsschutzverordnung ist hier oft ein wichtiger Anhaltspunkt in Bezug auf ein LKW-Durchfahrtsverbot.

LKW-Durchfahrtsverbot: Wird es missachtet, droht eine Strafe

Aufgrund der Definition für das Verkehrszeichen 253 sollten nicht nur LKW-Fahrer auf dieses achten, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, die mit einem Fahrzeug oder einem Fahrzeuggespann von über 3,5 t Gesamtgewicht unterwegs sind.

Ein LKW- Durchfahrtsverbot wird oft dort ausgesprochen, wo es vermehrt zu einem Durchgangsverkehr aufgrund der Umfahrung von Mautstrecken kommt. Daher sollten sich Fahrer von Fahrzeugen, die dieses Verbot betrifft, vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation informieren und mögliche Ausweichstrecken einplanen.

Wird das Durchfahrtsverbot missachtet, muss mit einem Bußgeld gerechnet werden. Im Bußgeldkatalog sind ein LKW-Durchfahrtsverbot und dessen Missachtung mit 75 Euro belegt.

41 Kommentare

  1. S.Patricio sagt:

    Hallo Zusamme, ich habe eine Frage und zwar mein Mann ist LKW Fahrer und wir haben uns unterhalten wegen einer Zufahrt im Wohngebiet die eine Gewichtsbeschränkung hat mit 3,5t. Was würde passieren wenn dies Missachtet wird mit einem Lkw mit 18t, da der Kunde anderseits nicht angefahren werden kann. Bin mir da nicht sicher ob es dann 75 Euro kostet oder mehr und ein Punkt. Welcher Paragraphen passt zu dieser Situation. Würde mich um eine Antwort freuen .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo S.Patricio,

      Im § 12 Absatz 3a Straßenverkehrsordnung ist dies geregelt und kann mit einem Bußgeld je nach schwere belangt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Fahrer sagt:

    Der genannte Paragraf regelt das Parken, nicht die Durchfahrt.

    Ich habe in der Fahrschule vor wenigen Wochen erst gelernt, dass das Schild 253 (Verbot der Durchfahrt für LKW) nur dann missachtet werden darf, sofern es mit dem Zusatz „Anlieger frei“ oder „Anlieferverkehr frei“ versehen ist. Ansonsten haben Kunden, die dort wohnen, schlicht Pech gehabt, und der Fahrer der Anlieferung bzw die Spedition benötigt zuvor eine Sondergenehmigung für die Anlieferung, oder er muss die Ware auf nötigenfalls mehrere kleinere Wagen verteilen.

    Kleine Korrektur meiner selbst: das Verkehrszeichen 253 gilt übrigens nicht nur für LKW über 3,5 Tonnen, sondern für *alle* Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, also z.B. auch für viele Wohnmobile oder SUV mit Pferdeanhänger!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fahrer,
      § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO bezieht sich auf „Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs“, nicht auf das Parken (§ 45 Abs. 1b StVO). Wie im Text bereits erwähnt, wird das Verkehrszeichen 253 allgemein mit dem LKW-Verbot in Verbindung gebracht. Gemäß StVO bezieht sich das Durchfahrtsverbot jedoch nicht ausschließlich auf die Zulassung des Fahrzeugs als LKW, sondern schließt jegliche Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen ein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Carsten sagt:

    Hallo bussgeldkatalog,

    Frage:
    Ich war heute mit dem LKW sattelzug und eine kleine stadt hat schild LKW Durchfahrtsverbot ab 9,5 m lange, mein LKW hat 18,75 lange durchfahren, was passiert starfe?? auch 75 euro und 1punke???

    Gruss Carsten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carsten,

      bei der Missachtung eines dieser Vorschriftszeichen droht auch hier in der Regel ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Peter sagt:

    Hallo,

    wer darf die Einhaltung des Durchfshrtsverbotes nach Zeichen 253 kontrollieren. Nur die Polizei oder auch die BAG, und wo ist das geregelt?
    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      grundsätzlich ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) dazu berechtigt, Straßenkontrollen durchzuführen und die Einleitung von Bußgeldverfahren einzuleiten. Entsprechend kann auch die Nichteinhaltung eines Durchfahrtsverbotes durch die BAG geahndet werden, auch wenn dies nicht seine Hauptaufgabe ist. In der Regel ist es aber die Polizei, welche hier Kontrollen durchführt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Konstantin sagt:

    Bei voll Sperrung. Bin ich durch den Stand gefahren wo führt LKW verboten war. Wird man beschtraft?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Konstantin,

      missachten Sie ein Durchfahrtsverbot und wird dies zur Anzeige gebracht, ist mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt zu rechnen. Inwieweit das Durchfahrtsverbot bei einer Vollsperrung bestand hat, muss mit der zuständigen Behörde geklärt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Gerald sagt:

    Hallo,
    bei uns wird eine Kieskuhle häufig von LKW angefahren. Es gibt zwei Wege zu der Grube. Ein Weg ist mit 12 t begrenzt. Was hat ein LKW-Fahrer zu erwarten, wenn er trotzdem auf diesen Weg mit voller Ladung (40 t ?) fährt. Wer darf dies zur Anzeige bringen? Nur die Verkehrüberwachung oder auch ich als Bürger?
    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gerald,

      der Verstoß eines Lkw-Fahrers gegen ein solches Durchfahrverbot kann ein Bußgeld von 75 Euro nach sich ziehen. Bei Vorsatz kann sich dies verdoppeln.

      Auch Privatpersonen können Ordnungswidrigkeiten kann bei der zuständigen Bußgeldbehörde anzeigen. Allerdings bedarf es hierbei regelmäßig belastbarer Beweise. Oftmals kann ein hinweis auf regelmäßige Verstöße an einer bestimmten Verkehrsanbindung zu einer gebündelten Verkehrskontrolle führen. Wenden Sie sich für weitere Auskünfte ggf. an die Bußgeldstelle vor Ort.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Menno sagt:

    Bin mit einem Bus, 14t, über eine Brücke mit 7,5t gefahren, weil die Umleitung für LKW ausgeschildert war.
    Wann wird Vorsatz unterstellt,?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Menno,

      das kommt auf die jeweiligen Umstände an. Von Vorsatz wird in der Regel gesprochen, wenn der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände bestand.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Klaus S. sagt:

    Hallo,
    ich gehe davon aus, dass die Müllwagen der Stadt dort fahren dürfen. Aber wie sieht es mit Forst- und Landwirtschaftlichen Fahrzeugen aus?

    Gruß
    Klaus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Klaus,

      grundsätzlich besagt das Zeichen 253, dass ein Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge über 3,5 t besteht. Ausgenommen sind lediglich Personenkraftwagen sowie Kraftomnibusse.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Ralf sagt:

    Hallo.
    Heute bin ich dummerweise mit meinem 36 zig tonner durch eine Straße gefahren,
    die mit mobilen Schildern auf Baustellenfüssen an der Zufahrt bestückt waren.VZ 253 Zusatz Anlieger frei.
    Auf halber Durchfahrt schaute einAnwohner aus einem Fenster hinaus,und filmte mich dabei.
    Ist das Rechtens?
    Wird das Anerkannt?
    Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralf,

      das wir keine rechtliche Beratung anbieten können, ist uns eine Beurteilung des Sachverhaltes nicht möglich. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, falls Sie einen Bescheid diesbezüglich bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Jan sagt:

    Hallo,

    ich bin vor einigerzeit mit meiner Zugmaschine (zulässiges Gesamtgewicht 44.000to.) versehendlich in einen LKW-Verbot ab 3,5to. mit Anlieger frei reingefahren.
    Durch die hohe Verkehrsdichte übersah ich das erste Schild. Als ich dann in die Strasse abgebogen bin, sah ich dann das 2. Schild und konnte nicht mehr wenden. Dummerweise stand in dieser Strasse ein Blitzer, der das Gewicht kontrolliert.
    Erwartet mich jetzt „nur“die 75€?

  11. Freddy sagt:

    Ich benutztemit dem Lkw 40 t eine Autobahnspur die mit dem Verkehrszeichen 253 gesperrt war,

  12. Andre sagt:

    Hallo,
    Ich bin heute mit meinen 7.5 t in Hagen in einer Straße abgebogen wo lkw verbot war. Dummerweise stand da auch noch ein Blitzer. Leider hatte ich es übersehen. Weil direkt nach ca 300 Meter mein Kunde zum entladen war, könnte ich auch nicht mehr wenden. Was erwartet mich jetzt?? LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andre,

      für das Befahren einer Straße mit Lkw-Verbot kommen in der Regel 75 € Bußgeld auf Sie zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Alex sagt:

    Hallo bussgeldkatalog.org,
    wir haben heute den folgenden Bussgeldbescheid bekommen.
    Welche Strafe wird auf den Fahrer zukommen?
    Für eine kurze Info, wäre ich dankbar.
    Ich denke, es wird mehr als 75 Euro, da ja auch eine Fahrspur gesperrt wurde.

    Sie benutzten mit einem Kraftfahrzeug über 3,5t zul. Gesamtmasse vorsätzlich den Verkehrsbereich, obwohl dieser für Sie durch Zeichen 251 mit Zusatzzeichen „3,5t“ gesperrt war. Der Verkehrsbereich betrifft die Schrankenanlage im Zufahrtsbereich zur Rheinbrücke. Durch das Befahren des für Sie verbotenen Verkehrsbereiches lösten Sie zudem eine Sperrung Ihres Fahrstreifens aus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      seit Ende 2017 wird ein Bußgeld von 500 Euro fällig, außerdem ist mit einem zweimonatigen Fahrverbot zu rechnen. Dies hat das NRW-Landeskabinett beschlossen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Thilo F. sagt:

    Hallo,

    bin leider auch in Hagen mit meinem 40T in die gesperrte Strasse eingefahren, trotz LKW Navi und ich kannte den Kunden in Hagen nicht!
    Heute kam die Anhörung und ich weiss, selber Schuld!
    Nun meine Frage: 75 Euro, aber keinen Punkt, oder???

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thilo,

      benutzten Sie mit einem Kraftfahrzeug über 3,5 t zul. Gesamtmasse (ausgenommen PKW und KOM) den Verkehrsbereich, obwohl dieserfür Sie durch das Zeichen 253 gesperrt war, ist mit einem Bußgeld von 75 Euro zu rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Andreas K. sagt:

    Hallo,
    Ich benutzte eine Straße mit einem LKW 40t die durch das Zeichen 253 (3,5t) gesperrt war. Habe jetzt einen Anhörungsbogen bekommen. Beläuft sich das Bußgeld auf 75 Euro oder 75 Euro und 1 Punkt? Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      benutzten Sie mit einem Kraftfahrzeug über 3,5 t zul. Gesamtmasse (ausgenommen PKW und KOM) den Verkehrsbereich, obwohl dieserfür Sie durch das Zeichen 253 gesperrt war, ist mit einem Bußgeld von 75 Euro zu rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Attila sagt:

    Unser Mitarbeiter befuhr die A59 bei Leverkusen verbotswidrig mit einem Fahrzeug über 3,5t und wurde durch eine Schrankenanlage gestoppt. Jetzt drohen ihm eine Strafe von €500 2 Punkte und 2 Monate Fahrverbot. Ist dies korrekt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Attila,

      gegen Ende 2017 hat das NRW-Landeskabinett eine Erhöhung der Bußgelder in solchen Fällen beschlossen. In Ihrem Fall scheinen Bußgeld und Nebenfolgen korrekt zu sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. ALEX sagt:

    Unser Mitarbeiter befuhr die A59 bei Leverkusen verbotswidrig mit einem Fahrzeug über 3,5t und wurde durch eine Schrankenanlage gestoppt. Jetzt drohen ihm eine Strafe von €500 2 Punkte und 2 Monate Fahrverbot.

    Wollte zu dem Kollegen noch eine Ergänzungsfrage stellen, da Ich den Kollegen weiter oben eher als ein Opfer als Täter sehe und vielen der Kollege wie ihm auch keine Absicht unterstellen kann, es seitdem Ich bin Mitarbeiter der Stadt Leverkusen bzw. Köln und das, dass Problem an den Straßeneinrichtungen liegt.
    Das ist die Beobachtung die aus Studien und sich aus Medien Veröffentlichungen ergeben. Wie kann es sein das im Jahr 2017, innerhalb von 6 Monaten immer noch 190.000 Lkw da durch fahren.

    Welche Möglichkeiten gibt es sich dagegen als Betroffener zu wehren, wenn täglich bzw. durchschnittlich 100 Lkw sich immer noch genau an dieser Stelle verirren:
    Kann man die Beschilderung was die Verkehrseinrichtung betrifft, auch in frage stellen und dagegen Rechtlich vorgehen?
    Diese frage beschäftigt mich sehr weil Ich als Familienvater und Fernfahrer vom Führerschein abhängig bin und es gibt bestimmt Verstöße die man in dieser höhe auch so behandeln und bewerten kann, aber hier wurde irrationell im Bundestag, von verrückten Politikers etwas entschieden, von dem sie überhaupt keine Ahnung haben, denn sonst sollen Sie selber mal LKW fahren.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Fragen zum möglichen Vorgehen kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Marcus sagt:

    Unsere Fahrer hatten letzte Woche ihre Modulschulung

    dort wurde unseren Fahrern vermittelt das bei einem Verstoß gegen das Verkehrszeichen 262 (Verbot für Fahrzeuge über der angegebenen) tatsächlichen Masse ein Bußgeld in höhe von 500 € und 2 Monate fahrverbot verhängt wird.
    Ich finde aber hierzu nichts im Netz.

    Danke für die Unterstützung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcus,

      ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot drohen in folgendem Fall: „Sie beachteten nicht das durch Zeichen 251 mit Zusatzzeichen/265 *) angeordnete Verkehrsverbot, obwohl die Straßenfläche zusätzlich durch Verkehrseinrichtungen gekennzeichnet war“ (Tatbestandsnummer 141742).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Manfred sagt:

    Hallo,ich habe da mal eine kurze Frage,mein Chef hat heute einen Anhöhrungsbogen bekommen wobei er mich als Fahrer natürlich angeben muss da ich ja gefahren bin.
    Verstoß gegen das Durchfahrtverbot: 40 Tonner Durchfahrt verboten ab 7,5 Tonnen mit Zusatz Schild Anlieger Frei, kannte mich in der Gegend nicht aus und wurde dabei Geblitzt.
    Frage: muss ich jetzt auch 75 Euro zahlen oder kann ich mich auf das Schild Anlieger Frei berufen denn meine Ladestelle lag direkt nach der Sperrzone.
    Danke für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manfred,

      in diesem Fall wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Verkehrsrecht. Dieser kann die Situation am besten einschätzen und weiß wie in diesem Fall vorzugehen ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Pepeto sagt:

    Ich bin ausversehen mit 40 Tonnen lkw beim Einen zugelassenen 3.5 tonnen straßen gefahren , was könnte mich erwarten ? Es war voll ausversehen ich bemerkte es erst als.ich drin war, untern der 3.5 tonnen Schild stante noch einen schild wo drauf stande Straßen könnten beschädigt werden

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pepeto,

      haben Sie ein Durchfahrtsverbot missachtet, droht in der Regel ein Bußgeld von 75 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Torsten sagt:

    Wie hoch ist das Bußgelld , wenn man eine Brücke mit einem 12 tonner Lkw überfährt ,die aber mit Durchfahrtsverbot ab 7,5 t gesperrt war.

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