Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 6. September 2019

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Entzug der Fahrerlaubnis? Hinweise zu Sperrfrist, Wiedererteilung, Kosten und Co.

Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern
Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern

Ist ein Verkehrsteilnehmer oftmals zu schnell unterwegs, droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Beide Maßnahmen können jedoch nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen eintreten. Auch wer mehrfach mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, muss ein Fahrverbot oder den Führerscheinentzug befürchten. Eines davon ist jedoch weitreichender, langwieriger und kostenintensiver als das andere.

Die Unterschiede und die Folgen beider Maßnahmen sollen in diesem Ratgeber erklärt werden. Was Sie tun können, wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben, lesen Sie außerdem in diesem Artikel.

FAQ: Führerscheinentzug

Wann kann es zum Führerscheinentzug kommen?

Mögliche Gründe für einen Führerscheinentzug sind Drogen und/oder Alkohol am Steuer, Straftaten im Straßenverkehr oder das Erreichen von acht Punkten auf dem Flensburger Punktekonto.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Führerscheinentzug und Fahrverbot?

Bei einem Führerscheinentzug wird Ihnen die Erlaubnis, ein Kfz im Verkehr zu steuern, generell aberkannt. Bei einem Fahrverbot müssen Sie Ihren Führerschein temporär abgeben, erhalten ihn jedoch in der Regel nach maximal drei Monaten automatisch wieder zurück.

Wie bekomme ich nach einem Entzug meinen Führerschein zurück?

Wurde Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen, erhalten Sie diese nur durch eine Neuerteilung zurück. Innerhalb der meist sechsmonatigen Sperrfrist wird die Behörde keiner Neuerteilung zustimmen. Auch danach müssen Sie in der Regel gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie z. B. das Bestehen einer MPU.

Spezifische Ratgeber zum Thema Fahrerlaubnisentzug:

Informationen zum Führerscheinverlust

Wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben oder er Ihnen gestohlen wurde, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Führerscheinverlust, wie und wo Sie einen neuen Führerschein beantragen können.

Führerscheinentzug versus Fahrverbot

Wer ein besonders schweres Vergehen im Straßenverkehr begeht oder mehrfach einen Fehltritt verursacht, muss in der Regel mit diversen Maßnahmen rechnen, die das deutsche Straßenverkehrsrecht regelt. Die beiden schwersten Maßnahmen im Verkehrsrecht sind das Fahrverbot und der Entzug der Fahrerlaubnis. Am Rande soll hier auch der Freiheitsentzug als Folge von schweren Vergehen im Strafrecht erwähnt werden, welcher auch als Maßnahme im Rahmen des Straßenverkehrs angeordnet werden kann.

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Diese Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Außerdem dienen sie der Verkehrserziehung der Verkehrsteilnehmer und sollen durch ihre besondere Schwere abschrecken. Die Strafen sind besonders für Vielfahrer ärgerlich, welche aus beruflichen Gründen auf das Fahrzeug angewiesen sind. Dennoch sind die Maßnahmen unerlässlich für das reibungslose Verhalten im Straßenverkehr.

Das Fahrverbot

Der größte Unterschied vom Fahrverbot zum Entzug der Fahrerlaubnis ist die zeitliche Begrenzung auf 3 Monate. Das Fahrverbot ist auf die Zeiträume einen Monat, 2 und 3 Monate beschränkt.

Ein Fahrverbot kann nur mindestens für einen Monat und höchstens für 3 Monate verhängt werden.

Sie müssen zwar auch Ihren Führerschein abgeben, jedoch ist die Wiedererteilung hier einfacher gestaltet. Nachdem Ihnen ein Delikt zur Last geworfen wird, weshalb ein Fahrverbot verhängt wird, haben Sie in der Regel 2 Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Geschieht dies nicht, werden der Bußgeldbescheid und das damit verhängte Fahrverbot rechtskräftig. Prinzipiell haben Sie vier Monate Zeit, um den Führerschein abzugeben. Diese Vier-Monats-Frist besteht jedoch nur, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre nicht schon einmal Ihren Führerschein verloren haben. Das Dokument muss bei der im Bußgeldbescheid genannten Stelle abgegeben werden. Dies kann eine zuständige Behörde oder auch die hiesige Polizeidienstelle sein. Wer nicht von der Vier-Monats-Frist Gebrauch machen kann, muss seinen Fahrausweis direkt nach der Rechtskraft der Bußgeldentscheidung abgeben.

In der Zeit des Fahrverbots darf kein Fahrzeug bedient werden. Auch Mofas, für die kein Fahrausweis benötigt wird, dürfen nicht gefahren werden. Sollten Sie dies dennoch tun und Sie werden kontrolliert, können Sie mit

  • einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr,
  • einer Geldstrafe oder
  • dem Entzug der Fahrerlaubnis

rechnen.

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen

Der Fahrausweis kann nach Ablauf des Fahrverbots per Post, also per Nachnahme, verschickt werden. Dieses Verfahren ist aber mit einer Gebühr für den Versand verbunden. Die zweite Möglichkeit ist, den Fahrausweis direkt bei der Behörde bzw. Institution abzuholen, bei welcher er auch abgegeben wurde.

Der Führerscheinentzug

Das Gegenteil zum Fahrverbot bildet der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Maßnahme wird auch Führerscheinentzug genannt, obwohl es juristisch richtig ist, von einer Führerscheinabgabe zu sprechen. Der Entzug der Fahrerlaubnis definiert die “Aberkennung” der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen geschehen, wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, schwere Unfallflucht oder aufgrund der Punkteüberschreitung im Fahreignungsregister.

Beim Fahrverbot wird der Fahrausweis, also das Dokument per se, abgegeben. Der Führerscheinentzug oder Führerscheinverlust definiert das “Abgeben” der Erlaubnis, Fahrzeuge führen zu dürfen.

Der Führerscheinentzug wird durch ein Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Sobald das Urteil rechtswirksam ist, ist der Fahrausweis ungültig. Er wird entweder von den zuständigen Beamten einbehalten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit versehen. Zusätzlich wird eine Sperrfrist verhängt. Diese beträgt mindestens 6 Monate und definiert den Zeitraum, in dem keine neue Fahrberechtigung beantragt werden darf. Etwa 3 Monate vor Ablauf der Frist darf der Verkehrsteilnehmer einen Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Jedoch kann sie in der Regel nicht ohne weiteres wieder erlangt werden. Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Bedingungen. Diese sind als Voraussetzungen zu verstehen, welche erfüllt sein müssen, damit die Fahrberechtigung wieder erlangt werden kann. Als Beispiele sind hier eine MPU, also eine medizinisch-psychologische Untersuchung, oder eine Nachschulung für die jeweiligen Führerscheinklassen zu nennen.

Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien eingeordnet:

  1. Entzug der Fahrerlaubnis per Gericht: Nach einer Verkehrsstraftat wird eine Sperrfrist verhängt. Nach Ablauf kann die Fahrberechtigung neu beantragt werden.
  2. Entzug der Fahrberechtigung per Führerscheinstelle: Nach einem schweren Vergehen im Straßenverkehr, beispielsweise nach dem Erreichen der Höchstpunktzahl in Flensburg, prüft die Führerscheinstelle etwaige Bedingungen, unter denen die Neuerteilung geknüpft ist.

Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen
Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen

Die Beamten können den Fahrausweis bereits vorläufig einbehalten, wenn die Beamten “Gefahr in Verzug” sehen. Dieser Begriff kommt aus dem Verfahrensrecht und bezeichnet die Befugnis der zuständigen Behörden, den Führerschein vorläufig zu entziehen, wenn sie der Meinung sind, dass ein Schaden eintreten würde. In diesen Fällen kommt es häufig zum vorläufigen Führerscheinverlust:

  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort mit Tötung oder schwerer Verletzung eines Menschen oder Verursachung eines bedeutenden Schadens an fremdem Eigentum
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Vollrausch

Führerscheinentzug: Ab wann ist der “Lappen” weg?

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann aus verschiedensten Gründen angeordnet werden. In diesem Kapitel werden die meisten Gründe aufgezählt. Außerdem sollen hier auch die möglichen Folgen erläutert werden, damit Sie rechtzeitig wissen, was auf Sie zukommt.

Drogen und Alkohol: Führerscheinentzug

Wer Alkohol trinkt und sich an Steuer eines Fahrzeugs setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund führte der Bund empfindliche Strafen für dieses Vergehen ein. Die höchste Maßnahme ist der Führerscheinentzug wegen Alkohol.

Die Promillegrenze liegt zwar bei einem Wert von 0,5. Gefährdet eine Person jedoch den Verkehr und andere Teilnehmer, kann sie bereits ab 0,3 Promille zur Rechenschaft gezogen werden. Neben einer Freiheits- oder Geldstrafe ist auch die Entziehung der Fahrberechtigung eine mögliche Folge des Vergehens.

Die absolute Fahruntüchtigkeit ist gesetzlich bei einem Wert von mehr als 1,1 Promille gegeben. Hier droht sofort der Führerscheinentzug bei Alkohol.

Wiederholungstäter müssen mit höheren Strafen rechnen, auch wenn nur geringe Mengen an Alkohol im Blut nachgewiesen werden.

Die Folgen einer Fahrt unter Alkohol und Drogen sind häufig die Teilnahme an einer MPU und/oder der Führerscheinverlust. Die Themen Cannabis und Führerschein werden auch oftmals in Verbindung gebracht, wenn es darum geht, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall und die hiesigen Behörden an. Es kann nicht pauschal gesagt werden, was bei welcher Menge von Drogen im Körper angeordnet wird.

Der Führerscheinentzug wegen Alkohol droht nur bei besonders schweren Vergehen oder Wiederholungstätern. In der Regel wird “nur” ein Fahrverbot verhängt. Beim Führerscheinentzug wegen Drogenbesitz oder Konsum ist dies jedoch anders. Hier kommt es häufiger zu dieser schwerwiegenden Maßnahme.

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer
Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Zusätzlich kann zur Wiedererlangung des Führerscheins, also wenn Sie Ihren Führerschein verlieren, ein sogenannter Abstinenznachweis gefordert werden. Hierbei müssen Sie in einem bestimmten Zeitraum, regelmäßig zu Tests, um nachzuweisen, dass Sie keine Drogen oder Alkohol konsumiert haben.

Fahrverbote werden im Gegensatz zum Führerscheinentzug wegen Alkohol bereits ab dem ersten Verstoß gegen die Promillegrenze verhängt. Hierbei handelt es sich um ein Fahrverbot von einem Monat. Beim zweiten und dritten Vergehen muss bereits mit einem Fahrverbot von 3 Monaten gerechnet werden. Die Staffelung der Fahrverbote ist bei Drogen am Steuer gleich.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. Hier werden in der Regel “nur” Fahrverbote ausgesprochen. Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen. Besonders hart trifft es Wiederholungstäter.

Fahrverbote werden ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 41 km/h außerorts und mindestens 31 km/h innerorts verordnet.

Die Fahrverbote dauern einen bis 3 Monate. Folgende Staffelung gibt es dabei:

Dauer des Fahr­verbotsInnerorts - Führer­schein­ent­zug abAußerorts - Führer­schein­ent­zug ab
1 Monat31 km/h41 km/h
2 Monate51 km/h61 km/h
3 Monate70 km/h70 km/h

Zusätzlich kann ein Fahrverbot verhängt werden, wenn ein Fahrzeugführer an illegalen Autorennen teilnimmt. Das Bußgeld bei diesem Vergehen liegt bei 400 Euro.

Wiederholungstäter werden besonders hart bestraft. Grundsätzlich gilt: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreitet, muss den Fahrausweis für einen Monat abgeben. Bekommen Sie aufgrund des Bußgeldkatalogs für eines der beiden Vergehen ein Fahrverbot, wird dies um einen Monat verlängert. Der Zeitraum von einem Jahr beginnt mit dem ersten Vergehen über 26 km/h.

Grundsätzlich ist der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ärgerlich. Vielfahrer bzw. Fahrer, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, trifft dies jedoch am härtesten. Was also tun, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll?
Oftmals kann von einem Führerscheinentzug bei zu hoher Geschwindigkeit abgesehen werden. Dies ist jedoch abhängig vom jeweiligen Gericht und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden. Sollten Sie also Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt im Verkehrsrecht dringend zu empfehlen. Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei welchen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen:

  • Augenblickversagen: Ein sonst konzentrierter Fahrer hat für eine kurze Zeitspanne den Verkehr und seine Regeln außer Acht gelassen.
  • Existenzgefährdung: Kraftfahrer, die selbstständig sind, also ein eigenes Unternehmen besitzen, brauchen den Fahrausweis, um das Unternehmen weiterführen zu können.
  • Arbeitsplatzgefährdung: Fahrer, welche sich in einer Beschäftigung befinden, droht der Verlust der Arbeitsstelle und der Existenz, wenn der Führerschein verloren wird.
  • Zeitablauf: Liegt ein langer Zeitraum zwischen Vergehen und Gerichtsurteil kann vom Fahrverbot abgesehen werden bzw. das Fahrverbot verkürzt werden. Der Zeitraum liegt in der Regel bei 2 Jahren. Dieser Fall ist jedoch nur wirksam, wenn der Fahrer die lange Verfahrensdauer nicht selbst herbeigeführt hat.
  • Notstandssituation: Manchmal kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden, wenn der Fahrer eine notstandsähnliche Situation zu befürchten hatte. Als Beispiel ist hier etwa eine persönliche oder berufliche Ausnahmesituation zu nennen: Ein Taxifahrer wurde von einem Gast genötigt, sich zu beeilen und wurde vom Fahrverbot freigesprochen.
  • Umstand: Wenn der Fahrer aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen wurde. Hier sind Fälle anzuführen, in denen der Richter “Gnade” walten ließ, weil die betroffene Person eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin ist, welche auf einem Dorf lebt und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln in die nächstgrößere Stadt fahren muss.
  • Tatumstände: Der Fahrer hat die Tat aufgrund von besonderen Umständen im Einzelfall begangen. Dies kann beispielsweise ein Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sein, welcher im Einzelfall schneller fahren musste. Bei dieser Fallgruppe muss es sich um einen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft handeln.
  • Verbotsirrtum: Liegt ein vermeidbarer Verbotsirrtum vor, kann vom temporären Führerscheinverlust abgesehen werden. Als Beispiel sei hier eine verwirrende Beschilderung zu nennen. Wenn also nicht deutlich wird, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, kann oftmals von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden.
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen

Diese Fallgruppen haben sich oftmals “bewährt”, jedoch kann hier nur im Einzelfall entschieden werden. Aus diesem Grund sind sie nicht die Regel. Gelegentlich entscheiden Gerichte zu Gunsten des Verkehrssünders, wenn er einen bestimmten Beruf wie Arzt oder Anwalt ausübt. Dennoch gibt es auch viele Urteile, die dies wieder verneinen würden. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass ein Anwalt zurate gezogen wird. Erst mit seiner Beratung können die Chancen beim Entgehen des Fahrverbots erhöht werden.

Neben diesen Fallgruppen haben sich auch weitere Methoden bewährt. Nimmt der Fahrer beispielsweise an einem Aufbauseminar teil, kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden. Dies geschieht in der Regel nur im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen, die der Kraftfahrzeugfahrer ergreift. Ist zusätzlich eine Besserung des Verhaltens im Straßenverkehr zu erkennen, kann auch hier der Führerschein nicht verloren werden.

Die Chancen auf ein Absehen sind besonders hoch, wenn der Temposünder zum ersten Mal von einem möglichen Führerscheinverlust betroffen ist. Die Chancen sinken, wenn der Fahrer bereits das beispielsweise dritte Fahrverbot zu befürchten hat.

Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat, zu fahren. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw verliert. Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt. Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Absehen vom Fahrverbot immer eine Bußgelderhöhung zur Folge hat.

Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll das für den betreffenden Tatbestand als Regelsatz vorgesehene Bußgeld angemessen erhöht werden.(§ 4 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung)

Führerschein verloren nach dem Rotlichtverstoß

Auch ein Rotlichtverstoß stellt ein besonders schweres Verkehrsvergehen dar. Beim Überfahren einer roten Ampel können Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Fahrradfahrer oder Fußgänger entstehen. Aus diesem Grund werden bei diesem Vergehen auch Fahrverbote verhängt. Wer eine rote Ampel überfährt und dadurch eine Gefährdung darstellt, kann mit einem Führerscheinentzug von einem Monat bestraft werden. Diese Regelung gilt bereits bei einem Rotlichtverstoß, bei dem die Ampel unter einer Sekunde rot anzeigte.

Von einer Gefährdung wird nach deutschem Recht gesprochen, wenn der Tatverursachende “dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet” (§ 315c Strafgesetzbuch). Von letzterem wird gesprochen, wenn der Wert der Sachbeschädigung in der Regel 750 Euro übersteigt.

Wird eine Ampel überfahren, welche schon länger als eine Sekunde rot anzeigte, können in manchen Fällen sogar eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren und die Entziehung der Fahrberechtigung die Folge sein. Hier kommt es jedoch auf die Schwere der Tat an, nach der beurteilt wird, welche Folge der Fahrer zu befürchten hat und ob der Führerschein verloren wird.

Auch hier hat der Fahrer, dem die Fahrerlaubnis entzogen werden soll, Optionen, um diesem zu entgehen. Die größte Fallgruppe stellt hier das Augenblickversagen dar. Es sind Gerichtsurteile bekannt, bei dem der Angeklagte beweisen konnte, dass er in Folge von

  • Irritationen,
  • Verwechselungen oder
  • zeitweiliger, einfach fahrlässiger Unaufmerksamkeit wegen einer Ablenkung

gehandelt hat. Die Chancen bei diesen Fällen steigen, wenn die Zeiträume zwischen dem Aufleuchten des roten Lichts und dem Überfahren der Haltelinie größer werden. Hier geht das Gericht davon aus, dass der Fahrzeugführer nicht grob pflichtwidrig handelte, sondern wegen der eben genannten Folgen den Rotlichtverstoß verursachte.

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Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß
Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß

Das Bayrische Oberlandesgericht urteilte jedoch bei einem Fall, bei dem der Angeklagte Fahrer blindlings dem Vordermann folgte und so über die rote Ampel fuhr, dass hier nicht von einem sogenannten Mitzieheffekt ausgegangen werden kann. Das bedeutet, dass bei diesem Grund dennoch der Fahrausweis entzogen werden kann.

Eine beliebte Rechtfertigung für das Überfahren einer roten Ampel ist der Umstand der Blendung infolge von Sonnenstrahlung oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs in der Dunkelheit. Diverse Gerichtsurteile deuten darauf hin, dass bei diesem Grund nicht von einem Fahrverbot angesehen werden kann. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit der umliegenden Gegebenheiten anzupassen haben.

Führerscheinentzug in der Probezeit

Auch in der Probezeit kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies geschieht in der Regel, wenn 3 A-Verstöße bzw. 6 B-Verstöße begangen werden.

Ein A-Verstoß ist ein schwerwiegendes Vergehen, welches beispielsweise Unfallflucht, Nötigung oder Alkohol am Steuer sein kann. B-Verstöße hingegen sind weniger schwerwiegende Vergehen: abgefahrene Reifen, Parkverstöße oder Handy am Steuer. Die Reihenfolge, damit Fahranfänger ihren Führerschein verlieren, ist wie folgt:

A-Verstoß → 1. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit (Verlängerung der Probezeit) → 2. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinverlust

2 B-Verstöße (Verlängerung der Probezeit) → 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit → erneute 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinentzug

Nach der Entziehung der Fahrberechtigung wird eine Sperrfrist verhängt. Diese kann von 6 Monate und 5 Jahre andauern. Etwa 3 Monate vor Ablauf der Frist kann der Fahrausweis wieder erteilt werden. Ob dann eine erneute Fahrschulausbildung absolviert werden muss oder an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung sowie einem Aufbauseminar teilgenommen werden muss, ist vom Einzelfall abhängig.

Wird die Fahrberechtigung wieder erlangt, beginnt die Probezeit von neuem. Begeht der Fahranfänger dann Verkehrsvergehen können die Strafen in der Regel höher als gewöhnlich ausfallen. Neben dem Führerscheinentzug in der Probezeit kann es auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Der Führerschein kann auch verloren werden, wenn ein Fahranfänger nicht am Aufbauseminar teilgenommen hat. Dann geht das Gesetz davon aus, dass er nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Nach der Sperrfrist muss die Fahrberechtigung neu beantragt werden.

Der Führerscheinentzug bei Straftaten

Wir wollen möglichst früh kriminelle Karrieren stoppen. Mit dem Entzug der Fahrberechtigung treffen wir die Heranwachsenden, die gerade die Freiheit der eigenen Mobilität erleben, empfindlich und regen zum Nachdenken an. (Hans-Peter Uhl, CSU, im Interview mit der Tageszeitung “Die Welt”)

Als Alternative zur Freiheits- und Geldstrafe wollen die CDU/CSU und SPD den Führerscheinverlust künftig auch bei Straftaten durchsetzen. So könnten Menschen, die einen Diebstahl begehen, bald ihre Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Die Diskussion befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium. Der Führerschein kann also nicht verloren werden, wenn Fahrer eine Straftat begehen.

Über 8 Punkte: Führerscheinentzug

Ergeben sich acht oder mehr Punkte, gilt der Inhaber einer Fahrberechtigung als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und die Fahrerlaubnis ist zu entziehen. (§ 4 Absatz 5 Straßenverkehrsgesetz)

Infolge der Änderung der Gesamtpunktzahl für das Fahreignungs-Bewertungssystem kann ein Fahrzeugführer nun insgesamt 8 Punkte erhalten, bis der Fahrausweis und die Fahrberechtigung entzogen werden. Diese Maßnahme der Punkteerlangung soll der Verkehrserziehung dienen und zielt auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen der Fahrer ab. Studien einiger europäischer Länder zeigten, dass die Punktesysteme erst dann wirksam sind, wenn den Fahrern am Ende die Fahrberechtigung entzogen werden kann.

Bevor es zum Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kommt, muss die zuständige Behörde eine Ermahnung (bei 5 Punkten) und eine Verwarnung (bei 7 Punkten) verschicken. Wird nach der Verwarnung dann ein weiterer Punkt im Fahreignungsregister erlangt, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. Hier bei spielt das Tattagprinzip eine entscheidende Rolle.

Sollten Sie die 6-Punktegrenze überschreiten, ohne dass Sie eine Ermahnung erhielten, muss der Punktestand auf 5 reduziert werden. Gleiches gilt bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhalten Sie keine Verwarnung vorher, wird Ihr Punktestand auf 7 Punkte herabgesetzt.

Sollten Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen, werden die Punkte nicht verschoben. Sie gelten trotzdem ab dem Tag, an dem das Vergehen begangen wurde.

Nachdem ein Autofahrer 8 Punkte erreicht und den Führerschein verloren hat, folgt die Sperrfrist. In dieser Zeit darf er keine neue Fahrberechtigung beantragen. Sollten Sie in diesem Zeitraum dennoch ein Fahrzeug führen, gilt dies als Fahren ohne Fahrerlaubnis und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Jedoch können Sie nach dem Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge bedienen:

  • motorisierte Krankenfahrstühle für körperlich behinderte Personen mit Elektroantrieb, einer Leermasse bis zu 300 kg (inklusive Batterien), einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 500 kg, einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 15 km/h und einer maximalen Breite von 1,10 m sowie
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler, welche für die Land-und Forstwirtschaft bestimmt sind und nicht mehr als 6 km/h erreichen sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, welche mit Holmen gelenkt werden

Zusätzlich zu diesen Fahrzeugen können Sie trotz Führerscheinentzug noch weitere führen. Es gibt Fahrzeuge, welche mit einer gültigen Prüfbescheinigung gefahren werden dürfen. Die Voraussetzung der Prüfbescheinigung bilden eine Ausbildungsbescheinigung (wird nach einer gewissen Anzahl an Fahr- bzw. Theoriestunden in einer Fahrschule erlangt) und eine Theorieprüfung. Damit können Sie folgende Fahrzeuge führen:

  • Mofas, also einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor (auch ohne Tretkurbeln) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn von 25 km/h,
  • zweispurige und elektrisch angetriebene Mobilitätshilfen, welche durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden, sogenannte Segways,
  • Krankenfahrstühle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 10 km/h

Die Sperrfrist beim Führerschein

Nach einem Führerscheinentzug beginnt in der Regel die Sperrfrist vom Führerschein. In diesem Zeitraum darf der Verkehrssünder keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Die Länge der Sperrfrist hängt vom individuellen Fall ab. Die Sperrfrist vom Führerschein wurde eingeführt, damit ein Betroffener, der charakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann. Das Strafgericht gibt also eine Prognose ab, welche Zeit der Angeklagte benötigt, damit eine Besserung aus seinem Verhalten zu erkennen ist. Die Sperrfrist dauert im Durchschnitt etwa 9 bis 11 Monate.

Nach Ablauf der Sperrfrist vom Fahrausweis wird dieser nicht direkt wieder zugestellt. Er muss neu beantragt werden. Weiter können noch zusätzliche Maßnahmen bzw. Voraussetzungen anfallen, welche der Fahrer erfüllen muss.

Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen
Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen

Das zuständige Führerscheinamt prüft dann in eigener Verantwortung, was der Angeklagte benötigt, um seinen Fahrausweis wiederzuerlangen bzw. ob der Betroffene die erforderliche Fahreignung zurückerlangt hat, um ein Fahrzeug bedienen zu dürfen.

Wurde der Fahrausweis bereits vor der Gerichtsverhandlung entzogen, also konnte der Autofahrer in der Zeit keinen Gebrauch von seiner Fahrerlaubnis machen, wird die verbleibende Sperrfrist demnach definiert. Setzt der Richter beispielsweise eine Sperrfrist von 12 Monaten an und die Zeit zwischen dem Führerscheinentzug und dem Gerichtsurteil betrug 6 Monate, muss der Beklagte noch eine Sperrfrist von weiteren 6 Monaten abwarten. Der Zeitraum der vorläufigen Sicherstellung des Fahrausweises wird bereits beim Urteil berücksichtigt.

Die Sperrfrist beginnt in der Regel an dem Datum, an dem das Gericht zum letzten Mal den Sachverhalt des Betroffenen prüfte. Dieser Tag ist für den Anfang der Sperrfrist festgesetzt:

  • Verfahren wurde vor dem Amtsgericht beendet: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung
  • Verfahren wurde mit der Rechtskraft eines Strafbefehls beendet1: Datum des Erlasses des Strafbefehls
  • Verfahren wurde in der Hauptverhandlung in einer Berufungsinstanz beendet2: Datum, an dem das Berufungsurteil gesprochen wurde
  • Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil wurde zurückgenommen: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung

1: Dies ist der Fall, wenn kein Einspruch eingelegt wurde bzw. ein eingelegter Einspruch zurückgenommen wurde.
2: In diesem Fall wird die Sperrfrist im Berufungsgericht neu festgesetzt. Zwar wird die vorhergehende Zeit des Führerscheinentzugs in der Regel berücksichtigt, jedoch muss eine Sperrfrist mindestens 3 Monate betragen. So kann es möglicherweise passieren, dass die restliche Sperrfrist auf mindestens 3 Monate verlängert wird.

Die letzte Tatsachenentscheidung des Gerichts wird außerdem bereits zur Sperrfrist vom Führerschein mitgezählt. Erlässt das Gericht das Urteil an einem 16. eines Monats, endet die Sperrfrist am 15. eines Monats.

Ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Die Zeit begründet sich darin, dass die Bearbeitungszeit eines Antrags bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde in der Regel sehr hoch ist.

Laut § 69a Strafgesetzbuch kann die Sperrfrist mindestens 6 Monate und höchstens 5 Jahre betragen.

Das Mindestmaß der Sperre beträgt ein Jahr, wenn gegen den Täter in den letzten drei Jahren vor der Tat bereits einmal eine Sperre angeordnet worden ist. (§ 69a Absatz 3 StBG)

Die isolierte Sperrfrist

Wenn eine Fahrerlaubnis nicht entzogen werden kann, wird von einer isolierten Sperrfrist gesprochen. Das bedeutet, wenn der Betroffene keine Fahrberechtigung besitzt, kann ihm dennoch eine Sperrfrist verhängt werden. Dies geschieht immer dann, wenn die Fahrerlaubnisbehörde davon ausgeht, dass die Person eine gewisse Zeit warten muss, um eine Fahrberechtigung beantragen zu können.

Die lebenslange Sperrfrist

In manchen Fällen kann die Sperrfrist lebenslang andauern. Dies ist jedoch sehr selten und wird in Folge von diesen Straftaten verhängt:

  • regelmäßige Trunkenheitsfahrten
  • das Auto wird als Waffe für Straftaten wie zum Beispiel Überfälle genutzt
  • Fahren trotz mehrerer Führerscheinsperrfristen
  • Fahrer ist notorischer Straftäter wie beispielsweise Drängler oder Raser
  • Fahrer reagiert aggressiv auf andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Schläger

Nach Paragraph 69a Strafgesetzbuch kann die lebenslange Sperrfrist immer dann verhängt werden, “wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht”.

Die Sperrfristverkürzung

Nach der Sperrfrist kann der Führerschein beantragt werden
Nach der Sperrfrist kann der Führerschein beantragt werden

Eine verkürzte Sperrfrist ist dann ratsam, wenn Sie beruflich auf den Fahrausweis angewiesen sind. Diverse Institutionen bieten eine Sperrfristverkürzung an. Aber Vorsicht: Nicht an allen Gerichten kann diese erwirkt werden, wenn nicht Schulungsmaßnahmen ergriffen worden sind. Aus diesem Grund ist ein Anwalt zu empfehlen, welcher Auskunft darüber geben kann, bei welchem Gericht die Erfolgschancen hoch sind.

Die Verkürzung der Sperrfrist hängt davon ab, welche Schulungsmaßnahmen Sie ergriffen haben, um dem Gericht eine Besserung des Verhaltens präsentieren zu können. Meist kann die Sperrfrist mit geeigneten Maßnahmen um bis zu 3 Monate verkürzt werden. Hierbei ist es ratsam, rechtzeitig mit einem Anwalt oder dem Gericht über das Vorhaben der Sperrfristverkürzung zu sprechen. Die Möglichkeit einer Verkürzung wird danach geprüft.

Die Sperrfrist kann aufgehoben werden, wenn sie mindestens 3 Monate betragen hat. Nach Paragraph 69a Absatz 7 kann sie nach mindestens einem Jahr verkürzt werden, wenn der Betroffene in den letzten 3 Jahren bereits eine Sperrfrist angeordnet bekam.

Führerschein zurück mit der Wiedererteilung

Nach dem Führerscheinentzug folgt die Sperrfrist. Ist diese erfolgreich absolviert, kann die Fahrberechtigung wiedererteilt werden. Dies darf bereits 3 Monate vor Ablauf der Frist geschehen. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft nach Empfang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eventuelle Maßnahmen, die der Fahrer erfüllen muss, um erneut einen Fahrausweis erwerben zu können.

In Ausnahmefällen kann die Fahrerlaubnisbehörde eine erneute Fahrerlaubnisprüfung nach § 20 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) anordnen. Dies kann geschehen, sobald die Behörde der Meinung ist, dass der Betroffene keine erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten mehr nach dem Führerscheinentzug besitzt.

Das Ende der Sperrfrist bedeutet also nicht automatisch die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Dies kann erst mit einem Antrag auf Wiedererteilung der Fahrberechtigung geschehen. Dazu müssen Sie den erforderlichen Antrag bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen. Diese prüft dann, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Fahrausweis wiederzubekommen. Meist ist dies die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese fällt in der Regel an, wenn Sie den Führerschein verloren haben, weil Sie die Höchstanzahl an Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg erreicht haben. Ist die Fahrerlaubnis entzogen worden, weil der Betroffene an einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit leidet, muss zusätzlich ein Abstinenznachweis erbracht werden.

Ob für Sie eine MPU notwendig wird, um den Fahrausweis durch eine Wiedererteilung zurückzubekommen, hängt vom individuellen Fall ab. Sie sollten daher mit Ihrem Anwalt oder der Fahrerlaubnisbehörde in Kontakt treten. Der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann stattgegeben werden, wenn die Maßnahmen erfolgreich absolviert wurden. Die Kosten und notwendigen Unterlagen müssen auch bei der entsprechenden Behörde abgefragt werden, da auch dies abhängig vom Bundesland ist.

Führerschein zurück ohne MPU?

Die MPU ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese nicht zahlen kann bzw. ein negatives Gutachten erhält, kann auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Laut Gesetz wird die Verjährung mithilfe von Tilgungsfristen erreicht. Laut Paragraph 29 der StVG besitzt jede Straftat oder Ordnungswidrigkeit eine Tilgungsfrist. Läuft diese ab, darf die Tat, die zur Sperre geführt hat, dem Betroffenen nicht mehr vorgeworfen werden.

Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist. Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol- und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU
Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU

Ein Betroffener muss sich das folgendermaßen vorstellen: Das Vergehen wird in einer Akte gesammelt. Beim Führerscheinentzug wird dieses Dokument noch zusätzlich in der Akte verwahrt. Fallen Sie bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung durch bzw. erhalten ein negatives Gutachten, wird auch dieses in der Akte gespeichert. Alle Unterlagen, welche sich hier befinden, können dem Fahrer angelastet werden. 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust tritt die Verjährung bzw. Tilgungsfrist ein. Diese bewirkt, dass die Akte in der Regel gelöscht wird. Das bedeutet, die Fahrerlaubnisbehörde kann Ihnen keine MPU mehr anordnen, da sie praktisch nichts mehr über das Vergehen weiß. Natürlich ist dieses System in der Realität etwas komplexer, dennoch soll es die Sachlage für Verbraucher skizzieren.

Wie also funktioniert das Verfahren: Führerschein zurück ohne MPU? Die 10-jährige Tilgungsfrist hat verschiedene Starttermine, sodass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintreten kann:

  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Start am Tag des ersten Urteils
  • bei Entziehung, Versagung oder Verzicht der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Neu-)Erteilung der Fahrerberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen Ordnungswidrigkeiten: Startdatum ist der Tag der Rechtskraft des Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Start der Frist am Tag der Ausstellung der Bescheinigung/beim Verzicht auf die Fahrberechtigung: Frist beginnt am Tag des Zugangs der Verzichterklärung bei der Behörde

Von einer Versagung wird immer dann gesprochen, wenn die Fahrberechtigung aufgrund von einer Erkrankung oder Behinderung entzogen wird. Die Fahrberechtigung geht in diesem Fall davon aus, dass der Betroffene nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet ist.

Die Anordnung der MPU selbst kann nicht verjähren. Jedoch verjährt das Vergehen, weswegen die MPU angeordnet wurde. In der Regel beginnt also die Verjährung nach dem Führerscheinentzug erst mit der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, spätestens jedoch fünf Jahre nach der beschwerenden Entscheidung des Gerichts bzw. der Rechtskraft dieser.

Die Tilgungsfrist dauert also maximal 15 Jahre und beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung. Nach dieser Zeit kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dann keine MPU mehr anordnen. In manchen Fällen ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung abgelegt werden muss, da die Behörde davon ausgeht, dass der Fahrer nach dieser langen Zeit keine Kenntnisse mehr über das Fahren besitzt.

Der Betroffene darf während dieser Zeit jedoch keine neuen Verstöße begehen. Ist dies der Fall kann sich die Tilgungsfrist verlängern. Sollten Sie vor dem Ablauf der 15 Jahre einen neuen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen, werden Sie zur MPU aufgefordert. Wird die Frist für die MPU nicht eingehalten, versagt Ihnen die Behörde den Fahrausweis und die Tilgungsfrist beginnt von vorn.

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828 Kommentare

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  1. dirk sagt:

    Habe 2004 meinen Führerschein weggenommen bekommen für zehn Monate. Kurz vor Ablauf der Sperre sollte ich eine Mpu machen und bin durchgefallen. Wie und wann bekomme ich den jetzt wieder da sind jetzt elf Jahre vergangen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      wenden Sie sich mit dieser Anfrage an Iher örtliche Führerscheinzulassungsstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Timmm sagt:

      Hallo habe 2001 mein Führerschein verloren und bin 3 Monte vor Ablauf der 15 Jahre ohne Führerschein gefahren was erwartet mich wenn ich versuche mein Lappen zurückzuholen

  2. Jürgen sagt:

    hallo habe mein Führerschein seit 2002 weg Laut Gericht 2003.
    Habe nie eine MPU gemacht .
    Wann kann ich den führerschein wieder beantragen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      die Rechtslage hierzu ist sehr kompliziert; einheitliche Aussagen hierzu lassen sich nicht machen. Suchen Sie eine MPU-Beratung auf und schildern Sie Ihren Fall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Mika sagt:

      Einfach die Verjährungsfrist von 15 Jahren abwarten.Danach Antrag auf Neuerteilung stellen.

      • Karl B. sagt:

        ES IST SEHR WICHTIG DIE 15 JAHRE MIND ABZUWARTEN SONST GEHT DER GANZE SCH——– VO VORNE LOS BEI MIR HATS FUNKTIONIERT ABER MUSSTE DIE FÜHRERSCHEIN PRÜFUNG ABLEGEN JETZT HABE ICH NUR NOCH KLASSE B NIX MIT 7:5 TO

        • Thomas M. sagt:

          Hallo,

          habe seit 1998 keinen Führerschein mehr. Jetzt soll ich alles nochmal neu machen ?
          Für was ich habe doch einen Führerschein,also warum nochmals 3000,- ausgeben für alles.

  3. Karl Kox sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe meinen Führerschein am 06.10.2012 verloren. Habe einen Unfall. Ich bin seit September 2014 an der einjährigen Abstinenz per Haaranalyse auf Alkohol und Drogen dran. Bei dem Unfall selbst gab es keine Personenschäden.

    Eben habe ich von einem Bekannten erfahren, dass es sein kann das ich den Führerschein, selbst wenn ich due MPU bestehe, neu machen muss.

    Was ist da dran?

    Ich habe erst im Januar 2014 erfahren, dass ich eine MPU machen muss.
    Ich war noch nie auffällig und bin auch nicht vorbestraft.

    Vielen Dank für ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karl,

      die Fahrerlaubnisbehörde prüft bei jedem Vorfall, bei dem sie eine MPU anordnet, ob der Fahrer die Sicherheit im Straßenverkehr gefährdet und unter welchen Umständen es vielleicht nicht mehr der Fall ist. In Ausnahmefällen kommt sie zu dem Entschluss, der Fahrer eine erneute Fahrschulprüfung ablegen muss, um seinen Führerschein wieder zu erlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. andrea sagt:

    hi , habt ihr rat?

    Ich hab rechtskräftigen Bußgeldbesch. der zentralen Bußgeldstelle artern
    wegen Ordnungswidrigkeit(en) §24a Abs. 2, 3 §25 StVG : 242BKat; §4 Abs. § BKatV
    wird gegen mich 1. eine Geldbuße (§ 17 OWiG )
    2…. Kosten des Verfahrens …….
    Ein Fahrverbot für die Dauer von 1Monat angeordnet.
    Es handelt sich um ein Regelfall nach §4 Abs 3BKatV daher war ein Fahrverbot anzuordnen.
    zahl der Punkte gemäß bußkatalog :2
    Heute flattert von der Fahrerlaubnisbehörde eine Anhörung zum Entzug meiner Fahrerlaubnis gemäß Thür. Verwaltungsver-fahrengesetzes ein. Anlage ist eine Verzichtserklärung die ich ausfüllen soll um der kostenpflichtigen Entziehung wegen der ordnungswidrigkeiten des Bescheides der Bußgeldstelle entgehen kann.
    wo soll ich mich dran halten oder ordnungswidr. werden immer doppelt geahndet kommt noch irgendein amt/ Behörde ?????
    Weis überhaupt nicht , außer das man sich gezielt abgezockt vorkommt.
    Nen Rat??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrea,

      wir können Ihnen an dieser Stelle keine Rechtsberatung geben. Sofern Sie 8 Punkte in Flensburg haben, ist der Entzug Ihres Führerscheins rechtsmäßig, ansonsten wenden Sie sich bitte an einen Anwalt und lassen sich dort professionell beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Andreas sagt:

    hallo mir wurde mein Fahrerlaubnis entzogen (Nachschulung nicht gemacht), ich wurde wegen vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis verurteil. (Geldstrafe und 12 Monate Sperrzeit)
    Was wird mich erwarten wenn ich eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis beantrage???
    Kann meine Berufliche Situation (Montagearbeiter) darauf Einfluss haben???

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      sofern keine MPU verordnet wurde, können Sie nach der Sperrfrist erneut den Führerschein beantragen. Ihre berufliche Situation hat darauf keinen Einfluss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. marion sagt:

    Hallihallo. .. ich habe meinen fs im Januar 2011 wegen Alkohol am Steuer verloren.
    Nach nun knapp vier Jahren mich wieder hinangetraut. ..
    habe eine negative mpu mit dem Verweis zur nachschulung nach Paragraph 70 …
    Nun habe ich drei Termine gehabt und der 4. Steht an .
    Meine Frage nun
    -bekomme ich dem Fs sofort nach Vorlage wieder oder kommt da noch etwas auf mich zu ?

    Vielen Dank im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marion,

      sofern Sie ein positives Gutachten einreichen können, steht der Neuerteilung des Führerscheins nichts mehr im Weg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Carolin sagt:

        Hallo :)
        Ich hätte da mal eine frage. Und zwar hat ein bekannter die fahrerlaubnis verloren und er erlangt sie erst wieder, wenn er 1 jahr lang Abstinenz nachweisen kann. Und das kostet ja Geld. Und das hat er momentan nicht und er fragt sich, ob er, wenn er z.b in 7 Jahren den Abstinenz test macht, dann den Führerschein wieder bekommt oder ob er wieder eine Führerscheinprufung hinter sich bringen muss.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Carolin,

          eine Möglichkeit, die MPU zu umgehen und unmittelbar wieder die Fahrerlaubnis zu erhalten, besteht nicht. Erst wenn sich der Betroffene fünf Jahre lang nichts zuschulden kommen lässt, setzt eine Frist in Gang. Nach Ablauf von dann weiteren zehn Jahren erst wird die Akteneintragung gelöscht und die Fahrerlaubnis kann – ohne MPU – erneut beantragt werden. Insgesamt bedeutet das also eine Zeitspanne von fünfzehn Jahren.

          Sie können sich darüber unter folgendem Link informieren:
          https://www.bussgeldkatalog.org/mpu-verjaehrung/#wann_verjaehrt_eine_mpu

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. jerome sagt:

    Hello ,mein führerschein vorde anuliere von 13 jahr was solte ich machen fur wieder habe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jerome,

      wenden Sie sich mit dieser Frage an Ihre örtliche Führerscheinzulassungsstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Michi sagt:

    Hallo habe mein Fahrerlaubnis das erstemal wegen Alkohol am Steuern verloren,
    bei mir wurde im Blut 1,52 Promille festgestell,sonst war ich noch nie auffällig geworden.Habe für 9 Monaten keine Fahrlaubnis von Gericht aus bekommen,
    muss ich jetzt mit einer MPU rechnen.
    LG.Michi

  9. Tommi sagt:

    Hallo ich habe damals meinen FS wegen Alkohol und Punkte verloren bin mir aber nicht mehr sicher wann genau das war 2001 od. 2002. Habe bei der FS Stelle von damals ( bin umgezogen ) angerufen wegen einer FS Kartei, Sie sagte mir das dies nicht mehr möglich sein da es über 10 Jahre her ist hat wohl geschaut. Heißt das die Frist ist vorbei ?? Oder kann es sein das ich trotzdem MPU noch machen muss.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tommi,

      Verstöße, die mit Alkohol zu tun haben, werden sogar für etwa 15 Jahre gespeichert. Unser Tipp: Suchen Sie eine MPU-Beratung auf, dort kann man Sie zum Thema beraten und über die weitere Vorgehensweise reden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Helga sagt:

    habe nach 10 Jahren Fahrpraxis meinen FS abgeben müssen und nach erfolgreicher MPU wieder bekommen.
    Beginne ich mit dem neuem FS versicherungsmäßig von vorne (als Neueinsteiger) ?
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Helga,

      Auskunft hierzu erhalten Sie von Ihrer Kfz-Versicherung. Informieren Sie sich über die verschiedenen Konditionen und lassen Sie sich individuell beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Eduard sagt:

    Hallo,
    mir wurde im August 1998 Führerschein genommen wegen Drogen.
    Im September 1999 habe ich Neuantrag gestellt und mir wurde MPU angeordnet.
    Im Dezember 1999 habe ich MPU gemacht und nicht bestanden, das Ergebnis habe ich der Führerscheinstelle nicht mitgeteilt.
    Habe damals das Neuantrag automatisch ablaufen lassen – (1 Jahr lang), ca. September 2000.
    Das heißt theoretisch und praktisch die Führerscheinstelle hat von mir seit September 2000 bis heute nichts gehört.
    Im September 2015 sind quasi 15 Jahre.
    Kann ich ohne wenn und aber im Oktober 2015 ein Antrag auf Fahrerlaubnisneuerteilung ohne MPU stellen?
    Kommt das durch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eduard,

      grundsätzlich sollte die Neuerteilung klappen, aber besprechen Sie Ihren Fall am besten noch einmal mit einem Anwalt oder der MPU-Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Christian sagt:

      Hallo,

      ich habe da mal eine Frage,
      kurz zu meiner Situation: 2002 habe ich meinen Führerschein aufgrund einer Polizeikontrolle und und positivem Test auf THC freiwillig abgegeben, hatte 10 Monate Fahrverbot, Geldstrafe und Anordnung einer MPU.
      Bevor ich meinen Führerschein abgegeben hatte, habe ich meinen Bundeswehr Führerschein CE auf zivil umschreiben lassen.
      Donnerstags wurde ich damals von der Führerscheinstelle informiert das ich den neuen mit BCE abholen kann was aber nicht mehr geschehen ist, da ich Freitags dann meinen B aufgrund der Kontrolle abgeben durfte.
      So jetzt nach langer Zeit bin ich reif, habe die MPU bestanden und von der Führerscheinstelle gesagt bekommen, CE habe ich nie besessen, müsste ich komplett neu machen und für B muss ich die Prüfungen nochmal neu machen. Theorie habe ich bereits bestanden und Praktisch ist in zwei Wochen dran.

      Jetzt zu meiner Frage, habe ich irgend welche Möglichkeiten wieder an den CE zu kommen ohne neu machen zu müssen?
      Oder kann ich zumindest den E für B irgendwie bekommen?

      Vielen Dank schon mal vorab und mit freundlichen Grüßen
      Christian

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Christian,
        Sie müssen nachweisen, dass Sie den CE-Führerschein bereits schon einmal besessen haben. Dazu fragen Sie am besten bei der Bundeswehr oder der entsprechenden Stelle, die ihn damals umgeschrieben hat. Vielleicht sind dort noch die nötigen Unterlagen vorhanden. Achtung: Die Fahrerlaubnis der Klasse CE ist auf 5 Jahre befristet. Es bedarf hierfür eines ärztlichen Zeugnisses über den ausreichenden Gesundheitszustand und das entsprechende Sehvermögen. Sie können ihn auch noch Jahre nach Fristablauf verlängern. Die Führerscheinstelle prüft dann im Einzelfall, ob Sie zum Fahren der Fahrzeuge in der beantragten Klasse geeignet sind. Das bedeutet, wenn Sie mehrere Jahre schon keine Lkw mehr gefahren sind, kann es vorkommen, dass die Behörde verlangt, dass Sie noch einmal eine Fahrschulprüfung absolvieren müssen. Eventuell ist auch die erneute Ablegung der Theorieprüfung nötig. Achtung: Ihre Fahrpraxis könnte schon zu lange her sein, sodass sie unter Umständen die Fahrschule noch einmal komplett machen müssen. Für die BE haben Sie vermutlich ebenfalls noch einmal eine praktische Prüfung abzulegen.
        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Dennis D. sagt:

    Hallo

    ich habe folgendes Problem, ich bin vor einigen Jahren (2008) mehrmals geblitzt worden, aufgrundessen musste ich eine MPU beim TÜV ablegen. Alles gemacht, danach enschieden Sie ,noch ein Aufbauseminar auch erfolgreich absolviert.
    Durch meine blöde naivität bin ich ausgegangen das ich wieder am Strassenverkehr teilnehmen darf. So hab mich dann wieder ins Auto gesetzt und bin wieder gefahren. Es war soweit alles in Ordnung , bin öftere male in eine Kontrolle gekommen und die Beamten haben mich nach Papiere gefragt und habe Sie Ihnen gegeben nach 5 min konnte ich weiter fahren. Jetzt hatte ich letztes jahr eine Kontrolle ,wo ich total überrascht war, Papiere abgegeben nach 5 min kam die Beamtin wieder und teilte mir mit das ich kein KfZ führen darf (weil er mir entzogen worden ist) so dann auf die Wache, dort wurde mir dann mitgeteilt das ich seit 2008 noch immer keine Fahrerlaubnis hatte. Ich bin aber die ganzen Jahre über immer wieder normal gefahren und in unzählige Kontrollen gekommen und es hat nie irgendeiner was gesagt.
    Es stellte sich herraus das das Aufbauseminar zwar erfolgreich abgeschlossen war aber meine Partnerin, die Kosten für das Semniar überwiesen hat . Daraufhin hat die Zulassungsstelle auch nie den Wisch von der IFS erhalten. Ich habe bei der IFS angerufen und mich erkundigt warum ich nie eine Rechnung/ Mahnung oder sonstiges schreiben erhielt. das Seminar kostete zu der Zeit 500 euro ,mittlerweile 1500 mit Zinsen . Was ich jetzt natürlich nicht bezahlen kann mal eben, aber eher bekomme ich auch den Wisch nicht, logisch. Jetzt habe ich vor meinen Führerschein auf wiedererteilung zurück zu holen, was würde auf mich zukommen ,oder was könnte mir passieren, weil mir jetzt vorgeworfen wird das ich ohne Fahrerlaubnis gefahren bin über die ganzen Jahre. Ich brauche Ihn wirklich , ich habe 2 kinder noch relativ jung , meine Ex Frau zieht mit Ihnen jetzt in Richtung Frankfuhrt und ich habe ein Leasing Auto vor der Tür welches ich erworben habe und nicht bewegen darf. Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen ,was ich jetzt tun kann um den Führerschein auf schnellsten und normalsten weg zurück zubekommen ?!Danke im Vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      Ihre Geschichte wirkt sehr abenteuerlich. Wir würden Ihnen raten, Nachweise zu sammeln, dass Sie damals das Seminar besucht haben und dass dieses auch bezahlt wurde (beispielsweise durch einen entsprechenden Kontoauszug). Irgendwo müssen ja die 500 Euro von damals gelandet sein, und dass man diese Summe “verschusselt” hat, ist definitiv unprofessionell.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Bastian sagt:

    Hallo,
    ich habe 1998 meinen Führerschein wegen einer Trunkenheitsfahrt verloren, 9 Monate sperre. Wurde dann 02.2002 nochmal erwischt, fahren ohne Fahrerlaubnis (ohne Alkohol Einfluss). Hab mir jetzt eine Selbstauskunft beim BKA (Auskunft aus dem FAER) zuschicken lassen. Dort steht das es diese beiden Eintragungen noch gibt, aber diese sich in der Überliegefrist befinden.
    Rein Rechnerisch sind die 15 Jahre abgelaufen. Kann ich jetzt einen Antrag auf Wiedererteilung stellen und mit einem positiven Ergebnis rechnen?

    Gruß
    Basti

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bastian,

      grundsätzlich können Eintragungen, die in der Überliegefrist sind, die Neuerteilung des Führerscheins nicht verhindern. Falls Sie jedoch zwischendurch einen Antrag auf den Führerschein gestellt haben, wurde die Verjährungsfrist unterbrochen. Die Rechtslage ist hier sehr kompliziert; Sie sollten sich an einen Anwalt wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Steffen sagt:

    Habe mein FS vor 5 Jahren wegen Alkohol (1,8)verloren. Nun möchte ich ihn wieder. Habe ihn damals vor Ablauf der Sperre wieder beantragt. Womit habe ich zu rechnen, und was kann auf mich zukommen nach der langen Zeit.
    MFG… Steffen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffen,

      Auflagen zur Wiedererteilung Ihres Führerscheins kann Ihnen die Führerscheinzulassungsstelle nennen. Es ist z.B. möglich, dass Sie vor der Wiedererteilung ein positives MPU-Gutachten einreichen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Dirk sagt:

    Bin unter Alkohol gefahren habe über 1promille im Blut gehabt der Führerschein wurde von der Polizei gleich einbehalten
    . Arbeite auf dem bau und bin auf meinen Schein angewiesen. Habe nie was mit Alkohol am Steuer zu tun gehabt. Mit was muss ich nun rechnen, würde auch eine sehr hohe Geldstrafe in kauf nehmen nur um mein Führ

    • Dirk sagt:

      Nachtrag:um meinen Führeschein schnell wieder zu erlangen.

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Dirk,

        gerade bei Alkoholvergehen ist es schwierig, das Fahrverbot in eine Geldstrafe umzuwandeln. Bitte lassen Sie sich von einem Verkehrsanwalt diesbezüglich beraten.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Simone G. sagt:

    Sie schreiben:
    Sollten Sie die 6-Punktegrenze überschreiten, ohne dass Sie eine Ermahnung erhielten, muss der Punktestand auf 5 reduziert werden. Gleiches gilt bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhalten Sie keine Verwarnung vorher, wird Ihr Punktestand auf 7 Punkte herabgesetzt.

    Mein Sachverhalt: Die Führerscheinstelle hat mich bei 7 Punkten ( bzw. während 8) angeschrieben und verwarnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte (1 Woche vorher) den 8 Punkt erreicht. Somit kam 3 Wochen später das Schreiben mit dem Entzug. Ich sehe mich daher nicht rechtzeitig verwarnt.

    Woran machen Sie fest das schon bei 6 Punkten zu verwarnen ist und man 1 Punkt abgezogen bekommt?

    Zusätzlich wurden mir nach einem Aufauseminar 2012, 4 Punkte abgezogen, so steht es auch in der Flensburger Kartei. Dadurch wurde bei der Umrechnung zum 01.05.2014 von 9 auf 4 Punkte umgerechnet. Die Führerscheinstelle hingegen hat nur 2 Punkte abgezogen (da ein weitere Verstoss vorlag – mich aber nicht informiert und damit von 11 auf 5 am 01.05.2014 umgerechnet, was dann nach den erneuten 3 Punkten insgesamt 8 Punkte gibt. Das mit den 2 Punkten stand erstmals in der Anlage zur Verwarnung.
    Nach der neuesten Aufstellung aus Flensburg wären es nur 7 und somit kein Führerscheinentzug.
    Wer hat das sagen, die Füherscheinstelle oder das Kraftfahrt Bundesamt?
    Übringens war in der Anlage zur Anhörung wegen des Führerscheinentzuges die 4 Punkte abgezogen, in der vorherigen Anlage zur Verwarnung 2 Punkte.

    Ich brauche eine verlässliche Aussage oder ein Urteil, wann von 7 auf 6 oder von 8 auf 7 Punkte zu reduzieren ist.

    Danke

    Simone G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simone,

      jeder Führerscheininhaber soll zweimal verwarnt werden, bevor der Führerschein entzogen werden darf. Bei Ihrem Punktekonto scheint allerdings einiges durcheinander gekommen zu sein. Am besten wäre es, Sie würden sich anwaltlich zum Thema beraten lassen. Wir dürfen Ihnen hier keine tiefgehende Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich erneut an Ihrer Führerscheinzulassungsstelle – die hier verantwortlich ist, das KBA verwaltet lediglich die Daten – und verweisen Sie darauf, dass Sie nicht ausreichend zum Entzug informiert wurden, und dass Ihre Akten anscheinend fehlerhaft geführt wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. udo sagt:

    ich wurde mit 0,8 angehalten bei der Blutentnahme hatte ich auf einmal 2,28 Promille ich kann mir das nicht erklären

    Führerschein wurde eingezogen was kommt jetzt auf mich zu kosten – sperre neue Führerschein Prüfung oder MPU bekomme ich meinen alten Führerschein wieder wenn alles vorbei ist sollte ich mir einen Anwalt nehmen bin arbeitssuchend und darum nicht viel Geld es wurde anoyum bei der Polizei angerufen ich wäre in einer Kneipe gewesen und hätte viel getrunken davon weis ich aber nichts hoffe könnt mir eine antwort geben lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Udo,

      zwischen der Blutalkohol-Konzentration und der Atemalkohol-Konzentration kann ein großer Unterschied bestehen. Vor Gericht maßgeblich ist alleine der Blut-Test, da dieser genauer ist. Ab einer Promille-Anzahl von 1,1 Promille im Straßenverkehr liegt eine Straftat vor, die Sanktionen, die vor Gericht bestimmt werden, sind mannigfaltig. Es kann auch eine MPU verordnet werden. Um sich optimal beraten zu lassen, wäre ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt sicher nicht verkehrt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Robin sagt:

    Guten Tag,
    ich befinde mich kurz vor ende der Verlängerten Probezeit und habe jetzt mein zweiten A Verstoß begangen.
    Und zwar beides mal zu schnell 21 und 25 km/h

    Dem system nach wird mir der Führerschein
    Entzogen…

    Ich bin sehr verwundert dass die Sperrfrist bis 5 Jahre andauern kann.
    Gibt es Erfahrungen mit wie vielen Monaten ich rechnen muss ?
    Denn ich wohne auf dem Land ohne öffentliche Verkehrsmittel und um meine berufliche Tätigkeit nach zu gehen muss ich täglich 30km fahren.

    Ich bin entsetzt dass ich mir durch zu schnelles fahren vermutlich die Existenz genommen haben.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,

      der Probezeit-Führerschein wird erst nach dem 3. A-Verstoß endgültig entzogen. Nach dem 2. A-Verstoß werden Sie lediglich zu einem fahrpsychologischen Training eingeladen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Ilonka St. sagt:

    Hallo ich habe in der Probezeit durch einen Autounfall mein führerschein abgeben müssen da ich diese nachschulung die ich hätte machen müssen nicht nach gekommen bin was ich heute sehr bereue wie stehen meine Chancen das ich den wieder bekomme und was kostet das dann

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilonka,

      wenden Sie sich bitte an Ihre Führerscheinzulassungsstelle. Dort teilt man Ihnen mit, unter welchen Umständen eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. VOLKAN sagt:

    hallo
    habe im jahr 2006 meinen fschein wegen 19 punkte abgegeben, habe 6 monate sperre und mpu angeordnet bekommen.
    wurde dann paar jahre dannach bei schwarzfahren erwischt mit alkohol
    das gericht hat mir aber keine sperfrist gegeben (nur geldstrafe)

    natürlich habe ich ein paar mal antrag auf f.schein gestelt
    habe aber bei der mpu wegen beruf weschel nicht teilgenommen

    wie ist jetzt bei mir die verjährung zu berechnen mit 10 oder 15 jahren
    beginnt die tilgung ab 2006 oder wie ist das jetzt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Tilgung beginnt normalerweise nach 10 Jahren, aber wenn Sie zwischendurch irgendwelche Anträge bei der Führerscheinzulassungsstelle gestellt haben, beginnt die Frist von neuem. Bitte wenden Sie sich zu einer individuellen Beratung an einen Anwalt oder die MPU-Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. H&C sagt:

    Hi könnt ihr mir helfen habe vor 7 Monaten mein (Führerschein Fahrerlaubnis) entzogen bekommen wall ich 2 mal in Folge von 1 Monat mit Alkohol am Steuer erwischt würde bekomme ich mein lapen zurück ? Wenn wie muss ich vorgehen habe schon eine Strafe von knapp 700€ aufgebrumt bekommen
    Danke im voraus ;)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wenden Sie sich bitte an die zuständige Führerscheinstelle. Möglicherweise müssen Sie vor der Wiedererteilung des Führerscheins eine MPU absolvieren oder zumindest eine Sperrfrist abwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Tiemo K. sagt:

    mir wurde am 26.04.15 der führerschein für 9 monate entzogen (1,2 Blutalkohol)…vor 8 jahren hatte ich einen ähnlichen vorfall und mußte eine mpu machen und bestand diese…kann die führerscheinstelle eine weitere verlangen?

  23. Zwerg sagt:

    Hallo… ich habe mal eine Frage. Meinem Mann wurde vor 6 Jahren der Führerschein wegen Trunkenheit entzogen mit 1,08 Promille. 9,5 Jahre zuvor wurde er schon einmal entzogen wegen Trunkenheit. Hier waren es 1,2 Promille. Der Richter hat vor 6 Jahren auf 8 Monate Führerscheinentzug plädiert da er sagte das er den Fall vor 9,5 Jahren nicht mehr zählt. Es sei verjährt. Wir haben damals den Führerschein holen wollen, da der Richter so geurteilt hat und man sagte uns ohne Mpu nicht. Jetzt wurde uns aber gesagt, dass wir ihn mittlerweile so bekommen könnten. Stimmt das? Über Antworten sind wir sehr dankbar

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      nach 10 – 15 Jahren ist die Anordnung zu einer MPU im Normalfall verjährt. Die Frist kann jedoch unterbrochen werden, wenn man zwischendurch den Führerschein beantragt. Lassen Sie sich am besten von einer MPU-Beratung oder einem Anwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Heidi sagt:

    Hallo,

    habe Strafbefehl erhalten wegen Unfall (Blechschaden) und 1,46 Promille! 9 Monate FS-Entzug. Lohnt sich ein Widerspruch??? Bin im Außendienst und könnte meinen Job verlieren. War erstes Vergehen im Straßenverkehr. Bin 45 jahre alt!

    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heidi,

      in Ausnahmefällen kann ein Fahrverbot in eine Geldstrafe umgewandelt werden; lassen Sie sich von einem Anwalt über Ihre Möglichkeiten beraten und prüfen Sie, ob sich ein Einspruch lohnt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Csaba T. sagt:

    Hallo. Ich habe 8 Punkte gesammelt. In letzte 2 Jahre ich habe 2x1Monat fahrverbot gehabt. Bin ich selbständig (kurirdienst) und mein Führerschein ist notwendig. Seit 2 Monate gehe ich zu Verkehrspsyholog. Habe ich etwas Chance oder wird mein Führerschein entzogen?
    Danke für Anwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Csaba,

      normalerweise wird der Führerschein beim Erreichen von 8 Punkten sofort entzogen. Sie können höchstens Einspruch gegen das letzte Vergehen einlegen, sofern der zugrundeliegende Bußgeldbescheid nicht bereits rechtskräftig wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Dirk sagt:

    Hallo,
    Ich habe meinen Führerschein im November 2014 wegen 1, 69 Promille verloren.Habe Depressionen, Trennung meiner Frau und zwei Suizitversuche hinter mir.Habe mich freiwillig in eine Rehamaßnahme von zwanzig Wochen begeben.Werde am 15.06.15 die Therapie abschließen. Termine beim Suchtberater für Führerscheinangelegenheiten sind fast unmöglich zu bekommen.Was kommt jetzt auf mich zu?Das Gericht hat mir die Fahrerlaubnis für zehn Monate entzogen.Ich möchte wissen wie ich jetzt weiter verfahren soll, ob noch ein einjähriges Abstinenzverfahren dazu kommt.MPU wird ja sicher eine auf mich zukommen.Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      es ist möglich, dass im Zuge der MPU regelmäßige Abstinenz-Nachweise als Auflage angeordnet werden, das lässt sich momentan noch nicht vorhersagen. Wenden Sie sich beispielsweise an eine MPU-Beratung, um Ihren individuellen Fall dort zu diskutieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Hans i sagt:

    Hallo Liebes Team,

    Ich hatte 2011 eine Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad und 1,9 Promille.

    Vor knapp 4 Monaten habe ich die MPU bestanden und meinen Führerschein wiedererteilt bekommen. Nun wurde ich geblitzt und mir droht ein Fahrverbot von 1 Monat.

    Ich wurde das aller erste Mal geblitzt, und ansonsten hätte ich nur die Trunkenheitsfahrt. Probezeit ist auch schon vorbei. Und Punkte habe ich auch keine.

    Droht mir jetzt eine Mpu weil ich 4 Monate nach der bestandenen MPU geblitzt worden bin und 1 Monat Fahrverbot bekommen habe ????

    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans,

      theoretisch können die Behörden immer eine MPU verhängen, wenn Sie vermuten, dass die Fahrtauglichkeit nicht gegeben ist. Es ist jedoch in Ihrem Fall keinesfalls zwangsläufige Konsequenz.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Dieter F. sagt:

    Hallo,
    habe meinen Führerschein 1970 gemacht, der alte Fs Klasse 3 beinhaltete ja auch Klasse 4 , 1999 habe ich den Fs wegen Trunkenheit am Steuer entzogen bekommen, nachdem ich eine MPU machte , erhielt ich 2000 meinen Führerschein wieder,
    kann ich mit diesem Fs auch einen Roller mit 125 ccm fahren ? ich habe auf unserem Landratsamt und auf der Ortspolizeibehörde keine richtige Auskunft bekommen .
    Danke im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      mit dem Führerschein Klasse 3 dürfen Sie nur Motorräder mit einem Hubraum von bis zu 50 ccm fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Inez sagt:

    Hallo liebe Bußgeldkatalog Redaktion,

    Ich war ein wiederhollungstäter in überschreiten der Geschwindigkeit.
    Da ich 2 Jahre lang nach dem letzten vergangen nicht im Land war konnte ich mein fuhrerschein nicht abgeben.
    Im Jahr 2013 jedoch gab ich mein führerschein ab und habe es nicht richtig verstanden was ich dafür tun sollte um ihn wieder zu bekommen. Ich dachte ich müsste ihn komplett neu machen.

    Wo soll ich mich hin wenden um mehr persönliche Informationen darüber zu bekommen?
    Und wie beantrage ich den Führerschein zurück, falls es möglich sein sollte?

    Vielen Dank im vorraus für die Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Inez,

      der geeignete Ansprechpartner ist Ihre örtliche Führerscheinzulassungsstelle. Dort können Sie einen neuen Führerschein beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. S. sagt:

    Hallo !
    Mein Mann hat 2010 seinen Führerschein aufgrund von zu schnellem Fahren und Rotlichtverstößen (Punktekonto voll) ,keine Alkoholfahrten, entzogen bekommen. Die Sperrfrist betrug 3 o. 6 Monate. Ich weiß es nicht mehr genau. Er war vorher Berufskraftfahrer und die Verstöße waren auch immer nur mit dem LKW. Wie sieht es in diesem Fall mit Wiedererlangung des Führerscheins ,ohne MPU, aus ? Wir können nämlich die Kosten für die MPU ,aufgrund HartzIV Bezug, absolut nicht aufbringen. Allerdings könnte mein Mann eine Umschulung (krankheitsbedingt) bekommen ,aber da wäre ein Führerschein zumindest “gern gesehen”. Die Gab vor Ort stellt sich aber quer und sagt MPU unterstützen sie nie.
    Fg S.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie können in diesem Fall ohne eine MPU den Führerschein nicht zurückerhalten. Erst nach der Verjährung der MPU nach 10 – 15 Jahren wäre dies möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Steff sagt:

    hallo bussgeldkatalog-red.,
    ich hab meinen führerschein am 1.mai 2000 durch eine trunkenheitsfahrt (normale kontrolle/kein unfall; 1,96promille) verloren. kann ich den jetzt (nach 15 jahren), ohne mpu wiederbeantragen, oder zählt da eine verurteilung wegen einer anderen strafsache (nicht im stvo-bereich) mit rein und ich muss weitere 15 jahre warten?
    im punkteregister steht sonst nichts weiter drin.
    danke für ne antwort
    d’r steff

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steff,

      es ist gut möglich, dass Sie Ihren Führerschein neu beantragen können, wenn Sie innerhalb der vergangenen 15 Jahre keinen Antrag auf Neuerteilung oder Ähnliches gestellt haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Merle sagt:

    Hallo,

    kann ich nach 15 Jahre meinen Führerschein einfach wieder so bekommen ohne MPU und Fahrprüfung?

    ganz leben Dank

    Gruß Merle

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Merle,

      eine MPU kann nach 15 Jahren tatsächlich verfallen – jedoch verlängert sich die Frist zur Verjährung bei Versuchen, die Fahrerlaubnis zurrück zu erlangen. Deswegen kann nicht pauschal beantwortet werden, ob eine Neuerteilung schon möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. sven sagt:

    guten tag

    mir wurde der FS ca. 2001/2002 wegen zuvielen punkten damals 14waren es bei max.18 punkten weggenomen. nun meine frage bekomm ich mein Führerschein problemlos wieder oder muß ich ihn komplett neu machen

    danke im vorraus

    fg sven

  34. Mehmet sagt:

    Hallo,

    darf man eine neue führerscheinklasse machen wenn noch ein verfahren offen ist ?
    Ich war bei meiner Behörde um eine A2 klasse anzumelden und dass wurde abgelehnt, weil noch ein Verfahren offen ist, haben die mir als Grund genannt.

    Habe aber dennoch durch meine Arbeitsstelle eine C+CE Führerschein gemacht obwohl das verfahren noch nicht abgeschlossen ist.
    Bedeutet das also, dass die Behörde je nach Lust und Laune jemanden sagen kann `Ja du kannst machen und du nicht´?

    Gruss Mehmet

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mehmet,

      falls z.B. ein Verfahren wegen Drogenkonsums gegen Sie läuft, so kann die Behörde den Antrag abweisen mit der Begründung, dass man Sie für fahruntauglich aufgrund des Drogenkonsums hält.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Enzo sagt:

    Hallo, meine führerschein wurde durch eine unfall entzogen nach 8 monate habe es wieder bekommen ohne MPU .
    1989 habe meine fürerschein gemacht
    neu mit 2009 erste zu lassung und bis meine 50 lebensjahr muss zum artz das meine für die 7,5t weiter fahren kann ist das ales richtig
    MFG enzo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Enzo,

      laut den aktuellen Vorschriften müssen LKW-Fahrer ab dem 50. Lebensjahr tatsächlich regelmäßig eine ärztliche Untersuchung absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Marco sagt:

    Hi!
    Ich habe 2004 meinen führerschein wegen zweimaliger Drogenfahrt,einmal THC und einmal THC,Amphetamin und Kokain,verloren.
    Kann ich nach zehn Jahren meinen Führerschein nun einfach wieder neu beantragen oder muss ich trotzdem eine MPU machen?
    Gruß Marco

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marco,

      bei einem Führerscheinentzug aufgrund Alkohol- oder Drogenfahrten gilt normalerweise eine Verjährungsfrist von mindestens 15 Jahren, bevor Sie eine Neuerteilung auch ohne MPU beantragen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Sonja sagt:

    Huhu, ich hab 2010 meinen FS wegen Alkohol am Steuer abgeben müssen, war die erste und letzte Tat… habe 12 monate sperre bekommen aber danach leider nie versucht ihn wieder zu bekommen…. hatte unter 1, 6 Promille. … kann ich jetzt einfach antrag auf wiedererteilung stellen?
    Lieben Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sonja,

      ja, Sie können diesen Antrag nach der Sperre stellen. Es könnte aber sein, dass Sie vor der Wiedererteilung zunächst eine MPU bestehen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. _ich_ sagt:

    Tachchen, mir wurde im Dezember 2014 der Führerscheine entzogen, wegen Trunkenheit am Steuer mit 1,9. Habe jetzt das Urteil bekommen und noch 4 Monate sperre jetzt, Meine Frage ist ob ichAbstinenz nachweisen MUSS oder nicht und wenn ja wie lange? Oder ist das von Fall zu Fall unterschiedlich?

    Danke schön mal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dies ist unterschiedlich und liegt im Ermessen der Führerscheinszulassungsstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Ulas G. sagt:

    Hallo,

    Habe vor mehreren Jahren meinen Führerschein wegen thc am Steuer entzogen bekommen. Wie kann ich erfahren, wann ich meinen Führerschein beantragen kann, ohne eine mpu zu machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ulas,

      wenn Sie zwischendurch keinen Antrag auf einen Führerschein stellen, können Sie wohl nach 15 Jahren wieder den Führerschein erwerben, ohne eine MPU zu absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. jörg sagt:

    Hallo

    Ich wurde 2004 unter Alkohol (2,18 Promille) mit Fahrrad angehalten habe straffe zahlen müssen. Wollte dann 2008 führerschein machen bekam dann von der führerschein stelle Bescheid das ich mpu machen muss was ich vorher nicht wusste. Habe mir jetzt einen Auszug von meiner Akte aus Flensburg zu schicken lassen da steht drinn das ich bis zum 26.1.2016 gesperrt bin. Kann ich nach Ablauf dieser sperre meinen Führerschein machen? Und macht das was das ich 2008 schon führerschein machen wollte obwohl ich gesperrt war? Danke schön

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      ja, die Verjährungsfrist für die Trunkenheitsfahrt trifft 2016 ein, dann können Sie Ihren Führerschein machen, ohne die MPU vorher absolvieren zu müssen. Da Sie aber im Jahr 2008 einen Antrag auf den Führerschein gestellt haben, könnte die Frist der Verjährung verlängert worden sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Micha sagt:

    Hallo,

    Ich habe die Fahrerlaubnis wegen Alkohol verlohren! Musste mpu machen und habe den Fs dann auch beim ersten mal mpu zurück bekommen. Einen Monat später erneut angenommen bekommen….. das war so ca 2002 ! Habe mich nach dem er das 2 mal weg war und mpu angeordnet wurde nicht mehr darum gekümmert! 2006 hatte ich dann einen Unfall mit einem Minibike ohne Fahrerlaubnis und unter Alkohol und Drogen! Inzwischen habe ich eine Therapie gemacht und bin jetzt fast zwei Jahre Alkohol und Drogen frei!!! Kann ich nächstes Jahr versuchen den Fs zu beantragen und komme dann ohne mpu Rum? Gruß Micha

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      die Anordnung zur MPU verjährt erst nach frühestens 15 Jahren, somit wird der Antrag momentan keinen Erfolg haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Butzerl sagt:

    Mir wurde freundlicher Weise im Mai 2015 der Führerschein komplett abgenommen wegen 8 Punkte die ich 07-08.14 für 1-2 Monate hatte dann war ich auf 7 runter und nun nach aktueller Anfrage auf 4 runter 05.2015.
    Im Januar hatte ich nach einem alten Vergehen mit Gericht wegen Geschwindigkeit ein Fahrverbot von 2 Monaten verbüßt und meinen Führerschein wieder bekommen.
    Nach alter Regelung ( Gesetzt) hätte ich mein Führerschein noch. Nur nach der neuen Regelung Rechtskraft und Tatzeit, habe ich diese dumme Überschneidung.
    Ich wurde aber seit Anfang des Jahres von der Behörde auf meinen Punktestand bzw. als ich im Juni 2014 die 8 punkts hatte nicht darauf hingeweisen.

    Möglich das die FSB einen Verfahrensfehler mit dem Entzug gemacht hat?
    Müssen die nicht auch innerhalb gerwisser Fristen, zeitnah die Sachen bearbeiten und nicht ein 3/4 jahr später?
    Sollte bei 8 Punkten nicht dort gleich eine Lampe angehen 8 Punkte Führerschein schreiben raus.
    Sehe mich nun doppelt bestraft 2 Monate Anfang des Jahres und nun komplett.
    wäre etwas anders gewesen sie hätten mir am Anfang deen Führeschein entzogen und ich nicht in der Zwischenzeit einen Kredit aufgenommen hätte.

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      auch die Behörden arbeiten manchmal nicht genau. Es ist möglich, dass in ihrem Fall etwas durcheinander geraten ist. Ob Sie allerdings zu diesem Zeitpunkt noch Rechtsmittel einlegen können, ist fraglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Jorge sagt:

    Hallo liebe Redaktion, ich wurde am 31.12.2007 beim fahren mit 1,2 ng/ml THC im Blut erwischt und darauf hin bekam ich für 3 Monaten den Führerschein entzogen. Da ich mit einer MPU gerechnet habe & diese aus finanziellen Gründen nicht erfüllen wollte/konnte, habe ich die wieder Erteilung des Führerscheins bis heute nicht beantragt weil ich auf die Verjährung gehofft habe. Meine Frage ist :wann bzw wie kann ich unter diesen Umständen wieder in Besitz meines Führerscheins gelangen?
    Vielen Dank
    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jorge,

      Drogendelikte im Straßenverkehr verjähren nach 15 Jahren, erst dann können Sie erneut die Erteilung Ihres Führerscheins beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. André sagt:

    Moin,
    ich musste meinen Führerschein auf Grund von Alkohol abgeben. Als Ersttäter habe ich jetzt noch eine Sperrfrist von 9 Monaten vor mir. Macht es Sinn oder besteht die Chance, einen T-Führerschein vorher schon wieder zu erlangen, weil ich gelesen habe, dass dieser von der Sperrfrist ausgenommen ist? Mein Arbeitgeber wird mich kündigen und um etwas anderes machen zu können hier, benötige ich disen Führerschein. Wenn das möglich ist, was muss ich denn dann in die Wege leiten, um ihn wiederzubekommen?
    Vielen Dank schonmal im voraus für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo André,

      lassen Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Führerscheinzulassungsstelle beraten. Diese stellt auch den T-Führerschein aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Daniel sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen Führerschein 2009 wegen Alkohol (1,19 Promille) in einer Verkehrskontrolle (kein Unfall etc.) abgeben müssen.
    Die Geldbuße wurde bezahlt, eine Sperrfrist von 12 Monaten ausgesprochen.

    Da ich zwischenzeitlich arbeitslos bzw. auch im Ausland war, habe ich keinen neuen beantragt.
    Ich habe mir auch keine weiteren Vergehen zu Schulden kommen lassen.

    Aus einem Schreiben des Landkreises von 2010 zum Ende der Sperrfrist ging nichts bezüglich einer möglichen MPU hervor.

    Nun habe ich aktuelle Informationen bezüglich einer Neuerteilung eingeholt, auch hier ist nach o.a. Schilderung nur die Rede von einem “polizeilichen Führungszeugnis” gewesen, welches bei Antragsstellung eingeholt wird.

    Kann ich somit wohl auf eine problemlose Erteilung hoffen?
    Bzw. hat der Zeitpunkt des Vergehens einen direkten Einfluß darauf, da diese heute noch strenger geahndet werden?

    MFG
    Daniel G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      wenn die Sperrfrist vorüber ist, können Sie nun eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Bei der Beantragung prüft die Behörde – im individuellen Fall, ob eine MPU erforderlich ist. Ab einem Alkoholwert von 1,6 Promille droht in der Regel die MPU. Aufgrund Ihres Alkoholwertes müssen Sie also nicht von dieser Maßnahme betroffen sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Stefanie sagt:

    Hallo,

    darf man auf einem Betriebsgelände Stapler fahren wenn man ein Fahrverbot verhängt bekommen hat bzw. darf man auf einem Betriebsgelände Stapler fahren, wenn man den Führerschein wegen Alkohol am Steuer entzogen bekommen hat?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    Mit den besten Grüßen
    Stefanie

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      eine Fahrerlaubnis ist nur auf öffentlichen Straßen notwendig. Handelt es sich um ein abgesperrtes Werksgelände, bei dem der Zugang auf einen bestimmten Personenkreis eingeschränkt ist (durch Zäune, Schilder etc.), dürfen Sie mit dem Stapler auf dieser Fläche fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Michael sagt:

    Hallo meine Frage kann man bei Fälschung von rollerpapieren sowie Änderung der Rahmennummer die Fahrerlaubnis verlieren ???auch wenn man keine Vorstrafen hat ???und muss man dann auch zu mpu?????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      dies gilt als Urkundenfälschung und ist eine Straftat. Dementsprechend wird ein Strafverfahren eingeleitet, weshalb Sie eine Eintragung in das polizeiliche Führungszeugnis bekommen können. Je nach individuellem Fall und Schwere der Tat kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Eine Geldstrafe müssen Sie aber auf jeden Fall erwarten. Wie hoch diese ausfällt, muss dann der Richter entscheiden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Feile sagt:

    Hallo
    Mir wurde 2005 die Fahrerlaubnis entzogen, nun habe ich in neu beantragt muss zur MPU und Prüfung machen was ja richtig ist aber soll dann nur den den PKW bis 3,5t wider bekommen hatte aber die alte Fahrerlaubnis bis 7,5t und Anhänger darf ich ja dann auch nicht mehr. Ist das richtig? oder müssten die mir eine Fahrerlaubnis geben bis 7,5t.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Feile,

      in der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) steht in Paragraph 20, Absatz 1: “Für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorangegangener Entziehung oder nach vorangegangenem
      Verzicht gelten die Vorschriften für die Ersterteilung.” Diese Ersterteilung richtet sich nach den neuen Führerscheinklassen, die ab Januar 2013 gelten. Die Klasse B ist seit dem Tag auf 3,5 t begrenzt. Es ist also rechtens.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. benedikt sagt:

    hallo redaktion,
    mein fall ist dieser:
    hatte im jahre 2007 meine füherschein wegen trunkenheit auf dem fahrad verlohren (1,61promille) mir wurde daraufhin mitgeteilt, dass mir das führen von minderen verkehrsmitteln (fahrad/mofa) ebenfalls untersagt wird.
    seit dem bin ich nicht weiter auffällig geworden!
    konnte aus finanziellen gründen die mpu damals nicht machen (war im studium) und möchte jetzt das thema der fahrerlaubniss neu aufrollen. bei der fst meinte sie ich soll einen antrag stellen!
    könnt ihr mir eine prognose geben, wie wahrscheinlich es ist, dass ich eine mpu machen muss. oder kann
    ich da im voraus etwas unternehmen, was die chancen eine mpu zu umgehen erhöhen.
    besten dank für eine rückmeldung
    und mit freundlichen grüßen benedikt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Benedikt,

      jeder Fall ist unterschiedlich, weshalb wir keine pauschalen Aussagen machen können. In der Regel ist es aber sehr wahrscheinlich, dass ab einem Promillewert von 1,6 eine MPU durchgeführt wird. Die Führerscheinstelle prüft in jedem Fall, unter welchen Bedingungen eine erneute Erteilung der Fahrerlaubnis möglich ist. Wenn Sie eine MPU anordnet, werden Sie in der Regel nichts umgehen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Dennis sagt:

    Hallo,
    Habe am 8.5.15 meinen Fs abgeben müssen weil ich laut Bluttest 0,95 Promille im Blut hatte und beim abbiegevorgang kurzzeitig in den Gegenverkehr geraten bin. Nun wie mir heute schriftlich mitgeteilt wurde, soll ich 600 € zahlen, mein Führerschein wurde eingezogen und die Fahrerlaubnis entzogen. Zudem darf die Verwaltungsbehörde mir vor Ablauf von 10 Monaten keine neue Fahrerlaubnis erteilen.. Meine Frage(n) Führerschein entzug gegen höhere Geldstrafe aufheben? Verringern? Muss ich den Führerschein gänzlich neu machen? War mein erstes mal mit dem Gesetz in Konflikt gekommen…
    Vielen Dank im voraus
    Mfg Dennis

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      die Aufhebung des Fahrerlaubnisentzugs – wie bei einem Fahrverbot möglich – ist in der Regel hier nicht möglich. Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Beim Prüfen des Antrags kann die Führerscheinstelle individuelle Auflagen erteilen. Erfüllen Sie diese, bekommen Sie die Fahrerlaubnis zurück. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nochmals eine Führerscheinprüfung ablegen müssen, ist jedoch sehr gering.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Heike H. sagt:

    Wie lange muss ich nach abgeschlossener Therapie warten bis ich zu MPU gehen kann?Ich habe nach langer Arbeitslosigkeit wieder Arbeit und brauche ihn unbedingt.Ich habe meine Therapie am 06.02.2015 beendet.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heike,

      nach einer Therapie ist ein einjähriger Abstinenznachweis aufzuweisen. Erfahrungsgemäß sollten Sie dieses Jahr auch abwarten, um diese Zeit nachweisen zu können. Sie können jedoch auch schon vorher eine MPU absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Horst E. sagt:

    Ich habe meinen Führerschein im April 2015 abgeben müssen. Die Fahrerlaubnis wurde mir für die Dauer von 10 Monaten entzogen. Nach Ablauf dieser Zeit soll mir die Fahrerlaubnis ohne Voraussetzungen wieder erteilt werden. Der Führerschein wurde mir wegen Fahrerflucht entzogen. Werde ich nach Ablauf der Sperrfrist meine Führerschein ohne Schwierigkeiten wieder erhalten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Horst,

      jede Führerscheinstelle prüft individuell, welche Gutachten oder Nachweise zwingend sind, um die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen. Je nachdem, welche Vorstrafen Sie besitzen oder ob es sich um einen erheblichen Verstoß handelte, kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Tom sagt:

    Hallo…

    Mir wurde 2004 der FH wegen Drogenfahrt durch Fahrerlaubnisbehörde entzogen…
    Bis heute keine MPU gemacht und keinen Antrag auf Neuerteilung gestellt.

    Kann ich jetzt nach über 10 Jahren den FH neu machen bzw. einen Antrag auf Neuerteilung stellen?
    Was ist da eigentlich der Unterschied zwischen den beiden?

    MfG Tom

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      in der Regel verjährt diese Straftat nach 15 Jahren, sodass Sie nach dieser Zeit, Ihren Führerschein beantragen können, ohne dass eine MPU erforderlich ist. Der Antrag auf Neuerteilung muss immer dann gestellt werden, wenn er Ihnen entzogen wurde. Dann prüft die zuständige Behörde, unter welchen Umständen Sie die Fahrerlaubnis wiedererlangen können (z.B. MPU). Den Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis komplett neu zu machen, würde bedeuten, dass Sie den Fahrschulunterricht erneut absolvieren müssen. Aber hier müssen Sie auch einen Antrag auf die jeweilige Fahrerlaubnisklasse stellen, bei dem die Führerscheinstelle wieder prüft, ob Sie die Klasse schon einmal erworben haben und unter welchen Umständen dem Antrag stattgegeben wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Eugen sagt:

    Hallo ich hette eine Frage mir worde den Führerschein wegen Trunkenheit abgenommen im Jahre 2002 und marte 2011 eine MPU die ich nicht geschaft habe. Wann kann ich den Führerschein wieder bekommen ohne MPU machen zu müssen.LG Eugen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eugen,

      ohne eine MPU müssen Sie 15 Jahre warten, um den Führerschein wieder neu beantragen zu dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. fastnormal sagt:

    Habe einen Unfall mit ca. 6000,- bis 8000,€ Sach-Schaden verursacht und wurde beim Alkohol-Bluttest mit 0,83 Promille getestet. Bisher keine Alkoholfahrten, also Ersttäter, und keine Punkte. Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?
    LG, Fn

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      damit haben Sie eine Straftat begangen, da Sie den Straßenverkehr gefährdet haben. Die Straftat führt zum Führerscheinentzug sowie einer eventuellen MPU, wenn Sie die Fahrerlaubnis erneut beantragen wollen. Zudem kann ein Richter eine Geld- oder Freiheitsstrafe anordnen. Dies hängt jedoch vom Einzelfall ab. Da diese Straftaten sehr individuell sind, werden sie auch so bestraft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Markus sagt:

    Hallo, ich wurde mit 1,19 Promille bei einer Verkehrskotrolle angehalten. Ich fahre jetzt 30 Jahre ohne je auffällig gewesen zu sein. Eine Sperrfrist von knapp 11 Monaten wurde vom Gericht festgelegt inklusiver Geldstrafe. Nun habe ich noch 9 Monate Sperrfrist abzuwarten. Muss ich in meinem Fall damit rechnen das ich eine MPU machen muss?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      dies ist immer schwer zu sagen, da jede Führerscheinstelle individuell prüft, ob Sie zum Führen eines Fahrzeugs geeignet sind. In der Regel sagt man, dass eine MPU erst ab einem Promillewert von 1,6 angeordnet wird. Sollten Sie jedoch beispielsweise die Vermutung nahe gelegt haben, dass Sie abhängig sind oder ein Alkoholproblem besitzen, kann die MPU schon früher verlangt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Alexander G. sagt:

    Hallo! Oktober 2010 bin ich unter dem Einfluss von
    Cannabinoide auf meinem Roller gefahren. Grund war ein heftiger Streit mit meiner Freundin, dem ich entgehen wollte. Sie wollte meinen Roller beschädigen und hat außerdem die Polizei gerufen, die mich dann im Straßenverkehr abgefangen hat. Nachdem der Urintest positiv gezeigt hat, musste ich auch zur Blutabnahme. Den Führerschein musste ich erst ca. drei Monate später abgeben, nachdem dem Landratsamt der Verstoßes bereits bekannt war und ich zum freiwilligen Verzicht aufgefordert wurde, innerhalb der drei Monate. 2011 habe ich dann den Führerschein erneut beantragt und wurde zu einer MPU aufgefordert, die ich 2011 erfolglos gemacht habe. Meine Frage: Hätte dass Landratsamt von einem Führerscheinentzug/Abgabe abgesehen, wegen dem Vorfall mit meiner Freundin, wegen Irritation bzw. auch weil ich verwirrt und traurig war? Kann ich deswegen heute noch etwas machen. Gilt die Tilgungsfrist dann ab meiner nicht bestandenen MPU, bzw. weil ich im darauffolgendem Jahr zu Fuss mit Cannabis erwischt wurde, ab diesem Tag?
    Danke im voraus
    Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      Ihnen wurde die Fahrerlaubnis entzogen, weil Sie mit Drogen im Straßenverkehr unterwegs waren. Das hat in der Regel nichts mit Ihrer Freundin zu tun. Nach 15 Jahren können Sie ohne MPU eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Denn nach dieser Zeit ist dieses Vergehen aus Ihrer Akte gelöscht. Hierfür müssen Sie jedoch in den nächsten fünf Jahren verkehrsrechtlich nicht auffallen (bspw. durch Fahren ohne Fahrerlaubnis etc.).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Mario S. sagt:

    Frage !!!!!!

    kann in deutschland jede führerschein stelle tun und lassen was sie will ?

    hallo
    mir wurde 2004 der führerschein wegen 23 punkte entzogen. ich hatte 1 alk verstoss bei 1998 der aber in der damaligen grenze lag. so das ich weiter fahren durfte . bekam aber 4 punkte und 1 monat fahrverbot . 2 bekamm ich 7 punkte wegen eines unfalls wo ich angeblich danach weiter gefahren bin . ich kam aus einer nebenstrasse und ein jugendlicher fuhr mir mit dem fahrad in die seitentüre des transporter . es kam niemand zu schaden ich habe ihm noch geholfen sein rad zu richten und er fuhr weiter seine hose hatte ein loch bekommen . daraufhin haben die eltern eine anzeige gegen mich gemacht. da ich viel und lange auf montage war hatte ich niemanden der sich um meine post kümmerte . als ich dann wieder zu hause war hatte ichschon das urteil vom gericht liegen wegen unerlaubtes verlassen des unfallorts und 7 punkte bekommen . dann wurde ich ein paar mal geblitzt . musste dann mit 15 punkten 2003 zu einem art seminar. musste 500 euro zahlen aber es wurden keine punkte abgebaut. dann wurde ich noch mal geblitzt und bekamm 3 punkte somit hatte ich 18 punkte . kurz darauf hatte ich einen kleinen unfall nur leichter blechschaden . wo ich dann 4 punkte bekomm und dann 2004 mein schein abgeben musste . die führerscheinstelle teeilte mir mit das ich ein mpu machen muss. .nun meine frage wann verfällt die mpu . und warum sagt die führerscheinbehörde . das ich immer noch eine mpu machen muss eine theorieprüfung ohne stunden vorher zu machen und eine praktische prüfung auch ohne stunden . bisher war mir bekannt das die mpu nach 10 jahren verfällt , sie sagen nun aber das sie nach 15 jahren erst verfällt und ich dann einen neuen führerschein machen kann . jeder erzählt mir was anderes nie bekomme ich von den stellen eine klare auskunft . 2007 habe ich in ch einen führerschein gemacht mit de wohnsitzt 2009 wurde mir erklärt das dieser nicht gültig mehr ist . in den 2 jahren wo ich mit den ch führerschein gefahren bin . bin ich nicht einmal auffällig im strassenverker geworden . langsam weiß ich nicht mehr was ich glauben und was ich nicht glauben soll . vielleicht können sie mir in der sache weiter helfen .
    danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      die MPU-Auflage verfällt nach 10 bzw. 15 Jahren. Das bedeutet, nach der Neubeantragung der Fahrerlaubnis vergehen fünf Jahre, in denen Sie keine Vergehen im Straßenverkehr begehen dürfen. Haben Sie dies getan, beginnt im 6. Jahr die zehnjährige Frist. Ist diese abgelaufen, wird die MPU-Auflage aus Ihrer Akte gelöscht, sodass Sie dann ohne MPU eine deutsche Fahrerlaubnis beantragen dürfen. Eine Fahrerlaubnis aus einem anderen EU-Land ist nur dann gültig, wenn Sie nachweisen können, dass Sie in diesem Land zur Ausstellung mindestens 185 Tage im Jahr Ihren Lebensmittelpunkt besaßen. Wohnen Sie dann wieder in Deutschland, müssen Sie den Führerschein umschreiben lassen. Dies geht natürlich nicht, wenn Sie hier eine MPU-Auflage besitzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Mario sagt:

        ich verstehe es jetzt nicht ganz . ich habe seit 2004 doch nie eine wiedererteilung des führerschein beantragt . das würde ja heißen wenn ich jetzt eine erteilung beantrage müsste ich noch 15 jahren warten das ich ein neuen führerschein machen kann. freundliche grüsse mario

        • Mario sagt:

          ein frage noch oben steht ein beitrag von euch das nach 10 jahren alle punkte in flensburg gelöscht werden . das würde bei mir ja eigendlich im jahre 2014 der fall gewesen sein müssen oder ?

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Mario,

            das ist richtig. Bevor aber die zehnjährige Frist beginnt, müssen Sie sich fünf Jahre lang keine weiteren Vergehen im Straßenverkehr (ob nun mit Fahrrad, als Fußgänger etc.) zuschulden kommen lassen. Erst dann, also zu Beginn des 6. Jahres, beginnt diese Frist.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Mario,

          ja, das heißt es. Wir können Ihnen aber keine individuellen Angaben zu Ihrem Fall machen, da wir keine Führerscheinstelle sind. Bei weiteren Fragen ist es ratsam, diese zu befragen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Pascal sagt:

    Ich hatte einen Unfall mit einem Leihwagen, habe einen Fahrradfahrer Überfahren keine Angst er war nur Leichtverletzte er hatte aber 0,8 Promille, ich 0,0 ich war Berufskraftfahrer bis dahin, Gericht sprach mich schuldig , 1400Euro Geldstrafe und 1Jahr insgesamt Führerschein Entzug. Ich habe noch knapp 3 Monate vor mir, die sagten (Führerscheinbehörde) Führungszeugnis, Ärztlichesgutachten mit Sehtest, und Geld führ die Beantragung mitbringen. Eine angestellt meinte das ich Glück hätte wegen der Formulierung des Richters, immer in Tateinheit , müsste ich keine MPU machen. Ist das korrekt, oder will der Behördenschimmel nur die 110 Euro um mir dann zusagen es muss eine MPU gemacht werden. Bzw. kann ich dagegen in Widerspruch gehen wenn was kommen sollte.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pascal,

      gegen die Anordnung der MPU kann in der Regel kein Rechtsmittel eingelegt werden. Sie können jedoch das Urteil, welches den Fahrerlaubnisentzug anordnet, anfechten. Ob Sie jedoch eine MPU machen müssen, hängt von vielen individuellen Punkten ab. Die Führerscheinstelle prüft dies individuell je Fall. Geht Sie davon aus, dass Sie nicht geeignet sind, ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehr zu führen, müssen Sie eine MPU absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Stephan sagt:

    Hallo, ich hätte auch eine Frage, 2004 bekam ich ein Fahrverbot von einem Monat wegen 0.81promill, 2006 ein Monat wegen 49 km/h zu schnell (außerhalb der Ortschaft) 2007 ein Fahrverbot von drei Monaten und die führerscheinstelle forderte eine mpu, viel wegen erhöhter leberwerte negativ aus, jetzt will ich den Führerschein wieder beantragen, die ist jetzt: muß ich ihn NEU beantragen oder kann ich meinen alten WIEDER BEANTRAGEN, ich habe nie eine sperrfrist erhalten, auch wurde der führerschein nicht durch ein Gericht entzogen, mfg.stephan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stephan,

      Sie müssen die Fahrerlaubnis grundsätzlich neu beantragen. Dabei bekommen Sie jedoch die alten Klassen zurück, wenn Sie die erforderlichen Dokumente hierfür vorweisen können, bswp. ein Sehtest etc. Nach der Beantragung prüft die Führerscheinstelle, ob Sie eine MPU machen müssen oder nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Franky sagt:

    Im märz 2001 wurde mir der Führerschein auf GRUND VON alkohol entzogen. Allerdings befand ich mich nicht auf der Straße sondern auf einem öffentlichen Parkplatz. Auch gefahren bin ich nicht, sondern saß bei laufendem Motor hinterm Steuer. jemand hatte die Polizei verständigt, und es war passiert. Die Blutprobe ergab 1,96. Eine MPU habe ich nie gemacht. Nun meine Frage: Kann ich nach Ablauf von 15 Jahren den Führerschein wieder beantragen, und was muß ich für Auflagen erfüllen?
    Desweiteren war ich in Besitz aller Führerscheine der Klassen 1 -5. Bekomme ich alle wieder zurück? Im Voraus vielen Dank Für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franky,

      nach 15 Jahren wird dieser Vorfall aus Ihrer Akte gelöscht, sodass Sie keinerlei Auflagen mehr erfüllen müssen. Sie müssen lediglich die Fahrerlaubnis noch einmal neu beantragen. Je nach Region und Behörde kann es sein, dass Sie alle Prüfungen noch einmal machen müssen. Sie erlangen die Klassen wieder zurück, wenn Sie die entsprechenden Nachweise, wie bspw. ein ärztliches Gutachten für die Lkw-Klassen vorbringen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Thomas V. sagt:

    Hallo,

    ich musste meinen Führerschein abgeben da ich 0,8 Promille hatte im Januar. Im April musste ich meinen Führerschein für einen Monat abgeben und danach musste ich Ihn komplett abgeben. Aber der Sachbearbeiter meinte das es für mich besser wäre wenn ich eine Verzichtserklärung abgebe, dies war Ende Juni. Wie ist das weitere Vorgehen bekomme ich jetzt einfach so meinen Führerschein ende September wieder oder muss ich da noch was machen ?

    Grüße Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      wenn Sie die Verzichtserklärung unterschreiben, ist es wie eine Art Entzug. Sie müssen die Fahrerlaubnis nun neubeantragen und möglicherweise mit einer MPU rechnen, um diesen wiederzuerlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. Sara sagt:

    hallo.
    Ich habe im mai 2004 den führerschein wegen 1,6 promillen verloren, und nun vor 2 wochen neu beantragt. Die gerichts-verhandlung war im juglio 2004. Wird ein mpu nötig sein.? Ich wohne byaern.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sara,

      generell ist die Anordnung einer MPU und anderer Maßnahmen nach dem Entzug der Fahrerlaubnis eine Einzelfallentscheidung. Ab einem Promillewert von 1,6 ist die MPU vorgesehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  64. Alessio sagt:

    Hallo Redaktion

    Habe im Jahr 2009 mein Fs abgeben müssen,weil ich in meinem Auto sas mit 0,4gr. Amphetamine (Auto war geparkt) keine Drogen im Blut!! ich bekam nach paar Monaten drogenscrenings Termine zugeschickt konnte aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen. Daraufhin wurde mir der fs entzogen ohne bestimmte Zeit. Hab ihn jetzt vor 4 Wochen mal beantragt da ich ihn brauche durfte mich anmelden Ohne Mpu so die Dame bei der Fs Stelle. Seit dem Vorfall im Jahr 2009 ist nichts mehr passiert. Die Dame meinte es kommt nichts mehr auf mich zu Screenings usw. Ich sollte doch nur warten da es Bearbeitungszeit braucht. Kommt da irgendwie ein Drogen Screening auf mich? oder etwas anderes? Danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alessio,

      das können wir Ihnen leider nicht beantworten. Dies ist je nach Fall und Vergangenheit unterschiedlich. Die Führerscheinstelle muss dies je nach individuellem Fall prüfen. Also sollten Sie abwarten, was die zuständige Behörde sagt und je nach Ergebnis dann weitere Schritte einleiten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. Morina sagt:

    hallo ich habe eine frage der fürehschein wurde von mein papa im 2005 ab gehnomen und der muste auch dass mpu marchen aber der hat d’as nicht gehmarcht und jezt in 2015 mocheté er wieder in farschule gehen neu anfangen kann er dass oder must er das mpu marchen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Morina,

      bevor Ihr Vater den Führerschein in der Fahrschule erwerben kann, prüft die zuständige Führerscheinstelle, ob irgendwelche Auflagen gegen Ihren Vater in der Akte sind. In diesem Fall wird die Behörde die Pflicht zur MPU sehen und somit nicht dem Antrag auf einen Führerschein für die Fahrschule zustimmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Mahir sagt:

    Hallo.

    Ich habe Brief von der Polizei bekommen, dass ich ein Verkehrsunfall mit leichtverletzter person und unerlaubtem entfernen vom unfallort begannen zu haben ..
    Ich fuhr um 11 zur Arbeit mit nem Kumpel in eine andere Straße ein als auf dem Brief geschildert ..
    Ich habe sonst wem angefahren oder habe sonst wen verletzt ! Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll oder was die von mir wollen. . Bin noch paar Monate in der probezeit und will jetzt nicht wieder zwei weitere Jahre in probezeit sein… bitte um schnellstmögliche Hilfe. .Danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mahir,

      in diesem Fall haben Sie auch keine Strafe zu befürchten, wenn Sie nicht der Täter sind. Teilen Sie dies der Polizei bzw. den ermittelnden Behörden mit. Möglicherweise hilft es auch, vorher einen Verkehrsrechtsanwalt in einem unverbindlichen Erstgespräch zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Daniel O. W. sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe am Wochenende leider “Mist” gebaut; zum dritten Mal mit Alkohol am Steuer verwischt worden wie folgt:
    ich war als DJ auf einer Hochzeit gebucht, es hies zu mir Musik machen bis 04 UHr, leider war die Party schon um 01.40 zu Ende; ich habe wie bei Hochzeiten üblich halt den Sektempfang mitgenommen sowie den ein oder anderen Rotwein; nie wirklich viel, aber immer konstant einw enig eben – das “Problem” war, dass ich ab 02 auf wasser umsteigen wollte, aber es war schon 01.40 h ende anstelle um 04.00; so dass ich nicht “abbauen” konnte; da dann von gleich auf jetzt ende war und alle gehen wollten war dort bleiben und warten auch keine option; aufd er auffahrt zur autobahn kam dann eine alkoholkontrolle, da ich gegen ende eben 2 rotwein viertele gekippt hatte war ich bei 0,64 promille (zweite messung 0,62);
    das war um 02.20 nachts; um 05.15 durfte ichw eiterfahren dann (0,1 promille nach erneuter messung). im regelfall da es der dritte fall war sagt das internet bzw der bussgeldrechner: 3 monate fahrverbot, 1500 euro geldstrafe.
    allerdimng hatte ich bereits folgende vergehen vorrab:
    1. verstoss alkohol: 22.07.2007 – 0,54 promille (fahrverbot 1 monat, 250 euro)
    2. verstoss alkohol: 09.11.2013, 1,24 promille (strafbegfelk am 16.12.2013, sperre bis 15.08.2014, verkürzung durch kurs main 77 , wiedererlangung führerschein am 15.5.2014)
    3. jetzt am 23.08.2015, eben die 0,64 bzw 0,62 promille.

    meine frage: droht mir hier eine ;MPU oder längerer entzuig des führerscheins, oder grefift die regelung 3 monate fahrverbot und 1500 euro strafe, worauf deutet mein “vorfall” hin?

    beste grüße
    daniel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      da Sie bereits Wiederholungstäter sind und die Fahrerlaubnis schon einmal verloren haben, deutet das ganze Prozedere auf einen erneuten Entzug hin. Jedoch ist dies alles vom individuellen Fall abhängig. Die Führerscheinstelle wird Ihren Einzelfall prüfen und dann sehen, was nötig ist, damit Sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Tarkan sagt:

    Schönen guten Tag,

    Mir wurde die Fahrerlaubnis entzogen. Wurde in der Probezeit innerorts mit 21 Km/h zu viel geblitzt (Kurz vor Ortsausgang). Die Probezeit wurde um 2 Jahre verlängert und am Aufbauseminar habe ich erfolgreich teilgenommen. Danach wurde ich außerorts mit 24 Km/h (Von 70 auf 50 runter aufgrund einer Ausfahrt) und 12h vor Ende der vierjährigen Probezeit nochmals mit 24 Km/h zu viel auf der Autobahn geblitzt. Den Führerschein musste ich am 5. Mai 2015 abgeben. Bei der Abgabe wurde mir gesagt, dass ich die Fahrerlaubnis sofort wieder beantragen kann. Was mich etwas stutzig gemacht hat, weil ich im Internet und auch hier immer wieder lesen musste, dass man bei einem Führerscheinentzug frühstens nach 3 Monaten wieder einen Antrag stellen darf. Am selben Tag wollte ich dann meinen Führerschein wieder beantragen, aber die nette Dame hat mir versäumt zu sagen, dass der Antrag 160€ kosten wird. Aus finanziellen Gründen habe ich den Antrag erst am 01.Juni stellen können. Jetzt würde mich interessieren, wie lange es in der Regel dauert bis die Fahrerlaubnis wiedererteilt wird und warum ich keine Sperrfrist habe. Natürlich bin ich glücklich darüber, aber trotzdem wäre es interessant zu wissen. Nach dieser Woche bin ich dann 3 Monate ohne Fahrerlaubnis. Dauert der Entzug in meinem Fall trotzdem 6 Monate? Oder habe ich Glück und die Fahrerlaubnis könnte mir in den nächsten Tagen oder Wochen wiedererteilt werden? Danke im Vorraus für ihre Hilfe.

    Gruß
    Tarkan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tarkan,

      wenn die Führerscheinstelle von einer absoluten Nichteignung zum Führen eines Fahrzeuges ausgeht, gibt es keine Sperrfrist. Muss sie hingegen noch etwas prüfen, wie beispielsweise bei einer MPU, gibt es eine Sperrfrist. In Ihrem Fall prüft die Führerscheinstelle nun bei der erneuten Beantragung, ob Sie wieder geeignet sind. Hierfür guckt sie, ob Sie Ihr altes Verhalten, welches zum Entzug geführt hat, ad acta gelegt haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. kartoffel sagt:

    wenn das Fahr verbot apgelaufen ist aber grade wochenende ist so das ich den lappen noch nicht aphollen
    kann darf ich dann trotzdem fahren

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kartoffel,

      wenn das Fahrverbot nicht mehr gültig ist, würde dagegen nicht verstoßen werden. Es läge in diesem Fall jedoch Fahren ohne Führerschein vor.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Thomas sagt:

    Hallo
    Wenn ich den letzten Eintrag ( wegen Punkte zu viel ) im Januar 2000 bekommen habe würde er ja Januar 2015 verjähren. Plus 12 Monate bis Januar 2016 Ruhen. Dann könnte ich einen neuen Antrag im Februar stellen auf zuteilung ohne MPU zu machen. Müsste aber wenn das Straßenverkersamt es verlangt eine Neue Fahrprüfung machen. Was je nach Fall entschieden wird. (mit oder ohne Prüfung). Sehe ich das so richtig oder kann ich den Antrag auch früher stellen ohne die Frist zu verlängern. Danke im vorraus. mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      den Antrag sollten Sie erst nach Ablauf der Verjährungsfrist von 15 Jahren stellen, da diese bei verfrühtem Antrag von Neuem beginnen würde. Lassen Sie sich gegebenenfalls in der zuständigen Führerscheinstelle dahingehend noch einmal beraten. Stellen Sie dabei aber keinen Antrag.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  71. Liane sagt:

    Hallo..
    wurd ende Juli geblitzt auf der Autobahn mit 41 km zu schnell habe 2 Punkte bekommen und demnächst mein Führerschein in Deutschland abgeben. Da ich montan befruflich unterwegens bin, wäre meine Frage, könnte meine mutter auch den Führerschein für mich abgeben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Liane,

      oftmals akzeptieren die Führerscheinstellen auch, dass Sie den Führerschein postalisch zuschicken. Manche Behörden akzeptieren es auch, dass eine bevollmächtigte Person den Führerschein abgibt und abholt. Ob Ihre Führerscheinstelle dies auch akzeptiert, sollten Sie vorher erfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Mike sagt:

    Guten Tag zusammen,

    ich wurde am 03.08.15 um 4:38 uhr mit Alkohol am Steuer erwischt.
    Der Bluttest ergab 1,97 Promille. Habe ein Schreiben bekommen ”Schriftliche Äußerung als Beschuldigter”, sollte man da
    etwas ausfüllen bzw. was könnte sich da Positiv auswirken? Bin noch in der Probezeit. Da es das erste mal ist, dass ich mit dem Gesetz in Konflikt gerate, weiß ich ich garnicht was ich tun soll und was auf mich zukommen kann?! Bin Azubi im Moment, kann das Vergehen auswirkungen darauf haben?

    Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen

    Mike

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      bei dieser Promilleanzahl handelt es sich um eine Straftat, die mit der Entziehung des Führerscheins sowie einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet wird. Danach kommt es zu einer mindestens sechsmonatigen Sperrfrist, nach der Sie die Fahrerlaubnis wiedererlangen können. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit müssen Sie jedoch vorher eine MPU absolvieren. Außerdem wird Ihre Probezeit verlängert. Bei diesem Schreiben dürfen Sie die Aussage verweigern. Möglicherweise sollten Sie einen Anwalt konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. Kenwip sagt:

    Hallo
    Ich bin noch in meiner Probezeit (verlängert), musste bereits ein aufbauseminar (rote Ampel) machen und wurde letztes Jahr wegen thc im Blut verurteilt. Mpu gemacht und alles gut, seit April besitze ich wieder den Führerschein. Jetzt wurde ich mit 40 kmh zu viel innerorts geblitzt. Etwa 250 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot. Droht mir nun eine Sperre? Kann man diese umgehen?
    Liebe grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      da dies Ihr dritter A-Verstoß ist, müssen Sie mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Eventuell folgt eine Sperrfrist, nach dieser dann die Fahrerlaubnis neu beantragt werden kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. amin sagt:

    Mit hat mann die Fahrerlaubnis 2006 endzogen
    In der probe zeit mit 1,2promille

    Und 2jahre später habe ich noch mal hinterm steuer gesessen weil ich dort drin schlafen wolte
    Ein Familien streit und hatte wo ich wohne leidet keine Verwandten, das leider wieder mit 1,2 Promille
    Das erste mal mit Fahrverbot und das zweite mal eine Geldstrafe von 400euro ,nun habe ich 2012 mich blizen lassen 10km zu viel,
    Meine frage ist jetzt da ich mir das nicht leisten kann das aufbauseminar und mpu hatte auch schon beim amt ein dalehn zu beantragen um die dinge zu bezahlen sie das aber nicht machen
    und ich mir das nicht leisten kann , aber meinen Führerschein brauche um wieder vernünftig arbeiten gehen zu können ,
    Würde ich gerne wissen wie ich jetzt vorgehn soll ohne mpu ich würde sie gerne machen wenn ich das Geld dafür hätte aber wir sind ein 6 Personenhaushalt das geld reich vorne und hinten nicht muss ich jetzt bis 2021 warten um alles ohne mpu und aufbauseminar , oder wie ist das wenn ich nur mpu mache

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Amin,
      fehlt Ihnen das Geld, um MPU und Aufbauseminar zu absolvieren, kommen Sie um den Verlust Ihres Führerscheins nicht herum.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  75. Sandy sagt:

    Sehr geehrte Redaktion,
    aufgrund einer Drogenfahrt (Methamphetamin) im Januar 2011 gab ich nach einer Anordnung zur MPU eine Erklärung auf freiwilligen Verzicht der Fahrerlaubnis ab, die Fahrerlaubnis wurde mir nach $ 3 Abs. 1 StVG i. V. mit $ 46 Abs. 1 FeV sofort am 21.03.2011 entzogen.

    Gegen das Bußgeldverfahren in Höhe von 700 Euro ($$ 24 a II, III, 25 StVG, $ 4 III BKatV ) legte ich vergebens Rechtsmittel ein, da die Blutabnahme unrechtmäßig erfolgte.
    In der Hauptverhandlung wurde ich nur zu 500 Euro Bußgeld verurteilt und der Rest, 1 Monat Fahrverbot und die Viermonatsfrist zur Abgabe, blieben gleich.

    Ansonsten nie Straftaten oder Verkehrssünden.

    Meine Frage deshalb: Wird diese einmalige Ordnungswidrigkeit auch in das Bundeszentralregister eingetragen? Wenn ja, wie lange bleibt dieser Eintrag ohne weitere Vorkommnisse erhalten?

    Der Strafvollstreckungsbescheid zum Fahrverbot vom Oktober 2011 vermerkt:
    Entscheidungsdatum (Hauptverhandlung) oder Rechtskraftdatum 21.09.2011, mit Fahrverbotsbeginn spätestens zum 21.01.2012

    ● Allerdings erlosch die Fahrerlaubnis am 21.03.2011 mit der freiwilligen Abgabe des Führerscheins bei der Führerscheinstelle!

    Bei Google hab ich leider viele verschiedene Antworten gefunden.

    Vielen Dank für Ihre Mühen.

    Gruß, Sandy

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandy,
      Ihr Vergehen ist in das Bundeszentralregister eingetragen. Die Tilgungsfrist beträgt 5 Jahre.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  76. markus b. sagt:

    hallo liebes VFBV team.

    vor 20 jahren habe ich meine fahrerlaubnis wegen alcohol verloren.
    vor kurzem habe ich eine neuerteilung beantragt mit erfolg und der auflage
    eine theoretische u praktische befähigungsprüfung bei einer fahrschule u dem tüv
    abzulegen.
    meine frage ist welche kosten da auf mich zukommen werden.

    vilelen dank für eure antwort im vorraus

    markus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      die Kosten variieren von Fahrschule zu Fahrschule. Am besten informieren Sie sich bei der von Ihnen gewünschten Fahrschule.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. Robert M. sagt:

    Hallo liebes VFBV team.

    Ich hatte früher Fs. Klasse 1 und 2. Wegen eines Unfalls wurde mir die Fahrerlaubnis entzogen. Aus verschiedenen Gründen habe ich mehr als 2 Jahre keinen Führerschein besessen. Vor 17 Jahren habe ich den Führerschein Klasse 3 beantragt. Nach einer theoretischen und praktischen Prüfung habe ich seitdem den Führerschein Klasse 3. Vor kurzem habe ich bei der Führerscheinstelle des Landratsamtes nachgefragt, ob ich eine Wiedererteilung des Motorradführerscheines haben kann (wollte nur bis 125 ccm). Die Antwort war, ich müsste wieder eine theoretische und praktische Prüfung machen.
    Ich fahre jetzt seit 17 Jahren ohne Unfall, ohne Punkte, fast ohne Strafzettel. Kann es sein, dass die Mitarbeiter das je nach Lust und Laune entscheiden? Soll ich einen Anwalt einschalten oder soll ich den FS woanders beantragen?
    Wie seht Ihr das?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robert,

      leider verbietet uns das Rechtsdienstleistungsgesetz, Aussagen zu individuellen Rechtsfällen zu geben. Die Führerscheinstellen entscheiden dies nach individuellen Gesichtspunkten des Fahrers, wie bspw. der Vorgeschichte etc. Sie geht vermutlich davon aus, dass Sie in dieser langen Zeit keine Fahrpraxis auf dem jeweiligen Kfz haben, weshalb eine erneute Prüfung abgelegt werden muss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. Markus W. sagt:

    Guten Tag,
    ich musste 2004 meinen Führerschein wegen Punkte Überschreitung abgeben und sollte einen Aufbau Kurs machen aber aus finanziellen Gründen war mir das nicht möglich! Kann ich jetzt noch 2015 meinen Führerschein nach 11 Jahren wieder bekommen oder muss ich einen neuen Führerschein machen? Wenn es mögliche ist den Führerschein wieder zu bekommen welche Voraussetzungen muß ich erfüllen?
    Gruß
    Markus W.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      Sie müssen nun einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Die zugehörige Führerscheinstelle prüft dann individuell, welche Maßnahmen nötig sind, damit Sie Ihren Führerschein wiedererlangen können. Dies wird vermutlich eine MPU sein. Nach der langen Zeit kann es auch vorkommen, dass Sie eine erneute Theorie- und/oder Praxisprüfung ablegen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. Murat sagt:

    Hallo

    2001 wurde mein FS wegen Nötigung entzogen per Gericht! und mein letzten verkehrsdelikt 2004 wegen fahren ohne Fahrerlaubnis und 2005 hatte ich Antrag auf wiedererteilung gestellt. Die wollten mpu von mir habe es auch gemacht doch leider negativ! Habe es aber bei der Führerscheinstelle nicht abgegeben bzw angegeben.

    Meine Frage: Soll ich Antrag auf wiedererteilung ODER Neuerteilung stellen,vorausgesetzt ohne mpu zu machen??

    Danke für den Antwort voraus??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Murat,

      wenn Sie keine MPU machen möchten, müssen Sie sich noch fünf Jahre gedulden. Nach dem letzten Ergebnis (was bei Ihnen negativ ausfiel) müssen Sie fünf Jahre warten, ohne sich eine Tat im Straßenverkehr zuschulden kommen zu lassen. Ab dem sechsten Jahr beginnt dann eine zehnjährige Frist. Nach dieser ist Ihre Tat, die die MPU nach sich zog, verjährt. Erst dann können Sie einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. Möchten Sie nun die Fahrerlaubnis erhalten, handelt es sich um einen Antrag auf Wiedererteilung, aber mit einer MPU-Auflage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. Marc sagt:

    Habe meinen FS 2006 wegen kokain am steuer verloren. Ist esmöglich nach 10 jahren also nächstes Jahr den FS neu zu machen ohne eine mpu machen zu müssen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      eine neue Fahrerlaubnis, ohne die MPU zu absolvieren, können Sie erst 15 Jahre nach der Anordnung der MPU beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  81. kalle sagt:

    Hallo Ich wurde mit 2,4 Promille erwischt Was habe ich zu erwarten und was muß ich jetzt machen um aus der Sache so gut wie mögliech rauszukommen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kalle,

      das Führen eines Fahrzeuges mit über 1,1 Promille ist eine Straftat und wird mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Es emfpiehlt sich in Ihrem Fall, die Hilfe eines Anwalts in Anspruch zu nehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  82. Holger sagt:

    Liebes bussgeldkatalogteam,

    erstmal muss ich euch für eure Arbeit in Sachen Kompetenz loben ihr macht einen guten job!

    Zu meinen Fall:

    2013 wurde ich mit 1,03 BKA kontrolliert und bekam eine Monatssperre zuzüglich 500 € dies wurde als Ordnungswidrigkeit geahndet.
    2015 im August wurde ich mit 1,13 BKA erwischt , erhielt vor kurzem ein schreiben vom Amtsgericht 1050 € Euro und 9 Monate Sperrfrist.

    Meine Frage wäre ist mit dieser Auffälligkeit zu erwarten das ich eine MPU machen muss?
    1. Wenn ja wäre es erforderlich einen Abstinenz-nachweis und Vorbereitungskurse bis zur Prüfung zu führen ?

    Erhielt auch ein Schreiben zum Mainzer Modell 77 2 Monatige Sperrfristverkürzung was ich auch machen würde.

    2.Beginnt die Sperrfrist erst ab Rechtskraft des Strafbefehls ?

    mein Führerschein wurde mir am 09.08.15 von der polizei entzogen. Erwartendes Datum zur Rechtskräftigkeit des Strafbefehls 1.10.15 vom Amtsgericht.

    3. Ab wann kann ich die Führerscheinklassen B, C, CE wieder beantragen? Dürfte ich zur Erwerbung einer Arbeit z.B als Lkw Fahrer die Klassen C und CE mit sonderbeantragung behalten?

    Vielen Dank schon mal im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Holger,

      da Sie als Wiederholungstäter einzustufen sind, ist mit einer MPU zu rechnen. Dies hängt aber je nach individuellem Fall und Vorgeschichte ab. In diesem Ratgeber haben wir alle wichtigen Informationen zur MPU und auch zu Vorbereitungskursen zusammengefasst: https://www.bussgeldkatalog.org/mpu/
      2. Die Sperrfrist endet, wenn der Richter den Strafbefehl unterzeichnete. Weitere Klassen können Sie dann beantragen, wenn die Sperrfrist vorbei ist. Auf dem Formular zur Neuerteilung geben Sie diese Klassen einfach wieder und die Führerscheinstelle prüft dann, unter welchen Umständen Sie diese wiederbekommen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  83. Tarkan sagt:

    Mir wirde der Führerschein nach drei A-Verstößen (Geschwindigkeitsüberschreitung) innerhalb der Probezeit entzogen. Meine Sperrfrist ist 3 Monate, den Antrag auf Wiedererteilung konnte ich sofort stellen. Muss ich mit einer MPU rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tarkan,

      auch wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung kann eine MPU als mögliche Bedingung auferlegt werden, damit Sie Ihre Fahrerlaubnis erneut erhalten. Dies prüft die zuständige Führerscheinstelle jedoch individuell.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  84. ulli s. sagt:

    Ich habe meinen Führerschein vor 25 Jahren für 8 monate wegen trunkenheit abgeben müßen kann ich ihn nun wieder bekommen!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ulli,

      Sie können nach 25 Jahren eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Dazu müssen die Führerscheinklassen, die Sie vor 25 besaßen, neu beantragen. In der Regel erwartet Sie jedoch noch eine praktische Prüfung. Auch eine theoretische Prüfung kann nach so einem langen Zeitraum angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  85. McLaren sagt:

    Hallo,

    mir wurde der FS wegen erheblicher Trunkenheit am Steuer 1999 abgenommen., nach einer Sperrfrist von sechs Monaten und angeordneter MPU hätte ich ihn wiedererlangt. MPU war natürlich negativ. OK. ich hatte mir dann 2004 wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne gültigen FS die nächste Anzeige ins Haus geholt und 2008 genau nochmal. Die letzten beiden Gerichtsurteile besagten jeweils, eine ‘Sperre auf Neuerteilung fünf Jahre’ .
    Nun meine Frage, gilt die Verjährungsfrist dann immer wieder von vorn, oder zählt die erste Straftat mit FS-Entzug? Ich habe meinen FS nach meiner negativen MPU im Jahr 1999 nie wieder neu beantragt.

    Vielen Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      laut Paragraph 29 Abs. 1 Nr. 3 der StVG gilt eine Verjährung von zehn Jahren auch nach Anordnung einer isolierten Sperre, was 2008 der Fall war. Aus diesem Grund zählt die erneute Verjährung ab 2008.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  86. jeti sagt:

    Hallo,

    Mein Führerschein wurde mir entzogen weil ich mich einer Polizei Kontrolle entziehen habe nun die frage.
    ( War nicht unter alkohol oder drogen)Müsste ich dafür eine mpu machen ?

    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jeti,

      ob eine MPU angeordnet wird, hängt stets vom Einzelfall ab. Beim ersten Verstoß dieser Art fällt in der Regel jedoch keine MPU an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  87. leon.... sagt:

    Hey….musste mein Führer schein abgeben hatte 1.3 Promille…wollte los fahren Habs nich getan und musste es trotzdem abgeben…ich bin das erste mal auffällig geworden…. Seit dem sind 4 Wochen vergangen und habe noch kein bescheid womit ich rechen muss…Woo kann ich mich daa melden oder könnt ihr mir weiter helfen mit was ich zuu rechnen habe danke…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leon,

      bei dem Promillewert wird in der Regel ein Strafverfahren eingeleitet. Dies endet nicht selten mit dem Führerscheinentzug und einer Geld- oder Freiheitsstrafe. Sie sollten jedoch das behördliche Schreiben abwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  88. Kater Mikesch sagt:

    Hallo liebes Team,

    bin unverantwortlicherweise vor einer Woche nach 4 Gläsern Wein auf meinen 50ccm Roller gestiegen und auch erwischt worden. 0,89 Atemalkohol (entspricht anscheinend ca. 1,8 p.M.) Auf anraten des Beamten habe ich den FS sofort abgegeben und Widerspruch eingelegt damit die Gerichtbarkeit ins Rollen kommt. Heute kam vom AG Konstanz der Beschluss, dass die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen wir, (Test 1,19 p.M. Blutalkohol) da damit zu rechnen ist, das mir in der Hauptverhandlung wegen charakterlicher Ungeeignetheit der FS entzogen wird. Starker Tobak gegen einen, der 42 Jahre ohne jeden Punkt in Flensburg ausgekommen ist. Zu allem Übel bin ich im Aussendienst selbstständig. Mit welcher Entzugsdauer muss ich rechnen, zumal anscheinend in BW die MPU schon ab 1,1 angeordnet wird?

    Für Eure Hilfe wär ich dankbar.
    L.G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Ab 1,1 Promille wird in der tat der Führerschein entzogen. Die Dauer der Sperrfrist hängt vom Einzelfall ab. Da Sie auf den Führerschein angewiesen sind, empfiehlt es sich in diesem Fall, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  89. Stephan1105 sagt:

    Hallo,
    Ich habe aktuell 6 Punkte. Ein weiteres Vergehen bringt mich auf 8 Punkte. Mein Anwalt macht mir kaum Hoffnung.
    Was droht nun wirklich? Führerschein weg für 6 Monate ist klar aber was dann? Fahrschule oder MPU?Wer entscheidet das? Ein Richter? Alle Punkte sind durch Geschwindigkeitsübertretungen zustande gekommen, nie einen Unfall o.ä. verursacht.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stephan,

      in der Tat beträgt die Sperrfrist mindestens sechs Monate. Welche Bedingungen die zuständige Bußgeldbehörde an die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis knüpft, hängt vom Einzelfall ab.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  90. anna sagt:

    Hallo meine lieben,
    habe 2002 mein fs. abgeben müssen. Da ich noch im probezeit war habe ich mpu gemacht und bestanden. muss ich nochmal prüfung machen oder kriege ich fs. auch ohne?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anna,

      da seit 2002 bereits viele Jahre vergingen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie eine erneute Prüfung ablegen müssen. Dies regelt jedoch die zuständige Führerscheinstelle. Fragen Sie am besten dort einmal nach.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  91. rudo sagt:

    hallohallo,
    hab in 2005 mein lappen verloren fahrerlaubnis weg ect. jetz bin ich in 2007 gesnapt mit 1,3 promille ohne fahrerlaubnis, welches jahr soll jetz die 10 jahre tilgungsfrist sein, normal der tag des ersten urteil von gericht?, oder 2007?
    danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rudo,

      in Ihrem Fall beginnt die (15 jährige) Tilgungsfrist erneut nach der Rechtskraft der Straftat. In Fällen wie bei Ihrem kann ebenfalls ein lebenslanges Fahrverbot verhängt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  92. Sven g. sagt:

    Hallo,

    wurde 2002 dazu aufgefordert, ohne vorher direkt im Strassenverkehr auffällig geworden zu sein, eine MPU abzulegen.
    Habe 12 Monate lang schriftlich dagegen Einspruch eingelegt, bis ich 2003 entgültig den Führerschein bei meiner zuständigen Führerscheinstelle abgeben musste. Wann kann ich mit einem Ende der Tilgungsfrist rechnen und eine Wiedererteilung beantragen?

    Für hilfreiche Kommentare wäre ich dankbar!

    Grüße Sven

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      eine MPU ist in der Regel nach 15 Jahren verjährt. Diese Frist gilt ab Rechtskraft des Bescheides – in Ihrem Fall dürften Sie 2018 erneut eine Fahrerlaubnis beantragen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  93. Jens sagt:

    Mir wurde die Fahrerlaubnis am 20.10.2000 wegen Alkohol entzogen. Meiner Meinung nach sind die 15 Jahre um. Kann ich den Führerschein jetzt gleich beantragen oder muss ich auf die Rechtsmäßigkeit des Urteils warten??? Ich weiß das Datum der Rechtmäßigkeit nicht mehr, wo kann ich das erfahren???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      die Zeit gilt ab der Rechtmäßigkeit. Möglicherweise kann Ihnen Ihre Fahrerlaubnisbehörde oder das Kraftfahrt-Bundesamt weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  94. Kai sagt:

    Ich habe im September 2011 in meiner Probezeit (ca. 6 Monate nach der Aushändigung des Führerscheins) meinen Führerschein abgeben müssen wegen einer Trunkenheitsfahrt mit mehr als 1,6 Promille. Nach Zwei Jahren, einem Abstinenznachweis und einer bestandenen MPU (ohne ein Aufbauseminar) wurde mir der Führerschein nach Neubeantragung im September 2013 neu ausgehändigt. Heute (26 Monate nach Neuausstellung) habe ich beim Überholvorgang meinen Hintermann übersehen und habe sein Fahrzeug beschädigt. Die Polizei sagte 100 € Bußgeld und 1 Punkt.

    Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich noch in der Probezeit bin und wenn ja, was auf mich zukommt. MPU? Führerscheinentzug? Wenn ja, wie lange? Ich fahre täglich 85 km einfach zu meiner Arbeit.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kai,

      durch eine Nachfrage bei der zuständigen Führerscheinstelle können Sie erfahren, ob Sie sich noch in der Probezeit befinden oder nicht. In beiden Fällen sollte weder Führerscheinentzug noch MPU erfolgen – sofern Sie nicht erneut alkoholisiert gefahren sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  95. vasko sagt:

    nach einen unfall ohne alkohol ich habe meine fuhrerschein verloren fur 6 monate und geldstrafe 2000 euro bekommen, das war am 31.08.15 wegen meine tatigkeit ich kann auch meine arbeit verloren, kann ich was machen und meine fuhrerschein fruher zu bekommen?ist die strfae nicht zu hoch?und das 6 moinate meine fuhrerschen weg auch zu viel?

    danke und freundliche grusse zum redaktion…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vasko,

      leider können wir in diesem Fall keinen Rat geben, denn die Bestrafung hängt vom begangenen Verstoß ab. Aufgrund Ihrer Ahndungen ist davon auszugehen, dass es sich bei Ihrem Verstoß um eine Straftat handelte. In diesem Fall ist eine vorzeitige Neubeantragung Ihres Führerscheins in der Regel aussichtslos.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  96. chris sagt:

    Hallo liebe Redaktion,
    Habe meinen Führerschein 2005 wegen Drogen abgeben müssen war 2005 und 2006 zur MPU beide male Negativ ausgefallen beim letztenmal 2006 mit dem zusatzt ich habe eine positive Prognose, meine Frage wann kann ich ohne MPU meinen Führereschein neu beantragen und muss ich dann nochmal Fahrschule machen ich kann mir Finanziel keine MPU mehr leisten bin auf grund des nicht vorhandenen Führerscheins leider seitdem arbeitslos und Harz 4 empfänger
    Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      Sie können nach 15 Jahren einen neuen Führerschein beantragen, ohne eine erneute MPU absolvieren zu müssen. Ob eine erneute Fahrprüfung angeordnet wird, ist einzelfallabhängig und liegt im Ermessen der zuständigen Behörden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  97. steffen sagt:

    Hallo, ich finde diese Seite echt TOP und sehr Informativ, deshalb würde ich jetzt gerne auch was wissen.
    Habe meinen Führerschein im Juli 2004 abgeben müssen (Unfall mit Alkohol,Gott sei Dank nur Blechschaden).Im November 2004 wurde ich dann gerichtlich Verurteilt.Nach der Sperrfrist habe ich Anfang 2006 einen Neuantrag gestellt . Mit allem drum und dran : pol.Führungszeugnis,Antrag mit Passbild,ärztl.Gutachten,Gutachten vom Augenarzt,Erste Hilfe Kurs. Erst dann bekam ich vom Landratsamt Bescheid wegen MPU machen… MPU im März 2006 nicht bestanden … trotz 1 Jahr lang Blutwerte und 1 Jahr lang in Sitzungen beim Psychologen…
    Meine Frage :
    1. 1.wann sind bei mir die 15 Jahre rum ? Am Tag der Verurteilung Nov.2004 , oder am Tag als ich beim MPU durchgefallen bin, März 2006 ,da ich ja beim Landratsamt den Neuantrag gestellt habe?
    2. werde ich beim Neuantrag wieder alles brauchen? Was beinhaltet dann die Fahrprüfung ? Theorie u. Prax. ?
    vielen Dank im voraus….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffen,
      grundsätzlich gilt: ab dem 6. Jahr nach Führerscheinentzug beginnt die 10-jährige Verjährungsfrist zu laufen. Entscheidend hierfür ist, dass Sie sich in den ersten fünf Jahren keine Auffälligkeiten leisten (auch nicht als Fußgänger oder Radfahrer). Der Antrag auf Wiedererteilung des Führerscheins unterbricht diese Frist. Relevant ist die Tilgungsfrist – also der Zeitraum, nachdem der Fahrerlaubnisentzug aus dem Fahreignungsregister des Kraftfahrtbundesamtes gelöscht wird. In der Regel gilt die Rechtskraft als Beginn.Für detaillierte Informationen befragen Sie einen auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt Ihres Vertrauens. Er kann Einblick in Ihre Akte nehmen und Sie auch über alternative Vorgehen aufklären.
      Zur Neubeantragung: Es kann sein, dass Sie alle Prüfungen noch einmal wiederholen muss. Die Klassen erhalten Sie in der Regel wieder, sofern Sie die entsprechenden Nachweise vorlegen können. Nichtsdestotrotz können sowohl eine praktische und theoretische Prüfung auf Sie zukommen – genauso wie einige Fahrstunden.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  98. Marcel S. sagt:

    Guten Abend…

    Ich habe heute ein Brief bekommen,Anhörung zur Entziehung der Fahrerlaubnis.
    Ich wurde am 14.08.15 unter Alkohol- und Drogeneinfluss angehalten.
    Der Führerschein und die Fahrerlaubnis soll jetzt eingezogen werden.
    In dem Brief steht das ich jetzt bis 30.11.15 Zeit habe mich dazu zu äußern.
    Desweiteren steht drin das eine Eignung zum Führen eines Fahrzeugs erst dann wieder gegeben ist,wenn eine einjährige Abstinenz nachgewiesen wird?

    Kriege ich jetzt eigentlich nochmal zusätzliche Post,zwecks Sperrfrist,also wie lange der Führerschein jetzt genau weg ist?
    Oder gilt diese Sperrfrist dann schon ab dem Tag,an dem ich den Führerschein an die zuständige Behörde abgegeben habe ?

    Wann genau kann ich mit der MPU beginnen?
    Beinhaltet die MPU dann auch gleich die Tests zum Abstinenznachweis?
    Wie ist das dann genau mit dem Wiedererlangen der Fahrerlaubnis und des Führerscheins?
    Was muss ich dann dafür tun und wann kann ich frühestens ein Antrag stellen?
    Muss ich dann,laut diesem Brief und deren Formulierungen,dann später den Führerschein nochmal komplett neu machen oder bekomme ich den unter bestimmten Voraussetzungen einfach so zurück?

    Vielen Dank im Vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,
      ein Anhörungsbogen geht der Versendung des Bußgeldbescheids voraus, um den Tatverlauf zu rekonstruieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zur Sache zu äußern. Sie müssen ihn nicht vollumfänglich beantworten; lediglich zur Angabe Ihrer eigenen Personaldaten zur Identifizierung sind Sie verpflichtet. Anschließend erhalten Sie den Bußgeldbescheid, der den Vorwurf noch einmal aufführt, genau wie die vorliegenden Beweise und Sie erwartenden Ahndungen (inkl. Länge der Sperrfrist). Die Sperrfrist beginnt in der Regel ab dem Tag der Rechtskraft des Urteils.
      Die MPU beginnen sollten Sie nach ausreichender Vorbereitung. Bis der Bußgeldbescheid eintrifft, können Sie daher bereits nach geeigneten Angeboten Ausschau halten und sich informieren.
      Bei einer MPU kann ein Abstinenznachweis gefordert werden. Sie haben die Möglichkeit diesen an einem Medizinisch-Psychologischen-Institut (MPI) zu absolvieren.
      Die Fahrerlaubnis neu beantragen, können Sie erst wieder, wenn Ihnen bei der MPU ein positives Gutachten ausgestellt wurde. Zudem empfiehlt sich die Antragstellung ca. 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist. Für die Neubeantragung benötigen Sie mindestens: Personalausweis/Reisepass + amtliche Meldebestätigung, biometrisches Lichtbild, aktuelles, behördliches Führungszeugnis, Teilnahmebescheinigung “Erste-Hilfe-Kurs” und Sehtestbescheinigung. Für alle weiteren Fragen können Sie sich an MPU-Beratungsstellen und auch die jeweilige Führerscheinstelle wenden.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  99. Felice sagt:

    Hallo,

    nach meiner Anfrage beim Kraftfahrt-Bundesamt hört meine Tilgungsfrist am 15.12.2015 auf.
    Ich war vor einigen Jahren mal beim Amt um mich zu erkundigen, was für eine Führerscheinneuausstellung zu erledigen wäre, habe mir aber nur ein Informationsblatt mitgenommen und keinen Antrag gestellt. Kann ich denn nun trotzdem davon ausgehen, dass meine Tilgungsfrist am 15.12. endet? Bzw. ab dann könnte ich zur Führerscheinstelle gehen?

    Mein Fall (Alkohol am Steuer) fand damals 2000 in Bayern statt, jetzt wohne ich in NRW. Macht das irgendeinen Unterschied oder muss ich etwas beachten?

    Vielen Dank vorab für eine Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felice,

      in der Regel können Sie den Neuantrag frühestens drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist stellen. Sie können jederzeit beim Kraftfahrt-Bundesamt nachfragen, wann die Sperrfrist genau endet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  100. Marc sagt:

    Hallo,
    Ich wurde vor 3Monaten zufällig kontrolliert während meiner Dienstzeit als Paketzusteller,
    und zur Blutabnahme mit auf die Dienststelle mitgenommen
    Nun ergab die Blutprobe das ich 0,20nanogramm Thc und Amphetamin im Blut hatte
    Hatte 1tag davor unüberlegt gefeiert “einmaliger Ausrutscher”
    Nun muss ich sofort mein Fs abgeben was wird auf mich zukommen und wie lange werde ich auf meinen Fs verzichten müssen
    Arbeitslosigkeit wird auch ein Problem werden da ich als Zusteller auf den Fs angewiesen bin :(
    Grus Marc

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      da Sie beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, empfiehlt es sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Dieser kann mit Ihnen gemeinsam die Möglichkeiten ausloten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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