Fahrverbot ab 21 km/h zu schnell: Geschwindigkeitsverstöße werden teurer

News von bussgeldkatalog.org, veröffentlicht am: 18. Februar 2020

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Höheres Bußgeld beschlossen: Eine Geschwindigkeitsüberschreitung wird künftig teurer.
Höheres Bußgeld beschlossen: Eine Geschwindigkeitsüberschreitung wird künftig teurer.

In seiner am Valentinstag verabschiedeten StVO-Novelle hat der Bundesrat neue Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen festgelegt. Zu schnelles Fahren wird demnächst deutlich teurer! Außerdem droht künftig bereits ein Fahrverbot ab 21 km/h innerorts zu schnell. Wir haben für Sie zusammengestellt, wann demnächst ein höheres Bußgeld für eine Geschwindigkeitsüberschreitung anfällt und wann Sie damit rechnen sollten, dass Sie den Führerschein für einige Zeit abgeben müssen.

Höheres Bußgeld für Geschwindigkeitsüberschreitung: Das zahlen Sie künftig für zu schnelles Fahren!

Für Verkehrssünder gab es am vergangenen Freitag gute und schlechte Nachrichten:

  • Die gute Nachricht: Der Bundesrat hat ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen zum wiederholten Male abgelehnt.
  • Die schlechte Nachricht: Die Sanktionen für zahlreiche Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurden teils drastisch verschärft. In diesem Zuge droht künftig beispielsweise bereits ab 1 km/h zu viel ein höheres Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Den folgenden Tabellen können Sie jeweils die aktuellen Sanktionen nach dem noch gültigen Bußgeldkatalog entnehmen sowie jeweils die neuen Bußgelder und Punkte in Flensburg, die für das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit nach Inkrafttreten der StVO-Novelle fällig werden.

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts (Pkw) aktuelle Bußgelder

Bußgelder gelten noch bis zum Inkrafttreten der StVO-Novelle (Datum steht noch nicht fest).

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFverbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h10 €eher nicht
… 11 - 15 km/h20 €eher nicht
… 16 - 20 km/h30 €eher nicht
… 21 - 25 km/h70 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h80 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 31 - 40 km/h120 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 41 - 50 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h240 €21 Monat1 MHier prüfen
… 61 - 70 km/h440 €22 Monate2 MHier prüfen
über 70 km/h600 €23 Monate3 MHier prüfen
Mit Inkrafttreten der StVO-Novelle werden sich zahlreiche Geschwindigkeitsbußgelder ändern. Hier finden Sie die neuen Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße außerorts.
*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts (Pkw) neue Bußgelder

Diese Bußgelder gelten ab Inkrafttreten der StVO-Novelle (Datum ist noch nicht bekannt).

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFverbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h20 €
… 11 - 15 km/h40 €
… 16 - 20 km/h60 €
… 21 - 25 km/h70 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h80 €11 Monat*1 M*Hier prüfen
… 31 - 40 km/h120 €11 Monat*1 M*Hier prüfen
… 41 - 50 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h240 €21 Monat1 MHier prüfen
… 61 - 70 km/h440 €22 Monate2 MHier prüfen
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* neue Fahrverbotsregel wegen eines Formfehlers in der StVO-Novelle nichtig
>>> alter Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße (außerorts)
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Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts (Pkw) aktuelle Bußgelder

Bußgelder gelten noch bis zum Inkrafttreten der StVO-Novelle (Datum steht noch nicht fest).

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h15 €eher nicht
... 11 - 15 km/h25 €eher nicht
... 16 - 20 km/h35 €eher nicht
... 21 - 25 km/h80 €1Hier prüfen
... 26 - 30 km/h100 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
... 31 - 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 - 50 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
... 51 - 60 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
... 61 - 70 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
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Mit Inkrafttreten der StVO-Novelle werden sich zahlreiche Geschwindigkeitsbußgelder ändern. Hier finden Sie die neuen Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße innerorts.
*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts (Pkw) neue Bußgelder

Diese Bußgelder gelten ab Inkrafttreten der StVO-Novelle (Datum ist noch nicht bekannt).

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h30 €
... 11 - 15 km/h50 €
... 16 - 20 km/h70 €
... 21 - 25 km/h80 €11 Monat*1 M*Hier prüfen
... 26 - 30 km/h100 €11 Monat*1 M*Hier prüfen
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* neue Fahrverbotsregel wegen eines Formfehlers in der StVO-Novelle nichtig
>>> alter Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße (innerorts)

Was halten Sie von den erhöhten Bußgeldern? Stimmen Sie ab und sehen Sie, was die anderen Leser darüber denken!

Was halten Sie von den neuen hohen Bußgeldern?

Auffällig ist, dass die Bußgelder im Bereich der geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen verdoppelt wurden und die Geldbußen bei größeren den Tempoverstößen gleich geblieben sind.

Die novellierten Regelungen und Bußgelder werden wirksam, sobald das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Änderungen des Bundesrates umgesetzt hat und diese im Bundesgesetzblatt erschienen sind.

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Festes einmonatiges Fahrverbot ab 21 km/h über dem Tempolimit

Demnächst droht ein Fahrverbot ab 21 km/h zu schnell innerorts. Außerorts droht dieses ab 26 km/h zu schnell.
Demnächst droht ein Fahrverbot ab 21 km/h zu schnell innerorts. Außerorts droht dieses ab 26 km/h zu schnell.

Der Bundesrat hat nicht nur beschlossen, dass künftig ein höheres Bußgeld bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung anfällt. Eine Neuerung die dazu führen könnte, dass etliche Raser ihren Führerschein demnächst auf bestimmte Zeit abgeben müssen ist, dass in Zukunft ein einmonatiges Fahrverbot ab 21 km/h zu schnell innerorts verhängt wird.

Aktuell gilt noch die sogenannte Wiederholungstäterregel. Diese besagt, dass ab der zweiten Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h (egal ob innerorts oder außerorts) innerhalb von 12 Monaten ein einmonatiges Fahrverbot droht.

Diese Regel entfällt mit Inkrafttreten der StVO-Novelle. Dann gibt es keine Schonfrist mehr für Raser und Sie müssen mit einem Fahrverbot ab 21 km/h zu schnell innerorts rechnen. Außerorts droht dann ab 26 km/h zu schnell ein Fahrverbot. Bis dahin müssen Sie den Führerschein in der Regel bei einer Überschreitung des Tempolimits erst ab 31 km/h innerorts und 41 km/h außerorts für einen Monat abgeben.

Übrigens haben Sie stets die Möglichkeit, Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einzulegen und damit auch ein etwaiges Fahrverbot abzuwenden. Soll dieses allerdings nur für einen Monat verhängt werden, gestaltet sich die Umwandlung in ein höheres Bußgeld nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung eher schwierig. Sind Sie aus beruflichen Gründen auf Ihren Führerschein angewiesen, könnte sich der Gang zum Anwalt lohnen, der den Einspruch für Sie einlegen und Sie ggf. vor Gericht vertreten kann.

Quellen und weiterführende Links

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Fahrverbot ab 21 km/h zu schnell: Geschwindigkeitsverstöße werden teurer
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13 Kommentare

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  1. Karsten sagt:

    Hallo,

    in diversen Medien – einschließlich der ADAC-Website – ist die Rede davon, dass es bereits ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 16 km/h sowohl inner- als auch außerorts einen Punkt gibt. Ihrer Tabelle zu den neuen Bußgeldern entnehme ich hingegen, dass es – wie beim alten Bußgeldkatalog – erst ab 21 km/h Überschreitung einen Punkt gibt. Welche Aussage stimmt nun?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karsten,

      bisher gibt es bei Geschwindigkeitsverstößen, die ein Bußgeld von 60 Euro nach sich ziehen, 1 Punkt – und für Geschwindigkeitsüberschreitungen, bei denen ein Fahrverbot droht, 2 Punkte. Da Geschwindigkeitsüberschreitungen von 16-20 km/h zukünftig 60-70 Euro kosten sollen, ist es wahrscheinlich, dass es dafür tatsächlich 1 Punkt geben wird. Für Verstöße ab 21 km/h innerorts bzw. 26 km/h außerorts könnte es demnach auch 2 Punkte geben.

      Im Entwurf des BMVI sowie im Beschluss des Bundesrates sind für diese Geschwindigkeitsüberschreitung jedoch noch keine Informationen über Punkte zu finden. Aus diesem Grund haben wir dies noch nicht in unsere Bußgeldtabellen geschrieben. Sobald sicher ist, dass es dafür Punkte gibt, passen wir unsere Tabellen selbstverständlich an.

      Die Redaktion von Bußgeldkatalog.org

  2. Robert K sagt:

    Die neuen Bußgelder sind meiner Meinung nach VIIEEEL zu NIEDRIG !!!

    Das interessiert bei den pipifaxbeträgen doch keinen

  3. Rene sagt:

    Aja, die alten Bußgelder sind also für die Mehrheit ausreichend??

    Muss zwar einsehen, dass die Tabellen doppelt erfolgen, aber wenn man wirklich bei 10 km/h überschreitung schon 30 € Verwarngeld zuahlen soll, finde ich das richtig!
    Die Staffelung 30 – 50 – 70 € finde ich auch korrekt.
    Wenn man bedenkt, nicht angeschnallt soll man 30 € zahlen und bisher bei nur 10 km/h nur 15 €.

    Und jeder der sich sagt, die alten Verwarn- und Bußgelder waren ausreichend, da sieht man die notorischen Schnellfahrer.

    Klar, ich fahre auch gern schnell, aber man sollte immer dran denken, je schneller, desto fixer muss die Reaktion und der Bremsweg sein.

    Und ab 21 km/h einen Monat FV, korrekt. Da werden dann aber auch die Straßen leer.

  4. F. Schmid sagt:

    Für viele sind die Bußgelder “VIIEEEL zu NIEDRIG” hat einer geschrieben….
    Die Bußgelder für kleinere Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden stark angehoben, aber die hohen Geschwindigkeitsübertretungen blieben sozusagen gleich. Gerade umgekehrt muß es gemacht werden. Für den Herrn Robert K., der die viel zu niedrig findet, der sollte bereits ab 1km/h zu viel den Führerschein abgeben müssen – mal schauen ob er dann auch noch damit einverstanden ist, wenn man irgendwo ortsfremd ist, sich umschauen muß und schnell mal um 3km/h drüber ist und dann einen Monat lang ohne Lappen zusehen muß, wie man zur Arbeit kommt. Nicht alle Verstöße im kleineren Bereich sind Raser und mutwillig…
    Dann braucht man sich nicht wundern, wenn man teilweise sowieso schon so viele Schleicher vor sich hat, die bei 80 nur noch 65 fahren und wo 60 ist trifft man eh schon viele an die in diesen Bereichen nur noch 40 fahren – alles regalmäßig vor einem… Wenn die jetzt dann auch noch Angst haben, dann am besten gleich alles innerorts auf Schrittgeschwindigkeit sperren und außerorts auf 30. Aber dann gibt´s wohl auch noch Schleicher.
    Man kann alles übertreiben und man möchte mit aller Gewalt nun Deutschland noch sicherer machen, uns noch mehr Geld aus der Tasche ziehen um das Geld dann am Ende den falschen zu geben.
    Es gehören sich nicht die ´Raser´ mit nur mal 15 zu schnell außerorts stark zu Kasse gebeten – die Unfälle passieren durch Handys am Steuer, die von vielen Osteuropäischen LKW-Fahrern benutzt werden. Täglich sehe ich viele und keiner macht da was. Oder von Osteuropäischen Autos, die mich täglich wie die Wahnsinnigen im Tunnel bei 80 wie auf einer Rennstrecke überholen – aber denen kann man ja kaum was anhaben. Wer hat letztens die Sendung über LKW-Fahrer und Alkohol gesehen? Die werden kontrolliert, dürfen ihnen die Weiterfahrt untersagen und wenn sie wieder nüchtern sind dürfen sie weiterziehen ohne daß groß etwas passiert. Unsere deutschen Fahrer würden ihre Existenz verlieren bei solchen Verstößen. Nicht 15km/h zu schnell auf der Bundesstraße sind das Problem – es sind ganz andere Sachen!!!!

  5. Detlef sagt:

    Nur schade das der neue bussgeldkatalog hat nichts mit Verkehrssicherheit zutun alleine auf der Autobahn langsamer Fahren da wo die wenigsten Unfälle passieren was sind dort Schwere Unfälle wenn ein LKW ins Stauende Fährt Der PKW Fahrer fährt im durchschnitt 150 ist natürlich bei nässe zuschnell das sollte anders Bestraft werden und in der Stadt 30 Euro für 5 km zuviel das ist frech und nennt man Abzocke und fürs Posen 100 Euro
    Lübeck hat letztes Jahr 500.000 Minus an Bussgelder wie geht das das kann nur heißen die Auto Fahrer haben sich gebessert viele haben im Sommer das Rad genutzt und jetzt sollen dieses Jahr 4,4 Millionen her das ist alles so frech warum lässt der Auto Besitzer nicht noch mehr sein Auto Stehen
    dann steigen die Bussgelder 2021 weiter weil es wieder ein Minus gibt wie lange soll der Autofahrer die Finanzlöcher noch Stopfen und wenn jetzt wieder einer Schreibt das Klima dann sollten erstmal die Flugzeuge und die immer Größeren Reiseschiffe abgestellt werden wenn ich das hier lese
    kann den Kopf Schütteln und glauben das bei vielen Leuten was nicht rund Läuft.

  6. Wirtschaftsmacht sagt:

    Berliner Ring dreispurige Baustelle mit 50 beschildert und natürlich Blitzerhänger vor Ort! In Zukunft wird es viele Fußgänger geben.

  7. Konstantin sagt:

    Hallo Leute,
    die Bundesregierung ist viel zu lasch und es sind auch die “Verkehrsspezialisten” der BR nicht in der Lage, die Situation heute auf AB`s und restlichen Straßen richtig einzuschätzen.
    Ich finde folgende Regelung wäre für die anständigen Bürger OK:
    – 10 km/h zu schnell = 10 €
    – 15 km/h zu schnell = 30 €
    – 20 km/h zu schnell = 100 € + 1 Monat Führerscheinentzug (keiner muß heutzutage 20 km/h zu schnell fahren)
    – ab 30 km/h zu schnell = 1000 € + 6 Monat Führerscheinentzug (keiner muß heutzutage 30 km/h zu schnell fahren – müsste noch genauer ausgearbeitet werden),
    oder zum Beispiel ein nicht Einhalten einer Sicherheits- und Rettungsgasse auf Autobahnen, Schenllstraßen oder vergleichbares sollte von vornherein mit 2.500 €uro verhängt werden. Beim Tod eines Verkehrsteilnehmer durch so eine Schweinerei müssten mindestens 15.000 €uro Strafe anstehen.
    Aber nein – 300 € sind ja völlig ausreichend. Die Unvernunft der Verkehrsteilnehmer müsste total drastisch bestraft werden !!! Jeder halbwegs Begüterte lacht sich doch einen ab bei diesen Preisen.
    Und das müsste alles im digitalen Führerschein vermerkt sein – bei nochmaligem Verstoß, dreifache Starfe und ab dem 3. Verstoß Führerschein für immer weg !!!
    Ende – (und wir bräuchten keine so schnelle und drastische Abschaffung der Euro 4 – Euro 1 – Fahrzeuge im Verkehr) – ein Auslaufen lassen der älteren Euronormen wäre für die Bevölkerung in jedem Falle besser (oder wer will schon seinen gut erhaltenen Euro 4 – Wagen wegwerfen und einen vergleichbaren Neuen kaufen? – ich auch nicht) !!!
    Ein neuer Fußgänger seit Jan 20, Konstantin

  8. Jürgen sagt:

    Wenn bei der nächsten grün-rot-roten Regierung dann das Tempolimit von 130 km/h oder gar 100 km/h (Wunsch der Grünen) eingeführt wird, geht die Radar-Orgie auf den Autobahnen erst richtig los. Jeder Landkreis stellt dann seine Radarfallen an der Autobahn auf und knipst bereits ab 131 km/h (resp. 101 km/h) Fahrgeschwindigkeit. Das sind dann schöne Einnahmen.
    Ich bin der Meinung, dass unser Problem nicht außerorts 10 km/h zu schnell gefahren ist, sondern unaufmerksame Fahrer. Einen anderen Grund kann ich bei den verheerenden Auffahrunfällen von Lkw auf ein Stauende nicht sehen. Das Handy-Daddeln wird bei einem Tempolimit auch zunehmen und zu weiteren Unfällen führen. Man fahre mal auf einer halbwegs leeren Autobahn nur mit 130 km/h – das ist schön langweilig! Ich fahre gerne auf Langstrecken auch >200 km/h, wo erlaubt. Da kommt für mich kein Gespräch mit dem Beifahrer in Frage und auch kein Handygespräch, nicht einmal mit der Freisprecheinrichtung. Da ist 100% Aufmerksamkeit auf den Verkehr gerichtet. Wer schnell fährt, der fährt aufmerksamer; der Adrenalinspiegel ist dem entsprechend hoch. Beim 140km/h Tempolimitversuch in Österreich haben sich die Unfälle auf den Testabschnitten fast halbiert gegenüber 130 km/h ! Das bestätigt meine These: Die Autofahrer sind aufmerksamer beim Schnellfahren. Der Versuch wurde nur sang- und klanglos eingestellt, weil die Ergebnisse nicht im Sinne der grünen Verkehrsministerin waren.

  9. Markus sagt:

    Hey ich hab mal ne Frage ich würde am 31.1.20 mit 34 KMH zu schnell geblitzt.
    Im Internet finde ich mir den neuen bussgeld Katalog.
    Vielleicht kann mir jemand ne Info geben, mit welche Strafe ich rechnen.

  10. Gamma sagt:

    Der Bussgeldkatalog wurde lediglich überarbeitet, um noch mehr Geld abgreifen zu können. Es wurden lediglich die kleineren Verstöße verteuert, das ist ein eindeutiges Zeichen. Es geht auf keinen Fall um Sicherheit, das ist dummes Gerede.

  11. Sandra H. sagt:

    Ich finde den neuen Bußgeldkatalog sehr erfreulich und absolut angemessen. Wie oft musste ich es erleben, von Rasern auf den Autobahnen bedrängt zu werden, weil ich mit einem kleinen Auto nicht schnell überholen konnte. Wie oft fahren Autos nach mir bei rot noch über die Ampel. Wie oft Radfahrern Leute selbst in Spielstraßen oder 30er Zonen deutlich zu schnell?! Ich finde, wenn man langsamer und entspannter fährt, ist die Gesamtsituation auf den Straßen insgesamt angenehmer und es passieren weniger Unfälle. Wieso sind die Menschen in anderen Ländern einsichtig, und nur die Deutschen wollen scheinbar (selbst innerorts) übertrieben schnell rasen? Es geht hier darum, dass die Gegner ihre Raserei weiterhin nicht aufgeben wollen! Deshalb sind sie so vehement dagegen! Es ist doch wohl kein Problem wenn man „nur“ 20 km/h schneller fährt – und dass muss doch schon nicht sein?!

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