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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 11. Oktober 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Entzug der Fahrerlaubnis? Hinweise zu Sperrfrist, Wiedererteilung, Kosten und Co.

Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern
Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern

Ist ein Verkehrsteilnehmer oftmals zu schnell unterwegs, droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Beide Maßnahmen können jedoch nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen eintreten. Auch wer mehrfach mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, muss ein Fahrverbot oder den Führerscheinentzug befürchten. Eines davon ist jedoch weitreichender, langwieriger und kostenintensiver als das andere.

Die Unterschiede und die Folgen beider Maßnahmen sollen in diesem Ratgeber erklärt werden. Was Sie tun können, wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben, lesen Sie außerdem in diesem Artikel.

FAQ: Führerscheinentzug

Wann kann es zum Führerscheinentzug kommen?

Mögliche Gründe für einen Führerscheinentzug sind Drogen und/oder Alkohol am Steuer, Straftaten im Straßenverkehr oder das Erreichen von acht Punkten auf dem Flensburger Punktekonto.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Führerscheinentzug und Fahrverbot?

Bei einem Führerscheinentzug wird Ihnen die Erlaubnis, ein Kfz im Verkehr zu steuern, generell aberkannt. Bei einem Fahrverbot müssen Sie Ihren Führerschein temporär abgeben, erhalten ihn jedoch in der Regel nach maximal drei Monaten automatisch wieder zurück.

Wie bekomme ich nach einem Entzug meinen Führerschein zurück?

Wurde Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen, erhalten Sie diese nur durch eine Neuerteilung zurück. Sie können die neue Fahrerlaubnis bereits sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist beantragen. Allerdings müssen Sie in der Regel gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie z. B. das Bestehen einer MPU.

Spezifische Ratgeber zum Thema Fahrerlaubnisentzug:

Informationen zum Führerscheinverlust

Wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben oder er Ihnen gestohlen wurde, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Führerscheinverlust, wie und wo Sie einen neuen Führerschein beantragen können.

Keine Lust zu lesen? Die Entziehung der Fahrerlaubnis im Video erklärt

Video: Wann müssen Sie den Führerscheinentzug fürchten?

Führerscheinentzug versus Fahrverbot

Wer ein besonders schweres Vergehen im Straßenverkehr begeht oder mehrfach einen Fehltritt verursacht, muss in der Regel mit diversen Maßnahmen rechnen, die das deutsche Straßenverkehrsrecht regelt. Die beiden schwersten Maßnahmen im Verkehrsrecht sind das Fahrverbot und der Entzug der Fahrerlaubnis. Am Rande soll hier auch der Freiheitsentzug als Folge von schweren Vergehen im Strafrecht erwähnt werden, welcher auch als Maßnahme im Rahmen des Straßenverkehrs angeordnet werden kann.

Diese Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Außerdem dienen sie der Verkehrserziehung der Verkehrsteilnehmer und sollen durch ihre besondere Schwere abschrecken. Die Strafen sind besonders für Vielfahrer ärgerlich, welche aus beruflichen Gründen auf das Fahrzeug angewiesen sind. Dennoch sind die Maßnahmen unerlässlich für das reibungslose Verhalten im Straßenverkehr.

Das Fahrverbot

Der größte Unterschied vom Fahrverbot zum Entzug der Fahrerlaubnis ist die zeitliche Begrenzung. Ein Fahrverbot kann nur mindestens für einen Monat und höchstens für 3 Monate verhängt werden.

Sie müssen zwar auch Ihren Führerschein abgeben, jedoch ist die Wiedererteilung hier einfacher gestaltet. Nachdem Ihnen ein Delikt zur Last geworfen wird, weshalb ein Fahrverbot verhängt wird, haben Sie in der Regel 2 Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Geschieht dies nicht, werden der Bußgeldbescheid und das damit verhängte Fahrverbot rechtskräftig. Prinzipiell haben Sie vier Monate Zeit, um den Führerschein abzugeben.

Diese Vier-Monats-Frist besteht jedoch nur, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre nicht schon einmal Ihren Führerschein verloren haben. Das Dokument muss bei der im Bußgeldbescheid genannten Stelle abgegeben werden. Dies kann eine zuständige Behörde oder auch die hiesige Polizeidienstelle sein. Wer nicht von der Vier-Monats-Frist Gebrauch machen kann, muss seinen Fahrausweis direkt nach der Rechtskraft der Bußgeldentscheidung abgeben.

In der Zeit des Fahrverbots darf kein Fahrzeug bedient werden. Auch Mofas, für die kein Fahrausweis benötigt wird, dürfen nicht gefahren werden. Sollten Sie dies dennoch tun und Sie werden kontrolliert, können Sie mit

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
  • einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr,
  • einer Geldstrafe oder
  • dem Entzug der Fahrerlaubnis

rechnen.

Der Fahrausweis kann nach Ablauf des Fahrverbots per Post, also per Nachnahme, verschickt werden. Dieses Verfahren ist aber mit einer Gebühr für den Versand verbunden. Die zweite Möglichkeit ist, den Fahrausweis direkt bei der Behörde bzw. Institution abzuholen, bei welcher er auch abgegeben wurde.

Der Führerscheinentzug

Das Gegenteil zum Fahrverbot bildet der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Maßnahme wird auch Führerscheinentzug genannt, obwohl es juristisch richtig ist, von einer Führerscheinabgabe zu sprechen. Der Entzug der Fahrerlaubnis definiert die “Aberkennung” der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen geschehen, wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, schwere Unfallflucht oder aufgrund der Punkteüberschreitung im Fahreignungsregister.

Beim Fahrverbot wird der Fahrausweis, also das Dokument per se, abgegeben. Der Führerscheinentzug oder Führerscheinverlust definiert das “Abgeben” der Erlaubnis, Fahrzeuge führen zu dürfen.

Der Führerscheinentzug wird durch ein Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Sobald das Urteil rechtswirksam ist, ist der Fahrausweis ungültig. Er wird entweder von den zuständigen Beamten einbehalten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit versehen. Zusätzlich wird eine Sperrfrist verhängt. Diese beträgt mindestens 6 Monate, dauer häufig jedoch noch länger. Bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist darf der Verkehrsteilnehmer einen Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.

Jedoch kann sie in der Regel nicht ohne weiteres wieder erlangt werden. Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Bedingungen. Diese sind als Voraussetzungen zu verstehen, welche erfüllt sein müssen, damit die Fahrberechtigung wieder erlangt werden kann. Als Beispiele sind hier eine MPU, also eine medizinisch-psychologische Untersuchung, oder eine Nachschulung für die jeweiligen Führerscheinklassen zu nennen.

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen
Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen

Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien eingeordnet:

  1. Entzug der Fahrerlaubnis per Gericht: Nach einer Verkehrsstraftat wird eine Sperrfrist verhängt. Sechs Monate vor deren Ablauf kann die Fahrberechtigung neu beantragt werden.
  2. Entzug der Fahrberechtigung per Führerscheinstelle: Nach einem schweren Vergehen im Straßenverkehr, beispielsweise nach dem Erreichen der Höchstpunktzahl in Flensburg, prüft die Führerscheinstelle etwaige Bedingungen, unter denen die Neuerteilung geknüpft ist.

Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis

Die Beamten können den Fahrausweis bereits vorläufig einbehalten, wenn die Beamten “Gefahr in Verzug” sehen. Dieser Begriff kommt aus dem Verfahrensrecht und bezeichnet die Befugnis der zuständigen Behörden, den Führerschein vorläufig zu entziehen, wenn sie der Meinung sind, dass ein Schaden eintreten würde. In diesen Fällen kommt es häufig zum vorläufigen Führerscheinverlust:

  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort mit Tötung oder schwerer Verletzung eines Menschen oder Verursachung eines bedeutenden Schadens an fremdem Eigentum
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Vollrausch

Führerscheinentzug: Ab wann ist der “Lappen” weg?

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer
Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann aus verschiedensten Gründen angeordnet werden. In diesem Kapitel werden die meisten Gründe aufgezählt. Außerdem sollen hier auch die möglichen Folgen erläutert werden, damit Sie rechtzeitig wissen, was auf Sie zukommt.

Drogen und Alkohol: Führerscheinentzug

Wer Alkohol trinkt und sich an Steuer eines Fahrzeugs setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund führte der Bund empfindliche Strafen für dieses Vergehen ein. Die höchste Maßnahme ist der Führerscheinentzug wegen Alkohol.

Die Promillegrenze liegt zwar bei einem Wert von 0,5. Gefährdet eine Person jedoch den Verkehr und andere Teilnehmer, kann sie bereits ab 0,3 Promille zur Rechenschaft gezogen werden. Neben einer Freiheits- oder Geldstrafe ist auch die Entziehung der Fahrberechtigung eine mögliche Folge des Vergehens.

Die absolute Fahruntüchtigkeit ist gesetzlich bei einem Wert von mehr als 1,1 Promille gegeben. Hier droht sofort der Führerscheinentzug bei Alkohol.

Wiederholungstäter müssen mit höheren Strafen rechnen, auch wenn nur geringe Mengen an Alkohol im Blut nachgewiesen werden.

Die Folgen einer Fahrt unter Alkohol und Drogen sind häufig die Teilnahme an einer MPU und/oder der Führerscheinverlust. Die Themen Cannabis und Führerschein werden auch oftmals in Verbindung gebracht, wenn es darum geht, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall und die hiesigen Behörden an. Es kann nicht pauschal gesagt werden, was bei welcher Menge von Drogen im Körper angeordnet wird.

Der Führerscheinentzug wegen Alkohol droht nur bei besonders schweren Vergehen oder Wiederholungstätern. In der Regel wird “nur” ein Fahrverbot verhängt. Beim Führerscheinentzug wegen Drogenbesitz oder Konsum ist dies jedoch anders. Hier kommt es häufiger zu dieser schwerwiegenden Maßnahme.

Zusätzlich kann zur Wiedererlangung des Führerscheins, also wenn Sie Ihren Führerschein verlieren, ein sogenannter Abstinenznachweis gefordert werden. Hierbei müssen Sie in einem bestimmten Zeitraum, regelmäßig zu Tests, um nachzuweisen, dass Sie keine Drogen oder Alkohol konsumiert haben.

Fahrverbote werden im Gegensatz zum Führerscheinentzug wegen Alkohol bereits ab dem ersten Verstoß gegen die Promillegrenze verhängt. Hierbei handelt es sich um ein Fahrverbot von einem Monat. Beim zweiten und dritten Vergehen muss bereits mit einem Fahrverbot von 3 Monaten gerechnet werden. Die Staffelung der Fahrverbote ist bei Drogen am Steuer gleich.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. Hier werden in der Regel “nur” Fahrverbote ausgesprochen. Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen.

Die Fahrverbote dauern einen bis 3 Monate. Folgende Staffelung gibt es dabei:

Dauer des Fahr­verbotsInnerorts - Führer­schein­ent­zugAußerorts - Führer­schein­ent­zug
1 Monatab 21 km/h zu schnellab 26 km/h zu schnell
2 Monateab 51 km/h zu schnellab 61 km/h zu schnell
3 Monateab 61 km/h zu schnellüber 70 km/h zu schnell

Für Wiederholungstäter gelten spezielle Regeln: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreitet, muss den Fahrausweis für einen Monat abgeben. Bekommen Sie aufgrund des Bußgeldkatalogs für eines der beiden Vergehen ein Fahrverbot, wird dieses um einen Monat verlängert. Der Zeitraum von einem Jahr beginnt mit dem ersten Vergehen über 26 km/h.

Grundsätzlich ist der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ärgerlich. Vielfahrer bzw. Fahrer, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, trifft dies jedoch am härtesten. Was also tun, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll?
Oftmals kann von einem Führerscheinentzug bei zu hoher Geschwindigkeit abgesehen werden. Dies ist jedoch abhängig vom jeweiligen Gericht und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden. Sollten Sie also Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt im Verkehrsrecht dringend zu empfehlen.

Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei welchen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen:

  • Augenblickversagen: Ein sonst konzentrierter Fahrer hat für eine kurze Zeitspanne den Verkehr und seine Regeln außer Acht gelassen.
  • Existenzgefährdung: Kraftfahrer, die selbstständig sind, also ein eigenes Unternehmen besitzen, brauchen den Fahrausweis, um das Unternehmen weiterführen zu können.
  • Arbeitsplatzgefährdung: Fahrer, welche sich in einer Beschäftigung befinden, droht der Verlust der Arbeitsstelle und der Existenz, wenn der Führerschein verloren wird.
  • Zeitablauf: Liegt ein langer Zeitraum zwischen Vergehen und Gerichtsurteil kann vom Fahrverbot abgesehen werden bzw. das Fahrverbot verkürzt werden. Der Zeitraum liegt in der Regel bei 2 Jahren. Dieser Fall ist jedoch nur wirksam, wenn der Fahrer die lange Verfahrensdauer nicht selbst herbeigeführt hat.
  • Notstandssituation: Manchmal kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden, wenn der Fahrer eine notstandsähnliche Situation zu befürchten hatte. Als Beispiel ist hier etwa eine persönliche oder berufliche Ausnahmesituation zu nennen: Ein Taxifahrer wurde von einem Gast genötigt, sich zu beeilen und wurde vom Fahrverbot freigesprochen.
  • Umstand: Wenn der Fahrer aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen wurde. Hier sind Fälle anzuführen, in denen der Richter “Gnade” walten ließ, weil die betroffene Person eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin ist, welche auf einem Dorf lebt und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln in die nächstgrößere Stadt fahren muss.
  • Tatumstände: Der Fahrer hat die Tat aufgrund von besonderen Umständen im Einzelfall begangen. Dies kann beispielsweise ein Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sein, welcher im Einzelfall schneller fahren musste. Bei dieser Fallgruppe muss es sich um einen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft handeln.
  • Verbotsirrtum: Liegt ein vermeidbarer Verbotsirrtum vor, kann vom temporären Führerscheinverlust abgesehen werden. Als Beispiel sei hier eine verwirrende Beschilderung zu nennen. Wenn also nicht deutlich wird, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, kann oftmals von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden.
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen

Diese Fallgruppen haben sich oftmals “bewährt”, jedoch kann hier nur im Einzelfall entschieden werden. Aus diesem Grund sind sie nicht die Regel. Gelegentlich entscheiden Gerichte zu Gunsten des Verkehrssünders, wenn er einen bestimmten Beruf wie Arzt oder Anwalt ausübt. Dennoch gibt es auch viele Urteile, die dies wieder verneinen würden. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass ein Anwalt zurate gezogen wird. Erst mit seiner Beratung können die Chancen beim Entgehen des Fahrverbots erhöht werden.

Neben diesen Fallgruppen haben sich auch weitere Methoden bewährt. Nimmt der Fahrer beispielsweise an einem Aufbauseminar teil, kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden. Dies geschieht in der Regel nur im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen, die der Kraftfahrzeugfahrer ergreift. Ist zusätzlich eine Besserung des Verhaltens im Straßenverkehr zu erkennen, kann auch hier der Führerschein nicht verloren werden.

Die Chancen auf ein Absehen sind besonders hoch, wenn der Temposünder zum ersten Mal von einem möglichen Führerscheinverlust betroffen ist. Die Chancen sinken, wenn der Fahrer bereits das beispielsweise dritte Fahrverbot zu befürchten hat.

Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat, zu fahren. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw verliert. Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt. Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Absehen vom Fahrverbot immer eine Bußgelderhöhung zur Folge hat.

Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll das für den betreffenden Tatbestand als Regelsatz vorgesehene Bußgeld angemessen erhöht werden.(§ 4 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung)

Führerschein verloren nach einem Rotlichtverstoß

Auch ein Rotlichtverstoß stellt ein besonders schweres Verkehrsvergehen dar. Beim Überfahren einer roten Ampel können Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Fahrradfahrer oder Fußgänger entstehen. Aus diesem Grund werden bei diesem Vergehen auch Fahrverbote verhängt. Wer eine rote Ampel überfährt und dadurch eine Gefährdung darstellt, kann mit einem Führerscheinentzug von einem Monat bestraft werden. Diese Regelung gilt bereits bei einem Rotlichtverstoß, bei dem die Ampel unter einer Sekunde rot anzeigte.

Von einer Gefährdung wird nach deutschem Recht gesprochen, wenn der Tatverursachende “dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet” (§ 315c Strafgesetzbuch). Von letzterem wird gesprochen, wenn der Wert der Sachbeschädigung in der Regel 750 Euro übersteigt.

Wird eine Ampel überfahren, welche schon länger als eine Sekunde rot anzeigte, können in manchen Fällen sogar eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren und die Entziehung der Fahrberechtigung die Folge sein. Hier kommt es jedoch auf die Schwere der Tat an, nach der beurteilt wird, welche Folge der Fahrer zu befürchten hat und ob der Führerschein verloren wird.

Auch hier hat der Fahrer, dem die Fahrerlaubnis entzogen werden soll, Optionen, um diesem zu entgehen. Die größte Fallgruppe stellt hier das Augenblickversagen dar. Es sind Gerichtsurteile bekannt, bei dem der Angeklagte beweisen konnte, dass er in Folge von

  • Irritationen,
  • Verwechselungen oder
  • zeitweiliger, einfach fahrlässiger Unaufmerksamkeit wegen einer Ablenkung

gehandelt hat. Die Chancen bei diesen Fällen steigen, wenn die Zeiträume zwischen dem Aufleuchten des roten Lichts und dem Überfahren der Haltelinie größer werden. Hier geht das Gericht davon aus, dass der Fahrzeugführer nicht grob pflichtwidrig handelte, sondern wegen der eben genannten Folgen den Rotlichtverstoß verursachte.

Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß
Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß

Das Bayrische Oberlandesgericht urteilte jedoch bei einem Fall, bei dem der Angeklagte Fahrer blindlings dem Vordermann folgte und so über die rote Ampel fuhr, dass hier nicht von einem sogenannten Mitzieheffekt ausgegangen werden kann. Das bedeutet, dass bei diesem Grund dennoch der Fahrausweis entzogen werden kann.

Eine beliebte Rechtfertigung für das Überfahren einer roten Ampel ist der Umstand der Blendung infolge von Sonnenstrahlung oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs in der Dunkelheit. Diverse Gerichtsurteile deuten darauf hin, dass bei diesem Grund nicht von einem Fahrverbot angesehen werden kann. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit der umliegenden Gegebenheiten anzupassen haben.

Führerscheinentzug in der Probezeit

Auch in der Probezeit kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies geschieht in der Regel, wenn 3 A-Verstöße bzw. 6 B-Verstöße begangen werden.

Ein A-Verstoß ist ein schwerwiegendes Vergehen, welches beispielsweise Unfallflucht, Nötigung oder Alkohol am Steuer sein kann. B-Verstöße hingegen sind weniger schwerwiegende Vergehen: abgefahrene Reifen, Parkverstöße oder Handy am Steuer. Die Reihenfolge, damit Fahranfänger ihren Führerschein verlieren, ist wie folgt:

A-Verstoß → 1. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit (Verlängerung der Probezeit) → 2. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinverlust

2 B-Verstöße (Verlängerung der Probezeit) → 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit → erneute 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinentzug

Mit der Entziehung der Fahrberechtigung wird eine Sperrfrist verhängt. Diese kann von 6 Monate bis zu 5 Jahren andauern. Sechs Monate vor Ablauf der Frist kann die Neuerteilung der Fahrerlaubnis beantragt werden werden.

Ob dafür eine erneute Fahrschulausbildung absolviert werden muss oder an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung sowie einem Aufbauseminar teilgenommen werden muss, ist vom Einzelfall abhängig.

Wird die Fahrberechtigung wieder erlangt, beginnt die Probezeit von neuem. Begeht der Fahranfänger dann Verkehrsvergehen können die Strafen in der Regel höher als gewöhnlich ausfallen. Neben dem Führerscheinentzug in der Probezeit kann es auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Der Führerschein kann auch verloren werden, wenn ein Fahranfänger nicht am Aufbauseminar teilgenommen hat. Dann geht das Gesetz davon aus, dass er nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen.

Der Führerscheinentzug bei Straftaten

Wir wollen möglichst früh kriminelle Karrieren stoppen. Mit dem Entzug der Fahrberechtigung treffen wir die Heranwachsenden, die gerade die Freiheit der eigenen Mobilität erleben, empfindlich und regen zum Nachdenken an. (Hans-Peter Uhl, CSU, im Interview mit der Tageszeitung “Die Welt”)

Als Alternative zur Freiheits- und Geldstrafe wollen die CDU/CSU und SPD den Führerscheinverlust künftig auch bei Straftaten durchsetzen. So könnten Menschen, die einen Diebstahl begehen, bald ihre Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Die Diskussion befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium. Der Führerschein kann also nicht verloren werden, wenn Fahrer eine Straftat begehen.

Über 8 Punkte bedeuten einen Führerscheinentzug

Ergeben sich acht oder mehr Punkte, gilt der Inhaber einer Fahrberechtigung als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und die Fahrerlaubnis ist zu entziehen. (§ 4 Absatz 5 Straßenverkehrsgesetz)

Infolge der Änderung der Gesamtpunktzahl für das Fahreignungs-Bewertungssystem kann ein Fahrzeugführer nun insgesamt 8 Punkte erhalten, bis der Fahrausweis und die Fahrberechtigung entzogen werden. Diese Maßnahme der Punkteerlangung soll der Verkehrserziehung dienen und zielt auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen der Fahrer ab. Studien einiger europäischer Länder zeigten, dass die Punktesysteme erst dann wirksam sind, wenn den Fahrern am Ende die Fahrberechtigung entzogen werden kann.

Bevor es zum Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kommt, muss die zuständige Behörde eine Ermahnung (bei 5 Punkten) und eine Verwarnung (bei 7 Punkten) verschicken. Wird nach der Verwarnung dann ein weiterer Punkt im Fahreignungsregister erlangt, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. Hier bei spielt das Tattagprinzip eine entscheidende Rolle.

Sollten Sie die 6-Punktegrenze überschreiten, ohne dass Sie eine Ermahnung erhielten, muss der Punktestand auf 5 reduziert werden. Gleiches gilt bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhalten Sie keine Verwarnung vorher, wird Ihr Punktestand auf 7 Punkte herabgesetzt.

Sollten Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen, werden die Punkte nicht verschoben. Sie gelten trotzdem ab dem Tag, an dem das Vergehen begangen wurde.

Nachdem ein Autofahrer 8 Punkte erreicht und den Führerschein verloren hat, folgt die Sperrfrist. Erst sechs Monate vor deren Ablauf darf er die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen.

Sollten Sie in diesem Zeitraum dennoch ein Fahrzeug führen, gilt dies als Fahren ohne Fahrerlaubnis und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Jedoch können Sie nach dem Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge bedienen:

  • motorisierte Krankenfahrstühle für körperlich behinderte Personen mit Elektroantrieb, einer Leermasse bis zu 300 kg (inklusive Batterien), einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 500 kg, einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 15 km/h und einer maximalen Breite von 1,10 m sowie
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler, welche für die Land-und Forstwirtschaft bestimmt sind und nicht mehr als 6 km/h erreichen sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, welche mit Holmen gelenkt werden

Zusätzlich zu diesen Fahrzeugen können Sie trotz Führerscheinentzug noch weitere führen. Es gibt Fahrzeuge, welche mit einer gültigen Prüfbescheinigung gefahren werden dürfen. Die Voraussetzung der Prüfbescheinigung bilden eine Ausbildungsbescheinigung (wird nach einer gewissen Anzahl an Fahr- bzw. Theoriestunden in einer Fahrschule erlangt) und eine Theorieprüfung. Damit können Sie folgende Fahrzeuge führen:

  • Mofas, also einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor (auch ohne Tretkurbeln) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn von 25 km/h,
  • zweispurige und elektrisch angetriebene Mobilitätshilfen, welche durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden, sogenannte Segways,
  • Krankenfahrstühle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 10 km/h

Die Sperrfrist beim Führerschein

Nach einem Führerscheinentzug beginnt in der Regel die Sperrfrist vom Führerschein. In diesem Zeitraum darf der Verkehrssünder keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Die Länge der Sperrfrist hängt vom individuellen Fall ab. Die Sperrfrist vom Führerschein wurde eingeführt, damit ein Betroffener, der charakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann. Das Strafgericht gibt also eine Prognose ab, welche Zeit der Angeklagte benötigt, damit eine Besserung aus seinem Verhalten zu erkennen ist. Die Sperrfrist dauert im Durchschnitt etwa 9 bis 11 Monate.

Nach Ablauf der Sperrfrist vom Fahrausweis wird dieser nicht direkt wieder zugestellt. Er muss neu beantragt werden. Weiter können noch zusätzliche Maßnahmen bzw. Voraussetzungen anfallen, welche der Fahrer erfüllen muss.

Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen
Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen

Das zuständige Führerscheinamt prüft dann in eigener Verantwortung, was der Angeklagte benötigt, um seinen Fahrausweis wiederzuerlangen bzw. ob der Betroffene die erforderliche Fahreignung zurückerlangt hat, um ein Fahrzeug bedienen zu dürfen.

Wurde der Fahrausweis bereits vor der Gerichtsverhandlung entzogen, also konnte der Autofahrer in der Zeit keinen Gebrauch von seiner Fahrerlaubnis machen, wird die verbleibende Sperrfrist demnach definiert. Setzt der Richter beispielsweise eine Sperrfrist von 12 Monaten an und die Zeit zwischen dem Führerscheinentzug und dem Gerichtsurteil betrug 6 Monate, muss der Beklagte noch eine Sperrfrist von weiteren 6 Monaten abwarten. Der Zeitraum der vorläufigen Sicherstellung des Fahrausweises wird bereits beim Urteil berücksichtigt.

Die Sperrfrist beginnt in der Regel an dem Datum, an dem das Gericht zum letzten Mal den Sachverhalt des Betroffenen prüfte. Dieser Tag ist für den Anfang der Sperrfrist festgesetzt:

  • Verfahren wurde vor dem Amtsgericht beendet: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung
  • Verfahren wurde mit der Rechtskraft eines Strafbefehls beendet1: Datum des Erlasses des Strafbefehls
  • Verfahren wurde in der Hauptverhandlung in einer Berufungsinstanz beendet2: Datum, an dem das Berufungsurteil gesprochen wurde
  • Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil wurde zurückgenommen: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung

1: Dies ist der Fall, wenn kein Einspruch eingelegt wurde bzw. ein eingelegter Einspruch zurückgenommen wurde.
2: In diesem Fall wird die Sperrfrist im Berufungsgericht neu festgesetzt. Zwar wird die vorhergehende Zeit des Führerscheinentzugs in der Regel berücksichtigt, jedoch muss eine Sperrfrist mindestens 3 Monate betragen. So kann es möglicherweise passieren, dass die restliche Sperrfrist auf mindestens 3 Monate verlängert wird.

Die letzte Tatsachenentscheidung des Gerichts wird außerdem bereits zur Sperrfrist vom Führerschein mitgezählt. Erlässt das Gericht das Urteil an einem 16. eines Monats, endet die Sperrfrist am 15. eines Monats.

Ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann 6 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Die Zeit begründet sich darin, dass die Bearbeitungszeit eines Antrags bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde in der Regel sehr hoch ist.

Laut § 69a Strafgesetzbuch kann die Sperrfrist mindestens 6 Monate und höchstens 5 Jahre betragen.

Das Mindestmaß der Sperre beträgt ein Jahr, wenn gegen den Täter in den letzten drei Jahren vor der Tat bereits einmal eine Sperre angeordnet worden ist. (§ 69a Absatz 3 StBG)

Die isolierte Sperrfrist

Wenn eine Fahrerlaubnis nicht entzogen werden kann, wird von einer isolierten Sperrfrist gesprochen. Das bedeutet, wenn der Betroffene keine Fahrberechtigung besitzt, kann ihm dennoch eine Sperrfrist verhängt werden. Dies geschieht immer dann, wenn die Fahrerlaubnisbehörde davon ausgeht, dass die Person eine gewisse Zeit warten muss, um eine Fahrberechtigung beantragen zu können.

Die lebenslange Sperrfrist

In manchen Fällen kann die Sperrfrist lebenslang andauern. Dies ist jedoch sehr selten und wird in Folge von diesen Straftaten verhängt:

  • regelmäßige Trunkenheitsfahrten
  • das Auto wird als Waffe für Straftaten wie zum Beispiel Überfälle genutzt
  • Fahren trotz mehrerer Führerscheinsperrfristen
  • Fahrer ist notorischer Straftäter wie beispielsweise Drängler oder Raser
  • Fahrer reagiert aggressiv auf andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Schläger

Nach Paragraph 69a Strafgesetzbuch kann die lebenslange Sperrfrist immer dann verhängt werden, “wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht”.

Die Sperrfristverkürzung

Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden
Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden

Eine verkürzte Sperrfrist ist dann ratsam, wenn Sie beruflich auf den Fahrausweis angewiesen sind. Diverse Institutionen bieten eine Sperrfristverkürzung an. Aber Vorsicht: Nicht an allen Gerichten kann diese erwirkt werden, wenn nicht Schulungsmaßnahmen ergriffen worden sind. Aus diesem Grund ist ein Anwalt zu empfehlen, welcher Auskunft darüber geben kann, bei welchem Gericht die Erfolgschancen hoch sind.

Die Verkürzung der Sperrfrist hängt davon ab, welche Schulungsmaßnahmen Sie ergriffen haben, um dem Gericht eine Besserung des Verhaltens präsentieren zu können. Meist kann die Sperrfrist mit geeigneten Maßnahmen um bis zu 3 Monate verkürzt werden. Hierbei ist es ratsam, rechtzeitig mit einem Anwalt oder dem Gericht über das Vorhaben der Sperrfristverkürzung zu sprechen. Die Möglichkeit einer Verkürzung wird danach geprüft.

Die Sperrfrist kann aufgehoben werden, wenn sie mindestens 3 Monate betragen hat. Nach Paragraph 69a Absatz 7 kann sie nach mindestens einem Jahr verkürzt werden, wenn der Betroffene in den letzten 3 Jahren bereits eine Sperrfrist angeordnet bekam.

Führerschein zurück mit der Wiedererteilung

Nach dem Führerscheinentzug folgt die Sperrfrist. Ist diese erfolgreich absolviert, kann die Fahrberechtigung wiedererteilt werden. Dies darf bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist geschehen. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft nach Empfang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eventuelle Maßnahmen, die der Fahrer erfüllen muss, um erneut einen Fahrausweis erwerben zu können.

In Ausnahmefällen kann die Fahrerlaubnisbehörde eine erneute Fahrerlaubnisprüfung nach § 20 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) anordnen. Dies kann geschehen, sobald die Behörde der Meinung ist, dass der Betroffene keine erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten mehr nach dem Führerscheinentzug besitzt.

Das Ende der Sperrfrist bedeutet also nicht automatisch die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Dies kann erst mit einem Antrag auf Wiedererteilung der Fahrberechtigung geschehen. Dazu müssen Sie den erforderlichen Antrag bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen.

Diese prüft dann, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Fahrausweis wiederzubekommen. Meist ist dies die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese fällt in der Regel an, wenn Sie den Führerschein verloren haben, weil Sie die Höchstanzahl an Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg erreicht haben. Ist die Fahrerlaubnis entzogen worden, weil der Betroffene an einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit leidet, muss zusätzlich ein Abstinenznachweis erbracht werden.

Ob für Sie eine MPU notwendig wird, um den Fahrausweis durch eine Wiedererteilung zurückzubekommen, hängt vom individuellen Fall ab. Sie sollten daher mit Ihrem Anwalt oder der Fahrerlaubnisbehörde in Kontakt treten. Der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann stattgegeben werden, wenn die Maßnahmen erfolgreich absolviert wurden. Die Kosten und notwendigen Unterlagen müssen auch bei der entsprechenden Behörde abgefragt werden, da auch dies abhängig vom Bundesland ist.

Führerschein zurück ohne MPU?

Die MPU ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese nicht zahlen kann bzw. ein negatives Gutachten erhält, kann auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Laut Gesetz wird die Verjährung mithilfe von Tilgungsfristen erreicht. Laut Paragraph 29 der StVG besitzt jede Straftat oder Ordnungswidrigkeit eine Tilgungsfrist. Läuft diese ab, darf die Tat, die zur Sperre geführt hat, dem Betroffenen nicht mehr vorgeworfen werden.

Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist. Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol- und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU
Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU

Ein Betroffener muss sich das folgendermaßen vorstellen: Das Vergehen wird in einer Akte gesammelt. Beim Führerscheinentzug wird dieses Dokument noch zusätzlich in der Akte verwahrt. Fallen Sie bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung durch bzw. erhalten ein negatives Gutachten, wird auch dieses in der Akte gespeichert. Alle Unterlagen, welche sich hier befinden, können dem Fahrer angelastet werden. 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust tritt die Verjährung bzw. Tilgungsfrist ein. Diese bewirkt, dass die Akte in der Regel gelöscht wird. Das bedeutet, die Fahrerlaubnisbehörde kann Ihnen keine MPU mehr anordnen, da sie praktisch nichts mehr über das Vergehen weiß. Natürlich ist dieses System in der Realität etwas komplexer, dennoch soll es die Sachlage für Verbraucher skizzieren.

Wie also funktioniert das Verfahren: Führerschein zurück ohne MPU? Die 10-jährige Tilgungsfrist hat verschiedene Starttermine, sodass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintreten kann:

  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Start am Tag des ersten Urteils
  • bei Entziehung, Versagung oder Verzicht der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Neu-)Erteilung der Fahrerberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen Ordnungswidrigkeiten: Startdatum ist der Tag der Rechtskraft des Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Start der Frist am Tag der Ausstellung der Bescheinigung/beim Verzicht auf die Fahrberechtigung: Frist beginnt am Tag des Zugangs der Verzichterklärung bei der Behörde

Von einer Versagung wird immer dann gesprochen, wenn die Fahrberechtigung aufgrund von einer Erkrankung oder Behinderung entzogen wird. Die Fahrberechtigung geht in diesem Fall davon aus, dass der Betroffene nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet ist.

Die Anordnung der MPU selbst kann nicht verjähren. Jedoch verjährt das Vergehen, weswegen die MPU angeordnet wurde. In der Regel beginnt also die Verjährung nach dem Führerscheinentzug erst mit der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, spätestens jedoch fünf Jahre nach der beschwerenden Entscheidung des Gerichts bzw. der Rechtskraft dieser.

Die Tilgungsfrist dauert also maximal 15 Jahre und beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung. Nach dieser Zeit kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dann keine MPU mehr anordnen. In manchen Fällen ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung abgelegt werden muss, da die Behörde davon ausgeht, dass der Fahrer nach dieser langen Zeit keine Kenntnisse mehr über das Fahren besitzt.

Der Betroffene darf während dieser Zeit jedoch keine neuen Verstöße begehen. Ist dies der Fall kann sich die Tilgungsfrist verlängern. Sollten Sie vor dem Ablauf der 15 Jahre einen neuen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen, werden Sie zur MPU aufgefordert. Wird die Frist für die MPU nicht eingehalten, versagt Ihnen die Behörde den Fahrausweis und die Tilgungsfrist beginnt von vorn.

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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist
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850 Kommentare

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  1. Ilonka St. sagt:

    Hallo ich habe in der Probezeit durch einen Autounfall mein führerschein abgeben müssen da ich diese nachschulung die ich hätte machen müssen nicht nach gekommen bin was ich heute sehr bereue wie stehen meine Chancen das ich den wieder bekomme und was kostet das dann

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilonka,

      wenden Sie sich bitte an Ihre Führerscheinzulassungsstelle. Dort teilt man Ihnen mit, unter welchen Umständen eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. VOLKAN sagt:

    hallo
    habe im jahr 2006 meinen fschein wegen 19 punkte abgegeben, habe 6 monate sperre und mpu angeordnet bekommen.
    wurde dann paar jahre dannach bei schwarzfahren erwischt mit alkohol
    das gericht hat mir aber keine sperfrist gegeben (nur geldstrafe)

    natürlich habe ich ein paar mal antrag auf f.schein gestelt
    habe aber bei der mpu wegen beruf weschel nicht teilgenommen

    wie ist jetzt bei mir die verjährung zu berechnen mit 10 oder 15 jahren
    beginnt die tilgung ab 2006 oder wie ist das jetzt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Tilgung beginnt normalerweise nach 10 Jahren, aber wenn Sie zwischendurch irgendwelche Anträge bei der Führerscheinzulassungsstelle gestellt haben, beginnt die Frist von neuem. Bitte wenden Sie sich zu einer individuellen Beratung an einen Anwalt oder die MPU-Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. H&C sagt:

    Hi könnt ihr mir helfen habe vor 7 Monaten mein (Führerschein Fahrerlaubnis) entzogen bekommen wall ich 2 mal in Folge von 1 Monat mit Alkohol am Steuer erwischt würde bekomme ich mein lapen zurück ? Wenn wie muss ich vorgehen habe schon eine Strafe von knapp 700€ aufgebrumt bekommen
    Danke im voraus ;)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wenden Sie sich bitte an die zuständige Führerscheinstelle. Möglicherweise müssen Sie vor der Wiedererteilung des Führerscheins eine MPU absolvieren oder zumindest eine Sperrfrist abwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Tiemo K. sagt:

    mir wurde am 26.04.15 der führerschein für 9 monate entzogen (1,2 Blutalkohol)…vor 8 jahren hatte ich einen ähnlichen vorfall und mußte eine mpu machen und bestand diese…kann die führerscheinstelle eine weitere verlangen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tiemo,

      ja, die Führerscheinstelle kann auch erneut eine MPU verordnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Zwerg sagt:

    Hallo… ich habe mal eine Frage. Meinem Mann wurde vor 6 Jahren der Führerschein wegen Trunkenheit entzogen mit 1,08 Promille. 9,5 Jahre zuvor wurde er schon einmal entzogen wegen Trunkenheit. Hier waren es 1,2 Promille. Der Richter hat vor 6 Jahren auf 8 Monate Führerscheinentzug plädiert da er sagte das er den Fall vor 9,5 Jahren nicht mehr zählt. Es sei verjährt. Wir haben damals den Führerschein holen wollen, da der Richter so geurteilt hat und man sagte uns ohne Mpu nicht. Jetzt wurde uns aber gesagt, dass wir ihn mittlerweile so bekommen könnten. Stimmt das? Über Antworten sind wir sehr dankbar

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      nach 10 – 15 Jahren ist die Anordnung zu einer MPU im Normalfall verjährt. Die Frist kann jedoch unterbrochen werden, wenn man zwischendurch den Führerschein beantragt. Lassen Sie sich am besten von einer MPU-Beratung oder einem Anwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Heidi sagt:

    Hallo,

    habe Strafbefehl erhalten wegen Unfall (Blechschaden) und 1,46 Promille! 9 Monate FS-Entzug. Lohnt sich ein Widerspruch??? Bin im Außendienst und könnte meinen Job verlieren. War erstes Vergehen im Straßenverkehr. Bin 45 jahre alt!

    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heidi,

      in Ausnahmefällen kann ein Fahrverbot in eine Geldstrafe umgewandelt werden; lassen Sie sich von einem Anwalt über Ihre Möglichkeiten beraten und prüfen Sie, ob sich ein Einspruch lohnt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Csaba T. sagt:

    Hallo. Ich habe 8 Punkte gesammelt. In letzte 2 Jahre ich habe 2x1Monat fahrverbot gehabt. Bin ich selbständig (kurirdienst) und mein Führerschein ist notwendig. Seit 2 Monate gehe ich zu Verkehrspsyholog. Habe ich etwas Chance oder wird mein Führerschein entzogen?
    Danke für Anwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Csaba,

      normalerweise wird der Führerschein beim Erreichen von 8 Punkten sofort entzogen. Sie können höchstens Einspruch gegen das letzte Vergehen einlegen, sofern der zugrundeliegende Bußgeldbescheid nicht bereits rechtskräftig wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Dirk sagt:

    Hallo,
    Ich habe meinen Führerschein im November 2014 wegen 1, 69 Promille verloren.Habe Depressionen, Trennung meiner Frau und zwei Suizitversuche hinter mir.Habe mich freiwillig in eine Rehamaßnahme von zwanzig Wochen begeben.Werde am 15.06.15 die Therapie abschließen. Termine beim Suchtberater für Führerscheinangelegenheiten sind fast unmöglich zu bekommen.Was kommt jetzt auf mich zu?Das Gericht hat mir die Fahrerlaubnis für zehn Monate entzogen.Ich möchte wissen wie ich jetzt weiter verfahren soll, ob noch ein einjähriges Abstinenzverfahren dazu kommt.MPU wird ja sicher eine auf mich zukommen.Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      es ist möglich, dass im Zuge der MPU regelmäßige Abstinenz-Nachweise als Auflage angeordnet werden, das lässt sich momentan noch nicht vorhersagen. Wenden Sie sich beispielsweise an eine MPU-Beratung, um Ihren individuellen Fall dort zu diskutieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Hans i sagt:

    Hallo Liebes Team,

    Ich hatte 2011 eine Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad und 1,9 Promille.

    Vor knapp 4 Monaten habe ich die MPU bestanden und meinen Führerschein wiedererteilt bekommen. Nun wurde ich geblitzt und mir droht ein Fahrverbot von 1 Monat.

    Ich wurde das aller erste Mal geblitzt, und ansonsten hätte ich nur die Trunkenheitsfahrt. Probezeit ist auch schon vorbei. Und Punkte habe ich auch keine.

    Droht mir jetzt eine Mpu weil ich 4 Monate nach der bestandenen MPU geblitzt worden bin und 1 Monat Fahrverbot bekommen habe ????

    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans,

      theoretisch können die Behörden immer eine MPU verhängen, wenn Sie vermuten, dass die Fahrtauglichkeit nicht gegeben ist. Es ist jedoch in Ihrem Fall keinesfalls zwangsläufige Konsequenz.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Dieter F. sagt:

    Hallo,
    habe meinen Führerschein 1970 gemacht, der alte Fs Klasse 3 beinhaltete ja auch Klasse 4 , 1999 habe ich den Fs wegen Trunkenheit am Steuer entzogen bekommen, nachdem ich eine MPU machte , erhielt ich 2000 meinen Führerschein wieder,
    kann ich mit diesem Fs auch einen Roller mit 125 ccm fahren ? ich habe auf unserem Landratsamt und auf der Ortspolizeibehörde keine richtige Auskunft bekommen .
    Danke im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      mit dem Führerschein Klasse 3 dürfen Sie nur Motorräder mit einem Hubraum von bis zu 50 ccm fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Inez sagt:

    Hallo liebe Bußgeldkatalog Redaktion,

    Ich war ein wiederhollungstäter in überschreiten der Geschwindigkeit.
    Da ich 2 Jahre lang nach dem letzten vergangen nicht im Land war konnte ich mein fuhrerschein nicht abgeben.
    Im Jahr 2013 jedoch gab ich mein führerschein ab und habe es nicht richtig verstanden was ich dafür tun sollte um ihn wieder zu bekommen. Ich dachte ich müsste ihn komplett neu machen.

    Wo soll ich mich hin wenden um mehr persönliche Informationen darüber zu bekommen?
    Und wie beantrage ich den Führerschein zurück, falls es möglich sein sollte?

    Vielen Dank im vorraus für die Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Inez,

      der geeignete Ansprechpartner ist Ihre örtliche Führerscheinzulassungsstelle. Dort können Sie einen neuen Führerschein beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. S. sagt:

    Hallo !
    Mein Mann hat 2010 seinen Führerschein aufgrund von zu schnellem Fahren und Rotlichtverstößen (Punktekonto voll) ,keine Alkoholfahrten, entzogen bekommen. Die Sperrfrist betrug 3 o. 6 Monate. Ich weiß es nicht mehr genau. Er war vorher Berufskraftfahrer und die Verstöße waren auch immer nur mit dem LKW. Wie sieht es in diesem Fall mit Wiedererlangung des Führerscheins ,ohne MPU, aus ? Wir können nämlich die Kosten für die MPU ,aufgrund HartzIV Bezug, absolut nicht aufbringen. Allerdings könnte mein Mann eine Umschulung (krankheitsbedingt) bekommen ,aber da wäre ein Führerschein zumindest “gern gesehen”. Die Gab vor Ort stellt sich aber quer und sagt MPU unterstützen sie nie.
    Fg S.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie können in diesem Fall ohne eine MPU den Führerschein nicht zurückerhalten. Erst nach der Verjährung der MPU nach 10 – 15 Jahren wäre dies möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Steff sagt:

    hallo bussgeldkatalog-red.,
    ich hab meinen führerschein am 1.mai 2000 durch eine trunkenheitsfahrt (normale kontrolle/kein unfall; 1,96promille) verloren. kann ich den jetzt (nach 15 jahren), ohne mpu wiederbeantragen, oder zählt da eine verurteilung wegen einer anderen strafsache (nicht im stvo-bereich) mit rein und ich muss weitere 15 jahre warten?
    im punkteregister steht sonst nichts weiter drin.
    danke für ne antwort
    d’r steff

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steff,

      es ist gut möglich, dass Sie Ihren Führerschein neu beantragen können, wenn Sie innerhalb der vergangenen 15 Jahre keinen Antrag auf Neuerteilung oder Ähnliches gestellt haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Merle sagt:

    Hallo,

    kann ich nach 15 Jahre meinen Führerschein einfach wieder so bekommen ohne MPU und Fahrprüfung?

    ganz leben Dank

    Gruß Merle

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Merle,

      eine MPU kann nach 15 Jahren tatsächlich verfallen – jedoch verlängert sich die Frist zur Verjährung bei Versuchen, die Fahrerlaubnis zurrück zu erlangen. Deswegen kann nicht pauschal beantwortet werden, ob eine Neuerteilung schon möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. sven sagt:

    guten tag

    mir wurde der FS ca. 2001/2002 wegen zuvielen punkten damals 14waren es bei max.18 punkten weggenomen. nun meine frage bekomm ich mein Führerschein problemlos wieder oder muß ich ihn komplett neu machen

    danke im vorraus

    fg sven

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      das ist davon abhängig, ob bestimmte Auflagen an Ihren Führerscheinentzug geknüpft waren, z.B. eine MPU.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Mehmet sagt:

    Hallo,

    darf man eine neue führerscheinklasse machen wenn noch ein verfahren offen ist ?
    Ich war bei meiner Behörde um eine A2 klasse anzumelden und dass wurde abgelehnt, weil noch ein Verfahren offen ist, haben die mir als Grund genannt.

    Habe aber dennoch durch meine Arbeitsstelle eine C+CE Führerschein gemacht obwohl das verfahren noch nicht abgeschlossen ist.
    Bedeutet das also, dass die Behörde je nach Lust und Laune jemanden sagen kann `Ja du kannst machen und du nicht´?

    Gruss Mehmet

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mehmet,

      falls z.B. ein Verfahren wegen Drogenkonsums gegen Sie läuft, so kann die Behörde den Antrag abweisen mit der Begründung, dass man Sie für fahruntauglich aufgrund des Drogenkonsums hält.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Enzo sagt:

    Hallo, meine führerschein wurde durch eine unfall entzogen nach 8 monate habe es wieder bekommen ohne MPU .
    1989 habe meine fürerschein gemacht
    neu mit 2009 erste zu lassung und bis meine 50 lebensjahr muss zum artz das meine für die 7,5t weiter fahren kann ist das ales richtig
    MFG enzo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Enzo,

      laut den aktuellen Vorschriften müssen LKW-Fahrer ab dem 50. Lebensjahr tatsächlich regelmäßig eine ärztliche Untersuchung absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Marco sagt:

    Hi!
    Ich habe 2004 meinen führerschein wegen zweimaliger Drogenfahrt,einmal THC und einmal THC,Amphetamin und Kokain,verloren.
    Kann ich nach zehn Jahren meinen Führerschein nun einfach wieder neu beantragen oder muss ich trotzdem eine MPU machen?
    Gruß Marco

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marco,

      bei einem Führerscheinentzug aufgrund Alkohol- oder Drogenfahrten gilt normalerweise eine Verjährungsfrist von mindestens 15 Jahren, bevor Sie eine Neuerteilung auch ohne MPU beantragen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Sonja sagt:

    Huhu, ich hab 2010 meinen FS wegen Alkohol am Steuer abgeben müssen, war die erste und letzte Tat… habe 12 monate sperre bekommen aber danach leider nie versucht ihn wieder zu bekommen…. hatte unter 1, 6 Promille. … kann ich jetzt einfach antrag auf wiedererteilung stellen?
    Lieben Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sonja,

      ja, Sie können diesen Antrag nach der Sperre stellen. Es könnte aber sein, dass Sie vor der Wiedererteilung zunächst eine MPU bestehen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. _ich_ sagt:

    Tachchen, mir wurde im Dezember 2014 der Führerscheine entzogen, wegen Trunkenheit am Steuer mit 1,9. Habe jetzt das Urteil bekommen und noch 4 Monate sperre jetzt, Meine Frage ist ob ichAbstinenz nachweisen MUSS oder nicht und wenn ja wie lange? Oder ist das von Fall zu Fall unterschiedlich?

    Danke schön mal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dies ist unterschiedlich und liegt im Ermessen der Führerscheinszulassungsstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Ulas G. sagt:

    Hallo,

    Habe vor mehreren Jahren meinen Führerschein wegen thc am Steuer entzogen bekommen. Wie kann ich erfahren, wann ich meinen Führerschein beantragen kann, ohne eine mpu zu machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ulas,

      wenn Sie zwischendurch keinen Antrag auf einen Führerschein stellen, können Sie wohl nach 15 Jahren wieder den Führerschein erwerben, ohne eine MPU zu absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. jörg sagt:

    Hallo

    Ich wurde 2004 unter Alkohol (2,18 Promille) mit Fahrrad angehalten habe straffe zahlen müssen. Wollte dann 2008 führerschein machen bekam dann von der führerschein stelle Bescheid das ich mpu machen muss was ich vorher nicht wusste. Habe mir jetzt einen Auszug von meiner Akte aus Flensburg zu schicken lassen da steht drinn das ich bis zum 26.1.2016 gesperrt bin. Kann ich nach Ablauf dieser sperre meinen Führerschein machen? Und macht das was das ich 2008 schon führerschein machen wollte obwohl ich gesperrt war? Danke schön

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      ja, die Verjährungsfrist für die Trunkenheitsfahrt trifft 2016 ein, dann können Sie Ihren Führerschein machen, ohne die MPU vorher absolvieren zu müssen. Da Sie aber im Jahr 2008 einen Antrag auf den Führerschein gestellt haben, könnte die Frist der Verjährung verlängert worden sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Micha sagt:

    Hallo,

    Ich habe die Fahrerlaubnis wegen Alkohol verlohren! Musste mpu machen und habe den Fs dann auch beim ersten mal mpu zurück bekommen. Einen Monat später erneut angenommen bekommen….. das war so ca 2002 ! Habe mich nach dem er das 2 mal weg war und mpu angeordnet wurde nicht mehr darum gekümmert! 2006 hatte ich dann einen Unfall mit einem Minibike ohne Fahrerlaubnis und unter Alkohol und Drogen! Inzwischen habe ich eine Therapie gemacht und bin jetzt fast zwei Jahre Alkohol und Drogen frei!!! Kann ich nächstes Jahr versuchen den Fs zu beantragen und komme dann ohne mpu Rum? Gruß Micha

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      die Anordnung zur MPU verjährt erst nach frühestens 15 Jahren, somit wird der Antrag momentan keinen Erfolg haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Butzerl sagt:

    Mir wurde freundlicher Weise im Mai 2015 der Führerschein komplett abgenommen wegen 8 Punkte die ich 07-08.14 für 1-2 Monate hatte dann war ich auf 7 runter und nun nach aktueller Anfrage auf 4 runter 05.2015.
    Im Januar hatte ich nach einem alten Vergehen mit Gericht wegen Geschwindigkeit ein Fahrverbot von 2 Monaten verbüßt und meinen Führerschein wieder bekommen.
    Nach alter Regelung ( Gesetzt) hätte ich mein Führerschein noch. Nur nach der neuen Regelung Rechtskraft und Tatzeit, habe ich diese dumme Überschneidung.
    Ich wurde aber seit Anfang des Jahres von der Behörde auf meinen Punktestand bzw. als ich im Juni 2014 die 8 punkts hatte nicht darauf hingeweisen.

    Möglich das die FSB einen Verfahrensfehler mit dem Entzug gemacht hat?
    Müssen die nicht auch innerhalb gerwisser Fristen, zeitnah die Sachen bearbeiten und nicht ein 3/4 jahr später?
    Sollte bei 8 Punkten nicht dort gleich eine Lampe angehen 8 Punkte Führerschein schreiben raus.
    Sehe mich nun doppelt bestraft 2 Monate Anfang des Jahres und nun komplett.
    wäre etwas anders gewesen sie hätten mir am Anfang deen Führeschein entzogen und ich nicht in der Zwischenzeit einen Kredit aufgenommen hätte.

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      auch die Behörden arbeiten manchmal nicht genau. Es ist möglich, dass in ihrem Fall etwas durcheinander geraten ist. Ob Sie allerdings zu diesem Zeitpunkt noch Rechtsmittel einlegen können, ist fraglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Jorge sagt:

    Hallo liebe Redaktion, ich wurde am 31.12.2007 beim fahren mit 1,2 ng/ml THC im Blut erwischt und darauf hin bekam ich für 3 Monaten den Führerschein entzogen. Da ich mit einer MPU gerechnet habe & diese aus finanziellen Gründen nicht erfüllen wollte/konnte, habe ich die wieder Erteilung des Führerscheins bis heute nicht beantragt weil ich auf die Verjährung gehofft habe. Meine Frage ist :wann bzw wie kann ich unter diesen Umständen wieder in Besitz meines Führerscheins gelangen?
    Vielen Dank
    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jorge,

      Drogendelikte im Straßenverkehr verjähren nach 15 Jahren, erst dann können Sie erneut die Erteilung Ihres Führerscheins beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. André sagt:

    Moin,
    ich musste meinen Führerschein auf Grund von Alkohol abgeben. Als Ersttäter habe ich jetzt noch eine Sperrfrist von 9 Monaten vor mir. Macht es Sinn oder besteht die Chance, einen T-Führerschein vorher schon wieder zu erlangen, weil ich gelesen habe, dass dieser von der Sperrfrist ausgenommen ist? Mein Arbeitgeber wird mich kündigen und um etwas anderes machen zu können hier, benötige ich disen Führerschein. Wenn das möglich ist, was muss ich denn dann in die Wege leiten, um ihn wiederzubekommen?
    Vielen Dank schonmal im voraus für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo André,

      lassen Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Führerscheinzulassungsstelle beraten. Diese stellt auch den T-Führerschein aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Daniel sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen Führerschein 2009 wegen Alkohol (1,19 Promille) in einer Verkehrskontrolle (kein Unfall etc.) abgeben müssen.
    Die Geldbuße wurde bezahlt, eine Sperrfrist von 12 Monaten ausgesprochen.

    Da ich zwischenzeitlich arbeitslos bzw. auch im Ausland war, habe ich keinen neuen beantragt.
    Ich habe mir auch keine weiteren Vergehen zu Schulden kommen lassen.

    Aus einem Schreiben des Landkreises von 2010 zum Ende der Sperrfrist ging nichts bezüglich einer möglichen MPU hervor.

    Nun habe ich aktuelle Informationen bezüglich einer Neuerteilung eingeholt, auch hier ist nach o.a. Schilderung nur die Rede von einem “polizeilichen Führungszeugnis” gewesen, welches bei Antragsstellung eingeholt wird.

    Kann ich somit wohl auf eine problemlose Erteilung hoffen?
    Bzw. hat der Zeitpunkt des Vergehens einen direkten Einfluß darauf, da diese heute noch strenger geahndet werden?

    MFG
    Daniel G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      wenn die Sperrfrist vorüber ist, können Sie nun eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Bei der Beantragung prüft die Behörde – im individuellen Fall, ob eine MPU erforderlich ist. Ab einem Alkoholwert von 1,6 Promille droht in der Regel die MPU. Aufgrund Ihres Alkoholwertes müssen Sie also nicht von dieser Maßnahme betroffen sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Stefanie sagt:

    Hallo,

    darf man auf einem Betriebsgelände Stapler fahren wenn man ein Fahrverbot verhängt bekommen hat bzw. darf man auf einem Betriebsgelände Stapler fahren, wenn man den Führerschein wegen Alkohol am Steuer entzogen bekommen hat?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    Mit den besten Grüßen
    Stefanie

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      eine Fahrerlaubnis ist nur auf öffentlichen Straßen notwendig. Handelt es sich um ein abgesperrtes Werksgelände, bei dem der Zugang auf einen bestimmten Personenkreis eingeschränkt ist (durch Zäune, Schilder etc.), dürfen Sie mit dem Stapler auf dieser Fläche fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Michael sagt:

    Hallo meine Frage kann man bei Fälschung von rollerpapieren sowie Änderung der Rahmennummer die Fahrerlaubnis verlieren ???auch wenn man keine Vorstrafen hat ???und muss man dann auch zu mpu?????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      dies gilt als Urkundenfälschung und ist eine Straftat. Dementsprechend wird ein Strafverfahren eingeleitet, weshalb Sie eine Eintragung in das polizeiliche Führungszeugnis bekommen können. Je nach individuellem Fall und Schwere der Tat kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Eine Geldstrafe müssen Sie aber auf jeden Fall erwarten. Wie hoch diese ausfällt, muss dann der Richter entscheiden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Feile sagt:

    Hallo
    Mir wurde 2005 die Fahrerlaubnis entzogen, nun habe ich in neu beantragt muss zur MPU und Prüfung machen was ja richtig ist aber soll dann nur den den PKW bis 3,5t wider bekommen hatte aber die alte Fahrerlaubnis bis 7,5t und Anhänger darf ich ja dann auch nicht mehr. Ist das richtig? oder müssten die mir eine Fahrerlaubnis geben bis 7,5t.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Feile,

      in der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) steht in Paragraph 20, Absatz 1: “Für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorangegangener Entziehung oder nach vorangegangenem
      Verzicht gelten die Vorschriften für die Ersterteilung.” Diese Ersterteilung richtet sich nach den neuen Führerscheinklassen, die ab Januar 2013 gelten. Die Klasse B ist seit dem Tag auf 3,5 t begrenzt. Es ist also rechtens.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. benedikt sagt:

    hallo redaktion,
    mein fall ist dieser:
    hatte im jahre 2007 meine füherschein wegen trunkenheit auf dem fahrad verlohren (1,61promille) mir wurde daraufhin mitgeteilt, dass mir das führen von minderen verkehrsmitteln (fahrad/mofa) ebenfalls untersagt wird.
    seit dem bin ich nicht weiter auffällig geworden!
    konnte aus finanziellen gründen die mpu damals nicht machen (war im studium) und möchte jetzt das thema der fahrerlaubniss neu aufrollen. bei der fst meinte sie ich soll einen antrag stellen!
    könnt ihr mir eine prognose geben, wie wahrscheinlich es ist, dass ich eine mpu machen muss. oder kann
    ich da im voraus etwas unternehmen, was die chancen eine mpu zu umgehen erhöhen.
    besten dank für eine rückmeldung
    und mit freundlichen grüßen benedikt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Benedikt,

      jeder Fall ist unterschiedlich, weshalb wir keine pauschalen Aussagen machen können. In der Regel ist es aber sehr wahrscheinlich, dass ab einem Promillewert von 1,6 eine MPU durchgeführt wird. Die Führerscheinstelle prüft in jedem Fall, unter welchen Bedingungen eine erneute Erteilung der Fahrerlaubnis möglich ist. Wenn Sie eine MPU anordnet, werden Sie in der Regel nichts umgehen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Dennis sagt:

    Hallo,
    Habe am 8.5.15 meinen Fs abgeben müssen weil ich laut Bluttest 0,95 Promille im Blut hatte und beim abbiegevorgang kurzzeitig in den Gegenverkehr geraten bin. Nun wie mir heute schriftlich mitgeteilt wurde, soll ich 600 € zahlen, mein Führerschein wurde eingezogen und die Fahrerlaubnis entzogen. Zudem darf die Verwaltungsbehörde mir vor Ablauf von 10 Monaten keine neue Fahrerlaubnis erteilen.. Meine Frage(n) Führerschein entzug gegen höhere Geldstrafe aufheben? Verringern? Muss ich den Führerschein gänzlich neu machen? War mein erstes mal mit dem Gesetz in Konflikt gekommen…
    Vielen Dank im voraus
    Mfg Dennis

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      die Aufhebung des Fahrerlaubnisentzugs – wie bei einem Fahrverbot möglich – ist in der Regel hier nicht möglich. Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Beim Prüfen des Antrags kann die Führerscheinstelle individuelle Auflagen erteilen. Erfüllen Sie diese, bekommen Sie die Fahrerlaubnis zurück. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nochmals eine Führerscheinprüfung ablegen müssen, ist jedoch sehr gering.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Heike H. sagt:

    Wie lange muss ich nach abgeschlossener Therapie warten bis ich zu MPU gehen kann?Ich habe nach langer Arbeitslosigkeit wieder Arbeit und brauche ihn unbedingt.Ich habe meine Therapie am 06.02.2015 beendet.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heike,

      nach einer Therapie ist ein einjähriger Abstinenznachweis aufzuweisen. Erfahrungsgemäß sollten Sie dieses Jahr auch abwarten, um diese Zeit nachweisen zu können. Sie können jedoch auch schon vorher eine MPU absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Horst E. sagt:

    Ich habe meinen Führerschein im April 2015 abgeben müssen. Die Fahrerlaubnis wurde mir für die Dauer von 10 Monaten entzogen. Nach Ablauf dieser Zeit soll mir die Fahrerlaubnis ohne Voraussetzungen wieder erteilt werden. Der Führerschein wurde mir wegen Fahrerflucht entzogen. Werde ich nach Ablauf der Sperrfrist meine Führerschein ohne Schwierigkeiten wieder erhalten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Horst,

      jede Führerscheinstelle prüft individuell, welche Gutachten oder Nachweise zwingend sind, um die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen. Je nachdem, welche Vorstrafen Sie besitzen oder ob es sich um einen erheblichen Verstoß handelte, kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Tom sagt:

    Hallo…

    Mir wurde 2004 der FH wegen Drogenfahrt durch Fahrerlaubnisbehörde entzogen…
    Bis heute keine MPU gemacht und keinen Antrag auf Neuerteilung gestellt.

    Kann ich jetzt nach über 10 Jahren den FH neu machen bzw. einen Antrag auf Neuerteilung stellen?
    Was ist da eigentlich der Unterschied zwischen den beiden?

    MfG Tom

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      in der Regel verjährt diese Straftat nach 15 Jahren, sodass Sie nach dieser Zeit, Ihren Führerschein beantragen können, ohne dass eine MPU erforderlich ist. Der Antrag auf Neuerteilung muss immer dann gestellt werden, wenn er Ihnen entzogen wurde. Dann prüft die zuständige Behörde, unter welchen Umständen Sie die Fahrerlaubnis wiedererlangen können (z.B. MPU). Den Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis komplett neu zu machen, würde bedeuten, dass Sie den Fahrschulunterricht erneut absolvieren müssen. Aber hier müssen Sie auch einen Antrag auf die jeweilige Fahrerlaubnisklasse stellen, bei dem die Führerscheinstelle wieder prüft, ob Sie die Klasse schon einmal erworben haben und unter welchen Umständen dem Antrag stattgegeben wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Eugen sagt:

    Hallo ich hette eine Frage mir worde den Führerschein wegen Trunkenheit abgenommen im Jahre 2002 und marte 2011 eine MPU die ich nicht geschaft habe. Wann kann ich den Führerschein wieder bekommen ohne MPU machen zu müssen.LG Eugen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eugen,

      ohne eine MPU müssen Sie 15 Jahre warten, um den Führerschein wieder neu beantragen zu dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. fastnormal sagt:

    Habe einen Unfall mit ca. 6000,- bis 8000,€ Sach-Schaden verursacht und wurde beim Alkohol-Bluttest mit 0,83 Promille getestet. Bisher keine Alkoholfahrten, also Ersttäter, und keine Punkte. Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?
    LG, Fn

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      damit haben Sie eine Straftat begangen, da Sie den Straßenverkehr gefährdet haben. Die Straftat führt zum Führerscheinentzug sowie einer eventuellen MPU, wenn Sie die Fahrerlaubnis erneut beantragen wollen. Zudem kann ein Richter eine Geld- oder Freiheitsstrafe anordnen. Dies hängt jedoch vom Einzelfall ab. Da diese Straftaten sehr individuell sind, werden sie auch so bestraft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Markus sagt:

    Hallo, ich wurde mit 1,19 Promille bei einer Verkehrskotrolle angehalten. Ich fahre jetzt 30 Jahre ohne je auffällig gewesen zu sein. Eine Sperrfrist von knapp 11 Monaten wurde vom Gericht festgelegt inklusiver Geldstrafe. Nun habe ich noch 9 Monate Sperrfrist abzuwarten. Muss ich in meinem Fall damit rechnen das ich eine MPU machen muss?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      dies ist immer schwer zu sagen, da jede Führerscheinstelle individuell prüft, ob Sie zum Führen eines Fahrzeugs geeignet sind. In der Regel sagt man, dass eine MPU erst ab einem Promillewert von 1,6 angeordnet wird. Sollten Sie jedoch beispielsweise die Vermutung nahe gelegt haben, dass Sie abhängig sind oder ein Alkoholproblem besitzen, kann die MPU schon früher verlangt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Alexander G. sagt:

    Hallo! Oktober 2010 bin ich unter dem Einfluss von
    Cannabinoide auf meinem Roller gefahren. Grund war ein heftiger Streit mit meiner Freundin, dem ich entgehen wollte. Sie wollte meinen Roller beschädigen und hat außerdem die Polizei gerufen, die mich dann im Straßenverkehr abgefangen hat. Nachdem der Urintest positiv gezeigt hat, musste ich auch zur Blutabnahme. Den Führerschein musste ich erst ca. drei Monate später abgeben, nachdem dem Landratsamt der Verstoßes bereits bekannt war und ich zum freiwilligen Verzicht aufgefordert wurde, innerhalb der drei Monate. 2011 habe ich dann den Führerschein erneut beantragt und wurde zu einer MPU aufgefordert, die ich 2011 erfolglos gemacht habe. Meine Frage: Hätte dass Landratsamt von einem Führerscheinentzug/Abgabe abgesehen, wegen dem Vorfall mit meiner Freundin, wegen Irritation bzw. auch weil ich verwirrt und traurig war? Kann ich deswegen heute noch etwas machen. Gilt die Tilgungsfrist dann ab meiner nicht bestandenen MPU, bzw. weil ich im darauffolgendem Jahr zu Fuss mit Cannabis erwischt wurde, ab diesem Tag?
    Danke im voraus
    Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      Ihnen wurde die Fahrerlaubnis entzogen, weil Sie mit Drogen im Straßenverkehr unterwegs waren. Das hat in der Regel nichts mit Ihrer Freundin zu tun. Nach 15 Jahren können Sie ohne MPU eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Denn nach dieser Zeit ist dieses Vergehen aus Ihrer Akte gelöscht. Hierfür müssen Sie jedoch in den nächsten fünf Jahren verkehrsrechtlich nicht auffallen (bspw. durch Fahren ohne Fahrerlaubnis etc.).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Mario S. sagt:

    Frage !!!!!!

    kann in deutschland jede führerschein stelle tun und lassen was sie will ?

    hallo
    mir wurde 2004 der führerschein wegen 23 punkte entzogen. ich hatte 1 alk verstoss bei 1998 der aber in der damaligen grenze lag. so das ich weiter fahren durfte . bekam aber 4 punkte und 1 monat fahrverbot . 2 bekamm ich 7 punkte wegen eines unfalls wo ich angeblich danach weiter gefahren bin . ich kam aus einer nebenstrasse und ein jugendlicher fuhr mir mit dem fahrad in die seitentüre des transporter . es kam niemand zu schaden ich habe ihm noch geholfen sein rad zu richten und er fuhr weiter seine hose hatte ein loch bekommen . daraufhin haben die eltern eine anzeige gegen mich gemacht. da ich viel und lange auf montage war hatte ich niemanden der sich um meine post kümmerte . als ich dann wieder zu hause war hatte ichschon das urteil vom gericht liegen wegen unerlaubtes verlassen des unfallorts und 7 punkte bekommen . dann wurde ich ein paar mal geblitzt . musste dann mit 15 punkten 2003 zu einem art seminar. musste 500 euro zahlen aber es wurden keine punkte abgebaut. dann wurde ich noch mal geblitzt und bekamm 3 punkte somit hatte ich 18 punkte . kurz darauf hatte ich einen kleinen unfall nur leichter blechschaden . wo ich dann 4 punkte bekomm und dann 2004 mein schein abgeben musste . die führerscheinstelle teeilte mir mit das ich ein mpu machen muss. .nun meine frage wann verfällt die mpu . und warum sagt die führerscheinbehörde . das ich immer noch eine mpu machen muss eine theorieprüfung ohne stunden vorher zu machen und eine praktische prüfung auch ohne stunden . bisher war mir bekannt das die mpu nach 10 jahren verfällt , sie sagen nun aber das sie nach 15 jahren erst verfällt und ich dann einen neuen führerschein machen kann . jeder erzählt mir was anderes nie bekomme ich von den stellen eine klare auskunft . 2007 habe ich in ch einen führerschein gemacht mit de wohnsitzt 2009 wurde mir erklärt das dieser nicht gültig mehr ist . in den 2 jahren wo ich mit den ch führerschein gefahren bin . bin ich nicht einmal auffällig im strassenverker geworden . langsam weiß ich nicht mehr was ich glauben und was ich nicht glauben soll . vielleicht können sie mir in der sache weiter helfen .
    danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      die MPU-Auflage verfällt nach 10 bzw. 15 Jahren. Das bedeutet, nach der Neubeantragung der Fahrerlaubnis vergehen fünf Jahre, in denen Sie keine Vergehen im Straßenverkehr begehen dürfen. Haben Sie dies getan, beginnt im 6. Jahr die zehnjährige Frist. Ist diese abgelaufen, wird die MPU-Auflage aus Ihrer Akte gelöscht, sodass Sie dann ohne MPU eine deutsche Fahrerlaubnis beantragen dürfen. Eine Fahrerlaubnis aus einem anderen EU-Land ist nur dann gültig, wenn Sie nachweisen können, dass Sie in diesem Land zur Ausstellung mindestens 185 Tage im Jahr Ihren Lebensmittelpunkt besaßen. Wohnen Sie dann wieder in Deutschland, müssen Sie den Führerschein umschreiben lassen. Dies geht natürlich nicht, wenn Sie hier eine MPU-Auflage besitzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Mario sagt:

        ich verstehe es jetzt nicht ganz . ich habe seit 2004 doch nie eine wiedererteilung des führerschein beantragt . das würde ja heißen wenn ich jetzt eine erteilung beantrage müsste ich noch 15 jahren warten das ich ein neuen führerschein machen kann. freundliche grüsse mario

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Mario,

          ja, das heißt es. Wir können Ihnen aber keine individuellen Angaben zu Ihrem Fall machen, da wir keine Führerscheinstelle sind. Bei weiteren Fragen ist es ratsam, diese zu befragen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

        • Mario sagt:

          ein frage noch oben steht ein beitrag von euch das nach 10 jahren alle punkte in flensburg gelöscht werden . das würde bei mir ja eigendlich im jahre 2014 der fall gewesen sein müssen oder ?

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Mario,

            das ist richtig. Bevor aber die zehnjährige Frist beginnt, müssen Sie sich fünf Jahre lang keine weiteren Vergehen im Straßenverkehr (ob nun mit Fahrrad, als Fußgänger etc.) zuschulden kommen lassen. Erst dann, also zu Beginn des 6. Jahres, beginnt diese Frist.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Pascal sagt:

    Ich hatte einen Unfall mit einem Leihwagen, habe einen Fahrradfahrer Überfahren keine Angst er war nur Leichtverletzte er hatte aber 0,8 Promille, ich 0,0 ich war Berufskraftfahrer bis dahin, Gericht sprach mich schuldig , 1400Euro Geldstrafe und 1Jahr insgesamt Führerschein Entzug. Ich habe noch knapp 3 Monate vor mir, die sagten (Führerscheinbehörde) Führungszeugnis, Ärztlichesgutachten mit Sehtest, und Geld führ die Beantragung mitbringen. Eine angestellt meinte das ich Glück hätte wegen der Formulierung des Richters, immer in Tateinheit , müsste ich keine MPU machen. Ist das korrekt, oder will der Behördenschimmel nur die 110 Euro um mir dann zusagen es muss eine MPU gemacht werden. Bzw. kann ich dagegen in Widerspruch gehen wenn was kommen sollte.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pascal,

      gegen die Anordnung der MPU kann in der Regel kein Rechtsmittel eingelegt werden. Sie können jedoch das Urteil, welches den Fahrerlaubnisentzug anordnet, anfechten. Ob Sie jedoch eine MPU machen müssen, hängt von vielen individuellen Punkten ab. Die Führerscheinstelle prüft dies individuell je Fall. Geht Sie davon aus, dass Sie nicht geeignet sind, ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehr zu führen, müssen Sie eine MPU absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Stephan sagt:

    Hallo, ich hätte auch eine Frage, 2004 bekam ich ein Fahrverbot von einem Monat wegen 0.81promill, 2006 ein Monat wegen 49 km/h zu schnell (außerhalb der Ortschaft) 2007 ein Fahrverbot von drei Monaten und die führerscheinstelle forderte eine mpu, viel wegen erhöhter leberwerte negativ aus, jetzt will ich den Führerschein wieder beantragen, die ist jetzt: muß ich ihn NEU beantragen oder kann ich meinen alten WIEDER BEANTRAGEN, ich habe nie eine sperrfrist erhalten, auch wurde der führerschein nicht durch ein Gericht entzogen, mfg.stephan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stephan,

      Sie müssen die Fahrerlaubnis grundsätzlich neu beantragen. Dabei bekommen Sie jedoch die alten Klassen zurück, wenn Sie die erforderlichen Dokumente hierfür vorweisen können, bswp. ein Sehtest etc. Nach der Beantragung prüft die Führerscheinstelle, ob Sie eine MPU machen müssen oder nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Franky sagt:

    Im märz 2001 wurde mir der Führerschein auf GRUND VON alkohol entzogen. Allerdings befand ich mich nicht auf der Straße sondern auf einem öffentlichen Parkplatz. Auch gefahren bin ich nicht, sondern saß bei laufendem Motor hinterm Steuer. jemand hatte die Polizei verständigt, und es war passiert. Die Blutprobe ergab 1,96. Eine MPU habe ich nie gemacht. Nun meine Frage: Kann ich nach Ablauf von 15 Jahren den Führerschein wieder beantragen, und was muß ich für Auflagen erfüllen?
    Desweiteren war ich in Besitz aller Führerscheine der Klassen 1 -5. Bekomme ich alle wieder zurück? Im Voraus vielen Dank Für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franky,

      nach 15 Jahren wird dieser Vorfall aus Ihrer Akte gelöscht, sodass Sie keinerlei Auflagen mehr erfüllen müssen. Sie müssen lediglich die Fahrerlaubnis noch einmal neu beantragen. Je nach Region und Behörde kann es sein, dass Sie alle Prüfungen noch einmal machen müssen. Sie erlangen die Klassen wieder zurück, wenn Sie die entsprechenden Nachweise, wie bspw. ein ärztliches Gutachten für die Lkw-Klassen vorbringen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Thomas V. sagt:

    Hallo,

    ich musste meinen Führerschein abgeben da ich 0,8 Promille hatte im Januar. Im April musste ich meinen Führerschein für einen Monat abgeben und danach musste ich Ihn komplett abgeben. Aber der Sachbearbeiter meinte das es für mich besser wäre wenn ich eine Verzichtserklärung abgebe, dies war Ende Juni. Wie ist das weitere Vorgehen bekomme ich jetzt einfach so meinen Führerschein ende September wieder oder muss ich da noch was machen ?

    Grüße Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      wenn Sie die Verzichtserklärung unterschreiben, ist es wie eine Art Entzug. Sie müssen die Fahrerlaubnis nun neubeantragen und möglicherweise mit einer MPU rechnen, um diesen wiederzuerlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Sara sagt:

    hallo.
    Ich habe im mai 2004 den führerschein wegen 1,6 promillen verloren, und nun vor 2 wochen neu beantragt. Die gerichts-verhandlung war im juglio 2004. Wird ein mpu nötig sein.? Ich wohne byaern.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sara,

      generell ist die Anordnung einer MPU und anderer Maßnahmen nach dem Entzug der Fahrerlaubnis eine Einzelfallentscheidung. Ab einem Promillewert von 1,6 ist die MPU vorgesehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Alessio sagt:

    Hallo Redaktion

    Habe im Jahr 2009 mein Fs abgeben müssen,weil ich in meinem Auto sas mit 0,4gr. Amphetamine (Auto war geparkt) keine Drogen im Blut!! ich bekam nach paar Monaten drogenscrenings Termine zugeschickt konnte aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen. Daraufhin wurde mir der fs entzogen ohne bestimmte Zeit. Hab ihn jetzt vor 4 Wochen mal beantragt da ich ihn brauche durfte mich anmelden Ohne Mpu so die Dame bei der Fs Stelle. Seit dem Vorfall im Jahr 2009 ist nichts mehr passiert. Die Dame meinte es kommt nichts mehr auf mich zu Screenings usw. Ich sollte doch nur warten da es Bearbeitungszeit braucht. Kommt da irgendwie ein Drogen Screening auf mich? oder etwas anderes? Danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alessio,

      das können wir Ihnen leider nicht beantworten. Dies ist je nach Fall und Vergangenheit unterschiedlich. Die Führerscheinstelle muss dies je nach individuellem Fall prüfen. Also sollten Sie abwarten, was die zuständige Behörde sagt und je nach Ergebnis dann weitere Schritte einleiten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Morina sagt:

    hallo ich habe eine frage der fürehschein wurde von mein papa im 2005 ab gehnomen und der muste auch dass mpu marchen aber der hat d’as nicht gehmarcht und jezt in 2015 mocheté er wieder in farschule gehen neu anfangen kann er dass oder must er das mpu marchen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Morina,

      bevor Ihr Vater den Führerschein in der Fahrschule erwerben kann, prüft die zuständige Führerscheinstelle, ob irgendwelche Auflagen gegen Ihren Vater in der Akte sind. In diesem Fall wird die Behörde die Pflicht zur MPU sehen und somit nicht dem Antrag auf einen Führerschein für die Fahrschule zustimmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Mahir sagt:

    Hallo.

    Ich habe Brief von der Polizei bekommen, dass ich ein Verkehrsunfall mit leichtverletzter person und unerlaubtem entfernen vom unfallort begannen zu haben ..
    Ich fuhr um 11 zur Arbeit mit nem Kumpel in eine andere Straße ein als auf dem Brief geschildert ..
    Ich habe sonst wem angefahren oder habe sonst wen verletzt ! Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll oder was die von mir wollen. . Bin noch paar Monate in der probezeit und will jetzt nicht wieder zwei weitere Jahre in probezeit sein… bitte um schnellstmögliche Hilfe. .Danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mahir,

      in diesem Fall haben Sie auch keine Strafe zu befürchten, wenn Sie nicht der Täter sind. Teilen Sie dies der Polizei bzw. den ermittelnden Behörden mit. Möglicherweise hilft es auch, vorher einen Verkehrsrechtsanwalt in einem unverbindlichen Erstgespräch zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Daniel O. W. sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe am Wochenende leider “Mist” gebaut; zum dritten Mal mit Alkohol am Steuer verwischt worden wie folgt:
    ich war als DJ auf einer Hochzeit gebucht, es hies zu mir Musik machen bis 04 UHr, leider war die Party schon um 01.40 zu Ende; ich habe wie bei Hochzeiten üblich halt den Sektempfang mitgenommen sowie den ein oder anderen Rotwein; nie wirklich viel, aber immer konstant einw enig eben – das “Problem” war, dass ich ab 02 auf wasser umsteigen wollte, aber es war schon 01.40 h ende anstelle um 04.00; so dass ich nicht “abbauen” konnte; da dann von gleich auf jetzt ende war und alle gehen wollten war dort bleiben und warten auch keine option; aufd er auffahrt zur autobahn kam dann eine alkoholkontrolle, da ich gegen ende eben 2 rotwein viertele gekippt hatte war ich bei 0,64 promille (zweite messung 0,62);
    das war um 02.20 nachts; um 05.15 durfte ichw eiterfahren dann (0,1 promille nach erneuter messung). im regelfall da es der dritte fall war sagt das internet bzw der bussgeldrechner: 3 monate fahrverbot, 1500 euro geldstrafe.
    allerdimng hatte ich bereits folgende vergehen vorrab:
    1. verstoss alkohol: 22.07.2007 – 0,54 promille (fahrverbot 1 monat, 250 euro)
    2. verstoss alkohol: 09.11.2013, 1,24 promille (strafbegfelk am 16.12.2013, sperre bis 15.08.2014, verkürzung durch kurs main 77 , wiedererlangung führerschein am 15.5.2014)
    3. jetzt am 23.08.2015, eben die 0,64 bzw 0,62 promille.

    meine frage: droht mir hier eine ;MPU oder längerer entzuig des führerscheins, oder grefift die regelung 3 monate fahrverbot und 1500 euro strafe, worauf deutet mein “vorfall” hin?

    beste grüße
    daniel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      da Sie bereits Wiederholungstäter sind und die Fahrerlaubnis schon einmal verloren haben, deutet das ganze Prozedere auf einen erneuten Entzug hin. Jedoch ist dies alles vom individuellen Fall abhängig. Die Führerscheinstelle wird Ihren Einzelfall prüfen und dann sehen, was nötig ist, damit Sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Tarkan sagt:

    Schönen guten Tag,

    Mir wurde die Fahrerlaubnis entzogen. Wurde in der Probezeit innerorts mit 21 Km/h zu viel geblitzt (Kurz vor Ortsausgang). Die Probezeit wurde um 2 Jahre verlängert und am Aufbauseminar habe ich erfolgreich teilgenommen. Danach wurde ich außerorts mit 24 Km/h (Von 70 auf 50 runter aufgrund einer Ausfahrt) und 12h vor Ende der vierjährigen Probezeit nochmals mit 24 Km/h zu viel auf der Autobahn geblitzt. Den Führerschein musste ich am 5. Mai 2015 abgeben. Bei der Abgabe wurde mir gesagt, dass ich die Fahrerlaubnis sofort wieder beantragen kann. Was mich etwas stutzig gemacht hat, weil ich im Internet und auch hier immer wieder lesen musste, dass man bei einem Führerscheinentzug frühstens nach 3 Monaten wieder einen Antrag stellen darf. Am selben Tag wollte ich dann meinen Führerschein wieder beantragen, aber die nette Dame hat mir versäumt zu sagen, dass der Antrag 160€ kosten wird. Aus finanziellen Gründen habe ich den Antrag erst am 01.Juni stellen können. Jetzt würde mich interessieren, wie lange es in der Regel dauert bis die Fahrerlaubnis wiedererteilt wird und warum ich keine Sperrfrist habe. Natürlich bin ich glücklich darüber, aber trotzdem wäre es interessant zu wissen. Nach dieser Woche bin ich dann 3 Monate ohne Fahrerlaubnis. Dauert der Entzug in meinem Fall trotzdem 6 Monate? Oder habe ich Glück und die Fahrerlaubnis könnte mir in den nächsten Tagen oder Wochen wiedererteilt werden? Danke im Vorraus für ihre Hilfe.

    Gruß
    Tarkan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tarkan,

      wenn die Führerscheinstelle von einer absoluten Nichteignung zum Führen eines Fahrzeuges ausgeht, gibt es keine Sperrfrist. Muss sie hingegen noch etwas prüfen, wie beispielsweise bei einer MPU, gibt es eine Sperrfrist. In Ihrem Fall prüft die Führerscheinstelle nun bei der erneuten Beantragung, ob Sie wieder geeignet sind. Hierfür guckt sie, ob Sie Ihr altes Verhalten, welches zum Entzug geführt hat, ad acta gelegt haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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