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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 18. November 2021

Entzug der Fahrerlaubnis? Hinweise zu Sperrfrist, Wiedererteilung, Kosten und Co.

Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern
Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern

Ist ein Verkehrsteilnehmer oftmals zu schnell unterwegs, droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Beide Maßnahmen können jedoch nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen eintreten. Auch wer mehrfach mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, muss ein Fahrverbot oder den Führerscheinentzug befürchten. Eines davon ist jedoch weitreichender, langwieriger und kostenintensiver als das andere.

Die Unterschiede und die Folgen beider Maßnahmen sollen in diesem Ratgeber erklärt werden. Was Sie tun können, wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben, lesen Sie außerdem in diesem Artikel.

FAQ: Führerscheinentzug

Wann kann es zum Führerscheinentzug kommen?

Mögliche Gründe für einen Führerscheinentzug sind Drogen und/oder Alkohol am Steuer, Straftaten im Straßenverkehr oder das Erreichen von acht Punkten auf dem Flensburger Punktekonto.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Führerscheinentzug und Fahrverbot?

Bei einem Führerscheinentzug wird Ihnen die Erlaubnis, ein Kfz im Verkehr zu steuern, generell aberkannt. Bei einem Fahrverbot müssen Sie Ihren Führerschein temporär abgeben, erhalten ihn jedoch in der Regel nach maximal drei Monaten automatisch wieder zurück.

Wie bekomme ich nach einem Entzug meinen Führerschein zurück?

Wurde Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen, erhalten Sie diese nur durch eine Neuerteilung zurück. Sie können die neue Fahrerlaubnis bereits sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist beantragen. Allerdings müssen Sie in der Regel gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie z. B. das Bestehen einer MPU.

Spezifische Ratgeber zum Thema Fahrerlaubnisentzug:

Informationen zum Führerscheinverlust

Wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben oder er Ihnen gestohlen wurde, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Führerscheinverlust, wie und wo Sie einen neuen Führerschein beantragen können.

Keine Lust zu lesen? Die Entziehung der Fahrerlaubnis im Video erklärt

Video: Wann müssen Sie den Führerscheinentzug fürchten?

Führerscheinentzug versus Fahrverbot

Wer ein besonders schweres Vergehen im Straßenverkehr begeht oder mehrfach einen Fehltritt verursacht, muss in der Regel mit diversen Maßnahmen rechnen, die das deutsche Straßenverkehrsrecht regelt. Die beiden schwersten Maßnahmen im Verkehrsrecht sind das Fahrverbot und der Entzug der Fahrerlaubnis. Am Rande soll hier auch der Freiheitsentzug als Folge von schweren Vergehen im Strafrecht erwähnt werden, welcher auch als Maßnahme im Rahmen des Straßenverkehrs angeordnet werden kann.

Diese Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Außerdem dienen sie der Verkehrserziehung der Verkehrsteilnehmer und sollen durch ihre besondere Schwere abschrecken. Die Strafen sind besonders für Vielfahrer ärgerlich, welche aus beruflichen Gründen auf das Fahrzeug angewiesen sind. Dennoch sind die Maßnahmen unerlässlich für das reibungslose Verhalten im Straßenverkehr.

Das Fahrverbot

Der größte Unterschied vom Fahrverbot zum Entzug der Fahrerlaubnis ist die zeitliche Begrenzung. Ein Fahrverbot kann nur mindestens für einen Monat und höchstens für 3 Monate verhängt werden.

Sie müssen zwar auch Ihren Führerschein abgeben, jedoch ist die Wiedererteilung hier einfacher gestaltet. Nachdem Ihnen ein Delikt zur Last geworfen wird, weshalb ein Fahrverbot verhängt wird, haben Sie in der Regel 2 Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Geschieht dies nicht, werden der Bußgeldbescheid und das damit verhängte Fahrverbot rechtskräftig. Prinzipiell haben Sie vier Monate Zeit, um den Führerschein abzugeben.

Diese Vier-Monats-Frist besteht jedoch nur, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre nicht schon einmal Ihren Führerschein verloren haben. Das Dokument muss bei der im Bußgeldbescheid genannten Stelle abgegeben werden. Dies kann eine zuständige Behörde oder auch die hiesige Polizeidienstelle sein. Wer nicht von der Vier-Monats-Frist Gebrauch machen kann, muss seinen Fahrausweis direkt nach der Rechtskraft der Bußgeldentscheidung abgeben.

In der Zeit des Fahrverbots darf kein Fahrzeug bedient werden. Auch Mofas, für die kein Fahrausweis benötigt wird, dürfen nicht gefahren werden. Sollten Sie dies dennoch tun und Sie werden kontrolliert, können Sie mit

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
  • einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr,
  • einer Geldstrafe oder
  • dem Entzug der Fahrerlaubnis

rechnen.

Der Fahrausweis kann nach Ablauf des Fahrverbots per Post, also per Nachnahme, verschickt werden. Dieses Verfahren ist aber mit einer Gebühr für den Versand verbunden. Die zweite Möglichkeit ist, den Fahrausweis direkt bei der Behörde bzw. Institution abzuholen, bei welcher er auch abgegeben wurde.

Der Führerscheinentzug

Das Gegenteil zum Fahrverbot bildet der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Maßnahme wird auch Führerscheinentzug genannt, obwohl es juristisch richtig ist, von einer Führerscheinabgabe zu sprechen. Der Entzug der Fahrerlaubnis definiert die “Aberkennung” der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen geschehen, wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, schwere Unfallflucht oder aufgrund der Punkteüberschreitung im Fahreignungsregister.

Beim Fahrverbot wird der Fahrausweis, also das Dokument per se, abgegeben. Der Führerscheinentzug oder Führerscheinverlust definiert das “Abgeben” der Erlaubnis, Fahrzeuge führen zu dürfen.

Der Führerscheinentzug wird durch ein Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Sobald das Urteil rechtswirksam ist, ist der Fahrausweis ungültig. Er wird entweder von den zuständigen Beamten einbehalten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit versehen. Zusätzlich wird eine Sperrfrist verhängt. Diese beträgt mindestens 6 Monate, dauer häufig jedoch noch länger. Bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist darf der Verkehrsteilnehmer einen Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.

Jedoch kann sie in der Regel nicht ohne weiteres wieder erlangt werden. Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Bedingungen. Diese sind als Voraussetzungen zu verstehen, welche erfüllt sein müssen, damit die Fahrberechtigung wieder erlangt werden kann. Als Beispiele sind hier eine MPU, also eine medizinisch-psychologische Untersuchung, oder eine Nachschulung für die jeweiligen Führerscheinklassen zu nennen.

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen
Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen

Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien eingeordnet:

  1. Entzug der Fahrerlaubnis per Gericht: Nach einer Verkehrsstraftat wird eine Sperrfrist verhängt. Sechs Monate vor deren Ablauf kann die Fahrberechtigung neu beantragt werden.
  2. Entzug der Fahrberechtigung per Führerscheinstelle: Nach einem schweren Vergehen im Straßenverkehr, beispielsweise nach dem Erreichen der Höchstpunktzahl in Flensburg, prüft die Führerscheinstelle etwaige Bedingungen, unter denen die Neuerteilung geknüpft ist.

Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis

Die Beamten können den Fahrausweis bereits vorläufig einbehalten, wenn die Beamten “Gefahr in Verzug” sehen. Dieser Begriff kommt aus dem Verfahrensrecht und bezeichnet die Befugnis der zuständigen Behörden, den Führerschein vorläufig zu entziehen, wenn sie der Meinung sind, dass ein Schaden eintreten würde. In diesen Fällen kommt es häufig zum vorläufigen Führerscheinverlust:

  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort mit Tötung oder schwerer Verletzung eines Menschen oder Verursachung eines bedeutenden Schadens an fremdem Eigentum
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Vollrausch

Führerscheinentzug: Ab wann ist der “Lappen” weg?

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer
Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann aus verschiedensten Gründen angeordnet werden. In diesem Kapitel werden die meisten Gründe aufgezählt. Außerdem sollen hier auch die möglichen Folgen erläutert werden, damit Sie rechtzeitig wissen, was auf Sie zukommt.

Drogen und Alkohol: Führerscheinentzug

Wer Alkohol trinkt und sich an Steuer eines Fahrzeugs setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund führte der Bund empfindliche Strafen für dieses Vergehen ein. Die höchste Maßnahme ist der Führerscheinentzug wegen Alkohol.

Die Promillegrenze liegt zwar bei einem Wert von 0,5. Gefährdet eine Person jedoch den Verkehr und andere Teilnehmer, kann sie bereits ab 0,3 Promille zur Rechenschaft gezogen werden. Neben einer Freiheits- oder Geldstrafe ist auch die Entziehung der Fahrberechtigung eine mögliche Folge des Vergehens.

Die absolute Fahruntüchtigkeit ist gesetzlich bei einem Wert von mehr als 1,1 Promille gegeben. Hier droht sofort der Führerscheinentzug bei Alkohol.

Wiederholungstäter müssen mit höheren Strafen rechnen, auch wenn nur geringe Mengen an Alkohol im Blut nachgewiesen werden.

Die Folgen einer Fahrt unter Alkohol und Drogen sind häufig die Teilnahme an einer MPU und/oder der Führerscheinverlust. Die Themen Cannabis und Führerschein werden auch oftmals in Verbindung gebracht, wenn es darum geht, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall und die hiesigen Behörden an. Es kann nicht pauschal gesagt werden, was bei welcher Menge von Drogen im Körper angeordnet wird.

Der Führerscheinentzug wegen Alkohol droht nur bei besonders schweren Vergehen oder Wiederholungstätern. In der Regel wird “nur” ein Fahrverbot verhängt. Beim Führerscheinentzug wegen Drogenbesitz oder Konsum ist dies jedoch anders. Hier kommt es häufiger zu dieser schwerwiegenden Maßnahme.

Zusätzlich kann zur Wiedererlangung des Führerscheins, also wenn Sie Ihren Führerschein verlieren, ein sogenannter Abstinenznachweis gefordert werden. Hierbei müssen Sie in einem bestimmten Zeitraum, regelmäßig zu Tests, um nachzuweisen, dass Sie keine Drogen oder Alkohol konsumiert haben.

Fahrverbote werden im Gegensatz zum Führerscheinentzug wegen Alkohol bereits ab dem ersten Verstoß gegen die Promillegrenze verhängt. Hierbei handelt es sich um ein Fahrverbot von einem Monat. Beim zweiten und dritten Vergehen muss bereits mit einem Fahrverbot von 3 Monaten gerechnet werden. Die Staffelung der Fahrverbote ist bei Drogen am Steuer gleich.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. Hier werden in der Regel “nur” Fahrverbote ausgesprochen. Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen.

Die Fahrverbote dauern einen bis 3 Monate. Folgende Staffelung gibt es dabei:

Dauer des Fahr­verbotsInnerorts - Führer­schein­ent­zugAußerorts - Führer­schein­ent­zug
1 Monatab 31 km/h zu schnell*
ab 41 km/h zu schnell*
2 Monateab 51 km/h zu schnellab 61 km/h zu schnell
3 Monateab 61 km/h zu schnellab 71 km/h zu schnell
* ab 26 km/h für Wiederholungstäter (zweimal mindestens 26 km/h zu schnell innerhalb eines Jahres)

Für Wiederholungstäter gelten spezielle Regeln: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreitet, muss den Fahrausweis für einen Monat abgeben. Bekommen Sie aufgrund des Bußgeldkatalogs für eines der beiden Vergehen ein Fahrverbot, wird dieses um einen Monat verlängert. Der Zeitraum von einem Jahr beginnt mit dem ersten Vergehen über 26 km/h.

Grundsätzlich ist der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ärgerlich. Vielfahrer bzw. Fahrer, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, trifft dies jedoch am härtesten. Was also tun, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll?
Oftmals kann von einem Führerscheinentzug bei zu hoher Geschwindigkeit abgesehen werden. Dies ist jedoch abhängig vom jeweiligen Gericht und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden. Sollten Sie also Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt im Verkehrsrecht dringend zu empfehlen.

Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei welchen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen:

  • Augenblickversagen: Ein sonst konzentrierter Fahrer hat für eine kurze Zeitspanne den Verkehr und seine Regeln außer Acht gelassen.
  • Existenzgefährdung: Kraftfahrer, die selbstständig sind, also ein eigenes Unternehmen besitzen, brauchen den Fahrausweis, um das Unternehmen weiterführen zu können.
  • Arbeitsplatzgefährdung: Fahrer, welche sich in einer Beschäftigung befinden, droht der Verlust der Arbeitsstelle und der Existenz, wenn der Führerschein verloren wird.
  • Zeitablauf: Liegt ein langer Zeitraum zwischen Vergehen und Gerichtsurteil kann vom Fahrverbot abgesehen werden bzw. das Fahrverbot verkürzt werden. Der Zeitraum liegt in der Regel bei 2 Jahren. Dieser Fall ist jedoch nur wirksam, wenn der Fahrer die lange Verfahrensdauer nicht selbst herbeigeführt hat.
  • Notstandssituation: Manchmal kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden, wenn der Fahrer eine notstandsähnliche Situation zu befürchten hatte. Als Beispiel ist hier etwa eine persönliche oder berufliche Ausnahmesituation zu nennen: Ein Taxifahrer wurde von einem Gast genötigt, sich zu beeilen und wurde vom Fahrverbot freigesprochen.
  • Umstand: Wenn der Fahrer aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen wurde. Hier sind Fälle anzuführen, in denen der Richter “Gnade” walten ließ, weil die betroffene Person eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin ist, welche auf einem Dorf lebt und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln in die nächstgrößere Stadt fahren muss.
  • Tatumstände: Der Fahrer hat die Tat aufgrund von besonderen Umständen im Einzelfall begangen. Dies kann beispielsweise ein Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sein, welcher im Einzelfall schneller fahren musste. Bei dieser Fallgruppe muss es sich um einen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft handeln.
  • Verbotsirrtum: Liegt ein vermeidbarer Verbotsirrtum vor, kann vom temporären Führerscheinverlust abgesehen werden. Als Beispiel sei hier eine verwirrende Beschilderung zu nennen. Wenn also nicht deutlich wird, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, kann oftmals von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden.
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen

Diese Fallgruppen haben sich oftmals “bewährt”, jedoch kann hier nur im Einzelfall entschieden werden. Aus diesem Grund sind sie nicht die Regel. Gelegentlich entscheiden Gerichte zu Gunsten des Verkehrssünders, wenn er einen bestimmten Beruf wie Arzt oder Anwalt ausübt. Dennoch gibt es auch viele Urteile, die dies wieder verneinen würden. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass ein Anwalt zurate gezogen wird. Erst mit seiner Beratung können die Chancen beim Entgehen des Fahrverbots erhöht werden.

Neben diesen Fallgruppen haben sich auch weitere Methoden bewährt. Nimmt der Fahrer beispielsweise an einem Aufbauseminar teil, kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden. Dies geschieht in der Regel nur im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen, die der Kraftfahrzeugfahrer ergreift. Ist zusätzlich eine Besserung des Verhaltens im Straßenverkehr zu erkennen, kann auch hier der Führerschein nicht verloren werden.

Die Chancen auf ein Absehen sind besonders hoch, wenn der Temposünder zum ersten Mal von einem möglichen Führerscheinverlust betroffen ist. Die Chancen sinken, wenn der Fahrer bereits das beispielsweise dritte Fahrverbot zu befürchten hat.

Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat, zu fahren. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw verliert. Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt. Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Absehen vom Fahrverbot immer eine Bußgelderhöhung zur Folge hat.

Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll das für den betreffenden Tatbestand als Regelsatz vorgesehene Bußgeld angemessen erhöht werden.(§ 4 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung)

Führerschein verloren nach einem Rotlichtverstoß

Auch ein Rotlichtverstoß stellt ein besonders schweres Verkehrsvergehen dar. Beim Überfahren einer roten Ampel können Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Fahrradfahrer oder Fußgänger entstehen. Aus diesem Grund werden bei diesem Vergehen auch Fahrverbote verhängt. Wer eine rote Ampel überfährt und dadurch eine Gefährdung darstellt, kann mit einem Führerscheinentzug von einem Monat bestraft werden. Diese Regelung gilt bereits bei einem Rotlichtverstoß, bei dem die Ampel unter einer Sekunde rot anzeigte.

Von einer Gefährdung wird nach deutschem Recht gesprochen, wenn der Tatverursachende “dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet” (§ 315c Strafgesetzbuch). Von letzterem wird gesprochen, wenn der Wert der Sachbeschädigung in der Regel 750 Euro übersteigt.

Wird eine Ampel überfahren, welche schon länger als eine Sekunde rot anzeigte, können in manchen Fällen sogar eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren und die Entziehung der Fahrberechtigung die Folge sein. Hier kommt es jedoch auf die Schwere der Tat an, nach der beurteilt wird, welche Folge der Fahrer zu befürchten hat und ob der Führerschein verloren wird.

Auch hier hat der Fahrer, dem die Fahrerlaubnis entzogen werden soll, Optionen, um diesem zu entgehen. Die größte Fallgruppe stellt hier das Augenblickversagen dar. Es sind Gerichtsurteile bekannt, bei dem der Angeklagte beweisen konnte, dass er in Folge von

  • Irritationen,
  • Verwechselungen oder
  • zeitweiliger, einfach fahrlässiger Unaufmerksamkeit wegen einer Ablenkung

gehandelt hat. Die Chancen bei diesen Fällen steigen, wenn die Zeiträume zwischen dem Aufleuchten des roten Lichts und dem Überfahren der Haltelinie größer werden. Hier geht das Gericht davon aus, dass der Fahrzeugführer nicht grob pflichtwidrig handelte, sondern wegen der eben genannten Folgen den Rotlichtverstoß verursachte.

Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß
Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß

Das Bayrische Oberlandesgericht urteilte jedoch bei einem Fall, bei dem der Angeklagte Fahrer blindlings dem Vordermann folgte und so über die rote Ampel fuhr, dass hier nicht von einem sogenannten Mitzieheffekt ausgegangen werden kann. Das bedeutet, dass bei diesem Grund dennoch der Fahrausweis entzogen werden kann.

Eine beliebte Rechtfertigung für das Überfahren einer roten Ampel ist der Umstand der Blendung infolge von Sonnenstrahlung oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs in der Dunkelheit. Diverse Gerichtsurteile deuten darauf hin, dass bei diesem Grund nicht von einem Fahrverbot angesehen werden kann. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit der umliegenden Gegebenheiten anzupassen haben.

Führerscheinentzug in der Probezeit

Auch in der Probezeit kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies geschieht in der Regel, wenn 3 A-Verstöße bzw. 6 B-Verstöße begangen werden.

Ein A-Verstoß ist ein schwerwiegendes Vergehen, welches beispielsweise Unfallflucht, Nötigung oder Alkohol am Steuer sein kann. B-Verstöße hingegen sind weniger schwerwiegende Vergehen: abgefahrene Reifen, Parkverstöße oder Handy am Steuer. Die Reihenfolge, damit Fahranfänger ihren Führerschein verlieren, ist wie folgt:

A-Verstoß → 1. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit (Verlängerung der Probezeit) → 2. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinverlust

2 B-Verstöße (Verlängerung der Probezeit) → 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit → erneute 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinentzug

Mit der Entziehung der Fahrberechtigung wird eine Sperrfrist verhängt. Diese kann von 6 Monate bis zu 5 Jahren andauern. Sechs Monate vor Ablauf der Frist kann die Neuerteilung der Fahrerlaubnis beantragt werden werden.

Ob dafür eine erneute Fahrschulausbildung absolviert werden muss oder an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung sowie einem Aufbauseminar teilgenommen werden muss, ist vom Einzelfall abhängig.

Wird die Fahrberechtigung wieder erlangt, beginnt die Probezeit von neuem. Begeht der Fahranfänger dann Verkehrsvergehen können die Strafen in der Regel höher als gewöhnlich ausfallen. Neben dem Führerscheinentzug in der Probezeit kann es auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Der Führerschein kann auch verloren werden, wenn ein Fahranfänger nicht am Aufbauseminar teilgenommen hat. Dann geht das Gesetz davon aus, dass er nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen.

Der Führerscheinentzug bei Straftaten

Wir wollen möglichst früh kriminelle Karrieren stoppen. Mit dem Entzug der Fahrberechtigung treffen wir die Heranwachsenden, die gerade die Freiheit der eigenen Mobilität erleben, empfindlich und regen zum Nachdenken an. (Hans-Peter Uhl, CSU, im Interview mit der Tageszeitung “Die Welt”)

Als Alternative zur Freiheits- und Geldstrafe wollen die CDU/CSU und SPD den Führerscheinverlust künftig auch bei Straftaten durchsetzen. So könnten Menschen, die einen Diebstahl begehen, bald ihre Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Die Diskussion befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium. Der Führerschein kann also nicht verloren werden, wenn Fahrer eine Straftat begehen.

Über 8 Punkte bedeuten einen Führerscheinentzug

Ergeben sich acht oder mehr Punkte, gilt der Inhaber einer Fahrberechtigung als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und die Fahrerlaubnis ist zu entziehen. (§ 4 Absatz 5 Straßenverkehrsgesetz)

Infolge der Änderung der Gesamtpunktzahl für das Fahreignungs-Bewertungssystem kann ein Fahrzeugführer nun insgesamt 8 Punkte erhalten, bis der Fahrausweis und die Fahrberechtigung entzogen werden. Diese Maßnahme der Punkteerlangung soll der Verkehrserziehung dienen und zielt auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen der Fahrer ab. Studien einiger europäischer Länder zeigten, dass die Punktesysteme erst dann wirksam sind, wenn den Fahrern am Ende die Fahrberechtigung entzogen werden kann.

Bevor es zum Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kommt, muss die zuständige Behörde eine Ermahnung (bei 5 Punkten) und eine Verwarnung (bei 7 Punkten) verschicken. Wird nach der Verwarnung dann ein weiterer Punkt im Fahreignungsregister erlangt, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. Hier bei spielt das Tattagprinzip eine entscheidende Rolle.

Sollten Sie die 6-Punktegrenze überschreiten, ohne dass Sie eine Ermahnung erhielten, muss der Punktestand auf 5 reduziert werden. Gleiches gilt bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhalten Sie keine Verwarnung vorher, wird Ihr Punktestand auf 7 Punkte herabgesetzt.

Sollten Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen, werden die Punkte nicht verschoben. Sie gelten trotzdem ab dem Tag, an dem das Vergehen begangen wurde.

Nachdem ein Autofahrer 8 Punkte erreicht und den Führerschein verloren hat, folgt die Sperrfrist. Erst sechs Monate vor deren Ablauf darf er die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen.

Sollten Sie in diesem Zeitraum dennoch ein Fahrzeug führen, gilt dies als Fahren ohne Fahrerlaubnis und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Jedoch können Sie nach dem Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge bedienen:

  • motorisierte Krankenfahrstühle für körperlich behinderte Personen mit Elektroantrieb, einer Leermasse bis zu 300 kg (inklusive Batterien), einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 500 kg, einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 15 km/h und einer maximalen Breite von 1,10 m sowie
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler, welche für die Land-und Forstwirtschaft bestimmt sind und nicht mehr als 6 km/h erreichen sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, welche mit Holmen gelenkt werden

Zusätzlich zu diesen Fahrzeugen können Sie trotz Führerscheinentzug noch weitere führen. Es gibt Fahrzeuge, welche mit einer gültigen Prüfbescheinigung gefahren werden dürfen. Die Voraussetzung der Prüfbescheinigung bilden eine Ausbildungsbescheinigung (wird nach einer gewissen Anzahl an Fahr- bzw. Theoriestunden in einer Fahrschule erlangt) und eine Theorieprüfung. Damit können Sie folgende Fahrzeuge führen:

  • Mofas, also einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor (auch ohne Tretkurbeln) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn von 25 km/h,
  • zweispurige und elektrisch angetriebene Mobilitätshilfen, welche durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden, sogenannte Segways,
  • Krankenfahrstühle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 10 km/h

Die Sperrfrist beim Führerschein

Nach einem Führerscheinentzug beginnt in der Regel die Sperrfrist vom Führerschein. In diesem Zeitraum darf der Verkehrssünder keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Die Länge der Sperrfrist hängt vom individuellen Fall ab. Die Sperrfrist vom Führerschein wurde eingeführt, damit ein Betroffener, der charakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann. Das Strafgericht gibt also eine Prognose ab, welche Zeit der Angeklagte benötigt, damit eine Besserung aus seinem Verhalten zu erkennen ist. Die Sperrfrist dauert im Durchschnitt etwa 9 bis 11 Monate.

Nach Ablauf der Sperrfrist vom Fahrausweis wird dieser nicht direkt wieder zugestellt. Er muss neu beantragt werden. Weiter können noch zusätzliche Maßnahmen bzw. Voraussetzungen anfallen, welche der Fahrer erfüllen muss.

Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen
Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen

Das zuständige Führerscheinamt prüft dann in eigener Verantwortung, was der Angeklagte benötigt, um seinen Fahrausweis wiederzuerlangen bzw. ob der Betroffene die erforderliche Fahreignung zurückerlangt hat, um ein Fahrzeug bedienen zu dürfen.

Wurde der Fahrausweis bereits vor der Gerichtsverhandlung entzogen, also konnte der Autofahrer in der Zeit keinen Gebrauch von seiner Fahrerlaubnis machen, wird die verbleibende Sperrfrist demnach definiert. Setzt der Richter beispielsweise eine Sperrfrist von 12 Monaten an und die Zeit zwischen dem Führerscheinentzug und dem Gerichtsurteil betrug 6 Monate, muss der Beklagte noch eine Sperrfrist von weiteren 6 Monaten abwarten. Der Zeitraum der vorläufigen Sicherstellung des Fahrausweises wird bereits beim Urteil berücksichtigt.

Die Sperrfrist beginnt in der Regel an dem Datum, an dem das Gericht zum letzten Mal den Sachverhalt des Betroffenen prüfte. Dieser Tag ist für den Anfang der Sperrfrist festgesetzt:

  • Verfahren wurde vor dem Amtsgericht beendet: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung
  • Verfahren wurde mit der Rechtskraft eines Strafbefehls beendet1: Datum des Erlasses des Strafbefehls
  • Verfahren wurde in der Hauptverhandlung in einer Berufungsinstanz beendet2: Datum, an dem das Berufungsurteil gesprochen wurde
  • Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil wurde zurückgenommen: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung

1: Dies ist der Fall, wenn kein Einspruch eingelegt wurde bzw. ein eingelegter Einspruch zurückgenommen wurde.
2: In diesem Fall wird die Sperrfrist im Berufungsgericht neu festgesetzt. Zwar wird die vorhergehende Zeit des Führerscheinentzugs in der Regel berücksichtigt, jedoch muss eine Sperrfrist mindestens 3 Monate betragen. So kann es möglicherweise passieren, dass die restliche Sperrfrist auf mindestens 3 Monate verlängert wird.

Die letzte Tatsachenentscheidung des Gerichts wird außerdem bereits zur Sperrfrist vom Führerschein mitgezählt. Erlässt das Gericht das Urteil an einem 16. eines Monats, endet die Sperrfrist am 15. eines Monats.

Ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann 6 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Die Zeit begründet sich darin, dass die Bearbeitungszeit eines Antrags bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde in der Regel sehr hoch ist.

Laut § 69a Strafgesetzbuch kann die Sperrfrist mindestens 6 Monate und höchstens 5 Jahre betragen.

Das Mindestmaß der Sperre beträgt ein Jahr, wenn gegen den Täter in den letzten drei Jahren vor der Tat bereits einmal eine Sperre angeordnet worden ist. (§ 69a Absatz 3 StBG)

Die isolierte Sperrfrist

Wenn eine Fahrerlaubnis nicht entzogen werden kann, wird von einer isolierten Sperrfrist gesprochen. Das bedeutet, wenn der Betroffene keine Fahrberechtigung besitzt, kann ihm dennoch eine Sperrfrist verhängt werden. Dies geschieht immer dann, wenn die Fahrerlaubnisbehörde davon ausgeht, dass die Person eine gewisse Zeit warten muss, um eine Fahrberechtigung beantragen zu können.

Die lebenslange Sperrfrist

In manchen Fällen kann die Sperrfrist lebenslang andauern. Dies ist jedoch sehr selten und wird in Folge von diesen Straftaten verhängt:

  • regelmäßige Trunkenheitsfahrten
  • das Auto wird als Waffe für Straftaten wie zum Beispiel Überfälle genutzt
  • Fahren trotz mehrerer Führerscheinsperrfristen
  • Fahrer ist notorischer Straftäter wie beispielsweise Drängler oder Raser
  • Fahrer reagiert aggressiv auf andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Schläger

Nach Paragraph 69a Strafgesetzbuch kann die lebenslange Sperrfrist immer dann verhängt werden, “wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht”.

Die Sperrfristverkürzung

Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden
Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden

Eine verkürzte Sperrfrist ist dann ratsam, wenn Sie beruflich auf den Fahrausweis angewiesen sind. Diverse Institutionen bieten eine Sperrfristverkürzung an. Aber Vorsicht: Nicht an allen Gerichten kann diese erwirkt werden, wenn nicht Schulungsmaßnahmen ergriffen worden sind. Aus diesem Grund ist ein Anwalt zu empfehlen, welcher Auskunft darüber geben kann, bei welchem Gericht die Erfolgschancen hoch sind.

Die Verkürzung der Sperrfrist hängt davon ab, welche Schulungsmaßnahmen Sie ergriffen haben, um dem Gericht eine Besserung des Verhaltens präsentieren zu können. Meist kann die Sperrfrist mit geeigneten Maßnahmen um bis zu 3 Monate verkürzt werden. Hierbei ist es ratsam, rechtzeitig mit einem Anwalt oder dem Gericht über das Vorhaben der Sperrfristverkürzung zu sprechen. Die Möglichkeit einer Verkürzung wird danach geprüft.

Die Sperrfrist kann aufgehoben werden, wenn sie mindestens 3 Monate betragen hat. Nach Paragraph 69a Absatz 7 kann sie nach mindestens einem Jahr verkürzt werden, wenn der Betroffene in den letzten 3 Jahren bereits eine Sperrfrist angeordnet bekam.

Führerschein zurück mit der Wiedererteilung

Nach dem Führerscheinentzug folgt die Sperrfrist. Ist diese erfolgreich absolviert, kann die Fahrberechtigung wiedererteilt werden. Dies darf bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist geschehen. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft nach Empfang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eventuelle Maßnahmen, die der Fahrer erfüllen muss, um erneut einen Fahrausweis erwerben zu können.

In Ausnahmefällen kann die Fahrerlaubnisbehörde eine erneute Fahrerlaubnisprüfung nach § 20 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) anordnen. Dies kann geschehen, sobald die Behörde der Meinung ist, dass der Betroffene keine erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten mehr nach dem Führerscheinentzug besitzt.

Das Ende der Sperrfrist bedeutet also nicht automatisch die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Dies kann erst mit einem Antrag auf Wiedererteilung der Fahrberechtigung geschehen. Dazu müssen Sie den erforderlichen Antrag bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen.

Diese prüft dann, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Fahrausweis wiederzubekommen. Meist ist dies die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese fällt in der Regel an, wenn Sie den Führerschein verloren haben, weil Sie die Höchstanzahl an Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg erreicht haben. Ist die Fahrerlaubnis entzogen worden, weil der Betroffene an einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit leidet, muss zusätzlich ein Abstinenznachweis erbracht werden.

Ob für Sie eine MPU notwendig wird, um den Fahrausweis durch eine Wiedererteilung zurückzubekommen, hängt vom individuellen Fall ab. Sie sollten daher mit Ihrem Anwalt oder der Fahrerlaubnisbehörde in Kontakt treten. Der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann stattgegeben werden, wenn die Maßnahmen erfolgreich absolviert wurden. Die Kosten und notwendigen Unterlagen müssen auch bei der entsprechenden Behörde abgefragt werden, da auch dies abhängig vom Bundesland ist.

Führerschein zurück ohne MPU?

Die MPU ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese nicht zahlen kann bzw. ein negatives Gutachten erhält, kann auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Laut Gesetz wird die Verjährung mithilfe von Tilgungsfristen erreicht. Laut Paragraph 29 der StVG besitzt jede Straftat oder Ordnungswidrigkeit eine Tilgungsfrist. Läuft diese ab, darf die Tat, die zur Sperre geführt hat, dem Betroffenen nicht mehr vorgeworfen werden.

Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist. Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol- und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU
Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU

Ein Betroffener muss sich das folgendermaßen vorstellen: Das Vergehen wird in einer Akte gesammelt. Beim Führerscheinentzug wird dieses Dokument noch zusätzlich in der Akte verwahrt. Fallen Sie bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung durch bzw. erhalten ein negatives Gutachten, wird auch dieses in der Akte gespeichert. Alle Unterlagen, welche sich hier befinden, können dem Fahrer angelastet werden. 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust tritt die Verjährung bzw. Tilgungsfrist ein. Diese bewirkt, dass die Akte in der Regel gelöscht wird. Das bedeutet, die Fahrerlaubnisbehörde kann Ihnen keine MPU mehr anordnen, da sie praktisch nichts mehr über das Vergehen weiß. Natürlich ist dieses System in der Realität etwas komplexer, dennoch soll es die Sachlage für Verbraucher skizzieren.

Wie also funktioniert das Verfahren: Führerschein zurück ohne MPU? Die 10-jährige Tilgungsfrist hat verschiedene Starttermine, sodass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintreten kann:

  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Start am Tag des ersten Urteils
  • bei Entziehung, Versagung oder Verzicht der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Neu-)Erteilung der Fahrerberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen Ordnungswidrigkeiten: Startdatum ist der Tag der Rechtskraft des Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Start der Frist am Tag der Ausstellung der Bescheinigung/beim Verzicht auf die Fahrberechtigung: Frist beginnt am Tag des Zugangs der Verzichterklärung bei der Behörde

Von einer Versagung wird immer dann gesprochen, wenn die Fahrberechtigung aufgrund von einer Erkrankung oder Behinderung entzogen wird. Die Fahrberechtigung geht in diesem Fall davon aus, dass der Betroffene nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet ist.

Die Anordnung der MPU selbst kann nicht verjähren. Jedoch verjährt das Vergehen, weswegen die MPU angeordnet wurde. In der Regel beginnt also die Verjährung nach dem Führerscheinentzug erst mit der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, spätestens jedoch fünf Jahre nach der beschwerenden Entscheidung des Gerichts bzw. der Rechtskraft dieser.

Die Tilgungsfrist dauert also maximal 15 Jahre und beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung. Nach dieser Zeit kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dann keine MPU mehr anordnen. In manchen Fällen ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung abgelegt werden muss, da die Behörde davon ausgeht, dass der Fahrer nach dieser langen Zeit keine Kenntnisse mehr über das Fahren besitzt.

Der Betroffene darf während dieser Zeit jedoch keine neuen Verstöße begehen. Ist dies der Fall kann sich die Tilgungsfrist verlängern. Sollten Sie vor dem Ablauf der 15 Jahre einen neuen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen, werden Sie zur MPU aufgefordert. Wird die Frist für die MPU nicht eingehalten, versagt Ihnen die Behörde den Fahrausweis und die Tilgungsfrist beginnt von vorn.

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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist
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856 Kommentare

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  1. D.S sagt:

    Hallo, habe letztes Jahr einen Unfall gehabt. Polizei hat einen Drogenstest gemacht der Positiv war. Habe am 11.12.2015 von der Staatsanwaltschaft ein Schreiben bekommen, dass das verfahren eingestellt worden ist. Hatte zuvor einen Beschluss vom Gericht bekommen, wo der Richter geschrieben hat das der Cannabiskonsum nicht die Unfallverursache war. Bin Ersttäter. Soll ich mal bei der Führerscheinstelle anrufen und nachfragen ob ich eine MPU machen muss.
    Oder besser nicht? Will ja keine schlafenden Hunde wecken.

    ( Habe die ganze Zeit meinen Führerschein.)
    Wenn ich eine Gefährdung für den Straßenverkehr wäre müssten Sie mir direkt den Lappen wecknehmen, und nicht Monate später. Somit sieht mann das es nur Geldmacherrei ist, und nicht der eigentliche sinn andere Verkehrsteilenehmer zu schützen. Weil es ist seit den Unfall fast ein Jahr vergangen, und hätte wenn ich gefahren wäre andere Verkehrsteilnehmer totfahren können.
    Finde es ohne hin sehr daneben das die Führerscheinbehörte eine MPU veranlassen kann. Sowas sollten die Gerichte beurteilen, und beschliesen. Ist das nicht eigentlich Verfassungswiedrig?
    Sollte keine MPU verortnet werden muss ich dann 10 oder 15 Jahre warten bis der Eintrag aus meiner AKTE verschwindet?
    Denke in 15 Jahren wird der Cannabiskomsum ohnehin in Deutschland legal sein. Und ein Verfassungsgerechter Grundwert eingeführt sein und nicht 0,01ng. Wie zb ich Österreich 5ng außer Buss Taxi… die haben 3ng, USA 10ng….

    Bedanke mich schonmal ganz Herzlich für die Anworten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo D.S.,

      in diesem Fall sollten Sie erst einmal abwarten, ob sich Bußgeldstelle bei Ihnen meldet. Wenn keine MPU verordnet wird, existiert auch kein entsprechender Eintrag. Allerdings können auch ohne MPU ein Bußgeld und Punkte in Flensburg vergeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Jörg sagt:

    Habe meinen Führerschein 2011 wegen Punkte (schnelles Fahren und HAndy) verloren, MPU durchgefallen. Danach nicht wieder beantragt. Hat man eine andere Chance?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      es ist nur möglich durch eine weitere Beantragung und wenn die MPU angeordnet wird diese zu bestehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Andreas sagt:

    Sehr geehrtes Team von Bußgeldkatalog.com,

    im Jahre 2003 wurde mir wegen Trunkenheit am Steuer mit 1,6 Promille der Führerschein entzogen, eine Sperrfrist von 10 Monaten festgesetzt, außerdem Durchführung einer MPU. Seitdem fahre ich mit der Bahn.
    Ob eines medizinischen Notfalls habe ich 2011 meine Mutter mit ihrem Auto in die Klinik gefahren, es handelte sich um den einzigen Ausrutscher (die Notsituation erlaubte keine andere Wahl, meine Mutter starb dann im Krankenhaus). Ich bin auf der Rückfahrt vor der eigenen Haustür durch eine zivile Streife gezielt kontrolliert worden. Man sagte mir, der Hinweis sei durch jemanden Dritten anonym eingegangen (sicher ein mir wohlgesonnener Verwandter).
    Daraufhin habe ich ein Bußgeld i. H. v. 160,- EUR zahlen müssen und keine weitere Sperrfrist erhalten.
    Hat sich nun die Frist von 15 Jahren seit 2003 von diesem Zeitpunkt an verlängert, oder gilt diese unverändert?
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort und freundliche Grüße, Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      wenn Ihnen im Schreiben, des Bußgeldes keine weitere Verlängerung mitgeteilt wurde, sondern diese noch besteht, dann gilt dies auch weiterhin.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Gamze sagt:

    Hallo zusammen,

    habe letzes Jahr im Oktober mein Führerschein abgegen müssen, da ich leider alkoholisiert einen kleinen Unfall hatte ( kein Personenschaden ). Hatte um die 1.3 Promille und war noch in der Probezeit. Mein Führerschein wurde mir direkt entzogen. Zu dem Zeitpunkt bevor meine Sperrfirst zu ende war, wurde ich leider noch einmal beim fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt und habe zusätzlich eine Sperrfrist bis März 2016 gekriegt.
    Als ich beim STraßenverkehrsamt war meinte aber die Mitarbeiterin, dass es nicht wirklich ein Grund wäre eine MPU zu machen.
    Womit muss ich rechnen ? Kann es evtl. auch sein das ich nur ein Aufbauseminar machen muss ?

    Vielen Dank im voraus .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gamze,

      in der Tat wird Ihnen eine MPU (medizinisch-Psychologische-Untersuchung) erst via Bescheid von den Behörden angeordnet werden. Ein Aufbauseminar in der Probezeit dagegen wird sehr wahrscheinlich sein und anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Patrick sagt:

    Hallo habe vor fast einem jahr einen auffahrunfall auf der autobahn gehabt dort hatte ich 1,28 promille. speerfrist 12 monate mit leichten personen schaden dies war mein erstes alkoholdelikt im straßenverkehr muss ich jetzt einen mpu machen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      die Entscheidung, ob eine MPU verlangt wird oder nicht, liegt im Ermessen der jeweiligen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Thomas sagt:

    Sehr geehrtes Team von Bußgeldkatalog.com,
    ich habe 1996 meinen Führeschein wegen Alkohol an Steuer verloren. 2003 hatte ich einen Unfall unter Alkohol 2008 Fahren ohne Führerschein. Frage duch meine Arbeit brauche ich ihn jetzt wieder ein Fhühreschein,was muß ich mache um ihn wieder zu bekommen (ich trinke kein Alkohl mehr )

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      wenn Sie eine Sperre erhalten haben, müssen Sie prüfen, inwieweit diese noch gültig ist. Vielleicht können Sie Ihren Führerschein neu beantragen oder Sie müssen vorher zur MPU. Am besten fragen Sie bei der Führerscheinstelle nach, welche Möglichkeiten Sie haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. JJ sagt:

    Was ich halt nicht verstehe dass doch folgende Angabe gemacht wird:

    Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist. Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol- und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

    Hier wird von einer 10-jährigen Tilgungsfrist gesprochen, wieso kommt dann bei fast allen Drogen oder Alkohol Fällen 15 Jahre raus??

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo JJ,

      Die Tilgungsfrist der entsprechenden Punkte erfolgt in der Tat nach 10 Jahren, die Anordnung zur MPU allerdings erst nach 15 Jahren. Wer seinen Führerschein zurückerlangen möchte, ohne eine MPU zu machen, muss daher 15 Jahre warten. Mit MPU können viele Fahrer ihren Schein nach sechs Monate wiedererlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Mario sagt:

    hallo,
    habe meinen führerschein 2000 gemacht und jetzt wurde er mir für 9 monate entzogen nach unfallflucht.
    muss ich neben einem sehtest auch noch einen drk lehrgang machen zur neubeantragung? hab mal gelesen das das nur der fall ist wenn der führerschein vor 1969 gemacht wurde.
    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,
      Erste-Hilfe-Kurse sind in der Regel lebenslang gültig. Es ist jedoch sinnvoll, das Wissen alle zwei bei drei Jahre aufzufrischen. Zur Neubeantragung benötigen Sie in jedem Fall einen Nachweis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Jürgen sagt:

    Hallo,

    habe gestern bereits hier eine Frage gestellt kann leider weder meine Anfrage noch eine Antwort dazu finden. Ich versuche es jetzt erneut.

    Mir wurde der Führerschein August 2004 wegen Trunkenheit am Steuer ( 1,9 Promille Bluttest ). Hierzu erlangte Ich einen Strafbefehl Rechtskräftig 23.09.2004 zu 40 Tagessätzen a 40 € und 12 Monate Sperre.

    Da ich nicht richtig durchblicke bei den angegebenen Verjährungsfristen ( 10 Jahr bzw. 15 Jahre ) hir meine Frage:

    Da nun 10 Jahre und auch die Sperre von 1 Jahr um sind, möchte Ich wissen ob Ich den Führerschein ohne MPU machen zu müssen jetzt beantragen kann, oder ob Ich insgesamt 15 Jahre warten muss.

    P.S. Seit der Entziehung des Führerscheins gab es keine weiteren negativen Vorkommnise, habe auch nie danach den FS beantragt.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

    • Jürgen sagt:

      Vielen Dank, heißt das ich kann dann den Führerschein ab 24.09.2019 beantragen ohne mpu machen zu müssen oder muss ich ich dann noch 12 Monate Sperre hinzuzählen? Bitte das genaue Datum, vielen Dank!

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Jürgen,

        wenn eine MPU-Anordnung droht, müssen Sie 15 Jahre nach Ablauf der Sperrfrist warten – in Ihrem Fall also am 24.09.2020.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

        • Domi sagt:

          hier muss ich einhacken das stimmt so nicht ganz.
          die verjährung beginnt mit dem tag der rechtskraft hier : 23.09.2004 + 15 jahre = 24.09.2019
          alles andere wäre mir neu…ich weiss das es früher so war. es sich aber mit der reform 2014 geändert hat.

          falls ich falsch liegen sollte bitte § angeben.

          vielen dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      die Verjährungsfrist der MPU beträgt 15 Jahre. Sie können den Führerschein nach Ablauf der Sperrfrist (12 Monate) erneut beantragen – dann müssen Sie aber eine MPU absolvieren. Um diese zu umgehen, müssen Sie 15 Jahre warten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Peter sagt:

    Hallo,
    im Oktober 98 wurde mir der Führerschein wegen 1,6 Promille entzogen. 2001 nach bestandener MPU bekam ich ihn wieder. 2004 wurde er mir erneut wegen 0,85 Promille abgenommen und nach bestandener MPU bekam ich ihn 2006 wieder. Jetzt wurde mir in Italien der Führerschein wegen 0,6 Promille im Juni 2015 abgenommen. Bis jetzt ist nichts mehr geschehen. Was soll ich tun und wie geht es jetzt weiter? Benötige ich wieder eine MPU ? Wie lange bleibt mein Führerschein in Italien? Darf ich in Deutschland noch Auto fahren? Vielen Dank für eine Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      Fahrverbote gelten nur in jenem Land, welches das Verbot verhängt hat – also in Ihrem Fall in Italien. Es empfiehlt sich, einen Anwalt, welcher auf Verkehrsrecht spezialisiert ist, zu Hilfe zu nehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Pumpot sagt:

    Servus ihr vielen Mitbetroffenen,

    ich habe vor 9 Jahren einen Fehler gemacht und auf Grund von Alkohol die Fahrerlaubnis verloren Das war also deutlich vor dem Stichtag 01.01.1999 bei dem sich die Verjährungsfristen geändert haben.
    Die Gesetzeslage hat sich in diesem Punkt am 01.01.1999 geändert. Davor gab es die “Wartezeit” 5 Jahre nicht. Auch bestand damals die Möglichkeit, dass der Eintrag bereits nach 5 Jahren aus dem Verkehrszentralregister gelöscht wurde. In der Führerscheinakte sind die Taten aber 10 Jahre gespeichert und verwertbar. Bei solchen Altfällen wäre es theoretisch möglich, dass die Tat nach 10 Jahren weder im Verkehrszentralregister, noch in der Führerscheinakte mehr gespeichert ist und somit bereits nach 10 Jahren keine MPU mehr angeordnet wird. Ist in der Führerscheinakte der Eintrag noch vorhanden, kommt die o.g. 5-Jahresfrist wieder hinzu, wonach dann erst wieder nach 15 Jahren ohne MPU eine Fahrerlaubnis erteilt wird.
    Oder bekomme ich ganz einfach nach Fristerfüllung die fahrerlaubnis zurück?

    Vielen Dank, ich bin gespannt auf Eure Antwort. Habe diese Frage so ähnlich meinem Landratsamt gestellt.
    Gruß Holger

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pumpot,

      in der Regel verjährt die MPU nach 15 Jahren. Allerdings können Sie einen Auszug aus dem Fahreignungsregistrer beim KBA beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Egor sagt:

    Hallo,

    mir wurde 2012 meine Fahrerlaubnis (Klasse B) vom AG entzogen.

    Der Grund war eine Fahrt unter Alkoholeinfluss, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs. Meine Frage ist nun, ob ich den Führerschein jetzt neu beantragen kann und zwar ohne eine MPU machen zu müssen.

    Eine Seminar für alkoholauffällige Fahranfänger habe ich bereits erfolgreich absolviert.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Egor,

      wenn ihnen mitgeteilt wurde, dass eine MPU von Nöten ist, können Sie Ihren Führerschein nur dann wiederbekommen, wenn diese auch ordnungsgemäß absolviert wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Egor sagt:

        In dem Schreiben der Fühererscheinstelle stand, dass eine MPU ab einem Wert von 1,60 promille zu absolvieren wäre. Das war bei mir nicht der Fall. Allerdings bin ich mir unsicher, da ich ja nicht bloß wegen einer Straftat verurteilt worden bin.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Egor,

          um sicher zu gehen, können Sie bei der zuständigen Behörde nachfragen. Wenn keine MPU angeordnet wird, ändert auch eine Nachfrage daran nichts.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Maik sagt:

    Hallo,hab da mal ne ganz verzwickte Frage, mir wurde der Führerschein 1995 wegen einer Trunkenheitsfahrt abgenommen.Im Jahr 2010 wollte ich ihn wieder beantragen aber man wollte mich dennoch zur MPU schicken weil 2008 ein angeblicher Nachbar mich gesehen hätte das ich mit dem Auto unterwegs wäre.Es kam zu einem Urteil zu meinem Nachteil die MPU,daher meine Frage ab wann kann ich diesen wieder erneut beantragen !Kurze Info wäre nett ! LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maik,
      in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, einen Rechtsanwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Lars sagt:

    Hallo,
    ich hatte einen Unfall und wurde ein Paar mal geblitzt.
    Ein aufbausiminar habe ich gemacht und bin aktuell bei 7 Punkten.

    Ich habe ein schreiben bekommen mit einer Verzichtserklärung das ich am 07.01.2016 meinen Führerschein abgeben müsse, welches ich dann auch getan habe. Danach haben die von der Führerscheinstelle meinen Führerschein durchgeschnitten, und mit mir den Antrag für einen neuen gemacht (mit Passbild, Sehtest, Führungszeugniss usw.). Mir wurde gesagt das der Antrag ca. 3 Monate dauern würde, dann würde ich den neuen Führerschein wieder bekommen.

    Meine frage ist: Sind diese 3 Monate verlässlich? Oder kann es länger bzw. kürzer dauern?

    Ich wurde nie Auffällig mit Alkohol oder Drogen am Steuer, und mein Führungszeugnis ist auch “rein”.
    Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?

    Was mich auch sehr gewundert hat, dass das schreiben von meinen Arbeitgeber nicht beim Richter geladet ist, da ich sonst meine Ausbildung verliere (keine möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen). Aussage: “Da können Sie schreiben was Sie wollen.”

    PS: Eine MPU sei laut Führerscheinstelle nicht nötig.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lars,
      die Dauer eines Führerscheinantrages ist abhängig von der jeweiligen Führerscheinstelle. Es ist immer möglich, dass ein Antrag schneller bzw. langsamer durchgeht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Niklas sagt:

    Hallo,
    Mir wurde vor etwas über einem Jahr der FS wegen Drogen entzogen (ich hatte am Tag, bevor ich erwischt wurde, Kokain konsumiert und bin am nächsten Tag in eine Kontrolle geraten, bei der man Reste in meinem Blut fand. Seit dem habe ich nichts mehr genommen)
    Ich muss nun eine MPU machen und ein Jahr lang Abstinenz nachweisen…da ich meinen Führerschein aber nicht wirklich brauchte und mir das ganze auch zu teuer war, habe ich mich nicht weiter um die Drogentests und so gekümmert.
    Jetzt hätte ich aber so langsam doch ganz gerne meinen Schein wieder.
    Muss ich für die MPU einen von diesen überteuerten Kursen (1099€) machen, oder kann man die auch so bestehen?
    Und das Jahr, in dem ich keinen FS besitzen durfte ist ja nun auch um, kann ich also die MPU machen und im folgenden Jahr meine Abstinenz beweisen, oder dauert das ganze jetzt doch noch ein Jahr, wenn ich mit den Tests anfange?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niklas,
      eine gute Vorbereitung auf die MPU kann nicht schaden. Es ist Ihre eigene Entscheidung, an welchem Kurs Sie teilnehmen oder ob Sie sich durch Internetrecherchen o.Ä. auf die MPU vorbereiten. Um Ihren Führerschein zurückzubekommen, muss der verlangte Abstinenznachweis vorliegen. Vorher werden Sie die Fahrerlaubnis in der Regel nicht wiedererlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. sven sagt:

    Hallo-haber vor etwas über 10 jahren meinen führerschein wegen 23 punkten verlohren(keine drogen oder alkohol),gibt es eine chance ihn ohne mpu wieder zu beantragen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,
      je nachdem, welcher Starttermin für die Tilgungsfrist gilt, könnte Ihr Vergehen nach 10 bzw. 15 Jahren verjährt sein. Nach dieser Zeit können Sie Ihren Führerschein ohne MPU neu beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Lothar sagt:

    Hallo
    Ich bin im Februar 2014 in eine Verkehrskontrolle gekommen.
    Zugeben das ich am Abend vorher Mariohana geraucht habe und 0,4 Gramm abgegeben
    Muste mit zur Blutprobe
    Verfahren wurde eingestellt
    Im November 2015 wieder Verkehrskontrolle Urinprobe positiv anschließend Blutprobe
    Wieder Bußgeldverfahren eingestellt
    Ich rauche selten und wenn in homeophatischen Dosen.
    Kann da als “Wiederholungstäter” noch von der Führerscheinstelle was nachkommen?
    Danke liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lothar,
      je öfter Sie mit Drogen am Steuer erwischt werden, desto höher fallen in der Regel die Strafen aus. Haben Sie beispielsweise unter Drogeneinfluss den Verkehr gefährdet, dann kann die Strafe drei Punkte in Flensburg, den Entzug der Fahrerlaubnis sowie eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Chris sagt:

    Guten Tag,
    vorab möchte ich Ihnen sagen, dass ich ebenso überrascht wie begeistert von, dass Sie auf alle (!) Fragen antworten, und das zeitnah und immer in einer Form, die mir wertschätzend und ernst-nehmend erscheint. Respekt!

    Meine Frage ist weniger konkrete Rechts-Beratung suchend, vielmehr eher grundsätzlicher Art.

    Dennoch erscheint mir eine kurze Schilderung des Sachverhaltes sinnvoll, um eine Einschätzung zu ermöglichen:
    Fahrerlaubnis in der (verlängerten) Probezeit durch Bescheid der Fahrerlaubnisbehörde nach einmaliger “Drogenfahrt” entzogen.
    Ursache war eine “zufällige, allgemeine” (nächtliche) Verkehrskontrolle (in der Nähe stadtbekannter Diskotheken mit Drogenkosum-Ruf).
    Fahrerin beantwortete alle Fragen ehrlich (geringen Konsum), einem “Pipi-Test” stimmte sie zu. Positiv. Einer angedrohten Durchsuchung des Wagens kam sie zuvor, in dem sie eine Kleinstmenge Amphetamin freiwillig zeigte.
    Auf der Polizeiinspektion entnahm der Arzt Blut, und stellte nach körperlicher Untersuchung die Fahetüchtigkeit fest!
    Die Beamten sprachen ein Fahrverbot aus und behielten den Führerschein ein.
    Das zum Tatbestand.

    Die bisherigen Rechtsfolgen:
    Die Fahrerlaubnisbehörde sprach wie gesagt Sanktionen aus (Geld, Punkte, Entzug FE), die Staatsanwaltschaft hatte zuvor das Verfahren ohne Auflagen eingestellt.

    Zur Frage:
    Wenn die FE nun wiedererlangt werden soll, ist eine MPU Pflicht?
    Oder handelt es sich um eine Kann-Bestimmung, die insofern Ermessen der Behörde auslöst?

    Dass die FE-Behörde ein ärztliches Gutachten fordern wird, scheint mir nach FEV logisch, ebenso Nachweis(e) der Abstinenz – die im Übrigen kein Problem darstellen, da seit dem Geschehen (3+ Jahre) kein Konsum mehr stattfand.

    Hinsichtlich der Anordnung einer MPU bin ich mir recht sicher, dass es eine Ermessensentscheidung ist, hätte dazu aber gern Ihre Einschätzung gehört.

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      beim Entzug der Fahrerlaubnis wird eine Sperrfrist festgelegt. Nach Ablauf bzw. drei Monate davor darf eine neue Fahrerlaubnis beantragt werden. Die Zulassungsstelle entscheidet dann, ob dies ohne weiteres möglich ist oder ob noch Nachweise von Abstinenz oder bestandener MPU notwendig sind. Dies liegt dann aber im Ermessen der Behörden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.

  19. Bernd sagt:

    Hallo.
    Ich habe meinen Führerschein 1991 abgegeben. Ich würde jetzt gerne wissen ob ich den nun neu machen muss, oder ob ich meinen alten EU-Führerschein wieder bekommen kann.
    Gruß Bernd

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernd,

      das hängt von Ihren weiteren Umständen ab, weshalb ihnen der Führerschein entzogen wurde. Auch ob Ihnen eine MPU angeordnet wurde. Demnach sollten sie sich Ihrer speziellen Umstände betreffend bei ihrer Behörde erkundigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Gogy sagt:

    Hi,

    Mir wurde FS kl.B von Polizei entzogen und sicher gestellt!

    Der Grund wahr Fahrt mit Aüslandische FS.

    Der Beamte hat gesaght das mein Serbische Führerschein ungültig ist.

    Nur 6 Monate darf ein Aüslander in DEU.fahren-

    Ich wohne seit 2011 in DEU,Umschreibung und Fahrschule habe ich bezahlt aber Teorischeprufung und praktische noch nicht bestanden.

    Mit was kann ich rechnen,sppere,MpU,Fahrschule verbot?????

    Wurde ich sehr Dankbar auf Schnell Antwort.
    Lg.Gogy

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gogy,

      Sie wird sehr wahrscheinlich ein Bußgeld ereilen. Wie genau das vor sich geht, kann bei Ihnen nach dem Einzelfall bewertet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Je sagt:

    Hallo
    Mein Mann wurde wegen falsche befestigung und wegen überladung am LKW zu 2 Jahren auf bewährung frei gesprochen … Welche konsequenzen müssen wir auf uns aufnehmen wen es im Heute wider mit dem LKW mit orang/rot geblitzt hat?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel wird eine Bewährung nur bei begangenen Straftaten widerrufen – ein Rotlichtverstoß stellt jedoch eine Ordnungswidrigkeit dar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Jennir sagt:

    Hallo nehme gerade im Rahmen einer Wiedererteilung an einem Aufbauseminar Teil. Führerschein ist seit 15 Jshren weg. Hatte gerade die Beobschtungsfahrt und der Fahrlehrer meinte ich würde gut fahren und für sein empfinden bräuchte ich keine erneute Prüfung machen. Gibt es da eine Möglichkeit um die Prüfung rumzukommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jennir,

      wenn von den Behörden eine Prüfung verordnet wurde, um das Aufbauseminar ordnungsgemäß abzuschließen, ist es wahrscheinlich notwendig diese auch zu absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Michi sagt:

    Amtsgericht hatte mir die Fahrerlaubnis entzogen und die Verwaltungsbehörde wurde angewiesen nicht vor Ablauf des 15.12 .2004 eine neue zu erteilen.Wann würde die Sperrfrist vorbei sein ??

  24. Andre sagt:

    Hallo, ich habe 2004 meinen Führerschein verloren wegen Alkohol, ich muss dazu sagen ich saß nur im Auto mit Zündschlüssel im Schloss. Heute wurde mir gesagt auf der Führerschein Stelle, Sie haben zwar schon 12 Jahre rum, müssen aber bis 2019 warten, bis 15 Jahre verstrichen sind. Lohnt es sich einen Anwalt aufzusuchen. War ein einmaliges Vergehen. Gruß Andre

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andre,
      wenn Sie Ihren Führerschein ohne MPU zurückerlangen möchten, dann müssen Sie 15 Jahre warten. Ein Anwalt wird Ihnen in der Regel auch nicht weiterhelfen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Addi T. sagt:

    Ich mußte meinen Führerschein bei der Polizeikontrolle abgeben.0.65 Promill
    nach 10 Tagen habe ich den Führerschein wieder bekommen.
    Bei der gerichtsverhandlung habe ich 1 Monat Fahrverbot und 500 Euro Bußgeld bekommen.
    Werden die 10 Tage bei dem 1 Monat Fahrverbot an gerechnet.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Addi,
      in der Regel muss das verhängte Fahrverbot in einem Stück und ohne Unterbrechungen abgesessen werden. Die 10 Tage werden dementsprechend nicht angerechnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Christoph sagt:

    Hallo,
    ich bin Fahrer eines Dienstwagens der mir über 1% Regelung auch zu privaten Fahrten zur Verfügung steht. Ich bin am 25.01.2016 das dritte Mal innerhalb von 12 Monaten mit mehr als 25 km/h (29km/h nach Abzug von 3%) außerorts geblitzt worden. Der Zeugenfragebogen ist meinem Arbeitgeber zugestellt worden. Dieser hat sich nun an mich gewandt – mit der Frage was sie jetzt machen sollen. Ich bin Anfang 2015 mit 27km/h drüber und Mitte 2015 mit 26km/h drüber, beides Außerorts, geblitzt worden und habe den Führerschein daher bereits einmal letztes Jahr abgegeben. Habe ich irgendwelche Möglichkeiten um eine erneute Abgabe drumherum zu kommen? Wie stehen die Chancen einer Anfechtung (aus welchen Gründen auch immer). Auf dem Bild bin ich leider sehr gut zu erkennen. Gibt die Firma an, dass nicht feststellbar ist wer der Fahrer war, muss dann nur für das eine Fahrzeug ein Fahrtenbuch geführt werden oder für alle Fahrzeuge des Fuhrparks? Welche Möglichkeiten habe ich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,

      wir können leider keine Rechtsberatung geben. In diesem Fall müssten Sie sich an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Silvia sagt:

    War voriges Jahr krank .mittelgradige Depression und Anzeichen Burnout Syndrom .Mein Bruder meldete auf der Polizei das ich psychisch auffällig gewesen wäre .Wurde von der Führerscheinstelle angeschrieben ein ärztliches Gutachten zu machen .Unter anderem steht in dem Schreiben das ich einen Schlaganfall gehabt hätte .was allerdings nicht der Wahrheit entspricht .habe noch alle Unterlagen von meiner Erkrankung wo auch die Diagnosen oben stehen.Mir geht es gut und nehme auch keine Medikamente .meinen Führerschein besitze ich noch .muss ich jetzt mit Entzug Führerschein rechnen .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silvia,

      wenn Sie bereits angeschrieben wurden, hatte die Führerscheinstelle vermutlich eine Frist gesetzt, bis wann Sie das Gutachten beibringen müssen. Ist die Frist bereits abgelaufen? Wenn nicht, können Sie das Gutachten erstellen lassen und der Führerscheinstelle übergeben. Sinnvoll wäre es vermutlich, vorher mit der Führerscheinstelle Ihre Situation abzuklären. Sollten Sie nicht reagieren, kann es sein, dass die Führerscheinstelle die Fahrerlaubnis entzieht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Danny sagt:

    Hallo liebes Bussgeldkatalog- Team,

    im Jahr 2006 habe ich 18 Punkte in Flensburg erreicht und mir wurde darauhin der Führerschein für 6 Monate erzogen.
    Die Punkte habe ich erhalten für Geschwindigkeitsüberschreitung und zum größten Teil für Ablauf der HU/AU. Damals wurde
    der Ablauf HU/AU noch sehr hart bestraft und ich habe hier als Fahrzeughalter jeweils 3 x 4 Punkte erhalten.
    Dann habe ich nach der Sperrfrist den Führerschein nicht neu beantragt und würde für fahren ohne Fahrerlaubnis verurteilt.
    Wiederum mit einer Sperrfrist. Nun möchte ich eine Widererteilung beantragen. Wie wirkt sich hierauf die Punktereform aus, da ja einige Verstöße nach der Reform nicht mehr mit Punkten geahndet werden? Habe ich mit einer MPU zu rechnen bzw. gibt es Möglichkeiten die MPU zu umgehen? Und helfen mir die vergangenen 10 Jahre durch etwaige Tilgung oder Löschung so dass die Beurteilung für mich günstig ausfallen kann und ich ohne große Umstände und Kosten eine Neuerteilung erreichen kann?

    Vielen Dank,

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Danny,

      ihre alten Punkte werden bei einem Entzug der Fahrerlaubnis wegen zu vielen Punkte gelöscht. Allerdings dürften die Strafpunkte für das Fahren ohne Fahrerlaubnis nach wie vor auf ihrem Konto liegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Bernd sagt:

    Hallo! Habe meinen Führerschein vor 25 Jahren verloren. Hatte einige MPUs gemacht. Immer mit dem negativen Ergebnis, ja, in Zukunft könnten sie ja….. Nun sind 15 Jahre vergangen und ich möchte den Schein erneut versuchen zu beantragen, allerdings macht mir Ihr obiger Passus sorgen:
    “Der Betroffene darf während dieser Zeit jedoch keine neuen Verstöße begehen”
    Bin vor 2 Jahren wegen Beleidigung verurteilt worden. Es hat aber nichts mit Auto/Straßenverkehr zu tun.
    Na, wenn dies auch als negativ zählt, werde ich in diesem Leben meinen Führerschein nicht mehr wieder bekommen :( :(
    Vielen lieben Dank vorab!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernd,

      dieser Passus bezieht sich z.B. darauf, dass Sie innerhalb des Verkehrs ein Verstoß begehen. Sie können auch als Fahrradfahrer Verstöße begehen oder als Fußgänger bei rot über die Ampel gehen. Dies sollten Sie unterlassen. Letztendlich ist es aber im Ermessen der Behörde, wie sehr dieses Maß auch auf Ihre Beleidigung ausgedehnt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Norbert sagt:

    Mir wurde vor 23 Jahren der Führerschein mit den Klassen 1 + 3 entzogen, zwei Jahre später hatte ich dann die Führerschein
    Prüfung theoretisch für 1+3 aber praktisch aus Schlechtwettergründen nur für die Klasse 3 gemacht. Die Nachprüfung entfiel
    da ich beruflich örtlich versetzt, wurde. Was muss ich veranlassen um auch die Klasse 1 wieder zu bekommen.
    Ich hatte vor dem Entzug ca.15 Jahre Fahrpraxis für beide Klassen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Norbert,

      Wenn Sie nur die Klasse 3 haben, werden Sie vermutlich eine neue Führerscheinprüfung (inkl. Fahrschule) machen müssen, um die Fahrzeugklasse A führen zu dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Ralf sagt:

        Hallo liebes Bussgeldkatalog Team,
        ich(52) besaß den FS Kl.3 seit 1982 und habe im Juli 1997 nach einer nächtl. Trunkenheitsfahrt (kein Unfall/einfache Polizeikontrolle) mit 1,6 Promille meinen FS Kl. 3 abgeben müssen – soweit ich noch weiß, im Urteil Sperre von 11 Monaten. Tipp der damals zuständigen Polizeistelle: “MPU machen, dann könne ich den FS wieder bekommen.” Habe aber dahin gehend nie etwas unternommen und bin weder vorher noch nachher im Strassenverkehr negativ aufgefallen – bis heute. Vor ca. 3 Jahren forderte ich Auszug aus KFZ Strafregister an – keine Eintragung! Wenn ich jetzt bei meiner hiesigen FS-Stelle in Essen/NRW meinen FS wieder erhalten will, muß ich dann noch eine MPU machen? Oder sind nach nunmehr ca. 18 Jahren nur ggf. einige Fahrstunden/Theorie-Prüfung bzw. Erste-Hilfe-Kurs/Sehtest Vorraussetzung?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Ralf,

          in der Regel verjährt die Anordnung einer MPU nach 10 bis 15 Jahren.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Ralf sagt:

    Hallo liebes Bussgeldkatalog Team,
    ich(52) besaß den FS Kl.3 seit 1982 und habe im Juli 1997 nach einer nächtl. Trunkenheitsfahrt (kein Unfall/einfache Polizeikontrolle) mit 1,6 Promille meinen FS Kl. 3 abgeben müssen – soweit ich noch weiß, im Urteil Sperre von 11 Monaten. Tipp der damals zuständigen Polizeistelle: “MPU machen, dann könne ich den FS wieder bekommen.” Habe aber dahin gehend nie etwas unternommen und bin weder vorher noch nachher im Strassenverkehr negativ aufgefallen – bis heute. Vor ca. 3 Jahren forderte ich Auszug aus KFZ Strafregister an – keine Eintragung! Wenn ich jetzt bei meiner hiesigen FS-Stelle in Essen/NRW meinen FS wieder erhalten will, muß ich dann noch eine MPU machen? Oder sind nach nunmehr ca. 18 Jahren nur ggf. einige Fahrstunden/Theorie-Prüfung bzw. Erste-Hilfe-Kurs/Sehtest Vorraussetzung?
    Vielen Dank vorab

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralf,

      sofern eine MPU anberaumt wurde, ist der Erhalt Ihres Führerscheins nur dann möglich, wenn diese auch abgelegt wurde und bestanden wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Uli sagt:

    Darf ich nach Füherscheinentzug im Jahr 2012 bf17 begleiten?

  33. Silvia V. sagt:

    Liebes Team .war erkrankt an mittelgradige Depression. Hatte einen Termin zum ärztliches Gutachten .konnte ich aber nicht wahrnehmen .nun wird mir sicher der Führerschein entzogen .lst eigentlich jeder Führerschein Entzug mit Auflagen verbunden ? Hatte ja schon mal geschrieben .das mich mein Bruder angezeigt hatte .aber ich doch keinen Schlaganfall hatte.falls der Führerschein Entzug kommt .da bin ich mir fast sicher .besteht dennoch die Möglichkeit vielleicht später nochmal einen neuen Führerschein zu beantragen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silvia,
      nicht jede Neubeantragung ist mit Auflagen verbunden. Sie können den Führerschein neu beantragen, werden jedoch wahrscheinlich um ein ärztliches Gutachten nicht herum kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Silvia sagt:

        Hallo .ja bis jetzt habe ich meinen Führerschein noch .könnte das ärztliche Gutachten nicht machen wegen Krankschreibung .sicher kommt diese Tage der Brief mit dem Führerscheinentzug .Welchen Zeitraum sollte man erstmal abwarten um einen neuen Führerschein zu beantragen .

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Silvia,

          dies bezüglich können wir Ihnen keine Empfehlung aussprechen. zu dieser Frage müssten Sie sich genau an einen Rechtsberater wenden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Tony sagt:

    Hallo! Ich habe 2005 meinen Führerschein wegen Thc am Steuer abgegeben müssen. Nach einem Aufbauseminar und erfolgreicher Mpu 2014 wiederbekommen. Ende Januar bin ich auf der Autobahn in einer 120ziger Zone 164 km nach Abzug der Toleranz mit 41 km zuviel geblitzt worden. ( 160 Euro + 2 Punkte) Der Bußgeldbescheid ist aber noch nicht da. Nun ist mir vorgestern wieder ein Missgeschick passiert ich bin über eine Ampel mit grünem Pfeil gefahren habe kurz angehalten noch drei Autos vorbei fahren lassen, mich vergewissert das ich weiterfahren darf und bin abgebogen. Nach ca. 2 km wurde ich von der Polizei angehalten nach deren Erachtens habe ich nicht lange Genug an der Ampel gehalten und mir wurde ein Bußgeld von 70 Euro aufbrummt. Nun Bange ich um meine Fahrerlaubnis ? Verliere ich nun wieder meine Fahrerlaubnis? Bitte Bitte nicht…!!!! Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tony,

      die Rückgabe Ihres Führerscheins im Jahr 2014 gilt hier als Neuaustellung, daher befinden Sie sich noch in der Probezeit. Die Vergehen vor der Neuausstellung haben bei zukünftigen Vergehen daher keine Bedeutung.

      In der Regel wird bei einem A-Verstoß, das sind Verstöße mit einem Bußgeld von über 60 Euro, in der Probezeit um zwei weitere Jahre verlängert. Kommt ein weiterer A-Verstoß in der Probezeit hinzu, dann können Sie zunächst mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Erst ab dem zweiten A-Verstoß in der bereits verlängerten Probezeit kann die Fahrerlaubnis entzogen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Tony sagt:

      P.s. Bin noch in der Probezeit!

  35. Steffen sagt:

    Mir wurde im Oktober 2004 der Führerschein wegen Alkoholfahrt 2 Promille entzogen .Im April 2015 habe ich bei der FS Stelle nachgefragt wegen meines FS .Dort verlangte man zunächst ein polizeiliches Führungszeugniss , Sehtest und die Auskunft aus dem Register. 14 tage später als alle Unterlagen vorhanden waren sagte man mir das ich eine MPU machen müsste und eine neue theor. -und praktische Prüfung. Die MPU habe ich aber nicht beantragt .Wann endet denn nun meiene Sperrfrist und wird der Antrag vom April 2015 nun wieder mit neu gezählt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffen,

      für die Wiedererteilung eines Führerscheines stellen Behörden Bedingungen. Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), kann eine der Voraussetzungen sein, die erfüllt werden müssen.

      Die zuständige Behörde kann noch bis zu 15 Jahre nach Entzug des Führerscheins eine medizinisch-psychologische Untersuchung verlangen und für die Wiedererteilung des Führerscheins zur Bedingung machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. David . sagt:

    hallo,
    ich hab 2006 ein Unfall mit Alkohol ohne Personenschaden gebaut (0.34ml Blutalkohol), die Polizei hat mir den FS abgenommen. Vom Gericht (ohne Verhandlung) habe ich dann ein Fahrverbot für 10 Monate bekommen. Da ich irgendwie zur Arbeit kommen musste bin ich dummerweise ohne FS gefahren und promt erwischt worden. Dann wurde ich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu 10 Monate auf Bewährung verurteilt(mit Verhandlung und Sperrfrist), in den 10 Monaten wurde ich dann noch einmal beim fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt und habe nochmal 8 Monate auf 4 Jahre Bewährung bekommen(auch Verhandlung und Sperrfrist). Nach den 4 Jahren bin ich wieder beim fahren ohne FS erwischt worden habe dann 6 Monate auf 3 Jahre Bewährung bekommen(auch Verhandlung u. Sperrfrist). Ich habe nie ein Bescheid zur MPU bekommen. Jetzt 9 jahre nach dem ersten vergehen vom 23.12.06 will ich mein FS wieder beantragen.

    Habe ich eine MPU zu erwarten?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      Sie bekommen nicht unbedingt einen Bescheid, dass eine MPU anfällt. Die entsprechende Informationen bekommen Sie meist erst, wenn Sie Ihren Führerschein neu beantragen. In Ihrem Fall kann es also durchaus sein, dass eine MPU anfällt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Thomas sagt:

    Hallo!
    Ich hatte ende Januar 2001 meinen Führerschein wegen BTM komplett abgegeben und auch die MPU´s danach liefen nicht so wie sie sollten! Was kommt auf mich zu, wenn ich Auto + Anhänger und Motorrad wieder machen will? Am besten währe der Originale alte Klasse 3 vor 1995, also mit 7,5 Tonner udn Anhänger bis 12 Tonnen, aber Auto Anhänger und Motorrad reichen für den Anfang.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      wenn Sie nach so langer Zeit einen Führerschein neu beantragen, kann es sein, dass Sie sämtliche Prüfungen wiederholen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Silvia sagt:

    Hallo liebes Team.Hatte Termin zum ärztlichen Gutachten .War aber leider krank geschrieben .hatte es der Begutachtungsstelle sowie der Fahrerlaubnisbehörde sofort mitgeteilt .Muss ich jetzt mit dem Führerscheinentzug rechnen ? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silvia,

      da Sie eine Krankschreibung vorgelegt haben, sollten Sie lediglich einen neuen Termin bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Sebastian sagt:

    Hallo,

    nach meiner MPU musste ich noch an einem weiteren Kurs teilnehmen §70 (FeV). Meine erfolgreiche Teilnahmebestätigung habe ich ebenfalls erhalten, kann ich nun mit diesem Dokument sofort zu Führerscheinstelle gehen und dort stellt man mir mindestens einen vorläufigen Führerschein aus ?

    VG

  40. Joy sagt:

    Hallo müsste mein Führerschein 2007 wegen Drogen abgeben.Habe ne Ordnungswidrigkeit zahlen müssen bei der Polizei,ein Monat Fahrverbot. Und hab danach noch ne Geld Strafe vom Gericht bekommen. Aber kein Entziehung oder Fahrverbot. Später kam ein Schreiben von der Führerscheinstelle das ich mein Schein abgeben soll.Was ich dann dat. Führerschein Behörde meinte ich habe zwei Jahre Zeit mpu zu machen,ansonsten müsste ich komplett mein Führerschein neu machen.Habe es leider nicht gemacht und auf ein Antrag für wieder Erteilung auch nicht gestellt sowie Straftaten im Verkehr auch nichts. Ab wann ich ich mein Führerschein neu machen ohne mpu? Und kann die Führerscheinstelle mir einfach so mündlich mpu aufbrummen oder muss das auch schriftlich erfolgen? War auch im Jahr 2009 in einer stationiere Therapie was ich erfolgreich abgeschlossen habe.Reicht das nicht wenn ich dienen es vorzeige?Habe gelesen das alles vorbei dem neuen Gesetz 2014 noch das alte gilt also zehn Jahre verjährung. Und mpu verjährt ja anscheinend nach 15 Jahre. Wenn doch im Register nichts mehr steht da es nach zehn Jahre her ist,kann Führerscheinstelle mir doch nicht immer noch mpu abbrummen. Oder steht im Register dann nur Anforderungen zur mpu sonst nichts?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joy,

      das Vergehen verjährt in der Tat nach 10 Jahren. Allerdings verjährt die Anordnung zur MPU erst nach 15 Jahren. Wenn Sie also jetzt einen neuen Führerschein beantragen, müssen Sie wahrscheinlich eine MPU absolvieren. Ein Therapienachweis gilt nicht als Ersatz. Die schriftliche Anordnung zur MPU muss erst dann erfolgen, wenn Sie einen Antrag auf Neuerteilung gestellt haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Rene sagt:

    Hallo,
    ich hätte da mal ein paar Fragen und hoffe Ihr könnt mir helfen.
    Ich musst meinen Schein (B) am 15.02.2000 abgeben wegen einer kleinen Dummheit.
    Auto war in der Werkstatt und hatte ein neues Kennzeichen für ein Mopet besorgt und wollte es anbauen.
    Da ich abgebgelenkt wurde , baute ich erst am nächsten morgen ( aus stress) aus versehen das alte wieder an und nicht das neue.
    Auf dem Feierabendweg kam ich in eine Kontrolle.
    Resultat “Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz” in der Probezeit.
    Ich sollte ein Aufbauseminar machen.
    Leider hab ich es damals aus finanziellen Gründen nicht geschafft.
    So nun sind 16 jahre vergangen da ich nach München zog und dort keinen brauchte und nun ich bin dabei Ihn Wiederzubekommen.
    Hab mir auch in der Zeit nichts zu schulden kommen lassen.
    Erste-Hilfe-Kurs , Passbilder und Sehtest sind schon vorhanden und das Aufbauseminar startet nächste Woche.
    Meine Frage wäre muss ich die Prüfungen (Theorie und Praktisch) neu machen oder gibt es da eine kleine Gesetzeslücke wo man drumherrum kommt?
    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
    Danke im Vorraus.
    Mfg Rene

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rene,

      in Ihrem Fall ist die Verjährungsfrist bereits abgelaufen. Ob hier das erneute Ablegen der Prüfungen notwendig ist, kann Ihnen die, für Sie zuständige, Fahrerlaubnisbehörde mitteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Thorsten sagt:

    Ich habe da auch 2 Fragen !

    Zum Sachverhalt man hat mir in der Probezeit 2010 die Fahrerlaubnis entzogen wegen 29 Nanogramm Heroin/ Morphin.
    Der Witz an der Sache ist ich sollte den Tag ein Kollegen fahren das habe ich abgelehnt weil mir das nicht so gut ging mein Kollege gab mir Schmerzmittel wie ich nachträglich erfahren habe war da Heroin mit bei, wo bei er wusste das ich nichts nehme und da mit nichts mehr zutun haben will, und er mich zusätzlich mistbraucht hat, um Drogen zu Kaufen !
    Das habe ich erst später erfahren von anderen Bekannten nach dem ich mich auf meine Art mit im unterhalten habe gab er es zu bringt mir leider nichts da er 2012 verstorben ist. Na ja mich Kontrolliert während er mit 60GR Heroin in seiner Wohnung verschwand,aber wer die Neumünsteraner Polizei kennt der weiß wie schlau die sind !
    Meine Frage muss man MPU machen oder reicht das nicht wenn das Amt meine Handynummer hat und ohne Voranmeldung anruft und sagt so in den Nächsten 12 Stunden zum Blut u UK Test das ist ja wohl sinnvoller und sicherer als wie die MPU, oder wie sehe ich das ?
    Frage 2 : Reicht das wenn ich alle 3-4 Wochen bei mein Hausarzt ein Blut u UK Test mache zum ´Nachweis das ich nichts mehr nehme oder was soll ich machen ? Meinetwegen kann man jeden Tag von mir ein Test haben da ich keine Drogen oder Alkohol nehme .
    Gruß Thorsten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thorsten,

      die Vorgehensweise liegt im ermessen der Behörden. Wenn diese entscheiden, dass eine MPU gemacht werden muss und beispielsweise eine Geldstrafe erfolgt, dann wird Ihr Einzelfall dabei überprüft und gewertet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Jochen sagt:

    Hallo,

    ich hatte einen Auffahrunfall ohne Personenschaden, es wurde bei mir ein Blutalkohol von 0,91 vestgestellt. Der Sachschaden am Unfallgegner war ca. bei 6.000€.
    Die Polizei hat mir Vorort den Führerschein entzogen.

    Vom Unfall bis zum Strafbefehl waren 2,5 Monate vergangen.

    Ich hab ein Strafbefehl bekommen mit 10 Monate Entzug und Geldstrafe.

    Meine Frage ist, kann ich die 2,5 Monate noch anrechnen lassen?
    Bekomm ich mein Führerschein ( B + CE) nach den 10 Monaten komplett so wieder mit der (B und CE Klasse)!?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jochen,

      die Zeit der Sperrfrist gilt vom Zeitpunkt des Führerscheinentzugs. Die 2,5 Monate werden entsprechend für die Frist mit angerechnet. Nach Ablauf der 10 Moante bekommen Sie den Führerschein aber nicht automatisch zugeschickt. Sie müssen diesen dann neu beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. sirkaw sagt:

    Hallo,
    ich habe eine frage, meinem sohn wurde im jahr 1999 wegen drogen der führerschein entzogen. wir wissen nicht wirklich für wie lange die frist war. jetzt möchte mein sohn (jetzt 40 j) aber unbedingt die fahrerlaubnis zurückhaben. was müssen wir da machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie können einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei der zuständigen Führerscheinstelle einreichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. markus sagt:

    Hallo,
    und zwar hab ich da eine Frage. Und zwar wurde bei mir der Führerschein 2006 wegen drogen konsum entzogen. Ich habe dann eine MPU machen müssen und Urin abgeben. bin dann 2007 Zur MPU und habe sie nicht bestanden. Dann hab ich des alles so gelassen. Und ende 2008 mit ein Führerschein in der EU gemacht. mit A B und C. Wie dieht es bei mir dann nun aus um meinen deutschen zu bekommen. Da hatte ich B , BE
    Danke im vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      Sie können Ihren Führerschein umschreiben lassen und bekommen dass jene Klassen, welche denen Ihres aktuellen Führerscheins entsprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Schorsch sagt:

        Hallo…
        Er kann seinen EU FS nach D einfach umschreiben lassen obwohl er in D wegen Konsum den FS weg hat und MPU offen ist??? Das ist 100% sicher???

        Ich Frage deswegen weil ich einen ähnlichen Fall habe und hoffe Sie können mir hier bitte weiterhelfen! (bin am Verzweifeln bzgl. der richtigen Vorgehensweise).

        Also mein FS wurde Sep. 2012 eingezogen bzw. ich sollte und habe ihn dummerweise freiwillig abgeben, da bei mir eine Gerichtsverhandlung anstand bzgl. BTMG daraufhin hat die Polizei der FS Stelle gemeldet ich habe im Zeitraum 2009-2010 Opiate Konsumiert. Ich bin nie im Straßenverkehr bzgl. Alk, Drogen aufgefallen!! Wurde noch nie positiv auf egal was getestet von da ist alles O.K!! Nun sind meine Fragen gibt es auf der FS Stelle Verhandlungsspielraum da ich auf keinen Fall die MPU machen möchte schon alleine wegen dem 1Jahr Abstinenz Nachweis… Das wäre viel zu lange… ich benötige den FS jetzt dringend… wegen meinem neuem Arbeitgeber da ich Deutschland weit bald zu Kunden fahren muss….. Seither bin ich mit den Öffentlichen Verkehrsmittel gut zurecht gekommen… Muss auch ehrlich sagen ich hätte mir davor eine MPU gar nicht leisten können.
        Würde es z.B. die Möglichkeit geben das die mir den FS aushändigen und natürlich würde ich mich bereit erklären parallel ein Screening zu machen… auch eine MPU nur kann ich nicht warten ich brauche den FS Zeitnah.
        Ich möchte halt ungern einer Sachbearbeiterin mein komplettes Leben erzählen um später festzustellen das die überhaupt nichts entscheiden kann und nur nach Schema F sagt MPU (1Jahr Abstinenz). Mein Chef würde mir auch ein schreiben aufsetzten das ich den FS benötige (Existenz). Oder ist es Sinnvoll hier einen Anwalt vorher zu kontaktieren?? Wenn ich rechne dann wäre nämlich ein EU FS mit B/BE/A -> auf D umschreiben billiger und von der Zeit komplett weniger(max. halbes Jahr). Aber natürlich wäre es mir lieber wenn ich auf das Landratsamt gehen könnte und meinen wieder bekommen würde…
        Ich hoffe ich konnte es verständlich machen um was es mir geht! Ich bitte Sie mir eine gute Antwort zu geben oder einen Rat wie ich hier am besten vorgehen kann… Es raubt mir den schlaf da ich nichts falsch machen möchte!!

        Vielen Dank im voraus!

        LG Schorsch

        was ich noch vergessen haben -.- verurteilt wurde ich damals zu einer Bewährungsstrafe wegen BTM Handel und nicht wegen Konsum, im Urteil stand nicht bzgl. dem FS drin als Auflage musste ich eine Therapie machen diese habe ich erfolgreich Absolviert, danach habe ich auch nur gute Prognosen bekommen (Bewährungshelfe, etc.) Ich habe mein Leben ja auch komplett geändert…. Es Fehlt nur der FS zum 100% Glück.
        Kann man bei der FS Stelle auch mit jmd. sprechen der direkt etwas entscheiden kann? Und soll ich die Sachen (Urteil, Prognosen etc.) dort gleich mitbringen??

        Vielen Dank für eine Antwort.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Schorsch,

          die Vorgaben einer MPU sind festgeschrieben und auch nicht verhandelbar. Ist eine MPU angeordnet, muss diese erfolgreich absolviert werden, damit Sie Ihren Führerschein erneut beantragen können. Diesen Antrag ohne ein MPU stellen, können Sie frühestens nach 15 Jahren, wenn die Verjährung einsetzt.
          Da Ihr Fall sehr umfangreich ist, empfehlen wir Ihnen sich bezüglich der weiteren Vorgehensweise an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann Ihnen beratend zu Seite stehen und Ihnen aufzeigen, wie sie am besten vorgehen können.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Detlev sagt:

    Hallo BGK,

    ich finde diese Seite gut.

    Im Bußgeldkatalog fand ich unter dem Kapitel “Abstand” folgende Einträge:

    TBNR: Strafe:
    104118 Sie bremsten als Voraus­fahrender stark ohne zwingenden Grund, sodass es zur Gefährdung
    des nach­folgenden Verkehrs­teilnehmers kam. 20€
    104119 Sie bremsten als Voraus­fahrender stark ohne zwingenden Grund, sodass es zum Unfall kam. 30€

    Mir wurde der Fall ohne Unfall/Sachbeschädigung (20€) im Urteil vorgeworfen. Darf der Richter eine Straftat daraus machen?
    Ich habe die Sache sogar auf Video.

    Bei meinen 5 MPUs enthielten alle Gutachten im Tenor: “Der Proband sieht seine Straftat nicht ein.” Ein Video wollte kein Gutachter sehen. Begründung: “Wir sind hier nicht vor Gericht.”

    Hätten Sie Lust mir zu helfen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Detlev

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Detlev,

      bitte wenden Sie sich in diesem Fall an einen Anwalt, da es uns nicht erlaubt ist, eine Rechtsberatung zu erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Detlev sagt:

        Hallo BGK,

        wieso eigentlich nicht? Will die deutsche Justiz sich nicht in die Karten schauen lassen?
        In anderen Ländern werden Strafprozesse live im Fernsehen übertragen.

        Bei einem Prozess hat meine Freundin mitgeschrieben.
        Der Richter hat ihr daraufhin die Seite aus ihrem Notizblock raus gerissen.
        Der letzte Satz in seinem Urteil lautet: “Der Führerschein dürfe ihm nur wieder erteilt werden, wenn er gesteht.”
        Meine Videos hat er sich “geheim” auf seinem Laptop am Richtertisch angeschaut.

        Kann ein Anwalt mir da überhaupt helfen? 4 Anwälte haben zusammen ca. 20.000 € kassiert. Sie haben sich aber nicht getraut, die im Urteil wiedergegebene Beweisfälschung anzuprangern.

        Beste Grüße
        Detlev

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Detlev,

          wir halten uns dabei an das Rechtsberatungsgesetz (RBerG). In § 1 Absatz 1 RBergG steht:

          “Die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten, einschließlich der Rechtsberatung und der Einziehung fremder oder zu Einziehungszwecken abgetretener Forderungen, darf geschäftsmäßig – ohne Unterschied zwischen haupt- und nebenberuflicher oder entgeltlicher und unentgeltlicher Tätigkeit – nur von Personen betrieben werden, denen dazu von der zuständigen Behörde die Erlaubnis erteilt ist.”

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Detlev sagt:

        Lieber BGK,

        Das wäre jetzt aber neu, dass ein Rechtsanwalt sich gegenüber einem Richter durchsetzen könnte.
        Schon mal eine Straf-Verhandlung durchgeführt?
        Was soll denn bei einem Strafprozess VERHANDELT werden?

        Trotzdem vielen Dank für Ihr Feedback.

        Detlev

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Detlev,
          bei Prozessen wird verhandelt und der Anwalt versucht, das Recht seines Mandanten durchzusetzen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Berti sagt:

    Ich wurde angezeigt wegen Nötigung und Beleidigung im Straßenverkehr. Die Situation wurde anders geschildert, als wirklich passiert. Aber ich habe die schlechteren Karten, da ich der Beschuldigte bin. Was kann mich erwarten? Führerscheinentzug?Wie lange?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Berti,

      da es sich bei Beleidigung um eine Straftat handelt, werden hier die Behörden oder im schlimmsten Fall das Gericht das Strafmaß entscheiden. Je nachdem wie die Beleidigung war und die genaue Situation, kann es zu einer hohen Geldstrafe kommen. Das hängt allerdings von Ihrem Einzelfall ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Wolfgang M. sagt:

    hallo leute,
    ich bin nie mit drogen oder alkohol gefahren, musste jedoch 2x den FS abgeben wegen vollem punktekonto
    (Geschwindigkeitsuebertretungen, das dilema der kurierfahrer die pro tag 1300-2000km fahren muessen)
    1.er entzug und nach 3x MPU wiedererteilung ca.1998,dann im jahre 2002 der 2.te entzug/freiwillige abgabe nach anordnung.
    es wurde keine sperrfrist gesetzt, auch gab es keine gerichtsverhandlung.
    seit ende 2002 bin ich nun im aussereuropaeischen ausland wohnhaft.
    frage nun:
    1. kann ich von meinem jetzigen wohnsitz(keine anmeldung in D ) eine wiedererteilung beantragen nach den abgelaufenen 15 jahren ?
    2. kann ich eine wiedererteilung ohne auflagen in D. bekommen falls ich zurueckkehre?
    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      das sollte gehen. Fragen Sie dazu bei der Führerscheinbehörde an. Diese kann Ihnen die weitere Vorgehensweise erklären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Fabio sagt:

    Liebe Redaktion von bussgeldkatalog.org,

    Ich habe gleich 2 Fragen.

    Ich musste meinen Führerschein vor etwa einem Jahr wegen Trunkenheit am Steuer abgeben (1,59%0). In einzelnen Fällen darf die Führerscheinbehörde ja nach Ermessen entscheiden ob man einen MPUtest machen muss. Leider ist dies bei mir der Fall obwohl die Grenze ja bei 1,6%0 liegt.

    Frage Nr.1
    Kann ich da irgendwie gegen vorgehen oder sollte ich die Entscheidung einfach hinnehmen und den Test absolvieren?

    Frage Nr.2
    Gibt es eine Frist nach der man den Führerschein komplett neu machen muss wenn ich z.B. zu lange brauche um den MPUtest zu bestehen?

    Vielen Dank im Voraus
    Beste Grüße Fabio

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fabio,
      je nach Einzelfall kann die Führerscheinbehörde auch schon bei einem niedrigeren Wert eine MPU anordnen. Frage 1 besprechen Sie bitte mit einem Anwalt, da es uns nicht erlaubt ist, eine Rechtsberatung zu erteilen. Zu Ihrer zweiten Frage: In § 20 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) heißt es: “Die Fahrerlaubnisbehörde ordnet eine Fahrerlaubnisprüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der Bewerber die […] erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.“ Eine bestimmte Frist existiert jedoch nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Zarabi sagt:

    Hallo,

    Ich mache zurzeit meine Führerschein. Leider bon ich heute mit Fahrrad über rot gefahren und erwischt. Was soll ich nun machen? Ich habe die Polizisten gefragt und das für mich Probleme bereiten würde ? Leider habe ich keine eindeutige Antwort erhalten.:-(
    Das würde mich sehr freuen, wenn Sie mir dieser Fragen beantworten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Z.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zarabi,

      nach dem aktuellen Bußgeldkatalog erwartet Sie vermutlich ein Bußgeld von 60 Euro und 1 Punkt in Flensburg. War die Ampel schon länger als eine Sekunde rot, steigt das Bußgeld auf 100 Euro an. Warten Sie einfach den Anhörungsbogen bzw. Bußgeldbescheid ab und fragen Sie dann bei eventuellen Unklarheiten in Ihrer Führerscheinstelle nach.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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