Der Anhörungsbogen: Wie er aussieht und wie es danach weitergeht

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 14. Juni 2019

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Was ist ein Anhörungsbogen?

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Rotlichtverstoß erhalten Sie einen Anhörungsbogen

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Rotlichtverstoß erhalten Sie einen Anhörungsbogen

Nach einer begangenen Ordnungswidrigkeit der Straßenverkehrsordnung (StVO) erhält der Verkehrssünder noch vor der Zustellung des Bußgeldbescheids einen Anhörungsbogen. Geschwindigkeitsüberschreitung oder Rotlichtverstöße zählen u.a. zu solchen Vergehen im Straßenverkehr. Der Anhörungsbogen ist vor allem dafür da, dem Fahrer grundsätzlich die Gelegenheit zu geben, sich zu der Sache zu äußern.

Der Anhörungsbogen enthält alle wichtigen Informationen zum Tatbestand. Das können sein: Zeit und Ort des Verstoßes und um welchen Verstoß es sich handelt. Aber auch wie viel Sie zu schnell gefahren sind und wo die Polizei Sie geblitzt hat oder, wo beispielsweise der Unfall in dem Zusammenhang passiert ist. Weiterhin gibt der Anhörungsbogen bereits die Höhe des zu erwartenden Bußgeldes laut Bußgeldkatalog an und es werden darin kurze Angaben zu den Zeugen gemacht, also den Polizeibeamten, die den Betroffenen „erwischt“ haben. Zumeist stehen hier aber nur die Nachnamen und Kürzel zum Schutz der Beamten.

In einigen Fällen sind auch Beweismittel auf den Anhörungsbogen aufgedruckt, das kann zum Beispiel das berühmte „Blitzerfoto“ sein.

Spezielle Informationen zum Anhörungsbogen

Muster für Anhörungsbogen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung:

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Adresse der Behörde
Straße
Telefon, FaxName des Kfz-Halters
Straße
PLZ

Anhörung des Betroffenen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit

Sehr geehrte/r Herr/Frau XX

Ihnen wird vorgeworfen, am XX.XX.XXXX um XX:XX Uhr in Stadt, Straße, Abschnitt als Führer/in des Pkw, Fabrikat XX, Kennzeichen XXXXXX folgende Verkehrsordnungswidrigkeit(en) nach § XX StVO begangen zu haben:

Kennzahl und Tatbestand und dazugehörige Tatbestandsergänzung:

XXXXXXX Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um XX km/h

Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): XX km/h
Verletzte Vorschriften:
§ XXX, Abs. XXX

Bemerkungen (insbesondere Tatfolgen):
Messtoleranz von XX km/h wurde berücksichtigt
Archiv XXX
Geschwindigkeitsmessanlage XXXXXXXX

Beweismittel:
Foto

Zeugen:
XXXX und XXXX

Regelsatz gemäß Tatbestandskatalog:
Bußgeld: XX Euro
Punkte: X
Fahrverbot: XX Monat(e)

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWIG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen.

Der Erlass des Bußgeldbescheides ist mit Kosten (Gebühren und Auslagen) verbunden. Sie betragen im Regelfall: XX Euro.

Anhörungsbogen als Muster

Beispiel eines Anhörungsbogens zum Download

Gerne können Sie dieses Muster zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im PDF-Format zum Download:

  • Kostenloser Download
  • Muster als PDF-Dokument
  • Beispielhafte Vorlage

Wichtig ist, dass sich der Vorwurf im Anhörungsbogen gegen eine bestimmte Person richtet – das ist in der Regel immer der Halter des Autos, mit dem der Verstoß gegen das geltende Verkehrsrecht begangen wurde. Das resultiert aus der sogenannten Kennzeichenanzeige, da die Bußgeldbehörde anhand des amtlichen Kennzeichens am Auto zunächst nur den Halter des Kfz ausfindig machen kann. Weil der Halter nun dementsprechend als einziger Ansprechpartner gilt, erhält auch er den Anhörungsbogen.

Beispiel: Haben Sie am 15. Januar eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen, ist diese verjährt, wenn der Bußgeldbescheid nicht bis zum 14. April bei Ihnen eingetroffen ist.Haben Sie allerdings am 20. Februar den Anhörungsbogen erhalten, beginnt die Verjährungsfrist von neuem und Ihr Verkehrsvergehen wäre erst am 19. Mai tatsächlich verjährt.
Denn: Da der Tag des Ablaufens der Frist dem Tag des Vergehens maßgeblich vorausgeht, läuft die Frist also immer einen Tag vorher ab.

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Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht?

Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht? Die Angaben zur Person sind Pflicht!

Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht? Die Angaben zur Person sind Pflicht!

Die Frist in der Sie den Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren ausfüllen müssen, beträgt in der Regel eine Woche. Der Betroffene ist verpflichtet den Bogen mitsamt den Angaben zu seiner Person zurückzusenden (§ 111 OwiG). Nicht verpflichtet ist der Adressat dagegen, Angaben zur Sache zu machen. Da sich in diesem Fall niemand selbst bezichtigen muss, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben.

Wenn Sie den Anhörungsbogen nicht beantworten, dann sind weitere Sanktionen zu erwarten. Dabei kann eine Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches drohen oder die Vorladung des Halters zur Vernehmung/Anhörung bei der Polizei oder in der Bußgeldstelle.

Sollten nun nicht Sie als Halter der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sein, so können Sie auf dem Anhörungsbogen, den tatsächlichen Täter benennen. Dazu sind Sie jedoch, im Gegensatz zur Angabe Ihrer eigenen Personalien, nicht verpflichtet.

Schon am Ort des Geschehens kann die Polizei eine Anhörung im Bußgeldverfahren vornehmen. Doch zum Schutze der Selbstbelastung haben Sie im Wesentlichen das Recht zu schweigen. Dies sollten Sie auch in Anspruch nehmen. Vor allem dann, wenn Sie planen, in der Angelegenheit einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Aus Ihrem Schweigen dürfen die Behörden keine Schlüsse gezogen werden, die die Zuständigen Ihnen zur Last gelegt könnten.

Der Anhörungsbogen ist noch nicht die Aufforderung zur Zahlung der Geldbuße. Dies erwartet Sie erst, wenn Sie den Bußgeldbescheid erhalten. Die Zustellung des Bußgeldbescheids erfolgt in der Regel nach zwei bis vier Wochen, insgesamt hat die Behörde allerdings drei Monate dafür Zeit.

Der Anhörungsbogen unterbricht die Verjährung

Die Frist für die Verjährung einer Ordnungswirdigkeit beträgt laut § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG drei Monate

Die Frist für die Verjährung einer Ordnungswirdigkeit beträgt laut § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG drei Monate

Die Frist für die Verjährung wird nach § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG durch die Versendung des Anhörungsbogens unterbrochen. Normalerweise beträgt die Verjährungsfrist für Verkehrsordnungswidrigkeiten drei Monate ab dem Zeitpunkt der Tat. Innerhalb dieser Zeit muss also der Bußgeldbescheid bei Ihnen eintreffen. Doch die Verjährungsfrist von drei Monaten beginnt nach der Versendung des Anhörungsbogens wieder von vorn.

Ausnahme: In diesem Fall unterbricht der Anhörungsbogen nicht die Verjährungsfrist:

Die Formulierung „Vorwurf“ spielt laut Rechtsprechung eine wichtige Rolle. Es sollte im Anhörungsbogen also geschrieben stehen: „…wird Ihnen vorgeworfen…“. Steht allerdings folgendes: „…wurde festgestellt, dass….“, so tritt bei letzterem keine Unterbrechung der Verjährung ein, da nur bei ersterem („…wird Ihnen vorgeworfen…“) auch ein persönlicher Vorwurf gegenüber des Empfängers ausgesprochen wird.

Die Verjährung kann außerdem nur einmal unterbrochen werden. Hat die Polizei Sie also bereits am Tatort angehört, so ist eine weitere Unterbrechung durch die Zusendung des Anhörungsbogens nicht mehr möglich.

Sind der Fahrer, der die Ordnungswidrigkeit begangen hat und der Halter nicht identisch, so tritt die Unterbrechung der Verjährungsfrist nur für den im Anhörungsbogen namentlich Benannten in Kraft. Das ist in der Regel der Empfänger des Schreibens wie zugleich auch der Kfz-Halter. Für denjenigen, der also den Verstoß tatsächlich begangen hat, läuft die Frist weiter.

Anhörungsbogen nicht erhalten

Sollten Sie den Anhörungsbogen nicht erhalten haben, spielt das keine Rolle. Wenn die zuständige Behörde den Postausgang Ihres Anhörungsbogens nachweisen kann, dann gilt die Unterbrechung der Verjährung trotzdem als zulässig.

Es kann aber auch vorkommen, dass der Betroffene keinen Anhörungs- sondern einen Zeugenfragebogen bekommt. Dies geschieht, wenn die Behörden bereits wissen, dass der Halter den Verstoß nicht begangen hat. Das kann im Nachhinein geschehen, wenn Sie im Anhörungsbogen bereits bekräftigt haben, dass nicht Sie der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sind. Es kann in seltenen Fällen aber auch passieren, dass die Behörde, zum Beispiel, wenn die Person auf dem Beweisfoto nicht mit dem Geschlecht des Fahrzeughalters übereinstimmt, selbst feststellt, dass Halter und Fahrer nicht ein und dieselbe Person sind.

Handelt es sich bei dem Auto um einen Firmenwagen, so versendet die Bußgeldbehörde in der Regel ebenfalls oft nur einen Zeugenfragebogen. Dieser wird der jeweiligen GmbH als Halterin des Autos zugestellt. Ist dies der Fall, sollten Unternehmen darauf achten, den Zeugenfragebogen innerhalb der Firma nicht an den tatsächlichen Fahrer zum Ausfüllen weiterzureichen. Stattdessen sollte wirklich der Halter den Bogen ausfüllt sowie den tatsächlichen Verursacher angeben. Denn der Zeugenfragebogen ist seinem Namen nach, eben nur für den Zeugen gedacht. Erst, wenn der tatsächliche Fahrer von ihm benannt ist, eröffnet die Bußgeldbehörde auch gegen ihn das Ermittlungsverfahren.

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453 Kommentare

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  1. G.Platte sagt:

    Ich habe einen Anhörungsbogen bekommen wegen Geschwindigkeitsübertretung innerorts um 22 km/h (Toleranz schon abgezogen), gemessen mittels Laserpistole. Es steht jedoch nicht die zu erwartende Strafe darauf ?

    Spielt das eine Rolle?

    Mit freundlichen Güßen
    G.Platte

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Platte,

      mit dem Anhörungsbogen sammelt die zuständige Behörde erst einmal Beweise und stellt z.B. fest ob der Halter des Fahrzeugs auch der Fahrer beim Verkehrsverstoß war. Somit muss dort noch nicht vermerkt sein, welche Strafe anfällt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Zivko sagt:

    Ein Freund hat einen Anhörungsbogen bekommen und sich als Fahrer eingetragen weggeschickt, was passiert jetzt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      der Anhörungsbogen wird geprüft und dann erhält Ihr Freund den entsprechenden Bußgeldbescheid.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Miraaj sagt:

    Hallo, ich bin eindeutig über grün gefahren(Beifahrer als Zeuge), aber trotzdem geblitzt. Es muss ein Messfehler gewesen sein. Mein Bruder als Halter des KFZ hat tatsächlich ein Anhörungsbogen mit dem Vorwurf des Rotlichtverstosses erhalten, darin ist auch ein Foto(schlechte Qualität) von mir enthalten.
    Wenn nun mein Bruder gar nicht auf diesen Bogen reagiert, er aber im Verlauf einen Bußgeldbescheid erhält; kann er dann im Einspruch gegen den Bußgeldbescheid oder als Antwort darauf immer noch mitteilen, dass er gar nicht der verantwortliche Fahrzeugführer war und sonst auch keine Angaben zu meiner Person macht? Denn dadurch würde ich viel Zeit gewinnen bzgl. der Verjährung. Oder kommt es nach Einspruch gegen Bußgeldbescheid im Verlauf zwangsläufig zur Verhandlung?
    Ich und mein Bruder sehen uns sehr ähnlich; ich weiss nicht, ob das hier ein Vorteil oder Nachteil ist.
    Ich weiss leider nicht, wie ich mir anders helfen soll angesichts des fehlenden Rechtsschutz bei mir und Bruder.
    Vielen Dank.
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      da Sie bezeugen können, dass Sie über grün gefahren sind, liegt wohl ein Messfehler vor. Wir dürfen Ihnen an dieser Stelle keine rechtliche Beratung geben, aber bei Zweifeln an der Messung ist der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid sinnvoll. Falschaussagen im Anhörungsbogen sollten Sie unterlassen, dies kann als Straftat gelten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Felicitassoob sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit 31 km/h Ausserorts mit Tolleranz geblitzt worden.
    Das ganze wurde von einem mobilen Blitzer getätigt worden (gehe davon aus das es aus einem PKW) gemacht worden ist.
    Da der Fahrzeughalter mein Vater ist wurde der entsprechende Brief an ihn geschickt, dort hat er dann Angaben über meine Person gemacht da er nicht der Fahrzeugführer war auf dem Foto. Nun habe ich eine Vorladung bekommen in der ich Angaben über meine Person machen soll und ob ich die Tat zugebe . Soll ich diesen Bogen ausfüllen und auch das ganze zugeben oder gibt es noch Rechtliche Vorteile für mich da ich mich in den letzten 3 Monaten meiner Probezeit befinde.
    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wir dürfen Ihnen hier keine rechtliche Beratung geben. Es ist verboten, im Anhörungsbogen falsche Angaben zu machen, dies kann sogar eine Straftat darstellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. BartSimpson sagt:

    Hallo,

    ich wurde in einer 30 Zone mit 17 km/h zu schnell geblitzt. Das Bußgeld für diese Tat beträgt 35 Euro. Das Foto auf dem Anhörungsbogen ist von sehr schlechter Qualität. Jetzt meine Frage: Wie gehe ich am besten vor? Einspruch einlegen…wie? bzw was schreibt man da, Foto sehr schlecht als Grund?, oder die Strafe bezahlen und gut ist. Es geht mir eigentlich um das Prinzip bzw. darum das das Foto wirklich sehr schlecht ist und man mit dem ausfüllen vom Anhörungsbogen, sprich als Grund schlechtes Foto aus dem Schneider ist. Vielen Dank im voraus.

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie können gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen und hier als Begründung angeben, dass das Foto kaum erkennbar ist. Dann wird ein Richter entscheiden, ob Sie zu erkennen wären oder nicht – sind Sie nicht zu erkennen, müssen Sie auch den Bußgeldbescheid nicht bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Bart Simpson sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Da hätte ich jetzt noch eine Frage: Was passiert wenn der Richter sagt ich wäre doch zu erkennen. Was müsste ich dann bezahlen oder wie geht es in diesem Fall dann weiter? Vielen Dank für Ihre Hilfe.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo,

          in diesem Fall müssen Sie das Bußgeld bezahlen und für die Gerichtskosten aufkommen. Es ist ratsam, vorher das Beweisfoto professionell begutachten zu lassen. Das Bußgeldverfahren ist nach dem Gerichtsurteil in jedem Fall abgeschlossen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. KatS sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Anhörungsbescheid bekommen, weil ich über eine rote Ampel gefahren sein soll. Ich bin mir sehr sicher, dass ich bei gelb die Haltelinie überfahren habe und meine Beifahrerin sagt auch, dass die Ampel beim überfahren Gelb war.
    Wenn ich jetzt auf dem Anhörungsbescheid ankreuze, dass ich den Verkehrsverstoß nicht zugebe, habe ich dann weitere Kosten zusätzlich zum Bußgeld von 90€, einem Punkt und der Bearbeitungsgebühr zu erwarten?

    Vielen Dank.
    Freundliche Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      beim Ausfüllen des Anhörungsbogens müssen Sie außer Ihren Personalien keine Angaben machen. Das Bußgeld von 90 Euro würde wohl steigen, wenn Sie einen weiteren Verkehrsverstoß zugeben, sonst jedoch nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Thorsten H. sagt:

    Hallo.
    Ich bin am 15.5.15 in einer“30erzone“
    Geblitzt worden.
    Ich habe gemerkt das ich geblitzt worden bin, hatte aber keine Ahnung das es eine 30er zone ist.
    Diese ist auch nur in einer Fahrtrichtung.
    Es handelt sich um eine bundesstrasse.
    Ich hatte einen pkw überholt der mit 20kmh vor mir fuhr. Dann wurde ich mit 62 geblitzt.
    Heute der Bescheid und schock.
    30er zone gewesen.
    Was kann ich tun.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thorsten,

      für dieses Vergehen fällt ein Bußgeld von 100 Euro und 1 Punkt in Flensburg an. Sie können gegebenenfalls Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erheben, hierfür müssen Sie abwarten, bis der Bußgeldbescheid kommt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. David sagt:

    Hallo,

    ich bin am 04.03. scheinbar auf der Autobahn etwas zu dicht aufgefahren und habe in dieser Woche (23.6.) den Anhörungsbogen erhalten. Als Datum ist auf dem Schreiben der 17.06. vermerkt.
    Da mein Auto auf meinen Vater zugelassen ist hatte zunächst er einen Anhörungsbogen bekommen (irgendwann im Mai) ehe man mich als Fahrer ermitteln konnte. Wie ich die Sache sehe müsste die Angelegenheit also verjährt sein da der Anhörungsbogen an meinen Vater die Verjährung nicht unterbricht, korrekt?
    Sollte ich nun auf dieses Schreiben reagieren und auf die Verjährung hinweisen? Oder sollte ich einen etwaigen Bussgeldbescheid abwarten und dann Einspruch einlegen? Wie läuft sowas??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      da die Behörde zwischenzeitlich einen Anhörungsbogen versandt hat, trat eine Verlängerung der Verjährungsfrist ein. Um Einspruch einzulegen, müssen Sie innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids von diesem Rechtsmittel Gebrauch machen, in dem Sie einen schriftlichen Einspruch an die Behörde senden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Daniel K. sagt:

        Da aber doch der Anhörungsbogen nach den 3 Monaten (hier 03.06 ) eingegangen ist, sollte eine Verjährung vorliegen?! Zählt denn das Datum, an dem der Brief verfasst wurde oder das Datum, an dem der Brief in den Briefkasten eingeworfen wird?
        Da er nicht der Fahrzeughalter ist, verlängert sich die Verjährung erst mit der Zustellung?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Daniel,

          die Verjährung kann auch von Ihnen unbemerkt eingetreten sein, dann nämlich wenn die Behörde zwischenzeitlich Maßnahmen zur Ermittlung des Täter vorgenommen hatte.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Hans S. sagt:

    Hallo,

    ich habe Post erhalten. Darin wird mir vorgeworfen ich sei in einer 70er Zone fast 50 km/h zu schnell gewesen. Das Fahrzeug wurde geblitzt, auf dem Bild ist klar das Nummernschild zu erkennen. Auch von dem Fahrer wurde ein Bild gemacht. Gefahren bin ich nicht. Ich bin auch nicht der Halter des Fahrzeugs. Warum werde ich angeschrieben und woher haben die meinen Namen und meine Adresse? Nach Ihren Ermittlungen würde ich als Fahrer in Frage kommen. Es handelt sich um ein Fahrzeug in unserer Firma.
    Wie kommen die an meine Daten..?

    Mit freundlichen Grüßen
    Hans S.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans,

      nachdem mit dem betreffendem Fahrzeug eine Geschwindigkeitsüberschreitung begangen wurde, ermittelte die zuständige Behörde anhand des Nummernschilds den Halter des Fahrzeugs. So stieß man wohl auf Ihre Firma, die beispielsweise anhand der Dienstpläne den vermeintlichen Fahrer vermittelte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Hans S. sagt:

        Hallo,

        die Antwort hilft mir nicht so richtig weiter. Das heißt jemand aus der Firma muss meinen Namen und meine Privatadresse raus gegeben haben..? Was passiert wenn ich auf das Schreiben nicht antworte..? Ich habe es direkt an den Chef weitergeleitet. Er müsste ja als Halter denjenigen ausfindig machen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Hans S.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Hans,

          Ihr Chef dachte womöglich, dass Sie zu diesem Zeitpunkt mit dem Dienstwagen unterwegs waren. Es steht jedenfalls fest, dass die Behörde Sie als möglichen Fahrer ermittelt hat. Sie können Einspruch einlegen, wenn ein Bußgeldbescheid eintrifft, und der Behörde plausibel machen, dass Sie zum betreffendem Zeitpunkt nicht Fahrer waren.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Sophie sagt:

    Hallo, ich habe gestern eine Ordnungswidrigkeitsanzeige im Briefkasten gehabt wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn im Bereich 1 Monat Fahrverbot, Messung per Laser, allerdings ist auf der Anzeige nur ein Foto vom Nummernschild, aber kein Foto vom Fahrer. Das macht mich stutzig. Ich bin nun unsicher, wie auf den Anhörungsbogen zu reagieren ist. Foto anfordern ? Ohne Foto kann ja kein Fahrer festegestellt werden und damit keine Anzeige erfolgen, oder? Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sophie,

      durchaus möglich, dass die Behörde noch ein Foto vom Fahrer besitzt. Dieses kann natürlich sehr schlechte Qualität haben, und wenn Sie nun im Anhörungsbogen zugeben, dass Sie zu schnell gefahren sind, machen Sie ein Schuldeingeständnis, obwohl der Behörde keine Beweise vorliegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Horst T. sagt:

    Hallo,
    Ich bin ausserorts mit 110 km/h geblitzt worden in einer 70er Zone nach abzug der Toleranz. Droht mir jetzt ein Fahrverbot?

  12. Ettigirb sagt:

    Hallo,
    bin mit 31km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden.Die Straße ist ca 700 Meter lang und geht ab hier in eine Landstraße über. Ärgerlich ist, dass die 6 Häuser leer stehen, da sie abgerissen werden und die Blitze am vorletztem Haus stand, wo man (sollte man nicht) schon zur Beschleunigung übergeht. Da kann man wahrscheinlich nichts machen, oder?

    Gruß
    Ettigirb

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ettigirb,

      der Fahrer ist dafür verantwortlich, sich jederzeit an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Dementsprechend sind die Möglichkeiten tatsächlich begrenzt, hier Einspruch einzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Tom sagt:

    Hallo..
    Ich habe einen Zeugenfragebogen von der Bussgeldstelle bekommen. Darin soll festgestellt worden sein das ich überholt habe ohne übersehen zu können das eine Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen war. Und verbotswidrig die Fahrstreifenbegrenzung überfahren habe. (Zeichen 295).
    Wäre ein Zeugnisverweigerungsrecht da sinnvoll?
    Da ich nicht der Fahrer war nur der Halter eben.. Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      wenn Sie nicht der Fahrer, sondern nur der Halter waren, müssen Sie natürlich keine Sanktionen für diesen Fall befürchten. Außer Ihren Personalien müssen Sie keine Angaben im Anhörungsbogen machen. Die Behörde ermittelt dann den Fahrer, hier könnte es sein, dass Sie ein Fahrtenbuch anlegen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Manuel sagt:

    hallo ich wurde in einer 70zone Auserhalb geblizt mit 25 km/h zu schnell in der probezeit (erstvergehen) was kommt jest auf mich zu

    danke im vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manuel,

      Ihre Probezeit wird um zwei Jahre verlängert, und Sie müssen ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen. Dazu kommen die üblichen Sanktionen für die Geschwindigkeitsüberschreitung aus dem Bußgeldkatalog.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. WR sagt:

    Hallo,

    Ich bin im Mai und im Juni jeweils außerorts (nach Abzug der Toleranz in 70er Zonen) mit 26 km/h zu schnell geblitzt worden.
    Der erste Bescheid ist angekommen und bereits bezahlt (80€, 1Punkt). Der meinerseits ausgefüllte Anhörungsbogen für den zweiten Fall ist unterwegs.. Droht mir nun ein Fahrverbot, da ich zweimal hintereinander 26 km/h zu schnell war?

    Danke im Voraus für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      sofern Sie beim Tatzeitpunkt der wiederholten Tat bereits durch den Bußgeldbescheid Kenntnis von der Geschwindigkeitsüberschreitung bei der ersten Tat hatten, kann ein Fahrverbot verhängt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Johann sagt:

    Hallo,
    bin mit 62 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden. In diesem Tag hatte meine Tochter einen schweren Unfall und ich bin zum Unfallort gefahren. Könnte diese Erwähnung in der Stellungnahme das Bußgeld oder Fahrverbot mildern? Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johann,

      dies ist möglich, andererseits sollten Sie abwägen, ob es sinnvoll ist, in dem Anhörungsbogen ein Schuldgeständnis zu machen. Lassen Sie sich am besten von einem Anwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Paul K. sagt:

    Hallo,
    ein Verwandter ist mit seinem Fahrzeug geblitzt worden und hat im Anhörungbogen nur Angaben zur Person gemacht, sonst nichts. Auf dem Foto ist nichts zu erkennen. Daraufhin habe ich nun ebenfalls einen Anhörungbogen (mit dem gleichen Foto) zum selben Vergehen bekommen, warum auch immer. Wir wohnen in unterschiedlichen Orten. Ist das rechtens? Und was sollte man ausfüllen? Danke für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Paul,

      auch Sie haben das Recht, im Anhörungsbogen nur Angaben zu Ihrer Person zu machen. Die Bußgeldbehörde bekommt in der Regel Daten vom Einwohnermeldeamt und gleicht die Datensätze mit den Fotos ab. Oftmals schaut sie sich dann in der Familie um, um hier den eventuellen Täter zu finden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Werner K. sagt:

    Hallo,
    ich habe heute eine: Anhörung wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit bekommen. Ich soll ziemlich zu schnell im Raum München unterwegs gewesen sein. Das Foto sieht mir erstaunlich ähnlich, nur ich war es wirklich nicht. Das geblitzte Auto ist lt. Kennzeichen in einer Nachbarstadt zugelassen und ich kenne nicht einmal den Namen des Halters.
    Das habe auch mal so in den Bogen geschrieben.
    Das Ganze hielt ich anfangs für einen Gag, aber das Schreiben ist echt. Mein letzter Strafzettel liegt über zehn Jahre zurück. Die Frage ist, wie kommen die auf mich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Werner,

      die Bußgeldbehörde arbeitet eng mit dem Einwohnermeldeamt zusammen. Vermutlich hat die Behörde die Fotos abgeglichen und ist so auf Sie gestoßen. Die Behörde schreibt zuerst dem Halter des Fahrzeugs. Es kann also auch sein, dass er Sie als Fahrer genannt hat. Um dies aber letztendlich zu klären, können Sie auch bei dem Ansprechpartner anrufen, der auf dem Bußgeldbescheid vermerkt ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Nico sagt:

    folgender sachverhalt.ich habe eine anhörung wegen einer verkehrsordnungswidrigkeit bekommen.vorab ich habe keinen führerschein und bins auch wirklich nicht gewesen sondern mein vater.habedarauf nicht reagiert und nun einen bußgeldbescheid bekommen.die frage ist:mache ich mich strafbar bzw gebe ich durch das bezahlen des bußgeldes direkt zu das ich diese ordnungswidrigkeit begangen hab und muss deshalb mit konsequenzen bzw einerm haftbefehl rechnen wegen schwarzfahren obwohl ich es ja nicht gewesen bin aber bezahlen würde?problem ist es gibt nen punkt,kann man punkte bekommen auch wenn man keinen führerschein hat?bitte um hilfe…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico,

      man kann bereits ab dem 12. Lebensjahr Punkte in Flensburg bekommen. Auch Fahrradfahrer können bei manchen Verstößen einen Punkt in Flensburg erwarten. Die Bezahlung des Bußgeldbescheids ist noch kein Schuldbekenntnis. In der Regel müssen Sie keine Maßnahmen erwarten. Dies kommt jedoch auf die Behörde und den individuellen Fall an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Janina sagt:

    Hallo!
    Ich wurde vor ca. einem Monat geblitzt mit 21 km/h zu viel nach tolleranzabzug. Nun hat mein Freund einen Anhörungsbogen(keine zeugenfragebogen!) bekommen in dem er verdächtigt wird die Owi begangen zu haben. Auf dem Foto bin ihr nur sehr schlecht zu erkennen, da es sehr stark überbelichtet ist. Mein Freund hat nun erstmal nicht auf den Anhörungsbogen reagiert (da die Post eh am streiken ist und wir das ganze etwas hinauszögern wollten) was passiert nun weiter? Bekommt er einen Bußgeldbescheid oder ermitteln die Beamten doch noch genauer weiter, da auf dem Bild dennoch eindeutig nicht mein Freund zu sehen ist? Sollten wir den Anhörungsbogen doch noch zurück schicken mit der Angabe dass er nicht gefahren ist? (Es ist schon einen Monat her dass er den Anhörungsbogen erhalten hat)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Janina,

      Sie sind verpflichtet, Angaben zu Ihrer Person auf dem Anhörungsbogen zu tätigen. Es müssen aber keine Angaben zur Tat gemacht werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Anhörungsbogen mit diesen Angaben abzuschicken. Es kann sein, dass nun ein Bußgeldbescheid zugeschickt wird. Kann die Behörde keinen Fahrer ausmachen, kann Ihr Freund auch eine Fahrtenbuchauflage auferlegt bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. christa sagt:

    Hallo,

    Ich wollte mal fragen ob man diesen Anhörungsbogen ausfüllen MUSS?
    Da man ja nur Angaben zur Person machen muss, welche die Polizei schon hat, denn sonst hätte der Brief mich nicht erreicht….

    MfG

    Christa

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christa,

      Sie müssen lediglich Angaben zu Ihrer Person machen und dann den Anhörungsbogen wieder zurückschicken. Angaben zur Tat müssen Sie aber nicht ausfüllen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Christine sagt:

    Hallo,

    ich bin innerhalb einer geschlossenen Ortschaft im Baustellenbereich (40 kmh) mit 28 kmh zu viel geblitzt worden. Dazu habe ich einen Zeugenfragebogen mit meinem Foto erhalten, der Zeugenfragebogen war an meinen Mann adressiert. Was passiert, wenn ich die Beobachtungen einfach bestätige, auch, dass ich tatsächlich in dem Auto saß, alles ausfülle und abschicke?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christine,

      Sie müssen keine belastenden Aussagen im Zeugenfragebogen angeben. Es kann sein, dass Sie als Zeuge zum Vorsprechen bei einer Behörde eingeladen werden. Kann die Behörde keinen Täter ausfindig machen, kann es vorkommen, dass Sie die Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches auferlegt bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Hans M sagt:

    Hallo,

    ich habe vor mehr als einem Monat in einem Naturschutzgebiet gecampt und ein Feuer gemacht. Am nächsten Morgen bekam ich Besuch eines Rangers der mich darauf hingewiesen hat, dass ich mich nicht ordnungsgerecht verhalten habe. Ich habe die Feuerstelle beseitigt und mit großen Steinen für die Zukunft abgedeckt, jeglichen Müll mitgenommen und die Stelle in einem wirklich guten Zustand zurückgelassen. Der Ranger nahm zuvor meine Personalien auf und teilte mir mit, er würde am Nachmittag noch einmal die Stelle überprüfen.

    Nun habe ich einen Anhörungsbogen erhalten und bin mir nicht wirklich sicher was das ist und wie ich mich zu verhalten haben.

    Vielen Dank für jede Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans,

      falls Sie in diesem Waldgebiet kein Feuer machen durften bzw. nur an ausgewiesenen Plätzen, wäre das Bußgeld rechtens. Vielleicht ist es eine Möglichkeit, diesen Ranger noch einmal zu kontaktieren, bevor Sie den Anhörungsbogen ausfüllen. Auf jeden Fall müssen Sie jedoch Ihre Personalien angeben, aber keine Angaben zur Tat abgeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Joe sagt:

    Hallo,
    mein Sohn ist mehrmals an immer der gleichen Stelle auf der Autobahn mit zu geringem Abstand gemessen und erfasst worden. Nach dem 1. Verstoß vergingen 4 Wochen bis der Bescheid bei ihm angekommen ist. In der Zeit ist er immer wieder an der gleichen Stelle erwischt worden. Gibt es Fristen nach einem Vergehen wo der Anhörungsbogen zugestellt sein muss?

    Vielen Dank für eine Auskunft.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joe,

      die Frist, bis ein Anhörungsbogen zugestellt werden muss, beträgt in der Regel drei Monate.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Mark sagt:

    Guten Tag,

    ich habe die Höchstgeschwindigkeit außerorts mit 39 km/h überschritten. Da ich vor 6 Monaten meinen Führerschein für 1 Monat abgegeben habe, droht mich zusätzlich einen Fahrverbot oder evtl. nur erhöhtes Bußgeld?

    Bringt es sich zur Sache zu äußern oder sollte ich zuerst nur meine Personaldaten abschicken?

    Vielen Dank für eine Auskunft!

    Beste Grüße,

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,

      die Bußgeldkatalog-Verordnung sieht eine Regel für Wiederholungstäter vor. Wenn Sie zweimal innerhalb von zwölf Monaten mit mehr als 25 km/h – egal ob inner- oder außerorts – geblitzt werden, müssen Sie grundsätzlich beim zweiten Delikt ein einmonatiges Fahrverbot befürchten.

      Jeder Fall ist individuell und da wir keine Rechtsberatung geben, können wir leider nicht auf Ihre letzte Frage antworten. Was Sie im Bogen angeben, sollten Sie eventuell mit einem Anwalt für Verkehrsrecht absprechen, da er das Fahrverbot möglicherweise in ein höheres Bußgeld umwandeln kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Alexander sagt:

    Hallo,
    ich habe folgende Frage:
    Ich habe eine Anhörung erhalten:
    22km/h zu schnell (außerorts)
    PLUS
    Nutzung Mobiltelefon
    Vor 1 1/2 Jahren habe ich meinen Führerschein wegen zu schnellem Fahren 1 Monat abgegeben.
    Laut Bußgeldkatalog muss ich für beide Relikte 90€ + 1 Punkt bezahlen.

    Bin ich nun ein Wiederholungstäter nach diesem Zeitraum und was könnte noch auf mich zukommen?

    Danke für Ihre Antwort.
    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      die Wiederholungstäter-„Regelung“ gilt erst, wenn Sie innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten zweimal schneller als 25 km/h fahren. In der Regel dürften hierbei keine weiteren Maßnahmen auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Marc sagt:

    Hallo,
    Ich wurde vor 4 Wochen an einem rotblitzer erfasst, jedoch bin ich mir sicher das die Ampel grün war.
    Hinter mir die Fahrerin fuhr ebenfalls und ich nahm ihre Adresse als Zeugin.
    Jetzt ist die Frage wie ich handeln soll , es war grün und es blitze 2 mal.
    Nun bin ich in der verlängerten Probezeit und weiss nicht was mit meinem Führerschein passiert.
    Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      Sie sollten zuerst den Bußgeldbescheid abwarten. Es kann sein, dass der Blitzer fehlerhaft ist, sodass die Behörde das Verfahren von allein einstellt. Ist der Bußgeldbescheid angekommen, können Sie weitere Schritte wie beispielsweise einen Einspruch planen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Anton sagt:

    Hallo,

    ich parkte mit dem Auto meiner Mutter in einer Zone mit eingeschränkten Halteverbot auf einem Grünstreifen und bekam ein Knöllchen. Im Anhörungsbogen der zu ihr geschickt wurde stand Verstoß gegen StVO. Auf diesen Anhörungsbogen habe ich mich dann als Fahrer eingetragen und gleichzeitig eine Stellungsnahme bezogen. In dieser Stellungsnahme habe ich um Einstellung des Verfahrens gebeten, da Grünstreifen nicht zur StVO gehören und somit nicht in das Halteverbot einbezogen sind. Darauf hin bekam meine Mutter ein Schreiben, dass sie durch diese Äußerung entlastet ist. Allerdings bekam ich auch ein Schreiben zugeschickt, in dem mir plötzlich ein neuer Verstoß (parken in öffentlicher Anlage) vorgewurfen wird. Ist dies rechtens, dass einfach der Verstoß zu ein und dem selben Tatbestand nach belieben geändert werden darf?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anton,

      bevor der Bußgeldbescheid letztendlich verschickt wird, prüft die zuständige Bußgeldbehörde in Ihrem Fall und sichtet alle Beweise und eventuelle Zeugen. Der Anhörungsbogen ist quasi nur als Zeugenbericht zu verstehen, der den Behörden weiterhelfen soll, um in dem Fall zu ermitteln. Vermutlich liegen der Behörde nun neue Hinweise darauf vor, dass es sich um eine andere Tat handelt. So kann beispielsweise aus einer Ordnungswidrigkeit auch keine Straftat werden, wenn der Behörde Hinweise darauf vorliegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Daue sagt:

    Hallo,ich habe einen Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren bekommen. Meine Frage ist muss ich den Außfüllen?denn geschrieben steht das ich verpflichtet bin Angaben zur Person zu machen wenn diese zu berichtigen oder zu vervollständigen,jedoch nur soweit die Angaben unrichtig oder unvollständig sind.Die Angaben im Bogen sind richtig und vollständig also warum zurücksenden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      das ist richtig. Sind die Angaben unvollständig oder falsch, sind Sie laut Ordnungswidrigkeitengesetz dazu verpflichtet, den Bogen mit richtigen Angaben zurückzusenden. Sollten die Angaben also vollständig und richtig sein, ist dies nicht notwendig. Da die Angaben aber meist unvollständig sind, muss er in den meisten Fällen zurückgesendet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Marion sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Zeugenbefragungsbogen erhalten incl. Bild (Geschwindikeitsübertretung) auf diesem ist klar ersichtlich das ich nicht gefahren bin (männlicher Fahrer)
    Nun habe ich eine Vorladung zur Polizeidienststelle bekommen, muss ich auf diese reagieren?
    Vielen Dank

    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marion,

      Sie sind nicht verpflichtet, bei einer Vorladung zu erscheinen. Sind Sie jedoch der Halter des Wagens und helfen nicht mit, den Fahrer ausfindig zu machen, kann eine Auflage zum Führen eines Fahrtenbuchs drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Bettina sagt:

    Hallo
    Mein Mann hat einen Anhörungsbogen bekommen. Mit seinem Auto wurde außerorts zu schnell gefahren: 44km/h.
    Er selber ist nicht gefahren, nach dem Foto einer seiner Söhne. Muss man die belastet? Muss der Bogen überhaupt ausfüllt zurück gesendet werden, wenn die eigen Angaben alle richtig sind?
    Was passiert weiter? Bußgeldbescheid und Führerschein abgeben? Liegt der Polizei das geblitzt Foto, bei Abgabe des Führerscheines, auch zum Vergleich vor? Oder bekommen die Beamten nur das Schreiben das der Führerschein einzuziehen ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bettina,

      Ihr Mann hat ein Zeugnisverweigerungsrecht und muss nicht gegen seinen Sohn aussagen. Wenn die Angaben richtig sind, müssen den Bogen nicht abschicken. Helfen Sie jedoch nicht mit, kann es sein, dass Ihr Mann eine Auflage zum Führen eines Fahrtenbuches bekommt. Dieser Fall tritt ein, wenn die Behörde keinen Fahrer ausmachen kann. Der Polizei liegt ein Foto vor; meist auch ein höher auflösendes als das, was Sie zugeschickt bekommen. Hiermit werden nun Zeugen befragt, wie bspw. Nachbarn etc.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Volker sagt:

    Hallo
    Habe einen Anhörungsbogen bekommen für ein vergehen am 13.05.15.Der Poststempel auf dem Brief ist der 14.08.15.Ist die Verjährung schon eingetreten?Außerdem sind auf dem Beweisfoto zwei PKW zu sehen.Einer von vorn und einer von hinten,Ist das zulässig?
    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Volker,

      die Verjährung sollte am 12.8. eingetreten sein. Die Behörde hat meist noch andere Bilder in der Akte, weshalb es schwierig ist, nur aufgrund des Fotos zu argumentieren. In manchen Bundesländern ist es möglich, online in seine Akte gucken zu können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Marcodorff sagt:

    Hallo

    Ich habe im März zwei Anhörungsbogen für die Selbe Sache bekommen. Bis jetzt habe ich davon nicht mehr gehört. Dann müssten dies verjährt sein oder ????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      nach dem Anhörungsbogen hat die Behörde drei Monate Zeit, um den Bußgeldbescheid zu erlassen. Jedoch können verschiedene weitere Dokumente diese Verjährung unterbrechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Mario sagt:

    Habe eine schriftliche Verwarnung mit Anhörung wegen Falschparken in einer Grünanlagen bekommen. Es ist nur ein Zeuge aufgeführt und das Foto zeigt auch nicht eindeutig wo das Fahrzeug steht. Hat Einspruch Sinn?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      aufgrund des Rechtsdienstleistungsgesetzes dürfen wir keine individuellen Beratungen vornehmen. Meist hat die Behörde noch ein besseres Foto in den Unterlagen zu Ihrem Fall. Dies können Sie herausfinden, wenn Sie Akteneinsicht beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Andreas sagt:

    Hallo

    Ich habe man glaubt es kaum, einen Anhörungsbogen bekommen!
    Meine Frage nun muss ich diesen zurück schicken? Da alle Angaben von mir korrekt sind oder kann ich einfach auf den Bußgeldbescheid nun warten?

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      sind Ihre Daten vollständig und korrekt, müssen Sie diesen nicht zurückschicken. Falls Sie sich zum Vergehen äußern wollen, können Sie diesen auch zurückschicken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Yilmaz sagt:

    Hallo,
    habe einen Anhörungsbogen bekommen wegen zu geringeres Abstand zum vorder Fahrzeug.
    Auf dem Foto sieht mann den Kopf nicht!(Sonnenblende ist unten daher).
    Wie soll ich mich verhalten?Mann sieht gar nicht das Ich es bin.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yilmaz,

      ist der Fahrer auf dem Blitzerfoto nicht eindeutig identifizierbar, kann sich ein Widerspruch lohnen. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Rechtsanwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Atze sagt:

    bin auf der Autobahn statt erlaubter 80 kmh 111 kmh gefahren( nach Toleranzabzug) kann meine Frau als Fahrzeughalter die Strafe auf sich nehmen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wir weisen Sie darauf hin, dass wir Ihnen keine Anleitung zu einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit geben können. Sie müssen wahrscheinlich ein Bußgeld von 120 Euro und einen Punkt in Kauf nehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Ansgar sagt:

    Hallo zusammen!

    1. „sie nahmen trotz eines Verkehrsverbots zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen mit einem KFZ am Verkehr teil“
    2. „Sie Parken im Bereich eines Parkscheinautomaten ohne gültigen Parkschein“

    Zu 1
    Lohnt es sich hier einen Antwalt zu konsultieren, da
    a) bei einem Parkenden KFZ zu erkennen sein sollte, dass keine Aktute Gefahr für die Umwelt/in dem Fall Luftverunreinigung besteht.
    b) das KFZ eine Grüne Plakete hat, diese jedoch vergessen wurde aufzukleben.

    Punkt 2 kann man nicht abstreiten.

    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ansgar,

      die Umweltplakette muss aufgeklebt werden, ansonsten kann jeder Kfz-Fahrer damit argumentieren, dass die Plakette Zuhause lag. Je nach Bußgeldstelle kann es sein, dass Ihre Gnade walten lässt, die Plakette sehen möchte und dann das Verwarnungsgeld erlässt. Ob es sich lohnt, einen Anwalt zu konsultieren, können wir Ihnen leider nicht sagen, da wir im Rahmen vom Rechtsdienstleistungsgesetz keine individuellen Beratungen geben dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. siggi sagt:

    Ich bin mit meinem Motorrad in einer 70 er Zone ausser Ort mit über 90 geblickt worden 22 kmh zu viel. Auf dem Anhörungsbogen ist nur mein Bild mit Maschine kein Kennzeichen zu sehen. Muss ich mit einem Bußgeld rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Siggi,

      wenn ein Anhörungsbogen zugeschickt wurde, müssen Sie mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit auch mit einem darauffolgenden Bußgeldbescheid rechnen. Fungiert ein Polizist als Zeuge, ist dies oftmals rechtskräftig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Marina sagt:

    Hallo,
    am 21.4.15 wurde ich außerhalb geschlossener Ortschaften mit 23 km/h geblitzt. Am 14.7.2015 habe ich eine Vorladung erhalten und am 30.7.2015 die Anhörung zum Bußgeldverfahren. Am 31.8.2015 wurde der Bußgeldbescheid verschickt. Wurde die Verjährungsfrist mit der Vorladung unterbrochen oder ist der Bußgeldbescheid verjährt?
    Danke für Ihre Antwort.

  41. Peter S. sagt:

    Ich habe eine eine Geschwindigkeitsüberschreitung (Landstraße 29km/h zu schnell Toleranz eingerechnet) begangen für die ich vermutlich mit 80 €und ein Punkt belang werde.
    Ich habe noch 1 Punkt wegen nicht eingehaltenem Sicherheitsabstand der am 05.12.2015 getilgt werden würde.
    Wie verhält sich dies nun auf Grund des neuen Vergehens?
    Wird der 1 Punkt dennoch am 05.12.2015 gelöscht?
    Oder wird die Frist jetzt verlängert?

    Mfg
    Peter S.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,
      nach der Punktereform am 1. Mai 2014 gesammelte Punkte verjähren einzeln und automatisch. Das heißt: neue Punkte hemmen alte nicht. Ordnungswidrigkeiten, die mit 1 Punkt belegt sind, verjähren nach 2,5 Jahren.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. stunti sagt:

    Hallo
    Ich bin ausserorts 29 Km/h zu schnell gewesen und muss nun mit 80,- € und 1 Punkt rechnen.
    Ich habe bereits 1 Punkt wegen nicht eingehaltenen Sicherheitsabstand. Dieser Punkt würde am 05.12.15 gelöscht.
    Meine Frage nun, durch das neuerliche Vergehen wird dann auch die Löschfrist für das ältere Vergehen wieder verlängert?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stunti,
      seit Mai 2015 verjähren Punkte automatisch und separat pro Vergehen. Neue Punkte hemmen alte Punkte nicht mehr wie vor der Punktereform. Ordnungswidrigkeiten mit 1 Punkt werden nach 2,5 Jahren gelöscht.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Sara sagt:

    Meine Tochter ist mit meinem Auto geblitzt worden. Man erkennt sie auf dem Foto.
    Was genau geschieht, wenn ich von meinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch mache?
    Ich vermute es ist leicht herauszufinden dass es sich um meine Tochter handelt. Kommen in diesem Fall zusätzliche Kosten etc auf meine Tochter? Ist es also „kostengünstiger“, gleich ihren Namen imZeugenbefragungsbogen anzugeben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sara,

      in der Regel drohen Ihrer Tochter keine zusätzlichen Kosten, wenn Sie die Aussage verweigern. Allerdings kann Ihnen die Auflage zu einem Fahrtenbuch auferlegt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Nicole sagt:

    Hallo!
    Diese Frage wurde zwar schon ein paar mal gestellt, aber ich bin trotzdem unsicher.
    Ich wurde bei rot geblitzt & habe nun die Anhörung zum Bußgeldbescheid bekommen.
    Muss ich das jetzt ausgefüllt zurück schicken? Meine Angaben – da ich auch die Halterung des pkw bin – stimmen alle. Und mich selber belasten & etwas zugeben muss ich ja eigentlich nicht.

  45. Arnd sagt:

    Hallo, ich bin nach Abzug der Toleranz, innerorts 31 km/h zu schnell gefahren. Das würde ich gerne auf 30 km/h drücken. Kann ich im Anhörungsbogen das überschreiten der Geschwindigkeit um 31 km/h ablehnen und die 30 km/h als gegeben einräumen? Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Arnd,

      wenn dies der Wahrheit entspricht, können Sie dies auf dem Anhörungsbogen angeben bzw. Einspruch einlegen. Kann die zuständige Behörde jedoch bezeugen (durch Zeugen, Technik etc.), dass Sie eine Falschaussage getätigt haben, ist dies gesondert strafbar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Köpsell sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe eine Frage zur Anhörung im Bußgeldverfahren.
    Ich wurde am 11.06.2015 auf der Autobahn von einen Videowagen gefilmt und danach rausgezogen, der Beamte sagte mir was ich falsch gemacht habe und wollte mir noch das Video zeigen, worauf ich dann aber verzichtet habe. Ich war nach Toleranzabzug 29 km zu schnell unterwegs das würden glaube ich 100 Euro und 1 Punkt in der Akte geben. Man sagte mir das ich in den nächsten Wochen Post bekommen würde.
    Nun kam allerdings erst der Brief (Neutraler Briefumschlag ohne Frankierung oder Stempel) am 18.09.2015 an, geschrieben wurde er am 16.09.2015, ist hier nicht schon eine Verjährung fällig weil er erst nach 3 Monaten und 5 Tagen geschrieben wurde. Über eine Rückinfo von Ihnen würde ich mich freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Köpsell

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Köpsell,

      die Verjährung scheint in der Tat eingetroffen zu sein, sofern Sie keinen Anhörungsbogen vorab bekommen haben. Beim weiteren Vorgehen kann Ihnen ein Anwalt behilflich sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Andi sagt:

    Hallo, ich fuhr vor einigen Wochen über eine rote ampel, ich konnte allerdings keinen ampelblitzer oder anderes erkennen. Da das fahrzeug auf meinen vater zugelassen ist hat er nun einen Anhörungsbogen bekommen in dem vorgeworfen wird länger als eine Sekunde über die rote ampel gefahren. Er hat angegeben dass er nicht der Fahrer ist. Da ermein stiefvater ist finde ich komisch dass ich den gleichen bekommen habe, ich hätte nicht gedacht dass die das rausfinden oder wie kommen Sie darauf? Was mache ich jetzt am besten ich war zwar wirklich der fahrer, kann ich aber trotzdem angeben dass ich nicht gefahren bin? Es stehen keine beweismittel auf dem schreiben, sondern lediglich ein name eines Polizeibeamten. Was kann ich jetzt tun? Wenn ich jetzt an gebe ich bin nicht der Fahrer gewesen und sie sind nur aus dass ich doch der Fahrer war gibt es dann zusätzlichen Ärger oder könnte man da auch sagen ich habe vergessen dass ich in diesem tag gefahren bin?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andi,

      Sie sind nicht verpflichtet, mehr als Ihre Personendaten auf den Anhörungsbogen zu schreiben – Sie können die Aussage zur Tat also verweigern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Nastasja sagt:

    Hallo, ich bin vor kurzem 11 kmh zu schnell gefahren und meine Mutter hat nun einen Bußgeldbescheid von 25 Euro bekommen, diesen haben wir schon bezahlt aber muss dieser Bogen der da dabei ist noch extra ausgefüllt werden oder ist die Sache mit dem Bezahlen der Strafe getan? Liebe grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nastasja,

      dieser Bogen nennt sich Anhörungsbogen und ist dazu da, dass Sie die Möglichkeit haben, Angaben zur Tat zu tätigen. Sind Ihre Angaben darauf falsch, sollten Sie diese korrigieren und diesen Bogen zurückschicken. In der Regel dürfte diese Frist zum Zurückschicken jedoch bereits vorbei sein, weshalb es sich mit dem Bezahlen „getan hat“.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Tom sagt:

    Mein Vater hat ein Anhörungsbogen zugeschickt bekommen. Er ist der Halter des Autos. Ich habe auf der Autobahn bei einer GEschiwndigkeit von 112 Km/h 11 Meter Abstand zum Vordermann gehalten. Sprich 2 Monate 240 €…
    Zu dem Zeitpunkt hatte ich an meinem Auto einen Defekt an den Hinterreifen bemerkt. Danach bin ich in die Werkstatt wo auch ein Höhenschlag an Reifen und Felge festgestellt wurde. Diese wurden entsprechend getauscht. Meine Freundin könnte hier als Zeugin aussagen.
    Soll mein Vater „zugeben“, dass ich der Fahrer war und den technischen Defekt der Behörde entsprechend melden?
    Oder soll mein Vater keine Aussage zum Hergang übermitteln?

    Grüße,
    Tom

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      das Rechtsdienstleistungsgesetz verbietet es uns, Ihnen individuelle Auskünfte zu geben. Da Sie jedoch der Fahrer sind und in Deutschland eine Fahrerhaftung gilt, sollte Ihr Vater den Anhörungsbogen an Sie weitergeben. Inwiefern der technische Defekt als Begründung für das Vergehen fungiert, ist uns nicht ersichtlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Köpsell sagt:

    Ich hatte am 25.09.2015 schon einmal geschrieben und netter Weise auch Antwort von Ihnen erhalten.
    Nun habe ich aber noch folgende Fragen: Sie schrieben ich soll einen Anwalt hinzuziehen. Da ich aber leider keine Rechtschutzversicherung habe und schon bei 2 Anwälten daraufhin abgewiesen wurde, ist meine Frage ob ich auch als Privatperson die Möglichkeit habe es selber zu klären. Muss ich den Anhörungsbogen ausfüllen obwohl er meiner Meinung nach verjährt ist, oder reicht es wenn ich nur Angaben zu meiner Person mache und darauf hinweise das es eigentlich verjährt ist oder soll ich ihn ignorieren und gar nicht ausfüllen. Oder kann man auch bei der Gemeinde von der der Brief kam anrufen und auf die Verjährung hinweisen oder kommt das trotz der Verjährung einen Schuldeingeständnis gleich.
    Ich würde mich freuen wenn sie mir schreiben könnten wie ich mich zu verhalten habe auch ohne Anwalt.
    Mit freundlichen Grüßen Köpsell

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Köpsell,

      laut Rechtsdienstleistungsgesetz dürfen wir keine individuellen außergerichtlichen Rechtsberatungen geben. Der Anhörungsbogen muss nur ausgefüllt werden, wenn Ihre Daten falsch sind. Sollten diese jedoch korrekt sein, müssen Sie nichts abschicken. Die Verjährung kann auch durch andere Bedingungen unterbrochen werden (siehe dazu: Paragraph 33 OWiG).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Tanjecco sagt:

    Hallo,
    mein Sohn ist in einer Baustelle auf der Autobahn mit seinem Motorrad gefahren. Nach der Baustelle wurde er von einem Zivilfahrzeug angehalten. Der Polizist meinte mein Sohn und sein Freund (auf eigenem Motorrad) seien 110 km/h gefahren erlaubt waren 60 km/h. Nach Abzug der Toleranz (20 %, da der Polizist keine Laserpistole oder sonstiges hatte und sein Tacho nicht geeicht war) blieben 88 km/h übrig. Die Jungs sagen sie seien zwar zu schnell gewesen, aber keine 110 km/h. Nun hat der Freund von meinem Sohn einen Zeugenfragebogen und mein Sohn einen Bußgeldbescheid bekommen.
    Haben wir irgendwie einen Möglichkeit gegen die Aussage des Polizisten Einspruch zu erheben, da es nur die Aussage des Polizisten gibt und keinen anderen Beweis oder Messwert, entgegen der Aussage der Jungs, oder haben wir keine Chance? Warum hat der Freund von meinem Sohn nur einen Zeugenfragebogen bekommen und mein Sohn direkt einen Bußgeldbescheid, obwohl beide angehalten wurden? Würde bei einem Widerspruch, bei dem wir die tatsächliche Geschwindigkeit, die die Jungs auf ihren Tacho gehabt haben, angeben auch noch eine Toleranz gewährt?
    Vielen Dank für die Antworten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel ist ein Video- oder Fotobeweis notwendig. Ein Rechtsanwalt kann Ihnen bei der Formulierung des Einspruchs weiter helfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Juh sagt:

    Hallo, mir wurde ein Bußgeldbescheid zugesendet. Jedoch bin ich weder Fahrer noch Halter. Einspruch habe ich eingelegt. Ist so ein Vorwurf zulässig? Wie geht es weiter?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Juh,

      in der Regel dürfte der Einspruch akzeptiert werden da Sie weder Fahrer noch Halter sind. Falls nicht, empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Andreas sagt:

    Hallo, ich fuhr vor einer Woche mit einem Freund auf der Autobahn durch eine Baustelle. Wir waren jeweils mit einem 125ccm Kraftrad unterwegs. In der besagten Baustelle gab es eine Höchstgeschwindigkeitsvorschrift von 60 km/h, wir sind jedoch an die 100 km/h gefahren. Nachdem wir von der Autobahn abgefahren sind scherte ein Auto vor uns ein in dem ein Polizeibeamter in zivil saß. Dieser zog uns aus dem Verkehr und erklärte, dass er schon seit der Baustelle hinter uns gewesen ist. Er meinte uns mit 110 km/h gesehen zu haben, die er zu diesem Zeitpunkt von seinem eigenen Tacho abgelesen hat. Da sein Tacho nicht geeigt ist gibt es 20% Toleranz. Nach abzug der Toleranz bleiben jedoch immer noch 88 km/h übrig, was laut des Polizeibeamten ein Bußgeld und einen Punkt zufolge hat. Mitlerweile haben sowohl mein Freund, der etwa 100-150 Meter vor gefahren ist, als auch ich Post bekommen. Er hat allerdings einen Anhörungsbogen bekommen und ich direkt ein Bußgeldbescheid, warum ist das so?
    Ich habe vor Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen, darf ich in diesem schreiben, dass ich höchstens 100 km/h gefahren bin damit nach 20% Toleranz abzug nur noch 80 km/h übrig bleiben und somit der Punkt weg wäre, oder wird das als Geständniss gewertet, sodass keine Toleranz abgezogen wird?
    Wie groß ist eigentlich die Aussagekraft des Polizisten? Da er keine Beweise hat, die seine Aussage unterstützen und sowohl mein Freund als auch ich Einspruch gegen die Messung vorlegen,sodass unser beider Aussagen gegen seine stehen würde.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      wir dürfen keine Rechtsberatung bieten. Ein Rechtsanwalt kann Sie bei der Formulierung Ihres Einspruchs beraten. In der Regel ist jedoch ein Video- oder Fotobeweis notwendig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. timo k. sagt:

    Ich habe einen anhörungsbogen bekommen
    Zitat.:
    Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wird gegen sie folgende Beschuldigung erhoben Fahren ohne Fahrerlaubnis sie führten den Pkw… im öffentlichen Straßenland obwohl sie nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis sind .

    Tatzeit Donnerstag 4 juni 2015 um 20 Uhr 52

    Zuwiderhandlung Paragraph 21

    1 Ziffer 1 StVG

    Was soll ich tun bin ehrlich bin gefahren aber wurde nicht angehalten die Anhörung ist am 22. September 2015 diese Strafe bereits verjährt habe den Verdacht das mich einer angeschwertzt hat

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Timo,

      das Rechtsdienstleistungsgesetz verbietet es uns, individuelle Ratschläge zu erteilen. Möglicherweise hilft es, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Maxi sagt:

    Hallo ich wurde mit 23 kmh zu schnell geblitzt und zur tatzeit war ich noch in der Probezeit aber der Bußgeldbescheid kam nach meiner Probezeit. Muss ich nun zum Aufbauseminar oder nicht ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maxi,

      In Deutschland gilt der Tatzeitpunkt. Das bedeutet, dass sich Ihre Probezeit aller Wahrscheinlichkeit nach um 2 Jahre verlängert und ein Aufbauseminar angeordnet wird – auch wenn der Anhörungsbogen/Bußgeldbescheid erst nach Ablauf der Probezeit kam.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Sevda sagt:

    Hallo
    Mir wird vorgeworfen, das ich trotz eines verkehrsverbots zur verminderung schädlicher luftverunreinigungen mit meinem fahrzeug am Verkehr teilnahm.
    Versteh ich nicht, ich stand auf einem öffentlichen Parkplatz. Habe nirgends ein Schild der darauf hinweist

    • Alex M. sagt:

      Der Vorwurf kann sich auch auf ein abgestelltes Fahrzeug (=ruhender Verkehr) beziehen, sofern das Fahrzeug ohne eine entsprechende farbige Plakette innerhalb einer Umweltzone abgestellt war.
      Es ist unerheblich, ob zum entsprechenden Zeitpunkt mit dem Fahrzeug gefahren wurde. Die Tatsache, dass das Fahrzeug ohne Plakette innerhalb der Umweltzone parkt, deutet ja darauf hin, dass vorher auch in dieser verbotswidrig gefahren wurde.

  57. Martin sagt:

    Hallo,

    mein Anhörungsbogen beginnt mit den Worten „Ihnen wird zur Last gelegt…“. Gilt dies als „Vorwurf“ oder wird dadurch die Verjährungsfrist nicht unterbrochen ?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Martin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      diese Formulierung gilt in der Tat als „Vorwurf“, die Verjährungsfrist wurde demnach unterbrochen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Michel sagt:

    Hallo,

    bin am 22.06. mit einem Firmenwagen in Brandenburg mit 33km/h außerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt worden. Am 07.07. wurde von meiner Firma ein Anhörungsbogen („Ihnen wird zur Last gelegt..“) mit meinen Angaben an die Internetwache Brandenburg gesendet. Bis heute (12.10.) habe ich persönlich keinen Anhörungsbogen oder eine Schreiben bezüglich Ordnungswiedrigkeit erhalten. Gilt demnach die Verjährungsfrist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michel,

      es sieht ganz so aus, dass die Verjährung eingetreten ist. Jedoch ist dies sehr unwahrscheinlich. Neben dem Zusenden des Anhörungsbogen können noch weitere Verfahren die Verjährung unterbrechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. JB sagt:

    Hallo,
    heute bekam ich ein Schreiben;
    Festgestellte Geschwindigkeit nach Toleranzabzug 160 km. Erlaubt waren 120 kmh.
    Nun bin ich mir sicher das ich den Tempomat auf 130 kmh festgesetzt hatte, da ich erst im Juli 1 Monat meinen Führerscheinabgeben durfte bin ich sehr Vorsichtig. Durch meinen Job fahre ich 200.000 km im Jahr. Habe noch nie jemanden gefähret oder behindert durch mein Fahren.
    War davor nicht auffällig.

    Dazu kommt das dass Bild seitlich gemacht wurden ist!? Ist das erlaubt, dachte das nur Bilder von vorn Wirksam seien???
    Außerdem ist untere teil meines Gesichtes ist nicht erkennbar und auf dem Bild ist im Hintergrund retuschiert worden?

    Wie hoch wird die Strafe ausfallen? Fahrverbot? = Jobverlust!!! Macht ein Anwalt Sinn???

    Danke

    Freundlich Grüße
    JB

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      das Rechtsdienstleistungsgesetz verbietet es uns, individuelle außergerichtliche Beratungen durchzuführen. Aufgrund des Deliktes im Juli, müssen Sie mit einer höheren Strafe rechnen, da Sie als Wiederholungstäter gelten. Vermutlich müssen Sie 120 Euro zahlen, bekommen einen Punkt in Flensburg und ein erneutes einmonatiges Fahrverbot. Da Sie Wiederholungstäter sind, wird es schwer, das Fahrverbot gänzlich zu umgehen. Mehr dazu hier: https://www.bussgeldkatalog.org/fahrverbot/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Miriam sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich wurde mit 29km/h zu schnell, geblitzt. Das Schreiben erhielt ich und nicht der Wagenhalter(meine Mutter).Ist das rechtens und verstößt das nicht gegen den Datenschutz? Normalerweise ist dort immer Tempo 80, doch das 60 Schild War nachts nicht beleuchtet(kaum erlennbar). Kann man dagegen vorgehen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Miriam

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Miriam,

      das Schild muss nicht beleuchtet sein, da Ihr Fahrzeug sicherlich Lampen besitzt und die Oberfläche des Schildes mit einem reflektierenden Material überzogen ist. Der Anhörungsbogen kann gleich an Sie adressiert werden, wenn die Behörde anhand der erstellen Bilder vermutet, dass Sie der Fahrer waren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Peter H. sagt:

    Hallo,

    ich wurde auf einer Dreispurigen Autobahn angeblich mit 105 km/h (nach Toleranzabzug) gelasert. Nun kam der Anhörungsbogen. Lohnt es sich eigentlich Maßnahmen zu ergreifen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      da ein Großteil der Bußgeldbescheide fehlerhaft sind, lohnt es sich oftmals. Aufgrund des Rechtsdienstleistungsgesetzes dürfen wir jedoch keine außergerichtliche Beratung anbieten. Aus diesem Grund ist der Gang zu einem Anwalt empfehlenswert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Mike sagt:

    Hallo mein Anhörungsbogen

    Fängt an
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Datum , Zeit
    Ort ,PKW Kennzeichen
    nachstehende Verkehrsordnungswidrigkeit nach §24Stvg begangen.
    Dem Verantwortlichen Fahrzeugführer wird folgendes zur Last gelegt

    Ist mein Widrigkeit also schon am Verjähren ?

    Den ich habe nur noch 3monate zum beenden der Probezeit
    Aufbauseminar hab ich schon hinter mir
    Was würde auf mich zu kommen oder ist mein Schein komplett weg ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      wir sehen keinen Zusammenhang zwischen der Verjährung und der Anrede eines Schreibens. Die Verjährung gilt erst drei Monate nach begangener Tat; der Anhörungsbogen unterbricht diese und verlängert um weitere drei Monate. Da wir nicht wissen, was Sie begangen haben, können wir Ihnen auch nicht sagen, in welcher Art dies Ihre Probezeit tangiert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. y sagt:

    hallo ich befinde mich in der verlängerten probezeit.
    ich habe auch schon ein brief erhalten für die empfehlung beim verkehrspsychologen später wurde ich mit handy am steuer erwischt.
    als letztes bekam ich ein brief und da stand dass mein führerschein entzogen wird wenn ich nocheinmal im punktebereich auffällig werde.
    danach wurde ich wieder mit 75 in einer 50er zone geblitzt.
    mit wie lange führerschein entzug muss ich rechnen

  64. Ulrike sagt:

    Hallo!

    Mein Mann hat einen Bußgeldbescheid bekommen. Nur war er und das Auto niemals dort. Fahrzeug + Führer unbekannt. Autonummer ist unsere. Das ist aber das einzige. Wie Beweisen wir nun, dass er niemals da war und das Foto falsch ist?

    mit freundlichen Gruß
    Ulrike

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ulrike,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Es empfiehlt sich jedoch, in diesem Fall einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  65. Jenny sagt:

    Hallo,
    ich habe 3 Anhörungsbögen bekommen angeblich wurde ich 3 mal an der selben Stelle mit unterschiedlichen Daten aber 2 mal genau der gleichen Geschwindigkeit mit Handy am Ohr geblizt worden.
    2 mal mit 18kmh und einmal mit 21kmh in der 30. Zone. Einmal habe ich den Blitz gesehen es ist immer der gleiche Zeuge vermerkt.
    Was soll mich der Spaß kosten? Und laufe ich jetzt zu Fuß?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenny,

      bei Kombinationen aus Geschwindigkeitsüberschreitung und Handy am Steuer gilt die sogenannte Tateinheit. Das bedeutet, dass Sie lediglich für das Vergehen bezahlen müssen, das am schwersten bestraft wird. In Ihrem Fall wären das zwei Mal jeweils ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg für das Fahren mit Handy am Steuer. Hinzu kommt ein Bußgeld von 80 Euro und ein weiterer Punkt in Flensburg für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Monika sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog.org

    Ich habe einen Zeugenfragebogen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit erhalten. Mein Wohnsitz ist in der Schweiz, das Fahrzeug ist in der Schweiz zugelassen. Unter welchen Umständen Werden die schweizer Behörden über die Ordnungswidrigkeit informiert? Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Monika,

      es gibt kein bilaterales Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz – letztere ist auch nicht Teil der EU. Insofern wird das Bußgeld in der Regel nicht von den Schweizer Behörden vollstreckt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Florian sagt:

    Hallo
    Ich bin im August mit 39 km/h außerorts geblickt worden. Damals war ich noch in der Probezeit. Das heißt ja Nachschulung. Jedoch ist der Brief vom Amt erst gekommen als ich aus der Probezeit war. Muss ich jetzt mit einer Nachschulung rechnen oder nicht?

    Vielen Dank für jede Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      hier gilt das Tattagsprinzip. Sie müssen dennoch mit einem Aufbauseminar und der Verlängerung der Probezeit rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Ingeborg sagt:

    hallo,

    ich habe im februar 2015 einen bußgeldbescheid bekommen in de stand, das, sollte ich innerhalb einem jahr wieder mit mehr als 20 kh/h zu viel auffälig werden, mir ein einmonatiges fahrverbot verhägt wird. nun bin ich vor 3 wochen innerhalb 8 minuten zweimal geblitzt worden. einmal an einer baustelle mit 91 bei 70. dort war vorher die ganze zeit 100 und mein navi hat auch weiterhin 100 angezeigt. ich war gerade meine geschwindigkeit am verringern weil ich die baustelle bemerkt habe und da war es schon passiert.
    dann kurz darauf aus einem auto raus mit 97 bei 100 aus einem auto heraus. das war einfach unachtsamkeit von mir…

    nun habe ich drei fragen dazu.

    1. was passiert nun im schlimmsten fall? der erste bescheid (mit 27km/h zu viel) bewirkt ja schon das einmonatige fahrverbot. was kommt dann bei dem 2. als strafe dazu?

    das es bei dem zweiten ja lediglich 1km/h über der grenze ist wollte ich fragen ob es da irgendwie eine anfechtung möglich ist, das z.b. 1km/h mehr toleranz abgezogen wird oder der baustellenblitzer nicht geeicht war?!

    3. kann ich irgendwie bewirken das das fahrverbot so schnell wie möglich verhängt wird? ich bin im 5. monat schwanger und benötige meinen führerschein nach der entbindung dringend. ich könnte da ja schon durch sein wenn es dann z.b. 3 monate werden.

    vielen dank für ihre hilfe

    mit freundlichen grüßen
    ingeborg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ingeborg,

      leider stimmen Ihre Angaben nicht komplett überein, deshalb eine allgemeine Aussage: Wenn Sie innerhalb eines Jahres mehr als einmal mehr als 21 km/h zu schnell fahren, gelten Sie als Wiederholungstäter. Meist gibt es dafür einen zusätzlichen Monat Fahrverbot – wenn Sie für die Delikte bereits ein oder zwei Monate Fahrverbot bekommen, kommt noch ein zusätzlicher dazu. Das Fahrverbot beginnt in der Regel unmittelbar nach Rechtskraft des Bußgeldbescheides.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. Freitag sagt:

    Mein Mann ist Berufskraftfahrer und hatte bei einer Kontrolle Anfang Februar den Nachweis über seinen Urlaub Ende Januar lenkungsfreie Zeit) nicht dabei. Er lag noch in der Firma. Diesen faxen zu lassen oder per Post nachzureichen oder auf dem Handy digital vorzuzeigen, verweigerte man ihm. Er sollte die Post abwarten. Diese kam erst Ende Juli (Anhörungsbogen) direkt zu uns nach Hause und an den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber schrieb eine Stellungnahme dazu. Ende August dann der Bußgeldbescheid über 150 €!!! Dagegen haben wir Widerspruch eingelegt, aber noch keine Antwort erhalten. Ist der Anspruch verjährt, wenn die Behörde den Anhörungsbogen erst nach Ablauf von 3 Monaten verschickt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel verjährt ein Bußgeldbescheid nach drei Monaten – sofern die Frist nicht unterbrochen wurde, etwa durch einen Anhörungbogen. Eine Nachfrage bei einem Anwalt, der auf Verkehrsrecht spezialisiert ist, kann in Ihrem Fall weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Hans sagt:

    Mir wurde ein Anhörungsbogen zugeschickt(Privatpost), aber mein Name ist falsch geschrieben. Setzt dieser nun trotzdem die Verjährung für MICH aus, oder kann man ihn theoredisch ignorieren?

  71. Mar Tin sagt:

    Ich habe einen Anhörungsbogen bekommen bezügl. Führen eines Einhandmessers (lag im Handschuhfach/Verkehrskontrolle).
    Das Vergehen war am 21.Juli, Anhörungsbogen lag am 23.Otober im Briefkasten. Ich habe die Tat bereits bei der Verkehrskontrolle zugegeben und auf den Besitzanspruch des Messers verzichtet. Das habe ich auch unterschrieben. Liegt hier eine Verjährung vor?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      bei der Verjährung eines Bußgeldbescheides zählt das Datum der Ausstellung des Bescheides – nicht das Datum der Zustellung. Wenn Ihr Bußgeldbescheid am 20. Oktober oder früher ausgestellt wurde, ist er nicht verjährt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Elsa sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Anhörungsbogen erhalten, 29 kmh nach Toleranzabzug innerorts zu schnell (nachts Ortseingang nicht registriert ). Es werden Angaben zur Fahrerlaubnis gefordert. Muss ich die kpl ausfüllen? Es gibt da diese Zeile mit der Fahrgastbeförderung, ich habe den Schein, war aber privat unterwegs.
    LG Elsa

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elsa,

      Sie müssen beim Anhörungsbogen lediglich Ihre Personendaten angeben. Allerdings können die Behörden weitere Untersuchungen einleiten oder Ihnen eine Auflage zum Fahrtenbuch machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. Gabriele sagt:

    Wir haben einen Anhörungsbogen in polnischer Sprache erhalten. Der Brief wurde am 13.10.15 erstellt, Poststempel am 14.10.15.
    Am 23.10.15 haben wir ihn erhalten, Briefkasteneinwurf.

    Wir wurden (wir gehen davon aus: innerorts) von hinten geblitzt, erlaubt waren 50 km/h, 63 km/h sind wir gefahren. 13 km/h zu schnell. Ob die Toleranzgrenze berücksichtigt wurde können wir nicht erlesen.

    Bußgeld soll 50 PLN betragen und 2 Strafpunkte.
    Sind die angesetzten Strafpunkte bei der niedrigen Geschwindigkeit gerecht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gabriele,

      die polnischen Strafpunkte werden in Deutschland nicht berücksichtigt. Ein Fachanwalt für das polnische Verkehrsrecht kann Ihnen sagen, ob dies gerecht ist. Wir kümmern uns lediglich um das deutsche Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. Cissa sagt:

    Hallo,

    Ich bin über rot gefahren, wurde geblitzt und mein Vater ist der Halter des Autos. Wenn das Foto zeigt dass eine Frau gefahren ist und mein Vater nicht sagt dass ich gefarhen bin, kriegt er auch Fahrverbot oder verliert er nur Punkte und muss Bußgeld zahlen? Ich weiß es nicht genau, die Ampel länger als eine Sekunde rot war.
    Vielen Dank.
    Cissa

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cissa,

      das kann man individuell nicht sagen. Er muss möglicherweise mit einer Fahrtenbuchauflage rechnen. In der Regel gilt jedoch eine Fahrerhaftung, weshalb der Halter oftmals nicht mit Konsequenzen rechnen muss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  75. Ornella sagt:

    Hallo!
    Ich bin mit dem Auto meines Vaters gefahren. Er hat nun einen Anhörungsbogen bekommen, da der Abstand auf der Autobahn gemessen wurde!
    Er hat ihn am 26.Oktober mit meiner Adresse wieder abgeschickt!
    Wann muss ich mit dem Anhörungsbogen rechnen?

    Liebe Grüße!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ornella,

      in der Regel bekommen Sie gleich den Bußgeldbescheid. Wann Sie damit rechnen müssen, können wir Ihnen auch nicht sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  76. Munkelt sagt:

    Im Anhörungsbogen ist vermerkt, dass eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 31 km/h vorliegt, die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug 80 km/h.
    Jetzt kommts:
    Die festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 111 km/h

    wo versteckt sich der Toleranzabzug???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wenn die festgestellte Geschwindigkeit nach Toleranzabzug 111 km/h beträgt, sind Sie vermutlich um die 115 km/h gefahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. Matthias sagt:

    War heute früh fast 70km/h außerorts zu schnell da ich im Nebel ein 70 Schild übersehen habe , keine Fahrbahnmarkierung,
    Was kommt da auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthias,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 440 Euro, zwei Punkten in Flensburg und 2 Monaten Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. Niki sagt:

    Hallo,
    Ich habe einen Bußgeldbescheid bekommen, allerdings war ich nicht der Fahrer gewesen, über den Fahrer möchte ich keine Informationen geben.was wird passieren, wenn ich nicht auf den Brief reagiere? Ich möchte dass verfahren gegen den wahren Fahrer auf mich ziehen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niki,

      Sie sind beim Anhörungsbogen nicht verpflichtet, mehr als Ihre Persondendaten anzugeben. Angaben zur Tat sind nicht Pflicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. W. Markus sagt:

    Hallo,
    ich wurde vor einem Monat mit einem Firmenwagen mit 26 km/h zu schnell geblitzt.
    Mir wurde von meiner Firma der Zeugenfragebogen ausgehändigt, mit der bitte die Ordnungswidrigkeit zu begleichen.
    Was passiert wenn ich denn Fragebogen nicht zurücksende und mich gegenüber der Behörde nicht mit meinen Daten zu erkennen gebe?
    Habe ich so eine Chance der Strafe zu entgehen oder wird dann einfach in
    der Firma (30.000 Mitarbeiter) angerufen?
    Kann es dann teurer werden?
    Kann ich dann Probleme mit meinem Arbeitgeber bekommen?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      Sie sind nicht verpflichtet, auf dem Fragebogen mehr als Ihre Personendaten einzugeben – eine Stellungsnahme zur Tat ist nicht pflichtig. Allerdings werden die Behörden sich in diesem Fall an Ihren Arbeitgeber wenden. Dieser weiß offenbar, dass Sie im entsprechenden Wagen gefahren sind. Da Ihrem Arbeitgeber die Auflage zu einem Fahrtenbuch droht, sollte er keine Angaben machen, ist es sehr wahrscheinlich, dass er Ihren Namen an die Behörden weitergibt. Ob sie zusätzlich Ärger von Ihrem Arbeitgeber bekommen, können wir nicht sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. René sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit 22 kmh zu schnell innerorts geblitzt. Da es ist wie es ist, würde ich Punkt 1 und 5 (alle mit Ja) wahrheitsgemäß ausfüllen. Nur wann fülle ich Punkt 4 – Angaben zum Führerschein aus? Welchen genauen Sinn hat dieser Punkt(identitätsklärung?)? Und gibt es Folgen, wenn man es ausfüllt oder nicht, unabhängig der Schuld.

    Besten Dank für Ihren Support

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo René,
      Sie sind zur Angabe der (eigenen) Personendaten verpflichtet. Angaben zur Sache müssen Sie hingegen nicht machen, da Sie nicht nur Selbstbezichtigung gezwungen werden können. Waren nicht Sie selbst der Täter, kann von Ihnen ebenfalls nicht verlangt werden, die Täter-Personalien anzugeben. Der Anhörungsbogen muss in der Regel innerhalb einer Woche zurückgeschickt werden.

      Die nicht vollständige Beantwortung eines Anhörungsbogens kann weitere Konsequenzen nach sich ziehen. Dazu zählen unter Umständen: Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches oder die Vorladung des Halters zur Vernehmung/Anhörung bei der Polizei oder in der Bußgeldstelle.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  81. Roman sagt:

    Guten Tag,

    folgender komplizierter Fall:

    Ich habe in den letzten 14 Tagen 2 Blitzerfotos bekommen.
    1. von der Landesdirektion Sachsen Anhörungsbogen bei dem mir „zur Last gelegt“ wird am 10.9.15 außerorts 43 km/h nach Toleranzabzug zu schnell gewesen zu sein. Gesicht nicht 100 % erkennbar, auto schon. Ich soll mich nun äußern.. ?!
    2. von der Stadtverwaltung Leverkusen ein Schreiben, in dem einfach nur steht: Mit folgendem Pkw wurde folgende Ordnungswidrigkeit begangen: Sie überschritten die Geschwindigkeit innerorts ( nach Toleranzabzug) um 42 km/h .
    Darunter folgenden nur Absätze wie: “ Halterbefragung“ “ Schriftlichte Verwarnung mit Verwarnungsgeld“ “ Anhörung“ und „Pflichten“.
    Außerdem ist im 2. Schreiben ein Überweisungsträger angeheftet, auf dem der Betrag allerdings als “ XXX,XX“ angegeben ist.

    Meine Frage nun zu 1: ist bei dem Schreiben die Verjährungsfrist unterbrochen? Oder kann ich noch bis Dezember warten und dann ist es verjährt? Bzw. ich könnte zurückschreiben, dass ich es nicht war, und bis die den Fahrer ermittelt haben ist es verjährt oder? Droht mir ein Fahrtenbuch?

    zu 2:
    Heißt das, es gibt keine Punkte dafür oder wie sieht das aus? Muss ich reagieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roman,
      der Anhörungsbogen dient der Aufklärung des Tatverlaufs. Sie sind nicht dazu verpflichtet, ihn vollumfänglich auszufüllen. Welche Angaben Sie hingegen zwingend machen müssen, sind die zu Ihrer Person (§111 OWiG). Alles übrige unterliegt der Freiwilligkeit, kann jedoch Sanktionen wie die Auferlegung eines Fahrtenbuches zur Folge habe. Diese Entscheidung wird einzelfallabhängig getroffen.
      Ein Anhörungsbogen unterbricht die in der Regel 3-monatige Verjährungspflicht. Sie beginnt von neuem, wenn Sie nicht vor Ort von der Polizei bereits angehört wurden. Zudem gilt: Sind Halter und Fahrer nicht identisch unterbricht der Anhörungsbogen auch nur die Verjährungsfrist für den im Anhörungsbogen namentlich Benannten in Kraft. Für denjenigen, der also den Verstoß tatsächlich begangen hat, läuft die Frist weiter.
      zu 2. dem Anhörungsbogen folgt in der Regel ein Bußgeldbescheid, der Sie über die anstehenden Sanktionen informiert. Legen Sie gegen diesen keinen Einspruch ein, müssen Sie mit einem erheblichen Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen. Bei Bedarf kann hier ein Verkehrsrechtsanwalt weiterhelfen.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  82. Ben sagt:

    Hallo,

    meine Lebensgefährtin hat einen Zeugen-Fragebogen erhalten, da ich bei der Fahrt von meiner Arbeit nach Hause am Autobahnende in einem 60er Bereich um 12:22 Uhr mit 115 km/h nach Toleranzabzug geblitzt wurde.
    Die Geschwindigkeitsübertretung kam zustande, da meiner schwangeren Lebensgefährtin die Fruchtblase geplatzt ist, sie starke Schmerzen hatte und wollte, dass ich so schnell wie möglich komme.
    Ankunft im Krankenhaus war dann ca. um 14 Uhr, da es etwas gedauert hat, sie umzuziehen und ins Auto zu bringen.
    Gibt es möglichkeiten Strafen in so einem Fall zu mildern?

    Gruß Ben

  83. Heidrun sagt:

    Bin bei Rotlicht (länger als 1sec) geblitzt worden. Habe einen Anhörungsbogen erhalten. Sollte ich nur meine Angaben zur Person tätigen und Angaben zur Sache unterlassen oder den Verstoß zugeben( es war wirklich schon rot als ich gefahren bin)? Welche Strafe neben 200 € , 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot können mich erwarten? Welche Prozeßkosten können auftreten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heidrun,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten, an dieser Stelle kann Ihnen ein Anwalt weiter helfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  84. Ali sagt:

    Hallo,

    mein Fahrzeug wurde in der 30er Zone mit 56 km/h (abzüglich Toleranz) geblitzt.Auf dem Foto ist aufgrund des Rückspiegels sowie Navi bis auf ein Auge und ein Ohr nichts vom Gesicht zu erkennen.Ich möchte Einspruch einlegen, wie empfehlenswert wäre das?Muss ich als Halter dann ein Fahrtenbuch, wie auf dem Anhörungsbogen erwähnt, befürchten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ali,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Ob ein Einspruch sinnvoll ist oder nicht, kann Ihnen ein Anwalt verraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  85. M Zwilling sagt:

    ich wurde mit einem firmenlkw innerorts mit 70 km/h geblitzt es ist eine 4 spurige straße mit einem grünstreifen in der mitte. es sind keine geschwindigkeitsschilder mit 50 km/h aufgestellt und auch das foto ist kaum zu erkennen. muss ich den anhörungsbogen ausfüllen oder kann man mich auf grund des digitalen tachos ermitteln.
    mfg m. zwilling

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie sind dazu verpflichtet, Ihre Personendaten auf dem Anhörungsbogen anzugeben. Angaben zur Tat müssen Sie nicht zwingend machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  86. olfried sagt:

    hallo,
    ich habe mit dem wagen meines vaters eine inerörtliche geschwindigkeitsübertretung gemacht, da ich ihn kutschiert habe wollte er die ganze sache übernehmen. wird auch mit einem pünktchen verbunden sein. nun hat er vergessen den anh.bogen auszufüllen, es kam zum verwandschaftlichen lichtbildabgleich und ich habe die post bekommen, bin aber schlecht zu erkennen. hat es sinn hier noch mal ihn als fahrer anzugeben (icjh kann mich nach zwei monaten auch nicht wirklich mehr erinnern, dass ich an dem tag in der ortschaft mit dem wagen unterwegs war…)? danke und gruß

  87. carsten sagt:

    Hallo,
    ich bin am 7. Juli 2015 geblitzt worden.
    Ich habe am 28. November 2015 mit Poststempel vom 27. November 2015 eine Anhörung erhalten.
    Der Anhörungsbogen ist auf den 26. August 2015 (!) datiert und mit dem Zusatz versehen, dass „sich die zeitliche Differenz der Zustellung dieses Schreibens um dem Erstellungsdatum aus Handlungen ergibt, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes dienten“
    Das sind jetzt mehr als drei Monate zwischen Erstellung der Anhörung und dem Postausgang, bzw. meinem Posteingang –

    ist das jetzt verjährt, oder nicht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carsten,

      Ihr Fall stellt einen Grenzfall dar. Da wir keine Rechtsberatung bieten dürfen, empfiehlt es sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  88. Frank H. sagt:

    Meine Frage.
    Ich habe einen Anhörungsbogen erhalten und 3 Wochen später erneut den gleichen Anhörungsbogen nochmals mit dem Zusatz „Erinnerung.“
    Setzt der Erinnerungsbogen erneut die Verjährung ausser Kraft?
    In meinem Anhörungsbogen fehlt jegliche Angabe zu der zu erwartetenden Strafe/Buße.
    Handelt es sich hierbei um einen Formfehler?
    Danke & Gruß
    Frank H.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,

      die Verjährungsfrist kann nur einmal durch einen Anhörungsbogen unterbrochen werden. Die möglichen Sanktionen müssen nicht im Anhörungsbogen vermerkt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  89. Laura sagt:

    Hallo,

    ich wurde am 19.11.15 außerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit 30 km/h über zulässiger Geschwindigkeit geblitzt.
    Der Anhörungsbogen erreichte mich mit Poststempel vom 30.11.15 und war komplett korrekt bzgl. meiner Daten ausgefüllt. Da ich die Ordnungswidrigkeit begangen habe macht ein Einspruch keinen Sinn. Die Anhörung beginnt mit folgendem Wortlaut:“Ihnen wird vorgeworfen…“
    Mich würden folgende Fragen interessieren:
    a) Muss ich die Anhörung zurücksenden?
    b) Wann würde die Ordnungswidrigkeit verjähren?
    c) Kommt es auch ohne Rücksendung des Anhörungsbogens zum Zusenden des Bußgeldbescheids?

    Vielen Dank, dass es diese Möglichkeit hier gibt!

    Grüße Laura

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Laura,

      Sie sind verpflichtet, auf dem Anhörungsbogen Angaben zu ihrer Person zu machen und diesen auch zurück zu senden. Auch ohne Rücksendung kann der Bußgeldbescheid folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  90. Denjo sagt:

    Hallo zusammen,ich hätte mal ne frage. Bin in der 50er Zone mit angeblich 76kmh gelaisert worden. Wurde auch direkt raus gewunken. Ich bin noch in der Probezeit. Der Polizist hat mir aber nie gezeigt das ich auch wirklich 76 gefahren bin. Musste vor Ort mit Ec Karte 35€ zahlen. Auf Nachfrage ob es jetzt ne Anzeige auf sich auf hat. Hat der Polizist mir keine Antwort gegeben. Hab ich denn jetzt noch was zu befürchten oder wollte der Polizist mir mit den 76kmh ein schlechtes Gewissen einreden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Denjo,

      bei Lasermessungen wird in der Regel mehr Toleranz abgezogen – das geringe Bußgeld spricht dafür. Anscheinend wurde Ihre Geschwindigkeitsüberschreitung auf 16 bis 20 km/h zu schnell gewertet. In diesem Fall sollten auch keine Probezeitmaßnahmen folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  91. bobby sagt:

    auf mich zugelassener pkw wurde geblitzt
    auf dem beweisfoto sind im hintergrund bäume
    im angegebene tatort (strasse, hausnummer) vom tatort dort foto gemacht, befinden sich aber gebäute (garagen)
    ca. 100m – vorher ist eine senke und da könnte das bild gemacht wurden sein
    liegt hier nicht ein falscher beweis vor. auf angegebenen tatort kann der pkw ja die richtige geschwindigkeit gehabt haben
    eine eingabe meinerseits wurde als „einwand führt nicht zur einstellung des verfahrens“ abgelehnt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bobby,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, bei individuellen Fällen kann ein Anwalt weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  92. Christine sagt:

    Ich wurde gestern nach dem überfahren einer roten Ampel geblitzt. Mein Vater ist Halter des Fahrzeuges und mit ein wenig Glück stellt die Polizei nicht fest, dass es seine Tochter auf dem Bild ist.
    Sollte er nun einen Anhörungsbogen und keinen Zeugenfrgebogen erhalten, muss er ja keine Angaben zur Tat machen sondern nur die Angaben zu seiner Person. Könnte er in diesem Fall verhindern, dass ich eine Verlängerung der Probezeit bekomme wenn er den anschließenden Bußgeldbescheid übernimmt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christine,

      Ihr Vater ist lediglich dazu verpflichtet, Angaben zu seiner Person zu machen – nicht zur Tat. Allerdings können die Polizeibeamten auch anderweitig nach dem Fahrer ermitteln – die Unterscheidung Mann/Frau dürfte auf dem Bild zu erkennen sein.
      Die Punkte-Übernahme ist strafbar – für beide Parteien!

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  93. Ute sagt:

    Hallo,
    Ich habe am 9.10. 2015 eine Ordnungswidrigkeit begangen (Parkzeitüberschreitung im Bereich eines Parkscheinautomaten länger als 30 min). Bin Halterin und Fahrerin. Hatte dann den entsprechenden Hinweis am Auto und war auch bereit, die entsprechende Zahlung zu tätigen. Am 10.12.2015 habe ich ein Schreiben mit der Geldbuße plus Kosten des Verfahrens erhalten – ohne vorher einen Anhörungsbogen erhalten zu haben. Ich habe ja seit Oktober darauf gewartet und wäre sofort bereit gewesen, wegen der Ordnungswidrigkeit zu zahlen – habe ich ja völlig eingesehen. Wie erhalte ich die Information (z.B. aus der Postausgangsstelle der Bußgeldstelle?), dass tatsächlich ein Anhörungsbogen verschickt worden ist? Oder geht da gar nichts? Ordnungswidrigkeiten-Geldbuße seh ich ein- aber nicht Kosten des Verfahrens. Ich wusste ja nicht mal von einem…
    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ute,

      bei Parkverstößen gilt in Deutschland die Halterhaftung. Diese besagt, dass der Halter des Fahrzeugs für ein Verstoß im stehenden Verkehr zuständig ist. Aus diesem Grund muss auch keine Ermittlung des Schuldigen durch einen Anhörungsbogen erfolgen. Grundsätzlich können beim Bußgeldbescheid Gebühren von bis zu 28,50 Euro erfolgen: https://www.bussgeldkatalog.org/bussgeldbescheid-gebuehren/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  94. Karin sagt:

    Wurde Anfang November beim Überfahren einer roten Ampel geblitzt, habe heute den Anhörungsbogen erhalten. Da der Verstoß eindeutig ist, habe ich nicht vor diesen zu leugnen. Fällt die Strafe höher aus, wenn ich den Verstoß zugebe, oder bleibt es bei Strafe nach Bußgelkatalog?

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karin,
      normalerweise macht es keinen Unterschied, ob Sie den Verstoß zugeben oder nicht. Die Strafe, mit der Sie laut Bußgeldkatalog zu rechnen haben, bleibt bestehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  95. Timo sagt:

    Hallo

    Ich habe eine Frage zum Anhörungsborgen.
    Und zwar steht hier das ich in jedem Fall verpflichtet bin unrichtige Angaben zu meiner Person im Anhörungsborgen zu berichtigen oder zu vervollständigen und die Verletzung dieser Pflicht nach §111 OWig mit Geldbuße bedroht sei.
    Nun sind die Angaben sowohl zu meinem Namen als auch zum Fahrzeug und Tatvorwurf alle korrekt.
    Muss ich den Anhörungsborgen dann trotzdem noch ausfüllen und abschicken oder kann ich nun einfach warten bis der Bußgeldbescheid eintrifft? Nicht das ich am Ende deshalb mehr bezahlen muss.

    Gruß Timo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Timo,

      auch wenn alles korrekt ist, sind Sie verpflichtet, den Anhörungsbogen zurück zu schicken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  96. Olga sagt:

    Hallo,
    Ich habe vor kurzem die Geschwindigkeit innerorts überschritten um 7 km/h. Zusätzlich hätte ich wohl am Steuer telefoniert. Als der Anhörungsbogen zum Fahrzeughalter kam (mein Lebensgefährte), hat er ausgefüllt, dass ich am Steuer gesessen haben müsste, da es vom Zeitpunkt her nur so gewesen sein kann. Nun hatte dieser erste Anhörungsbogen kein Bild dabei, es stand nur da, dass man ein Foto und die Lasermessung und natürlich den Beamten als Zeugen hätte. Als eine Woche später Post für mich kam, war wieder ein Anhörungsbogen dabei (ob ich die Tat zugebe etc.), aber wieder kein Foto. Da ich grundsätzlich nicht am Steuer telefoniere, würde ich gerne das dazugehörige Foto sehen. Ich bin Studentin und habe keine Rechtschutzversicherung. Da ich bisher keine Punkte in Flensburg habe, würde mir der eine Punkt der mir droht erstmal nicht gravierend auffallen (aber wäre natürlich nicht schön). Ist es jetzt sinnvoll, ein Foto anzufordern und das anzufechten, oder kommen danach womöglich noch höhere Kosten auf mich zu? Ich kann mir definitiv keinen Anwalt usw. leisten.
    Danke im Voraus für die Informationen!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Olga,

      das Foto bzw. die Beweismittel sind in der Regel erst dem Bußgeldbescheid beigefügt. Im Anhörungsbogen haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, sich entsprechend zum Vorfall zu äußern. Sie sind allerdings nicht dazu verpflichtet. Sie müssen sich also nicht selbst belasten. Sollte es zum Bußgeldbescheid kommen, gibt es noch die Möglichkeit, in einer bestimmten Frist Einspruch einzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  97. Dr. H. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Am 19.12.15 (14.12./17.12.15) erhielten wir Anhörungsbogen /Schriftl. Verwarnung mit Verwarnungsgeld. Angeblich hätte ein Fahrer unseres Aiutos falsch geparkt (§41 Abs. 1 iVm Anlage 2, § 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 521. 1 BKat; § 19 OWiG).Zu dieser Zeit stand unser Auto vor der Haustür, ich selbst als Fahrer kaufte ca., 20 min früher bdi der Tedlekom einen Router (Bankunterlagen als Beweismittel): 11.28 h geparkt – aber 11.04.39 bei Telekom bezahlt. Beim Berliner Verkehr müßte ich nicht einmal mit einem Hubschrauber diese Zeit erreichen. Meine Frau selbst fährt seit 1988 nicht mehr.Das Telekomgeschäft liegt ca. 3,5 km von unserer Wohnungh entfernt. Im 24 min müßter ich also nach Maßgabe der Polizei meine Wohnung erreicht haben und mit dem Auto über 10 km entgegengesetzt durch den Innenstadtverkehr gefahren sein. Was soll man machen – § 153 StGB. Viele Grüße h.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dr. H.,
      grundsätzlich können Sie in einem Anhörungsbogen die Situation aus Ihrer Sicht darstellen. Aber wir dürfen leider keine Rechtsberatung durchführen. Bei rechtlichen und strittigen Fragen empfehlen wir daher den Gang zum Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  98. Chris sagt:

    Ich wurde mit 25 km/h zu schnell außerorts geblitzt. Mein Vater ist Halter des Fahrzeugs. Er hat den Anhörungsbogen bekommen, aber diesen einfach nicht beantwortet. Nun ist diese Bogen zu mir gekommen, obwohl mein Vater keine Angaben gemacht hat. Ist das rechtens? Liegt hier vielleicht ein Fehler vor?

    Gruß Chris

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      ja, das ist rechtens. Es können weitere Ermittlungen bezüglich des Fahrers eingeleitet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  99. Claudia sagt:

    Hallo,

    ich habe am 24.12.2015 einen Bußgeldbescheid bekommen: Geschwindigkeitsüberschreitung um 22 km/h auf der Autobahn 08.08.2015 – 1 Punkt und knapp 100€.

    Ich bin damals im Auto einer Freundin gefahren. Diese hat am 25.08. einen Anhörungsbogen erhalten, in dem sie Angaben zu meiner Person als Fahrer gemacht hat. Da man mich dann wohl noch immer nicht ausfindig machen konnte, erhielt sie am 22.09. eine Vorladung bekommen und hier ein weiteres Mal meine Daten an die Behörde weitergegeben.

    Aus meiner Sicht ist die Ordnungswiedrigkeit verjährt oder rechne ich hier falsch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Claudia,

      da Ermittlungen zur Identifizierung des Fahrers eingeleitet wurde, sollte die Verjährungsfrist unterbrochen wurden sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  100. Jan sagt:

    Hallo!

    Ich wurde Ende September 2015 als Fahrer des Fahrzeugs der Mutter (Halterin) meiner Freundin außerorts mit 23 km/h (nach Abzug) geblitzt. Der Anhörungsbogen wurde der Mutter meiner Freundin Ende Oktober zugestellt (30.10.), welche diesen ausgefüllt (mit meinen Daten) zurückgeschickt hatte. Wenn wir vom gewöhnlichen Postlauf und Möglichkeit einer behördl. Kenntnisnahme ausgehen, hatte die Straßenverkehrsbehörde am 10.11. +/- meine Daten. Nun der Frageteil: Ab diesem Zeitpunkt hat die Behörde dann nochmals (nach eingetretener Hemmung durch den Anhörungsbogen) 3 Monate Zeit mir einen Bußgeldbescheid zuzustellen, oder kommt erst dann eine Anhörung meinerseits? Anfang Februar 2016 wäre demnach – sofern ich das Alles hier richtig verstanden habe – theoretisch Verjährung eingetreten? Und was gibt es für sonstige Beispiele, die eine Verjährung ohne Wissen des Beschuldigten hemmen können? Anfrage/Zusammenarbeit mit dem Einwohnermeldeamt z.B.? Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      sobald der Anhörungsbogen zugestellt, ausgefüllt und weitergeleitet wurde, ist das Bußgeldverfahren bereits am laufen. Die Anhörung Ihrerseits müsste noch kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Jan sagt:

        Hallo!

        Hieße das dann, dass ein Neubeginn der Verjährungsfrist (auch 3 Monate? habe irgendwo mal was von 6 Monaten ab Frist-Neubeginn gelesen) ab dem Zeitpunkt stattfand, als der ausgefüllte und weitergeleitete Anhörungsbogen (seitens der Mutter meiner Freundin mit meinen Daten) der Straßenverkehrsbehörde zustellt wurde (bzw. diese Kenntnis von diesem genommen hat)?

        „Die Anhörung Ihrerseits müsste noch kommen“

        Für mich bedeutet das dann, dass, sobald Anfang Februar (Fristende, sofern auf 3 Monate abgestellt wird) erst ein Anhörungsbogen oder (schon) ein Bußgeldbescheid mir zugestellt wird, dieser dann verjährt wäre? Habe ich das richtig verstanden?

        Ansonsten noch eine weitere Frage: Wie ich hier bereits mehrfach gelesen habe gibt es interne Vorgänge der Straßenverkehrsbehörde, die eine Verjährung weiterhin hemmen (können), ohne, dass man davon Kenntnis hat? Welche wären das?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Jan,

          in der Tat sollte die Sache Anfang Februar verjährt sein. Grundsätzlich können viele interne Vorgänge die Verjährung unterbrechen – etwa ein richterlicher Beschluss oder der Eingang der Akten beim Amtsgericht.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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