Internetwache Mecklenburg-Vorpommern: Ein Polizeirevier im Netz?

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Eine Internetwache in Mecklenburg-Vorpommern – gibt es sowas?

Die Internetwache Mecklenburg-Vorpommern soll es Bürgern erleichtern, die Polizei zu kontaktieren.

Die Internetwache Mecklenburg-Vorpommern soll es Bürgern erleichtern, die Polizei zu kontaktieren.

Das Internet ist ein Reich voller Möglichkeiten. Ob Sie Menschen finden wollen, die Ihre Interessen teilen, Katzenvideos lieben oder Ihre Einkäufe nicht mehr vom Supermarkt nach Hause transportieren möchten – das Netz bietet Hilfe jeder Art.

Dazu gehört auch die Online-Polizei der Internetwache Mecklenburg-Vorpommern. 2005 erhielten die Beamten in MV eine Webpräsenz und gehört damit zu den ersten Wachen im Internet überhaupt. Der Vorreiter war Brandenburg im Jahre 2003, gefolgt von der Internetwache Sachsen-Anhalt, die ebenfalls 2005 online ging.

Mit dieser Internetwache für Mecklenburg-Vorpommern soll es den Bürgern des Bundeslandes leichter fallen, Informationen über die für ihren Bezirk zuständigen Dienststellen zu erhalten, mit diesen Kontakt aufzunehmen, eine Bewertung der polizeilichen Arbeit abzugeben oder allgemeine Informationen über polizeiliche Aspekte einzuholen.

Hier gelangen Sie zur Internetwache Mecklenburg-Vorpommern. Beachten Sie: In Notfällen wählen Sie bitte die 110. Die Internetwache ist nicht für Notsituationen geeignet.

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Wie genau können Bürger die Internetwache Mecklenburg-Vorpommern nutzen?

Auf der Webseite können Nutzer verschiedene Optionen in Anspruch nehmen, zu denen entsprechende Reiter oben auf der Seite führen. So können Sie bspw.:

  • eine Strafanzeige erstatten: Möchten Sie jemanden anzeigen, können Sie auf den Reiter Anzeige erstatten klicken und das dafür vorgesehene Feld ausfüllen. Das Online-Formular fragt alle Informationen ab, welche die Beamten für die Bearbeitung der Straftat brauchen. Es gibt noch eine Besonderheit: Wollen Sie Ihr Fahrrad als gestohlen melden, gelangen Sie durch den Reiter Anzeige Fahrraddiebstahl auf die richtige Seite der Internetwache Mecklenburg-Vorpommern.
  • Hinweise zu laufenden Fällen bei der Polizei abliefern: Über den Reiter einen Hinweis geben können Sie von eventuell relevanten Beobachtungen berichten und die Beamten damit unterstützen. Sie sollten dazu auch Ihre Personalien angeben, da anonymen Hinweisen nur bedingt nachgegangen werden kann.
  • sich an die Hotline gegen Extremismus wenden: Mit dem Hinweis darauf, dass der politische Extremismus in seinen unterschiedlichen Formen die Freiheit und Sicherheit der Bürger gefährdet, fordert die Internetwache Mecklenburg-Vorpommern die Nutzer dazu auf, die Polizei über extremistisch motivierte Aktionen wie Schmierereien, Parolen, Sachbeschädigungen oder Bedrohungen in Kenntnis zu setzen. Dafür können Sie entweder die auf der Webseite verzeichnete Telefonnummer anrufen oder auf den Link klicken, über den Sie eine E-Mail verschicken können.
  • einen allgemeinen Kontakt aufnehmen: Über diesen Reiter können Sie bspw. Informationen zu Präventionsfragen oder zu allgemeinen Verkehrs- und Kriminalitätsaspekten anfordern.
  • sich beschweren/sich bedanken: Wenn Sie Ihre Meinung über die Arbeit der Polizei in MV abgeben möchten, ob diese nun positiv oder negativ ausfällt, können Sie das wieder über den entsprechenden Reiter auf der Internetwache Mecklenburg-Vorpommern tun.

Jeder Vorgang, den ein Nutzer unternimmt, erhält ein Aktenzeichen und wird an die zuständige Polizei-Dienststelle weitergeleitet. Diese setzt sich dann mit dem Betroffenen schnellstmöglich in Verbindung.

Aber Achtung: Einen Notruf können Sie nicht über die Internetwache Mecklenburg-Vorpommern vornehmen. Dazu sollten Sie immer den polizeilichen Notruf 110 wählen.

Vor- und Nachteile der Internetwache Mecklenburg-Vorpommern

Bei der Internetwache Mecklenburg-Vorpommern wird der Nutzer darauf hingewiesen, dass ein Missbrauch des Online-Service strafbar ist.

Bei der Internetwache Mecklenburg-Vorpommern wird der Nutzer darauf hingewiesen, dass ein Missbrauch des Online-Service strafbar ist.

Vorrangig wurden die Polizeistationen einiger Bundesländer mit Webpräsenzen ausgestattet, um es den Bürgern zu erleichtern, mit ihrer zuständigen Dienststelle schnellstmöglich in Kontakt zu treten. Insbesondere sollte die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung besser ermöglicht werden.

Ein eventuell zu bewältigendes Problem könnte der Anstieg der Anzeigenerstattung nach sich ziehen: Es könnte einen steigenden Arbeitsaufwand für die Polizeibeamten zur Folge haben, der in der üblichen Zeit bewältigt werden muss.

Immer im Raum steht darüber hinaus die Befürchtung, dass diese Form der Kontaktaufnahme zu Missbrauch führen kann. Falschinformationen oder vorgetäuschte Straftaten können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, wenn Polizisten diese untersuchen, anstatt andere- wahre – Fälle zu bearbeiten. So könnten bspw. Spuren bei wahren, dringenden Fällen erkalten und die Chance auf Aufklärung können so gemindert werden.

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