Gewährleistung fürs Auto – Was Käufer unbedingt wissen sollten

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 2. April 2020

Was bedeutet “Gewährleistung” beim Autokauf?

Schaden am gerade erworbenen Auto: Die Gewährleistung vom Händler sichert Käufer ab.
Schaden am gerade erworbenen Auto: Die Gewährleistung vom Händler sichert Käufer ab.

Der Kauf eines neuen Autos ist spannend, bedeutet jedoch oft auch viel Aufwand. Gerade beim Gebrauchtwagen ist eine gute Vorbereitung von großer Bedeutung – eine Checkliste für den Autokauf kann hier gute Dienste leisten. Wer im Vorhinein Preise recherchiert, Mängel- und Zuverlässigkeitsberichte studiert und bei der Begutachtung und Probefahrt des Fahrzeugs aufmerksam ist, steht in der Regel auf der sicheren Seite.

Trotzdem kann es vorkommen, dass kurze Zeit nach dem Autokauf Mängel am Fahrzeug auftreten. Manchmal werden Fahrer durch ungewöhnliche Geräusche auf diese aufmerksam, im schlimmsten Falle bleibt das Auto einfach liegen. Gerade, wenn ein Schaden am Motor vorliegt, sind kostspielige Reparaturen unvermeidbar.

In solchen Situationen taucht dann schnell der Begriff der Gewährleistung für das Auto auf. Haben Sie das Recht, einen Mangel vom Verkäufer beheben zu lassen? Was heißt “Gewährleistung” beim Autokauf überhaupt? Kann ein Kfz-Händler die Gewährleistung ausschließen? Und wie sieht es beim Kauf von privat aus?

Diese und weitere Fragen werden im folgenden Ratgeber beantwortet, damit Sie im Fall der Fälle von Ihrem Recht Gebrauch machen können.

FAQ: Gewährleistung bei Autokauf

Was genau bedeutet Gewährleistung beim Autokauf?

Der Verkäufer schuldet seinem Kunden ein mangelfreies Fahrzeug. Weist dieses dennoch Schäden oder Mängel auf, kann der Käufer bestimmte Rechte geltend machen. Er kann z. B. verlangen, dass der Verkäufer den Schaden behebt oder ggf. vom Kaufvertrag zurücktreten.

Stehen mir diese Rechte auch dann zu, wenn ich einen Gebrauchtwagen kaufe?

Ja, das Gewährleistungsrecht gilt auch dann. Allerdings kann ein Privathändler die Haftung ausschließen. Dies muss aber ausdrücklich im Kaufvertrag festgehalten sein.

Gilt mein Gewährleistungsrecht auch bei Verschleißerscheinungen?

Nein, gewöhnliche Abnutzungserscheinungen stellen keine Mängel dar. Es ist ganz normal, dass bestimmte Teile im Laufe der Zeit verschleißen und erneuert werden müssen. Hierzu gehören z. B. Reifen und Bremsbeläge sowie die Autobatterie. Dies geht allerdings auf Kosten des Käufers.

Autokauf beim Händler – Wichtiges zur Gewährleistung

Privatleute, die ihr Auto verkaufen, können die Gewährleistung im Gegensatz zum Händler ausschließen.
Privatleute, die ihr Auto verkaufen, können die Gewährleistung im Gegensatz zum Händler ausschließen.

Wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, können Sie das Fahrzeug entweder von einem Privatmann oder von einem Händler erwerben. Wenn Sie sich für Ersteres entscheiden, profitieren Sie meist von einem günstigeren Kaufpreis. Nichtsdestotrotz setzen viele Personen eher darauf, dass neue Auto bei einem gewerblichen Verkäufer zu erwerben. Der Autokauf beim Händler bietet nämlich einen wichtigen Vorteil: Hier haben Käufer einen Anspruch auf die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung.

Was ist nun aber genau die Gewährleistung für ein Auto? Grundlegende gesetzliche Regelungen rund um den Kauf von Produkten sind dem Bürgerlichen Gesetzbuch – kurz BGB genannt – zu entnehmen. Dort ist schriftlich festgelegt, dass Verkäufer bei bestimmten Mängeln haften. Das gilt, wenn der Fehler schon vorlag, bevor das Auto übergeben wurde und der Käufer nicht davon wusste. Laut § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB verjähren die Mängelansprüche nach zwei Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums gilt demnach die Gewährleistungspflicht, welcher der Autohändler nachkommen muss.

Der Verkäufer ist dazu verpflichtet, dem Käufer einen Gebrauchtwagen zu liefern, der keine Sachmängel aufweist. Dies wird in § 434 Abs. 1 BGB näher definiert:

Die Sache ist frei von Sachmängeln, wenn sie bei Gefahrübergang die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachmängeln,

  1. wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet, sonst
  2. wenn sie sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen der gleichen Art üblich ist und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann.

Der Käufer kann demnach die Gewährleistung vom Händler einfordern, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Es muss entweder ein Mangel vorliegen oder aber das Auto entspricht nicht den im Kaufvertrag festgehaltenen Angaben. Wurde beispielsweise vermerkt, dass das Auto über elektrische Fensterheber verfügt, dem jedoch nicht so ist, so ist der Verkäufer dazu verpflichtet, den Mangel zu beheben.

Nach dem Autokauf kann der Käufer die Gewährleistung vom Händler also eingefordern, wenn ein Mangel besteht oder das Fahrzeug in seinen Eigenschaften nicht dem entspricht, was im Kaufvertrag festgehalten wurde. Ist dort beispielsweise angegeben, dass der Gebrauchtwagen über eine Klimaanlage verfügt, eine solche jedoch fehlt, so muss der Verkäufer diesen Mangel beheben.

Die Frage “Muss ein Autohändler Gewährleistung geben?” kann ganz klar bejaht werden. Anders gestaltet sich dies jedoch, wenn Sie einen Gebrauchtwagen von einer Privatperson erwerben. Diese kann die Sachmängelhaftung ausschließen und muss demnach nicht für einen Mangel haften, der zum Zeitpunkt des Kaufs vorlag. Dies muss jedoch explizit im Kaufvertrag festgehalten werden.

Ausnahmen hierfür bestehen allerdings, wenn der private Verkäufer von Mängeln wusste, diese aber bewusst – also arglistig – verschwieg bzw. absichtlich falsche Angaben gemacht hat. In einem solchen Fall greift auch beim Kauf von privat die Gewährleistung fürs Auto. Oftmals kann es sich jedoch als äußerst schwierig erweisen, dem Verkäufer Arglist nachzuweisen.

Wurde kein Ausschluss der Sachmängelhaftung im Kaufvertrag festgelegt, gelten für den Privatverkäufer übrigens die gleichen Regeln wie für einen gewerblichen Autohändler bezüglich der Gewährleistung.

Mängel oder Verschleiß? Die Gewährleistung beim Pkw-Händler

Die Gewährleistung gilt bei einem Autokauf nur dann, wenn es sich um einen Mangel handelt.
Die Gewährleistung gilt bei einem Autokauf nur dann, wenn es sich um einen Mangel handelt.

Die Gewährleistung fürs Auto kann bei Käufer und Verkäufer oft für Streit sorgen. Knackpunkt ist in der Regel die Frage danach, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt oder ob es sich doch nur um Verschleiß handelt. Liegt Letzteres vor, ist der Händler nämlich nicht dazu verpflichtet, Nachbesserungen zu leisten.

Von Verschleiß beim Gebrauchtwagen wird in der Regel gesprochen, wenn ein Bauteil durch den Gebrauch abgenutzt wird und aus diesem Grund in regelmäßigen Abständen erneuert werden muss. Bei Fahrzeugen ist dies beispielsweise bei folgenden Teilen der Fall:

  • Reifen
  • Zahn- und Keilriemen
  • Brembeläge und -scheiben
  • Autobatterie

Allerdings müssen in den meisten Fällen für eine klare Abgrenzung zwischen Verschleiß und Mangel die jeweils individuellen Umstände betrachtet werden – allem voran das Alter und die Laufleistung des Autos. Was bei einem Neuwagen häufig als Sachmangel bewertet und damit unter die Gewährleistung für Kfz fällt, wird bei einem Gebrauchtwagen mit hoher Laufleistung oft eher als Verschleiß eingeordnet.

Kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Verkäufer und Käufer um diese Unterscheidung sowie um die damit zusammenhängende Kfz-Gewährleistung, ist ein Verfahren vor Gericht meist nicht zu umgehen. Ein Sachverständiger wird dann mit der Beurteilung des Schadens beauftragt. Dessen Kfz-Gutachten beeinflusst maßgeblich, ob der Händler die Gewährleistung für das Auto übernehmen muss.

Kfz-Kauf und Gewährleistung – Bei wem liegt die Beweispflicht?

Muss der gewerbliche Verkäufer die Gewährleistung fürs Auto übernehmen und den bestehenden Mangel beheben? Um diese Frage beantworten zu können, muss geklärt werden, wann der Schaden entstand. Lag er schon vor der Übergabe vor? Wer muss dies jedoch beweisen?

Gibt es Streitigkeiten über die Gewährleistung für das Auto, kann ein Gutachten helfen.
Gibt es Streitigkeiten über die Gewährleistung für das Auto, kann ein Gutachten helfen.

Laut § 476 BGB gilt in diesem Zusammenhang Folgendes:

Zeigt sich innerhalb von sechs Monaten seit Gefahrübergang ein Sachmangel, so wird vermutet, dass die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar.

Beim Gebrauchtwagenkauf handelt es sich beim Gefahrübergang in der Regel um die Übergabe des Fahrzeugs. Erkennt der Käufer den Schaden demnach spätestens ein halbes Jahr, nachdem er das Fahrzeug erworben hat, so wird angenommen, dass der Mangel schon beim Gefahrübergang bestand. In diesem ersten halben Jahr liegt es am Händler, das Gegenteil zu beweisen. Schafft er dies nicht, ist er dazu verplfichtet, die Gewährleistung für das Kfz zu übernehmen und die Mängel zu beheben.

Nach diesen ersten sechs Monaten kehrt sich die Beweislast jedoch um. Nun liegt es am Käufer, zu beweisen, dass der Mangel schon beim Gefahrübergang vorlag. In vielen Fällen kann sich dies als sehr schwierig erweisen. Möchten Sie die Gewährleistung vom Autohändler einfordern, ist es in hilfreich, ein Gutachten von einem Sachverständigen anfertigen zu lassen.

Diese Rechte können Sie bezüglich der Gewährleistung fürs Auto einfordern

Haben Sie Mängel am Fahrzeug erkannt, die schon zum Zeitpunkt der Übergabe bestanden, können Sie die Gewährleistung für das Auto einfordern. Um dies zu tun, müssen Betroffene den Händler zeitnah über die Mängel informieren und ihm zunächst die Möglichkeit geben, den Schaden zu beheben.

Sie dürfen nicht die Reparatur in einer anderen Werkstatt anordnen, ohne den Händler darüber zu informieren. In einem solchen Fall kann diesem nicht die Kostenerstattung auferlegt werden.

Sollte der zweite Nachbesserungsversuch fehlschlagen oder weigert sich der Verkäufer ganz, das Fahrzeug zu reparieren, so haben Käufer Anspruch auf zusätzliche Entschädigungsleistungen hinsichtlich der Gewährleistung für Pkw. Diese sind in § 437 BGB festgelegt und umfassen die folgenden Leistungen:

  • Sie können vom Kaufvertrag zurücktreten.
  • Sie können den Kaufpreis mindern.
  • Sie können Schadensersatz fordern.
  • Sie können auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen pochen.

Verkürzung der Gewährleistung beim Autokauf vom Händler – Urteil des Bundesgerichtshofes

In der Vergangenheit wurde beim Autokauf die Gewährleistung vom Händler häufig von zwei Jahren auf ein Jahr verkürzt, wenn es sich um einen Gebrauchtwagen handelte. In einem vor dem Bundesgerichthof verhandelten Fall wurde diese Reduzierung der Dauer in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz AGB genannt), die dem Kaufvertrag zu Grunde lagen, festgehalten. Diese entsprachen der „Unverbindlichen Empfehlung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.“.

Das Urteil des BGH vom 29. April 2015 (Az.: VIII ZR 104/14) legte jedoch fest, dass die Klauseln der AGB für juristisch nicht vorgebildete Verbraucher unverständlich seien. Dies widerspräche dem im BGB festgelegten Transparenzgebot und führe zu Nachteilen für den Käufer. Aus diesem Grund entschied das Gericht, dass die Verkürzung der Verjährungsfrist bezüglich der Gewährleistung für ein Auto nicht wirksam sei.

Garantie und Gewährleistung beim Auto – Die Unterschiede

Garantie und Gewährleistung für das Auto: Hierbei handelt es sich um unterschiedliche Konzepte.
Garantie und Gewährleistung für das Auto: Hierbei handelt es sich um unterschiedliche Konzepte.

Die Gewährleistung, die der Kfz-Händler einräumt, ist gesetzlich festgeschrieben und sie darf nicht ausgeschlossen werden. Bei der Garantie hingegen handelt es sich um eine freiwillige Leistung. Sie muss dem Käufer explizit zugesichert werden. Des Weiteren ist eine Garantie nicht immer kostenlos zu haben, sie muss häufig auch extra bezahlt werden.

Welche Leistungen die Garantie umfasst, ist je nach Einzelfall unterschiedlich. Alle Details sind in den Bedingungen festgehalten, weshalb Sie sich diese vor dem Abschluss der Garantie gründlich prüfen sollten. Je nach Alter, Laufleistung und Zustand des Fahrzeugs sowie des Umfangs der Garantie sollten Sie im Vorhinein abwägen, ob sich diese für Sie wirklich lohnt. Beachten Sie außerdem, dass für ältere Fahrzeuge, die etwa zehn Jahre oder älter sind, keine Gebrauchtwagengarantie mehr angeboten wird.

Dafür profitieren Sie bei der Garantie im Gegensatz zur Gewährleistung für das Auto davon, dass Sie als Käufer nicht belegen müssen, wann der Mangel auftrat. Entstand dieser während der Garantiezeit und ist von den Bedingungen eingeschlossen, sind Sie abgesichert.

Bei Neuwagen oder jungen Gebrauchten lohnt sich eine gesonderte Garantie häufig nicht, da diese Fahrzeuge oftmals noch von der Neuwagengarantie profitieren. Die meisten deutschen Hersteller stehen zwei Jahre für bestimmte Mängel gerade und reparieren diese kostenlos. Viele asiatische Hersteller sind in diesem Zusammenhang großzügiger und geben bis zu sieben Jahre Garantie. Doch auch hier sind Verschleißteile in der Regel ausgeschlossen und werden nicht ersetzt.
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Gewährleistung fürs Auto – Was Käufer unbedingt wissen sollten
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169 Kommentare

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  1. Zeke sagt:

    Auto Gewhährleistung?

    Hallo, meine Frage ich hab vor 6 Monaten ein Golf 5 Baujahr 2004 mit 145000 KM gekauft also am 04.01.2019 , jetz ist aber die Steuerkette am 28.06.2019 gerissen. Ich habe den Verkäufer angerufen und wollte die Gewährleistung in anspruch nehmen da jetz der Motor hin ist, er meinte ich hab Gewährleistung nur auf Motor und Getriebe und nicht für die Steuerkette, und nach 6 Monate mach ich da nichts mehr meinte er aber die 6 Monate sind ja nicht rum gewessen ,nur wenn ich mich um die hälfte der kosten beteilige kommt er mir entgegen, wie bescheuert ist das den. Meine Frage an euch hätte ich gesetzlich eine Chance.

  2. David sagt:

    Guten Tag,

    ich hab mir bei einem kleinen KFZ Händler etwas weiter von meinem Heimatsort entfernt ein Auto mit Automatikgetriebe gekauft.
    Dies ist jetzt ca. 2 Wochen her. Im Kaufvertrag ist beschrieben worden, das das Getriebe etwas ruckelt, womit ich auch einverstanden war. Nun ist das Problem, das mein Getriebe gar nicht mehr funktioniert und die Ganganzeige in meinem Tacho nur noch blinkt.
    Mein Problem ist jetzt aber, das der Händler auf den Kaufvertrag geschrieben hat “gekauft wie gesehen, ohne jegliche Garantie”. Hat das zu heissen das ich jetzt auf den Kosten sitzen bleibe? Soll ich mich beim Händler melden und ihm die Situation erklären?
    Der Händler selbst erscheinte mir unseriös, das Auto allerdings stand für sein Alter (BJ. 2003) noch recht gut da.

    Kann mir da bitte jemand weiter helfen? Ich bin am verzweifeln.

  3. Peter sagt:

    Ich habe mir bei einem Ford Händler einen neuen eco gekauft,und nach der ersten Inspektion wurde festgestellt dass der Motor ölfeucht ist.Die Inspektion wurde aber von meiner Werkstatt durchgeführt.Jetzt verzögert er die Reparatur. Was kann ich tun.

  4. Hartmut sagt:

    Hallo
    Habe mir am 02.04. 2019 einen gebrauchten opel insignia beim händler gekauft, nach ca 6 Wochen hatte der wagen einen Motorschaden ,der Händler hat eine gebrauchte Austausch Maschine auf seine Kosten eingebaut und nun das nächste Problem ,die Antriebswelle vorne rechts macht Geräusche wieder zum Händler und der sagt das wäre ein Verschleiß Teil. Ist die Aussage korrekt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hartmut,
      wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher für eine Einschätzung an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Franz-Josef sagt:

    Hallo ,habe mir einen gebrauchten smart Typ 451 Bj, 2008 beim Händler gekauft, an dem Tag als ich in abholte hat es geregnet bei der Übernahme
    stellte ich keinen Mangel fest.
    Als ich zu Hause war,stellte ich fest das vorne auf der Haube eine stelle war die beschädigt ist ,ich war der Meinung das es sich um einen Steinschlag
    handelt, nach genauerem Hinsehen sah ich das sich diese Stelle abziehen lässt wie eine Folie.
    Sofort fuhr ich zum Händler und zeigte im den Schaden, dieser hat auf der Haube eine größere Fläche abgezogen, und sagte mir das es sich hier nicht
    um eine aufgeklebte Folie handelt sondern um den aufgebrachten Klarlack. Sofort machte er mit mir einen Termin aus um den Schaden zu beheben,
    Als ich wieder zu Hause war , dachte ich das der Schaden doch nicht nur Haube sein kann, daraufhin betrachtete ich mir den Lack etwas genauer
    und stellte fest das der Klarlack sich am ganzen Fahrzeug abziehen lässt
    Meine Frage was kann oder soll ich jetzt machen?
    mit freundlichen Grüßen Franz-Josef

  6. Anton sagt:

    Hallo,
    ich habe mir einen 3 Jahren alten Wagen bei einem freien Händler gekauft. Bei der Fahrzeugübergabe habe ich zwei Schlüssel bekommen. Nach ca. 4 Monaten ist mir aufgefallen, dass ein Schlüssel defekt ist (bis dahin habe ich nur den anderen Schlüssel verwendet). Nach einem erfolglosen Batteriewechsel habe ich bei einem Autohaus nachgefragt und mir wurde mitgeteilt, dass der Schlüssel defekt ist und ich einen neuen benötige. Ich habe darüber meinen Händler umgehend informiert und er sagt, dass der Schlüssel außerhalb der Gewährleistung liegt. Ist das so?

  7. M.Bettge sagt:

    Moin,

    mein Partner hat sich ein Auto gekauft ( bei einem Händler), mir kam das ganze schon nicht ganz richtig vor….
    In dem Vetrag wurde aufgeführt, dass die Gewährleistung nur 6 Monate beträgt, was ja nicht der Wahrheit entspricht, dies weiß ich, leider
    hatte mein Partner keine Lust weiter zu diskutieren….

    Ebenfalls steht in diesem Vetrag, dass die in der Gewährleitungszeit 1000 Euro Selbstbeteiligung anfielen.. (geht gar nicht), darauf hin meinte der Verkäufer, dass es der Rabatt sei, den mein Parnter erhalten hätte, alles Quatsch…

    Nun haben wir (Freitag Auto geholt) Heute(Sonntag) stellen wir fest die Fenster des Wagens sind ein stück auf, und was ist, die Fenster lassen sich weder öffnen noch schließen…. (Manuell Bedienbar)

    Zusätzlich hat er sich ne Garantieverlängerung aufschwatzen lassen ( gilt ab Kauftag), das ist doch Quatsch oder? Das Auto ist von 2006 … und das erste Jahr hat man ja die Gewährleistung…. Meineserachtens würde diese ggf. Sinn machen ab dem 7ten Monat, dann wenn die Beweislastumkehr beginnt….

    Ich konnte mich leider nicht weiter durch setzen bei dem Kauf…. was können wir nun tun? Es soll auch eine Inspektion des Wagens stattgefunden haben…. Aber z.B. bezweifeln wir das das Öl gewechelt worden ist….. Er will uns noch irgendwelche Unterlagen zukommen lassen….

    Ich würde mich über Reaktionen sehr freuen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo M.Bettge,
      für eine Einschätzung des Vertrages sollten Sie sich ggf. an einen Anwalt wenden. Eine pauschale Einschätzung ist uns dazu nicht möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Sayed sagt:

    Hallo zusammen,

    ich hab mir am 19.06.2019 beim Händler ein Auto gekauft und wir haben Vertrag geschrieben im Vertrag hat er 1000 € weniger geschrieben. ich fragte wieso. Er meinte das sollte für TÜV und so weiter sein. Ich wusste um ehrlich zu sein nicht ob er mich verarscht oder nicht. hab ja kein Erfahrung und war mein erstes Auto. Hab ein paar freunde gefragt und sie meinten ja der verdient somit 1000€ schwarz und das machen viele Händler. Das war mir nicht wichtig, weil ich dachte wenn Auto heil ist, scheiß auf vertrag und so. Aber leider direkt ein Tag danach, dass ich dass Auto abgeholt hab hat er Probleme gemacht und er meinte es ist Betriebssteuergerät und wir reparieren es für dich. Das war mein großer Fehler, dass ich ok gesagt hab. eigentlich musste ich sagen nein gib mir mein Geld zurück. Hab ich aber am Anfang nicht gemacht und er hat mich einfach fertig gemacht bis er das Auto repariert hat. nach eine weile meinte er zu mir “ich kann dein Auto reparieren, aber Geld bekommst du nicht zurück, wenn du nicht willst kannst du zur Anwalt gehen und etc.”
    bis er das repariert hat, hat es 2 Monate gedauert. War fast 3/5 Monate alles gut und auf einmal ist die Airbag und Motorlampe an. wir hatten wieder stress und so aber endlich, hatte ich kein Lust und ich hab es selbst bezahlt 250€ was richtig dumm war. Die Motor Lampe ist jetzt wieder an und ich bin nun nicht mehr in diese 6 Monate Gewährleistungszeit.

    Was kann ich am besten machen? Das Auto hat mich seit Anfang an einfach nur Kopfschmerzen und stress gemacht.
    gibt es ein Chance jetzt noch das Auto zurück zu geben oder die Reparatur Kosten zumindest zurück zu fordern?
    Wenn ja? Wie soll ich am besten vorgehen?

    danke schon mal für eure Hilfe.

    LG

  9. Michael K sagt:

    Hallo, wie schaut es aus wenn ich ein Gebrauchtes Elektroauto zulegen möchte. Ein Händler kann ja sehr schlecht die Lebensdauer der Batterie wissen/auslesen!? Wie sieht es mit der Gewährleistung aus? Ist der Gewährleistungsumfang genauso wie bei normalen Gebrauchtwagen auch?

  10. Johann K. sagt:

    Guten Tag ,

    habe einen RAV4 gebraucht am 19. Juli 2019 von einem Autohändler gekauft.
    Bereits Mitte September hatte ich einen Kupplungsschaden ,welchen ich von einer
    KFZ – Werkstätte richten lies. dabei entstanden wir Kosten von 1900.- Euro.
    Kann ich einen Teil in Form einer Gewährleitung von der Autofirma wo ich diesen RAV gekauft zurückfordern ?

    Besten Dank für Ihre Bemühungen!
    Mit freundlichen Grüßen
    K. Johann

  11. Anke sagt:

    Hallo,
    habe ein Auto gekauft (Kaufabwicklung läuft noch). Das Fahrzeug ist gerade mal 1 Jahr alt. Und vom Hersteller (Renault) wird ja eine Garantie von 2 Jahren gegeben. Muss dies im Kaufvertrag stehen? Händler sagt nein.

    Danke im voraus

  12. Sönke sagt:

    Guten Tag,
    ich habe am 2.8. von einem Gewerblichen Händler einen Gebrauchtwagen gekauft. Am Tag der Übergabe sagte der Händler im beisein eines bekannten das der Wagen in Ordnung, alles heile ist. Mein Bekannter fragte wie es mit der Autobatterie aussieht ob die in Ordnung sei, Auch das bejahte der Verkäufer.
    Nach einer Woche versagte die Autobatterie, eine Werkstatt sagte mir die müsste getauscht werden. Bei der Überprüfung der Elektrik ist laut Werkstatt aufgefallen das auch die Klimaanlage defekt ist. Ich habe die Batterie austauschen lassen da ich das Auto brauchte.
    Eine Woche später (seitdem war es täglich am regnen) hatte ich ca. 5cm Wasser auf der Beifahrerseite musste ich deswegen wieder zur Werkstatt. Es wurde festgestellt das die Dichtungen in den beiden rechten Türen undicht und der Wasserablauf vorne rechts verstopft ist. Ich habe beides beheben lassen da ich das Auto brauchte um zur Arbeit zu kommen und der Händler seinen Laden 100 Km von mir entfernt hat.
    Der Wagen kostete 1990 Euro und die Reparaturkosten belaufen sich mitlerweile bei ca. 550 Euro (Klimaanlage noch nicht repariert.)

    Mir wurde gesagt ich solle den Händler dafür aufkommen lassen auch wenn nur teilweise. Dieser weigert sich da ich zu ihm hätte kommen sollen.

    Habe ich da eine Chance das er doch einen Anteil zahlen muss??? -lohnt sich der Anwalt?

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