Fahrerflucht nach Unfall mit Personenschaden: Und jetzt?

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Konsequenzen bei einem Personenschaden mit anschließender Unfallflucht

Eine Fahrerflucht nach Unfällen mit Personenschaden wird besonders streng geahndet.

Eine Fahrerflucht nach Unfällen mit Personenschaden wird besonders streng geahndet.

Unfälle mit Personenschaden gab es im Jahr 2015 eine ganze Menge: Bei insgesamt 305.659 Verkehrsunfällen wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge Menschen verletzt. Anstatt ihr Auto zu stoppen und sich um geschädigte Personen zu kümmern, entschieden sich 26.360 Fahrer dazu, sich unerlaubt vom Unfallort zu entfernen – sie begingen Fahrerflucht.

Dass die Folgen bei einer Unfallflucht nach Kollisionen mit Personenschaden weitaus gravierender sind als bei einem simplen Parkrempler, sollte jedem Fahrer allein vom menschlichen Verstand her klar sein. Zudem ist gemäß § 34 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) jeder Unfallbeteiligte dazu verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten.

In diesem Ratgeber fassen wir die möglichen Strafen für eine Fahrerflucht nach Unfall mit Personenschaden zusammen und informieren Sie darüber, ob außer dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort noch weitere Tatbestände erfüllt sein könnten, wenn Sie nach einem Unfall, bei dem Personen zu Schaden kamen, einfach weiterfahren.

Fahrerflucht begangen trotz Personenschaden: Welche Strafe droht?

Im Strafgesetzbuch (StGB) ist der Tatbestand der Fahrerflucht in § 142 geregelt. Dort heißt es, dass das unerlaubte Entfernen vom Unfallort mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden kann. Wie hoch die Strafe letzten Endes ausfällt, richtet sich nach verschiedenen Faktoren wie z. B. der Schwere des Unfalls oder der Höhe des entstandenen Schadens.

Demzufolge ist das Strafmaß bei einer Fahrerflucht mit Personenschaden grundsätzlich höher anzusetzen als bei einem Bagatellschaden mit anschließender Unfallflucht. Hinzu kommen außerdem Ahndungen aus dem Verkehrsrecht: Drei Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot von maximal drei Monaten oder die Entziehung der Fahrerlaubnis sind möglich.

Kommen noch weitere Tatbestände infrage?

Kamen bei einem Unfall mit dem Auto Personen zu Schaden und Sie fuhren trotzdem einfach weiter, ohne Polizei und Notarzt zu informieren, haben Sie sich im Regelfall nicht nur der Fahrerflucht mit Personenschaden strafbar gemacht. Zusätzlich können folgende Tatbestände vorliegen: fahrlässige Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung.

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Bei einer Fahrerflucht nach Kollisionen mit Personenschaden sind meist noch weitere Tatbestande erfüllt.

Bei einer Fahrerflucht nach Kollisionen mit Personenschaden sind meist noch weitere Tatbestande erfüllt.

Sollte Ihr Fehlverhalten in direkter Relation zu den Verletzungen des Unfallopfers stehen (etwa, weil Sie die Vorfahrtsregeln missachtet haben und es daher zum Unfall kam), liegt eine Pflichtverletzung Ihrerseits vor, die für eine fahrlässige Körperverletzung spricht.

Laut § 229 StGB drohen dem Täter in diesem Fall eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

§ 323c StGB befasst sich mit der unterlassenen Hilfeleistung. Es heißt dort:

Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

Natürlich kommt die genannte Strafe für unterlassene Hilfeleistung nur dann auf Sie zu, wenn Sie überhaupt in der Lage waren, zu helfen, und es nicht getan haben. War es Ihnen nicht möglich, müssen Sie nicht mit Sanktionen rechnen.

Fahrerflucht nach Zusammenstoß mit Personenschaden: Zusammenfassung möglicher Strafen

Das Strafmaß bei einer Fahrerflucht nach Unfällen mit Personenschaden in Kombination mit einer fahrlässigen Körperverletzung sowie einer unterlassenen Hilfeleistung kann nicht pauschal festgelegt werden. Möglich sind jedoch zusammengefasst folgende Ahndungen aus dem Strafrecht sowie dem Verkehrsrecht:

  • Geldstrafe
  • drei Punkte in Flensburg
  • Fahrverbot von maximal drei Monaten
  • Entziehung der Fahrerlaubnis
  • Freiheitsstrafe für die einzelnen Tatbestande
Bei einer Fahrerflucht nach Kollisionen mit Personenschaden wird die Strafe für den Täter stets unter Berücksichtigung der vorliegenden Umstände zum Tatzeitpunkt festgesetzt und die Höhe im Einzelfall entschieden.
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