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Nötigung im Straßenverkehr: Wann gilt dieser Tatbestand als erfüllt?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 30. September 2021

Nötigung im Straßenverkehr: Diese Folgen sind möglich

Tatmögliche Strafen
Drohen mit GewaltFreiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, Entziehung der Fahrerlaubnis, 3 Punkte in Flensburg, Fahrverbot (1 - 3 Monate)
Zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung drohenFreiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, Entziehung der Fahrerlaubnis, 3 Punkte in Flensburg, Fahrverbot (1 - 3 Monate)

Was bedeutet Nötigung eigentlich?

Drängeln gehört auch zur Nötigung im Straßenverkehr
Drängeln gehört auch zur Nötigung im Straßenverkehr

Nötigung im Straßenverkehr ist eine Straftat und kann sogar mit bis zu drei Jahren Gefängnis verurteilt werden. Doch wann liegt eine Nötigung vor? Um diese Frage zu beantworten, sind sehr viele Faktoren wichtig. Zudem ist jeder Fall individuell zu betrachten, weshalb beim Strafbestand Nötigung im Straßenverkehr keine pauschalen Aussagen gemacht werden können.

Zuerst ist die Nötigung im Straßenverkehr von dem Delikt der Beleidigung zu unterscheiden. Den Stinkefinger im Straßenverkehr zu zeigen, ist regelmäßig nicht als Nötigung zu sehen. Hier greift vielmehr der Tatbestand der Beleidigung, welcher jedoch ebenfalls eine Straftat darstellt und als solche zumindest mit einer Geldstrafe geahndet werden kann. Bei einer Nötigung im Straßenverkehr gilt es, einige Punkte abzuwägen, ob es sich tatsächlich um eine solche Tat handelt.

Der Einsatz der Lichthupe ist noch keine Nötigung, da das deutsche Strafrecht davon ausgeht, dass jeder Mensch einen bestimmten Grad an Besonnenheit aufweist und darüber hinwegsehen kann. Aufgrund vieler Urteile über das Strafmaß der Nötigung im Straßenverkehr haben wir hier einige Fälle zusammengestellt, die den Tatbestand erfüllen.

FAQ: Nötigung im Straßenverkehr

Was ist als Nötigung anzusehen?

Es handelt sich normalerweise um Nötigung, wenn ein Mensch durch Gewalt oder Androhung selbiger zu einer Tat oder dem Unterlassen einer solchen gezwungen wird. In diesem Fall liegt eine Straftat vor.

Wann liegt eine Nötigung im Straßenverkehr vor?

Der Tatbestand der Nötigung im Straßenverkehr kann beispielsweise dann erfüllt sein, wenn ein Fahrer einen anderen absichtlich ausbremst, ihm zu dicht auffährt oder ihn grundlos bei einem Überholvorgang behindert. Dabei kommt es jedoch stets auf den Einzelfall an.

Folgt auf eine Nötigung im Straßenverkehr ein Bußgeld?

Eine Nötigung kann drei Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten, die Entziehung der Fahrerlaubnis, eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen. Allein mit einem Bußgeld ist es daher meist nicht getan.

Spezifische Ratgeber zur Nötigung im Straßenverkehr

Was ist eine Lichthupe? Gemeint ist ein kurzes, stoßweises aufblenden mit dem Fernlicht.

Der eine oder andere Fahrer verwendet die Lichthupe inflationär, was nicht selten auch zu gefährlichen Missverständnissen führt. Allerdings ist der Gebrauch nur in den wenigsten Fällen wirklich gestattet. Wann Sie die Lichthupe verwenden dürfen und welche Sanktionen bei einem Missbrauch drohen, lesen Sie hier! » Weiterlesen...

Nötigung im Straßenverkehr: Was,, wenn Aussage gegen Aussage steht?

Nötigung gibt es auch im Straßenverkehr - doch wie wird verfahren, wenn es zu einer Anzeige kommt und eine Aussage gegen die andere steht? Bedeutet das immer einen Freispruch? » Weiterlesen...

Die Definition im Strafgesetzbuch: Nötigung

Da es keinen eigenen Paragraphen für die Nötigung im Straßenverkehr im Strafgesetzbuch (StGB) gibt, müssen die Gerichte auf § 240 StGB zurückgreifen. Erst wenn dieser Tatbestand erfüllt ist, handelt es sich auch um eine Nötigung im Verkehr.

Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (Quelle: § 240 Abs. 1 StGB)

Die Absätze 2 und 3 regeln, dass auch der Versuch strafbar ist sowie die Tat dann rechtswidrig ist, “wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist“.

Das bedeutet, dass Nötigung im Straßenverkehr als Straftat angesehen werden kann, wenn der vermeintliche Täter vorsätzlich gehandelt hat. Der Vorsatz liegt immer dann vor, wenn der Verkehrsteilnehmer den Entschluss gefasst hat, den anderen zu nötigen. Er muss also in voller Absicht gehandelt haben. Da dieses Merkmal fast immer bei einer Nötigung vorliegt, ist die Tat oftmals strafbar.

Nötigung und Beleidigung unterscheiden sich im Strafmaß
Nötigung und Beleidigung unterscheiden sich im Strafmaß

Die Nötigung kann also durch

  • Gewalt oder
  • durch die Drohung mit einem empfindlichen Übel

erfolgen. Diese beiden Optionen sollen in dem nächsten Abschnitt erklärt werden.

Nötigung im Straßenverkehr mittels Gewalt

Das Strafmaß der Nötigung ist nur dann erfüllt, wenn der Begriff der Gewalt weit oder eng ausgelegt wird. Die weite Auslegung ist dann gegeben, wenn das Opfer der Nötigung im Straßenverkehr in der Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt wird.

Der vermeintliche Täter wirkt also so auf das Opfer ein, dass es sich subjektiv zu einem bestimmten Verhalten genötigt fühlt. Hierbei handelt es sich nicht um physische, sondern psychische Gewalt. Die enge Auslegung meint genau das Gegenteil. Hier wird von der körperlichen Gewalt gesprochen.

Der vermeintliche Täter versetzt das Opfer in eine Art körperlichen Zwang, sodass der Betroffene tatsächlich körperlich beeinträchtigt wird. Dazu muss der Täter jedoch eine „körperliche Kraftentfaltung“ walten lassen, also das Opfer schlagen etc.

Nötigung im Straßenverkehr mittels Drohung mit einem empfindlichen Übel

Eine Drohung ist es immer dann, wenn der Täter den Eintritt eines bestimmten Verhaltens beim Opfer erzwingen möchte, weil er denkt, auf dieses Einfluss zu haben und diesen auch schließlich ausübt. Die Drohung ist dahingehend von der Warnung abzugrenzen, da hier ein Hinweis auf ein Ereignis ausgesprochen wird, welches in eine Tat resultiert, auf das der Täter keinen Einfluss hat.

Ein empfindliches Übel wiederum ist ein Wertverlust in einer solchen Größe, dass es das Verhalten des Opfers bestimmt. Ein Übel ist also eine Werteinbuße bzw. ein Nachteil. Merkt der Genötigte also, dass ihm ein großer Nachteil entstehen könnte, ändert er sein Verhalten. Er tut dies nicht aus freien Stücken, weshalb eine Nötigung eine Freiheitseinschränkung darstellt.

Nötigung im Straßenverkehr und ihre Folgen

Nötigung im Straßenverkehr: Die Strafe wird in der Regel von einem Gericht festgesetzt.
Nötigung im Straßenverkehr: Die Strafe wird in der Regel von einem Gericht festgesetzt.

Während das Mittelfinger-Zeigen im Straßenverkehr zu einer Beleidigung zählt und mit einer Geldstrafe geahndet wird, ist die Nötigung im Straßenverkehr eine Straftat. Sie kann sogar mit einem Freiheitsentzug bis zu drei Jahren bestraft werden.

Jedoch kann die Nötigung im Straßenverkehr auch als Ordnungswidrigkeit behandelt werden. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Fahrer nur kurz drängelt. Zudem ist auch der Abstand entscheidend. Die Umstände sollten also individuell geprüft werden. In diesen Fällen kann der vermeintliche Täter ein Bußgeld erwarten.

Eine Strafe ist es beispielsweise dann, wenn der Drängler den Abstand auf unter einen Meter verkürzt. Denn dann bedroht er den Vordermann so sehr, dass dieser sich genötigt fühlt, schneller zu fahren. Das Oberlandesgericht Stuttgart definierte den Eintritt der Nötigung im Straßenverkehr als einen Vorgang, der von einiger Dauer und größerer Intensität ist.

Das versteht die deutsche Rechtsprechung von Nötigung im Straßenverkehr:

  • Ausbremsen: Ein grundloses Bremsen oder ein überraschender Fahrbahnwechsel ist ein Hindernis und somit eine Gewalteinwirkung. Ausnahme: Es liegt kein Vorsatz vor. Beispiel für keinen Vorsatz: Kinder am Straßenrand, die ein plötzliches Bremsen rechtfertigen.
  • Auffahren: Wenn der Drängler mit der Fortsetzung des gefährlichen und beängstigenden Verhalten nicht aufhört und sich das Opfer in einer Zwangslage befindet, handelt es sich in der Regel um Nötigung im Straßenverkehr. Wichtige Aspekte im Straßenverkehr: Geschwindigkeit der Fahrzeuge, Abstände, Streckenlänge und Dauer der Tat
  • Überholbehinderung: Eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr ist in der Regel dann gerechtfertigt, wenn eine schikanöse Behinderung, ein absichtliches Langsamfahren gemeinsam mit einem plötzlichen Ausscheren oder ein beharrliches Linksfahren bei freier rechter Straße vorliegt.

Die Nötigung im Straßenverkehr kann auch Punkte zur Folge haben. Drei Punkte in Flensburg werden fällig, wenn das Gericht die Nötigung als Strafbestand urteilt. In diesem Fall kann auch der Fahrerlaubnisentzug die Folge sein. Das Gericht spricht oftmals eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten bis zu fünf Jahren aus, in der der vermeintliche Täter keinen neuen Führerschein beantragen darf. Dies ist jedoch kein Regelfall. Eher kann ein Fahrverbot von einem bis drei Monaten verhängt werden.

Steht es bei der Nötigung im Straßenverkehr Aussage gegen Aussage und das Verfahren wird ohne Zeugen durchgeführt, entscheidet der Richter, so wie er überzeugt ist. Dennoch kann es sich lohnen, einen Rechtsanwalt zu engagieren, da er vergleichbare Gerichtsurteile kennt und dem Beklagten mit einer gezielten Argumentation vor Gericht helfen kann.

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197 Kommentare

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  1. Manuela B. sagt:

    Eine Frage: Ich habe mein Auto am 14.10.2015 an meinen Bruder verborgt und heute kommt eine Anzeige ins Haus, Nötigung im Straßenverkehr, wie verhalte ich mich??

    mit freundlichen Grüßen
    Manuela B.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manuela,

      Sie können entweder als Zeuge auftreten und Ihren Bruder benennen oder das Zeugnisverweigerungsrecht nutzen. In beiden Fällen wird die Polizei jedoch weiter ermitteln, da die Nötigung keine Kavaliersdelikt ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Gisela S. sagt:

        Liebes Team von Bußgeldkatalog.org,

        hatte heute leider ein unschönes Erlebnis. Ein älterer legte innerorts eine seltsame, unsichere Fahrweise an den Tag. Setzte sogar die Warnblickanlage ein und deutete zum Überholen, was an dieser Stelle unmöglich erschien. Folglich ich auch nicht machte.

        Bei der Weiterfahrt (innerorts), gab es eine Möglichkeit, zu überholen. Er gab Gas, verhinderte dies und stieg bei der Kreuzung im Anschluss aus, schrief mich an und drohte mit Anzeige zur Nötigung.

        Frage: wie verhalte ich mich, wenn diese Anzeige kommt? In meinen Augen kann ich nicht von Nötigung oder Drängeln sprechen, ich hielt den Abstand ein, bei Kreuzungen fuhr ich normal auf und seine Bremsmanöver konnten mich aufgrundd es Abstands auch nicht aus der Fassung bringen.

        Danke im Voraus für Ihre Hilfe.

        Herzliche Grüße

        Gisela S.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Gisela,

          leider können wir keine Rechtsberatung bieten und müssen deshalb auf einen Anwalt verweisen. Allerdings empfiehlt es sich in diesem Fall erst einmal abzuwarten, ob es zur Anzeige kommt.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • Gisela S. sagt:

            Liebes bussgeldkatalog.org-Team,

            vielen Dank für diesen Hinweis. Ich werde es gerne abwarten und wenn Sie möchten, hier darüber berichten, wie es weiterging.

            Herzliche Grüße

            Gisela S.

  2. Robin sagt:

    Guten Tag ,

    Heute fuhr ich in eine 50er Zone , als plötzlich vor mir ein Wagen aus seiner Parklücke raus kam , ich fuhr allerdings links an ihm vorbei , damit ich im hinten nicht drauf fahre …. Als Frust habe ich vor ihm gestellt , in der Mitte der Fahrbahn so dass keiner vorbei fahren konnte und für paar Sekunden auf die Bremse gedrückt ….
    Wichtig : ich habe mich nicht quer gestellt …. Bin auch nicht ausgestiegen und hab ihn nicht gedroht.
    Es War wie gesagt nur für ein paar Sekunden. Und die Fahrt ging wie gewohnt weiter.
    Meine Frage : könnte dennoch etwas kommen von ihm , bzw habe ich damit Gewalt eingesetzt ? Ich bin noch in der Probezeit.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,

      unter Umständen könnte dies vom überholten Fahrer als Nötigung angesehen werden. Wir dürfen keine Rechtsberatung bieten, es kann sich in diesem Fall jedoch lohnen, erst einmal abzuwarten, ob eine Anzeige erstattet wurde. Ein Anwalt kann Ihnen eine genaue Einschätzung geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Diane sagt:

    Hallo, verstehe ich das richtig, dass ich wenn ich hinter jemandem herfahre der konsequent zu langsam fährt ( z.B. 60 in der 100 zone) und ich aufgrund der Straßenführung keine Möglichkeit zum überholen habe, dies nicht unter Nötigung fällt, da der Fahrer ja nicht ausschert oder Gas gibt sobald ich überholen will und dann wieder abbremst? Gibt es keine Möglichkeit Menschen zur Anzeige zu bringen, die permanent zu langsam fahren? Und ich meine jetzt nicht nur 10 kmh. Wenn ich zu schnell fahre gibt es sofort ne geldstrafe, aber wenn ich schleiche ist das ok??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Diane,
      laut § 3 Abs. 2 StVO dürfen Kraftfahrzeuge ohne triftigen Grund nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern. Nun das ist ziemlich unscharf beschrieben. Was sind triftige Gründe für langsames Fahren? Was wäre zu langsam? Es entscheidet der Einzelfall. Eine Nötigung wird das allerdings nicht sein – vielmehr eine Behinderung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Ali sagt:

    Guten Tag,

    Gestern hatte ich einen Unfall, die Straße war zuerst einspurig und danach wird die Straße 3 spurig. Das Auto vor mir hat sich dann in die linksabbieger Spur gefahren. Ich auf der geradeaus Spur. Das Auto was auf der linksabbieger Spur war wollte dann auf meine Spur wechseln, ich war war eine halbe Wagen Länge hinter ihm, er hat nicht geblickt und ist einfach auf meine Spur gefahren ich musste nach rechts ausweichen, als er mich bemerkte hat er Gas gegeben und wollte trotzdem vor mich. Ich bin nach rechts ausgewichen und bin einem Auto das an der roten Ampel stand hinten rechts reingefahren. Und das andere Auto ist weg gefahren.

    Was kann ich nun tun

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ali,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Es empfiehlt sich in diesen Fällen, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Thorsten sagt:

    Guten Tag,
    Meine Frage ist die ich habe ein Radfahrer davon abgehalten die Einbahnstraße weiter zu fahren in dem ich mit ein mein Auto auf dem Radfahrer zu gefahren bin, ist aber nichts passiert. Jetzt habe ich eine Anzeige wegen Nötigung, was kann mir schlimmsten Fall passieren.

    • Eva sagt:

      Hallo Thorsten,

      darf ich fragen wie diese Sache für Sie verlaufen ist?
      Danke und liebe Grüße

      • Egger sagt:

        Da er nicht antwortet, scheint er im Gefängnis zu sein…

        Aber was war das denn auch für eine dumme Aktion, Radfahrer dürfen doch immer auch entgegen der Einbahnstraße fahren, das weiß doch jedes Kind…

        • Christian B. sagt:

          Leider nicht.
          Ich wurde als Radfahrer von einem Autofahrer in einer Einbahnstraße, welche sogar durch Unterbeschilderung für Radfahrer in beide Richtungen frei gegeben war, zum Stillstand genötigt, bis auf den Gehweg ist der gefahren !!
          Berlin halt…
          Heute mal wieder Anzeige (fahre auch Auto) gegen jemanden der nach einem Spurwechsel von ganz rechts nach ganz links mit anschließender Vollbremsung auf mein Hupen hingelegt hat.

          Die Leute werden aufwachen. Dashcam, Leute, dashcam, beruhigt euch lieber mal !!! (i love online wache.)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thorsten,
      bei einer Nötigung im Straßenverkehr ist eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren möglich. Auch Geldstrafen, die Entziehung der Fahrerlaubnis, Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot können auf Sie zukommen. Die Strafe hängt jedoch von vielen verschiedenen Faktoren ab, weshalb wir Ihnen darauf keine genaue Antwort geben können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Henry sagt:

    Hallo,
    Ich hab eine Frage gestern bin ich mit meinem Auto gefahren und ein Bus stand an der Haltestelle als ich ihn schon halb überholt habe riss er das Lenkrad macht den Blinker an und hat mir die Vorfahrt genommen .
    Ich bin dann weiter gefahren wollte in eine Straße einbiegen, aufeinmal Kamm der Bus von hinten und hat mich überholt in diesem Moment wollte ich gerade nach links in die Straße einbiegen.
    Ich hab noch schnell zurück gelenkt und bin dann zu dem Busfahrer gefahren er sind an der nächste Haltestelle daraufhin hab ich ihn gefragt was das sein sollte er hat sofort die Polizei gerufen und er hat mich angezeigt wegen Nötigung.
    Was kann passieren liebes Team.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henry,

      sofern wirklich Anzeige erstattet worden ist, sollte eine Ermittlung eingeleitet werden – es würden sich demnach Polizeibeamte bei Ihnen melden. Sollte der Klage stattgegeben werden, drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine entsprechende Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. daniel sagt:

    Hallo, erst fuhr ein lkw, dahinter ein Auto mit viel Abstand zum lkw und anschließend ich, alles fuhr 60km/h . Außerorts und übersichtlich. Ich wollte das Auto vor mir überholen, sah dann aber ein Auto entgegenkommen und überholte nicht, fuhr jedoch deswegen dem vorder mann etwas näher auf, ließ mich aber zurück fallen, er betätigte den warnblinker. Nachdem das Auto vorbei war fuhr ich wieder ran zum überholen, der vorder mann hat stark abgebremst und ich konnte nur um ein Haar ein Zusammenstoß vermeiden. Vor ihm habe ich dann runtergebremst, langsam und hatte gehupt. Ich war sehr erschrocken. Danach verfolgte er mich, ich hielt an einem parkplatz, auch dahin ist er gefolgt, wir beide stiegen aus und er kam aufgebaut auf mich zu und stellte sich stämmig direkt vor mich hin und sagte er zeige mich wegen Nötigung an. Dies hat er getan, am selben Abend kam noch die Polizei, ich war jedoch nicht zuhause. Was soll ich nun machen, habe angst um meinen Führerschein, dieser war wegen Alkohol schonmal weg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      da wir Ihnen keine Rechtsberatung erteilen können, fragen Sie bitte hierzu einen Anwalt, wie Sie zu verfahren sollen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Dietmar H. sagt:

    Hallo liebe bussgeldkatalog.org Teamkolleginnen und Kollegen,
    Liegt hier eine Nötigung vor?
    Bei zwei nebeneinander liegenden Garagen gibt es eine gemeinsame Zufahrt in der Breite der beiden Garagen.
    Beim Parken des Nachbarn vor seiner Garage steht sein Fahrzeug genau an der Grenze der Hälfte der Zufahrt
    und ragt teilweise über den abgesenkten Rinnstein hinaus auf die Strasse, die eine Breite von 3,2om hat.
    Nachdem wir dem Nachbarn erklärten, wir fühlen uns behindert, da wir nur mit grösstem Aufwand und mit der Angst einen Schaden zu erleiden auf die öffentliche Fahrbahn gelangen könnten, sagte er, er würde jetzt immer dort stehen bzw.parken.
    Auf eine positive Antwort sind wir etwas ” Älteren ” gespannt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dietmar,

      als Nötigung könnte dies von Seiten der Behörden nach Prüfung ihres Einzelfalls eingestuft werden. generell lässt sich dies allerdings nicht pauschalisieren. Diesbezüglich sollten sie daher bei den Behörden nachfragen und sich mit Ihrem speziellen Fall an diese wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Heiko sagt:

    Hallo,

    Ich habe eine Frage da ich heute Nacht ein unschönes Erlebnis hatte. Ich fuhr auf der Landstraße mit ca. 80kmh Das war einem anscheinend zu langsam und er fuhr sehr dicht auf überholte rasant und bremste mich bewusst aus. Ich kam zum Glück noch rechtzeit zum stehen und konnte das Nummernschild erkennen. Mein Problem ist das ich allein im Auto war und somit keine Zeugen habe. Bei einer Anzeige stünde Aussage gegen Aussage. Macht also eine Anzeige wegen Nötigung Sinn?
    Vielen Dank für Eure Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heiko,

      leider dürfen wir keine kostenlose Rechtsberatung geben. Um genau abzuklären, ob eine Anzeige sinnvoll ist, konsultieren Sie einen Anwalt, der sich mit dem Verkehrsrecht befasst.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Laura G sagt:

    Hallo,
    Ich habe eine Frage bezüglich des Verhaltens eines anderen Verkehrsteilnehmers.
    Ich bin heute zu meinem Freund gefahren. Auf der kurvenreichen Strecke durch den Wald ist mir ein anderer Autofahrer permanent sehr dicht aufgefahren, so dass ich nicht mal mehr das Nummernschild erkennen konnte. Auf der Strecke ist 100 erlaubt, ich bin 100 gefahren.Trotzdem hat mich der andere Fahrer die ganze Zeit gedrängt und ist immer wieder nach links ausgeschert, hat jedoch nicht überholt. In einer Kurve in der 70 erlaubt ist musste ich wegen dem anderen Fahrer schneller fahren, da ich echt Angst hatte das er mir reinfährt! Bei einer Kurve, die im “Tal” zwischen zwei Hügeln liegt beschloss der Fahrer schließlich zu überholen. Da die Kurve jedoch sehr eng ist und es dort sehr unübersichtlich ist, musste der Fahrer zwischen mir und meinem Vormann einscheren, dabei hat er mich stark geschnitten und ist weil er immer noch viel zu schnell war meinem Vormann fast hinten aufgefahren.
    Meine Frage ist nun, ob hier ein Tatbestand der Nötigung vorliegt oder nicht.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Laura G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Laura,

      das Verhalten des anderen Verkehrsteilnehmers könnte man vermutlich als Nötigung auslegen.
      Da wir zu diesem Vorgang jedoch leider keine Einzelheiten kennen, können wir diesbezüglich keine genauere Auskunft erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Pete sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit ca. 10 Tagen parkt mein Nachbar in unmittelbarer Nähe kurz vor meiner Zufahrt zum Carport, so dass ich ohne Hin- u. Herrangieren meines PKW´s nicht mehr direkt in den Carport einfahren kann. Was kann ich dagegen tun, reden kann man leider mit solchen Menschen nicht, da der Geist und das Verständnis hierzu nicht genügend ausgeprägt ist.

    Tausend Dank vorab für Ihre Auskunft
    Helmut

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pete,

      Sie können in diesem Fall die Polizei oder das Ordnungsamt informieren, sodass ein Strafzettel verhängt wird. Da Sie dennoch auf Ihr Grundstück gelangen können, sind die Voraussetzungen für ein Abschleppen nicht gegeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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