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Nötigung im Straßenverkehr: Wann gilt dieser Tatbestand als erfüllt?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 13. August 2022

Nötigung im Straßenverkehr: Diese Folgen sind möglich

Tatmögliche Strafen
Drohen mit GewaltFreiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, Entziehung der Fahrerlaubnis, 3 Punkte in Flensburg, Fahrverbot (1 - 3 Monate)
Zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung drohenFreiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, Entziehung der Fahrerlaubnis, 3 Punkte in Flensburg, Fahrverbot (1 - 3 Monate)

Was bedeutet Nötigung eigentlich?

Drängeln gehört auch zur Nötigung im Straßenverkehr
Drängeln gehört auch zur Nötigung im Straßenverkehr

Nötigung im Straßenverkehr ist eine Straftat und kann sogar mit bis zu drei Jahren Gefängnis verurteilt werden. Doch wann liegt eine Nötigung vor? Um diese Frage zu beantworten, sind sehr viele Faktoren wichtig. Zudem ist jeder Fall individuell zu betrachten, weshalb beim Strafbestand Nötigung im Straßenverkehr keine pauschalen Aussagen gemacht werden können.

Zuerst ist die Nötigung im Straßenverkehr von dem Delikt der Beleidigung zu unterscheiden. Den Stinkefinger im Straßenverkehr zu zeigen, ist regelmäßig nicht als Nötigung zu sehen. Hier greift vielmehr der Tatbestand der Beleidigung, welcher jedoch ebenfalls eine Straftat darstellt und als solche zumindest mit einer Geldstrafe geahndet werden kann. Bei einer Nötigung im Straßenverkehr gilt es, einige Punkte abzuwägen, ob es sich tatsächlich um eine solche Tat handelt.

Der Einsatz der Lichthupe ist noch keine Nötigung, da das deutsche Strafrecht davon ausgeht, dass jeder Mensch einen bestimmten Grad an Besonnenheit aufweist und darüber hinwegsehen kann. Aufgrund vieler Urteile über das Strafmaß der Nötigung im Straßenverkehr haben wir hier einige Fälle zusammengestellt, die den Tatbestand erfüllen.

FAQ: Nötigung im Straßenverkehr

Was ist als Nötigung anzusehen?

Es handelt sich normalerweise um Nötigung, wenn ein Mensch durch Gewalt oder Androhung selbiger zu einer Tat oder dem Unterlassen einer solchen gezwungen wird. In diesem Fall liegt eine Straftat vor.

Wann liegt eine Nötigung im Straßenverkehr vor?

Der Tatbestand der Nötigung im Straßenverkehr kann beispielsweise dann erfüllt sein, wenn ein Fahrer einen anderen absichtlich ausbremst, ihm zu dicht auffährt oder ihn grundlos bei einem Überholvorgang behindert. Dabei kommt es jedoch stets auf den Einzelfall an.

Folgt auf eine Nötigung im Straßenverkehr ein Bußgeld?

Eine Nötigung kann drei Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten, die Entziehung der Fahrerlaubnis, eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen. Allein mit einem Bußgeld ist es daher meist nicht getan.

Spezifische Ratgeber zur Nötigung im Straßenverkehr

Was ist eine Lichthupe? Gemeint ist ein kurzes, stoßweises aufblenden mit dem Fernlicht.

Der eine oder andere Fahrer verwendet die Lichthupe inflationär, was nicht selten auch zu gefährlichen Missverständnissen führt. Allerdings ist der Gebrauch nur in den wenigsten Fällen wirklich gestattet. Wann Sie die Lichthupe verwenden dürfen und welche Sanktionen bei einem Missbrauch drohen, lesen Sie hier! » Weiterlesen...

Nötigung im Straßenverkehr: Was,, wenn Aussage gegen Aussage steht?

Nötigung gibt es auch im Straßenverkehr - doch wie wird verfahren, wenn es zu einer Anzeige kommt und eine Aussage gegen die andere steht? Bedeutet das immer einen Freispruch? » Weiterlesen...

Die Definition im Strafgesetzbuch: Nötigung

Da es keinen eigenen Paragraphen für die Nötigung im Straßenverkehr im Strafgesetzbuch (StGB) gibt, müssen die Gerichte auf § 240 StGB zurückgreifen. Erst wenn dieser Tatbestand erfüllt ist, handelt es sich auch um eine Nötigung im Verkehr.

Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (Quelle: § 240 Abs. 1 StGB)

Die Absätze 2 und 3 regeln, dass auch der Versuch strafbar ist sowie die Tat dann rechtswidrig ist, “wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist“.

Das bedeutet, dass Nötigung im Straßenverkehr als Straftat angesehen werden kann, wenn der vermeintliche Täter vorsätzlich gehandelt hat. Der Vorsatz liegt immer dann vor, wenn der Verkehrsteilnehmer den Entschluss gefasst hat, den anderen zu nötigen. Er muss also in voller Absicht gehandelt haben. Da dieses Merkmal fast immer bei einer Nötigung vorliegt, ist die Tat oftmals strafbar.

Nötigung und Beleidigung unterscheiden sich im Strafmaß
Nötigung und Beleidigung unterscheiden sich im Strafmaß

Die Nötigung kann also durch

  • Gewalt oder
  • durch die Drohung mit einem empfindlichen Übel

erfolgen. Diese beiden Optionen sollen in dem nächsten Abschnitt erklärt werden.

Nötigung im Straßenverkehr mittels Gewalt

Das Strafmaß der Nötigung ist nur dann erfüllt, wenn der Begriff der Gewalt weit oder eng ausgelegt wird. Die weite Auslegung ist dann gegeben, wenn das Opfer der Nötigung im Straßenverkehr in der Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt wird.

Der vermeintliche Täter wirkt also so auf das Opfer ein, dass es sich subjektiv zu einem bestimmten Verhalten genötigt fühlt. Hierbei handelt es sich nicht um physische, sondern psychische Gewalt. Die enge Auslegung meint genau das Gegenteil. Hier wird von der körperlichen Gewalt gesprochen.

Der vermeintliche Täter versetzt das Opfer in eine Art körperlichen Zwang, sodass der Betroffene tatsächlich körperlich beeinträchtigt wird. Dazu muss der Täter jedoch eine „körperliche Kraftentfaltung“ walten lassen, also das Opfer schlagen etc.

Nötigung im Straßenverkehr mittels Drohung mit einem empfindlichen Übel

Eine Drohung ist es immer dann, wenn der Täter den Eintritt eines bestimmten Verhaltens beim Opfer erzwingen möchte, weil er denkt, auf dieses Einfluss zu haben und diesen auch schließlich ausübt. Die Drohung ist dahingehend von der Warnung abzugrenzen, da hier ein Hinweis auf ein Ereignis ausgesprochen wird, welches in eine Tat resultiert, auf das der Täter keinen Einfluss hat.

Ein empfindliches Übel wiederum ist ein Wertverlust in einer solchen Größe, dass es das Verhalten des Opfers bestimmt. Ein Übel ist also eine Werteinbuße bzw. ein Nachteil. Merkt der Genötigte also, dass ihm ein großer Nachteil entstehen könnte, ändert er sein Verhalten. Er tut dies nicht aus freien Stücken, weshalb eine Nötigung eine Freiheitseinschränkung darstellt.

Nötigung im Straßenverkehr und ihre Folgen

Nötigung im Straßenverkehr: Die Strafe wird in der Regel von einem Gericht festgesetzt.
Nötigung im Straßenverkehr: Die Strafe wird in der Regel von einem Gericht festgesetzt.

Während das Mittelfinger-Zeigen im Straßenverkehr zu einer Beleidigung zählt und mit einer Geldstrafe geahndet wird, ist die Nötigung im Straßenverkehr eine Straftat. Sie kann sogar mit einem Freiheitsentzug bis zu drei Jahren bestraft werden.

Jedoch kann die Nötigung im Straßenverkehr auch als Ordnungswidrigkeit behandelt werden. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Fahrer nur kurz drängelt. Zudem ist auch der Abstand entscheidend. Die Umstände sollten also individuell geprüft werden. In diesen Fällen kann der vermeintliche Täter ein Bußgeld erwarten.

Eine Strafe ist es beispielsweise dann, wenn der Drängler den Abstand auf unter einen Meter verkürzt. Denn dann bedroht er den Vordermann so sehr, dass dieser sich genötigt fühlt, schneller zu fahren. Das Oberlandesgericht Stuttgart definierte den Eintritt der Nötigung im Straßenverkehr als einen Vorgang, der von einiger Dauer und größerer Intensität ist.

Das versteht die deutsche Rechtsprechung von Nötigung im Straßenverkehr:

  • Ausbremsen: Ein grundloses Bremsen oder ein überraschender Fahrbahnwechsel ist ein Hindernis und somit eine Gewalteinwirkung. Ausnahme: Es liegt kein Vorsatz vor. Beispiel für keinen Vorsatz: Kinder am Straßenrand, die ein plötzliches Bremsen rechtfertigen.
  • Auffahren: Wenn der Drängler mit der Fortsetzung des gefährlichen und beängstigenden Verhalten nicht aufhört und sich das Opfer in einer Zwangslage befindet, handelt es sich in der Regel um Nötigung im Straßenverkehr. Wichtige Aspekte im Straßenverkehr: Geschwindigkeit der Fahrzeuge, Abstände, Streckenlänge und Dauer der Tat
  • Überholbehinderung: Eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr ist in der Regel dann gerechtfertigt, wenn eine schikanöse Behinderung, ein absichtliches Langsamfahren gemeinsam mit einem plötzlichen Ausscheren oder ein beharrliches Linksfahren bei freier rechter Straße vorliegt.

Die Nötigung im Straßenverkehr kann auch Punkte zur Folge haben. Drei Punkte in Flensburg werden fällig, wenn das Gericht die Nötigung als Strafbestand urteilt. In diesem Fall kann auch der Fahrerlaubnisentzug die Folge sein. Das Gericht spricht oftmals eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten bis zu fünf Jahren aus, in der der vermeintliche Täter keinen neuen Führerschein beantragen darf. Dies ist jedoch kein Regelfall. Eher kann ein Fahrverbot von einem bis drei Monaten verhängt werden.

Steht es bei der Nötigung im Straßenverkehr Aussage gegen Aussage und das Verfahren wird ohne Zeugen durchgeführt, entscheidet der Richter, so wie er überzeugt ist. Dennoch kann es sich lohnen, einen Rechtsanwalt zu engagieren, da er vergleichbare Gerichtsurteile kennt und dem Beklagten mit einer gezielten Argumentation vor Gericht helfen kann.

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138 Kommentare

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  1. Stefan sagt:

    Hallo werte Redaktion,

    ich fuhr neulich auf einer zweispurigen Autobahn mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h, welche ich dank Tempomat auch einhielt. Bei Überholen eines LKWs näherte sich von hinten ein PKW mit hoher Geschwindigkeit, fuhr dicht auf und schaltete 3 Sekunden lang das Fernlicht ein. Ich beendete das Überholmanöver und entschied mich, die ca. 4-5 Autolängen lange Lücke bis zum nächsten LKW nicht zum Einscheren zu nutzen, sondern diesen ebenfalls mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu überholen. Der Fahrer des PKWs hinter mir nutzte die Lücke um mich rechts zu überholen um dann vor mir plötzlich ohne erkennbaren Grund abzubremsen, zu beschleunigen und wieder zu bremsen, bevor er seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit fortsetzte. Ich überlegen den Fahrer wegen Nötigung anzuzeigen, bin mir aber nicht sicher, ob ich mir mein eigenes Verhalten als Überholbehinderung ausgelegt werden kann.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      wenn Sie sich an die Höchstgeschwindigkeit gehalten haben, kann Ihnen kein falsches Verhalten vorgeworfen werden. Das Verhalten des anderen Fahrers ist allerdings äußerst fragwürdig. Ob Sie dies zur Anzeige bringen, liegt aber in Ihrem Ermessen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Gero sagt:

    Vogel zeigen ist meines Wissens nach nur eine Ordnungswidrigkeit der Beleidigung. Wenn der Beifahrer der Bruder ist, kann es sein das seine Aussage “nicht glaubwürdig” sein wird da er mit dem Fahrer verwandt ist.

    Gruß

  3. Tina sagt:

    Gestern Abend 2 Spurige Autobahn keine Geschwindigkeitsbegrenzung 3 LKW’S auf der rechten Spur vor mir ein Auto am Überholen etwa 140 km/h plötzlich fährt einer sehr dicht auf keine 3 Meter. Konnte die Spur nicht wechseln da dort die LKW’S fuhren (auch sehr dicht beieinander) da ich mich bedrängt fühlte habe ich das Wischwasser betätigt.Ich überholte dann noch das Auto vor mir und wechselte die Spur.
    Der Drängten überholte mich schert vor mir ein und bremst mich auf 90 km/h runter betätigt auch das Wischwasser. Er ließ mich nicht in Ruhe bin auf die rechte Spur um an ihm vorbei zu kommen fuhr er vor mich (dort 130 km/h erlaubt) er fuhr so vor mir und bremste das ich keinen Abstand halten konnte (habe die Warnblinker angemacht und dauergehubt da ich mir nicht anders zu helfen wusste) und das ging bestimmt über 5 km so. Er gab dann irgewann Gas und verschwand. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Habe meinen Sohn(3) mit im Auto gehabt. Es hätte auch anders ausgehen können.
    Habe keinen Zeugen -》Anzeige? Da mich das sehr beschäftigt und ich gelesen habe das einige die genötigt wurden eine Anzeige durch den Nötiger bekamen bin ich in einem Zwiespalt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tina,

      ein solches Verhalten gehört natürlich unterbunden, allerdings dürfen wir keine Rechtsberatung zu einem konkreten Fall geben. Falls Sie eine Anzeige wegen Nötigung in Erwägung ziehen, sollten Sie mit Ihrem Rechtsanwalt Rücksprache halten. Zumal der Fall auch nicht ganz eindeutig ist, da Sie mit dem Wischwasser selbst auch nicht zur Deeskalation der Situation beigetragen haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Mo sagt:

    Hallo, ich habe folgendes Problem: Auf einer zweispurigen Straße die in zwei unterschiedliche Tunnel führt, hat gestern Abend ein Fahrzeug unmittelbar vor mir die Fahrbahn gewechselt, ohne den Blinker zusetzen oder die Fahrtänderung sonstwie erkenntlich zu machen. Dieses Fahrzeug ist knapp 20 Meter vor mir in meine Spur gewechselt und ich konnte durch eine Vollbremsung einen Unfall vermeiden. Nachdem ich zum Stillstand kam habe ich mit einmaliger Lichthupe signalisiert dass dies ein sehr gefährliches Manöver war, woraufhin dieses Fahrzeug auch stehen blieb, nach rechts ausscherte, um sich dann hinter mich zu setzen und dann mit mehrmaligem lautem Hupen, Lichthupen und wilder Gestikulierung und sehr nahem auffahren zu revanchieren. Danach sah ich mich gezwungen die Straße zu verlassen um am einem Parkplatz zu halten, während besagtes Fahrzeug mit Vollgas ind weiterem Hupen davon raste. Ich war zu diesem Zeitpunkt leider alleine unterwegs und das Kennzeichen habe ich mir auch notiert. Meine Frage wäre nun was könnte ich in diesem Fall tun und da ich alleine war und im besagten Fahrzeug zwei Personen sich befanden, hat da eine Anzeige ohne weitere Zeugen überhaupt eine Chance? Welche Möglichkeiten habe ich? Oder kommen derartige Personen leider ungestraft davon?
    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mo,

      natürlich haben Sie das Recht, Anzeige zu erstatten. Inwiefern sich dies lohnt, kann am besten ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Daniel sagt:

    Hallo, würde heute von einem Auto überholt der danach eine Vollbremsung eingeleitet hat und mit einen Gegenstand ausgestiegen und auf mich zu kam. Bin aus einer schocksituation rückwärts gefahren und habe mich schnell verzogen. Ich habe weder ein Unfall gebaut noch war ich zu schnell oder langsam. Leider war ich alleine und in dem andern Auto 4 Leute. Lohnt es sich eine Anzeige zu machen ? Ist das Nötigung oder wie soll ich mich verhalten ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      Ihrer Schilderung nach scheint der Tatbestand der Nötigung erfüllt zu sein. Es empfiehlt sich, Rücksprache mit einem Anwalt für Verkehrsrecht zu halten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Dirk sagt:

    Ich wollte mich kurz erkundigen, wie ich in folgender Situation vorgehen soll.
    Ich fuhr heute auf der Bundesstraße von Renningen nach Leonberg um auf die Autobahn zu gelangen. Überholte ein langsameres Kraftfahrzeug mit der vorgegebenen Geschwindigkeit von 100 Km/h. Hinter mir ein silbergrauer Sprinter mit HN Kennzeichen fuhr auf mich auf bis ich das Nummernschild nicht mehr sehen konnte. Drinnen saßen drei junge Erwachsene, welche wahrscheinlich auf Montage waren. nach dem ich das Fahrzeug überholt hatte fuhr der Sprinter mit überhöhten Geschwindigkeit an mir vorbei der Beifahrer zeigte mir den Effenberg-Finger und brüllte noch irgendetwas darauf hin zeigte ich einen Scheibenwischer. Als der Fahrer das sah zog er ohne blinken direkt auf meine Fahrbahn und machte eine Vollbremsung.
    Ich konnte gerade noch ausweichen um einen Unfall zu vermeiden, darauf hin wechselte er auch die Fahrbahn und nun war ich gezwungen eine Vollbremsung zu machen, dieses Spiel ging immer weiter und ich hatte schon wirklich Angst um mein Leben. Jedesmal wenn ich angesetzt habe zu überholen zog er wieder auf meine Fahrbahn oder bremste mich sogar so aus, dass ich fast in der Leitplanke gelandet wäre. Daraufhin hupte ich und setzte mein Fernlicht ein und irgend wann erhob ich den Finger um ihm klar zu machen, dass wenn er so weitermacht und es zu einem Unfall kommt, dass er dann zahlen würde.
    Als wir dann auf der A81 Richtung Heilbronn unterwegs waren kamen wir dann in einen Stau und meine Spur die mittlere fuhr schneller als die des Sprinter-Fahrers. Als ich dann an ihm vorbei gefahren bin zeigt der Beifahrer mir mit herausgestreckter Zunge sein Smartphone, so nach dem Motto “Ätsch wir haben das alles auf Video”. Ist es möglich, dass ich in dieser Situation als Nötiger eingestuft werde? Ich habe mir dann im Stau das Kennzeichen und die Rückseite des Sprinter fotografiert. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
    Vielen Dank für Ihre Information

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      haben Sie sich das Kennzeichen notiert, können Sie auch Anzeige erstatten. Sollte es zu einem Verfahren kommen, können Sie Ihre Sicht der Dinge darstellen. Für weitere Informationen sollten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden, da wir an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Martin sagt:

    Ich war kürzlich als Radfahrer außerorts auf einer Landstraße unterwegs. Der straßenbegleitende baulich getrennte Radweg war wegen Bauarbeiten mit dem Verkehrszeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) gesperrt, da der Streckenabschnitt komplett saniert wird. Mich überholte ein PKW, welches auf gleicher Höhe hupte. Da dieses Hupen grundlos erfolgte, sehe ich mich einer Nötigung ausgesetzt. Zeugen habe ich keine, jedoch ein Video inklusive Ton von meiner Helmkamera. Das Kennzeichen ist klar erkennbar. Das Hupen ist deutlich zu hören. Ich habe mich sehr über den Vorgang geärgert. Selbst wenn der Radweg nicht gesperrt gewesen wäre, ist ein Anhupen von Radfahrern stets zu unterlassen. (Nicht jedoch das Ankündigen von Überholvorgängen außerorts!)

    Welche Risiken gehe ich ein, wenn ich dieses Video als Beweismittel vortrage? Liegt es in der Willkür der Verwaltungsbehörde (bei Ordnungswidrigkeit), ob dieses Video anerkannt wird oder muss ich sogar damit rechnen, selbst eine Anzeige wegen ständig laufender Kamera (ähnlich Dashcam) zu erhalten? Die Urteile gehen da ja mittlerweile stark auseinander.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      das Risiko ist tatsächlich vorhanden. Gerichte haben entschieden, dass solche Kameras, welche zur Beweiserleichterung oder zur Verbreitung von Mitschnitten im Internet rechtswidrig sind, da sie die Persönlichkeitsrechte der anderen Verkehrsteilnehmer verletzen. Sollten Sie die Aufnahmen als Beweis verwenden wollen, wäre es ratsam, den Fall mit einem Anwalt im Vorfeld zu besprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Anette sagt:

    Ich war gestern als Beifahrer im Auto unterwegs, als vor uns auf der Straße ein ca. 13 Jahre alter Junge hinter seiner Mutter mit dem Fahrrad her fuhr. Als wir näher kamen fing er mitten auf der Straße an Slalom zu fahren wodurch wir abbremsen mussten um ihn nicht anzufahren. Beim vorbei fahren habe ich ihn dann gefragt ob er umgefahren werden will weil er so auf den Straße fährt. Gilt sowas auch schon als Nötigung und kann angezeigt werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anette,

      wir dürfen keine Rechtsberatung geben. Sie können sich einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Eva sagt:

    Hallo Thorsten,

    darf ich fragen wie diese Sache für Sie verlaufen ist?
    Danke und liebe Grüße

    • Egger sagt:

      Da er nicht antwortet, scheint er im Gefängnis zu sein…

      Aber was war das denn auch für eine dumme Aktion, Radfahrer dürfen doch immer auch entgegen der Einbahnstraße fahren, das weiß doch jedes Kind…

      • Christian B. sagt:

        Leider nicht.
        Ich wurde als Radfahrer von einem Autofahrer in einer Einbahnstraße, welche sogar durch Unterbeschilderung für Radfahrer in beide Richtungen frei gegeben war, zum Stillstand genötigt, bis auf den Gehweg ist der gefahren !!
        Berlin halt…
        Heute mal wieder Anzeige (fahre auch Auto) gegen jemanden der nach einem Spurwechsel von ganz rechts nach ganz links mit anschließender Vollbremsung auf mein Hupen hingelegt hat.

        Die Leute werden aufwachen. Dashcam, Leute, dashcam, beruhigt euch lieber mal !!! (i love online wache.)

  10. Hallo ich hab da mal frage sagt:

    Ein Autofahrer hat mich daran gehindert die Spur zu Wechseln,und immer wenn ich überholen wollte ,hat er sich vor mir gesetzt,an einer roten Ampel habe ich mich quer vor ihn gestellt,und bin ausgestiegen und wollte wissen was das soll,er blieb im Auto sitzen kurbelt die Scheiben hoch und lächelte mich nur an.da ich nichts ausrichten konnte stieg ich wieder ein und fuhr weiter,
    Dieser nette Autofahrer hat mich jetzt wegen nötigung im strassenverkehr angezeigt,
    Frage was habe ich zu befürchten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      möglich ist eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. ich sagt:

    hallo
    jemand hat die polizei nicht über mein grundstück fahren lassen. diese person hat sich vor das fahrzeug gestellt.
    welche strafen sind zu erwarten
    vorladung wegen nötigung im staßenverkehr kam per post.
    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      bei Nötigung im Straßenverkehr droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bzw. ein entsprechend hohes Bußgeld. Weiterhin kann dem Betroffenen die Fahrerlaubnis entzogen werden. Bis zu drei Punkte in Flensburg sind ebenfalls möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Peggy sagt:

    Hallo,
    Ich hätte gestern ein Problem mit meinem Nachbarn, undzwar bin ich bei mir zu Hause aus der Tiefgarage gefahren, von dort aus geht es ein Stück bergab, dann kommen die Straßenbahnschienen danach erst die Straße. Es war so ich bin raus gefahren und fuhr ein Stück runter. Da viel mir ein das ich etwas vergessen hatte und mein Partner ist noch mal zur Wohnung gegangen. In dem Moment kann mein Nachbar von der Straße und ist bis zu mir hoch gefahren. Ich fuhr noch mal ein Stück runter damit er besser vorbei kommt, allerdings hielt dieser genau neben mir an so das er genau mit seinem Fenster in meiner Höhe war. Er hielt kurz an und zog sein Handy heraus und begab mich zu fotographieren. Ich war im ersten Moment so erschrocken das ich noch ein Stück weiter runter fuhr. In dem Moment kamm dann aber die Straßenbahn und ich hatte Glück das ich nicht noch weiter runter gefahren bin da sie sonst mein Auto erfasst hätte. Danach ist der Nachbar weiter gefahren und in die Tiefgarage, Ich fragte ihn dann was das sollte und er sagte das ich zu weit auf der Straße stand das er mit seinem Auto nicht vorbei kämme. Jetzt weiss ich nicht was ich dagegen machen kann, zählt das schon als Nötigung?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peggy,

      nach Ihren Angaben hat er Sie zu keinem Handeln gezwungen. Allerdings kann das Fotografieren rechtswidrig sein. Dies müsste gesondert überprüft werden. Im Zweifel sollten Sie daher zum Anwalt gehen, wenn Sie dies rechtlich überprüfen lassen wollen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Sina sagt:

    Hallo.heute morgen fuhr ich so wie jeden Tag auf der Autobahn zur Arbeit und war ein LKW am überholen und plötzlich taucht hinter mir ein Auto auf fährt mir fast hinten drauf macht Lichthupe und fuchtelt mit den Händen rum….ich war so froh als ich sie vorbei lassen konnte.ich hab mit das Nummernschild gemerkt ….sie ist wirklich so dicht aufgefahren ich dachte gleich knallt es.soll ich was unternehmen?bringt das überhaupt was?lg

  14. David sagt:

    Hallo

    Ich bin auf einer Bundesstraße unterwegs die übergeht in 2 spuren. eine gerade aus weiter, die andere biegt rechts ab, welche ich befahre mit zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 100km/h. Plötzlich kommt von hinten ein auto herangesaust und fährt so dicht auf das ich nicht mal mehr das nummernschild sehen kann, aber fast schon die augenfarbe des Fahrers.
    Dann kommt ein Schild das die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt (ich hatte zirka 85km/h), und musste dementsprechend bremsen, der dichtauffahrende allerdings auch recht scharf und hat gehupt. Er ist dann links ausgeschert und hat mit seinem wagen noch vor der straßenteilung überholt.

    Droht mir jetzt eine anzeige?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      haben Sie sich lediglich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten, hat sich eher der andere Fahrer eines Verstoßes durch zu dichtes Auffahren schuldig gemacht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Tobias sagt:

    Hallo.

    Ich (alleine) bin vor einigen Wochen innerorts durch eine 30er Zone gefahren. An einer Kreuzung kam von rechts meine Ex-Freundin (alleine) in ihrem Pkw. Ich hielt an der Kreuzung an um ihr auf Grund der dort herrschenden Verkehrslage (rechts vor links) die Vorfahrt zu gewähren. Als meine Ex-Freundin mich erkannte, fuhr sie mit ihrem Pkw sofort frontal auf meinen zu. Kurz vor meinem Wagen setze sie ihren schräg ab und stand somit noch auf der Kreuzung. Dadurch konnte ich an ihr weder links noch rechts dran vorbei. Sie stieg sofort aus ihrem Wagen aus und maulte mich an. Wenn sie mich hier nochmal sehen würde, dann würde sie mich rechtlich kalt machen, so das ich nie wieder glücklich werden würde. Das würde sie schwören. Ich zeigte diesen Vorfall am selben Tag bei der Polizei an. Diese nahm den Fall als Nötigung im Straßenverkehr auf.

    Was wird jetzt weiterhin passieren und wird es wohl eine Strafe für die Dame geben?

    Wenn ja, wie wird diese wohl aussehen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      die Polizei wird nun ermitteln und wenn sich der Tatbestand erhärtet, kann ein Verfahren eingeleitet werden. Ein Anwalt kann Sie näher beraten. Der obigen Tabelle können Sie die möglichen Strafen entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Philipp sagt:

    Mein Beifahrer hat sich ohne mein Wissen abgeschnallt und während der Fahrt sein Oberkörper aus dem Fenster gehalten erst nach mehrmaligen auffordern und langsamer werden da Auto hinter mir ist er wieder eingestiegen hab ich was zu befürchten ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Philipp,

      wurden Sie dabei beobachtet, droht ein Verwarngeld von 30 Euro für den Verstoß gegen die Anschnallpflicht. Ob noch weitere Sanktionen drohen, muss von der Behörde entschieden werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Liane M. sagt:

    Ein Autofahrer ist absichtlich auf meinen Ex am Grundstücksrand zugefahren, hat vorher noch beschleunigt, und mein Ex konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten, wobei er sich eine Prellung zuzog . Kurz danach hat der Autofahrer gehupt .

    Was droht dem Autofahrer ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Liane,

      hierbei handelt es sich um eine Straftat. Die Strafe wird vor Gericht festgelegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Malte sagt:

    Ich hatte gestern folgende Situation:
    Ích fahre im Autobahnkreuz(einspurig) ca. 60km/h, kommt ein Auto angefahren und fährt auf ca. 5 Meter auf. Weil er den Abstand nicht erhöht hat habe ich ohne zu bremsen die Geschwindigkeit auf ca. 30km/h verringert. Der Drängler ist dann auf einen Abstand von weit unter einem Meter aufgefahren (wenn ich parke bin ich von anderen Autos weiter entfernt).
    Auf der Bahn angekommen ist er weiter seiner Wege gefahren ich bin direkt runter und nach Hause.
    Meine Frage:
    Kann ich wegen der Geschwindigkeitsverringerung belangt werden? Es wäre ja im Prinzip das Ausbremsen und würde den Tatbestand so wie ich es verstanden habe auch erfüllen.
    Des Weitern war ich kurz davor, die Polizei zu rufen und anzuhalten. Wäre dies zulässig? Mit welchen Folgen hätte ich zu rechnen, wenn jemand aus einem der Folgenden Autos Anzeige erstatten will?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Malte,

      wir dürfen keine individuelle Rechtsberatung anbieten. Wenden Sie sich für Einzelfragen bitte an einen Anwalt. Im Übrigen dürfen Sie natürlich immer die Polizei verständigen, sofern Sie dies nicht während der Fahrt ohne Freisprechanlage tun.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Cornelia sagt:

    Hallo,
    heute habe ich wieder eine Nötigung erlebt, als ich mit dem Pedelec unterwegs war. Autofahrer hupen oder schneiden mich, überholen mich, während ich an einer rechts-vor-links-Kreuzung den Rechtsverkehr passieren lasse usw. Am gefährlichsten war es, als ein SUV mich von der Straße abdrängte. Damals merkte ich mir das Kennzeichen nicht, da ich perplex gewesen bin und schnell reagieren musste. Zwischenzeitlich merke ich mir jedes Kennzeichen und notiere es zu Hause. Heute ist es wieder passiert, vor einem Kreisel, ich fuhr 43 km/h. Ein PKW zog auf die Linksabbieger-Spur vor dem Kreisel, hupte, drängte mich zur Seite und zog vor mir in die Verengung des Kreisels ein.
    Bisher habe ich noch niemanden angezeigt, aber es ist wirklich gefährlich, und ich möchte endlich etwas dagegen unternehmen. Doch ich befürchte, dass es als Bagatelle abgetan wird.
    Als ich mich einmal auf den Radweg flüchtete, wurde ich von einem Fahrradfahrer angehalten, er werde die Polizei holen, wenn ich mit meinem Pedelec nicht den Radweg verlasse. Es ist zum Haareraufen.
    Ist eine Anzeige wegen Nötigung möglich und kann ich dass auch jeden zweiten Tag machen?
    Würden Aufnahmen einer Helmkamera ggf als Beweis dienen dürfen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cornelia,

      grundsätzlich haben Sie das Recht dazu, auch wiederholt Nötigungen anzuzeigen. Inwiefern Aufnahmen einer Helmkamera anerkannt werden, ist nicht eindeutig festgelegt. Hierzu haben Gerichte schon unterschiedliche Urteile gefällt (siehe etwa https://www.bussgeldkatalog.org/dashcam/).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Cornelia sagt:

    P.S. innerorts, ich rede von Vorfällen innerorts. Der Kreisel war bei 50 km/h, nach dem Kreisel gar 40 km/h. Die besagte rechts-vor-links-Kreuzung war nach der 20er-Zone, die nach der Kreuzung zur Zone 30 wurde.

  21. Ridvan sagt:

    Hallo
    Letzte woche war.ich gemeinsam mit einem freund im parkhaus . Aufgrund des hohen besucher aufkommens war ich einige zeit auf der suche nach einem parkplatz ein.person wollte mit seinem auto wegfahren ich habe ihn gefragt und er hat gesagt kann bis 5 minuten dauer ich bin ein meter vorgefahren und habe meine.blinker und rückwärtsgang eingelegt und habe 3-4 minuten gewartet . Die anderen pkw,s erkannten das ich da reinfahren will wo die parklücke frei geworden war ist der geschädigte einfach reingefahren ich stieg aus meinem fahrzeug aus und habe gesagt das ich da rein fahren wollte er hat es aber nicht gemacht ich drohte nur damit die polizei wenn er nicht wieder rausfährt da er nicht rausfahren wollte rief ich die polizei
    Und jetz habe ich eine anzeige bekommen zählt.das auch als nötigung ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ridvan,

      grundsätzlich wird von einer Nötigung gesprochen, wenn eine Person Gewalt ausübt oder mit einem empfindlichen Übel droht. Inwiefern dies in Ihrem Fall zutrifft, lässt sich aus der Ferne leider nicht pauschal beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Chris sagt:

    Hallo BGK-Team,

    folgende Situation: Ich hab in der Mittagspause den Parklpatz meiner Firma mit normalen Tempo auf eine Straße verlassen. Auf der Straße gilt 60kmh Höchstgeschwindigkeit, und an der Stelle ca 200 Meter von einer Kreuzung entfernt. Im Rückspiegel sah ich ein paar Sekunden später, das ein Auto mit ganz klar sehr überhöter Geschwindigkeit (geschätzt 80kmh-120kmh) näherte. Ich habe schon mit einer Kollision gerechnet und bin mit dem Fuß vom Gas und über das Bremspedal. Die Fahrerin des Autos hinter mir ist unter 1 Meter aufgefahren(Nötigung?), hat getobt und mir den Finger gezeigt (Bleidigung?). An der Kreuzung musste ich halten und Vorfahrt geben. Bin dann rechts abgebogen, die Fahrerin hinter mir auch. Von der Spur auf der wir uns beide befanden, biegt eine Abbiegespur nach rechts in die Stadt ab. Ich habe geblinkt und wollte diese gerade befahren, als die Fahrerin hinter mir hupend und schimpfend, sich rechts zwischen mir und der Leitplanke wieder mit total überhöhter Geschwindigkeit an mir vorbei schob. Ich musste im reflex nach links ausweichen um eine Kollision zu vermeiden. Die Fahrerin war nun vor mir und zeigte mir nachwievor den Finger und bremste mich aus auf ca 20kmh, ehe Sie wieder beschleunigte auf geschätzte 80-100kmh (50er Zone). An der nächsten roten Ampel war ich so aufgewühlt das ich ausgestiegen bin um die Fahrerin zur rede zu stellen, allerdings sprang die Ampel auf Grün um und die Fahrerin fuhr mit einem Kavallierstart davon. Kennzeichen konnte ich noch Fotografieren.

    Meine Frage, hab ich mich verkehrswidrig Verhalten als ich das Auto an einer Roten Ampel verlassen habe um mit der wahnsinnigen Frau zu sprechen? Liegt hier der Tatbestand einer Nötigung vor?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      eine Nötigung könnte vorliegen, allerdings sollten Sie das mit einem Anwalt klären. Nur dieser kann den Fall beurteilen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  23. Matthes sagt:

    Hallo,
    hatte heute ein sehr unschönes Erlebnis. Auf einer schmalen einspurigen aber längeren Einbahnstraße kam mir entgegen der Fahrtrichtung ein Fahrzeug entgegen. Wir stoppten beide und ich zeigte ihm an, dass er 20m zurück sein Fahrzeug wenden kann. Daraufhin sprang der Fahrer aus dem Fahrzeug, versuchte die zum Glück abgeschlossene Fahrertür von außen zu öffen und verdrehte mir den Außenspiegel danach mutwillig. Darüber hinaus schrie er mich an, ich sollte Platz machen.

    Ich trage mich jetzt mit dem Gedanken, den Fahrer anzuzeigen. Für eine reine Ordnungswidrigkeit ((20€) würde ich dies eher nicht machen. Inwieweit Schäden am Fahrzeug entstanden sind, werde ich bei Tageslicht prüfen und dann ggf. zur Anzeige bringen. Interessant für mich wäre aber auch ihre Einschätzung hinsichtlich des Straftatbestands der Nötigung.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthes,

      für eine juristische Einschätzung müssten Sie sich an einen Anwalt wenden. Wir dürfen hier keine individuelle Rechtsberatung erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. natalie sagt:

    Hallo,
    heute habe ich leider die Fassung verloren. Ich bin auf der Autobahn gefahren (Begrenzt auf 130 km/h) hinter mir fuhr ständig dicht und Lichthube machend ein Mercedes SUV. Ich war im Überholvorgang und war mittlerweile schon bei Tempo 150 km/h. Als ich zwischen dem von mir überholten Fahrzeug und dem davor fahrenden Lkw eingeschärt bin, schloss der SUV auf und fuhr konstant erst auf meiner Fahrzeughöhe und sodann etwas schneller, so dass ich an einem Einschären, ohne stark abzubremsen gehindert wurde, um den Lkw zu überholen-. Hätte ich ausgeschärt, hätte ich dem SUV die Rücklichter kaputt gefahren. Das ging bestimmt über eine Minute so. Ich habe mich so über das Verhalten geärgert, dass ich ihm wohl sichtbar den Mittelfinger gezeigt habe. Seine Tochter hat es wohl gesehen. Ich bin dann auf die Abbiegerspur gefahren (musste runter um nach Hause zu kommen). Die Fahrbahn ist sodann von 2 auf 3 Spuren “erweitert” neben der Abbiegerspur. Der SUV fuhr sodann auf der Mittleren Spur sehr langsam. Ein LKW ist auf der rechten Spur noch an ihm vorbeigezogen und er hat mich vom Fahrersitz aus gefilmt. Die Tochter auf dem Beifahrersitz hat nichts gemacht.

    Was kann mich jetzt wegen dem Mittelfinger erwarten?

    • Sarah sagt:

      Hallo liebes Team,
      folgende Situation, mein Partner fuhr wie jeden Morgen zur Arbeit . Im Bereich wo 100 erlaubt ist , hatte er einen langsam fahrenden PKW vor sich , weshalb er selber langsamer fahren musste . Während er fuhr, fuhr ihm der PKW hinter ihm die ganze Zeit so dicht auf , dass er nicht mal das Kennzeichen sehen konnte . Dadurch hat sich mein Partner bedrängt und genötigt gefühlt den langsamer fahrenden Pkw vor ihm zu überholen. Nach mehreren Minuten schien die Straße vor ihm frei und er setzte zum Überholen an . Während er Überholen wollte kam dann aber doch plötzlich ein Auto von vorne und mein Partner musste aprubt stark bremsen und sich wieder in die Lücke einscheren aus der er gekommen war.
      Der hinter ihm fahrende musste ebenfalls stark bremsen, er war ja eh schon dauerhaft dicht aufgefahren .
      Die Fahrt ging so noch eine Weile weiter , auto vor meinem Partner langsam dahinter drängelt massiv. Nach einer Weile überholte der drängler meinen Partner und blinkte wild. Er gab zu verstehen dass mein Partner rechts ranfahren soll . Dies taten beide . Der drängler fing nun an meinen Partner zu belehren, das Überholen sei gefährlich gewesen und er hätte Zeugen und würde meinen Partner nun anzeigen .
      Für uns völlig unverständlich immerhin hatte sein dichtes Auffahren diese Situation erst hervorgerufen .
      Nun ist meine Frage wie soll man sich da jetzt verhalten , warten ob eine Anzeige kommt , oder besser den Drängler selber anzeigen ?
      War das Verhalten meines Partners eine Nötigung ?

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Sarah,

        wir dürfen hier keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Welches Vorgehen ratsam ist, sollten Sie mit einem Anwalt für Verkehrsrecht besprechen.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Natalie,

      wir dürfen keine Rechtsberatung geben. Wenn Sie rechtliche Fragen haben, können Sie sich an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. MS sagt:

    Hallo BGK-Team

    Ich wurde Angezeigt wegen einer Nötigung im Straßenverkehr. Der Clou ist aber, dass die vor mir gefahrene Person sehr oft stark ausgebremst wurde und ich, als Fahranfänger, noch nicht die Fahrerfahrung besitze so schnell auf mir unbekannte Situationen zu reagieren. Ich habe mich anschließend bei der vor mir fahrenden Person für das ungewollte Bedrängnis mehrfach Entschuldigt! Meine Frage daher: Kann ich für dieses Verhalten belangt werden? Einen Anwalt habe ich dennoch schon einmal sicherheitshalber konsultiert.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo MS,

      wenn Sie bereits einen Anwalt kontaktiert haben, so ist dieser der richtige und kompetente Ansprechpartner. Wir dürfen keine Rechtsberatung geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Ilona sagt:

    Ich befand mich heute mit meinem Auto auf einer zweispurigen Autobahn (Geschwindigkeitsbegrenzung 130 km/h) auf der linken Spur und überholte eine Gruppe von sechs LKW´s, die eng als Gruppe zusammenfuhren. Diese hatten eine Geschwindigkeit von ca.100-110 km/h. Mein Tacho zeigte mir, dass ich mit 130 km/h unterwegs war. Während dieses Überholvorganges näherte sich von hinten ein sehr schnelles Auto. Ich schätze, dass es mit mindestens 180 km/h fuhr, da es sehr schnell mein Auto erreichte. Es fuhr sehr dicht auf. Der Abstand zu meinem Heck war weniger als drei Meter. Dann gab er mir zum ersten Mal Lichthupe. Ich hatte keine Möglichkeit auf die rechte Spur (zwischen die LKW-Gruppe)zu wechseln ohne mich durch einen starken Bremsvorgang selbst in Gefahr zu bringen. Da betätigte der Fahrer ein zweites Mal die Lichthupe. Als ich den Überholvorgang beendet hatte, wollte ich mich rechts einordnen. Bevor ich die Spur wechseln konnte, überholte mich das Auto rechts und scherte vor mir mit einem sehr geringen Abstand sofort wieder auf die linke Spur.

    Ich bin am Überlegen, ob ich eine Anzeige mache, da ich mich in dieser Situation bedrängt gefühlt habe. Ist das ein Tatbestand oder bin ich zu empfindlich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilona,

      eins vorweg: Es ist uns nicht erlaubt, Ihnen eine Rechtsberatung zu erteilen. Rechts zu überholen ist auf der Autobahn grundsätzlich untersagt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Dominik sagt:

    Hallo,
    Heute bin ich innerorts gefahren und wollte jemanden überholen, da ich links abbiegen musste habe ich ihn kurz geschnitten,(es ist aber nichts passiert und er musste auch nicht stark bremsen), daraufhin fing er dann an zuhupen und hat sein handy rausgeholt, während dem Fahren, und hat ein Bild gemacht. Kann das irgendwelche Folgen für mich haben und ist das Rechtskräftig wenn er durch ein Bild was während dem Fahren aufgenommen wurde mein Kennzeichen weiß.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dominik,

      unter Umständen kann Ihnen Nötigung oder eine Gefährdung im Straßenverkehr vorgeworfen werden. Inwiefern ein solches Bild als Beweis dient, wird von den Behörden entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Hans sagt:

    Mir ist auch jemand mal zu dicht aufgefahren, was noch verschärft dazu kam, war das als ich in einer Einbuchtung bei einer Bushaltestelle hielt, er neben mir auf der Straße anhielt und mich beobachtete.

  29. Kevo sagt:

    Hallo Team,

    ich fuhr gestern auf einer Bundesstraße mit ca. 105 km/h hinter einem PKW (ebenfalls 105 km/h konstant). Ca. 100 m vor einer 70er Zone bremst dieser aprupt auf 50 km/h ab so das ich so scharf auf die Bremse drücken musste das mein PKW kurz ins wanken gerieht. Daraufhin bekam ich diverse Handzeichen, abwohl mein Abstand zwischen 50+m lag (bisschen mehr wie 2 Leitpfosten). Danach schaute er permanent in den Rückspiegel und fuhr nach der 70er Zone 80 km/h. Ich legte zum Überhohlen an. Als ich dann in der Mitte von seinem PKW war scherte er so stark links aus, sodass ich nochmals stark abbremsen musste und ich beinahe im Strassengraben landete.

    Leider steht es hier Aussage gegen Aussage, Ich habe lediglig nur KFZ-Beschreibung und kein Kennzeichen, von einem Fahrer der hinter uns fuhr.

    Im war völlig egal und wahrscheinlich nicht bewusst das hier Leben im Spiel war. Eine Anzeige gegen den Fahrer wurde bereits aufgegeben.

    Frage nun, was wird die Polizei/Staatsanwaltschaft unternehmen? Wird der Zeuge gesucht oder wird nichts passieren da Aussage gegen Aussage steht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevo,

      zu konkreten Fällen können wir keine Aussagen treffen. Wenden Sie sich zur Akteneinsicht an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Fl0 sagt:

    Guten Tag,

    auch ich habe eine Frage zum Thema Nötigung, insbesondere “Ausbremsen”:

    Das Szenario sieht so aus: Eine zweispurige Fahrbahn in eine Richtung (nach einer Autobahnausfahrt). Vor mir ein BMW und vor diesem ein Audi. Ich mache den Schulterblick, fahre auf die linke Fahrbahn und gebe Gas. Der BMW vor mir blinkt während ich beschleunige und zieht dann eine Sekunde später geschätzt eine Wagenlänge vor mir ebenfalls auf die linke Spur.

    Mein Hupen wurde mit einem kurzen Bremsencheck “gedankt”. Zwar musste ich nicht stark bremsen, bin aber dennoch gewaltig zusammengezuckt. Die Frage ist womöglich blöd, aber war in diesem Fall der Tatbestand der Nötigung gegeben?

    Danke im Voraus :)

  31. Georg S. sagt:

    Guten Tag,

    die Beantwortung auf diese Sachlage würde mich interessieren:

    4-spurige Stadt-Schnellstraße; diese endet an einer größeren Innenstadt-Kreuzung (Tempo dann innerorts normal 50km/h):
    2 ausgewiesene Linksabbiegerspuren in Ri. Innenstadt.
    2 Spuren für geradeaus, bzw. die rechte davon auch für rechts abzubiegen.

    Im Berufsverkehr zeigt sich, dass die Linksabbiegespuren fast immer langen Rückstau haben. Die beiden rechten Spuren zeigen fast immer recht freies Fahren.

    Taxi-Fahrer (fast vorhersehbar) in kurzer Taktung fahren auf der rechten Spur weit vor, drosseln das Tempo und fahren parallel zu den vorne langsam rollenden (links abbiegen wollenden) PKW und hoffen auf “Lücken” beim Anfahren, bzw. drängen sich förmlich schräg vor einem ein. Um nicht zu kollidieren, muss ich (man) bremsen, teileweise auch so stark, dass Sachen im Auto von Sitzen umherliegen. Hupen hilft nicht – in aller Härte / Respektlosikeit drängeln sie so in dieser Art unbeirrt vor; Hupen bringt nichts, außer dass die Taxifahrer sich hernach lautstark / schimpfend äußern (wild u. beleidigend gestikulieren).

    Die Krönung der “neuen Disziplin” ist neuerdings, nach vorne auf der Geradeausspur vorzufahren, beim Lichtzeichen-umsprung “außen” zu überholen und und von geradeaus auf links abzubiegen und einen so nötigen / zwingen stark abzubremsen, um eine Kollision zu verhindern. Und diese Chaoten sehen sich schuldfrei; hernach Stinkefinger, zusätzlich Bremslicht aufblitzen lassen….
    Höchstgradige Gefährung.
    Wenn ich (3,3 t Sprinter) dann abrupt bremse (muss), um einen Unfall mit dem Taxi zu vermeiden, müssen hinter mir fahrende KFZ, denen ich wg. meiner Karosserie die Sicht versperre, auch hart bremsen.

    Würde ich nicht bremsen und einfach unbeirrt weiterfahren – also bis zur Kollision – wessen Schuld ist es?
    Kann ich mitbelangt werden?
    Ist die Schuldfrage in so einem Fall mehr oder weniger klar, weil mit Bewusstsein / Vorsatz von gerade auf links abgebogen
    wird, um sich einen Vorteil (Zeit) zu verschaffen?
    Ich sehe da einen klaren Fall von Nötigung!
    Soll man soetwas als Exampel statuierend mal bei der nächsten Gefährdung / Nötigung anzeigen?

    Vielen Dank für eine Einschätzung.
    Es geht nicht um eine Rechtsberatung, dafür hätte ich aich eine Versicherung.

    Die Frage geht darum, ob man dieses unverschämte u. vorsätzliche Verhalten eine “Nötigung” darstellt?

    Besten Dank,
    es grüßt
    Georg

    P.S.: andere Situation, den vorsätzlich handelnden Taxifahrer habe ich auf seine “Nötigung” hingewiesen. Seine Reaktion?: Drohungen…., er wisse, ja wer ich sei (Werbung auf LKW).
    Bei soetwas kriege ich echt Angst. Auch eben von dieser Taxifahrermaffia..

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Georg,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, handelt es sich um eine Nötigung, wenn jemand einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt. Ihrer Beschreibung nach könnte es sich also tatsächlich um Nötigung handeln. Wer Schuld trägt, muss immer je nach Einzelfall entschieden und kann nicht pauschal beurteilt werden. Es ist aber zu erwarten, dass Sie zumindest eine Mitschuld tragen, wenn Sie dem Abbiegenden vorsätzlich ins Auto fahren. Eine Anzeige ist grundsätzlich möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Jona D sagt:

    Sehr geehrtes Team,

    ich hatte vor einiger Zeit eine unschöne Begegnung mit einem Radfahrer.
    Trotz gewährleistung der Vorfahrt, hat mich der Radfahrer angepöppelt.
    Es gab eine kurze ” Diskusion ” von beiden Seiten aus, ich fuhr dann weiter und der Radfahrer , anstatt seinen Weg fortzusetzen, fuhr mir , meines Erachtens, aggressiv hinterher.
    Ich habe angehalten, bin aus dem Auto ausgestiegen, daraufhin hält der Radfahrer vor mir an, schreit , ich würde ihn
    ” Nötigen ” und ich hätte ihm nicht die Vorfahrt gewährt.
    Ich habe den Radfahrer stehen gelassen, bin ins Auto eingestiegen und fuhr weiter.
    Ein paar Wochen später, musste ich eine Stellungnahme bei der Polizei machen und den Fall genau schildern, da mich der Radfahrer gemeldet hat.
    Schlussendlich wurde dieses vom Gericht ohne Folgen beigelegt und der Fall wurde fallen gelassen.

    Mein Problem ist folgendes:
    Ein paar Wochen später, erhalte ich eine Bussgeldstrafe und einen Punkt in Flensburg wegen Missachtung der Vorfahrt des Radfahrers.
    Ich will das Bussgeld nicht zahlen, da ich mir keiner Schuld bewusst bin.

    Wie soll ich nun vorgehen?

    Vielen Dank für Ihre Zeit und Information

    Mit freundlichen Grüssen

    Jona D.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jona D.

      leider dürfen wir Ihnen keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Wenn Sie gegen die Entscheidung vorgehen möchten, kann es unter Umständen sinnvoll sein, den Rat eines Anwalts einzuholen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  33. Emilia sagt:

    Hallo Team,
    als ich heute Abend aus der Arbeit auf der Bundesstraße mit ca 100 kmh Geschwindigkeit unterwegs war, wurde mir aus der Nebenstraße von einem BMW Cabrio Fahrer Vorfahrt mit Gefährdung genommen. Daraufhin müsste ich dynamisch bis ca. 40-50 kmh bremsen, damit kein Unfall pasiert. Dabei habe ich dem Fahrer ein Lichtluppe- Warnungssignal gegeben, weiterhin allerdings mit dem normalen Abstand gefahren. Nach ca. 5 km sind wir zufällig an dem gleichen Parkplatz vor dem Geschäft angehalten, ich bin einkaufen gegangen, hatte ich aber den Eindruck dass der Fahrer mein Kennzeichen aufgeschrieben hat.
    War mein Verhalten eine Nötigung??
    Besten Dank im Voraus für Ihre Antwort.

  34. Anastassiya sagt:

    Guten Tag,

    Ich hatte gestern einen Fall wo ich leider ein Auto für eine Zeit von 3-4 Stunden am Parkplatz blockiert habe. Dem Fahrer hab ich Bescheid gegeben und ihm das auch zu recht war. Allerdings nur für eine Stunde. Bau mir ging die Stunde schnell vorbei und ich plötzlich vergessen hab, dass ich jemanden mit meinem Auto gerade blockiere.
    Der Mann hat zu recht Polizei angerufen. Zum Glück bin ich in der gleichen Zeit gekommen und Auto wurde nicht abgeschleppt. Der von mir geblockter Mann möchte keine strafanzeige gegenüber mir stellen. Nachdem der Mann gegangen ist, hat Polizei Protokoll ausgefüllt und mit gesagt, dass das some Nötigung war.
    Kann so ein Fall von Prokura als Nötigung betrachtet werden und welche Schtraffe kann dadurch einfallen?

    Dankeschön
    Anastassiya

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anastassiya,
      welche Sanktionen für Nötigung im Straßenverkehr drohen, hängt von den individuellen Umständen ab. Eine pauschale Einschätzung ist daher nicht möglich. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Ilka sagt:

    Hallo.
    War grade auf einer Landstraße unterwegs und würde von einem anderen Fahrer ausgebremst. Er ist trotz Tempolimit 100 nur 60 gefahren und hat ewig unnötig gebremst und hin und her gefahren. Mich somit auch zum überholen gehindert. Habe dann gehupt und auch aufgeleuchtet. Dann hat er so stark gebremst und fast einen Unfall verursacht.. Bin später ehrlicherweise und voll verärgert rechts am seitenstreifen an ihm vorbei wo er mich auch versucht hat abzurdrängen und nochmals fast einen unfall verursacht hat… Dann ist mir leider meine Fassung verloren gegangen und habe unüberlegt den Mittelfinger gehalten das er ihn von hinten gesehen hat. Er ist mir dann nah aufgefahren und war später dann wieder weg Wo ich ihn mal fragen wollte was das soll..

    Kann mir jemand sagen wer jetzt genötigt hat? Und ob ich jz trotzdem auch wenn es unüberlegt war mit einer Anzeige rechnen muss?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilka,

      solche Fälle aus der Ferne einzuschätzen ist äußert schwierig, da uns zu wenige Details vorliegen und wir die Situation vor Ort nicht kennen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. jojo sagt:

    Der Fahrradfahrer muß ja ebenfalls recht vor links beachten und hätte deshalb sowieso mit einer “Vollbremsung” abbremsen müssen.

  37. Heiko sagt:

    Hallo zusammen,
    wurde heutemittag von meiner Fahrerseite gedrängelt!!Also folgendes, der Fahrer gegenüber hatte 4-5 parkende Autos auf seiner Seite und obwohl die Strasse gut übersehbar ist und mich komme sah überholt!!

    Ich musste stark Bremsen um mir nicht die Felgen zu ruinieren am Bordsteinrand.

    fahr rüber du Idiot wurde geschriehen. (Sommer) Fenster offen.

    Habe mir das Kennzeichen aufgeschrieben ! Kann ich so ein Verhalten zur Anzeige bringen??
    Im voraus schon mal ein DANKE

  38. Max sagt:

    Guten Tag,

    ich wurde heute von einem Fahrzeug beim Überholen gehindert, in dem er das Tempo anzog und mich nicht vorbei ließ. Darauf hin ordnetet ich mich wieder hinter ihm ein und betätigte mehrfach die Lichthupe. Beim nächsten Ortseingang hielt er unerwartet an, sodass ich eine Vollbremsung machen musste. Wir stiegen beide aus und er drückte mich an mein Fahrzeug und schlug mir ins Gesicht. Meine Frage: Was hat er für eine Strafe zu erwarten und kommt auf mich auch etwas zu, da ich die Lichthupe betätigt habe ?

    Vielen Dank.

    Freundliche Grüße

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