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Fahren ohne Führerschein oder Fahrerlaubnis – Das sind die Folgen

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 18. November 2021

Autofahren ohne Fahrerlaubnis: Das ist kein Kavaliersdelikt!

Fahren ohne Fahrerlaubnis? Das ist verboten!
Fahren ohne Fahrerlaubnis? Das ist verboten!

Junge Autofahrer sind meist stolz auf ihren Schein. Die kleine Plastikkarte beweist eindeutig, dass sie ein bestimmtes Kfz auf den Straßen führen dürfen. In Erinnerung an vergangene Zeiten, in denen der Führerschein noch aus einem großformatigen Papierheftchen bestand, hat sich in Deutschland der Begriff „Lappen“ etabliert.

Doch droht nur ein Bußgeld oder mehr, wenn Sie führerscheinlos fahren? Was ist der Unterschied zwischen Führerschein und Fahrerlaubnis und hat das Fahren ohne Führerschein in Flensburg Konsequenzen? Antworten darauf finden Sie im folgenden Artikel.

FAQ: Fahren ohne Führerschein

Welche Strafe droht beim Fahren ohne Führerschein?

Laut § 4 Absatz 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) müssen Kraftfahrer bei jeder Fahrt einen gültigen Führerschein vorweisen können. Werden Sie bei einer Polizeikontrolle ohne das Dokument erwischt, leisten Sie sich eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit einem Verwarnungsgeld von 10 Euro rechnen.

Ist das Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Ordnungswidrigkeit?

Nein, dabei handelt es sich um eine Straftat. Liegt keine Fahrerlaubnis vor, dürfen Sie nicht mit einem Kfz am Straßenverkehr teilnehmen.

Wie wird das Fahren ohne Fahrerlaubnis sanktioniert?

Gemäß § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) wird das Fahren ohne Fahrerlaubnis mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet.

„Gefahren ohne Führerschein“ hat für den Ottonormalverbraucher häufig drei verschiedene Bedeutungen:

  • Das Fühererscheindokument nicht mitgeführt
  • Gefahren, obwohl der Schein vorläufig entzogen wurde (Fahrverbot)
  • Ohne Fahrerlaubnis gefahren

Das Verkehrsrecht wertet diese drei Bedeutungen jedoch als unterschiedliche Tatbestände. Die entsprechenden Ahndungen unterscheiden sich extrem und reichen vom 10-Euro-Verwarngeld bis zur Haftstrafe. Je nach Umstand handelt es sich beim Fahren ohne gültigen Führerschein um eine Verkehrsstraftat, nicht um eine Ordnungswidrigkeit.

Dieser Ratgeber geht auf diese drei Delikte ein und erklärt jeweils, welche Konsequenzen für den Fahrer drohen. Zusätzliches Wissen, Tipps und Informationen rund um den “Lappen” und die Fahrerlaubnis finden Sie in diesem Artikel ebenfalls.

Ohne Führerscheindokument gefahren: Schein zuhause vergessen?

Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle möchten Polizeibeamte in der Regel immer einen Blick auf Ihren Führerschein und Ihre Fahrzeugpapiere werfen. Sie sind gemäß § 4 Absatz 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) verpflichtet, Ihren „Lappen“ mitzuführen:

Der Führerschein ist beim Führen von Kraftfahrzeugen mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.

Zeigen Sie den Führerschein bei einer Polizeikontrolle nicht vor, droht laut Bußgeldkatalog 2021 ein Bußgeld von 10 Euro. Beachten Sie, dass die Beamten das Originaldokument sehen möchten – Kopien reichen nicht aus.

Ohne Führerschein Auto zu fahren bringt Ihnen in diesem Zusammenhang eine überschaubare Strafzahlung ein.

Manche Anwälte raten dazu, den “Lappen” grundsätzlich nicht mitzuführen. Doch weshalb? Stellen die Beamten fest, dass Sie das Dokument nicht dabei haben, fällt für Sie ein geringes Bußgeld an.

Polizeibeamte dürfen den Schein jedoch bei einem starken Verdacht auf Drogen (etwa, weil Sie gerötete Augen haben usw.) beschlagnahmen. Sie bekommen Ihn erst wieder, wenn der Bluttest negativ ausfällt. Die Untersuchung nimmt nicht selten mehrere Wochen in Anspruch – während dieser Zeit, müssen Sie auf Ihr Auto verzichten – egal ob Sie schuldig sind oder nicht.

Doch hier gilt die Devise: „Was nicht da ist, kann nicht weggenommen werden“. Führen Sie Ihr Führerscheindokument nicht mit sich, kann es nicht unmittelbar eingezogen werden. Zur Konfiszierung ist in diesem Fall ein weiterer Schritt notwendig: Die Staatsanwaltschaft müsste eine Einbeziehung genehmigen. Dadurch gewinnen Sie etwas Zeit.

Auto fahren trotz Fahrverbot

Fahren trotz Fahrverbot? Strafen folgen.
Fahren trotz Fahrverbot? Strafen folgen.

Die Strafe für das Führen eines Autos im Falle eines Fahrverbots fällt deutlich schwerer als eine Strafzahlung von 10 Euro aus. Ein Fahrverbot wird für ein, zwei oder drei Monate in Folge schwerwiegender Verstöße verhangen. Grundsätzlich gilt: Delikte, die laut Bußgeldkatalog 2021 mit mindestens 2 Punkten bestraft werden, haben ein Fahrverbot zur Folge. Dazu zählen unter anderem:

  • Alkohol- und Drogendelikte
  • Qualifizierte Rotlichtverstöße
  • Grobe Geschwindigkeitsüberschreitungen

Sie stellen fest, dass diese Strafe insbesondere bei Verstößen, die den Straßenverkehr und dessen Teilnehmer besonders gefährden. Hier greift die verkehrserzieherische Intention des Verkehrsrechts. Beim Fahrverbot müssen Sie Ihr Führerscheindokument bei der zuständigen Behörde abgeben.

In puncto Autofahren ohne Führerschein geht die Strafe also in diesem Kontext über ein Bußgeld hinaus. Dieses Vergehen wird als Straftat gemäß § 21 Absatz 1 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) gewertet.

Ihnen drohen also eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine entsprechende Geldstrafe. Es handelt sich also nicht um ein Kavaliersdelikt!

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten?

Die Betonung, dass es sich beim Autofahren ohne Schein um eine Verkehrsstraftat handelt, bekommt Ihre Bedeutung erst, wenn die Unterscheidung zur Ordnungswidrigkeit klar wird. Ordnungdswidrigkeiten sind im Ordnungwidrigkeitengesetz festgehalten, sie werden meist mit einem Bußgeld bestraft. Verkehrsstraftaten hingegen stellen eine besondere Gefährdung des Straßenverkehrs und Anderer dar. Sie werden deutlich strenger geahndet. Wird der Verstoß als Verbrechen gewertet, sind Sie anschließend vorbestraft!

Ist ein Vergehen sowohl Straftat als auch Ordnungswidrigkeit, hat die Bestrafung gemäß Strafgesetz Vorrang. Der Verstoß kann nicht zwei Mal bestraft werden (einmal als Ordnungswidrigkeit, einmal als Straftat).

Beachten Sie, dass das Fahrverbot in der Regel alle Kraftfahrzeuge des Straßenverkehrs betrifft – auch jene, die führerscheinfrei geführt werden dürfen! Im Fahrverbot dürfen Sie also auch kein Mofa oder führerscheinfreies Auto fahren.

Vom Einzelfall abhängig steht es den Behörden frei, für die Dauer des Verbotes jedoch einen Ersatzführerschein auszustellen, mit welchem Sie bestimmte Fahrzeuge führen dürfen. So kann es auch passieren, dass ein Fahrverbot beispielsweise für Lkw und Pkw gilt, Sie aber dennoch auf Leichtmotorrädern am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

Bevor Sie sich im Fahrverbot hinter das Steuer setzen: Sie dürfen den Beginn des Fahrverbots verschieben, wenn Sie als sogenannter Ersttäter zum ersten Mal ein Fahrverbot bekommen. So können Sie das Verbot auf einen günstigen Zeitpunkt legen.

In wenigen Fällen lässt sich die Strafe auch durch ein höheres Bußgeld ausgleichen. Dies ist allerdings nur mit der Hilfe eines Anwalts möglich und greift auch nur, wenn die Abgabe des Führerscheins für Sie existenzbedrohend ist.

Ohne Fahrerlaubnis gefahren: Die Strafe ist hoch

Inwiefern unterscheidet sich dieses Vergehen vom Fahrzeugführen ohne Führerscheindokument? Die Begriffe „Führerschein und Fahrerlaubnis“ werden oft synonym gebraucht. Ein feiner, doch bedeutender Unterschied trennt die beiden jedoch voneinander. Im Verkehrsrecht ist die Unterscheidung von großer Relevanz.

Führerscheindokument und Fahrerlaubnis

Die Strafe bei "Fahren ohne Führerschein" entscheidet sich im Einzelfall.
Die Strafe bei “Fahren ohne Führerschein” entscheidet sich im Einzelfall.

Einfach gesagt bezeichnet der Terminus der Fahrerlaubnis die allgemeine Berechtigung, ein Kfz im Straßenverkehr zu führen. Diese Erlaubnis ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Sie bekommen sie beispielsweise nur, wenn sich Ihr Hauptwohnsitz in Deutschland befindet und Sie einen Sehtest absolviert haben.

Der Führerschein hingegen ist das Dokument, auf welchem diese Berechtigung vermerkt ist. Zusätzlich enthält das Führerscheindokument spezifische Beschränkungen und Voraussetzungen zum Führen der Kfz. So steht etwa darin, ob Sie eine Brille zum Führen eines Fahrzeugs benötigen. Sitzen Sie ohne diese hinter dem Steuer, folgen Ahndungen.

Beim Fahrverbot wird das Dokument eingezogen: Sie dürfen nicht fahren, verlieren dabei aber keinesfalls Ihre allgemeine Erlaubnis. Letztere ist für den Zeitraum von ein, zwei oder drei Monaten lediglich suspendiert. Beim Fahrerlaubnisentzug sieht es allerdings anders aus.

Ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren: Es droht eine Haftstrafe!

Das Führen eines Fahrzeugs ohne Fahrerlaubnis ist in zwei Szenarien denkbar. Entweder haben Sie die Fahrerlaubnis niemals erworben, oder Sie ist Ihnen entzogen worden.

Sie erlangen die Fahrerlaubnis, in dem Sie die Fahrprüfung der Fahrschule bestehen. Damit belegen Sie, dass Sie die Voraussetzungen erfüllen und in der Lage sind, ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr zu manövrieren. Ohne eine Prüfung abzulegen bekommen Sie also keine Fahrerlaubnis.

Der Führerschein wird anschließend ausgestellt und dient als Nachweis.

Ohne Fahrerlaubnis gefahren? Dafür drohen Strafen.
Ohne Fahrerlaubnis gefahren? Dafür drohen Strafen.

Sie können die Fahrerlaubnis aber zu einem späteren Zeitpunkt auch verlieren. Das führerscheinlose Führen eines Kfz während eines Fahrverbotes kann unter anderem dazu führen. Auch wenn Sie 8 Punkte auf dem Flensburger Konto angesammelt haben, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Besonders schwere Delikte wie eine unterlassene Hilfeleistung oder das Autofahren im Vollrausch können ebenfalls zum Entzug der Berechtigung führen.

Beim Fahrerlaubnisentzug verlieren Sie alle Führerscheinklassen mindestens sechs Monate lang. Die Sperrfrist kann aber auch länger dauern. Erst danach dürfen Sie eine Neubeantragung vornehmen. Doch wie sieht es in der Zwischenzeit aus? Welche Strafe droht, wenn Sie ohne Fahrerlaubnis fahren?

Dieser Tatbestand stellt im Recht eine Straftat dar – auch hier greift der § 21 StVG. Deshalb folgt entweder eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe.

Was darf man ohne Führerschein fahren?

Nicht jeder möchte einen Schein machen. Anderen Fahrern ist die Fahrerlaubnis entzogen wurden. In diesen Fällen darf dennoch am Straßenverkehr teilgenommen werden. Allerdings gilt dies nur für wenige Kfz.

Diese Ausnahmen sind in § 4 Absatz 1 der FeV definiert. Folgende Fahrzeuge dürfen Sie ohne Führerschein führen – ohne eine Strafe zu riskieren:

  • Fahrräder mit Hilfsmotor und Mofas. Hier gilt aber die Bedingung, dass das Fahrzeug ob seiner Bauart eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreichen kann. Zudem muss das Rad einsitzig sein – ein Kindersitz darf jedoch zusätzlich angebracht werden.
  • Mobilitätshilfen. Ein zweispuriges Kfz gilt als Mobilitätshilfe, wenn es nicht breiter als 70 cm ist, über eine Plattform als Standfläche für den Fahrer verfügt, eine Haltestange hat, mit welcher der Fahrer durch Schwerpunktverlagerung bremsen, beschleunigen und lenken kann, über eine Energievorratsanzeige verfügt und den entsprechenden Richtlinien verfügt (Siehe auch § 1 Absatz 1 der Mobilitätshilfenverordnung). Zudem muss das Kfz elektrisch angetrieben sein und höchstens 20 km/h Geschwindigkeit erreichen.
  • Motorisierte Krankenfahrstühle. Gemäß FeV sind dies „einsitzige, nach der Bauart zum Gebrauch durch körperlich behinderte Personen bestimmte Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb, einer Leermasse von nicht mehr als 300 kg einschließlich Batterien jedoch ohne Fahrer, einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 500 kg, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 15 km/h und einer Breite über alles von maximal 110 cm“.
  • Zugmaschinen, die für land- und forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind (bauartbedingte Maximalgeschwindigkeit: 6 km/h)
  • Selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler sowie andere Flurförderzeuge (bauartbedingte Maximalgeschwindigkeit: 6 km/h)

Bedenken Sie: Diese Kfz dürfen Sie ohne Fahrerlaubnis führen – liegt hingegen ein Fahrverbot vor, könnte auch dies untersagt sein. Es liegt im Ermessen des Richters, ob das Verbot für alle Kfz im Straßenverkehr gilt. Er kann das Verbot auf bestimmte Klassen beschränken. Dies geschieht meist, wenn Sie die Notwendigkeit begründen, mobil zu sein. Ein Anwalt bietet in diesen Fällen eine große Hilfe.

Droht immer die gleiche Strafe für das Autofahren ohne Fahrerlaubnis?

Fahren ohne Fahrerlaubnis? Die Polizei versteht dabei keinen Spaß!
Fahren ohne Fahrerlaubnis? Die Polizei versteht dabei keinen Spaß!

Bewegen Sie ein Kfz ohne Fahrerlaubnis im Straßenverkehr, stellen Sie eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar.

Entweder besaßen Sie niemals eine Fahrerlaubnis und haben folglich nie gelernt, sich angemessen im Verkehr zu bewegen; oder Sie verloren die Erlaubnis aufgrund schwerer und gefährdender Verstöße.

Deshalb fällt die Strafe für das Führen eines Fahrzeugs ohne entsprechende Erlaubnis so hoch aus. Doch wie sieht es aus, wenn sich der Fahrer seines Fehlers nicht bewusst war?

Dieser Umstand dürfte nur selten vorkommen – etwa, wenn die Dauer der Sperrfrist falsch verstanden wurde oder der Betroffene nicht wusste, dass er im Fahrverbot gar kein Kfz führen darf.

In diesen Fällen nutzt das Recht den Begriff der Fahrlässigkeit. Meist fallen die Strafen bei fahrlässigen Handlungen geringer aus als bei vorsätzlichen Handlungen. So auch im Fall des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gemäß § 21 Absatz 2 FeV droht bei Fahrlässigkeit eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder alternativ eine Geldstrafe. Diese darf aber maximal 180 Tagessätze betragen.

Dieselbe Bestrafung droht Fahrern, deren Führerscheindokument zu Beweiszwecken sichergestellt oder beschlagnahmt wurde.

Fahrer oder Halter?

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis wird bestraft.
Das Fahren ohne Fahrerlaubnis wird bestraft.

Nicht nur dem Fahrer drohen beim Autofahren ohne Fahrerlaubnis Ahndungen. Fahrzeughalter, die Ihr Kfz wissentlich in die Hände von Fahrern geben, die über keine gültige Erlaubnis zum Autofahren verfügen, bleiben nicht ungestraft. Es ist dabei unerheblich, ob sie die Benutzung des Wagens lediglich zulassen oder sogar anordnen.

Dem Halter droht exakt dieselbe Bestrafung wie dem Fahrer: Eine maximal einjährige Freiheitstrafe oder eine entsprechende Strafzahlung. Als Autohalter sind Sie für den Einsatz Ihres Pkw verantwortlich: Auch hier schützt Unwissenheit vor Strafe nicht. Wenn Sie nicht wissen, dass der Fahrer keinen gültiges Dokument besitzt, folgt eine höchstens sechsmonatige Haft oder eine Geldstrafe, welche maximal 180 Tagessätze beträgt. Auch in diesem Fall greift also die Fahrlässigkeitsregelung.

Und was passiert mit dem Auto? Das Verkehrsrecht versteht keinen Spaß mit führerscheinlosen Fahrern. Es ermächtigt die Richter dazu, dass Fahrzeug des Täters einzubeziehen. Dies folgt aber nicht zwangsweise, sondern wird von den Richtern im Einzelfall entschieden. Bei Wiederholungstätern und vorsätzlichen Taten stellt diese Maßnahme unter Umständen die einzige Möglichkeit dar, das Fahrverbot bzw. den Entzug der Fahrerlaubnis durchzusetzen.

Durch das Verkehrsrecht haben die zuständigen Behörden eine Auswahl an möglichen Ahndungen zur Hand um zu verhindern, dass Fahrer ohne Fahrerlaubnis Kfz im Straßenverkehr führen. Dabei bleibt genug Spielraum, um die jeweilige Ahndung an den Einzelfall anzupassen.

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Fahren ohne Führerschein oder Fahrerlaubnis – Das sind die Folgen
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612 Kommentare

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  1. Mateo sagt:

    Bin ohne eine Fahrer launisch zu haben Heiligabend gestoppt worden. Bin auch der Halter des PKW. Wollte eine Proberunde fahren und kam in eine allgemeine Verkehskontrolle. Blutes ergab ich hatte auch noch THC im Blut von vor einEM Tag vorher. Was habe ich vor Gericht zu erwarten. Bin Ersttaeter habe nie was verschuldet und Auszubildende? Muss ich ins Gefängnis und verliere meine Ausbildungsstelle?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mateo,

      sehr wahrscheinlich wird Sie ein hohes Bußgeld, ein Führerscheinentzug und eventuell auch eine MPU erwarten. Dies ist abhängig von der Wertung der Behörden und die weiteren Vergehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Motte sagt:

        Kann ich Dir genau sagen: Führerschein weg, für immer, MPU nach frühst. 6 Monaten. Wenn Du Deinen Job los wirst, weil Du u.U. gar nicht hin kommst, Dein Bier. Wenn Deine Existenz davon abhängt; auf Einzelschiksale kann der Staat natürlicheren keine Rücksicht nehmen. Ob das ein einziger Fehler war, egal. Fang lieber an zu saufen. Täglich. Denn solange Du immer schön unter 0,3 Promille bleibst, ist alles gut. Dann kann man Dir auch kein mangeldes Trennungsvermögen vorwerfen. Denn das ist der Fall, wenn Du nachweislich 2x in Deinem Leben gekifft hast, wenn Du Führerscheininhaber bist. Zeitraum zwischen den Joints= egal!!! Glaubst Du nicht? Doch!!! Ist mir genauso ergangen.

  2. hotti sagt:

    Bin vor ca 14 Tagen mit dem Auto meines Bruders geblitzt worden.Das Proplem ist das ich eigentlich im Moment keinen Führer
    schein besitze.
    Was für Folgen erwarten mich?

    • nobby sagt:

      bin 3x geblitz worden ohne fahrerlaubnis, die wurde mir entzogen. als der strafzettel kam hab ich die 30euro überwiesen und gut war. die zentrale die solche bußgeldbescheide verschickt, prüft nicht ob du eine fahrerlaubnis hast. kann sich allerdings mittlerweile geändert haben, bei mir war es im jahr 2013

    • Marko Leus sagt:

      frag mal Marco reus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      beim Fahren ohne Fahrerlaubnis handelt es sich um eine Straftat. Es droht also eine Geld- oder Freiheitsstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Dr. H-L sagt:

        Was ist, wenn der Fahrer ohne Führerschein fährt. Er besitzt einen iranischen Führerschein seit Jahren traut sich aber die Prüfung mangels deutscher Sprachkenntnisse nicht zu. Es gibt noch keinen Fragebogen auf Farsi.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo,

          das Fahren ohne Fahrerlaubnis stellt eine Straftat nach § 21 Absatz 1 StVG dar. Es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Benjamin sagt:

    Bei eine Polizeikontrolle wird festgestellt dass ich mein Führerschein nicht rechtzeitig umgeschrieben habe.(Ich fuhr ein LKW 40t Sattelzug).
    Rumänische Führerschein nicht rechtzeitig umgeschrieben,weil ich nicht gewusst habe.Wenn ich gewusst hätte,hätte ich meinem Führerschein umgeschrieben.
    WAS PASSIERT MAN JETZT??

    • Sergiu sagt:

      Hallo Benjamin, kannst du mir sagen was ist bei dir veiter passiert? Ich habe fast gleiche fall……… Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Benjamin,
      Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Im schlimmsten Fall kann eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Nordberliner sagt:

    Ich habe meine 17-jährige Tochter auf dem Parkplatz Olympiastadion
    ans Steuer gelassen. Motor lief schon, Sie ist aber noch nicht losgefahren.
    Plötzlich sehe ich 200m hinter uns einen Polizeiwagen und weise meine
    Tochter daraufhin keinesfalls zu fahren und sofort den Motor abzustellen.
    Der Polizeibeamte war sehr ruppig und drohte uns mit langjähriger
    Führerscheinsperre, ich wußte nicht, dass es keine Ordnungswidrigkeit
    sondern eine Straftat ist !
    Meine Tochter ist aber noch nicht gefahren, rettet uns das ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nordberliner,
      es macht keinen Unterschied, ob Ihre Tochter gefahren ist oder nicht. Was zählt, ist der laufende Motor.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Paragraph sagt:

        Wer sagt das? Dass nur der laufende Motor zählt? wo steht das denn bitte genau? § und Gesetzbuch bitte, ansonsten lieber mal schweigen, wenn man sich nicht auskennt.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Paragraph,

          nach gängiger Rechtsprechung gelten Personen, die hinterm Steuer sitzen, während der Motor läuft, als Teilnehmer am fließenden Verkehr.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • Gast sagt:

            Das war die alte Rechtsprechung, jetzt ist In-Bewegung-Setzen Voraussetzung, rein vorbereitende Handlungen reichen nicht, vgl. BGH NZV 89, 32

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Gast,
            vielen Dank für die Anmerkung, damit scheinen Sie Recht zu haben.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Mark sagt:

    hallo ich bin Auto gefahren ohne Fahrerlaubnis und wurde angehalten was könnte jetzt auf mich zu kommen vor gericht ?
    PS: wurde an der Autobahn angehalten worden

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,
      Fahren ohne Fahrerlaubnis wird als Straftat gewertet. Sie müssen also in der Regel mit einer Geldstrafe oder einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Eik sagt:

    Sehr Geehrte Damen und Herren, ih habe meinen Führerschein bei einer Verkehrskontrolle 1993 verloren und bekam eine 2 Jährige Sperre. Da ich kein Auto mehr besaß, kümmerte ich mich nicht weiter darum. Erst 2003 bei einem Unfall, erfuhr ich, das ich nicht fahren dürfe, was ich nicht wusste, weil ich den Entzug (1 Jahr) als Strafe an sah und dachte nur, ich hätte ihn halt nicht abgeholt. Nach dem Unfall erfuhr ich erst, das ich ohne Prüfung und MPU keinen neuen Führerschein bekomme, die Strafe fiel deshalb milde aus. Nun kam ich Heute Morgen in eine Situation, wo meine Verlobte völlig überfordert war und unsere Tochter zum Fasching musste, sie wusste allerdings nicht, das ich keine gültige Fahrerlaubnis habe und fuhr auch (vor allem Beruflich) selbst. Heute Morde nun, tat ich ihr den Gefallen und fuhr unsere (ihre) Tochter zur Schule und auf dem Weg ereignete sich ein geringfügiger Blechschaden, nun soll ich natürlich meinen Führerschein vorlegen, was kann mir in diesem Fall drohen?

    PS: zudem war die Atmosphäre sehr geladen und ich habe einen zur OP stehenden schwer Herzfehler (deshalb auch das Nachgeben, denn sonst fährt nur meine Verlobte, das Herz ist aber Vital und lässt sich so herstelle, als wäre nie etwas gewesen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eik,
      wenn Sie ohne Fahrerlaubnis ein Fahrzeug führen, dann begehen Sie eine Straftat. Diese wird entweder mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Dana D. sagt:

    Hallo,
    ich besitze einen abgelasteten 12Tonner(also jetzt7,49) und habe den alten 3erFührerschein. Nun die Frage: Wenn das Fahrzeug voll beladen ist überschreite ich die 7,49t deutlich. Wenn ich nun den Führerschein für den 12Tonner mache , das Fahrzeug aber nicht wieder auflaste, wie sieht es dann aus, wenn ich überladen fahre?
    Danke MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dana,
      in der Regel zählt das eingetragene zulässige Gesamtgewicht. Selbst, wenn Sie aufgrund Ihrer Führerscheinklasse ein schwereres Fahrzeug fahren dürften, liegt eine Überladung vor, wenn Sie das besagte Fahrzeug nicht wieder auflasten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Dirk sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich war längere Zeit in der Schweiz, habe meinen Wohnsitz in Deutschland allerdings behalten. Als ich in der Schweiz ein Auto anmelden wollte, wurde mein deutscher Führerschein einbehalten und durch einen schweizer Führerschein ersetzt.
    Nachdem ich nun längere Zeit wieder in Deutschland bin, und ich bei mehreren Verkehrskontrollen mein schweizer Führerschein stets akzeptiert wurde ( incl 1 Verkehrsunfall, 1 Bußgeld) wurde mir gestern bei einer Verkehrskontrolle mitgeteilt, dass der Führerschein nach 6 Monaten ungültig sei und ich eine Straftat begangen habe, da ich ohne Gültige Fahrerlaubnis unterwegs bin. Man lies mich allerdings mit dem FS nach der Kontrolle weiterfahren und teilte mir mit, dass ich mit einer Anzeige zu rechnen habe. Was soll ich nun tun?

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirk

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      wir können leider keine Rechtsberatung anbieten. In diesem Fall sollten Sie einen Anwalt konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Brigitte H. sagt:

    Hallo,
    ich bin wegen auffälliger Fahrweise angehalten worden. Von der Fahrbahn abgekommen. Habe den Polizisten dummerweise gesagt, daß ich wegen Wohnungsrenovierung erschöpft und müde bin. Sie machen nun Meldung bei der Führerscheinstelle.Ist mein Führerschein nun in Gefahr? Ich bin beruflich darauf angewiesen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Brigitte,

      es liegt im Ermessen der Behörde, was mit Ihrem Führerschein passiert. Erkundigen Sie sich hierzu bei der zuständigen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Willi sagt:

    Hallo,
    ich wohne in Deutschland seit Mai 2015. Da ich vorher in Russland gewohnt habe und dort einen Fuhrerschein gemacht habe, darf ich nur 6 Monate Fahren und dann brauche ich einen deutschen Fuhrerschein. Ich habe schon angefangen mit dem deutschen Fuhrerschein, aber es dauert noch so ca 1,5 Monaten… Was wird wenn ich weiterfahren werde, und wie hoch wird die strafe?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Willi,
      in diesem Fall fahren Sie dann ohne Fahrerlaubnis. Hierauf steht eine hohe Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. sanni sagt:

    Hallo , ist nicht ab 2015 das Gesetz geändert worden…. das sich dort ein Schlupfloch ergeben hat und man dann keinen FS braucht um ein KFZ zu fahren?

  12. friedhelm sagt:

    Hallo,
    bin mit einem frisiertem Mofa erwischt worden und habe nur eine Mofaprüfbescheinigung.
    Das Mofa ist ca. 40 km/h schnell.

    Ist das jetzt fahren ohne Fahrerlaubnis?
    Muss ich jetzt mit einer Haftstrafe und oder Führerscheinsperre rechnen?
    Bin 15 Jahre alt und Ersttäter.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Friedhelm,

      die Prüfbescheinigung ist kein Führerschein im eigentlichen Sinne. Demnach handelt es sich um Fahren ohne Fahrerlaubnis. Dies ist eine Straftat. Vermutlich wird es eine Sperre geben. Was genau die Sanktion ist, muss vor Gericht entschieden werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Peach sagt:

    Hallo,

    in dem Artikel schreiben Sie: “Gemäß § 21 Absatz 2 FeV droht bei Fahrlässigkeit eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder alternativ eine Geldstrafe”

    aber es müsste § 21 II StVG sein.

    ( §21 FEV beschreibt den Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis)

    Liebe Grüße

    Liebe

  14. nili sagt:

    Guten Tag
    Ich hatte vor 2,5 Jahren einen Verkehrsunfall und habe meinen Führeschein entzogen bekommen und Bewährung und Sperre.
    Aber dann hatte ich wieder in der Sperrzeit Auto gefahren und wurde geblitzt und 1 mal hat mich die Polizei angehalten und hab jetzt auch eine Anzeige bekommen. Morgen habe ein Gerichtstermin. Komme ich in den Knast?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nili,

      das muss das Gericht entscheiden. Für das Fahren ohne Fahrerlaubnis gibt es eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Da Sie beharrlich gehandelt haben, könnte es dazu tatsächlich kommen. Letztlich muss aber der Richter darüber befinden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Dominik sagt:

    Hallo
    Habe seit zwei Jahren keinen Führerschein wegen eines Rechtsstreites wegen ungwollter einnahme von BTM in einer Disko (Drogen im Drink).
    Hatte in dem Fall Zeugen und einen Haaranalysedrogentest vorgebracht was gut für mich ausfiel .
    Nur die Führerscheinstelle stellt sich quer und fordert eine MPU, der Drogentest und die Zeugenaussagen waren in deren
    Augen nicht von Wert.
    Mein Anwalt sage zudem da wir schon so weit gekommen sind machen wir mal weiter.
    Nun Zweieinhalb Jahre später bin ich ins Auto gestiegen (Privater/Psychischer Stress) und habe einen Unfall gebaut ohne beteiligung von anderen Personen (Gottseidank)also nur eigener Blechschaden.
    Jetzt erwartet mich eine Strafanzeige.
    Meine Frage ist nun ob ich evtl. eine Sperre von bis zu 10 Jahren bekomme oder tatsächlich eine Freiheitsstrafe.
    Da ich auch nicht der viel Verdiener bin hoffe ich das es zu einer geringen Geldstrafe kommt???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dominik,

      hierbei gibt es keine pauschale Antwort, da ihr Fall gesondert geprüft und bewertet wird und sich demnach entscheidet, wie die genaue Strafe aussehen wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Vanessa sagt:

    Guten Tag,
    Ich hab vor nicht allzu langer Zeit ein Auto gemietet und meinen Freund damit fahren lassen. 1 Woche zuvor habe ich noch seinen Führerschein gesehen zumal er selbst damit ein Auto gemietet hatte, als wir bzw er angehalten wurde erfuhr ich dass er ohne Führerschein fährt da er ein Fahrverbot von vor 8 Monaten hatte welches er nicht angetreten war laut Beamten . Von dem Fahrverbot wusste ich jedoch hat mein Freund damals, da sein Führerschein nicht auffindbar war ein Dokument unterschrieben, dass er 3 Monate nicht fahren wird und der Führerschein nicht abgegeben werden kann da er nicht auffindbar ist. Eine MPU musste er auch machen , welche er auch absolviert hat und bestanden hat. Nun bleibt meine Frage , da wie mir gesagt wurde dies wohl eine Straftat ist jemand ohne Fahrerlaubnis fahren zu lassen . Kriege ich nun eine Geldstrafe , Punkte oder wird mir sogar mein Führerschein entzogen ? Ich war jedoch zum kontrollierten Zeitpunkt fest der Annahme , dass er fahren darf , dass ich nicht jeden 2-3 Tag seinen Führerschein kontrolliere ist ja auch irgendwo verständlich …

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vanessa,

      hier werden die Behörden sehr wahrscheinlich nach Einzelfall entscheiden. Demnach wird Ihr Fall geprüft und daraus ergibt sich dann ob Sie eine Geldstrafe bekommen oder ob zusätzlich noch weitere Strafen auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Dragan sagt:

    Guten Tag,

    Ich war an den Uni als Gastprofessor für ein Jahr tätig. Der Vertrag werde nicht verlängert. Ich wuste nicht das nach 6 monaten mein Füreschein nicht gültig ist. Ich bin nach Deutschland gefahren meine sache abzuholen. Nach Polizei Kontrolle ist mir das leider bekannt gegeben. Was für eine Strafe kann Ich erwarten (wie hoch ist erwartene Geldstrafe in Euros)? Ich weiß das es mein fehler war (aber Ich habe das nicht bewusst)…
    Vielen Dank in Voraus

    Dragan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dragan,
      im schlimmsten Fall kommt eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr auf Sie zu. Die genaue Höhe der Geldstrafe kann im Vorfeld nicht bestimmt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Eric sagt:

    Guten Tag,
    ich musste vor 2jahren meinen führerschein aufgrund von Punkten in der Probezeit abgeben, hatte aber ein schreiben bekommen, was ich missverstanden hatte, dacht ich kann damit im notfall fahren bis ich die mpu gemacht habe. Nun wurde ich von der Polizei angehalten mir wurde gesagt man kann es falsch verstehen. Was kannmich nun erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eric,

      dabei handelt es sich um den Tatbestand des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Dies stellt eine Straftat gemäß § 21 der StVG dar und wird mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Monika sagt:

    Hallo
    Ich habe meinen Führerschein 1992 umschreiben lassen. Seitdem habe ich ihn nicht wieder benutzt. Bin kein Auto gefahren und nichts.
    Mein Führerschein ist seit dem verschollen. Viele Umzüge mitgemacht. Auf jedenfall ist er nicht mehr auffindbar.
    Ich habe mir vor kurzem ein roller gekauft um mobil zu sein im Ort. Ich dachte ich brauche für einen roller eh keinen Führerschein. Nun hielt mich die Polizei an.. weil ich Idiot vergessen habe neue Kennzeichen ab 1.3. Zu holen. Naja Pech.
    Aber warum will die Polizei meinen Führerschein? Ich brauche doch keinen…oder?

    LG. Moni

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Monika,

      es ist richtig, dass Sie keinen Führerschein für das Fahren eines Rollers benötigen – Sie müssen aber eine Prüfbescheinigung vorweisen können. Diese erhalten Sie bei der Fahrschule nach Abschluss eines entsprechenden Kurses mit anschließender theoretischer Prüfung. Generell gilt:

      Einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor bis 25 km/h, zu denen auch Mofas zählen, dürfen ohne Führerschein jedoch mit einer Prüfbescheinigung von der Fahrschule gefahren werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Dave Kapinsly sagt:

    Hallo.

    Ich darf laut Führerschein 3.5 to fahren . Wie sieht es aus wenn ich ein picken up kaufen der eine errechnetes zul.gesamtgewicht von 4350 kg hat. Theoretisch ist es fahren ohne gültigen Führerschein oder wie verhält es sich hier ? WirD unterschieden zwischen leer und gesamtgewicht?mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dave,

      mit einem Führerschein der Klasse B dürfen Sie Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen führen. Es geht hier immer um das Gesamtgewicht (mit oder ohne Ladung), dass mit dem Fahrzeug nicht überschritten werden darf. Für Fahrzeuge, die dieses zulässige Gesamtgewicht überschreiten, ist ein Führerschein der Klasse C notwendig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. petre sagt:

    Hallo, ich fuhr ein Bus mit einer Plattform mit einem Fokus nur Kategorie B mit! Polizei sagte ich, er sollte b+e,zumindest , ich auf der Stelle 200 € Geldstrafe bezahlt, ich wich (ich war in Rumänien) und jetzt kam ich Papier wie mich gerichtet, er hat 250 Euro Geldstrafe zu zahlen, aber ich habe kein Konto in einem Brief geschickt! ich das Amtsgericht Miesbach genannt, und ich habe gesagt, dass die zweite Ordnung ist, wenn ich eine Beschwerde einreichen möchten in innerhalb eines Monats und warten einen zweiten Brief für die Fein zu erklären! Was kann passieren? können Sie mir noch eine feine Schuld? Sie meinen Führerschein besitzen? Danke, entschuldigen Sie mein Deutsch!

  22. Thomas sagt:

    Hallo liebes Bussgeld Team,

    ich bin in der Vergangenheit immer wieder durch Fahren ohne Fahrerlaubnis und Alkohol am Steuer auffällig geworden.
    Diese Taten liegen nunmehr 8 Jahre zurück.

    Einen Führerschein habe ich jedoch nie besessen.

    Da es nun aber an der Zeit ist, einen solchen zu machen stelle ich mir die Frage, ob es

    a.)
    wahrscheinlich ist, dass im Rahmen der Anmeldung zum Führerschein und dem damit verbundenen Antrag bei der Führerscheinstelle eine MPU angeordnet wird, da aufgrund meiner damaligen Taten möglicherweise Zweifel an meiner charakterlichen Eignung zum Führen eines PKW bestehen könnten?

    b.)
    Ggf.als weiterführende Frage: Angenommen ich melde mich für einen Führerschein an, zahle die Gebühren, erhalte die Aufforderung zur Abgabe eines Gutachtens – dann habe ich das Gutachten voraussichtlich innerhalb eines Jahres einzureichen. Angenommen man schafft es nicht innerhalb eines Jahres, dann wäre das Geld der FS Anmeldung weg. Kann man vorab einen Antrag bei der FS Stelle stellen? Macht dies Sinn (Stichwort “schlafende Hunde wecken”)?

    Danke und Gruß
    Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      wenn Sie wiederholt wie beschrieben aufgefallen sind, liegt es nahe, dass eine MPU angeordnet wird. Ob Sie vorab einen Antrag bei der Führerscheinstelle stellen können, können wir Ihnen nicht sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. grace_cally sagt:

    Hallo, mein Mann hat einen niederländischen Führerschein und nicht bemerkt dass der seit vier Jahren abgelaufen war. Die Polizei meint dass er eine Anzeige bekommt. Nach niederländischem Recht hat er aber für.die Verlängerung des Führerscheins noch innerhalb der nächsten zehn Jahre Zeit, ohne dass man ihm die Fahrerlaubnis entziehen würde. er hat genau wie ich den b führerschein, den man laut deutschem Gesetz erst mit Eintritt des 50. Lebensjahres verlängern lassen müsste. wird er jetzt nur wegen der versäumten Verlängerung wie ein Straftäter verurteilt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      zunächst: Nach deutschem Recht muss der B-Führerschein nicht mit Eintritt des 50. Lebensjahres verlängert werden. Das jeweilige Ablaufdatum des Schein können Sie dem Dokument entnehmen. Spätestens 2033 müssen Führerscheine, die vor 2013 ausgestellt wurden, erneuert werden. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis gilt in Deutschland in der Tat als Straftat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Margitta sagt:

    Hallo,

    ich habe im Febr. 2015 eine fahrlässige Trunkenheitsfahrt begangen, folglich eine Geldstrafe und Führerscheinentzug erhalten. Die zuständige Behörde hat dann noch eine MPU verlangt (leider durchgefallen), nun mach ich für die Dauer von einem Jahr eine Alkoholabstinenz (Empfehlung der MPU), und im Anschluß nochmal MPU. Meine Frage: Darf ich in der Zeit nicht mal mit ne`m Mofa fahren ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Margitta,

      sofern ihnen der Führerschein entzogen wurde, ist eine selbstständige Fahrt im Straßenverkehr auch nicht möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Pat sagt:

    Ich würde zwei mal erwischt fahren ohne Fahrerlaubnis was wird auf mich zukommen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pat,
      das Fahren ohne Fahrerlaubnis wird in der Regel mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet. Da es sich bei Ihnen bereits um das zweite Mal handelt, wird die Strafe dementsprechend höher ausfallen, als beim ersten Mal. Dies ist jedoch stets abhängig vom Einzelfall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Horn sagt:

    Habe am Wochenende meinen Führerschein im Wochenendhaus samt Tasche stehen lassen….muss nun ohne fahren und ihn holen.Wenn ich in eine Verkehrskontrolle komme… was erwartetmich dann?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Horn,

      können Sie den Führerschein nicht vorzeigen, kann ein Verwarngeld von 10 Euro erhoben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Tom sagt:

    Hallo
    Bin ohne einen Führerschein auto gefahren und wurde amgehaltwn alg verkehrskontrolle habe ein gerichts termin
    Was kommt auf mich zu ?
    Bekomme ich eine führerschein sperre ?
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat, welche mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet wird. Was letztlich die Strafe ist, lässt sich aus der ferne leider nicht vorhersagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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