125ccm-Motorrad: Was Fahrer eines Leichtkraftrades beachten müssen

Von Nicole, letzte Aktualisierung am: 4. Oktober 2019

Schon mit 16 Motorrad fahren: Dank 125er früh auf dem Zweirad unterwegs

Ein Motorrad mit 125 ccm Hubraum stellt für viele Fahrer den Einstieg dar.
Ein Motorrad mit 125 ccm Hubraum stellt für viele Fahrer den Einstieg dar.

Jedes Jahr im Frühjahr zeigt sich das gleiche Bild: Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen zu sehen, startet die Zweiradsaison. Motorrad-Fans wecken ihre Lieblinge aus dem Winterschlaf in der Garage und können endlich wieder unterwegs die Freiheit der Straße spüren.

Motorräder wirken auf viele Personen eine besondere Faszination aus. Schon bei vielen jungen Leuten ist der Wunsch groß, ein eigenes Zweirad zu besitzen. Es bietet Freiheit, Mobilität und Fahrspaß.

Schon ab 16 Jahren dürfen junge Biker sich auf ein 125ccm-Motorrad schwingen – insofern sie die richtige Fahrerlaubnis vorweisen können. Im Folgenden verraten wir Ihnen, wodurch sich ein Motorrad mit 125 Kubik auszeichnet, wie es versichert werden kann und was bei der Zulassung zu beachten ist.

FAQ: 125ccm-Motorrad

Ab wann darf ein 125ccm-Motorrad gefahren werden?

In Deutschland darf ein Motorrad mit 125ccm bereits ab 16 Jahren gefahren werden, wenn die richtige Fahrerlaubnis vorhanden ist.

Welcher Führerschein ist für ein 125ccm-Motorrad vorgeschrieben?

Es muss mindestens der Führerschein der Klasse A1 vorhanden sein. Darüber hinaus berechtigen auch die Klassen A und A2 zum Fahren.

Darf mit dem Autoführerschein ein 125ccm-Motorrad gefahren werden?

Das kommt darauf an, um welchen Führerschein es sich handelt. Mit der Klasse B oder einem der Klasse 3 ab April 1980 dürfen diese Motorräder nicht gefahren werden. Wurde die Klasse 3 bis März 1980 ausgestellt, ist dies erlaubt.

Was zeichnet ein 125-Kubik-Motorrad aus?

Ein 125ccm-Motorrad ist, wie der Name schon sagt, ein Zweirad mit einem Hubraum von maximal 125 Kubikzentimetern. Der Hubraum gibt an, wie groß das Volumen ist, welches die Kolben innerhalb des Zylinders bei jedem Hub zwischen den oberen und unteren Umkehrpunkt verdrängen. Je größer der Hubraum ist, über desto mehr Leistung verfügt der Motor.

Ein 125ccm-Motorrad wird auch als Leichtkraftrad bezeichnet. Sie sind weniger leistungsstark als andere Motorräder mit einem größeren Hubraum und erreichen deshalb auch eine geringere Höchstgeschwindigkeit.

Es gibt viele verschiedene Formen von Krafträdern dieser Art. Für welche Sie sich dabei entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Ein Roller bringt Sie schnell durch die Stadt, wer es sportlicher mag, setzt auf Racer oder Nakedbikes und etwas gemütlicher wird es auf einem Cruiser.

Welcher Führerschein für ein 125ccm-Motorrad?

125-Kubik-Führerschein: Ein Alter von 16 Jahren muss erreicht werden, damit die Fahrerlaubnis erteilt wird.
125-Kubik-Führerschein: Ein Alter von 16 Jahren muss erreicht werden, damit die Fahrerlaubnis erteilt wird.

In Deutschland gibt es viele verschiedene Fahrerlaubnisklassen. Sie werden mit Buchstaben gekennzeichnet. Der herkömmliche Pkw-Führerschein ist beispielsweise die Klasse B, die unterschiedlichen Lkw-Klassen sind durch am Buchstaben D zu erkennen. Des Weiteren gibt es insgesamt vier verschiedene Fahrerlaubnisklassen für Zweiräder.

Möchten Sie ein 125-Kubik-Motorrad fahren, müssen Sie den Führerschein der Klasse A1 besitzen. Mit diesem dürfen Sie Krafträder mit einem Hubraum von maximal 125 ccm führen. Des Weiteren darf die Motorleistung höchstens 11 kW betragen und das Verhältnis der Leistung zum Gewicht (hinsichtlich der Leermasse) darf bei maximal 0,1 kW/kg liegen.

Noch bis Anfang Januar 2013 war für ein Motorrad mit 125 ccm eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für Fahrer unter 18 Jahren vorgegeben. Diese Begrenzung wurde jedoch aufgehoben. Damit dürfen auch junge Fahrer nun mit einem Zweirad mit 125 ccm gut 110 km/h schnell fahren. Das ist bei vielen Modellen die maximale Höchstgeschwindigkeit.

Gut zu wissen: Verfügen Sie über einen Führerschein für ein 125ccm-Motorrad, ist die Fahrerlaubnis der Klasse AM damit eingeschlossen. Sie dürfen also auch Roller mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h sowie einem Hubraum von bis zu 50 ccm fahren.

Biker dürfen auch dann ein 125ccm-Motorrad fahren, wenn sie bereits die Führerscheinklasse A oder A2 für leistungsfähigere Zweiräder besitzen.

Wie läuft die Ausbildung zum 125ccm-Motorrad-Führerschein ab?

Sie dürfen also mit dem Führerschein der Klasse A1 ein 125ccm-Motorrad fahren. Doch wie genau können Sie diese Fahrerlaubnisklasse erwerben? Hierzu müssen Sie eine Ausbildung bei einer Fahrschule absolvieren. Diese besteht aus zwei Teilen: einem theoretischen und einem praktischen.

Der Theorieteil, damit Sie für ein Motorrad mit 125 ccm den Führerschein machen können, umfasst mindestens zwölf Doppelstunden (jeweils 90 Minuten) Grundstoff, wenn Sie vorher noch keine andere Fahrerlaubnis besessen haben. Handelt es sich um eine Erweiterung einer bereits vorhandenen Führerscheinklasse, haben Sie beispielsweise schon den Rollerführerschein AM, so verringert sich der Grundstoff auf sechs Doppelstunden.

Zusätzlich müssen Fahrschüler an vier Doppelstunden (jeweils 90 Minuten) in klassenspezifischem Zusatzstoff teilgenommen haben. Hierbei lernen die Schüler unter anderem, wie Sie sich selbst und Beifahrer richtig schützen, wie sie möglichst umweltschonend fahren und welche besonderen Gefahren für Motorradfahrer im Straßenverkehr bestehen.

Möchten Sie ein 125ccm-Motorrad fahren, müssen Sie zunächst eine Ausbildung in der Fahrschule absolvieren.
Möchten Sie ein 125ccm-Motorrad fahren, müssen Sie zunächst die Schulbank drücken.

In der Praxis müssen Fahrschüler, die den A1-Führerschein für ein 125ccm-Motorrad machen möchten, zum einen die sogenannte Grundausbildung absolvieren. Wie viele Stunden diese umfasst, ist nicht gesetzlich festgelegt, sondern hängt vielmehr vom Lernfortschritt und den persönlichen Fähigkeiten des Schülers ab.

Zum anderen sind Fahrschüler dazu verpflichtet, für den 125-Kubik-Führerschein der Klasse A1 eine gewisse Anzahl an Sonderfahrten zu absolvieren. Dazu gehören die Folgenden:

  • Fahrten auf der Autobahn: 4 Mal jeweils 45 Minuten
  • Fahrten auf Bundes- oder Landstraßen: 5 Mal jeweils 45 Minuten
  • Fahrten in der Dämmerung oder der Nacht: 3 Mal jeweils 45 Minuten
Es schließen sich die theoretische und die praktische Prüfung an. Haben Sie zuvor noch keine andere Fahrerlaubnis erworben, müssen Sie im theoretischen Teil 30 Fragen beantworten und dürfen höchstens zehn Fehlerpunkte erreichen. Sie fallen jedoch auch durch, wenn Sie zwei Fragen, die jeweils mit fünf Punkten bewertet werden, nicht korrekt beantworten. Die praktische Prüfung, um ein 125ccm-Motorrad fahren zu dürfen, können Sie erst dann ablegen, wenn Sie die theoretische bereits bestanden haben. Die Fahrprüfung dauert in der Regel 45 Minuten.

125ccm-Führerschein: Welche Kosten sind für den A1-Führerschein zu erwarten?

Für viele Fahrschüler ist es wichtig, im Vorhinein zu wissen, wie teuer der Führerschein für ein 125ccm-Motorrad wohl ausfallen mag. In diesem Alter verfügen schließlich noch nicht viele über ein dickes finanzielles Polster, mit dem sich Ausgaben dieser Art leicht bestreiten lassen.

Wie teuer der Führerschein für ein 125ccm-Motorrad genau ausfällt, lässt sich leider nicht pauschal angeben. Hierbei sind nämlich viele unterschiedliche Faktoren zu beachten. Jede Fahrschule kann ihre eigenen Preise festlegen und auch von Region zu Region sind unterschiedliche Preisniveaus zu erwarten. Bevor Sie sich für eine Fahrschule entscheiden, sollten Sie sich zunächst bei unterschiedlichen Anbietern eine Preisübersicht geben lassen.

Der 125er-Führerschein bringt weitere Kosten mit sich. Hierzu gehören unter anderem die Gebühren für die Theorie- und Praxisprüfung, die Kosten für neue Passbilder sowie für die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs.

125er-Führerschein: Ab welchem Alter dürfen Sie fahren?

Wann dürfen Sie die theoretische Prüfung für den 125er-Motorrad-Führerschein frühestens ablegen?
Wann dürfen Sie die theoretische Prüfung für den 125er-Motorrad-Führerschein frühestens ablegen?

In Deutschland ist genau festgelegt, ab welchem Alter Sie eine bestimmte Fahrerlaubnisklasse erhalten dürfen. So ist den meisten wohl bekannt, dass sie den Pkw-Führerschein der Klasse B ab 17 Jahren (beim begleiteten Fahren) bzw. 18 Jahren machen können. Doch wie verhält es sich mit dem 125ccm-Motorrad-Führerschein? Welches Alter ist hier für die Klasse A1 vorgegeben?

Grundsätzlich gilt: Sie dürfen den Führerschein für ein 125ccm-Motorrad im Alter von 16 Jahren erhalten. Die Fahrschule dürfen Sie bereits ein halbes Jahr vor Ihrem 16. Geburtstag besuchen, um mit der Ausbildung zu beginnen. Die theoretische Prüfung dürfen Sie frühestens drei Monate vor dem 16. Geburtstag ablegen.

Auch für die Führerscheinklasse AM (Roller bis 45 km/h) muss ein Mindestalter von 16 Jahren erfüllt werden. Ausnahmen gelten jedoch in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In diesen Bundesländern läuft noch ein Modellversuch, bei dem junge Menschen den Führerschein der Klasse AM schon ab 15 Jahren erhalten können.

Eigentlich sollte dieser Modellversuch bis 2020 laufen und danach entschieden werden, ob die Regelung bundesweit eingeführt wird. Das Bundeskabinett hat jedoch im Mai 2019 eine Gesetzesänderung beschlossen. Diese soll dafür sorgen, dass die Bundesländer schon bald selbst entscheiden können, ob es den AM-Führerschein ab 15 oder 16 Jahren erteilt.

Dürfen Sie ein 125ccm-Motorrad mit dem Autoführerschein fahren?

Zum 1. Januar 1999 kam es in Deutschland zu einer großen Änderung bezüglich der Fahrerlaubnisklassen. Wurden die verschiedenen Klassen bis dahin durchnummeriert (Klassen 1 bis 5), so kam es nun zu einer Bezeichnung mit Buchstaben. Zudem wurde der sogenannte rosafarbene Papierführerschein von einem Dokument im Scheckkartenformat abgelöst.

Der alte „Lappen“ blieb jedoch weiterhin gültig und musste nicht sofort umgetauscht werden. Das gilt auch heute noch. Beachten Sie allerdings: Je nach Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabers müssen Führerscheine, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden, spätestens 2024 bis 2033 umgetauscht werden.

Das Nebeneinanderbestehen der verschiedenen Führerscheine und Fahrerlaubnisklassen sorgt jedoch seit jeher für Verwirrung. Viele Führerscheinbesitzer fragen sich, ob sie mit ihrem alten Autoführerschein ein 125ccm-Motorrad fahren dürfen.

Das kommt darauf an, wann der Führerschein ausgestellt wurde:

  • Fahrerlaubnis der Klasse 3 (erteilt bis zum 31.03.1980): Sie dürfen ein Motorrad mit 125 ccm mit diesem Führerschein fahren.
  • Fahrerlaubnis der Klasse 3 (erteilt ab dem 01.04.1980 bis zum 31.12.1998): Mit diesem Führerschein dürfen Sie kein 125er-Motorrad fahren.
  • Fahrerlaubnis der Klasse B (erteilt ab dem 01.01.1999): Auch hier dürfen Sie ein Leichtmotorrad mit 125ccm nicht fahren.

Beachten Sie jedoch Folgendes: Bei all den in der obigen Liste genannten Führerscheinen ist die Klasse AM eingeschlossen. Besitzen Sie den Führerschein der Klasse B oder der alten Klasse 3, dürfen also leichte zweirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h sowie einem Hubraum von höchstens 50ccm (bei einem Verbrennungsmotor) fahren.

Für Führerscheine der Klasse B, die ab dem 01.04.1980 und vor dem 01.01.1999, sowie Führerscheine der Klasse B, die ab dem 01.01.1999 und vor dem 19.01.2013 ausgestellt wurden, gilt außerdem: Sie dürfen zwar kein 125ccm-Motorrad führen, es ist Ihnen aber erlaubt, ein dreirädriges Kraftfahrzeuge bis 15 kW auf öffentlichen Straßen zu bewegen. Tauschen Sie Ihren Führerschein um, ist dies daran erkennbar, dass die Schlüsselzahlen 79.03 und 79.04 eingetragen werden. Diese beschränken die Klasse A1 auf die oben genannten dreirädrigen Fahrzeuge.

Probezeit beim 125-Kubik-Führerschein (Klasse A1)

125-Kubik-Motorrad: Für den Führerschein fallen Kosten an, die sich im Vorhinein nur schwer voraussagen lassen.
125-Kubik-Motorrad: Für den Führerschein fallen Kosten an, die sich im Vorhinein nur schwer voraussagen lassen.

Handelt es sich beim Führerschein für ein 125ccm-Motorrad um Ihre erste Fahrerlaubnis? In diesem Fall, durchlaufen Sie nach Übergabe des Führerscheins zunächst eine zweijährige Probezeit. In diesem Zeitraum gelten ganz besonders strenge Regeln für Fahranfänger.

Bestimmte Verstöße werden in dieser Zeit härter geahndet. Es wird dabei zwischen A- und B-Verstößen unterschieden. Erstere sind schwerwiegende Regelverletzungen. Hierzu zählen unter anderem eine Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h oder das Überfahren einer roten Ampel. B-Verstöße sind im Vergleich weniger schwerwiegend. Dazu gehört unter anderem das Fahren mit abgefahrenen Reifen.

Begehen Sie mit Ihrem 125ccm-Motorrad einen A- oder zwei B-Verstöße, wird die Probezeit um zwei Jahre verlängert. Außerdem müssen Sie an einem Aufbauseminar teilnehmen. Kommt es zu einem weiteren A-Verstoß oder zwei zusätzlichen B-Verstößen, so werden Sie kostenpflichtig verwarnt und erhalten eine Teilnahmeempfehlung für eine verkehrspsychologische Beratung.

Sollten Sie auf Ihrem Motorrad mit 125 Kubik bei einem erneuten A-Verstoß oder zwei weiteren B-Verstößen erwischt werden, droht dann schließlich die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Wie können Sie ein Motorrad bis 125ccm zulassen?

Zweiräder, die nicht schneller als 45 km/h fahren können und deren Hubraum bei nicht mehr als 50 ccm liegt, haben es einfach: Fahrer müssen diese nicht ordentlich bei der Zulassungsstelle anmelden, sondern müssen lediglich ein sogenanntes Versicherungskennzeichen erwerben und an das Zweirad anbringen.

Beim 125ccm-Motorrad ist es leider nicht ganz so unkompliziert. Hier wird eine ordentliche Kfz-Zulassung bei der Zulassungsbehörde notwendig. Sie müssen dabei in der Regel unter anderem die folgenden Unterlagen vorlegen:

  • Personalausweis bzw. Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
  • Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung Teil I und II, ehemals Fahrzeugschein und -brief)
  • Nachweis über aktuelle Hauptuntersuchung
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer als Nachweis des bestehenden Versicherungsschutzes für die 125er-Maschine)
  • unterschriebenes SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kfz-Steuern fürs 125ccm-Motorrad
  • u. U. vorhandene Kfz-Kennzeichen
Wie hoch sind die Kfz-Steuern für eine 125ccm-Straßenmaschine? Der Steuersatz liegt für Krafträder aller Art bei 1,84 Euro pro angefangene 25 ccm Hubraum bzw. einem Teil davon. Für ein 125ccm-Motorrad bedeutet das eine Kfz-Steuer in Höhe von etwa 9 Euro.

125er-Versicherung: Worauf ist beim Versicherungsschutz zu achten?

Den Rundumschutz für Ihr 125ccm-Motorrad erhalten Sie mit einer zusätzlichen Vollkasko.
Den Rundumschutz für Ihr 125ccm-Motorrad erhalten Sie mit einer zusätzlichen Vollkasko.

Wie wir oben bereits erwähnt haben, muss ein Kfz zwingend über einen Versicherungsschutz verfügen, damit Sie es zulassen können. Pflicht ist dabei das Vorliegen einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Das gilt nicht nur für Pkw und Lkw, sondern natürlich auch für Motorräder.

Der große Vorteil: Die 125cm-Versicherung verursacht geringere Kosten, als wenn Sie ein leistungsfähigeres Motorrad versichern möchten. Die Höhe der Versicherungsprämie hängt dabei unter anderem davon ab, für welchen Versicherer Sie sich entscheiden und welches Modell versichert wird. Wichtig ist auch die Höchstgeschwindigkeit des Motorrads sowie das Alter des Versicherungsnehmers. Im Durchschnitt müssen Sie meist mit etwa 50 bis 100 Euro pro Jahr für die Versicherung für Ihr 125ccm-Motorrad rechnen.

Die Kfz-Haftpflicht sichert Sie ab, wenn Sie selbst einer anderen Person bei der Benutzung des Motorrads einen Schaden verursachen. Möchten Sie auch Ihr eigenes Motorrad schützen, müssen Sie zusätzlich eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen.

Um eine gute Versicherung für Ihr 125ccm-Motorrad mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu finden, empfiehlt sich ein Vergleich im Internet. Spezielle Portale erleichtern Ihnen die Suche nach passenden Anbietern. Entscheiden Sie sich jedoch nicht blind für den Anbieter mit den günstigsten Preisen. Studieren Sie genau die Versicherungsbedingungen. Häufig lohnt sich ein etwas teurerer Tarif, wenn bei diesem bessere Leistungen angeboten werden.
Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (55 Bewertungen, Durchschnitt: 4,31 von 5)
Loading...
Diese Themen könnten Sie auch interessieren:

4 Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

  1. Stano sagt:

    Ich finde das eine Ungerechtigkeit Fahrerlaubnis der Klasse 3 (erteilt bis zum 31.03.1980): Sie dürfen ein Motorrad mit 125 ccm mit diesem Führerschein fahren. Mit dieser Gesetz sogar ein Opa könnte ein 125 ccm fahren. Für mich ist dieser Gesetz nicht richtig weil alle andere die danach dieser zeit nicht dürfen es nicht. Für mich ist es eine Diskriminierung der menschen rechte.
    Es wehre schön das alle rechte gleich für alle wehren oder alle 10 Jahre eine Änderung des Gesetz damit ihr auch andere menschen einbindet.

    Dankeschön im voraus

  2. Hallo sagt:

    Das ist wirklich ungerecht vor 1980 Führerschein erworben darf man, danach muss man wieder Geld zahlen um den Führerschein zu bekommen! Abzocke

  3. Chris sagt:

    Der Verkersminister hat vor kurzem einen Gesetzesentwurf vorgelegt und möchte, dass nun alle die den Führerschein Klasse B besitzen, ein Leichtkraftrad (125cmm) fahren dürfen. Vorraussetzung ist eine Schulung in der Fahrschule, heißt ein paar Übungsstunden und ein paar Theoriestunden. Kostenpunkt: ca. 500€. Ich befürworte diese Sache, so kann dann jeder der gerne Roller fährt in den Genuß kommen schneller von A nach B zu gelangen und kann auf der Landstrasse, im Stadtverkehr (z.B. auf dem Stadtring) im Verkehr mitfließen. Vielleicht wird das Verkerhsaufkommen in der Innenstadt gar entlastet, wenn der Ein oder Anderen statt mit dem Auto mit dem Zweirad in die Arbeit fährt. Der “Crashkurs” in der Fahrschule muss ja absolviert werden, wobei ältere Mitmenschen, die den Führerschein vor 1981 erworben haben ohne jegliche Schulung/Übung losfahren dürfen. Die Gefährdung sehe ich eher darin, mit 45 km/h den Verkehrsfluss zu behindern und von Autofahrern genötigt (angehupt, geschnitten, drängeln etc.) zu werden. Jeder kann selbst entscheiden wie schnell er fahren möchte und was er sich auf 2 Rädern zutraut, es muss nicht das “kleine” Motorrad sein, gibt alternativ auch “kleinere” Roller die bis zu 80 km/h fahren. Ich hoffe die Idee stößt nicht auf zu viel Gegenwind und wird bald umgesetzt!

    Im Internet findet man leider keine Neuigkieten zu dem Thema, kann jemand sagen wann die Gesetzesänderung in Kraft treten wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      bislang handelt es sich lediglich um einen Entwurf. Im Gesetzgebungsverfahren stellt dies nur einen Schritt dar. Es bedarf u. a. einer Abstimmung hierüber im Bundestag, bevor ein Entwurf zu einem Gesetz werden kann. Bislang wurde der Gesetzentwurf jedoch noch nicht weiter (öffentlich) diskutiert. Wann und ob dieser damit tatsächlich irgendwann umgesetzt wird, bleibt mithin offen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

Verfasse einen neuen Kommentar

Tipp: Im Bußgeldkatalog Forum erhalten Sie noch schneller eine Antwort auf Ihre Frage! Hier gelangen Sie zum Forum...


Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2019 vom VFR Verlag zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.