Unfallstatistik für Deutschland - Verkehrsrecht 2018

Unfallstatistik der Bundesrepublik Deutschland: Die Zahlen sprechen für sich

Welchen Zweck eine Verkehrsunfallstatistik erfüllt

Aus welchem Grund wird eigentlich eine Unfallstatistik geführt?

Aus welchem Grund wird eigentlich eine Unfallstatistik geführt?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem es im deutschen Straßenverkehr nicht kracht. Durchschnittlich kam es dem Statistischen Bundesamt zufolge im Jahr 2015 sogar alle 13 Sekunden zu einem Verkehrsunfall. Doch aus welchem Grund wird eine solche Unfallstatistik überhaupt erstellt? Welchen Zweck erfüllt sie?

Die Antwort findet sich im Gesetz über die Statistik der Straßenverkehrsunfälle, welches auch Straßenverkehrsunfallstatistikgesetz (StVUnfStatG) genannt wird. In § 1 dieses Gesetzes heißt es:

Über Unfälle, bei denen infolge des Fahrverkehrs auf öffentlichen Wegen und Plätzen Personen getötet oder verletzt oder Sachschäden verursacht worden sind, wird laufend eine Bundesstatistik geführt. Sie dient dazu, eine aktuelle, umfassende und zuverlässige Datenbasis über Struktur und Entwicklung der Straßenverkehrsunfälle zu erstellen.“

Auf diese Weise können die gesammelten Daten miteinander verglichen und Maßnahmen ergriffen werden, um beispielsweise bestimmten Unfallursachen entgegenzuwirken. In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zur Verkehrsunfallstatistik der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2015, inklusive einer Aufschlüsselung nach den Arten der jeweiligen Kraftfahrzeuge.

Außerdem erfahren Sie, wie oft Fußgänger durchschnittlich in Unfälle verwickelt wurden und ob bestimmte Altersgruppen, Orte oder sogar Automarken der Unfallstatistik zufolge mit einem höheren Unfallrisiko einhergehen.

Um unsere Informationen aktuell zu halten, finden Sie am Ende unseres Ratgebers Tabellen mit den Verkehrsunfalldaten aus den Jahren 2016 und 2017, sofern diese vorliegen.

Verkehrsunfälle in Deutschland laut Statistik

Das Statistische Bundesamt beschäftigt sich gründlich mit der Entwicklung des Unfallgeschehens im Verkehr und präsentiert seine Ergebnisse jeweils monatlich sowie jährlich in ausführlichen Statistiken. Dank diesen umfangreichen Darstellungen können Veränderungen erkannt und im Anschluss mögliche Maßnahmen zur Verbesserung gefunden werden. Das größte Ziel einer Statistik über Verkehrsunfälle ist und bleibt die Steigerung der Verkehrssicherheit.

Der Unfallstatistik zufolge waren tödliche Unfälle im Jahr 2015 keine Seltenheit auf deutschen Straßen.

Der Unfallstatistik zufolge waren tödliche Unfälle im Jahr 2015 keine Seltenheit auf deutschen Straßen.

Der Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes zufolge kam es im Jahr 2015 zu knapp 2,50 Millionen Unfällen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass längst nicht alle Verkehrsunfälle gemeldet werden – die Dunkelziffer könnte entsprechend noch höher sein. Verletzt wurden insgesamt 393.432 Menschen, was einen Anstieg um 1,1 Prozent aus dem Vorjahr bedeutet.

Im Jahr 2015 ereigneten sich insgesamt 3.475 tödliche Unfälle. Gemäß Statistik ist diese Zahl damit das zweite Jahr in Folge angestiegen, dieses Mal um 2,9 Prozent. Auch wenn eine solch hohe Anzahl erst einmal erschreckend ist, handelt es sich dabei noch lange nicht um den Spitzenwert.

1970 wurden insgesamt 21.000 Verkehrstote in Deutschland verzeichnet. Laut Statistik gab es bisher kein Jahr, in dem mehr Menschen im Verkehr ums Leben kamen.

Die hohen Unfallzahlen in Deutschland sind statistisch gesehen im Jahr 2015 zumindest teilweise auf die Wetterverhältnisse zurückzuführen. Da der Winter sehr mild war und darauf zudem ein sehr regenarmer und warmer Frühling folgte, wiegten sich scheinbar einige Kraftfahrer in Sicherheit und waren zu schnell unterwegs. Als Monat mit dem höchsten Risiko sieht die Unfallstatistik übrigens den Juli.

In ihrem sogenannten Verkehrssicherheitsprogramm eröffnete die Bundesregierung bereits im Jahr 2011, die Zahl der tödlichen Verkehrsopfer bis 2020 um ganze 40 Prozent verringern zu wollen. Im Durchschnitt bräuchte es dafür jedoch pro Jahr 178 Verkehrstote weniger, was zumindest bis jetzt nicht der Fall ist. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Statistiken des Statistischen Bundesamtes in Bezug auf die verschiedenen Kraftfahrzeugarten.

Welche Gründe gibt es für Autounfälle in Deutschland laut Statistik?

Da es sich bei Pkw um das am meisten genutzte Verkehrsmittel in Deutschland handelt, werden Autofahrer im Gegensatz zu anderen Verkehrsteilnehmern auch öfter in einen Unfall verwickelt. Die Statistik besagt weiterhin, dass es sich bei den meisten Verletzten oder Todesopfern im Straßenverkehr um Pkw-Fahrer handelt.

Knapp 380.000 Autofahrer wurden im Jahr 2015 in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt. In 55,5 Prozent der Fälle lag die Schuld übrigens beim Pkw-Fahrer selbst. In insgesamt 81,4 Prozent der Unfälle im Jahr 2015, die verletzte Personen zur Folge hatten, waren Autos verwickelt.

Die Unfallstatistik besagt weiterhin, dass 46,8 Prozent der Verkehrstoten und 55,8 Prozent der Verletzten in einem Pkw unterwegs waren. Demnach verunglückte jeder zweite Verkehrstote laut Statistik 2015 in einem Auto. Auch wenn Autounfälle der Statistik zufolge absolut keine Seltenheit sind, tragen Pkw-Fahrer dabei durchschnittlich weniger Schaden davon als andere Verkehrsteilnehmer. Doch was sind eigentlich die Gründe für derart viele Autounfälle?

Der Tod von 2.049 Menschen im Straßenverkehr kann beispielsweise laut Unfallstatistik auf das Fehlverhalten von Autofahrern zurückgeführt werden. Die folgende Übersicht umfasst einige Unfallursachen, welche zu den insgesamt 305.659 Unfällen mit Personenschaden im Jahr 2015 beigetragen haben:

UnfallursacheZahl der Unfälle in Prozent
Falsches Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- oder Anfahren16 %
Vorfahrt missachtet15 %
Abstand nicht eingehalten14 %
Geschwindigkeitsüberschreitung13 %
Falsche Benutzung von Straßen7 %
Falsches Verhalten gegenüber Fußgängern5 %
Falsches Überholen4 %
Alkohol am Steuer3 %
Sonstige Ursachen23 %

Motorradunfälle: Der Statistik zufolge sind Biker besonders gefährdet

Ein mit dem Motorrad verursachter Unfall zieht laut Statistik meist schwerwiegende Folgen nach sich.

Ein mit dem Motorrad verursachter Unfall zieht laut Statistik meist schwerwiegende Folgen nach sich.

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Fahrbahn berühren, schießen Motorradfahrer wie Pilze aus dem Boden. Für viele Biker steht ihr Gefährt für Freiheit, Jugendlichkeit und Abenteuerlust. Kein Wunder also, dass die Bikes immer beliebter werden: Angaben des ADAC zufolge sind aktuell mehr als vier Millionen Krafträder auf deutschen Straßen unterwegs.

Es ist kein Geheimnis, dass Motorradfahrer meist schwere Schäden davontragen, wenn sie in einen Unfall im Straßenverkehr verwickelt werden. Aufgrund der nicht vorhandenen Knautschzone, wie sie beispielsweise bei einem Pkw vorhanden ist, sowie der hohen Geschwindigkeiten, die gefahren werden, sind gerade Biker bei einem Verkehrsunfall vor schweren bis tödlichen Verletzungen nicht gefeit. Das Unfallrisiko ist bei einem Motorrad zudem laut Unfallstatistik dreimal höher als bei einem Pkw.

An 15 Prozent der Unfälle mit Personenschaden war laut Unfallstatistik ein Motorrad beteiligt. Bei jedem fünften Todesopfer im Verkehr handelte es sich zudem um einen Motorradfahrer.

Es bedarf dazu nicht einmal eines anderen Fahrzeuges – sobald Kurven zu scharf geschnitten oder die eigenen Fähigkeiten falsch eingeschätzt werden, kann es zu einem Unfall kommen. Laut Statistik waren Motorradunfälle 2015 in 28 Prozent der Fälle selbstverschuldet.

LKW-Unfälle: Laut Statistik gefährlicher für die Unfallgegner

An insgesamt 32.500 Unfällen mit Personenschaden waren im Jahr 2015 der Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes zufolge Lastkraftwagen beteiligt. 2011 lag dieser Wert noch bei 36.059. Da aktuell keine ausführliche Unfallstatistik in puncto Lkw für das Jahr 2015 vorliegt, stammen die folgenden Angaben aus dem Jahr 2014:

  • Insgesamt ereigneten sich 32.183 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen Güterfahrzeuge beteiligt waren.
  • 40.357 Personen wurden dabei verletzt, 759 starben.
  • 50,8 Prozent der Lkw-Unfälle ereigneten sich innerhalb geschlossener Ortschaften; 27,1 Prozent auf Landstraßen und 22,1 Prozent auf Autobahnen.
  • Es verunglückten laut Unfallstatistik insgesamt 9.596 Insassen von Lastkraftwagen und 30.761 andere Verkehrsteilnehmer. 143 Lkw-Insassen und 616 andere Beteiligte kamen ums Leben.

Die Folgen nach einem Verkehrsunfall mit einem Lkw sind demnach für die Unfallgegner um einiges gravierender. Das Risiko, bei einem Lkw-Unfall zu sterben, ist für die Unfallbeteiligten aufgrund des hohen Gewichts der Fahrzeuge viermal höher als für die Lastkraftwagenfahrer selbst. Zudem waren im Jahr 2014 der Unfallstatistik zufolge 59 Prozent der unfallbeteiligten Lkw-Fahrer auch Unfallverursacher.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die Unfallursachen für Lkw-Unfälle im Jahr 2014:

UnfallursacheZahl der Lkw-Unfälle in Prozent
Mindestabstand nicht eingehalten20,1 %
Fehlverhalten beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren16,9 %
Vorfahrt missachtet12,5 %
Geschwindigkeitsüberschreitungen10 %
Alkohol am Steuer1,5 %
Sonstige Ursachen39 %

Es sollte außerdem erwähnt werden, dass sich die Ursachen laut Unfallstatistik am Alter der Fahrer orientieren. Je älter der Lkw-Fahrer, desto weniger Geschwindigkeitsüberschreitungen und desto mehr Vorfahrtsverstöße begeht er.

Was besagt die Statistik über Fahrradunfälle?

78.068 Fahrradunfälle gab es im Jahr 2015 laut Unfallstatistik.

78.068 Fahrradunfälle gab es im Jahr 2015 laut Unfallstatistik.

Im Jahr 2015 gab es der Unfallstatistik zufolge 78.068 Verkehrsunfälle, bei denen Fahrradfahrer Schaden davontrugen. Leicht verletzt wurden dabei 63.458, schwere Verletzungen erlitten 14.227 Radler. Insgesamt kamen 383 ums Leben. Von 3.549 Verkehrstoten handelte es sich bei jedem neunten um einen Fahrradfahrer.

19,8 Prozent aller im Jahr 2015 verletzten und 11,1 Prozent aller getöteten Personen waren mit dem Rad unterwegs. Das Verletzungsrisiko ist für diese Kategorie demzufolge höher als das Risiko, bei einem Unfall ums Leben zu kommen. Die Risikogruppen sind laut Unfallstatistik Kinder und Senioren. Jeder dritte tote Radfahrer war nämlich 75 Jahre oder älter.

Insgesamt 13.685 Senioren wurden 2015 in einen Fahrradunfall verwickelt. Davon wurden 9.674 leicht verletzt, 3.813 jedoch schwer. 198 Menschen ab 65 Jahren verstarben bei Unfällen mit dem Rad.

Bei Kindern (unter 15 Jahren) kam es zu 9.073 Radunfällen. Leichtverletzte gab es 2015 7.891, Schwerverletzte 1.165. Getötet wurden glücklicherweise „nur“ 17 Kinder, die mit dem Fahrrad unterwegs gewesen waren. 90,8 Prozent aller Radunfälle mit Personenschaden im Jahr 2015 ereigneten sich innerhalb geschlossener Ortschaften. 61,6 Prozent der Fahrradfahrer verstarben innerorts. Überwiegend sieht die Unfallstatistik die Gründe dafür in unerwarteten Zusammenstößen mit Autos.

Wie oft werden Fußgänger laut Unfallstatistik in Unfälle verwickelt?

95,5 Prozent aller Fußgänger, die 2015 der Unfallstatistik zufolge bei Verkehrsunfällen verletzt wurden, zogen sich die Verletzungen innerhalb geschlossener Ortschaften zu. 70,2 Prozent verstarben innerorts. Generell kamen mehr Fußgänger und Radfahrer in Ortschaften ums Leben als Pkw-Fahrer. Nicht ohne Grund gelten sie als die schwächsten Teilnehmer im Verkehr.

Die folgende Übersicht verdeutlicht, wie enorm sich die Zahl der im Verkehr getöteten Fußgänger je nach Ortslagen unterscheidet:

UnfallortGetötete Fußgänger
Autobahnen39
Landstraßen121
Ortschaften377

Generell waren der Unfallstatistik zufolge 7,9 Prozent aller bei Verkehrsunfällen verletzten Personen zu Fuß unterwegs. In Bezug auf getötete Verkehrsteilnehmer liegt dieser Wert bei 15,5 Prozent. Von insgesamt 3.495 Verkehrstoten im Jahr 2015 war jeder sechste ein Fußgänger. In nur 3 Prozent der Fälle führte das falsche Verhalten von Fußgängern übrigens zu Unfällen mit Personenschaden.

Unfallstatistik: Welche Altersgruppen werden häufiger in Unfälle verwickelt?

Laut Unfallstatistik sind manche Verkehrsteilnehmer gefährdeter als andere.

Laut Unfallstatistik sind manche Verkehrsteilnehmer gefährdeter als andere.

Das Statistische Bundesamt beschäftigt sich in seiner Unfallstatistik ebenfalls mit gewissen Altersgruppen von Verkehrsteilnehmern und untersucht, wie oft welche Gruppe in Verkehrsunfälle involviert wurde. Grundsätzlich kann zwischen diesen speziellen Kategorien unterschieden werden, da sie als Risikofaktoren gelten:

  • Kinder (0 bis 14 Jahre)
  • Jugendliche (15 bis 17 Jahre)
  • Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre)
  • Senioren (65 plus)

Im Folgenden soll jede Altersgruppe einzeln betrachtet werden.

Was besagt die Unfallstatistik bei Kindern?

Werden Kinder in Verkehrsunfälle verwickelt, ist dies besonders tragisch. Oft sind sich die Knirpse schlichtweg nicht im Klaren darüber, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern. Rollt beispielsweise ein Ball auf die Fahrbahn, rennen viele Kinder diesem ohne Umschweife hinterher, ohne dabei zu prüfen, ob sich ein Fahrzeug nähert.

Der Unfallstatistik zufolge wurden im Jahr 2015 insgesamt 28.235 Kinder verletzt, 84 starben. Alle 19 Minuten wurde ein Kind durchschnittlich das Opfer eines Verkehrsunfalls. Die meisten Kinder unter sechs Jahren reisen in der Regel mit ihren Eltern im Auto, weshalb insgesamt 63,2 Prozent in einem Pkw verunfallten. Sobald sie ein Alter zwischen sechs und neun Jahren erreicht haben, liegt diese Zahl zwar immer noch bei 41,5 Prozent, wird jedoch durch andere Gefahrenquellen ergänzt.

Jedes vierte Kind in diesem Alter wurde 2015 in einen Verkehrsunfall mit dem Rad involviert, jedes dritte zu Fuß. Dies ist unter anderem darin zu begründen, dass die Kleinen immer selbstständiger werden und entweder mit dem Rad oder als Fußgänger den Weg zur Schule antreten. Kinder zwischen zehn und vierzehn Jahren verunglückten hauptsächlich laut Unfallstatistik mit dem Fahrrad.

Übrigens: Mädchen werden seltener in Unfälle im Straßenverkehr verwickelt (43,9 Prozent) als Jungen (56,1 Prozent). Oft liegt dies an der höheren Bereitschaft der Jungen, Risiken einzugehen, sowie an ihrer stärkeren Beteiligung am Verkehr, vermutet die Unfallstatistik.

Wie oft verunglücken Jugendliche laut Unfallstatistik?

Jugendlichen ist es ab einem Alter von 15 Jahren erlaubt, Kraftfahrzeuge im Verkehr selbst zu steuern (Mofa, Moped, Leichtkraftrad). Bereits mit 17 können sie zudem eine Fahrerlaubnis der Klasse B („Begleitetes Fahren“) erwerben und zusammen mit einer Begleitperson ein Auto im Straßenverkehr führen. Trotzdem werden sie laut Unfallstatistik weniger oft in Verkehrsunfälle verwickelt als Kinder.

Im Jahr 2015 verunfallten im Durchschnitt jeden Tag 54 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren im Verkehr. Dies sind gemäß Unfallstatistik insgesamt 19.820 Jugendliche im gesamten Jahr, wovon 72 ums Leben kamen. 33 der Unfallopfer starben auf einem Kraftrad, 20 mussten ihr Leben in einem Pkw lassen. 15.201 Jugendliche waren 2015 an Unfällen mit Personenschaden im Straßenverkehr beteiligt, jeder zweite hatte diesen auch selbst verschuldet.

Die Hauptschuld als Fahrer eines Autos bei einem Unfall mit Personenschaden trugen übrigens knapp 280 Jugendliche. 473 waren als Autofahrer in dieser Art von Verkehrsunfällen beteiligt. Meist führten laut Unfallstatistik eine falsche Straßenbenutzung in 9,5 Prozent der Fälle oder zu hohe Geschwindigkeiten in 13,7 Prozent der Fälle zu Unfällen, bei denen Menschen verletzt wurden und Jugendliche das Fahrzeug geführt hatten.

Die Unfallstatistik meint: Junge Erwachsene sind am stärksten gefährdet

Unfallstatistik nach Altersgruppen: Junge Erwachsene stellen das größte Unfallrisiko dar.

Unfallstatistik nach Altersgruppen: Junge Erwachsene stellen das größte Unfallrisiko dar.

Es sind laut Unfallstatistik meist junge Fahrer, welche die Schuld an schweren Verkehrsunfällen tragen. Durch ihre Leichtsinnigkeit und ihren Mangel an Erfahrung schätzen sie Situationen oft falsch ein bzw. überschätzen schlichtweg ihre eigenen Fähigkeiten. Aus diesem Grund müssen sie nach dem Erwerb einer Fahrerlaubnis auch erst einmal eine zweijährige Probezeit durchlaufen, in der Verstöße gegen das Verkehrsrecht strenger geahndet werden.

66.156 junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 24 wurden im Jahr 2015 in Verkehrsunfälle verwickelt. 473 von ihnen kamen dabei sogar ums Leben. Keine andere Altersgruppe wurde zudem im Jahr 2015 in so viele Unfälle mit einem Pkw verwickelt, wie die der zwischen 18- und 24-Jährigen (69,6 Prozent). Platz zwei und drei der Unfälle nach Kraftfahrzeugarten besetzen das Fahrrad mit 11,6 und die Krafträder mit 11,2 Prozent.

Übrigens: Der Unfallstatistik zufolge waren auch in der Kategorie der jungen Erwachsenen mehr männliche Fahrer in Verkehrsunfälle involviert. 45,5 Prozent der Unfallopfer waren Frauen, 54,5 Prozent Männer. Insgesamt starben im Jahr 2015 60,7 Prozent in einem Pkw, wobei 74,6 Prozent der Autofahrer selbst am Steuer saßen. Das durchschnittliche Risiko, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, ist für diese Kategorie im Vergleich zu allen Altersgruppen am höchsten.

Was meint die Unfallstatistik zu Senioren?

Immer wieder wird darüber diskutiert, ob Kraftfahrer ab einem gewissen Alter ihren Führerschein nicht lieber abgeben sollten. Einige hätten ihr Fahrzeug nicht mehr ausreichend unter Kontrolle und würden daher ein höheres Unfallrisiko provozieren. Zudem sind ältere Menschen der Unfallstatistik zufolge heutzutage um einiges mobiler als noch vor einigen Jahren. Viele Senioren sind nicht nur mit dem Auto unterwegs, sondern legen auch immer häufiger Strecken mit dem Fahrrad zurück.

Dieses aktive Verhalten im Straßenverkehr im Hinterkopf, sind die Unfallzahlen aus dem Jahr 2015 keine Überraschung: 48.690 Personen ab 65 Jahren wurden bei Verkehrsunfällen laut Unfallstatistik verletzt, 50 Prozent davon in einem Auto. Insgesamt 1.024 Senioren kamen 2015 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Dabei verstarben

  • 430 in einem Auto,
  • 281, als sie zu Fuß unterwegs waren und
  • 198 bei Fahrten mit dem Rad.

Oft verhält es sich so, dass jüngere Menschen die Folgen nach einem Unfall leichter wegstecken als ältere. Durchschnittlich sind die Unfallfolgen bei Senioren gemäß Unfallstatistik jedoch auch um einiges schwerer. Dies beweisen folgende Zahlen: 21,1 Prozent der gesamten Unfallopfer des Jahres 2015 waren Senioren, getötet wurden hingegen 29,6 Prozent. Von allen im Straßenverkehr verstorbenen Fußgängern und Radfahrern stellten Personen im Alter von mehr als 65 Jahren mehr als die Hälfte dar.

Auch wenn es immer wieder zu Diskussionen darüber kommt, ob Senioren nun öfter Unfälle verursachen als jüngere Fahrer – die Unfallstatistik besagt Folgendes: Im Jahr 2015 wurden insgesamt 210.000 Verkehrsunfälle mit Personenschaden von Autofahrern verursacht. Jeder fünfte Pkw-Fahrer, der einen Unfall verschuldet hatte, war jedoch zwischen 18 und 24 Jahren alt. Lediglich jeder dreizehnte Unfallverursacher zählte in die Kategorie der Senioren von 65 bis 74 Jahren, ebenfalls jeder dreizehnte Unfallverursacher war 75 Jahre oder älter.

Weiterhin wurden aufgrund des Fehlverhaltens von Autofahrern im Jahr 2015 2.049 Menschen getötet. 275 davon konnten laut Unfallstatistik auf Fehler von Senioren (75 plus) zurückgeführt werden, 416 hingegen auf die Fehler jüngerer Fahrer. 60 Prozent der älteren Menschen, die für die Unfälle verantwortlich waren, kamen dabei selbst ums Leben.

An welchen Orten geschehen laut Statistik öfter Unfälle?

Unfallstatistik: Die Autobahn stellt einen zentralen Bestandteil dar.

Unfallstatistik: Die Autobahn stellt einen zentralen Bestandteil dar.

Das Statistische Bundesamt befasst sich unter anderem auch mit dem Unfallgeschehen nach Ortslagen. Dabei stellen vor allem folgende Orte einen zentralen Bestandteil der Unfallstatistik dar:

  • Autobahnen
  • Ortschaften
  • Landstraßen

Bei den Untersuchungen im Jahr 2015 stellte sich heraus, dass sich wie in den Jahren zuvor die meisten Verkehrsunfälle innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten. Insgesamt 73,7 Prozent aller Unfälle, die der Polizei gemeldet wurden, und 68,6 Prozent der Unfälle mit Personenschaden fanden innerorts statt.

Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass auch die meisten Menschen innerhalb geschlossener Ortschaften im Zuge eines Verkehrsunfalls ihr Leben lassen mussten. 57,7 Prozent der Todesopfer verstarben laut Unfallstatistik 2015 auf Landstraßen, 30,3 Prozent innerorts und 12 Prozent auf der Autobahn.

Folgende Übersicht zeigt, wie viele Personen 2015 in Verkehrsunfälle mit Personenschaden verwickelt wurden (schwere und leichte Verletzungen), die Anzahl der Verstorbenen und wo sich das Ganze abspielte:

UnfallortUnfälle mit PersonenschadenLeichte VerletzungenSchwere VerletzungenTodesopfer
Autobahnen7 %8 %9 %12 %
Ortschaften69 %67 %53 %30 %
Landstraßen25 %25 %39 %58 %

Das Risiko ist laut Statistik für Verkehrstote in Deutschland auf Landstraßen am größten. Dies ist unter anderem in den hohen Geschwindigkeiten begründet, die dort gefahren werden. Natürlich ist das auch auf der Autobahn der Fall, dort befinden sich jedoch weniger Faktoren, die das Unfallrisiko noch erhöhen. Die Unfallstatistik benennt dazu etwa schlechte Möglichkeiten für Überholvorgänge, keine Trennung des Gegenverkehrs, Bäume oder anderweitige Hindernisse am Fahrbahnrand.

Im Folgenden sollen die verschiedenen Ortslagen und die dort im Jahr 2015 geschehenen Verkehrsunfälle gemäß Statistik genauer beleuchtet werden.

Unfallstatistik für Autobahnen

Vor allem bei ausländischen Kraftfahrern sind die deutschen Autobahnen sehr beliebt, da auf vielen Abschnitten keine Geschwindigkeitsbegrenzung herrscht. Es gilt oft lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, an der sich die Fahrer orientieren sollen. Viele überschätzen jedoch die eigenen Fähigkeiten und verlieren aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeiten leicht die Kontrolle über das Kfz.

Im Jahr 2015 konnten laut Unfallstatistik insgesamt 20.113 Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Autobahnen in Deutschland verzeichnet werden. 414 Personen starben, 5.834 erlitten schwere Verletzungen. Getötet wurden 380 Menschen, wobei 255 in einem Auto, 86 in einem Lkw und 39 zu Fuß unterwegs waren. Wer die Autobahn als Fußgänger betritt, muss zwar gemäß Bußgeldkatalog lediglich mit einem Verwarngeld von 10 Euro rechnen, setzt dabei jedoch möglicherweise etwas viel Wichtigeres aufs Spiel: sein Leben.
Die Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen nicht anzupassen, zählt laut Verkehrsunfallstatistik mit zu den Unfallursachen.

Die Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen nicht anzupassen, zählt laut Verkehrsunfallstatistik mit zu den Unfallursachen.

Was wohl niemanden überraschen wird: Die meisten Unfälle auf der Autobahn im Jahr 2015 sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Dabei muss nicht einmal die erlaubte Maximalgeschwindigkeit überschritten worden sein – es reicht bereits aus, die Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen nicht anzupassen.

6.916 Unfälle geschahen gemäß Unfallstatistik auf der Autobahn aufgrund zu hoher gefahrener Geschwindigkeiten. Dabei trugen 2.443 Personen schwere Verletzungen davon, 206 starben.

Bei jedem zweiten der Verkehrstoten auf Deutschlands Autobahnen kann demnach eine Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit als Unfallursache genannt werden.

Trotzdem gelten deutsche Autobahnen im Gegensatz zu den Landstraßen immer noch als relativ sicher: Nur jeder fünfzehnte Verkehrsunfall mit Personenschaden geschah im Jahr 2015 der Unfallstatistik zufolge auf der Autobahn. Bei den Unfalltoten war es jeder achte.

Unfallstatistik für Landstraßen

Wie bereits erwähnt, starb die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer auf Landstraßen. Insgesamt waren es 1.997 Tote im Jahr 2015, was 57,7 Prozent aller getöteten Personen im Verkehr ausmacht. Kommt es zu einem Zusammenstoß auf der Landstraße, ist demnach meist mit ziemlich schwerwiegenden Folgen zu rechnen.

Laut Statistik führten meist Autounfälle zu Todesopfern auf Landstraßen. Dies betraf insgesamt 1.148 Menschen. 505 tödliche Motorradunfälle kamen gemäß Statistik auf Landstraßen 2015 noch hinzu. 146 Radfahrer und 121 Fußgänger mussten dort ihr Leben lassen. Die Risikogruppe für Unfälle auf Landstraßen stellen demnach Autofahrer (70,9 Prozent aller tödlich verunglückten Pkw-Fahrer) und Motorradfahrer (72,0 Prozent aller tödlich verunglückten Kraftradfahrer) dar.

Doch wo liegt die Ursache für eine derart hohe Unfallrate auf Landstraßen? Der Unfallstatistik zufolge sind Geschwindigkeitsüberschreitungen auch hier die Wurzel allen Übels. 751 Personen verstarben insgesamt nach Unfällen wegen zu schnellem Fahren auf Landstraßen. Zudem ereignete sich jeder vierte Verkehrsunfall mit Personenschaden auf einer Landstraße in einer Kurve.

Oft verhielt es sich scheinbar so, dass die betroffenen Fahrer von der Straße abkamen, weil sie die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatten. Insgesamt 517 Personen starben nach Unfällen auf der Landstraße in einer Kurve, weil sie im Anschluss mit einem Baum zusammenstießen, der sich an der Seite der Fahrbahn befand.

Unfallstatistik für geschlossene Ortschaften

Innerhalb geschlossener Ortschaften sind grundsätzlich die meisten Verkehrsteilnehmer unterwegs. Nicht nur Autofahrer, sondern auch Fußgänger, Lkw-, Bus- und Radfahrer versuchen tagtäglich, sich ihren Weg durch die teils schmalen Gassen zu bahnen. Fußgänger und Fahrradfahrer werden weder auf Landstraßen noch auf Autobahnen so oft angetroffen wie innerorts. Sie gelten zudem als die schwächsten Teilnehmer am Verkehr.

70,2 Prozent aller Fußgänger, die laut Unfallstatistik 2015 im Verkehr starben, kamen innerorts ums Leben. In Bezug auf Fahrradunfälle spricht die Statistik von 61,6 Prozent. Von allen verletzten Fußgängern zogen sich 95,5 Prozent ihre Verletzungen innerhalb geschlossener Ortschaften zu, bei den Radfahrern waren es 90,8 Prozent.

1.048 Verkehrstote kamen laut Statistik im Jahr 2015 innerorts ums Leben.

1.048 Verkehrstote kamen laut Statistik im Jahr 2015 innerorts ums Leben.

Insgesamt benennt die Statistik 1.048 Unfalltote, die im Jahr 2015 innerhalb geschlossener Ortschaften ihr Leben lassen mussten. Diese können auf folgende Arten von Verkehrs­teilnehmern aufgesplittet werden:

  • 377 Fußgänger
  • 236 Fahrradfahrer
  • 217 Autofahrer
  • 169 Motorradfahrer

Bei jedem vierten Unfalltoten handelte es sich innerorts übrigens um einen Fußgänger, der die Straßenseite wechseln wollte und dabei mit einem Fahrzeug zusammenstieß. Jeder vierte Unfall ist auf die Missachtung der Vorfahrtsregeln zurückzuführen, so die Unfallstatistik.

Existiert eine Unfallstatistik nach Automarken?

Zwar gibt es keine Unfallstatistik, die sich darauf beschränkt, welche Automodelle öfter in Unfälle verwickelt werden als andere, allerdings kann mithilfe einer Untersuchung des ADAC zum Verhalten deutscher Autofahrer in etwa gesagt werden, wie sich Fahrer der unterschiedlichen Automarken im Verkehr verhalten.

Der Test des Automobilclubs wurde auf der Autobahn A8 durchgeführt und kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Bei Dränglern handelte es sich vor allem um Autofahrer, die auch tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet hatten.
  • Jeder fünfte Fahrer hielt den vorgeschriebenen Mindestabstand nicht ein.
  • Kaum aggressiv waren Fahrer von Transportern, Kleinbussen oder Kombis unterwegs (Ausnahmen: Mercedes und VW).
  • BMW- und Mercedes-Fahrer drängelten am meisten (28 bzw. 30 Prozent).
  • Die Autofahrer mit der größten Fairness im Verkehr waren Fahrer japanischer Fahrzeuge: 93 Prozent hielten den Abstand zum Vordermann konsequent ein.
  • 22 Prozent der Fahrer von französischen Modellen, 21 Prozent der Audi-Fahrer, 19 Prozent der Opel-Fahrer und ebenfalls 19 Prozent der Fahrer der Marke Ford outeten sich als Drängler.
Nach Angaben des ADAC könne jedoch nicht an der Fahrzeugmarke ausgemacht werden, wer rücksichtsvoll bzw. aggressiv im Straßenverkehr unterwegs ist. Auch ohne Unfallstatistik in Bezug auf Automarken ist es beunruhigend genug, dass jeder fünfte Fahrer sich nicht an die Vorschriften zum Abstand gehalten hatte.

Oft unterschätztes Unfallrisiko: Handy am Steuer

Handy und Smartphone sind in der heutigen Zeit längst nicht mehr wegzudenken. Unzählige Autofahrer denken sich nicht das Geringste dabei, wenn sie während der Fahrt mit dem Telefon herumhantieren.

Die Ordnungswidrigkeit "Handy am Steuer" wird in der Unfallstatistik zwar nicht erwähnt, birgt aber trotzdem ein hohes Unfallrisiko.

Die Ordnungswidrigkeit „Handy am Steuer“ wird in der Unfallstatistik zwar nicht erwähnt, birgt aber trotzdem ein hohes Unfallrisiko.

In Deutschland wurden im Jahr 2015 einer Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zufolge insgesamt 363.417 Fahrer beim verbotswidrigen Benutzen des Handys am Steuer erwischt. In diesem Fall drohen übrigens ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h legen Fahrer bereits eine Strecke von 14 Metern zurück, wenn sie nur eine Sekunde mit dem Mobiltelefon beschäftigt sind. Jedem Menschen mit gesundem Menschenverstand sollte demnach klar sein, dass ein solches Verhalten die Unfallstatistik in die Höhe schießen lässt.

Das Statistische Bundesamt beschäftigt sich in seiner Statistik von 2015 zwar nicht mit der Unfallursache „Handy am Steuer“, jedoch hatte eine Langzeitstudie aus den USA erst kürzlich bewiesen, dass das Unfallrisiko dreimal so hoch ist, wenn während des Fahrens SMS geschrieben, telefoniert oder der Facebook-Status aktualisiert wird. Ein solches Verhalten begünstigt vor allem Auffahrunfälle – auch ohne Statistik ist dies nachvollziehbar.

Unfallstatistik: Daten für 2016 und 2017

Unfallgeschehen – 2016 und 2017
 20162017
Anzahl der Unfälle insgesamt2,6 Mio.2,6 Mio.
Verletzte insgesamt396.666390.154
... davon Leichtverletzte329.240 / 83 %323.659 / 83 %
... davon Schwerverletzte67.426 / 17 %66.495 / 17 %
Getötete3.2063.186

Unfallgeschehen nach Ortslage – 2016
Bei Unfällen Verunglückte im Jahr 2016außerhalb geschlossener Ortschafteninnerhalb geschlossener Ortschaftenauf Autobahnen
Verletzte insgesamt107.364255.35733.945
... davon Leichtverletzte81.523 / 76 %219.875 / 86 %27.842 / 82 %
... davon Schwerverletzte25.841 / 24 %35.482 / 14 %6.103 / 18 %
Getötete1.853960393

Unfälle unter Alkoholeinfluss – 2016
 Bei Unfällen unter Alkoholeinfluss Verunglückte im Jahr 2016
Verletzte insgesamt16.770
... davon Leichtverletzte12.264 / 73 %
... davon Schwerverletzte4.506 / 27 %
Getötete225

Unfallstatistik für ausgewählte Altersgruppen – 2016
 Bei Unfällen verunglückte Kinder (bis 15 Jahre) im Jahr 2016
Verletzte insgesamt28.481
... davon Leichtverletzte24.286 / 85 %
... davon Schwerverletzte4.195 / 15 %
Getötete66

 Bei Unfällen verunglückte junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) im Jahr 2016
Verletzte insgesamt65.473
... davon Leichtverletzte55.512 / 85 %
... davon Schwerverletzte9.961 / 15 %
Getötete435
 Bei Unfällen verunglückte ältere Menschen (65+ Jahre) im Jahr 2016
Verletzte insgesamt49.198
... davon Leichtverletzte36.395 / 74 %
... davon Schwerverletzte12.803 / 26 %
Getötete1.049

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1 Kommentar

  1. Rosen sagt:

    Schön wäre natürlich eine Statistik über ausländische Unfallverursacher, in Sonderheit bei LKW-Unfällen.

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