Benzinpreis steigt: Tanken im Sommer wird erheblich teurer

News von bussgeldkatalog.org, veröffentlicht am: 25. Juni 2020

Der Benzinpreis steigt: Insbesondere Super E10 und Diesel sind mehrere Cent teurer geworden.
Der Benzinpreis steigt: Insbesondere Super E10 und Diesel sind mehrere Cent teurer geworden.

Zu Beginn der Sommerferien in vielen Bundesländern wird das Tanken aufgrund steigender Benzinpreise wieder deutlich teurer. Das ergab nun eine bundesweite Auswertung des ADAC. Der Benzinpreis steigt demnach bei Super E10 um über 3 Cent pro Liter. Ebenso kostet auch Diesel etwa 2 Cent mehr als in der letzten Woche. Grund für die Anhebung sind die wieder steigenden Erdölpreise.

Erdölpreis erholt sich von historischem Rekordtief

Noch im April fielen die Preise für Erdöl aufgrund der Corona-Krise auf ein historisches Rekordtief. An der New Yorker Börse erreichte der Preis sogar erstmals Negativwerte, sodass Käufer bei der Abnahme Geld erhielten. Dieser Preissturz machte sich auch schnell beim Benzinpreis bemerkbar. Nun scheint sich die Lage jedoch vorerst zu erholen. So stieg der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent laut ADAC kürzlich um rund drei Dollar an und kostet aktuell nun insgesamt 43 Dollar.

Das hat hierzulande teure Folgen für Autofahrer: Der durchschnittliche Benzinpreis steigt wieder. Laut ADAC koste demnach ein Liter Super E10 im Schnitt momentan 1,271 Euro. Das seien rund 3,4 Cent mehr als noch in der letzten Woche. Auch vor dem Diesel mache der Preisanstieg keinen Halt: Mit aktuell 1,107 Euro sei der Treibstoff nun ca. 2 Cent teurer als zuvor. 

Was kostet der Benzinpreis in der Umgebung?

billig-tanken.de

Preisschwankungen nach wie vor vorhanden

Auch wenn der Benzinpreis steigt, sind die Preise weiterhin stark abhängig vom Standort der Tankstelle sowie vom Zeitpunkt des Tankens. Autofahrer können demnach einfach Geld sparen, wenn Sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort tanken. 

Die beste Zeit zum Tanken ist laut ADAC zwischen 18 und 22 Uhr am Abend. Früher und später stiegen die Preise wieder an. Zudem kostet der Sprit an Tankstellen in der näheren Umgebung von Autobahnen und Schnellstraßen in der Regel mehr als an abgelegenen Orten. Schon 2019 stellte der ADAC diesbezüglich einen Unterschied von rund 20 Cent pro Liter fest. Bei einem 50-Liter-Tank ergeben das etwa zehn Euro mehr Tankkosten.

Darüber hinaus lohnt sich natürlich auch ein Benzin-schonender Fahrstil. Konkret heißt das: Niedrige Drehzahlen, schnelles Schalten und vorausschauende Fahrweise. Gerade wenn der Benzinpreis steigt, können auch auf diese Weise höhere Tankrechnungen vermieden werden.

 

Quellen und weiterführende Links

Bildnachweise: fotolia.com/funfunphoto (Vorschaubild)

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