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Führerschein zurück ohne MPU – Ist das möglich?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 11. Oktober 2021

Wie die Wiedererteilung vom Führerschein ohne MPU funktionieren könnte

Bekomme ich meinen Führerschein wieder, ohne eine MPU zu absolvieren?
Bekomme ich meinen Führerschein wieder, ohne eine MPU zu absolvieren?

Neben dem Fahrverbot gehört der Entzug der Fahrerlaubnis zu den härtesten Sanktionen, die das Verkehrsrecht in Deutschland bereithält. Natürlich werden diese Maßnahmen nicht aus heiterem Himmel fällig, sondern ausschließlich bei sehr schweren oder wiederholten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO).

Dass auffällig gewordene Kraftfahrer nach einem solchen Fehlverhalten ihren Führerschein nicht ohne weiteres zurückbekommen, ist selbstverständlich. In der Regel verhält es sich so, dass es im Ermessen der zuständigen Behörde in Deutschland liegt, welche Auflagen der betroffene Fahrer erfüllen muss, damit ihm die Fahrerlaubnis wieder erteilt werden kann.

Vor allem bei Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen, die zum Führerscheinentzug geführt haben, wird vor der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) verlangt, welche die Fahrtauglichkeit des Verkehrssünders beweisen soll.

Bei einer solchen Untersuchung können ziemlich hohe Kosten zusammenkommen. Aus diesem Grund kann oder möchte so mancher Kraftfahrer nicht daran teilnehmen. Vielmehr versuchen sie, die MPU zu umgehen und ihren Führerschein ohne MPU zurückzubekommen.

Ob dies in Deutschland möglich ist und wenn ja, welche Voraussetzungen daran geknüpft sind, können Sie im folgenden Ratgeber nachlesen.

FAQ: Führerschein zurückerhalten ohne MPU

Können Sie den Führerschein auch ohne MPU zurückbekommen?

Ja. In folgenden Fällen ist dies durchaus möglich:
1) Nicht in jedem Fall droht eine MPU-Auflage. Die Entscheidung hierüber trifft die zuständige Fahrerlaubnisbehörde.
2) Die Sperrfrist ist abgelaufen und der zugrunde liegende Eintrag im Fahreignungsregister (FAER) verjährt.
3) Die Sperrfrist ist abgelaufen und Sie erwerben eine neue Fahrerlaubnis im Ausland (sofern die Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes eingehalten werden).

Wie lange dauert die Sperrfrist?

Die nach dem Führerscheinentzug verhängte Sperrfrist dauert je nach Einzelfall zwischen 6 Monaten und 5 Jahren.

Wann verjähren Eintragungen im FAER?

Je nachdem, wie viele Punkte für einen Verkehrsverstoß zugewiesen wurden, verjähren die Einträge nach …
… 2,5 Jahren (bei einem Punkt)
… 5 Jahren (bei zwei Punkten)
… 10 Jahren (bei drei Punkten)

Wann müssen Sie keine MPU-Auflage mehr fürchten?

Nach spätestens 15 Jahren (bei 5 Jahren Sperrfrist und 10 Jahren Verjährungsfrist) ist eine MPU in aller Regel nicht mehr zu befürchten. Ggf. kann die Fahrerlaubnisbehörde jedoch die erneute Ablegung der Fahrerlaubnisprüfungen verlangen, wenn zwischen Entziehung der Fahrerlaubnis und dem Antrag auf Wiedererteilung sehr viel Zeit ins Land gegangen ist.

EU-Führerschein ohne MPU im Ausland besorgen?

Der EU-Führerschein wurde im Jahr 1999 eingeführt und berechtigt seine Besitzer dazu, in allen EU-Staaten sowie dem Europäischen Wirtschaftsraum (den EWR-Staaten) Fahrzeuge der jeweils erteilten Führerscheinklasse zu fahren. Theoretisch sind Führerscheine aus Polen oder Tschechien seitdem auch in Deutschland gültig.

Anders verhielt es sich jedoch in der Praxis: Einige Straßenverkehrsbehörden weigerten sich, Führerscheine anzuerkennen, die im Ausland gemacht wurden. Am 26. April 2012 fällte der Europäische Gerichtshof (EuGH) schließlich ein Urteil, welches diesen Behörden verbietet, die ausländischen Führerscheine nicht zu akzeptieren.

Das Fahren mit Führerscheinen aus beispielsweise Polen, Tschechien oder dem europäischen Ausland generell muss dementsprechend in Deutschland anerkannt werden. Da andere europäische Länder ohne eine MPU oder ähnliches auskommen, ist es seitdem tatsächlich möglich, sich den Führerschein ohne MPU wiederzubeschaffen. Das Projekt “EU-Führerschein statt MPU” war geboren.

Möchten Sie nach verlorenem Führerschein die MPU umgehen und einen EU-Führerschein im Ausland erwerben, müssen Sie sich jedoch an folgende Voraussetzungen halten:

Führerschein zurück ohne MPU? Ein neues Gesetz des EuGH macht es möglich.
Führerschein zurück ohne MPU? Ein neues Gesetz des EuGH macht es möglich.
  • Mindestens sechs Monate eines Kalenderjahres müssen Sie einen festen Wohnsitz in dem Land haben, in dem die Fahrerlaubnis erworben werden soll.
  • Neben dem festen Wohnsitz muss das Mindestalter für den Erwerb eines Führerscheins in jedem Fall erreicht sein.
  • Sie müssen sich stets an die nationalen Gesetze des jeweiligen Landes halten.
  • Soll die Fahrerlaubnis neu erteilt werden, so darf keine Sperrfrist bestehen.

Möchten Sie sich in puncto Führerschein und Wiedererteilung ohne MPU nicht strafbar machen, sollten Sie diese Punkte in jedem Fall beachten.

Nicht legal ist es außerdem, einen kurzen Ausflug nach Tschechien oder Polen zu machen, um sich dort einen Führerschein ohne MPU zu kaufen oder einen solchen fälschen zu lassen.

Dem Urteil des EuGH zufolge können Sie z. B. in Tschechien nur eine Fahrerlaubnis legal erwerben, wenn unter anderem ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden kann und keine Sperrfrist vorliegt.

Führerschein ohne MPU in Deutschland zurück?

Kommen die hohen Kosten einer MPU für Sie nicht infrage oder haben Sie bereits eine MPU absolviert und ein negatives Gutachten erhalten, heißt dies nicht, dass Ihnen nichts anderes übrig bleibt, als sich legal einen festen Wohnsitz in Tschechien zu suchen, um einen neuen Führerschein zu erwerben. Sie haben immer noch die Möglichkeit, in Deutschland auf Verjährung zu hoffen.

Die Tilgungsfristen nach dem Entzug der Fahrerlaubnis sind in § 29 des Straßenverkehrsgesetzes festgeschrieben. Sind diese erst einmal abgelaufen, muss die Tat aus der Akte des betroffenen Kraftfahrers in Deutschland gelöscht werden. Da die MPU in Kombination mit dieser Straftat steht, hat die Anordnung dieser ebenfalls keinen Bestand mehr. Eine MPU an sich kann dementsprechend nicht verjähren.

Da die Verjährung für Straftaten mit Führerscheinentzug 10 Jahre beträgt, bekämen auffällig gewordene Kraftfahrer ihren Führerschein normalerweise nach 10 Jahren auch ohne MPU zurück. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Führerschein wegen Alkohol am Steuer, zu vielen Punkten in Flensburg oder einem anderen Verstoß eingezogen wurde.

Es hängt jedoch mit vielen Faktoren zusammen, ob der Führerschein ohne MPU wirklich nach 10 Jahren wieder erteilt werden kann.

Führerschein erst nach 15 Jahren ohne MPU zurück?

In der Regel können deutsche Verkehrssünder nach 10 Jahren ihren Führerschein ohne MPU wiedererlangen. Die Tilgungsfrist ist jedoch an unterschiedliche Starttermine gebunden. Manche Autofahrer bekommen daher erst nach 15 Jahren ihren Führerschein zurück, ohne eine MPU absolviert zu haben.

Möchten Sie ihren Führerschein ohne MPU wiedererlangen, sollten Sie sich an folgenden Terminen orientieren:

Verkehrssünder bekommen in der Regel nach 10 Jahren ihren Führerschein zurück, ohne an einer MPU teilgenommen zu haben.
Verkehrssünder bekommen in der Regel nach 10 Jahren ihren Führerschein zurück, ohne an einer MPU teilgenommen zu haben.
  • Geht es um eine strafrechtliche Verurteilung, beginnt die Tilgungsfrist am Tag vom ersten Urteil.
  • Bei einer verkehrspsychologischen Beratung oder einem Aufbauseminar startet die Verjährung am Tag der Ausstellung des jeweiligen Gutachtens bzw. der Bescheinigung bzw. bei Verzicht auf die Fahrerlaubnis am Tag des Eintreffens der Erklärung bei der Behörde.
  • Verwaltungsbehördliche oder gerichtliche Bußgeldentscheidungen wegen Ordnungswidrigkeiten sind an eine Tilgungsfrist gebunden, die am Tag der Rechtskraft vom Urteil beginnt.
  • Bei Entzug, Verzicht oder Versagung des Führerscheins startet die Frist am Tag der (Neu-)Erteilung. Das Gleiche gilt für die Anordnung einer Sperrfrist.
Nach der Entziehung der Fahrerlaubnis startet die Verjährungsfrist normalerweise frühestens zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Neuerteilung möglich wäre und spätestens fünf Jahre, nachdem die Entscheidung des Gerichts rechtskräftig geworden ist. Aus diesem Grund müssen Sie maximal 15 Jahre warten, um Ihren Führerschein ohne MPU zurückzubekommen.

Nach Ablauf dieser Zeit sollte es kein Problem sein, einen Antrag auf Wiedererteilung zu stellen. Die zuständige Führerscheinstelle kann dann keine MPU mehr verlangen oder neu anordnen.

Führerschein zurück ohne MPU: Wichtige Fakten

Es ist zwar möglich, den Führerschein auch ohne MPU wiederzuerlangen, jedoch erst nach Ablauf einer sehr langen Zeit. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die zuständige Behörde davon ausgeht, dass Sie nicht mehr im Besitz der notwendigen Kenntnisse sind, die Sie benötigen, um ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu fahren:

Die Fahrerlaubnisbehörde ordnet eine Fahrerlaubnisprüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der Bewerber die […] erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.“ (Quelle: § 20 FeV)

Übrigens: In den 15 Jahren ohne Führerschein sollten Sie sich keine neuen Verstöße gegen die deutsche StVO leisten. Ist dies der Fall, so kann die Tilgungsfrist verlängert werden!

Auch, wenn Sie ungeduldig werden und den Antrag auf Wiedererteilung vor Ablauf der Frist stellen, kann dies weitreichende Konsequenzen haben: Ihr Vergehen ist noch nicht verjährt, also folgt erneut eine Anordnung zur MPU. Absolvieren Sie diese nicht, startet die Tilgungsfrist erneut von vorn und Sie müssen noch einige Zeit länger auf Ihren Führerschein verzichten.
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754 Kommentare

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  1. Baker sagt:

    Habe bis heute keine Versuche gemacht den Autoführerschein zu erhalten

  2. Wahl sagt:

    Meinem Vater wurde vor 24 Jahren der Führerschein entzogen, wegen Alkohol am Steuer. Nun möchte er einen Antrag auf Wiedererteilung stellen. Woher bekommt er diesen? Oder reicht ein formloser Antrag?
    Mit welchen Auflagen muss er rechnen?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wahl,

      der Antrag ist bei der zuständigen Führerscheinstelle zu stellen. Dort erhalten Sie alle weiteren nötigen Informationen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Tochter sagt:

    Hallo,
    mein Vater hat letztes Jahr seinen Schein verloren und müsste eine MPU machen 1,6 Promille -.- …. er ist jetzt 75 und möchte gar keine MPU mehr machen. Die Frage ist nun was darf er fahren …. derzeit ist er mit einen Roller mobil würde aber gerne auf eine Ape umsteigen (durfte er nicht im ersten Jahr nach dem Verlust nicht weil spurig) Ape darf man fahren mit Klasse A, A1, A2 und AM …. kann man diese Klassen auch ohne MPU machen?

    Vielen Dank schon mal :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tochter,

      da Ihrem Vater die Fahrerlaubnis entzogen wurde, darf er keine Kraftfahrzeuge mehr führen – auch nicht solche, die mit den Klassen AM oder A1 gefahren werden dürfen. Die einzige Möglichkeit, mobil zu bleiben, besteht darin, ein Mofa (bis 25 km/h) zu fahren. Schnellere Fahrzeuge sind ohne Ausnahme tabu, sonst begeht Ihr Vater eine Straftat. Weitere Informationen zu den nötigen Voraussetzungen erhalten Sie auf https://www.bussgeldkatalog.org/mofa-fahren-trotz-mpu/.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Königsdorfer sagt:

    Hallo, es sind leider 15 Jahre und ein Jahr Tilgungsfrist, diese habe ich in dieser Woche abgesessen. Frage lautet: Muss ich eine erneute Prüfung ablegn? Hieß es ist ein Urteil da das man Führerschein nur einmal machen muss im Leben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Königsdorfer,

      ob Sie eine Prüfung ablegen müssen, liegt im Ermessen der Behörde. Nach einer so langen Zeit ohne Fahrpraxis ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung gefordert wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Clara sagt:

    Im Februar 2014 wurde ich mit Alkohol (0.7 Promille) am Steuer erwischt und musste ca 500€ zahlen und hatte einen Monat Fahrverbot. Nun wurde ich Anfang September 2017 wieder mit Alkohol am Steuer erwischt (1.3 Promille) in einer anderen Stadt und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Was kann nun auf mich zukommen? Es ist schon einige Wochen her und ich habe immer noch keine Info wegen meiner Situation und bin etwas unruhig deswegen. Würde der mpu Test anfallen ? Ich mache mir große sorgen vor allem um meine Arbeitsstelle
    Danke schon mal

    • Moevenpick sagt:

      Hi clara,

      Hab einen freund mit der gleichen Situation gehabt….Du bist wiederholungstäter…. Du bist für die Führerscheinstelle “100% Alki” ….Ohne MPU und ärztlichem Check mit bluttest bzgl. der Leberwerte wirst du deinen Chef fragen müssen ob er dich woanders unterbringen kann in der Firma oder dir ne kfz-freie Beschäftigung suchen…Wenn das solange dauert wird vor Gericht nur noch die Höhe der Strafe festgelegt… wahrscheinlich zw 800-1500€ …..Wird am Gehalt ermittelt….Aber glaub nicht das es vergessen wurde….gelber Briefumschlag!!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Clara,

      bei einer Blutalkoholkonzentration ab 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat. Es drohen drei Punkte in Flensburg sowie die Entziehung des Führerscheins und eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Weitere Informationen erhalten Sie auf https://www.bussgeldkatalog.org/alkohol-drogen/.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Frank H. sagt:

    Hallo,
    Mir wurde 1999 mein Führerschein entzogen. Das erste mal wegen Alkohol am Steuer und dann nochmals 3 Monate später wegen Fahren ohne Fahrerlaubniss und Alkohol am Steuer. Ich weiss, jung und dumm. Da Ich zu dieser Zeit in einer Grossstadt wohnte, war ein Auto nicht wirklich notwendig und die Mpu zu teuer. Seit 2005 wohne Ich in Grossbrittanien und habe seit 2006 einen Britischen /EU Führerschein. Kann Ich trotzdem meinen Deutschen Führerschein wieder beantragen ohne eine Mpu zu absolvieren? Muss Ich in Deutschland gemelded sein um das zu tun?
    Der Vorteil für mich wäre, das Ich wieder Anhänger bis 3.5t und Fahrzeuge bis zu 7.5t fahren könnte. Wäre das möglich?
    Vielen Dank.
    Frank

  7. Josef W. sagt:

    Was sagen Sie dazu? Entzug der Fahrerlaubnis wg. Btm. – rechtskräftiges Urteil 06.2002 -15 Jahre keinen Antag gestellt-nicht straffällig geworden-neuen Antrag auf Wiedererteilung gestellt-vor 1 Monat-zur Führerscheinstelle zitiert worden-will Haarprobe von mir. Habe mit meiner Fahrschule schon auf theoretische Prüfung gelernt und bin prüfungsreif. Sehe ja ein, dass die Kenntnisse verlernt sind und eine theoretische und praktische Prüfung verlangt werden und auch weiß ich dass nach 15 Jahren keine MPU verlangt werden kann. Die Füherscheinakte in die ich Einsicht hatte, waren immer noch die alten EInträge da. Aufgrund der Vergangenheit will sie eine Haarprobe. Die Akte wird jetzt geschreddert, aber sie begründet ihre Entscheidung für die Haarprobe auf die Vergangenheit. Das darf sie gar nicht. Habe weder Alkohol noch Drogenprobleme. Was soll ich tun? Freue mich auf eine Antwort. Bin aus Bayern. Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie kompetent beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Mike sagt:

    Am 02.07.2001 wurde ich aufgrund von Trunkenheit im Verkehr nach StGB §316 Abs.1,Abs.2, § 69 und § 69a zu einer 4-monatigen Fahrerlaubnissperre bis 01.11.2001 verurteilt. Nach Ablauf dieser Sperre wurde mir mitgeteilt, dass zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ein pos. MPU seitens der zuständigen Behörde erlassen wurde.
    Die MPU habe ich nie in Angriff genommen.
    In einer 2012 angeforderten Auskunft aus dem VZR steht bei Tilgungsdatum 02.07.2017. Dies ist jedoch durchgestrichen und durch das Wort Fristende handschriftlich ersetzt wurden.
    Geh ich nun richtig in der Annahme, dass ich bei Antrag auf Neuerteilung max. zur Ablage einer neuen Führerscheinprüfung aufgefordert werden kann?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      augenscheinlich sollte dies so sein. Genaue Angaben kann ein Anwalt für Verkehrsrecht machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Cem sagt:

    Hallo habe meinen Führerschein wegen Drogen vor langer Zeit abgeben müssen, so lange das mir das genaue Datum entgangen ist. Es müssten ca 12 Jahre sein. Könnte ich einfach einen Antrag auf wiedererteilung stellen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cem,

      es kann bis zu 15 Jahre dauern, bis Sie den Führerschein ohne MPU zurückerhalten können. Sie können bei der Behörde nach einer Auskunft fragen. Außerdem kann ein Anwalt im Zuge einer Akteneinsicht feststellen, wann die Frist bei Ihnen abgelaufen ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Cem sagt:

    Hallo nabend
    Meine Frage ist hab Silvester 2011 mein Führerschein abgegeben Alkohol am Steuer 1,62 muss ich Mpu machen den seit dem hab ich nie einen Antrag gestellt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cem,

      ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille wird in der Regel eine MPU angeordnet – in einigen Bundesländern sogar schon ab 1,1 Promille.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Stycal M. sagt:

        Hallo Redaktion :)

        Die Bundesländer sind laut diesem Urteil angewiesen, die MPU wieder ab
        1,6 Promille anzuordnen (ohne Weiteres).

        Dies hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig am Donnerstag entschieden
        (Urt. v. 06.04.2017, Az. 3 C 24.15).

  11. Falco S. sagt:

    Guten Tag,

    mir wurde 2006 der Führerschein zwecks 1,61 Promille entzogen.

    Wie kann ich in Erfahrung bringen ob meine Frist zwecks Anordnung einer MPU abgelaufen ist und ich einen Antrag ohne Aufforderung zur MPU stellen kann?

    Wer gibt mir darüber Auskünfte?

    Lg

    • andrew sagt:

      Hallo

      ich hatte von 2013 bis 2015 meinen FS wegen Alkohol auf dem Rad weg und nach erfolgreicher MPU Ende 2015 wieder erhalten. Nun möchte ich meinen A1 Führerschein auf A2 “upgraden” und muss dazu eine praktische Prüfung machen. Wird hier evtl erneut eine MPU angefordert?

      danke für die Auskunft
      andrew

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo andrew,

        in der Regel sollte dies nicht der Fall sein. Wenn Sie eine erfolgreiche MPU absolviert haben, sollte die Sache damit beendet sein.

        Das Team von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Falco,

      Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Behörde (Führerscheinstelle).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Sven F. sagt:

    Hallo,
    ich habe meinen Führerschein im Feb. 2009 in der SK so wie es sich gehört gemacht.
    Habe diesen aber so gut wie nie genutzt und dementsprechend bei seite gelegt. Nun mein Problem…ich finde ihn nicht mehr wieder. wiebzw wo bekomme ich ersatz?muß ich dafür in sie SK reisen?…
    lg Sven

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven F.,

      wir nehmen an, Sie sprechen von der Slowakei. In solch einem Fall sollten Sie sich an die Stelle wenden, welche Ihnen den Führerschein zuerst ausgestellt hat. Die deutschen Behörden haben ja keinen Zugriff auf diese Informationen. Ob Sie dafür extra vor Ort sein müssen, können wir nicht mit Sicherheit beantworten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  13. Ina sagt:

    Hallo,
    anfang 2015 bekam ich wegen Btm einen Bußgeldbescheid und einen Monat Fahrverbot. Mit einher ging eine MPU. Da ich dafür kein Geld hatte machte ich diese nicht. Die letzten Jahre bin ich sehr gut ohne Auto ausgekommen, doch in Zukunft brauche ich den Führerschein wieder. Ich habe dem oben stehenden Text entnommen, dass meine Verjährungsfrist ab Bußgeldbescheid gelaufen ist, so dass ich die 10 und nicht die 15 Jahre habe. Habe ich das richtig verstanden?
    Vielen Dank schon mal für eine Antwort, Grüße Ina

    Ich korrigiere Anfang 2005 wurde mir der Lappen entzogen…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ina,

      Sie haben Recht, da es sich um eine strafrechtliche Verfolgung handelt, beginnt die Tilgungsfrist in der Regel mit Rechtskraft des Bußgeldbescheides, was zwei Wochen nach dessen Zustellung ist. Dennoch können bei der Verjährung einer MPU-Auflage nur schwer pauschale Aussagen getroffen werden, da dies stets Sache der Bearbeiter ist. Sie können sich an die Fahrerlaubnisbehörde wenden und den aktuellen Stand erfragen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  14. Uwe sagt:

    Ich persönlich habeIch persönlich habe sehr negative Erfahrungen gesammelt.Hatte den Füherschein vor ca. 17 Jahren freiwillig abgegeben weil ich 17 Punkte hatte und kein Punkteabbaukurs mehr machen konnte. Damals hatte ich eine Einzahlung von der Kraftfahrzeugversicherung übersehen und 7 Punkte dafür bekommen .Mir wurde damals von der Füherscheinstelle gesagt das ich keine Sperrzeit habe und nur die Prüfung wiederholen muß . Denkste . Ich bekam ein Schreiben für eine MPU.Ich dachte , das ich die bestehe , weil ich 35 Jahre lang unfallfrei Motorrad und Auto und ohne Alkohol gefahren bin. Nach der Frage , warum ich die Radabdeckung vom Motorrad zu kurz hatte (Paragraf dafür wurde später abgeschafft) hatte ich geantwortet . Das das ganze Punktesystem müßte überdacht werden. 5 mal Radabdeckung weg und Führerschein weg – was hat das mit der Fahrtüchtigkeit zu tun. Darauf durchgefallen . Dann zum MPU Vorbereitungskurs . Dem Sachverständigen erst mal die Frage gestellt : Was habe ich falsch gemacht . Nur weil ich Kritik am Punktesystem geäußert habe . Der sagte darauf , das ich eigentlich Recht habe . Seelen bekommen gedanklichen Abgleich. Dann vor paar Jahren neue MPU gemacht . Vorher gelernt. Reaktionstest bestanden . Von 70 Punkten 69 Punkte erreicht . Durchgefallen . Einzige Begründung : Wegen Überheblichkeit . Dazu kommt noch das etliche Fahrschullehrer sagen : 80% der Leute fallen durch , weil die nur Geld verdienen wollen. Charakter – absolut Unfallfrei über Jahrzehnte zählt nicht . Darum keine MPU mehr , weil die oft nach Nasenfaktor angeordnet wird und nicht nach Sachverhalt . Genauso ist es bei den Rechtsanwälten für Verkehrsrecht . Ich wollte nur Akteneinsicht darüber beantragen ob ich ohne MPU meinen Führerschein wieder bekomme. Der konnte einfach nicht verstehen warum ich keine MPU mehr machen will . Nein . Die sind für mich gestorben. Der erste war auch nicht seines Amtes würdig . Warum? Ich hatte eine Liste von den Verkehrsverstößen. Darin stand richtig : Ich wäre einmal in Berlin über eine rote Ampel gefahren. Im ersten MPU Bescheid stand ich wäre zwei mal über eine rote Ampel gefahren . Darauf schrieb ich einen Brief , das ich das Gutachten nicht anerkennen kann , weil es nicht dem Sacherhalt entspricht . Ob die Sekräterin eventuell einen Fehler gemacht hat. Als Antwortschreiben stand nur drin: Ist schon alles rechtens. Mann ist absolut Freiwild. Habe meine Firma verloren dadurch und bin arbeitslos seid Jahren . Danke an diesen Teil des Rechtssystems in Deutschland. Was kann ich also machen . Wo gibt eine Möglichkeit von Leuten mit Charakter . Soll ich vor Gericht ziehen und 20000€ Schaden beantragen für :
    1: 7 Punkte war zu viel , weil die Kfz Versicherung aus versehen nicht eingezahlt wurde.
    2: MPU Anordung war unzulässig , weil kein Alkoholdelikt
    3: Erstes Gutachten – hinfällig , weil Dinge drin stehen die nicht dem Sachverhalt entsprechen und auf Hinweis darauf , für Rechtsmäßig erklärt wurden.
    4 : Zweites Gutachten hinfällig -weil eventuelle Überheblichkeit nicht mit Fahrtüchtigkeit einer Person zu tun hat ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe:

      eins vorweg: Es ist uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Wir dürfen Ihnen also nicht zu Schritten raten oder abraten.

      Wenn Sie gerichtlich gegen entsprechende Stellen vorgehen möchten, dann sollten Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht konsultieren. Dieser prüft Ihre Möglichkeiten und steht Ihnen beratend zu Seite.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  15. Nico M. sagt:

    Im Jahr 2000 musste ich meinen Führerschein abgeben und mir wurde, weil ich wiederholungstäter (2x etwas zu viel getrunken) war eine MPU aufgelegt.
    Diese habe ich 2002 gemacht aber ohne erfolg. Kann ich den Führerschein jetzt wieder beantragen? Ich hatte keine sperrfrist mir wurde nur die MPU aufgelegt. Bekomme ich dann den Schein mit der alten klasse 3 zurueck?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico M.,

      ja, Sie sollten den Führerschein beantragen können. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Ihnen erneut eine MPU angeordnet wird – die Handhabe ist Sache der ausstellenden Behörde. Sollten Sie Ihren Führerschein wieder beantragen dürfen, dann wird dieser wahrscheinlich direkt auf die entsprechenden neuen Klassen umgeschrieben. Alles rund um Ihre Fahrerlaubnis können Sie bei der Fahrerlaubnisbehörde erfragen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

      • Robi sagt:

        Hab ein ähnliches Problem, gilt da nicht auch die Verjährungsfrist von 15 Jahren ?
        Können die danach auch noch ne mpu verlangen ?
        Mit freundlichen Grüßen

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Robi,

          die Auflage einer MPU wird nach allerspätestens 15 Jahren vollständig obsolet. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sie danach erneut eine MPU-Auflage erhalten – dies geschieht jedoch in der Regel nicht aus Willkür, sondern dann, wenn ernste Zweifel an der Fahrtüchtigkeit einer Person bestehen. Ob dies der Fall sein wird oder nicht, können wir nicht beurteilen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Iven P. sagt:

    Fahrerlaubnis 2.01.2006 wegen Alk. entzogen. Neuerteilung nicht vor 30.11.2006 (Urteil) Auflage MPU. Meine Frage, nun sind die 10 Jahre um und die 11 Monate Sperre auch. Keine Auffälligkeiten in der ganzen Zeit. Kann ich eine Neuerteilung beantragen oder muss ich noch 5 warten.

  17. Uwe sagt:

    Ich persönlich habe sehr negative Erfahrungen gesammelt.Hatte den Füherschein vor ca. 17 Jahren freiwillig abgegeben weil ich 17 Punkte hatte und kein Punkteabbaukurs mehr machen konnte. Damals hatte ich eine Einzahlung von der Kraftfahrzeugversicherung übersehen und 7 Punkte dafür bekommen .Mir wurde damals von der Füherscheinstelle gesagt das ich keine Sperrzeit habe und nur die Prüfung wiederholen muß . Denkste . Ich bekam ein Schreiben für eine MPU.Ich dachte , das ich die bestehe , weil ich 35 Jahre lang unfallfrei Motorrad und Auto und ohne Alkohol gefahren bin. Nach der Frage , warum ich die Radabdeckung vom Motorrad zu kurz hatte (Paragraf dafür wurde später abgeschafft) hatte ich geantwortet . Das das ganze Punktesystem müßte überdacht werden. 5 mal Radabdeckung weg und Führerschein weg – was hat das mit der Fahrtüchtigkeit zu tun. Darauf durchgefallen . Dann zum MPU Vorbereitungskurs . Dem Sachverständigen erst mal die Frage gestellt : Was habe ich falsch gemacht . Nur weil ich Kritik am Punktesystem geäußert habe . Der sagte darauf , das ich eigentlich Recht habe . Seelen bekommen gedanklichen Abgleich. Dann vor paar Jahren neue MPU gemacht . Vorher gelernt. Reaktionstest bestanden . Von 70 Punkten 69 Punkte erreicht . Durchgefallen . Einzige Begründung : Wegen Überheblichkeit . Dazu kommt noch das etliche Fahrschullehrer sagen : 80% der Leute fallen durch , weil die nur Geld verdienen wollen. Charakter – absolut Unfallfrei über Jahrzehnte zählt nicht . Darum keine MPU mehr , weil die oft nach Nasenfaktor angeordnet wird und nicht nach Sachverhalt . Genauso ist es bei den Rechtsanwälten für Verkehrsrecht . Ich wollte nur Akteneinsicht darüber beantragen ob ich ohne MPU meinen Führerschein wieder bekomme. Der konnte einfach nicht verstehen warum ich keine MPU mehr machen will . Nein . Die sind für mich gestorben. Der erste war auch nicht seines Amtes würdig . Warum? Ich hatte eine Liste von den Verkehrsverstößen. Darin stand richtig : Ich wäre einmal in Berlin über eine rote Ampel gefahren. Im ersten MPU Bescheid stand ich wäre zwei mal über eine rote Ampel gefahren . Darauf schrieb ich einen Brief , das ich das Gutachten nicht anerkennen kann , weil es nicht dem Sacherhalt entspricht . Ob die Sekräterin eventuell einen Fehler gemacht hat. Als Antwortschreiben stand nur drin: Ist schon alles rechtens. Mann ist absolut Freiwild. Habe meine Firma verloren dadurch und bin arbeitslos seid Jahren . Danke an diesen Teil des Rechtssystems in Deutschland. Was kann ich also machen . Wo gibt eine Möglichkeit von Leuten mit Charakter . Soll ich vor Gericht ziehen und 20000€ Schaden beantragen für :
    1: 7 Punkte war zu viel , weil die Kfz Versicherung aus versehen nicht eingezahlt wurde.
    2: MPU Anordung war unzulässig , weil kein Alkoholdelikt
    3: Erstes Gutachten – hinfällig , weil Dinge drin stehen die nicht dem Sachverhalt entsprechen und auf Hinweis darauf , für Rechtsmäßig erklärt wurden.
    4 : Zweites Gutachten hinfällig -weil eventuelle Überheblichkeit nicht mit Fahrtüchtigkeit einer Person zu tun hat ?

  18. Beli sagt:

    Hallo,

    Ich habe da eine Frage: Mir wurde im Jahr 2013 mein Führerschein abgenommen (musste abgeben) da ich zu oft geblitzt wurde. Ich war währenddessen in der Probe Zeit. Momentan tuhe ich in Serbien leben und wollte fragen WANN und WIE ich ihn wieder zurück bekommen könnte?

    Mit Freundlichen Gruß :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Beli,

      haben Sie keinen Wohnsitz in Deutschland, müssen Sie sich wahrscheinlich an die entsprechende Botschaft wenden. Dort kann alles Weitere geklärt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Joerg sagt:

    Hallo,
    In meinem Fall habe ich 2009 meinen Führerschein wegen einer Trunkenheitsfahrt auf dem Fahrrad verloren. Hatte damals stramme 2.28 Promille. Ziemlich Naiv habe ich 2010 direkt die MPU gemacht, da ich gehofft habe, dass dies als “Ausrutscher” gewertet werden könnte, weil’s ja auch “nur” auf dem Fahrrad war. Mit solch einer Einstellung bin ich damals natürlich durch das Medizinisch Psychologische Gespräch gefallen. Im Jahr 2014 habe ich einen zweiten Anlauf gestartet. In dessen Vorfeld ich eine Verkehrspsychologische Beratung wahrgenommen hatte. Teures Vergnügen und der Psychologe mit angeblich ach so guten Referenzen stellte sich im Nachhinein als Quacksalber heraus.
    Jetzt stehe ich vor der Frage einen erneuten Anlauf zu starten – nun mit der Auflage einen zusätzlichen Abstinenznachweis zu erbringen. Vor dem ich mittlerweile aber regelrechte Angst habe ihn wieder nicht zu bestehen.
    Oder eine eventuelle “Verjährung” abzuwarten.
    Den Führerschein müsste ich in beiden Fällen neu machen.

    Aber beginnt die Verjährung bzw. Zeitraum bis zur Löschung aus der Akte nun nach der Tat bzw. Urteil. Oder nach dem letzten negativen Ergebnis der MPU?

  20. Maik sagt:

    Hey … Ich wollte gerne wissen wann!!! .. genau ist den meine Frist verjährt in der ich eine MPU, bei Antrag auf Neuerteilung des Führerscheins machen muss (ich weiß 10 Jahre – 15 Jahre)??? … Meine Trunkenheitsfahrt mit über 1,6 Promille war am 18.09.2008 und mein Führerschein wurde mir auch an diesem Tang entzogen. Ein Strafbefehl wurde am 12.11.2008 vom Amtsgericht ausgestellt mit dem Strafmaß und einer Sperrzeit bis zum 11.08.2009.
    Wann kann ich also eine Neuerteilung des Führerscheins beantragen ohne das ich zur MPU müsste. Einen Antrag auf Auskunft aus dem Fahreignungsregister habe ich heute gestellt. Kann man daraus erkennen wann es soweit ist???

    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maik,

      bei einer strafrechtlichen Verurteilung beginnt die Tilgungsfrist von 10 Jahren in der Regel mit der Rechtskraft des Urteils.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Kathrin sagt:

    ich habe am 24.10. 2002 wegen Alkohol meinen Führerschein abgeben müssen…nun war ich übereifrig u habe am 7.10 mit dem Führerschein neu begonnen…die theoretische Prüfung am 20. 10 . wurde nicht genehmigt . Was kann ich jetzt machen ..morgen sind 15 Jahre vergangen .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kathrin,

      sobald die Tilgungsfrist vorbei ist, kann bei der Führerscheinstelle der Antrag auf Neuerteilung des Führerscheins gestellt werden. Die Führerscheinstelle prüft den Antrag und ordnet dann möglicherweise ein ärztliches Gutachten, eine MPU oder anderes an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Steffi sagt:

    Hallo,

    wenn man seinen Führerschein vor 8 Jahren verloren hat wegen chemischen Drogen.

    Bekommt man ihn dann nach 10 Jahren einfach so wieder, ohne MPU?

    Danke für eine Rückantwort.

    Gruß

    Steffi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffi,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, kann es bis zu 15 Jahre lang dauern, bis Sie den Führerschein ohne MPU zurückerhalten können. Sie müssen dann einen Antrag auf Wiederausstellung des Führerscheins stellen. Die Behörde kann Ihnen hierbei weitere Auflagen stellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Kalle sagt:

    Moin,

    leider verstehe ich das mit dem Beginn der Tilgungsfrist nicht. Diese kann spätestens nach 5 Jahren nach Entzug des FS beginnen, muss wohl aber nicht. Eigentlich bekommt man ja seinen FS nach 10 Jahren ohne MPU wieder, aber wovon genau hängt das nun ab, wann diese Frist beginnt? Legt das die Behörde willkürlich fest oder gibt es da genaue Bestimmungen, wonach das definiert werden kann? Der FS liegt der Behörde seit dem 19.09.2008 vor. Es lag keine Straftat, sondern eine, durch die Polizei festgestellte, Ordnungswidrigkeit vor. Es wurde auch eine MPU am 20.10.2008 angeordnet.

  24. Sanja M. sagt:

    Hallo,
    Mir wurde der Führerschein vor zwei Jahren während der Probezeit wegen Alkohol am Steuer (2,34 Promille ) entzogen das ich eine mpu machen muss ist mir bewusst meine Frage ist wie ist das jetzt mit der Probezeit wen ich mein Führerschein wieder bekomme bin ich dann aus der probezeit raus oder wie läuft das dann ab

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sanja M.,

      nein, Sie sollten dann nicht aus der Probezeit raus sein. Die Probezeit müsste dann wieder von vorn beginnen – schließlich wurde Ihnen ja die Fahrerlaubnis entzogen, und jedes Mal, wenn diese (wieder) erteilt wird, muss eine Probezeit absolviert werden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  25. lola sagt:

    Hallo, meine Frage: dürfen die Gutachter von MPU-Stellen bei Cannabis Patienten auf die frühere Krankengeschichte zurück greifen obwohl sich im März dieses Jahr gesetzlich was das betrifft geändert hat???
    Das Wort “austherapiert” wurde ja schließlich verlassen sprich der Arzt darf bei diversen Krankheiten selber entscheiden und muss keinen Antrag mehr bei der Bundesopiumstelle in Bonn stellen!
    Und wie soll man eine frühere Krankengeschichte klar auf dem Tisch legen wenn ein Exhausarzt die ersten 10 Jahre aus der Krankenakte gelöscht hat, obwohl der Patient nie austherapiert war!?
    In dem Gutachten steht das der Patient geeignet ist ein Kraftfahrzeug zu führen- die Körperliche Untersuchung ist sehr positiv ausgefallen .. es wurden drei spezielle Testverfahren durchgeführt- diese wurden mit 98% 89% und 67% bestanden! Trotzdem ist der Patient wegen Unklarheiten der früheren Krankengeschichte und nicht austherapiert durch gefallen!

    Beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lola,

      lassen Sie sich für Ihren konkreten Fall am besten von einem Anwalt beraten, welches Vorgehen anzuraten ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Jo sagt:

    Hallo zusammen,
    Ich bin Januar 2012 in eine verkehrskontrolle geraten und wuede positiv auf thc getestet, bluttest ergab relativ hohe Abbauwerte, daraufhin bekam ich einen Fahrverbot von 3 Monaten sowie ein ärztliches Gutachten + 2 screenings aufgebrummt. Ich vereinbarte eine Ratenzahlung _
    – leider kam die Rate nicht pünktlich und die akte wurde direkt an die fuhrerscheinstelle abgegeben. Ich bekam eine weitere Chance bei einem er zweiten Stelle und bekam den Brief zum ersten screening per Post, an diesem Tag war ich drei mal am Briefkasten, meine Freundin als Zeugen, etwa gegen 10:00 Uhr morgens, 14:00 Uhr und 17:00 Uhr. Der Brief lag um 17uhr vor, musste allerdings am selben Tag um 15 Uhr erscheinen. Somit erneut bei der fuhrerscheinstelle angerufen und die Dame sagte mir ich solle mein Führerschein erstmal einschicken da ich sowieso die 3 Monate Fahrverbot antreten müsse und alles weitere würde sie mir zusenden. Dann kam der Hammer. Lauter mpu Informationen sowie eine Aufforderung zum Verzicht der fahrerlaubnis. Dem folgte ich, verzichtete weil ich die schnauze gestrichen voll hatte. Etwa ein jahr später zog ich um und beantragte die wiedererteilung. Nun bekam ich mein schreiben: mpu, ärztliches Gutachten + aufbausminar, wurde also immer mehr über die ich fragte mich warum. Ich fragte direkt bei der Führerscheinstelle nach und dann sie gaben mir zu verstehen dass ich in der akte neben meiner Fahrt aufgrund mir der fs entzogen wurde, einen eintrag aufgrund von einer 2010 abgegebenen Aussage bei der Polizei bezüglich eines amphetaminkonsums (Verfahren eingestellt, keine Werte genommen, lediglich eine Aussage von einmaligem konsums) habe. Ich habe den Antrag zurück gezogen da ich das Geld zum damaligen Zeitpunkt nicht hatte. Nun ist die Fahrt die für den ersten bescheid bezüglich dem thc, der verzicht sowie der 3 monatige Fahrverbot schon 5 Jahre her. Die Frage ist nun was auf mich zukommt und ob die Aussage bei der Polizei immernoch für die mpu relevant ist und/oder der Fehler der Post bzw mein Fehler der evtl zu späten Überweisung für die screenings überhaupt noch von Bedeutung sind. Nach bald 5 Jahren ohne Führerschein will ich nun endlich wieder fahren können. Ich hoffe ihr könnt mir da ein bisschen weiterhelfen.
    Mfg
    Jo

    • Müller sagt:

      Was hier auffällt. Sprache der Psychologen.
      Im obigen Fall rate ich zum EU Führerschein

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jo,

      inwiefern die von Ihnen genannten Punkte von Belang sind, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Auf Nachfrage bei der zuständigen Behörde erhalten Sie Informationen darüber, welche Unterlagen Sie einreichen müssen und welche Anforderungen Sie erfüllen müssen. Die Rechtslage kann nur ein Anwalt für Verkehrsrecht kompetent beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Jörg R. sagt:

    Hallo zusammen,

    Habe 2006 durch eine 1,96 Promille Trunkenheitsfahrt die Fahrerlaubnis mit 2 Jahren Sperrfrist entzogen bekommen und dem Vermerk das eine MPU danach ansteht. 2013 habe ich bei der Führerscheinstelle nachgefragt und einen Antrag auf Auskunftserteilung gestellt.
    Hat dieser Antrag auf Auskunft Auswirkung auf die 10 bzw 15 Jahre?

  28. Andre M. sagt:

    Hallo,
    Meine Frage 2005 ist Sperrfrist abgelaufen. Wären das jetzt 10 oder 15 jahre bis zur Tillgung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andre M.,

      bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die zuständige Führerscheinstelle, da wir keine näheren Informationen zu Ihrem Fall haben.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  29. GABRIELE sagt:

    Dezember 2010 hatte ich einen Unfall; März 2011 Führerschein geholt worden und Juni 2011 Urteil 1.6promile MPU NEIN DANKE
    BIN DIABETIKER TYP1 BEKOMME ICH WIEDER DEN Führerschein wegen der Beantragung 2020

  30. Otto sagt:

    Ich hatte einen Verkehrsunfall mit 0,9 Promille.
    Mir wird Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen.

    Führerschein wurde beschlagnahmt.

    Mit was muss ich rechnen??

  31. Vieira C. sagt:

    Hallo
    Bin Französin und wohne in Frankreich, mit einem Italienischen Fürerschein. Habe 2015, 8 Monate Fahrverbot in Deutschland wegen 1,62 promille bekommen, mein Fürerschein würde mir nicht entzogen und war in allen anderen Ländern gültig! Als ich dann auf der Fürerscheinstelle mein Fürerschein neu beantragen wollte, meinten die Behörden ich müsse MPU machen!
    Ist das so obwohl ich Französische Bürgerin bin!?

  32. Rico sagt:

    habe meinen führerschein 2004 wegen trunkenheit am steuer abgeben müssen. wo kann ich einen antrag auf aktenauskunft stellen damit ich sehen kann wann der ablauf ist. ist es bei der führerscheinstelle oder bei welcher behörde ist das genau.

    Danke

  33. Thomas A. sagt:

    Eben…die bekomme ich nur, wenn eine Mpu anstrenge. Der Anwalt Chr. S. W. [Name von der Redaktion editiert] sagte mir, ich solle die Restzeit absitzen und warten , bis die 15 Jahre um sind.

  34. Bernd sagt:

    am 17.04 2010 , nach 45 jahren fahrpraxis einmal aufgefallen 1,7 dann MPU negativ .habe der führerscheinstelle auf verlangen zum wieder erhalt der fahrerlaubnis abstinenznachweis vorgelegt , leistungseinschränkung habe ich auch begründet und wurde beigelegt. auf verlangen der fürerscheinstelle , hab ich eine FAER abfrage gemacht .ergebn. 0 punkte, tilgungsdatum 16.08.2021
    meine frage.: kann die führerscheinstelle die negativen gründe die ich aufgearbeitet habe zum verkürzen der tilgungsfrist für mich positiv verwenden.

  35. Patrick B. sagt:

    Mein Führerschein,wurde mir 2004 entzogen. Ich befand mich derzeit,noch in der Probezeit. Nun sind fast 15 Jahre,unter allen Berücksichtigungen der Tilgungsfristen vergangen. Kann die Führerscheinstelle meines Landkreises,dennoch eine MPU bzw. Praktische Eignungen (Fahrstunden,Prüfungen) verlangen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Patrick

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      wurde eine MPU angeordnet , können Sie in der Regel nach spätestens 15 Jahren den Führerschein zurückerhalten, ohne einen entsprechenden Beleg über das erfolgreiche Bestehen der Maßnahme vorlegen zu müssen. In einem solchen Fall kann die Führerscheinstelle jedoch beispielsweise verlangen, dass Sie erneut eine Fahrprüfung ablegen müssen, um zu beweisen, dass Sie nach einer so langen Zeit noch über das notwendige Wissen und Können verfügen, um ein Fahrzeug zu führen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. marita sagt:

    Hall,ich sollte 200i einen gesundheitlichen Eignungstest machen,wogegen ich bei Gericht geklagt habe.Leider habe ich mich vom Richter dazu überreden lassen,diesen doch zu machen,mit der Auflage der Führerscheinstelle vom Richter,keine Kosten.Leider sah ich es als ich Zuhause war,dann doch nicht mehr ein,da ich von meinen Rechtsanwalt ein Fax bekam müsste die Eignungsuntersuchung nun doch selber bezahlen.Nun meine Frage,Sollte ich nun vor der Beantragung ,die Führerscheinbehörde verlangt nun einen Neuantrag für 130 Euro.Sollte ich noch ein paar Tage warten bis im Janar die 10jährige Verjährungsfrist um ist abwarten?

  37. Kristina G. sagt:

    Guten Abend,
    mein Ehemann hat seine Fahrerlaubnis durch ein Gericht in Jahre 2013 entzogen bekommen.
    Die Fahrerlaubnis hat er begangen, als er Single und noch jung war.
    Jetzt hat sich sein Leben um 180 Grad gedreht (Hochzeit, 2 Kinder bekommen und einen Job ).
    Wir haben nun bei unserem Verkehrsamt ein Antrag auf Neubeantragung des Führerscheins gestellt,
    nun meine Frage…..
    So weit ich weis ist das Verkehrsamt rechtlich in der Lage , den Antrag abzulehnen trotz positiver MPU .
    Geht es auch, dass das Verkehrsamt die MPU nicht als Auflage gestimmt ?
    Da er nun ein ” anderer Mensch” mit einer anderen Lebensweise und nun auch dadurch gelernt hat !?
    Es ist nun mal so, dass das Verkehrsamt, den Antrag auch bewilligen kann, da sich sein Privatleben verändert hat und auch sein Wesen (früher gerne angegeben , auf die kacke gehauen, um bei anderen cool rüber zukommen und heute ein sehr bodenständiger und sehr ruhiger und gelassener Mann, der eher an seine Familie denkt als, wenn er nochmal rasen würde).

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kristina,

      ob eine MPU angeordnet wird, liegt zumeist im Ermessen der Behörde. Durch die MPU soll eben auch herausgearbeitet werden, ob Ihr Mann tatsächlich wieder die Eignung dazu besitzt, ein Fahrzeug zu führen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. robert sagt:

    Hallo, ich musste im Dezember 2007 meinen Führerschein abgeben,ich hatte zu erst ein Fahrverbot von einem Monat,wurde danach zu einem Drogentest eingeladen.mir wurde mitgeteilt das dieser positiv war,was nicht möglich,da ich zuhause vorher noch einen aus der Apotheke gemacht habe und der negativ war.ich noch zu jung,dumm und pleite………ich habe damals keinen wiederspruch eingelegt und bin auch nicht zum anwalt gegangen.kann ich nach so langer zeit noch wiederspruch einlegen?(wahrscheinlich eher nicht) oder muss ich einen neuen führerschein,oder eine mpu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robert,

      sollten Sie sich ungerecht behandelt fühlen, lassen Sie sich zu diesem Sachverhalt von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  39. Mike sagt:

    Guten Tag

    Offiziell sind meine 15 Jahre Wartefrist auf Grund meines Führerscheinentzugs mit MPU in D. im März 2018 verstrichen.
    Leider war ich mit meinem Antrag auf Anerkennung meines Schweizer Führerscheins etwas zu voreilig und habe nun eine neue Anordnung zur MPU erhalten. Sollte “mein Vergehen” aus 2003 tatsächlich nach 15 Jahren gelöscht werden, würde es Sinn machen, den Termin zur MPU doch noch heraus zu zögern (gemäss Führerscheinstelle habe ich für die MPU Zeit bis April 2018).
    Ist es tatsächlich so, dass durch den Ablauf der 15 Jahren, also bis März 2018 die Plicht zur MPU bis April 2018 hinfällig wird und ich nur noch abwarten und einen neuen Antrag auf Wiedererteilung stellen muss?
    Besten Dank für Ihre Antwort im Voraus.

  40. Rico sagt:

    Hallo zusammen,

    Mein Führerschein wurde entzogen wegen BTM am Steuer.

    Habe 1 Jahr die MPU vorbeitung gemacht.
    Dann zur Prüfung. DURCHGEFALLEN .

    Habe seit dem 4 jahre kein Führerschein mehr.
    Und habe eigentlich auch keine Lust 1jahr nochmal es zu wiederholen.

    Gibt es da andere Möglichkeiten oder Wege ?

    Danke im voraus!!!

    LG Rico

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rico,

      die einzige Möglichkeit bestünde darin, ein “Obsolet-Werden” der MPU abzuwarten – dies dauert jedoch mindestens zehn Jahre. Abgesehen davon lässt sich die Auflage einer MPU nicht umgehen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  41. Mattia sagt:

    Hallo,

    ich habe 1990 meinen Führerschein gemacht und hatte ihn 16 Jahre. Nach zwei Verkehrsdelikten (zuviel Punkte) im Jahr 2006 wurde mir eine MPU angeordnet. Diese konnte ich mir damals nicht leisten. Deswegen habe ich (musste ich) meinen Führerschein abgeben und hatte eine Frist von zwei Jahren diese MPU zu machen. Ich habe keine MPU gemacht und habe seitdem keinen Führerschein mehr. Ich möchte meinen Führerschein jetzt wieder neu beantragen… nach 11 Jahren.
    Meine Fragen:
    1) Muss ich immer noch eine MPU machen?
    2? Bekomme ich meinen Führerschein wieder zurück oder muss ich ihn komplett neu machen?

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mattia,
      in der Regel erfolgt die Verjährung der MPU nach bis zu 15 Jahren. Bestehen Sie diese, erhalten Sie Ihren Führerschein zurück. Welche Anforderungen dabei gestellt werden, sollten Sie im Voraus bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde in Erfahrung bringen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Peter sagt:

    Hallo alle… und gesegnete Weihnachtszeit

    Mein Führerschein ist wegen Alkohol (1,2)im November 2016 eingezogen worden .
    Urteil : 9 Monate und 1000Euro war die gerichtliche Strafe… also Sperrung bis August 2017
    Ich bin Wiederholungstäter …mit der Führerscheinstelle hatte ich vereinbart um eine “MPU” (Kostengründen) zu umgehen und abwarten bis die Verjährungsfrist eintritt (Januar2018)
    Vor ein paar Tagen fragte ich telefonisch bei der Führerscheinstelle an …der gleiche Sachbearbeiter erinnert sich an mich aber
    wahrscheinlich will er jetzt doch eine “MPU” Er will auch ein Rettungskurs Nachweis den ich schon schnellstens absolviert habe
    Kann ich eine Beschwerde einreichen wenn er jetzt doch eine MPU verlangt ? Im März18 verlasse ich Deutschland für eine lange Zeit das habe ich auch erwähnt !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      uns ist nicht klar, ob Sie ein Fahrverbot erhalten haben oder ob Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wurde. In der Regel kann eine MPU immer dann angeordnet werden, wenn konkrete Zweifel an der Fahrtüchtigkeit einer Person bestehen. Diese sollte jedoch unmittelbar nach dem jeweiligen Delikt verhängt werden.

      Inwiefern solch ein Verhalten des Sachbearbeiters rechtswidrig wäre, sollte von einem Anwalt für Verkehrsrecht geklärt werden. Es ist uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Dünzi sagt:

    Hallo
    Ich würde sehr gerne freuen wenn ich Informationen bekomme zu meiner Angelegenheit
    Ich wurde angehalten durch Polizei da ich Alkohol getrunken hatte haben die mich zu Polizei stelle gebracht und mit der Blutabnahme wurde festgestellt das ich keine Auto mit dem Zustand fahren kann und wurde mein Führerschein entzogen nach der gerichtlichen Verhandlungen habe ich 9 Monate Fahrverbot bekommen und Geld strafe aber da der Alkohol Promille nicht zu hoch war wurde keine mpu verlangt ich habe die Frist eingehalten sogar noch länger weil ich damals nicht unbedingt nötig hatte um Auto zu fahren also ich bin nach Ablauf der Frist kein Antrag gestellt und fast zwei Jahre später musste ich dringen irgendwo fahren und habe einen bekanten Auto genommen wo er dachte das ich schon Fahrerlaubnis schon bekommen habe und bei fahren wurde ich von Polizei angehalten durch einen anzeige es war wieder gerichtliche Verhandlung ich habe die Situation alles angedeutet danach Kamm richterliche Beschluss das ich kein Fahrverbot sperr Frist bekomme aber Geld strafe und sollte direkt einen Antrag stellen um mein Führerschein zu bekommen und habe dann erforderliche unterlagen zusammen gebracht und bin dann zu Führerscheinstelle gegangen die sah Bearbeiterin hat sich angekuckt und schaute mich an lachte dabei noch sagte stellen sie den Antrag zahlen sie die Gebühr aber es wird nicht einfach sein da sie 2 mal gerichtliche Verhandlungen hatten werden wir sehr wahrscheinlich mpu verlangen und in dem Moment habe ich die Hoffnung aufgegeben habe dann Garnichts mehr interessiert es ist schon mehr als 5 Jahre her jetzt habe ich nochmal Interesse mein Führerschein wieder zu bekommen was erwartet mich falls ich Antrag stellen würde
    LG dünzi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dünzi,

      das legt die Führerscheinstelle fest. Eine MPU wird aber wohl noch immer verlangt werden.

      Das Team von Bussgeldkatalog.org

  44. Jörg H. sagt:

    Verlor im Februar 2003 wegen Trunkenheit am Steuer meinen Führerschein (1.92%). Antrag auf Wiedererteilung wann beim LA stellen? Haben die einen Bogen dafür oder einfach unverbindlich anschreiben. Ohne MPU

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      wenden Sie sich an die örtliche Führerscheinstelle, die Ihnen alle nötigen Informationen geben kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Roger sagt:

    Hallo,
    also ich habe meine Führerschein 2002 wegen Drogen am Steuer verloren,
    am 14.08.2003 habe ich dann eine MPU gemacht und leider nicht bestanden.
    Seitdem habe ich nie wieder versucht den Führerschein zurück zu bekommen und zu schulden kommen habe ich mir in dieser Zeit auch nichts.
    Natürlich möchte ich meinen Führerschein ohne MPU wieder, diese kann ich mir sowieso nicht leisten.

    Also ich lese hier immer wieder was von 15 Jahren, heißt das in meinem Fall ich müsste noch bis Mitte August 2018 warten ?

    Vielen Dank
    LG Roger

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roger,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, ist es frühestens nach zehn, jedoch spätestens nach 15 Jahren möglich, den Führerschein ohne MPU zurückzuerhalten. Die genaue Dauer hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Es ist jedoch zu beachten, dass bei Abgabe einer negativen MPU, welche in der Ablehnung eines Antrages auf Wiedererteilung der Fahrleraubnis resultierte, dazu führen kann, dass sich die Frist verlängert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Michael sagt:

    Hallo,
    mir wurde in der Zeit als ich meinen FS machen wollte eine UK aufgebrumt wegen mitfuhr von Btm. Leider war er gering positiv und ich sollte mich um eine MPU kümmern.
    Dem kam ich nicht nach und zur Fahrschule ging ich auch nicht mehr. Dies ist jetzt sechs Jahre her. Jetzt meine frage gilt die Frist auch in meinen Fall. Oder kann ich mein FS in der Schweiz machen ohne ein Fahrverbot in Deutschland zu bekommen bin ab März in der Schweiz gemeldet.
    Danke im voraus auf rede und Antwort.
    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      die Anordnung einer MPU wird frühestens nach zehn Jahren obsolet. Ein Führerschein aus einem anderen EU-Staat ist in Deutschland dann gültig, wenn Sie mindestens für ein halbes Jahr dort gemeldet waren (185-Tage-Regelung) und Ihre Sperrfrist abgelaufen ist – auf diese Art soll Führerscheintourismus umgangen werden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  47. Stefan sagt:

    Hallo Bussgeld Team,

    Ich hatte meinen FSchein Mitte 2002 aufgrund eines BtM Vergehens noch in der Probezeit verloren. Meine gerichtliche Sperre ging dann 6Monate.Danach habe ich nach Durchführung MPU Serminar Anfang 2004 die MPU negativ durchgeführt.
    1. Wann verjährt die MPU? Starten die 15Jahre nach der gerichtlichen sperre oder aber nach MPU Seminar oder erst nach negativem MPU Bescheid?
    2.Wenn ich jetzt einen FSchein Antrag stelle…lautet dieser jetzt auf kompletter Neuerstellung oder aber aber Antrag nach Entzzug der Erlaubnis?

    In den Beiträgen ist oft die Rede von einem Fristdatum…kann man dieses selbst einsehen?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      eine einheitliche Frist für die MPU-Verjährung gibt es nicht, weil die MPU an sich nicht verjährt. In der Regel funktioniert das Ganze in der Praxis wie folgt: Haben Sie sich fünf Jahre lang nichts im Straßenverkehr zu Schulden kommen lassen, beginnt im sechsten Jahr eine Art MPU-Verjährung, die zehn Jahre dauert.
      Nach den 15 Jahren wird der Eintrag, der Ihnen die MPU eingebracht hat, gelöscht. Nach dieser Frist können Sie den Führerschein neu beantragen. Um die die Fahrerlaubnis zu bekommen, müssen sie allerdings nochmals die Fahrschule besuchen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

      • Stefan sagt:

        Hallo,

        Danke für die Antwort.
        D.h.ich stelle einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis-nicht auf wiedererteilung nach Entzug?
        Dies wird beim Antrag konkret erfragt.

        Gibt es eine Möglichkeit vorab Abzuklären ob noch ein Eintrag vorhanden ist?wenn ja…an wen muss man sich wenden?

        Danke

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Stefan,

          in der Regel handelt es sich um eine Neuerteilung.
          Wenn Sie nicht direkt bei der Fahrerlaubnisbehörde nachfragen möchten, ob noch ein Eintrag vorhanden ist, können Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden, der Sie hierüber beraten kann.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Kay sagt:

    Hallo
    ich habe 1998 den führerschein wegen alkohol mit 2,5% und unfall mit fahrerflucht abgenommen bekommen.
    2006 nagative mpu.
    auch hier die antwort – bis zu 15 jahre ohne mpu ?
    also einfach mal bei der fahrerlaubnisbehörde nachfragen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kay,

      ja, die Fahrerlaubnisbehörde ist der richtige Ansprechpartner.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Kay sagt:

        Die haben mir am Teleefon gesagt das ich: Sehtest, Erste Hilfe Kurs und Passbilder bei meiner Stadt abgeben soll.
        Entscheidung wird dann auf der Führerscheinstelle gefällt.

  49. Roman sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen Führerschein vor knapp 15 Jahren abgeben müssen.(ich sollte MPU machen)
    Was muss ich beachten, wenn ich ihn wieder haben möchte?
    Kann mir eine MPU wieder auferlegt werden?
    Kann ich den Führerschein jetzt schon beantragen oder muss ich warten, bis die 15 J. abgelaufen sind.
    Muss ich dann den Schein neu machen oder bekomme ich ihn so wieder?

    LG Roman

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roman,

      Sie können sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist den Führerschein erneut beantragen. Da die MPU nach 15 Jahren “verjährt” ist, müssen Sie keine mehr machen. Dennoch müssen Sie in der Regel die Fahrschule erneut besuchen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  50. MIchael sagt:

    Hallo und ein Schönes neues Jahr 2018

    ich bin zufällig auf die Seite gelandet und ich mein Führerschein gerne wieder erteilt haben möchte aber keine Richtigen Informationen Bekomme. stöbere ich im INet rum. Mir wurde im Jahr 2005/06 ( hab es nicht genau im Kopf )wegen Alkohohl 1,9 mit Unfall die Fahrerlaubnis entzogen habe auch ein Gerichtsurteil bekommen eine sehr empfindliche strafe dazu.

    ich wollte vor 2 Jahren die Erlaubnis beantragen musste dort Gebühren von 124€ zahlen aber ich bekam nach 4 Wochen ein bescheid das ich noch mal gebühren zahlen solle mit einer Frist von 14 tagen, da ich im Ausland arbeite ist die natürlich verstrichen und ich hab nie wieder was gehört von der Zulassungsstelle.
    Ich hatte nie zeit gehabt bis heute,und ein Kollege sagte mir das ich ihn nach 10-15 Jahren so wieder bekomme ohne MPU und etlichen Kosten.
    was mir irritiert war 10 bis 15 Jahren… nun sehe ich hier das es auf die Tilgungsfristen nach § 29 StVG an ankommt.
    also wie ich es erkennen kann wäre es so in mein Fall.
    Tilgungsfrist beginnt mit Datum vom Rechtskräftigen Urteil z.B 05.06.2005/6 Verjährung am 06.06.2015/16!
    Da ich mir in der ganzen zeit nix zu schulden kommen lassen habe müsste ich aus den Zentralregister raus sein.

    Und könnte somit eine neue Erlaubnis Beantragen, ohne mir dabei selber ein strich durch die Rechnung zu machen und ggf vor Ablauf der Frist doch noch Zur MPU zu müssen oder gar doch noch Längere Zeit auf dem Führerschein verzichten.
    ich habe auch bei der Zulassungsstelle nachgefragt aber dort konnte man mir keine Auskunft geben nur der Satz” Beantragen sie ihn und dann sehen wir weiter ” oder warten sie die Frist Ab…das ist mir Persönlich zu wenig Information

    LG Michael

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