Wie hoch ist die Kfz-Steuer für mit Diesel betriebene Fahrzeuge?

Die Kfz-Steuer für Diesel-Pkw ist leicht zu berechnen

Die Steuer für ein Auto, das mit Diesel fährt, ist vergleichsweise hoch.

Die Steuer für ein Auto, das mit Diesel fährt, ist vergleichsweise hoch.

Benzin oder Diesel? Vor einem Autokauf verlangt diese elementare Frage nach einer Entscheidung. Die Antriebsart der Kfz ist eines der Hauptunterscheidungsmerkmale in der Autowelt. Der jeweilige Kraftstoff wird daher im Sprachgebrauch stellvertretend für das gesamte Fahrzeug genutzt: Es ist von „Benzinern“ oder „Diesel“ die Rede.

Der Kraftstoff ist nicht nur im Einkauf unterschiedlich teuer: Auch die Höhe der fälligen Kfz-Steuern variiert je nach Antriebsart. Dieselfahrzeuge sind zwar auf der Tankstelle kostengünstiger, verursachen dafür aber meist höhere Steuern. Doch wie hoch genau ist die Kfz-Steuer für Ihren „Diesel“?

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie die Kfz-Steuer für mit Diesel betriebene Autos berechnen können, welche Fahrzeugdaten Sie dazu benötigen und weshalb es verschiedene Berechnungsmethoden gibt.

Wie hoch ist Ihre Kfz-Steuer? Jetzt berechnen!


Kfz-Steuererhöhung seit 2018!

Am 1. September 2018 trat das „Sechste Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes“ in Kraft, welches ein strengeres Abgas-Prüfverfahren für neuzugelassene Pkw vorsieht. Da das neue WLTP-Verfahren („Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“) realitätsnähere Ergebnisse liefert als bis dato angewandte Abgastests, werden die CO2-Werte wohl höher ausfallen als bisher. Für Neuzulassungen ab dem 1. September 2018 bedeutet dies entsprechend eine Kfz-Steuererhöhung. Für Fahrzeuge, die vor diesem Datum zugelassen wurden, bleibt jedoch alles beim Alten.

Die Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge berechnen: So geht’s!

Kfz-Steuerabgaben sind für nahezu jedes Fahrzeug fällig. Der Erhalt der Straßen bzw. die Beseitigung der durch die Fahrzeuge entstandenen Schäden sollen durch die mitunter hohen Abgaben finanziert werden. Aus diesem Grund müssen Lkw-Halter beispielsweise mehr Steuern bezahlen als Pkw: Durch ihr hohes Gewicht strapazieren sie das Straßennetz deutlich mehr.

Auch die Umweltbelastungen, welche eine Auto während der Fahrt verursacht, werden bei der Berechnung der Kfz-Steuer einbezogen. Emissionsschwache Fahrzeuge erhalten dadurch einen Vorteil.

Wie hoch ist also die Steuer für ein Auto, das mit Diesel angetrieben wird? Um diese Frage zu beantworten, sind aufgrund einer Gesetzesänderung zwei Fälle voneinander zu unterscheiden:

  1. Das Auto wurde vor dem 01.07.2009 erstmals zugelassen
  2. Die Erstzulassung erfolgte nach diesem Stichtag

Im Folgenden sollen beide Varianten beispielsweise durchgerechnet werden.

Erstzulassung vor 2009: So hoch ist die Kfz-Steuer für Ihren „Diesel“

Wurde Ihr Auto vor oben erwähnten Stichdatum erstmal zugelassen, berechnen Sie die Steuerabgaben Ihres Kfz mithilfe folgender Steuertabelle. Bei mit Diesel betriebenen Fahrzeugen ist an dieser Stelle die Schadstoffklasse bzw. die Umweltplakette relevant:

SchadstoffklasseSteuersatz je angefangene 100 ccm Hubraum
Keine – Sonstige37,58 Euro
Keine – Ohne Fahrverbot bei einem Ozonalarm33,29 Euro
Euro-127,35 Euro
Euro-216,05 Euro
Euro-3 bis Euro-615,44 Euro


Beispiel: Die Kfz-Steuer für einen Diesel mit Euro-4- oder -5-Plakette mit einem Hubraum von 1400 ccm beträgt:

(1400/100) x 15,44 = 216,16 Euro

Bedenken Sie bei Ihrer Berechnung: Der Satz gilt je angefangene 100 ccm Hubraum. Beträgt dieser bei Ihrem Pkw beispielsweise 2340 ccm, ist dieser zur korrekten Steuerermittlung auf 2400 ccm aufzurunden.

Die richtige Schadstoffklasse finden

Die Kfz-Steuer für ein Euro-3- oder -4-Auto, das mit Diesel fährt, ist von der Erstzulassung abhängig.

Die Kfz-Steuer für ein Euro-3- oder -4-Auto, dass Diesel fährt, ist von der Erstzulassung abhängig.

Möchten Sie die Kfz-Steuer für ein Auto berechnen, dass mit Diesel angetrieben wird, ist die passende Schadstoffklasse zu bestimmen.

Kennen Sie diese nicht, können Sie die Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. den alten Fahrzeugschein zu Rate ziehen.

In der Zulassungsbescheinigung finden Sie eine entsprechende Schlüsselnummer in dem Feld 14.1. Lediglich die beiden letzten Ziffern sind an dieser Stelle relevant.

Besitzen Sie noch einen Fahrzeugschein, nehmen Sie das Feld „zu 1“ in Augenschein. Auch hier müssen Sie nur die letzten zwei Ziiffern berücksichtigen.

SchadstoffklasseSchlüsselnummern
Andere00, 05, 06, 07, 08, 10, 15, 17, 19, 20, 23, 24, 88
Euro-101, 02, 03, 04, 09, 11, 12, 13, 14, 16, 18, 21, 22, 77
Euro-225, 26, 27, 28, 29, 34, 35, 40, 41, 59, 71
Euro-330, 31, 36, 37, 42, 44 bis 61
Euro-432, 33, 38, 39, 43, 62 bis 70
Euro-535AO bis 35MO
Euro-636NO bis 36YO

Berechnung der Kfz-Steuer für „Diesel“, die ab 2009 zugelassen wurden

Zum 01.07.2009 änderte sich die Berechnung der Steuer für Kfz, die mit Diesel angetrieben werden. Fahrzeuge, die ab diesem Datum an zum ersten Mal zugelassen wurden, werden nach folgender Regelung versteuert:

  • Je angefangene 100 ccm Hubraum beträgt der Satz 9,50 Euro
  • Zusätzlich sind 2 Euro für jedes Gramm CO2-Ausstoß zu bezahlen, welches über einen bestimmten Freibetrag liegt

Ab wann der Co2-abhängige Zusatzbetrag zu entrichten ist, hängt von dem Erstzulassungsdatum des Autos ab. Folgender Tabelle entnehmen Sie die erlaubten Freigrenzen:

Erstzulassung…Freigrenze (in g/km)
bis zum 31.12.2011120
bis zum 31.12.2013110
ab dem 1.01.201490

Folgende zwei Beispielrechnungen verdeutlichen, wie sich die Autosteuer für mit Diesel betriebene Fahrzeuge zusammensetzt.

Für Ihr Auto fallen mehr Steuern an, wenn Diesel zum Antrieb genutzt wird.

Für Ihr Auto fallen mehr Steuern an, wenn Diesel zum Antrieb genutzt wird.

Beispiel 1: Eckdaten: VW Polo, Erstzulassung am 03.05.2010, Hubraum von 1400 ccm, CO2-Austoss von 119 g/km. Da der CO2-Austoß dieses Fahrzeugs innerhalb der steuerfreien Grenze liegt, ist lediglich der Hubraum zu berücksichtigen.

Steuer = Hubraum in ccm/ 100 x 9,5
Steuer = (1400/100) x 9,5
Steuer = 133

Die Kfz-Steuer für diesen „Diesel“ beträgt also 133 Euro im Jahr.

Beispiel 2: Eckdaten: Jeep Cherokee, Erstzulassung am 03.05.2013, Hubraum von 2777 ccm (zur Berechnung auf 2800 ccm aufgerundet), CO2-Ausstoß von 223 g/km.

Zunächst erfolgt auch hier die Rechnung gemäß Hubraum:

(2800/100) x 9,5 = 266

Da die CO2-Emission dieses Wagens über der steuerfreien Grenze liegt, müssen die entsprechenden Zusatzbeträge addiert werden.

(223-110) x 2 = 226

Insgesamt fallen für dieses Kfz also 266 + 226, also 492 Euro Steuern an.

Zum Vergleich: Bei Benzinern fallen lediglich 2 Euro je angefangene 100 cmm Hubraum an. Aus steuerlicher Sicht in ein benzinbetriebenes Fahrzeug daher deutlich günstiger.

Deshalb änderte sich die Steuer für Diesel-Pkw

Durch die Änderung des Steuerrechts für Autos sollen umweltbewusste Autobesitzer belohnt werden: Sie müssen einen deutlich niedrigeren Steuersatz bezahlen als Inhaber von emissionsstarken Kfz.

Auf diesem Weg wird ebenfalls Druck auf die Autohersteller ausgeübt, schadstoffarme Autos herzustellen. Bewusste Verbraucher informieren sich vor dem Kauf auch darüber, wie teuer die Kfz-Steuer für ihre neue Errungenschaft wird.

Da für Fahrzeuge mit Diesel die Kfz-Steuer bereits per se höher als für Benziner ist, stellt die Einhaltung der steuerfreien Grenze einen großen Vorteil dar.

Grundsätzlich ist Diesel weniger umweltfreundlich als Benzin. Bei der Verbrennung setzt ein Dieselfahrzeug deutlich mehr Stickstoffe und Kohlendioxyd frei. Allerdings konnten Autohersteller zumindest den CO2-Ausstoß durch technische Anpassungen in den letzten Jahren erheblich reduzieren.

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14 Kommentare

  1. Skipper sagt:

    Die Berechnung der KFZ-Steuer ist meines Erachtens nach Gesetzwidrig, weil dabei ein ungerechter Verteilerschlüssel angewendet wird. Beispiel: Ein Audi Diesel mit 2 ltr. Hubraum, Schadstoff Klasse 6 aus Baujahr 2013 bläst 104 g/km CO2 aus, genau so viel wie das gleiche Fahrzeug aus Baujahr 2014. Aber das neuere Kraftfahrzeug wird höher besteuert. Das kann nicht gerecht sein. Entweder alle gleich wenig oder alle gleich viel. EUR 9,50×20= EUR 190,00, weil die Grenze fur das Jahr 2013 bei 110 g/km lag. Der Audi aus 2014 zahlt aber EUR 9,50×20 = EUR 190,00 plus EUR 2,00 x 14 = EUR 28,00. Macht zusammen EUR 218,00, weil die Grenze 2014 bei 90 g/km lag. Ist das gerecht? Also lieber ein älteres Modell kaufen, welches vielleicht mehr Diesel verbraucht und öfters in die Werkstatt muss? Da stimmt was nicht im Staat, und keiner wehrt sich dagegen.

  2. Krets sagt:

    stimme ich voll zu. Frechheit und Abzocke.
    Man kauft ein neuwertiges Fahrzeug und wird dafür bestrafft.
    In meinem Fall sind es 50€ mehr für den bauartgleiches Fahrzeug.

  3. Charly W. sagt:

    Nach wie vor ist die CO2 Besteuerung völlig daneben. Inzwischen ist es gängige Erkenntnis, das CO2 nicht klimawirksam ist sondern das Wachstum der Pflanzen anregt. Dazu findet die globale Erwärmung nicht statt. Aber wer will schon auf die Einnahmen verzichten, auch wenn die Grundlage weg ist?
    Das jetzt noch der Diesel meilenweit sauberer sein muss, als die zulässigen Werte am Arbeitsplatz, ist schon absurd. Im Erfinden von Abgaben und Steuern ist diese Verwaltung schon sehr einfallsreich. Der Fahrer zahlt und bleibt ruhig.

  4. chrasher sagt:

    Das oben Erwähnte ist wirklich ungerecht und nicht zu ende gedacht.
    Das Zollamt wird wohl mit dem Geld fehlende Ladestationen und Wasserstofftankstellen errichten?
    Wie sauber sind neue Autos wirklich? In wieviel km Entfernung stinkern die „Alten“ weiter in die gleiche Atmosphäre, ob sie da bestenfalls ein Partikelfilter ständig abmurksen will oder nicht, oder das große Wasser dazwischen liegt?
    Die KFZ Steuererhöhung und Euro 6d lösen das Problem nicht.
    Umweltverschmutzung durch Abgase ist ein Privileg und wird von den Herstellern großvolumig unterstützt.
    Wer 300 und mehr PS braucht soll elektrisch, in Amerika oder Rennen fahren.
    Wasserstofftankstellen, Ladestationen, Individualverkehr entstinkern mit schadstoffarmen, flächendeckendem Nahverkehr, 30% staatliche Förderung für Elektro- und Wasserstoffautos!
    Und jetzt sagt nicht, dafür ist kein Geld da!

  5. H. Schurig sagt:

    Das ist eine absolute Frechheit!
    Habe am Mittwoch einen „neuen“ (jungen Gebrauchten) gekauft, blauäugig wie ich bin… natürlich finanziert!
    Schön Euro 6 Add Blue… natürlich finanziert!
    Bin wie viele aufs Auto angewiesen und mein „Alter“ will seid letzter Woche nicht mehr…!
    Nachdem ich heute Versicherungen verglichen habe, wurde ich noch neugierig bzgl Steuer…
    Nun, abgesehen von der Stuttgarter Feinstaublaberei bei der wir noch sehen werden was kommt…,
    bin ich nun ernsthaft am überlegen von meinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen!
    Mit grüner Plakette kommt man noch überall hin, einen Euro 5 mit gleicher Motorisierung und Ausstattung hätte ich auch mit wenig km für den Anzahlungspreis haben können ohne Finanzierung. Brief wäre daheim, Vollkasko damit unnötig bei einem Auto über 5 Jahre.
    Nicht nur das wir wie in vielen Dingen wieder abgezockt werden! Nein, von wegen Wirtschaftswachstum im Auge, wo ist denn der Anreiz zum Kauf eines Neufahrzeuges???

    Ich schreibe dies hier so, da ich gerade davor eine Beschwerde an das Bundesfinanzministerium mit Anfrage an das Referat für Bürgerangelegenheiten gestellt habe und fordere jeden auf, dies gleich zu tun! Danke!

  6. Sebastian M. sagt:

    Die Steuer für KFZ ist gerechtfertigt und keinesfalls Gesetzeswidrig, so ein Blödsinn können wirklich nur total desintressierte Menschen haben. Wir leben in einer Welt die auf die Größte Katastrophe aller Zeiten zusteuert. Der Klima wandel wird mehr als eine Milliarden Menschen ihren lebensraum kosten. Diese Menschen werden entwender sterben oder sich auf den Weg nach Europa machen. Ihr habt immer nocht nicht kapiert um was es geht.
    Stattdessen regt ihr euch darüber auf das ihr für ein Moderneres Fahrzeug mit gleichem Hubraum mehr steuern zahlen müsst.
    Wer hat euch gezwungen ein Neues Fahrzeug zu kaufen?
    und man überlege ob es nicht Sinn machen würde, ein Fahrzeug mit weniger Hubraum zu kaufen welches dann auch günstiger Besteuert ist.
    Ihr seid selber daran Schuld. Die Besteurung soll eine STRAFE sein. Für Zuviel CO2!!!
    Wie bereits gesagt hat euch niemand gezwungen ein Hubraum großen Motor im Fahrzeug zu haben!

    Angemerkt sei dazu bitte noch das z.B ein SUV mit einem Modernen Euro 6 Motor wohl nicht sehr Umweltfreundlich ist.
    Alleine schon aufgrund seines Gewichtes!!

    Jeder Euro ist eine Entscheidung!!! Und viel Hubraum ist die Falsche entscheidung!!
    Leute euren Alters solten es besser Wissen. Schließlich habt Ihr, Eure Generation Maßgeblich dazubeigetragen das wir diesen Problem der Globalen Klima Erwärmung überhaupt haben! Die Steuern für Kfzs sind eigentlich viel zu Niedrig!

    • Andreas sagt:

      Das ist echter Schmarren den Du da schreibst.
      Die Besteuerung ist nicht auf die gefahrenen Km bezogen.
      Das ist unglaublich die Besteuerung sollte auf die Km bezogen sein nichts anderes.
      Man sollte sich dementsprechend überlegen CO2 auszustoßen.

  7. S.Meier sagt:

    Die KFZ steuer ist meines Erachtens Gesetzwidrige da sie auf den Hubraum bezogen wird.
    Dh.ein Rentner der mit seinem Diesel 5tkm im Jahr fährt zahlt genau so viel wie ein Vertreter der 100tkm fährt.
    Ich frage mich wer jetzt die höhere Schadstoff Emission hat.
    Da die KFZ steuer nach Schadstoffausstoß berechnet wir ist dies Gesetzwidrig Punkt.

    • Nicht Maßgeblich sagt:

      Der Rentner hat die höhere Schadstoff Emission.
      Mit der Anschaffung eines Fahrzeuges hat er 15 Jahre Durchschnittsfahrleistung (15000km) co² bereits verbrannt – er bräuchte also 45 Jahre mit seinem Fahrzeug bei 5000km um den co² Ausstoß der Herstellung seine Fahrzeugs mit dem Verbrauch einzuholen.

      Der Vertreter braucht dafür knappe 2 Jahre – er nutzt sein Auto also weitaus effektiver als der Rentner und stößt erheblich weniger co² aus als dieser.

  8. erich sagt:

    ich finde den ganzen umweltmist was das auto betrifft als eine einzige abzogge,schuld sind die grünen die schon längst aus der politik rausgehören immer wieder neue gesetze und schikane für die bürger. die umwelt ist nicht deuschland alleine solange die ganzen länder mist machen wir sich nichts ändern, das einzige was sich ändert ist mein geldbeutel der immer leerer wird und der geldbeutel der politiker der immer voller wird!!!!!!!!!!!
    der kleine frau/mann sind immer die dummen!!
    die großen konzerne machen den mist der kleine zahlt…………..

  9. Oliver sagt:

    Die KFZ Steuer ist völlig ungerecht und nicht zu ende gedacht. Hier wird zwar nach Umweltbelastung besteuert aber völlig ungerecht. Nur Schwachköpfe können solche Entscheidungen treffen und Gesetze erlassen.
    Es ist ja wohl ein großer Unterschied, ob ich mit einem Benziner oder Diesel nur 10000 KM im Jahr fahre oder 50000 KM.
    Jemand der mit einer kleinen Maschine 30000 KM im Jahr fährt wird mehr ausstoßen, als Jemand der mit seiner großen Maschine nur 8000 KM oder weniger im Jahr fährt.
    Es sollte nach KM Laufleistung besteuert werden. Versicherungen machen das schon seit vielen Jahren. Aber so etwas geht an den Politikern völlig vorbei.

    • Andreas sagt:

      Genau so ist es.
      Ich zb. fahre ca.9000 km im jahr und zahle 401€ KFZ Steuer und ein Vertreter der 50.000Km fährt mit dem selben Motor zahlt das ebenso.
      Die Besteuerung so ist für meine begriffe Rechtswidrig und nicht Zeitgemäß.
      Eine Umrechnung auf den Liter preis wäre Zeitgemäß und gerecht.
      Dies kann sogar ein ein Viertklässler errechnen.

  10. Koaline sagt:

    Weiß hier irgendjemand, wie lange ich für mein 1 Jahr altes Diesel Fahrzeug Kfz. Steuer bezahlen muss?
    Ich hatte gedacht, das Neuwagen von der Kfz. Steuer befreit sind?
    Wäre schön, wenn jemand sich auskennt und antwortet.
    Vielen Dank im voraus dafür

  11. Jo sagt:

    jeder redet über den Diesewahnsinn, der gar nicht so relevant für die Umwelt ist. Denn weltweit ist das Kraftfahrzeug mit ca. 5% an der Umweltverschmutzung beteiligt. Wir haben ein anderes Problem, denn es wurden bisher zur Schadstoffbelastung keine Flugzeuge mit einbezogen.

    Man stelle sich vor , wenn ein Auto von A-B fährt, sind die Schadstoffwerte in ca. einen Jahr verschwunden. Ein Flugzeug Fliegt auch von A-B da sind diese Schadstoffwerte erst nach ca. 10 Jahren verschwunden. Warum?, der Schadstoffausstoß muss sich mit weniger Sauerstoff usw. teilen, da es in dieser höhe ( 10000- 11000 Metern ) eben fast nichts mehr vorhanden ist. Also über was reden wir jetzt?, über in den Urlaub zu fliegen?, oder ob wir zu hause bleiben müssen, da ein Flugverbot besteht.

    Tatsache ist, die Flugzeuge transportieren die Schadstoffe direkt dort hin, wo wir sie nicht brauchen. Genauso wie das
    Schädliche FCKW (Kühlmittel)was von da oben überhaupt nicht verschwindet. Da Kühlmittel die blöde Eigenschaft hat immer an die kälteste Stelle zu gehen. So wenn wir das gesamte ansehen, haben wir in der oben benannten Höhe einen Schadstoffteppich gelegt, der die Wärme auf der Erde nicht mehr in der Weltraum durchlässt und das ist unser Problem.

    Kurze Anmerkung: Die Wärme geht immer zur Kälte und nie umgekehrt.

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