Gebrauchtwagenkauf: Dank unserer Checkliste entspannt zum neuen Auto

Worauf muss ich beim Gebrauchtwagenkauf achten?

Gut vorbereitet beim Gebrauchtwagenkauf: Unsere Checkliste gibt wichtige Tipps.

Gut vorbereitet beim Gebrauchtwagenkauf: Unsere Checkliste gibt wichtige Tipps.

Ein Neuwagen besitzt zwar ein gewisses Prestige und lässt sich individuell konfigurieren, allerdings müssen Käufer für ein fabrikneues Fahrzeug auch tief in die Tasche greifen. Im Jahr 2016 gaben die Deutschen laut Angaben des Statistikportals „Statista“ durchschnittlich 29.650 Euro für einen Neuwagen aus.

Viele möchten oder können eine solche Summe jedoch nicht in ein Auto investieren. Wie gut, dass der deutsche Gebrauchtwagenmarkt boomt. Im gesamten Jahr 2016 waren laut Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes rund 7,4 Millionen Pkw-Besitzumschreibungen zu verzeichnen. Bei dem großen Angebot sollte es nicht schwierig sein, den passenden Gebrauchtwagen zu finden.

Auf dem Weg zum gebrauchten Traumwagen lauern jedoch einige Fallstricke. Einen Wagen – egal ob vom Händler oder von privat – sollten Sie nie blind kaufen, sondern stets einer gründlichen Begutachtung und Überprüfung unterziehen. Aber was ist beim Gebrauchtwagenkauf wirklich zu beachten? Vielen Laien fällt es schwer, ein Fahrzeug und seinen Zustand zu beurteilen. Unsere Gebrauchtwagenkauf-Checkliste hilft Ihnen dabei, nicht den Überblick zu verlieren.

Checkliste für den Gebrauchtwagenkauf zum kostenlosen Download

Gerne können Sie diese Checkliste zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Liste im PDF-Format zum Download:

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Checkliste für den Autokauf: Den richtigen Gebrauchtwagen finden

Sie können unsere Gebrauchtwagenkauf-Checkliste kostenlos im PDF-Format herunterladen. Ausgedruckt können Sie diese dann zum Begutachtungstermin mitnehmen. Überprüfen Sie jeden einzelnen Punkt und haken Sie diesen dann auf der Liste ab. So können Sie sicherstellen, dass Sie keinen wichtigen Punkt vergessen.

 Trifft zuTrifft nicht zu
Allgemeines
Sie werden von einer anderen Person begleitet.
Die Begutachtung findet bei Tageslicht statt.
Sie haben eine Taschenlampe dabei.
Es herrscht eine trockene Witterung.
Karosserie / Das Äußere des Fahrzeugs
Das Fahrzeug ist sauber.
Der Lack ist eben und weist weder matte Stellen noch Farbunterschiede auf.
Die Scheiben haben keine Steinschläge.
Die Karosserie zeigt keine Roststellen.
Die Spaltmaße (Hauben und Türen) sind gleichmäßig.
Die Reifen sind in Ordnung (Profiltiefe ist ausreichend, sie sind nicht ungleichmäßig abgefahren).
Sie haben die Beleuchtung überprüft.
Die Felgen weisen keine Beschädigungen auf.
Die Bremsscheiben sind in Ordnung.
Fahrzeuginnenraum
Die Scheiben sind nicht beschlagen.
Es riecht nicht muffig.
Es gibt weder feuchte Stellen noch Rostschäden.
Die Abnutzung des Sitzes und der Gurte passt zur Laufleistung.
Alle elektrischen Geräte (Radio etc.) funktionieren einwandfrei.
Motorraum
Es wurde keine Motorwäsche durchgeführt.
Alle Flüssigkeiten (Motoröl, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit) wurden nachgefüllt.
Es sind keine Roststellen zu entdecken.
Leitungen, Schellen und Schläuche sind in Ordnung.
Der Zahnriemen hat keine Risse.
Es befinden sich keine weißen Spuren am Öldeckel.
Die Angaben auf dem Ölwechselzettel passen zur Laufleistung.
Unterboden
Es sind keine Roststellen zu finden.
Es treten keine Flüssigkeiten aus.
Die Bremsschläuche und -leitungen sind in Ordnung.
Die Auspuffanlage ist dicht und weist keine Rostspuren auf.
Die Stoßdämpfer verlieren keine Flüssigkeit und klappern nicht.
Es sind keine Spuren (z. B. Schweißnähte) zu finden, die auf eine durchgeführte Reparatur hinweisen.
Papiere
Es liegt ein lückenloses Inspektionsscheckheft vor.
Das Fahrzeug hatte in der Vergangenheit nicht zu viele Vorbesitzer.
Der Besitzer gibt das Auto nicht nach kurzer Zeit ab.
Das Protokoll der letzten Hauptuntersuchung liegt vor.
Probefahrt
Sie haben eine ausreichend lange Strecke eingeplant (ca. 45 bis 60 Minuten), die auch schnellere Abschnitte enthält.
Der Motor startet problemlos.
Es sind keine ungewöhnlichen Geräusche zu vernehmen.
Die Lenkung knackt nicht, wenn Sie diese bei langsamer Fahrt voll einschlagen.
Die Lenkung vibriert auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht.
Wenn Sie das Lenkrad loslassen, fährt das Auto geradeaus weiter.
Die Bremsen packen sofort und geben keine Schleifgeräusche von sich.
Der Wagen bleibt in der Spur, wenn Sie bremsen.
Nach dem Ende der Probefahrt verliert das Kfz kein Öl.
Kauf vom Gebrauchtwagen: Hat die Checkliste zu viele Häkchen unter dem Punkt "Trifft nicht zu", sollten Sie vom Kauf absehen.

Kauf vom Gebrauchtwagen: Hat die Checkliste zu viele Häkchen unter dem Punkt „Trifft nicht zu“, sollten Sie vom Kauf absehen.

Allgemeine Ratschläge

Im Folgenden gehen wir näher auf die Frage „Was muss ich beim Gebrauchtwagenkauf beachten?“ ein. Für Laien ist es natürlich oft schwierig, den Zustand eines Fahrzeugs zu beurteilen. Nehmen Sie aus diesem Grund eine weitere Person zum Termin beim Verkäufer mit. Nicht umsonst gilt der Grundsatz: Vier Augen sehen mehr als zwei.

Die Begutachtung sollte außerdem bei Tageslicht stattfinden, damit Ihnen kein Mangel entgeht. Um den Motorraum oder Ecken im Fahrzeuginneren auszuleuchten, empfiehlt es sich, eine Taschenlampe mitzunehmen. Es sollte außerdem trocken sein. Ist das Auto nass, lässt sich beispielsweise der Lack – ein wichtiger Punkt auf der Gebrauchtwagenkauf-Checkliste – nur schwer kontrollieren.

Zu den wichtigsten Tipps für den Gebrauchtwagenkauf zählt der folgende: Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, lohnt sich auf jeden Fall ein Gebrauchtwagencheck. Eine solche professionelle Überprüfung von gebrauchten Pkw bieten beispielsweise der ADAC, der TÜV, die KÜS oder die DEKRA an.

Wird der Gebrauchtwagen von einem Fachmann durchgecheckt, fallen dafür natürlich Kosten an. Je nach Umfang der Begutachtung müssen Sie in der Regel mit einem Betrag von etwa 90 bis 120 Euro rechnen. Aber gerade für Laien, die nicht genau wissen, worauf zu achten ist beim Gebrauchtwagenkauf, lohnt sich diese Investition. So können Sie sichergehen, dass mit dem gewünschten Auto alles in Ordnung ist und in der nahen Zukunft keine teuren Reparaturen nötig sind.

Tipps für den Gebrauchtwagenkauf – Händler oder von privat?

Die Checkliste für den Gebrauchtwagenkauf kann beim Händler oder beim Erwerb von privat verwendet werden.

Die Checkliste für den Gebrauchtwagenkauf kann beim Händler oder beim Erwerb von privat verwendet werden.

Unsere Gebrauchtwagenkauf-Checkliste können Sie grundsätzlich verwenden – egal, ob Sie den Wagen beim Händler oder von privat kaufen. Viele Käufer fragen sich jedoch im Vorhinein, welche der beiden Optionen die bessere Wahl ist.

Eine pauschale Antwort lässt sich hier nicht geben. Vielmehr sind Ihre Präferenzen hierbei entscheidend. Möchten Sie auf der sicheren Seite stehen, empfiehlt sich der Kauf vom Händler. Dieser ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine mindestens einjährige Sachmängelhaftung im Kaufvertrag festzulegen.

Fällt Ihnen nach dem Kauf ein Mangel auf, welcher bereits vor dem Übergabezeitpunkt vorlag, ist der Händler innerhalb dieses Zeitraums dazu verpflichtet, diesen zu beseitigen. Innerhalb der ersten sechs Monate liegt die Beweislast übrigens beim Händler. Er ist dazu verpflichtet nachzuweisen, dass der Mangel nicht schon vor dem Verkauf vorlag.

Im Gegensatz dazu kann ein privater Verkäufer die Haftung im Kaufvertrag explizit ausschließen. Das bedeutet weniger Sicherheit für den Käufer. Allerdings profitieren Sie hierbei von einer größeren Auswahl sowie von günstigeren Preisen.

Checkliste: Der Gebrauchtwagen und seine Karosserie

Nachdem Sie ein interessantes Angebot gefunden haben und sich mit dem Verkäufer in Verbindung gesetzt haben, steht die gründliche Begutachtung des Pkw an. Die wichtigsten Punkte können Sie unserer Gebrauchtwagenkauf-Checkliste entnehmen.

Worauf ist also beim Gebrauchtwagenkauf zu achten, wenn Sie die Karosserie prüfen? Das Fahrzeug sollte gewaschen sein, da Ihnen sonst kleinere Mängel im Lack entgehen könnten. Prüfen Sie, ob die Oberfläche des Fahrzeugs eben ist und keine matten Stellen oder Farbunterschiede aufweist. Dies weist darauf hin, dass es einen Unfallschaden gab, der ausgebessert wurde. Begutachten Sie außerdem alle Scheiben – ein Steinschlag in der Windschutzscheibe kann schnell teuer werden.

Im folgenden Video gibt es noch ein paar Profi-Tipps rund um den Gebrauchtwagenkauf:

Des Weiteren müssen Sie das Auto auf Rostschäden untersuchen, bevor Sie einen Gebrauchtwagen kaufen. Was dabei zu beachten ist: Fallen größere Roststellen auf, weist dies meist darauf hin, dass schlecht einsehbare Bereiche – wie etwa der Unterboden – auch betroffen sind. Untersuchen Sie außerdem, ob die Spaltmaße von Hauben und Türen ungleichmäßig sind, diese kommen meist durch einen Unfall zustande.

Der Autokauf-Checkliste für Gebrauchtwagen können Sie außerdem entnehmen, dass Sie die Reifen kontrollieren sollten. Sie sind idealerweise in einem guten Zustand und nicht ungleichmäßig abgefahren – dies weist auf Probleme beim Fahrwerk hin. Begutachten Sie zudem die Leuchten, Felgen sowie die Bremsscheiben genau. Sprechen Sie den Verkäufer umgehend auf sichtbare Mängel an.

Lassen Sie sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen. Sie sollten alle Punkte der Gebrauchtwagenkauf-Checkliste in aller Ruhe durchgehen können. Verlangt der Verkäufer eine schnelle Entscheidung oder möchte den Termin so schnell wie möglich hinter sich bringen, kann dies darauf schließen lassen, dass er verhindern will, dass Ihnen Mängel auffallen. Springen Sie in einem solchen Fall lieber ab.

Tipps zum Gebrauchtwagenkauf: Der Innenraum

Gebrauchtwagen kaufen von privat: Tipps zur Begutachtung der Gurte und Sitze sind hilfreich.

Gebrauchtwagen kaufen von privat: Tipps zur Begutachtung der Gurte und Sitze sind hilfreich.

Wenn Sie unsere Checkliste beim Gebrauchtwagenkauf verwenden, steht als nächstes die Begutachtung des Fahrzeuginnenraums an. Die Scheiben sollten nicht beschlagen sein und Ihnen darf kein muffiger Geruch entgegen kommen. Auch feuchte Stellen sowie Rostschäden weisen auf Feuchtigkeit im Inneren hin. Von einem Kauf sollten Sie dann lieber absehen, weil die Behebung der Mängel sehr teuer werden kann.

Wenn Sie ein Auto kaufen, das gebraucht ist, sind Tipps wichtig, die Ihnen dabei helfen, keinem Betrüger auf den Leim zu gehen. Nicht selten kommt es vor, dass der Tacho zurückgestellt wird, damit ein höherer Preis beim Verkauf erzielt werden kann. Unserer Gebrauchtwagenkauf-Checkliste können Sie deshalb entnehmen, dass Sie auch den allgemeinen Zustand des Innenraums sowie die Sitze und Sicherheitsgurte überprüfen sollten. Sind diese stark abgewetzt, obwohl der Wagen keine hohe Laufleistung aufweist, ist Vorsicht anzuraten.

Auf was sollten Sie achten beim Gebrauchtwagenkauf? Wenn Sie schon im Auto sitzen, ist es ratsam, einmal sämtliche Funktionen – beispielsweise das Radio, die elektrischen Fensterheber und die Beleuchtung – auszuprobieren. Alles sollte fehlerfrei funktionieren.

Gebrauchtwagenkauf: Worauf ist zu achten, wenn Sie den Motorraum begutachten?

Der nächste große Bereich, den die Gebrauchtwagenkauf-Checkliste abarbeitet, ist der Motorraum. Auch wenn sonst Sauberkeit von großer Bedeutung ist, sollten Sie aufmerksam werden, wenn der Motor besonders rein ist. Eine gerade durchgeführte Motorwäsche kann nämlich darauf hinweisen, dass Leckstellen – etwa austretendes Motoröl – verheimlicht werden sollen.

Überprüfen Sie außerdem, ob alle Flüssigkeiten – etwa das Kühlwasser – aufgefüllt sind, bevor Sie einen Gebrauchtwagen kaufen. Worauf zu achten ist: Der Füllstand sollte weder zu hoch noch zu niedrig sein, beides kann zu Problemen führen. Vor allem ein zu niedriger Stand beim Motoröl oder der Bremsflüssigkeit kann darauf hinweisen, dass das Fahrzeug in der Vergangenheit nicht gut gepflegt wurde.

Überprüfen Sie den Motor außerdem auf Rostspuren und checken Sie, ob alle Leitungen und Schläuche sowie Schellen in Ordnung sind. Vergessen Sie nicht den Zahnriemen – dieser sollte keine Risse haben. Weiße Spuren am Öldeckel können auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hinweisen.

Ein hilfreicher Tipp: In der Regel findet sich im Motor ein Inspektionszettel, auf welchem angegeben ist, wann der letzte Ölwechsel durchgeführt wurde bzw. wann der nächste ansteht. Überprüfen Sie, ob dieser Wert zum aktuellen Kilometerstand passt. Unregelmäßigkeiten können auf eine Tachomanipulation schließen lassen.

Was ist zu beachten beim Gebrauchtwagenkauf? Die Unterseite des Fahrzeugs

Autokauf: Beim Gebrauchtwagen sind Tipps zur Begutachtung des Unterbodens sehr wichtig.

Autokauf: Beim Gebrauchtwagen sind Tipps zur Begutachtung des Unterbodens sehr wichtig.

Der nächste Punkt auf der Gebrauchtwagenkauf-Checkliste ist die Begutachtung des Unterbodens. Gerade für Laien ist die Bewertung jedoch sehr schwierig. Vergessen Sie also nicht unseren eingangs erwähnten Tipp und nehmen Sie einen Bekannten oder Freund mit, der sich gut mit Autos auskennt.

Untersuchen Sie den Unterboden auf Roststellen und überprüfen Sie, dass keine Flüssigkeiten austreten. Gerade wenn Öl austritt, kann dies auf schwere Mängel hinweisen, die sich nur durch teure Reparaturen beheben lassen. Auch die Bremsschläuche und Bremsleitungen sollten Sie nicht vergessen.

Checken Sie außerdem die Auspuffanlage. Sie sollte dicht sein und keine Rostspuren haben. Die Stoßdämpfer dürfen weder Flüssigkeit verlieren noch klappernde Geräusche machen. Des Weiteren sollten Sie überprüfen, ob Sie Spuren finden können, welche auf durchgeführte Reparaturen hinweisen. Hierzu gehören beispielsweise auffällige Schweißnähte. In einem solchen Fall sollten Sie das Auto lieber von einem Fachmann überprüfen lassen.

Gebrauchtes Auto kaufen: Tipps für die Überprüfung der Papiere

Im Anschluss sollten Sie die auf der Gebrauchtwagenkauf-Checkliste vermerkten Punkte zu den Fahrzeugpapieren überprüfen. Diesen Schritt sollten Sie nicht vernachlässigen, da Ihnen dies wichtige Hinweise zum Zustand des Fahrzeugs und einen möglichen Betrug liefern kann.

Was ist zu beachten beim Gebrauchtwagenkauf, wenn Sie die Papiere begutachten? Zunächst sollten Sie sich das Inspektionsscheckheft vornehmen. Sind nur lückenhafte Eintragungen vorhanden oder fehlt es komplett, ist anzunehmen, dass das Kfz in der Vergangenheit nur unzureichend gewartet wurde.

Werfen Sie außerdem einen Blick in die Zulassungsbescheinigung Teil II (ehemals der Fahrzeugbrief). In dieser ist die Anzahl der Vorbesitzer vermerkt. Bei einer großen Anzahl von ehemaligen Haltern ist zu befürchten, dass es sich um ein Montagsauto handelt, welches viele Probleme bereitet hat und sich die Besitzer deshalb schnell vom fahrbaren Untersatz getrennt haben. Auch wenn der jetzige Halter das Kfz schon nach kurzer Zeit wieder abgeben will, sollten Sie nachhaken.

Laut der Gebrauchtwagenkauf-Checkliste sollten Sie außerdem nicht vergessen, einen Blick auf das Prüfprotokoll der letzten Hauptuntersuchung zu werfen. Sind dort Mängel aufgeführt, ist es ratsam, den Verkäufer darauf anzusprechen, wann und wie diese beseitigt wurden. Überprüfen Sie des Weiteren, ob die Fahrgestellnummer mit den Angaben in der Zulassungsbescheinigung übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, haben Sie es mit einem gestohlenen Pkw zu tun.

Steht bald die nächste Hauptuntersuchung an? Ein Verkäufer, der nichts zu verbergen hat, sollte diesen Termin vorziehen. So können Sie sichergehen, dass sich das Auto in einem verkehrssicheren Zustand befindet.

Gebrauchtwagenkauf: Was ist zu beachten, wenn die Probefahrt ansteht?

Vor allem von Laien wird die Checkliste für den Autokauf gebraucht, um eine Entscheidung treffen zu können.

Vor allem von Laien wird die Checkliste für den Autokauf gebraucht, um eine Entscheidung treffen zu können.

Macht das Kfz bislang einen guten Eindruck und Sie mussten noch nicht allzu viele negative Punkte auf der Gebrauchtwagenkauf-Checkliste vermerken, steht zuletzt die Probefahrt an. Diese sollte nicht zu kurz ausfallen – etwa 45 bis 60 Minuten sind ratsam. Testen Sie die Fahreigenschaften nicht nur im Stadtverkehr, sondern planen Sie im Voraus eine Strecke, die auch über schnellere Abschnitte – beispielsweise auf der Landstraße oder Autobahn – verfügt. Viele Probleme fallen nämlich häufig erst bei höheren Geschwindigkeiten auf.

Hören Sie gut hin, ob Sie ungewöhnliche Geräusche vom Motor, dem Auspuff oder dem Getriebe hören. Ersterer sollte rund laufen. Testen Sie, wie gut die Lenkung funktioniert und ob diese spontan reagiert. Bei langsamer Fahrt ist es ratsam, die Lenkung einmal voll einzuschlagen. Es dürfen hierbei keine Knackgeräusche zu vernehmen sein.

Auch bei höheren Geschwindigkeiten darf die Lenkung nicht vibrieren. An einer sicheren Stelle sollten Sie außerdem laut Gebrauchtwagenkauf-Checkliste einmal das Lenkrad loslassen. Fährt das Auto nicht exakt geradeaus weiter, stimmt etwas mit der Spur nicht. Die Bremsen sollten sofort packen und keine Schleifgeräusche von sich geben. Außerdem sollte das Auto während des Bremsvorganges in der Spur bleiben.

Nach der Probefahrt sollten Sie noch einen Blick in den Motorraum und unter das Fahrzeug werfen. Überprüfen Sie, ob das Kfz Öl verliert und ob Ihnen weitere Mängel auffallen.

Achten Sie darauf, dass der Motor kalt ist, wenn Sie zur Probefahrt starten. Hat der Besitzer das Fahrzeug vorher warmlaufen lassen, kann dies darauf hinweisen, dass das Auto im kalten Zustand nur schwer anspringt.

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