Was kann ein Kostenvoranschlag kosten?

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Wie Werkstätten Kosten für Voranschläge berechnen und wer sie bezahlen muss

Was kostet ein Kostenvoranschlag für ein Kfz, welches nach einem Unfall repariert werden muss?

Was kostet ein Kostenvoranschlag für ein Kfz, welches nach einem Unfall repariert werden muss?

Ein Kostenvoranschlag bei einer Kfz-Werkstatt ist häufig die günstigste Weise, um das Ausmaß eines Unfallschadens genau festzustellen. Sie können natürlich auch einen unabhängigen Kfz-Gutachter damit beauftragen, ein ausführliches Gutachten über den entstandenen Schaden zu erstellen.

Allerdings weigert sich die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers häufig, die Kosten für einen Sachverständigen zu übernehmen, wenn es sich lediglich um einen Bagatellschaden von meist unter 750 Euro handelt. Wenn Sie also nicht auf zusätzlichen Kosten sitzen bleiben möchten, sind Sie gut damit beraten, sich bei der Kfz-Werkstatt Ihres Vertrauens einen einfachen Kostenvoranschlag für die nötige Reparatur erstellen zu lassen.

Doch was kann so ein Kostenvoranschlag kosten, wenn ein Kfz repariert werden soll? Und wer muss für diese Gebühren aufkommen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Ratgeber.

Darf ein Kostenvoranschlag überhaupt Geld kosten?

Zum Thema „Kosten von einem Kostenvoranschlag“ sieht § 632 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) folgendes vor:

(1) Eine Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die Herstellung des Werkes den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist. […]
(3) Ein Kostenanschlag ist im Zweifel nicht zu vergüten.“

Diesem Gesetz zufolge ist ein Kostenvoranschlag generell als kostenlos zu betrachten, wenn nichts anderes angegeben ist. Es ist aber auch nicht verboten, von Kunden dafür eine Gebühr zu verlangen. Schließlich muss eine Autowerkstatt für einen Voranschlag mehr oder weniger Arbeitszeit investieren. Wenn sich ein Kunde dann doch dagegen entscheidet, die Reparatur bei dieser Werkstatt durchzuführen, bleibt der Betrieb auf den Kosten des Voranschlages sitzen, ohne dass er einen neuen Auftrag bekommt.

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Wie teuer ist ein Kostenvoranschlag für eine Fahrzeugreparatur?

Damit ein Kfz-Betrieb eine Gebühr für den Kostenvoranschlag verlangen kann, muss er dies dem Kunden gegenüber deutlich machen, weil ansonsten der Kunde gemäß BGB davon ausgehen muss, dass der Voranschlag gänzlich umsonst ist. Die Kosten für die Angebotserstellung müssen also entweder in den allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert sein oder anderweitig zwischen Betrieb und Kunden vereinbart werden.

Ein Kostenvoranschlag für ein Kfz kann Kosten in Höhe von bis zu 10 % der ermittelten Reparaturkosten mit sich bringen. Oft liegen die veranschlagten Kosten jedoch unter diesem Anteil. Erkundigen Sie sich am besten bei der jeweiligen Werkstatt danach, wie viel der Kostenvoranschlag für die Autoreparatur selbst bei dieser kosten wird.

Häufig verrechnet eine Kfz-Werkstatt die Gebühren für den Voranschlag in der Rechnung mit den Reparaturkosten, wenn der Kunde sich letztendlich dazu entscheidet, seinen Wagen bei diesem Betrieb instand setzen zu lassen.

Wer muss für einen Kostenvoranschlag die Kosten tragen?

Bei einem Kostenvoranschlag werden die Kosten meistens von der Versicherung getragen.

Bei einem Kostenvoranschlag werden die Kosten meistens von der Versicherung getragen.

Nachdem die Unfallinstandsetzung erfolgt ist, muss die Haftpflichtversicherung des Verursachers Schadensersatz leisten und damit auch die Reparaturkosten übernehmen. Normalerweise werden die Kosten für den Kostenvoranschlag des verunfallten Kfz mit dem Preis für dessen Reparatur verrechnet und bilden somit keinen eigenen Kostenpunkt.

Anders sieht es jedoch aus, wenn sich der Geschädigte für eine „fiktive Reparatur“ entschieden hat. In diesem Fall lässt er die Reparatur nicht durchführen und verlangt von der gegnerischen Haftpflichtversicherung den Betrag, der im Voranschlag festgestellt wurde. Allerdings werden so auch nicht die Kosten für den Kostenvoranschlag selbst verrechnet.

Das Landgericht Hildesheim entschied in einem Urteil vom 4.9.2009 (Az. 7 S 107/09), dass in so einem Fall die Gebühr für den Kostenvoranschlag Teil der Kosten für die Schadensregulierung ist und daher von der Haftpflicht erstattet werden muss.

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2 Kommentare

  1. Arkadiusz Karlinski sagt:

    Super.

  2. Siemens sagt:

    War auf jeden Fall sehr hilfreich. Daumen hoch für die genaue erklärung die jeder verstehen kann

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