Fahrsicherheitstraining im Winter - Fahrsicherheitstraining 2018

Fahrsicherheitstraining im Winter – So bereiten Sie sich auf die kalte Jahreszeit vor

Auch im Winter ist ein Fahrsicherheitstraining eine gute Idee

Auch im Winter macht ein Fahrsicherheitstraining Sinn.

Auch im Winter macht ein Fahrsicherheitstraining Sinn.

Ein Fahrertraining hat zum Ziel, den Teilnehmer auf gefährliche Situationen im Straßenverkehr vorzubereiten. Besonders bei nassen Straßen sowie bei Glätte und Schnee fühlen sich viele Autofahrer überfordert. Daher wurde, neben den üblichen Kursen, auch ein spezielles Fahrsicherheitstraining für den Winter entwickelt.

Wenn die ersten Schneeflocken fallen und sich Eisglätte auf den Fahrbahnen ausbreitet, ist die richtige Verhaltensweise zwingend. Denn ist ein Autofahrer zu schnell unterwegs, überschätzt seine Fähigkeiten oder weiß nicht, wie er sein schlitternden PKW richtig abfangen kann, sind Unfälle vorprogrammiert.

Ein Fahrsicherheitstraining im Schnee oder unter winterlichen Witterungsbedingungen kann hier Abhilfe schaffen. Doch wie sieht so ein Training aus und welche Voraussetzungen müssen für eine Teilnahme erfüllt werden? Wer darf überhaupt daran teilnehmen und muss dies mit dem eigenen Fahrzeug geschehen?

Im nachstehenden Ratgeber sollen diese und weiteren Fragen zum Thema „Fahrsicherheitstraining im Winter“ beantwortet werden.

Fahrsicherheitstraining im Winter: Wer führt sie durch?

Ein Fahrsicherheitstraining soll dem Fahrer die Möglichkeit geben, sich mit seinen eigenen Reaktionen und denen seines Fahrzeugs in bestimmten Situationen vertraut zu machen.

Wintertrainings werden sowohl von den Verkehrsclubs, wie ADAC und ACE, als auch von den Verkehrswachten und fast allen Automobilherstellern angeboten. So ein Wintertraining ist besonders dann sinnvoll, wenn sich Kraftfahrer in diesen bestimmten Wettersituationen unsicher fühlen.

Kurse, die von den Verkehrsclubs und den Verkehrswachten veranstaltet werden, finden meist ausschließlich in den Fahrsicherheitszentren der Veranstalter statt. Die Autohersteller hingegen laden die Teilnehmer oft zu einemTraining am Polarkreis oder den Alpen ein.

Neben den Kursen mit simulierten Straßenverhältnissen, werden auch speziell Übungen im Winter unter „echten“ Bedingungen angeboten. So ein Schneetraining mit dem Auto ist stark vom Wetter abhängig. Die Terminvereinbarung erfolgt hier individuell und nach Wetterlage.

Der Ablauf: Ein Fahrsicherheitstraining im Winter

Übungen auf glatter Fahrbahn sowie bei Schnee und Eis sollen das Bewusstsein für winterliche Straßenverhältnisse erhöhen und das fahrerische Können weiterentwickeln. Daher ist so ein Fahrsicherheitstraining nicht nur für geübte Fahrer zu empfehlen, sondern auch für Fahranfänger und Berufskraftfahrer.

Grundsätzlich kann jeder, der eine Fahrerlaubnis mit der entsprechenden Führerscheinklasse für sein Fahrzeug besitzt, an einem Training teilnehmen. Kurse werden nicht nur für PKW und LKW, sondern auch für Busse und Gespanne angeboten. Eher selten bis nie gibt es Kurse für Motorräder. Da die meisten Fahrer Ihre Maschine im Winter stehen lassen, ist dies auch nicht notwendig.

Schneetraining mit dem Auto: Viele Hersteller bieten hierzu Events an.

Schneetraining mit dem Auto: Viele Hersteller bieten hierzu Events an.

In den Trainingszentren ist es möglich, winterliche Straßenbedingungen zu simulieren. Eine spezielle Fahrbahnoberfläche sowie eine zusätzliche Bewässerung simulieren Glätte und festgefahrenen Schnee. Auch Edelstahlplatten in der Fahrbahnoberfläche sollen das Fahren auf Glatteis darstellen. Geben es die Witterungsbedingungen und die Ausstattung der Anlage her, wird auch in den Fahrsicherheitszentren bei Schnee und Eis gefahren.

Wie bei allen Sicherheitstrainings der Clubs oder Verkehrswachten steht vor den fahrpraktischen Übungen ein theoretischer Teil an. Hier werden der Programmablauf sowie die Wünsche und Kenntnisse des Teilnehmers besprochen. Auch wird durch die geschulten und den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) zertifizierten Trainer, die richtige Sitzposition und das Lenkrad eingestellt.

Zu den praktischen Übungen gehören dann meist folgende Elemente:

  • Das richtige Bremsen. Übungen zum Bremsverhalten auf verschiedenen Fahrbahnuntergründen und bei verschiedenen Wetterverhältnissen, speziell bei Glätte
  • Übungen zur Fahrzeugtechnik und wie diese sich bei winterlichen Straßenverhältnissen auswirkt
  • Übungen zur Orientierung, zur Blickrichtung in verschiedenen Fahrsituationen, Ausweichmanöver auch verschiedenen Untergründen
  • Schleudertraining: Das Fahrzeug richtig abfangen

Die Kosten für das Sicherheitstraining

Die Teilnahme an einen Fahrsicherheitstraining für den Winter ist oft freiwillig. Die Kosten müssen daher meist komplett vom Teilnehmer getragen werden. Ist das Training Teil einer Berufsausbildung oder gehört zur Arbeitgeberfürsorge, übernehmen die Firmen und Betriebe die Kursgebühren.

Allerdings gibt es für Teilnehmer auch die Möglichkeit, Rabatte von Ihren Versicherungen zu erhalten. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass dies meist nur für die Trainings der Verkehrsclubs und der Verkehrswachten zutrifft.

Kosten für ein Training beim ADAC, ACE, TÜV oder bei der Verkehrswacht können zwischen 130 Euro und 150 Euro liegen. Rabatte für Club-Mitglieder sind oft üblich. Auch Gutscheine werden von den Veranstaltern oder über Internetportale angeboten.

Die Kosten für ein Fahrsicherheitstraining im Winter liegen bei Angeboten von den Autoherstellern meist deutlich höher. Hier kann, bei Tagestrips in die winterlichen Alpen mit einigen hundert und bei mehrtägigen Trainings am Polarkreis mit einigen tausend Euro, gerechnet werden. Auch werden diese Kurse oft nicht mit dem eigenen Fahrzeug absolviert, sondern mit einem vom Hersteller gestellten.

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