Fahrsicherheitstraining: Mit eigenem Auto ein Erlebnis

Mit dem eigenen PKW ein Fahrtraining absolvieren

Ein Fahrsicherheitstraining mit eigenem Auto bringt mehr Sicherheit.

Ein Fahrsicherheitstraining mit eigenem Auto bringt mehr Sicherheit.

Ein Fahrsicherheitstraining mit eigenem Auto durchzuführen, ist für die meisten Teilnehmer eine Selbstverständlichkeit. Schließlich geht es meist darum, eine bessere Beherrschung vom eigenen Fahrzeug, ob nun PKW oder Motorrad, zu trainieren.

Doch ist es immer möglich, für ein Fahrsicherheitstraining sein eigenes Auto zu verwenden? Insbesondere bei einigen der sogenannten Event-Fahrtrainings ist die Nutzung vom eigenen Fahrzeug oder Motorrad nicht zu empfehlen.

Worauf muss ein Teilnehmer achten, wenn ein Kurs zum Fahrsicherheitstraining mit dem eigenem Auto absolviert wird?

Welche Voraussetzungen muss das Fahrzeug für die Teilnahme erfüllen und welche der Fahrer? Diese und weiter Fragen werden im nachstehenden Ratgeber näher betrachtet.

Das Fahrsicherheitstraining in Deutschland

Ein klassisches Fahrsicherheitstraining wird in Deutschland unter anderem von den Autoclubs wie dem ADAC oder dem ACE sowie von den Verkehrswachten, dem TÜV und vielen Autoherstellern angeboten. Die Kurse unterliegen den Regelungen des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und bieten so einen einheitlichen Standard in der Ausführung.

In der Regel werden alle Kurse bei einem klassischen Fahrsicherheitstraining mit eigenem Auto oder dem eigenen Fahrzeug durchgeführt. Auch bei Kursen für Wohnmobile, LKW und Nutzfahrzeuge sowie bei Trainings, die unter die Arbeitgeberfürsorge fallen, sind meist die eigenen Fahrzeuge oder Firmenwagen zu benutzen.

Bei Kursen für Anhänger und Wohnwagen kann dies, je nach Anbieter, auch anders gehandhabt werden. Hier ist es durchaus möglich für das Training einen Anhänger oder Wohnwagen gestellt zu bekommen.

Auch bieten einige Veranstalter an, für PKW- oder Motorrad-Kurse Fahrzeuge auszuleihen. Ob diese Option besteht, ist meist bei der Buchung des Kurses oder bereits im Vorfeld mit dem Anbieter zu klären.

Event-Fahrtrainings bieten jedoch oft die Möglichkeit, diese Kurse mit einem gestellten Fahrzeug des Anbieters zu durchlaufen. Dies ist insbesondere bei Angeboten der Autohersteller oder für Übungen im Off-Road-Bereich sowie bei speziellen Kursen auf den Rennstrecken der Fall.

In allen Fällen sind der Besitz einer Fahrerlaubnis und die Vorlage eines Führerscheins für das jeweilige Fahrzeug, mit dem am Sicherheitstraining teilgenommen werden soll, Voraussetzung für die Teilnahme.

Vorbereitung auf das Fahrsicherheitstraining: Eigenes Auto prüfen

Nimmt ein Fahrer nun an einem Fahrsicherheitstraining mit eigenem Auto teil, sind einige Dinge zu beachtet. Das Vorhandensein einer gültigen Versicherung ist neben dem Führerschein eine weitere Voraussetzung zur Teilnahme. Darüber hinaus bieten auch einige Veranstalter zusätzliche Versicherungen an. Ob diese notwendig sind, kann der Teilnehmer vor Buchung des Kurses mit dem Veranstalter klären.

Die Preise richten sich nach der Art des gewählten Kurses sowie nach der Dauer. Die Preise können sich zwischen 100 Euro und mehreren Tausend Euro bewegen. Da die Teilnahme freiwillig ist, muss der Fahrer die Kosten in den meisten Fällen selbst tragen. Hier kann ein Mitglied der Automobilclubs Rabatte erhalten. Auch ein Gutschein kann die Kosten für den Kurs minimieren. Interessierte können sich bei Ihren Versicherungen darüber informieren, ob diese eine Teilnahme mit den Versicherungsbeiträgen verrechnen.

Das Fahrzeug muss verkehrssicher sein und den Vorschriften der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entsprechen.

Fahrsicherheitstraining: Ein eigenes Auto sollte vor der Teilnahme geprüft werden.

Fahrsicherheitstraining: Ein eigenes Auto sollte vor der Teilnahme geprüft werden.

Da die Trainings Übungen zum Bremsen sowie zum Ausweichen von Hindernissen und Kurvenfahrten beinhalten, muss das Fahrzeug diesen Belastungen standhalten können. Daher sollten vor Kursantritt neben den Bremsen auch die Reifen überprüft werden.

Der richtige Reifendruck, eine ausreichende Profiltiefe, Reifen, die der Jahreszeit entsprechen sowie nicht abgenutzte Reifen sind nicht nur im Straßenverkehr sicherheitsrelevant. Auch bei einem Fahrsicherheitstraining mit eigenem Auto können beschädigte Reifen ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen.

Darüber hinaus ist die Überprüfung des Ölstands, des Kühlwasserstands und der Tankfüllung empfehlenswert.

Da bei vielen klassischen Kursen auch Fahrten über bewässerte Flächen führen, kann es durchaus vorkommen, dass der PKW nach der Teilnahme gewaschen werden muss. Das verwendete Wasser ist oftmals recycelt und mit Kalk versetzt, was Kalkflecken verursachen kann.

Welche weiteren Voraussetzungen für eine Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining mit eigenem Auto erfüllt werden müssen, können Interessierte mit jedem Veranstalter individuell klären.
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