Gibt es ein Drohnen-Flugverbot? Aktuelle Bestimmungen und Gesetze

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 9. Juli 2020

Unbemannte Flugobjekte über Deutschland: Der neuste Schrei der Technik

Für Drohnen gibt es Flugverbotszonen.
Für Drohnen gibt es Flugverbotszonen.

Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung fliegen in Deutschland derzeit 400.000 Drohnen. Meist steuern Privatpersonen die unbemannten Flugobjekte.

Die Deutsche Flugsicherung geht davon aus, dass diese Zahl bis 2020 auf mehr als eine Million ansteigt.

Es stellt sich daher immer mehr die Frage, ob es Verordnungen oder Gesetze gibt, an die sich die Lenker halten müssen. Gibt es für Drohnen ein Flugverbot? Ist es erlaubt, mit Drohnen über eine Siedlung zu fliegen und dabei zu filmen? Welche Konsequenzen drohen, wenn Sie mit einer Drohne ein Flugzeug stören?

FAQ: Drohnen-Flugverbot

Wo besteht ein Drohnen-Flugverbot?

Ein Drohnen-Flugverbot besteht über Wohngrundstücken, Krankenhäusern, Militäranlagen, Kraftwerken, Gefängnissen und rund um Flughäfen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Ab welchem Gewicht besteht ein Drohnen-Flugverbot?

Ab einem Gewicht von 25 kg darf eine Drohne nicht fliegen. Bei einem Gewicht unter 5 Kilo darf die Drohne nicht außerhalb der Sichtweite geflogen werden.

Besteht ein Drohnen-Flugverbot ohne Genehmigung?

Bei einem Gewicht von weniger als 5 kg ist keine Genehmigung für den Betrieb einer Drohne nötig. Ab einem Gewicht von 2 kg benötigen Sie aber einen Drohnenführerschein.

Filmen und fotografieren über der Stadt: Die Drohnen-VO

Infografik zur Drohnenverordnung
Infografik zur Drohnenverordnung

Seit April 2017 gilt bundesweit die “Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten” (Drohnen-VO). Es ist nun nicht mehr erlaubt, über Wohngrundstücke zu fliegen. Hierzu benötigt der Lenker das Einverständnis der Eigentümer.

Darüber hinaus gilt im Luftraum über folgenden Einrichtungen ein Flugverbot für Drohnen:

  • Krankenhäusern
  • Militäranlagen
  • Kraftwerken
  • Gefängnissen

Außerdem gibt es für Drohnen ein Flugverbot über Unglücksstellen und Menschenansammlungen. Auch Fernstraßen und Bundeswasserstraßen dürfen nicht überflogen werden. Naturschutzgebiete sind ebenso tabu.

Ist die Drohne schwerer als 25 Kilo, darf sie nicht in die Luft steigen. Auf Antrag kann allerdings eine Ausnahmegenehmigung eingeholt werden.

Ist die Drohne fünf Kilo oder leichter, darf sie nicht außerhalb der Sichtweite des Lenkers geflogen werden (§ 21b Abs. 1 Nr. 1 Verordnung zur Regelung des Betrieb von unbemannten Fluggeräten). Nutzt der Steuerer allerdings Hilfsmittel, um die Drohne im Blick zu behalten und erfolgt der Betrieb unterhalb von 30 Metern Höhe, gilt für die Drohne das Flugverbot nicht – allerdings darf sie dafür nicht mehr als 0,25 Kilo wiegen oder eine andere Person, die die Drohne sehen kann, muss mit dem Steuerer in Verbindung stehen.

Flugverbotszonen für Drohnen rund um die Flughäfen

Ein Drohnen-Flugverbot gilt vor allem in der Nähe von Flughäfen.
Ein Drohnen-Flugverbot gilt vor allem in der Nähe von Flughäfen.

Eine besondere Flugverbotszone für eine Drohne gilt rund um Flughäfen. Um solche existieren sogenannte Kontrollzonen. Wie groß diese sind, kommt auf den Einzelfall an. Die Deutsche Flugsicherung veröffentlicht entsprechende Karten. Innerhalb dieser Zonen gilt für Drohnen ein absolutes Flugverbot. Ansonsten wird nach § 21 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) eine Flugverkehrskontrollfreigabe benötigt.

Die Deutsche Flugsicherung genehmigt allerdings in einer Auflage pauschal einen Aufstieg in der Nähe der Flughäfen, wenn verschiedene Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Es gilt ein Mindestabstand zur Flugplatzbegrenzung von 1,5 Kilometern.
  • Der Steuerer hat ständigen Sichtkontakt zur Drohne.
  • Der Flugverkehr ist immer zu beobachten.
  • Bemannte Flugobjekte haben immer Vorrang, ggf. ist die Flughöhe zu verringern.
  • Kommt es zu Problemen, ist sofort die Flugverkehrskontrollstelle zu informieren.
  • Flugmodelle (bis fünf Kilogramm) dürfen maximal 30 Meter hoch fliegen.
  • Unbemannte Luftfahrtsysteme (bis 25 Kilogramm) dürfen maximal 50 Meter hoch steigen.

Dringt eine Drohne in eine Kontrollzone ein, handelt es sich nach § 44 Abs. 1 Nr. 17 LuftVO um eine Ordnungswidrigkeit und es droht ein Bußgeld.

Missachtet der Lenker das Drohnen-Flugverbot und passiert darüber hinaus ein Unfall o. Ä., erfüllt dies ggf. den Straftatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, der laut § 315 StGB eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe (6 Monate bis 10 Jahre) nach sich zieht.

Ab Inkrafttreten der StVO-Novelle am 28. April 2020 können hierfür außerdem 3 Punkte in Flensburg und die Entziehung der Fahrerlaubnis oder eine isolierte Sperre verhängt werden.

Die Lizenz zum Fliegen: Wann ist sie nötig?

Nutzt der Lenker eine Drohne (privat oder gewerblich) mit maximal fünf Kilo Gewicht, ist keine Genehmigung nötig. Ab dem 1.10.2017 benötigen Besitzer einer Drohne, die schwerer als zwei Kilo ist, einen Kenntnisnachweis. Dies schreibt die LuftVO vor. Außerdem muss eine Versicherung für eventuelle Schäden vorliegen.

Hierfür muss eine Prüfung bei einer staatlich anerkannten Stelle abgelegt werden. Alternativ können Drohnenbesitzer an einer Einweisung eines Luftsportverbandes teilnehmen. Betroffene müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Haben diese bereits einen Pilotenlizenz, ist kein weiterer Nachweis zu erbringen.

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14 Kommentare

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  1. Lnde sagt:

    In meiner Nachbarschaft fliegen Drohnen. Ich fühle mich gestört und auch bedroht.

  2. Ike sagt:

    Modellflugsport begeistert mich und auch eine kleine Drohne gehört dazu. Flächenflugzeuge betreibt man als Modellflugfan in einem Verein und ein zugelassener Modellflugplatz steht für die Ausübung des Hobbies zur Verfügung. Auch hier stimmt sich ein Drohnenpilot mit seinen Kollegen ab, wenn er sein Fluggerät starten möchte. So regelt man das und macht sich keine Feinde.
    Eine Drohne (hier nicht Tragflügelmodelle mit Kamera) haben den Reiz, auf engstem Luftraum operieren zu können und dem Piloten direkt (FPV) oder aufgezeichnet, neue Blickwinkel seiner Umgebung zu verschaffen. Drohnenpiloten, die ihr Modelll in der Nähe oder Sichtfeld von Menschen betreiben müssen sich immer die Frage stellen: Sind die Menschen über den Piloten und dem Zweck des Fluges informiert. Werden störende Geräusche erzeugt und evtl. Bilaufzeichnungen gemacht, die Menschen als Verletzung ihrer Privatsphäre betrachten können. Leider habe habe auch ich schon erlebt, wie ein Vater seinem Sohn auf einem Sportflugplatz (!) eine kleine Drohne vorführen wollte und dann das Modell eine ungewollte Bruchlandung auf der Start–/Landebahn des Flugplatzes machte. So etwas darf nicht passieren. Bitte fliegt nur an “safen” und erlaubten Orten und sprecht mit den Menschen, die euren Flug beobachten. In dem Sinne weiter trotzdem viel Spaß beim Fliegen eurer Drohnen.

  3. Pascal sagt:

    Ich fühle mich durch den Lärm beim Lesen am Strand belästigt.
    Sicher auch viele FKKler.

  4. Carlos sagt:

    Darf ich eine Drohne über meinem Grundstück abschießen? Zum Beispiel mit einem Luftgewehr…

  5. Rick sagt:

    Falsch mit dem Kenntnisnacheweis darf man (<5kg) Flugmodelle auf über 100 Metern fliegen bis maximal unterhalb Luftraum E (Überweigend beginnt E ab Flugfläche 760m ca) Luftraum E kann aber auch auf 1000 fuss (304 m ca) herabgesenkt sein (ggf. Tiefer) im Blauen Bereich (Flughafen nähe) ICAO Karte Beachten. So hoch geht nicht, da man das Flugmodell immer in Sichtweite haben muss und deren Fluglage und Ausrichtung klar erkennen muss. Zudem ist das Fliegen im Grunde "Tabu", da an allerei öffentlichen Bereichen nicht geflogen werden darf,schon gar nicht über Köpfen 3 ter. Auf weitläufigen Feld Anlagen muss sich eine Start und Landeerlaubnis von Grundstückseigentümer eingeholt werden, damit da zwischen, darüber geflogen werden darf. Eingezäunte Feldflächen sind Tabu einzufliegen. Kamera immer am besten Aus haben, da das Persönlickeits recht auch im einzelfall greift, obwohl die Person (Gesicht) auf den Aufnahmen nicht erkenntlich ist. Bei Versicherung auf gesetzliche mindest Abdeckung achten und ob das eigentliche Gewicht des Flugmodells versichert ist. Haftpflicht sollte auch bei Privatflügen ausserhalb von flügen auf Modellflugplätzen greifen.

  6. Rick sagt:

    Nachtrag.
    Ok Q2 2019 Tritt eine neue EU Drohnenverodrnung ein!
    5 Drohnenklassen (C0-C4) die Maximal erlaubte Flüghöhe ist bei der Risikoarmsten Klasse C0 auf maximal 120m begrenzt.
    Die Klassen werden vom Hersteller zukünftig eingestufft!
    So wie es aussieht gibt es dann eine Tempolimit von 19m/s (66 Km/h).

    LG euer Rick

  7. Dirk H. sagt:

    Hallo Leute und Drohnen Flieger
    wenn ich hier lese Flughöhe 300meter und so !!!!
    Drohnen dürfen in Deutschland nur auf sicht geflogen werden , kann mir nicht vorstellen das man eine Drohne die 25cm groß ist in 300 meter höhe gut erkennbar ist ( außer für Superman ) ????????? ich selber fliege eine Phantom 3 . aber so weit von mir weg lasse ich sie nie , max 50m hoch und 200 meter um mich herum . aber nur draußen ( auserhalb Ortschaft ) und ganz wichtig nie ohne Haftpflicht Versicherung extra für Drohnen bis 5 Kg !!!!!
    Dann ist alles gut !
    Gruß Euer Dirk

  8. Ralli sagt:

    Ich verstehe die ganze Angst vor Drohnen nicht. Die meisten Menschen glauben offensichtlich, jede Drohne mit Kamera würde sie ausspionieren. Was für ein Blödsinn. Selbst bei einer guten Kamera dürfte ein Mensch am Boden kaum noch zu erkennen sein. Außerdem: Wie viele dieser Kritiker versenden tagtäglich Massen an Fotos über soziale Medien? Was ist mit den normalen Fotografen mit einem 500mm Tele? Gehören die auch verbannt? Gefährlich? E-Scooter, Fahrräder, Kinderspielplätze, Hunde, Autos, Raucher (nun gut ok, die sind schon gebannt) und tausend andere alltägliche Dinge sind auch gefährlich oder sogar sehr viel gefährlicher. Alles verbieten? – Ich habe persönlich noch nie davon gehört, dass eine der hier gemeinten Hobby-Drohnen jemanden ernstlich verletzt oder gar getötet hätte. Ganz anders sieht das jedoch bei ganz alltäglichen Dingen aus. Denkt mal darüber noch, ob diese Dinge auch verboten gehören (Verletzungen beim Fußball oder Tennis, Kettern im Gebirge, Schwimmen im Meer, – alles sehr viel gefährlicher – also alles verbieten oder reglementieren? (Du darfst im Meer schwimmen, wenn du einen aktuellen Schwimmernachweis mitführst, gegen Schäden versichert bist, die nautischen Regeln der Seefahrt beherrschst, nicht tiefer als 1,20m ins Wasser gehst usw. )… ich könnte die Liste lange fortsetzen ;-) – Aber denkt mal darüber nach. Und wer kann denn eine Drohne als laut empfinden? Ein Lkw ist laut, eine Party ist laut, ein Klavierkonzert ist laut – also alles verbieten? Oder ständig mit Gehörschutz herumlaufenn? Mann oh Mann …
    Die Reeglwut des deutschen Michels kennt keine Grenzen.

  9. Arpi sagt:

    Gute Regeln sollen vor dem schützen, der die Regeln befolgen soll. Gute Regeln ersparen das Nachdenken, denn Merken ist einfacher als Rechnen.

    Obelix hat Angst, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Ich denke aber erst mal an 2 Drohnen, eine mit 250g (wie ein Stück Butter oder ein Glas Marmelade passender Größe) und eine mit 1500g (wie ein gefüllter bayerischer Masskrug). Angenommen die Fluglage einer Drohne kippt um 90° und sie stürzt so ab, so erreicht sie beim Fall aus einer Ruhelage über die ersten 5m fast 10m/s (=36km/h). Bei einem Fall aus 20m wird die Drohne fast 20m/s (=72km/h) schnell. Viel schneller als aus 160m ( entspricht ca.200km/h = 56m/s) werden in der unteren Atmosphähre nur sehr wenige Objekte im freien, ungeregelten Fall. Soweit zum Himmel, nun zu Obelix. Da die meisten Menschen im Freien stehen oder sitzen, besteht die Trefferfläche jeder Person zu ca. 50% aus Schädeldecke und zu 50% aus Schultern, wenn man von geneigten und gepolsterten Landezonen einer zunehmenden Anzahl Individuen dieser Spezies absieht. Wer bremst schon gerne die Butterschale oder einen Bierkrug mit seinem Kopf oder den Schultern?

    Wer es selbst rechnen will: Es gilt für die Geschwindigkeit beim Aufschlag v=g*t, wobei t die Zeit und g=9,81m/s/s die Erdbeschleunigung ist. Die Zeit ergibt sich bei konstanter Beschleunigung aus der Höhe h=g/2*t*t zu v(x)=sqrt(2*g*h). {sqrt steht dabei für die Quadratwurzel}. Wer es nicht glaubt, kann es mit der Energieerhaltung kontrollieren: m*g*h = m/2*v*v. Die Masse kürzt sich weg…

    Wie kann ich mir vorstellen, was das bewirkt? Dazu stelle ich mir einen Auf-Schlag des Kernkörpers der Drohne vor.
    Ich fand die Angabe, dass ein KO-Boxschlag (Mike Tyson gegen das Kinn anderer Boxer) bis zu 700kg “Schlagkraft” M hat. So wie es beschrieben wird, ist die maximale Kraft gemeint, die während des etwa 30ms – 40ms lang einwirkenden Schlages wirkt. Ich vereinfache und nehme statt einer linear zu- und abnehmenden Kraft eine konstante Kraft über den halben Zeitraum (nur um die Rechnung zu vereinfachen, ändert das Ergebnis kaum). Für die angegebene Schlagkraft gilt F = M * g auf Meereshöhe, wobei M die stattdessen angegebene “maximale Schlag”-Masse ist. Die Drohne überträgt einen Impuls p = m * v der beim Abremsen in die Ruhe im schlimmsten Fall vollständig übertragen wird. Diese Übertragung vergleiche ich mit einem an- und abklingenden (Box-)Treffer von d= 40ms Dauer. Die Drohne schlägt mit einer kurzen Beschleunigung a = v / d auf der Trefferfläche ein. Es ergibt sich M*g = m*v/d oder M=m*v/(d*g). Nun ist d*g ungefähr 0,02s*10m/s/s=0,2m/s. Die “Schlagkraft” einer herabfallenden Drohne entspricht also dem 5-fachen Gewicht der Drohne mal der Geschwindigkeit der Drohne in SI-Einheiten (=Meter/Sekunde). Für eine 5kg-Drohne erreicht “700kg Schlagkraft” bereits aus 40m Höhe. Die 1500g schwere Drohne ist wie Tysons “linker Haken” (300kg), wenn sie aus 80m Höhe fällt. Nun haben Boxhandschuhe eine Polsterung (erhöht die Einwirkungszeit und schwächt damit die Schlagkraft) und eine handtellergroße Trefferfläche. Beim Boxen gibt es keine spitz hervorstehenden Teile, welche aufgrund der geringen Wirkfläche meist größere Schäden hervorrufen würden (vergleiche “A-square shock power index” bei Projektilen).

    Und wenn die Regeln für den Betrieb der Drohnen nicht greifen? Werden wir alle aufgefordert, Helme wie auf Baustellen zu tragen? In der Nähe von Modellflugplätzen gibt es dann sicher die Empfehlung Drohnenschutzhelme mit verlängerten Ohren-/Lärmschutzklappen zu tragen, die bis auf die Oberarme reichen, wenn man als Drohnenopfer nicht eine erhöhte Selbstbeteiligung bei der Krankenkasse haben möchte. Der Michel hat das Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Da geht noch was.

  10. Andreas sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe selbst Spaß an einer Drohne, kann aber überhaut nicht verstehen das keiner von euch auf den Trichter kommt daß sich fremde Menschen
    von Drohnen in ihrer Privatsphäre und an Ihrem berechtigten Anspruch am eigenen Bild missachtet sehen , wenn sich eine Drohne in 50 m Abstand oder näher zu positionieren beginnt und flimt.
    Es sollte eine Selbstverpflichtung eines jeden Drohnenpiloten sein sich diesem Anstandskodex zu unterwerfen.
    Dann brauchte es auch weniger Reglimentierung.

  11. Johannita sagt:

    Also ich sehe es so: Der ganze Haiopai Alarm kommt etwas spät, rüttelt daher etwas an seiner armageddon’schen Power will ich meinen. Bislang trägt ja zu Recht keiner einen Drohnenhelm. Die Krankenkassensätze sind auch noch nicht gestiegen trotz der konstanten Physik zu Beschleunigung von Masse. Ich sehe es so: Hersteller sollte an gewisse technische Limits programmieren, fertig! Denn ich kann auch die wahrscheinlich sehr teuren bescheuerten Führerscheine bezahlen und danach den Ego Flieger zeigen und einschätzen kann eben nicht jeder, wie tief und auf welcher Route irgendwo ein Flugzeug herbrummt. Zur Kommentarfrage, ob es schon Leute gibt, die durch Drohnen gestorben sind… Joa, aber überwiegend nicht durch Absturz, sondern durch Terroranschlag, sogar auch mit Sportdrohnen, siehe Afrika. Es gibt auch 50g Drohnen, die verpassen euch einen Kopfschuss ohne Projektil, einfach mit einer 2g Sprengladung unten angebracht, erfassen euren Kopf fliegen den an, drehen den Hintern in euer Gesicht und bei Aufprall wird der Sprengsatz gezündet, ist alles schon erfunden und vermarktet, auf youtube zu sehen, Drohnenschwärme, die dich im Kollektiv umwalzen, alles schon Realität. Dementsprechend gibt es wohl ziemlich wariierende Meinungen zu Gefahr von Drohnen und wo genau die Gefahr anfängt und was nun schon Drohne ist und was nicht. Über Drohnenangriffe durch demokratische Staaten höre ich aber deutlich weniger Geheule über Menschenrechte und Menschenwürde, was ich ganz schön erbärmlich finde. Ja, diese Video Hobbydrohnen machen das Leben statistisch gesehen einen weiteren Hauch ungesünder, so what? Ich kann mit einer Drohne einem den Kopf wegfliegen, ich kann auch einen Menschen plattfahren mitm Auto und es gibt bestimmt unsinnig viele Drohnenflieger, aber auch unsinnig viele Autofahrer und -fahrten, kulturelle Entscheidung halt. Und Privatssphähre gibt es nicht, das ist ein Gerücht und wird auch als Menschenrecht so schnell nicht wiederaufleben, mit und ohne Drohnen und das war auch schon vor den Drohnen so.

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