Tieferlegung des Autos – was es beim Fahrwerkstuning zu beachten gilt

Die Tieferlegung von Fahrzeugen ist besonders beliebt bei Tunern.

Die Tieferlegung von Fahrzeugen ist besonders beliebt bei Tunern.

Besonders beliebt im Tuningbereich ist die Tieferlegungen von Autos. Durch das enge Anliegen am Asphalt der Straßen sollen die Autos sportlicher wirken. Doch auch der Luftwiderstand soll vermeintlich sinken, die Leistung des Pkw steigen. Doch was stimmt wirklich? Und welche Möglichkeiten gibt es beim Fahrwerk-Tuning? Sind Bußgelder möglich? Antworten auf diese Fragen und mehr finden Sie im folgenden Ratgeber.

Wozu dient die Tieferlegung von Fahrzeugen?

Man kennt das Phänomen aus dem Rennsport: Je tiefer das Fahrzeug über der Fahrbahnoberfläche anliegt, desto schneller und schnittiger können diese mit ihm auch enge Kurven nehmen. Und es soll nicht nur die Fahrleistung verbessern, vor allem das sportliche Aussehen tiefergelegter Fahrzeuge ist für Tuner von großem Interesse.

Eine tatsächliche Leistungssteigerung kann nur mit umfangreichen Umbaumaßnahmen erfolgen. Und selbst dann sind sie nicht in jedem Falle sinnvoll. Zum einen stellt die Straßenverkehrsordnung zahlreiche Beschränkungen auf, die allzu hohe Geschwindigkeiten – besonders in engen Kurven – nicht zulässt.

Zum anderen sind die öffentlichen Verkehrswege nicht in gleichem Maße für tiefergelegte Autos ausgelegt. Anders als bei Rennstrecken finden sich zahlreiche Bodenwellen, Unebenheiten und Schlaglöcher, die im Falle des Aufsetzens des Fahrwerks auf der Fahrbahn schweren Schäden am Fahrzeug und auch zu schwerwiegenden Unfällen führen können.

Möchten Sie dennoch Ihr Fahrzeug tieferlegen, sollten Sie stets darauf achten die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten – zum Schutz Ihres Fahrzeuges und zum Eigenschutz.

Bußgeldkatalog zur Tieferlegung

BeschreibungBußgeldPunkte
Fahren mit einem unzulässig umgebauten Fahrzeug25 Euro
... und Verkehrssicherheit beeinträchtigt90 Euro1
Fahren ohne Betriebserlaubnis50 Euro
... und Verkehrssicherheit beeinträchtigt90 Euro1

Das Fahrwerk – wie die Tieferlegung möglich ist

Bei der Tieferlegung von einem Auto stehen Tunern unterschiedlichste Wege zur Verfügung. In jedem Falle jedoch gilt es ganz besonders einen Aspekt zu beachten:

Bei der Tieferlegung von Ihrem Auto müssen Sie stets darauf achten, dass die Karosserie nicht zu nah an den Reifen anliegt. Es kann sonst schnell zu schwerwiegenden Schäden und Unfällen kommen. In der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) finden sich zahlreiche Bestimmungen, die die Abstände und Abmessungen der Karosserie von Fahrzeugen festlegen.

Bei einem Verstoß gegen die zulässigen Abmessungen können Bußgelder und Punkte in Flensburg drohen. Zudem kann in einigen Fällen auch eine Nutzungsuntersagung erfolgen.

In den meisten Fällen wird das Fahrwerk von Kfz über Veränderungen an den Stoßdämpfern und Fahrwerksfedern tiefer gelegt. Möglich sind etwa:

  • der Einbau von Tieferlegungsfedern
  • die Umwandlung zu einem Sport- oder Gewindefahrwerk
  • der Einbau von Hydraulik-Fahrwerken bzw. Luftfederung
  • der Austausch der Reifen und Felgen

1. Tieferlegungsfedern einbauen

Serienmäßig befinden sich an den Radaufhängungen Fahrwerksfedern, die die Stoßdämpfer ergänzen und umgeben. Sie verhindern, dass das Fahrwerk zu steif auf den Radachsen liegt und puffern Erschütterungen ab, um das Fahrzeug zu schonen. Zudem gleichen sie auch in Kurven die Lage des Kfz aus. Die Fahrwerksfedern pressen das Fahrwerk ab und unterstützen und entlasten die Dämpfer an den Radaufhängungen.

Die Federn an den Stoßdämpfern sind in unterschiedlichen Härtegraden und Längen auf dem Autoteilemarkt zu finden. Je weicher die Feder selbst ist – je weiter sie sich also zusammenstauchen lässt – desto größeren Spielraum hat das Fahrzeug in der Höhe. Eine weiche Federung kann zum Beispiel durch sogenannte progressive Federn erzielt werden. In der Regel bieten sich relativ steife Federn an. Diese verhindern, dass bei einer stärkeren Erschütterung das Fahrwerk zu nah an die Straße gelangt, also nicht aufsetzt.

Zudem werden bei kräftigeren Federn auch die Stoßdämpfer selbst nicht so stark belastet, als bei weicheren Federn. Die Federung eines Fahrzeuges unterstützt die Dämpfer gewissermaßen. Je schwächer also die zusätzliche Stütze, desto stärker damit die Kraft, die auf die Dämpfer wirkt. Diese verschleißen dann schneller.


Auch die Länge der Radfedern sind entscheidend. Je kürzer diese sind, desto näher liegt das Fahrwerk über den Achsen des Kfz. Aus diesem Grunde nennt man diese dann auch Tieferlegungsfeder. Diese Federn sind dabei jedoch nicht nur besonders kurz, sondern auch härter, damit der Bewegungsspielraum des Fahrwerks nicht allzu groß ist. So wird auch die Gefahr gesenkt, dass das tiefergelegte Auto bei einer größeren Erschütterung auf der Fahrbahn aufsetzt.

Um das Auto tieferlegen zu können, bedarf es nicht immer eines allzu großen Aufwands. Doch ist auch bei dem Austausch der werksüblichen Fahrwerksfeder gegen eine Tieferlegungsfeder der Besuch einer Werkstatt sinnvoll, da alle vier Reifen abmontiert werden müssen, um an die Radaufhängung und die Stoßdämpfer zu gelangen.

Federn pressen: Anstatt neue kürze Federn zu kaufen, neigen einige Tuner dazu, die serienmäßigen Federn einfach zu stauchen – mit Hilfe schweren Geräts – um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht zulässig.

Achten Sie beim Kauf von Ersatzteilen darauf, dass die Tieferlegungsfedern mit einer ABE – eine Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile – ausgestattet sind. Diesem können Sie entnehmen, ob die Fahrzeugteile auch für die Montage an Ihrem Wagen zugelassen sind.

Nachteile der Tieferlegungsfedern

Die Fahrzeughersteller stimmen bei ihren Modellen in der Regel sämtliche Komponenten aufeinander ab, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Der Austausch einzelner Autoteile kann daher auch negative Auswirkungen auf andere Elemente des Fahrzeugs haben.

Ein Ähnlicher Fall ist beim Tieferlegen des Fahrwerks durch den Wechsel der Stoßdämpferfedern zu beobachten. Federn und Dämpfer sind üblicherweise auch so gut als möglich aufeinander abgestimmt. Der Einbau einer Tieferlegungsfeder geht daher nicht selten einher mit einem schnelleren Verschleiß der Stoßdämpfer, da diese nicht automatisch entsprechend auf die neue Federung reagieren.

Auch die Fahrsicherheit kann durch die nicht optimierte Tieferlegung gefährdet sein. Die Abstimmung der einzelnen Komponenten – Feder, Stoßdämpfer, Stabilisatoren – aufeinander, soll so zum Beispiel gewährleisten, dass vor allem auch bei Kurvenfahrten die Fahrstabilität erhalten bleibt. Durch die fehlende Gesamtoptimierung kann die Stabilität beim Fahren jedoch verringert sein – und somit auch die Sicherheit insgesamt.

Daher bietet sich in der Regel eher ein Wechsel der gesamten Stoßdämpferanlagen inklusive der Federung an. So kann gewährleistet werden, dass die Dämpfung optimal und langlebig ist. Ebendies findet sich beim Wechsel zu einem sogenannten Sportfahrwerk.

2. Das Sportfahrwerk

Aus dem soeben Genannten ergibt sich, dass bei der Tieferlegung durch den Umstieg auf ein Sportfahrwerk nicht nur die Federung, sondern zugleich auch die Dämpfer ausgetauscht werden. Durch die bessere Abstimmung der einzelnen Fahrzeugkomponenten aufeinander ist nicht nur deren Langlebigkeit gesichert. Auch die Fahreigenschaften verbessern sich insgesamt. Das Fahrzeug liegt sicherer auf der Aufhängung auf und die Wirkung der Dämpfung kann sich optimal entfalten.

Als Abwandlung zu den Sportfahrwerken finden sich auf dem Markt auch sogenannte Gewindefahrwerke. Auch bei dieser Art werden die Stoßdämpfer inklusive der Federung ausgetauscht. Vom Sportfahrwerk abweichend finden sich an den Fahrwerksfedern jedoch Gewinde. Über diese kann die Fahrzeughöhe individuell eingestellt werden. Doch auch hier sollten Sie stets den Rat eines Fachmannes bemühen. Nur so kann die Fahrsicherheit beibehalten werden.

Die Gewindefahrwerkstechnik stammt aus dem Rennsportbereich.

Tieferlegung: Die Pneumatikfederung ist bei Bussen des Nahverkehrs üblich.

Tieferlegung: Die Pneumatikfederung ist bei Bussen des Nahverkehrs üblich.

3. Tieferlegung: Lowrider im Tuningbereich

Sogenannte Lowrider sind besonders tief liegende Fahrzeuge, bei denen sich die Höhe des Fahrwerks mitunter an allen vier Rädern unabhängig voneinander verändern lässt. Dies ist auf zweierlei Weise realisieren:

  • durch den Einbau einer Pneumatikfederung
  • durch den Umstieg auf Hydraulikpumpen
  • Dieses Fahrwerkstuning ist jedoch durch die umfassenden Umbauten ein recht kostspieliges Vergnügen.

    Tieferlegung durch Pneumatikfederung

    Auch bei dieser Form der Tieferlegung werden am Auto die Stoßdämpfersysteme komplett ausgetauscht, nicht nur einzelne Komponenten. Die Federung kann über Druckluft in ihrer Intensität gedämpft oder erhöht werden, sodass über die Betätigung eines Knopfes die Höhenlage des gesamten Fahrwerks veränderbar ist. Die Druckluft wird dabei durch einen Kompressor im Fahrzeuginnenraum zur Verfügung gestellt. Die benötigte Druckluft können Sie gegebenenfalls auch an entsprechenden Tankstellen in das System einleiten.

    Pneumatikfederung funktioniert daneben auch über eine gängige Stoßdämpfung. Es ist in der Regel nicht möglich, das Fahrzeug zu tief herabzusetzen. Einer Gefährdung ist so vorgebeugt.

    Diese Form der Fahrzeugfederung findet sich etwa serienmäßig bei Omnibussen, die für den Personennahverkehr eingesetzt werden. Um den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, wird bei einem Halt die Luft an den rechten Achsenseiten abgelassen. So steht der Bus schräg nach rechts geneigt – also auf der rechten Fahrwerksseite tiefergelegt – und die Passagiere müssen nicht mehr einen so großen Schritt machen, um in das Fahrzeug hineinzugelangen bzw. auszusteigen.


    Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ist der Einbau einer Pneumatikfederung auch in Deutschland gestattet. Wie bei anderen Veränderungen an Federung und Stoßdämpfern bedarf es jedoch eines Teilegutachtens und der ABE. Liegen diese Bescheinigungen nicht in gültiger Form vor, ist der Umbau unzulässig und die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschutz Ihres Fahrzeugs erlöschen.

    Die Pneumatikfederung findet sich an einigen hochklassigen Fahrzeugmodellen auch bereits serienmäßig.
    Tieferlegung mit Hydraulikpumpen

    Besonders in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts waren sogenannte Jumpcars in der Tuningszene der USA sehr beliebt. Auch in zahlreichen Hip-Hop-Videos der damaligen Zeit sind sie in Szene gesetzt worden. Auch heute noch dienen sie ausschließlich Showzwecken. In Deutschland sind Jumpcars für die Nutzung öffentlicher Straßen in der Regel nicht zugelassen.

    Wie kann man ein Fahrzeug tieferlegen mit Hydraulikpumpen? Anders als bei den zuvor genannten Umbaumaßnahmen, werden die serienmäßigen Stoßdämpfersysteme zur Tieferlegung nicht gegen andere ausgetauscht, sondern komplett entfernt. An ihre Stelle tritt ein System von Hydraulikpumpen. An jeder Radaufhängung wird dabei eine unabhängig von den anderen agierende Pumpe eingebaut. Ähnlich wie Bremssysteme funktionieren die Stempel der Pumpen über hydraulische Signalübertragung.

    Die Hydraulik ist ein Teil der physikalischen Strömungslehre. Untersucht wird das Strömungsverhältnis von unterschiedlichen Liquiden (Flüssigkeiten). In der Technik dienen bei hydraulischen Systemen besonders viskose Stoffe als Übertragungsmittel von Kräften. Bei einer gängigen Fahrzeugbremse z. B. wird durch das Treten des Bremspedals der Druck auf die Bremsflüssigkeit in den Schläuchen übertragen. Durch die Drucksteigerung in der Bremsleitung wird die Bremse an den Reifen ausgelöst.

    Bei der Tieferlegung mit Hydraulikpumpen ist es möglich, alle vier Achsenstände unanbhängig voneinander zu heben und zu senken. Ein sicheres Fahren ist mit dieser Technik in der Regel nicht möglich. Sie sind eher für geringe Geschwindigkeiten ausgelegt und sollen vor allem Aufmerksamkeit erregen.

    Motorrad-Tieferlegung: Ein Motorrad kann ebenfalls über den Austausch der Fahrwerksfedern und Stoßdämpfersysteme tiefergelegt werden. Allerdings ist der Bewegungsspielraum bei Krafträdern geringer als bei mehrspurigen Fahrzeugen.

    Wann ist die Tieferlegung zulässig?

    Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie stets vor jeder Änderung an Ihrem Fahrzeug zum Zwecke des Tunings einen seriösen Fachmann zu Rate ziehen. Auch die großen Prüforganisationen geben gerne Auskunft zu den Dos und Don’ts.

    Achten Sie in jedem Fall vor dem Einbau von neuen Fahrzeugteilen zum Tieferlegen darauf, dass ein entsprechendes Teilegutachten und die ABE beigefügt sind. Der Allgemeinen Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile können Sie entnehmen, ob der Anbau an Ihrem Auto zulässig ist. Wird Ihr Wagen nicht in der Liste aufgeführt, dürfen Sie das Kfz-Zubehör nicht anbringen. Andernfalls erlischt die Betriebserlaubnis Ihres Fahrzeugs.

    Tieferlegung ist auch beim Motorrad möglich, jedoch nur sehr eingeschränkt.

    Tieferlegung ist auch beim Motorrad möglich, jedoch nur sehr eingeschränkt.

    Ein gesondertes Gutachten durch eine Einzelabnahme ist nicht in jedem Falle ein Muss.

    Tieferlegung – und die Kosten?

    Doch was kostet nun eine Tieferlegung? Eine pauschale Übersicht kann es nicht geben. Im folgenden finden Sie die Kosten für eine Tieferlegung in einem groben Überblick:

    • Tieferlegungsfedern: Je nach Fahrzeugmodell und Marke liegen die Preise für einen kompletten Satz (4 Stück) hier meist zwischen 100 und 400 Euro.
    • Sport-/Gewindefahrwerke: Ein kompletter Satz kann zwischen 300 und 500 Euro kosten.
    • Pneumatik- und Hydraulikfederungen: Die umfangreichen Umbauten am Fahrzeug sind mit hohen Kosten verbunden. Erkundigen Sie sich hierzu am besten in einer Tuningwerkstatt.
    • Einbaukosten: Neben den genannten Kosten, treten in der Regel natürlich auch die Einbaukosten hinzu, die sich je nach Werkstatt und Leistung stark voneinander unterscheiden können.

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11 Kommentare

  1. K. Michael sagt:

    Wen das Gewindefahrwerk eingetragen ist aber das Auto nach der eintragung nochmal ein bisschen tiefer geschraubt wurde, welche Strafe gibt es da?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      Sie können dadurch die Betriebserlaubnis Ihres Fahrzeuges verlieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Laurenz sagt:

        was bedeutet dann „Verkehrssicherheit beeinträchtigt“? Ich wurde heute angehalten und mein Auto ist zu tief, muss ich jetzt mit 90 Euro rechnen, obwohl nichts schleift…etc ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Laurenz,

          wenn Ihr Kfz nicht den gesetzlichen Vorschriften entspricht, müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Angelo sagt:

    hab bei mein Fahrzeug ein gewindefahrwerk eingetragen auf eine gewisse tiefe.Nun hat sich das fahrwerk nochmal gesetzt.und ist ca.3 mm tiefer gekommen.Ist muss ich es dann nochmal nachstellen?Wie tief darf ich mein fahrzeug eigendlich setzen?Der Prüfer hatte gesagt es gibt kein festes gesetz von höhe usw.Die 8cm sind nur ein richtwert.Ich könne es auch tiefer eintragen aber das fahrzeug darf nicht den verkehr beeinträchtigen bzw. es darf nirgends schleifen.Und darf man das fahrzeug eigendlich wieder zb. in die werkshöhe stellen oder muss man die höhe auf wieder eintragen lassen.Bei manchen fahrzeugen mit so einem fahrzeug stehen oft von bis mm .Ist das zulässig?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Angelo,

      Sie dürfen Änderungen an Ihrem Wagen nicht ohne Zulassung vornehmen. Fragen Sie im Zweifelsfall bei der Prüfstelle nach.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Janik sagt:

      Wenn sich dein Fahrwerk gesetzt hat, bleiben dir zwei Möglichkeiten: 1. nochmal zum Prüfer bringen und neu eintragen lassen oder 2. das Fahrwerk die paar MM wieder hochschrauben. Ich würde zur zweiten Möglichkeit raten, da „Preis Leistung“ in keinem Verhältnis stehen.
      Die eingetragene Höhe ist eine Mindesthöhe, du kannst also nach der Eintragung das Fahrwerk hochschrauben, um zum Beispiel Feldwege oä zu passieren. Jedoch solltest du nach jeder Höhenänderung eine Achsvermessung durchführen lassen.

      LG

  3. I.R sagt:

    Wenn ich mein Auto nur mithilfe der Verstellung der Drehstäbe tieferlegen würde, ist dies dann noch zulässig? (Es werden keine anderen Teile eingebaut, wie z.B. ein Gewindefahrwerk)

  4. max sagt:

    servus hab ne Frage hab ein gewinde fahrwerk verbaut das tiefer ist als eingetragen bin noch in der probezeit muss ich dann bei einer verkehrskontrolle mit einem punkt rechnen oder muss ich nur ein bußgeld bezahlen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,

      in solch einem Fall erlischt in der Regel die Betriebserlaubnis, d.h. Sie dürfen mit dem Fahrzeug nicht fahren. Neben den normalen Sanktionen erwarten Sie zusätzlich noch Probezeitmaßnahmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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