Skoda – Ein tschechischer Hersteller von Autos und die Fakten zum Unternehmen

Welche Bedeutung die Fahrzeuge von Skoda in Deutschland haben

Skoda ist als Auto besonders in Tschechien beliebt.

Skoda ist als Auto besonders in Tschechien beliebt.

Das Unternehmen Skoda dient der Herstellung von Fahrzeugen. Gegründet wurde die Firma erstmals 1895 in Tschechien. Der tschechische Automobilhersteller ist allerdings nicht nur in dem eigenen Land vertreten. Nach der Entstehung und nach Höhen und Tiefen hat sich die Firma einen Namen gemacht. Mittlerweile sind auch viele Skoda-Autos auf den deutschen Straßen zu sehen.

Zudem existieren auch einige Niederlassungen von Skoda in Deutschland. Hier ist es möglich, dass Sie ohne viel Aufwand ein charakteristisches Auto von Skoda kaufen können.

Der folgende Ratgeber gibt Ihnen Einblicke in die Historie und Entstehung des Automobilherstellers Skoda. Was bei Skoda für ein Auto typisch ist und welche Modelle einen besonderen Stellenwert in der Firma haben, erfahren Sie hier außerdem.

Spezifische Ratgeber rund um die Automarke Skoda

Skoda: Die Geschichte vom Hersteller der Automarke

Bei Skoda sind die Modelle Fabia und Octavia sehr beliebt.

Bei Skoda sind die Modelle Fabia und Octavia sehr beliebt.

Im Jahr der Gründung des Automobilunternehmens hieß die Firma noch Laurin & Klement. Später kaufte der Maschinenbaukonzern mit dem Namen Skoda den Konzern auf.

Denn nach dem Ersten Weltkrieg war die Gesellschaft finanziell sehr geschwächt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Skoda-Unternehmen verstaatlicht. Namensgeber der Firma ist der Industrielle Emil von Skoda.

Emil von Skoda wurde durch die Verwendung des Namens gewürdigt, weil dieser ein besonderes Gespür für die Forschung und Entwicklung von Fahrzeugen besessen hat. Als Techniker und Produktionsleiter konnte er dieses Wissen in die Tat umsetzen.

Skoda und seine Fahrzeuge sind seit 1991 Teil der Volkswagen AG, wodurch der Konzern bekannter und größer wurde. Die Produktion sowie die Vielfalt der verschiedenen Kraftfahrzeuge sind seitdem gestiegen.

Gut zu wissen: Ein erhöhter Umsatz ist seit der Partnerschaft mit Volkswagen ebenfalls zu verzeichnen.

Skoda ist mit der Herstellung zum Fahrradbau durchaus vertraut und hat daher eine Verbindung zu Radsport. Seit 2004 unterstützt daher der Hersteller die „Tour de France“ intensiv. Laurin & Klement hatte damit angefangen Fahrräder herzustellen und nach der Übernahme wurde sich hauptsächlich auf die Produktion von Fahrzeugen konzentriert. Seit 2006 werden zudem wieder Fahrräder mit Skoda-Marken produziert.

Die Historie des Skoda-Logos

Bei Gebrauchtwagen von Skoda und auch Neuwagen lässt sich stets das typische Logo der Marke finden. Dies hat sich über die Jahre mehrmals weiterentwickelt. Der Grundgedanke der Zeichnung ist allerdings immer gleich geblieben.

Dabei handelt es sich um einen Pfeil mit einer weiteren Grafik, die den Kopfschmuck mit Federn eines Indianers nachempfunden ist. Dieser Federschmuck schließt an den Pfeil an. Seit 1991 ist die Grafik in einem Grünton gehalten. Das Grün steht für das Bestreben des Unternehmens nach Umweltschutz und Recycling.


Innerhalb des Federschmuckes ist ein Auge erkennbar. Dieser soll auf die Genauigkeit bei der Verarbeitung der Fahrzeuge sowie den technischen Scharfsinn hindeuten.

Skoda und wichtige Modelle

Skoda ist als Hersteller für Fahrzeuge nicht nur in Tschechien bekannt.

Skoda ist als Hersteller für Fahrzeuge nicht nur in Tschechien bekannt.

Skoda hat Automodelle, welche in der Entwicklung Besonderheiten aufweisen. Die Modelle sind breit gefächert und reichen von einem Kleinstwagen über die Kompaktklasse bis hin zu einem SUV. Die Palette von Skoda weist zudem Renn- und Rallye-Fahrzeuge sowie Nutzfahrzeuge auf.

Beliebte Modelle sind der Skoda Fabia und der Skoda Octavia. Von diesen gibt es mehrere Ausführungen und über die Jahre weiterentwickelte Typen mit verbesserter Ausstattung. Da die Kleinwagen und die Kompaktklasse in Europa beliebt sind, gibt es für diese Modelle sehr viele Abnehmer.

Der Fabia war außerdem das erste Auto, welches aus der Vereinigung mit dem VW-Konzern hervorging. In diesem Zusammenhang agierte Skoda auch als Dienstleister für Volkswagen. Denn das Modell des Skoda Fabia dient dazu, den anderen Marken des Konzerns die Erfahrung für die Entwicklung anderer Fahrzeuge zu geben.

Als Tochtergesellschaft von VW gibt es für jedes Fahrzeug eine Genehmigung oder eine Ablehnung. Daher gibt es einige Modelle, welche nicht in Serie produziert wurden oder auf den Markt gekommen sind. Die Entscheidung dafür liegt beim Volkswagen-Konzern als Mutterunternehmen, welches Richtlinien für neue Modelltypen angibt.

Schon gewusst? Das Modell Skoda Octavia basiert auf einen VW-Golf und ist ebenfalls 1996 aus der Zusammenarbeit von Skoda und VW entstanden.

Die Skoda-Modelle und Preise

Bei Skoda können die Preise sehr unterschiedlich ausfallen. Die Kosten hängen damit zusammen, ob es sich um einen Neuwagen oder einen Skoda-Gebrauchtwagen handelt. Auch der Typ ist entscheidend. Die Ausstattung kann außerdem beim Preis eine erhebliche Rolle spielen.


Ein Skoda Fabia kann daher im Neuzustand bei ca. 15.000 Euro anfangen. Der Skoda Octavia ist etwas höher im Preis angelegt. Hier fangen die Anschaffungskosten bei ungefähr 25.000 Euro an. Je nach Gebrauch und bisheriger Kilometerzahl ist daher die Summe niedriger.

Für die jeweiligen Modelle der Neuwagen sind die Preise meist direkt beim Hersteller oder in einer örtlichen Niederlassung zu finden. Hier erhält ein Kunde auf Nachfrage für das gewünschte Modell und die zugehörigen Extra-Ausstattungen eine Preisliste.

Skoda: Das Herstellungsland und Produktionsstandorte
Ursprünglich ist das eigentliche Herstellungsland von einem Skoda Tschechien, das Gründungsland. Mittlerweile gibt es vier weitere Produktionsländer der tschechischen Autos. Diese sind:

Hauptsächlich werden die meisten Modelle und auch die Getriebe in Tschechien hergestellt. Hier gibt es drei Skoda-Werke. Der Fabia und das Modell Rapid werden vermehrt in Indien produziert. In der Slowakei fand überwiegend die Skoda Octavia Produktion statt. Aktuell läuft hier aber eher das Modell des Skoda Citigo vom Band.
Audi und Seat sind genauso wie Skoda Hersteller des Mutterkonzerns und produzieren daher teils ebenfalls in den gemeinsamen Werken.

Offizielle Einrichtungen des Unternehmens

Skoda-Marken sind in Deutschland immer mehr auf den Straßen zu finden.

Skoda-Marken sind in Deutschland immer mehr auf den Straßen zu finden.

Die Firma Skoda besitzt eine Hochschule, welche den Namen „Skoda Auto Vysoka skola“ trägt. Die Schule wurde 2000 gegründet. Spezialisiert hat sich die Hochschule auf Studiengänge aus dem Bereich der Wirtschaft.

So sind Angebote für das Fach Management und Finanzmanagement üblich.

Der Sitz der Schule befindet sich in der Gründungsstadt Mlada Boleslav in Tschechien. Um die 950 Studenten hat die Hochschule mittlerweile aufzuweisen.

In der gleichen Stadt, zugehörig zum Skoda-Werk, gibt es ein Museum des Automobilherstellers. Hier können sich Besucher über die Firma informieren und Modelle von Skoda ansehen. Dabei sind ältere, nahezu historisch wertvolle Fahrzeuge und modernere Autos ausgestellt.

Einige davon haben eine besondere Geschichte oder anderweitig Berühmtheit erlangt. Das Werk selbst kann ebenfalls vor Ort besichtigt werden.

Ein weiteres Skoda-Museum ist in Dänemark auf der Insel Fünen gebaut worden. Auch hier hat der Besucher die Möglichkeit, sich ältere Modelle anzusehen. Gerade bei Autoliebhabern sind die Museen sehr beliebt.

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