Menü
Search

Ich habe die Maut in Portugal nicht bezahlt: Was nun?

Von Thomas R.

Letzte Aktualisierung am: 27. Februar 2024

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Immer wieder Ärger mit der Maut

Die elektronische Maut von Portugal wird oft nicht bezahlt.
Die elektronische Maut von Portugal wird oft nicht bezahlt.

Das westlichste Land Europas steht bei den Deutschen hoch im Kurs in Sachen Tourismus. Das verwundert nicht, bietet doch Portugal einen Fundus an Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Highlights und wunderschönen Landschaften. Insbesondere die Algarve ist ein beliebtes Reiseziel.

Getrübt wird die Urlaubsfreude allerdings häufig durch das äußerst komplizierte Bezahlmodell bei der Maut in Portugal. Natürlich wollen Touristen das Land mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen erkunden. Die Bereitschaft die Mautgebühren zu zahlen, ist ebenfalls gegeben. Nur machen die Portugiesen es den Menschen auf ihrer Reise nicht gerade leicht.

Im nachfolgenden Beitrag informieren wir Sie, was Sie tun können, wenn Sie die Maut in Portugal nicht bezahlt haben, welche Strafe droht und ob eine Bußgeld auch in Deutschland vollstreckt werden kann.

FAQ: Maut in Portugal nicht bezahlt

Ich habe die Maut in Portugal nicht bezahlt, was passiert nun?

Es kann sein, dass Sie ein Bußgeldbescheid aus dem Urlaub einholt. Das Bußgeld beträgt zwischen 25 und 125 Euro.

Ist es überhaupt möglich, ohne Bezahlung die Autobahn in Portugal zu nutzen?

Nicht alle mautpflichtigen Strecken verfügen über eine Mautstation. Klicken Sie hier, um herauszufinden, um welche Autobahnen es sich handelt.

Wie gehe ich sicher, dass ich die Maut in Portugal nicht versehentlich vergesse?

Registrieren Sie sich vorab bei einem der elektronischen Mautsysteme (z. B. EASYtoll).

Das Bezahlen der Maut in Portugal kann kompliziert werden

Wer die Maut in Portugal nicht bezahlt hat, kann dies auch nicht von Deutschland aus tun.
Wer die Maut in Portugal nicht bezahlt hat, kann dies auch nicht von Deutschland aus tun.

In Portugal gibt es zwei verschiedene Mautsysteme: das klassische mit Kassenhäuschen an der Mautstation sowie die elektronische Maut. Letztere sorgt bei Touristen häufig für Unmut. Das Land am Atlantik hat nämlich eine Vielzahl von Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, welche auf Touristen eher verwirrend und umständlich wirken.

Die Maut bezahlen können Sie mit:

  • Via Verde (Visitor)
  • EASYtoll
  • TollService
  • TollCard
  • Unter Angabe vom Kennzeichen nachträglich in einer Postfiliale bzw. online

Die letzte Variante funktioniert allerdings nur bei einem portugiesischen Kennzeichen. Fahren Sie mit deutschem Nummernschild auf eine solche Autobahn ohne TollCard und Co. (Maut in Portugal), haben Sie nicht bezahlt und es droht ein Bußgeld. Außerdem ist das nachträgliche Zahlen auch erst zwei Tage nach der Fahrt möglich. Dann haben Sie fünf Tage zum Begleichen der Schuld Zeit. Gelingen tut dies aber nur mit einem portugiesischen Konto.

Maut in Portugal nicht bezahlt: Auf diesen Autobahnen ist das möglich:

  • A 4: Matosinhos – Aguas Santas – Amarante – Vila Real – Bragança
  • A 8: Lissabon – Caldas da Rainha – Leiria
  • A 13: Almeirim – Benavente – Santarém
  • A 17: Marinha Grande – Figueira da Foz – Mira – Aveiro
  • A 19: Leiria (Nord) – Leiria (Süd)
  • A 22: Lagos – Faro – Vila Real de Santo António (Algarve)
  • A 23: Torres Novas – Castelo Branco – Covilhã – Guarda
  • A 24: Viseu – Vila Verde da Raia
  • A 25: Aveiro – Viseu – Guarda – Vilar Formoso
  • A 27: Viana do Castelo – Ponte de Lima
  • A 28: Porto – Póvoa de Varzim – Viana do Castelo – Valença
  • A 29: Aveiro – Espinho – Vila Nova de Gaia
  • A 41: Perafita – Espinho
  • A 42: Ermida – Paços de Ferreira – Lousada

Die anderen Autobahnen haben Kassenhäuschen. Dort müssen Sie, um weiterfahren zu können, die Autobahngebühr direkt begleichen.

Die Maut in Portugal nicht bezahlt: Welche Strafe droht?

Es folgt ein hohes Bußgeld, wenn in Portugal die Maut nicht bezahlt wird.
Es folgt ein hohes Bußgeld, wenn in Portugal die Maut nicht bezahlt wird.

In der Regel nutzen Touristen im Urlaub Mietwagen mit portugiesischen Kennzeichen, um das Land zu erkunden. Sprechen Sie daher noch vor Fahrtantritt mit Ihrem Fahrzeugvermieter darüber, wie die Maut gehandhabt wird. Manche Fahrzeuge sind mit einem elektronischen Maut-Gerät ausgestattet. Dann wird die fällige Gebühr automatisch von der Kreditkarte abgebucht. Nicht selten sind Touristen aber selbst für das Zahlen der Maut zuständig.

Dem Nicht-Bezahlen der Maut in Portugal folgt eine Strafe. Die Behörden können ein Bußgeld in Höhe von 25 bis 125 Euro plus Gebühren verlangen. Eine Vollstreckung der Geldbuße in Deutschland ist allerdings sehr unwahrscheinlich.

Demnach können Sie selbst entscheiden, ob Sie das Bußgeld zahlen, wenn Sie die Maut in Portugal nicht bezahlt haben. Bei einem erneuten Urlaub und entsprechender Polizeikontrolle kann der Betrag aber von den portugiesischen Beamten direkt vollstreckt werden.

Über den Autor

Male Author Icon
Thomas R.

Thomas hat einen Abschluss in Politikwissenschaften von der Universität Jena. Er gehört seit 2018 zum Team von bussgeldkatalog.org und verfasst News und Ratgeber zu verschiedenen Themen im Verkehrsrecht.

Bildnachweise

Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (114 Bewertungen, Durchschnitt: 4,30 von 5)
Loading ratings...Loading...
Diese Themen könnten Sie auch interessieren:

34 Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

  1. Britta
    Am 14. Mai 2024 um 10:48

    Hallo, ich war Nov 2019 in Portugal mit einem Leihwagen vom Flughafen aus. Ca. 6 Monate später bekam ich eine Rechnung von EPC aus London über 11,40e. Die ich sofort überwiesen habe. Leider ist mir ein Fehler unterlaufen und habe stattdessen 12,98 überwiesen. Was auf jeden Fall den Betrag deckt. Die Rechnungsnummer, Vorgangsnummer, Kennzeichen auch dazu. Seither bekomme ich jedes Jahr eine Mahnung. Obwohl ich bereits mehrfach über die Internetseit meinen Kontoauszug mit der Zahlung hochgeladen habe. Was kann ich tun ?? In England läuft nur ein Band mit Verweis an die Interenetseit.

  2. H. Z.
    Am 5. März 2024 um 19:17

    Hallo,
    Anfang Februar (2024) erhielt auch ich eine “Zahlungsaufforderung”, die sich auf im Juli 2019! verursachte Maut (10,30 €) bezieht. Dazu kommen noch VerwaltungsKOSTEN (73,44 €) und VerwaltungsGEBÜHREN in Höhe von 26,52 € (Portug. Gesetz Nr. 25/2006). Als Begünstigte wird eine “Euro Parking Collection plc” genannt. Die Post kam in meinem Fall ebenfalls aus Malmö/Schweden.
    Verwaltungsgebühren (Port. Ges. Nr. 25/2006) würde ich nicht als Bußgeld betrachten, bin mir allerdings nicht sicher. Kann mir jemand diese Frage definitiv beantworten?
    Da mir diese “Zahlungsaufforderung” nicht per Einschreiben zugegangen ist, frage ich mich, wie seitens der “Forderungssteller” der Beweis geführt werden soll, daß mir dieses Schreiben auch tatsächlich zugegangen ist? Kann mich auch zu diesem Punkt eine/r aufklären? (Es ist durchaus schon vorgekommen, daß Briefe nicht komplett in den Briefkasten eingeworfen wurden, deshalb auch wieder von Unbefugten aus dem Briefkasten entwendet werden konnten und somit tatsächlich nicht zugegangen sind.)
    Bisher bin ich der Zahlungsaufforderung nicht nachgekommen und habe dies auch nicht vor. Insbesondere dann nicht, wenn die Verwaltungsgebühr (Port. Ges. Nr. 25/2006) de facto kein Bußgeld ist. Zudem war – wie auf dieser Seite mehrfach geschildert – das Problem mit der Zahlung auch nicht erledigt.

  3. Renate s
    Am 29. Januar 2024 um 18:06

    Wir haben über das englische Inkasso-Unternehmen im November 2023 die Zahlungsaufforderung aus Schweden (Malmö) bekommen und sind aus allen Wolken gefallen. Angeblich wurden im August 2020 Mautgebühren in Höhe von 0,96 Euro(!) nicht bezahlt. Endbetrag mit Mahn- und Verwaltungsgebühren 17,46 Euro. Als der Brief (nur mit Klebemarke und ohne Datumstempel!) ankam, war die Zahlungsfrist schon tagelang abgelaufen. Das Schreiben selbst war vom 22.10.2023 datiert, hatte also auf dem Postweg über 6 Wochen gebraucht. Da der Mietvertrag nicht mehr auffindbar war, hat mein Mann bezahlt. Damit war die Sache für uns erledigt. Kurz vor Weihnachten kam ein weiterer Zahlungsbescheid. Jetzt über 20 Euro, da wir auf die erste Förderung angeblich nicht reagiert hätten. Wir haben online Einspruch eingelegt und den Zahlungsbeleg der Bank beigefügt. Für mich nicht nachvollziehbar, dass man nach Jahren auf die Art und Weise noch Cent-Beträge einzutreiben versucht. Gibt es hier keine Bagatellgrenze? Der Verwaltungsaufwand übersteigt die ursprüngliche Forderung ja um ein Vielfaches. Nicht nachvollziehbar ist für mich zudem, dass das EU-Land Portugal offene Mautgebühren über eine Firma in einem Nicht-EU-Land (UK) eintreiben lässt und dieses seine Bescheide über den Umweg Schweden (ebenfalls kein EU-Land) verschickt. Besonders ärgerlich aber ist, dass sich ohne Poststempel auf dem Kuvert die Beförderungsdauer nicht nachvollziehen lässt bzw. man nicht beweisen kann, dass das Schreiben wie in unserem Fall erst nach Wochen und Ablauf der Zahlungsfrist zugestellt wurde. Im Übrigen war auch das zweite Mahnschreiben aus Dezember mit dem uralten (ersten) Datum 22.10.2023 versehen. Bin gespannt, wie die Sache weitergeht.

  4. Michael T.
    Am 1. November 2023 um 21:10

    Guten Tag,

    ich war im Sommer 2022 in Portugal mit dem Mietwagen von Europcar unterwegs und hatte eine Via Verde Box an Bord. Im Dezember 2023 kam eine Zahlungsaufforderung für einen einzelnen Mautabschnitt + Gebühren etc. für 24,56€. Ich legte Einspruch ein, mit Kopie des Mietvertrags mit Verweis auf die Zahlungen für die Via-Verde Box. nach mehreren Monaten kam die Nachricht “Einspruch Abgelehnt”, ich müsste Zahlen und das Problem wenn mit dem Autovermieter klären – die Maut sei nicht gezahlt worden. Europcar reagiert nur generisch mit “für Strafen etc. ist der Kunde Verantwortlich”.
    Sehr ärgerlich, aber da es mir den Stress nicht wert war, zahlte ich und dachte das Thema sei durch.
    Heute bekam ich erneut Post, diesmal von einer schwedischen Inkassofirma, die für einen anderen Tag der Reise und einen anderen Autobahnabschitt erneut eine Zahlungsaufforderung schickt. Diesmal Mautkosten i.H.v. €5,10 und Verwaltungsgebühren i.H.v €40,32 (!). Ich fühle mich grundlegend verschaukelt und bin etwas ratlos, wo man sich beschweren soll. Im Prinzip müsste hier Eurocar mit dem Mautbereiber streiten, aber in der Praxis wird das auf den Kunden in Form von agressiven Inkassoschreiben abgewälzt. Meine Sorge ist vor allem, dass es gar nicht dabei bleibt, sondern jetzt häppchenweise Mautabschnitt für Mautabschnitt jeweils mit separaten Zahlungaufforderungen in Rechnung gestellt wird.
    Gibt es eine Empfehlung zum Vorgehen?
    VG

  5. Maik W
    Am 20. Juli 2023 um 19:26

    Ich war im Februar 2022 in Portugal, hatte dort einen Mietwagen und einen Sender für die Maut gebucht, nun will ein Inkassos Unternehmen 42 Euro einfordern, natürlich mit Inkasso Gebühren von über 60 Euro, hat jemand Erfahrung mit dem Inkasso EPC .

    • Peter K
      Am 28. September 2023 um 17:42

      Das passiert mir jetzt schon das 2. mal. Trotz gebuchter und bezahlter Via Verde Box bei der Mietwagenfirma in Höhe von 25 Euro, sowie der korrekten Durchfahrt der Via Verde Spur, habe ich solche Schreiben erhalten. Das sind mafiöse Verhältnisse, denen man auf den Grund gehen sollte. Das erste mal habe ich die ausstehende Mautgebühren einfach überwiesen, weil sie nicht von meiner Kreditkarte, warum auch immer, abgebucht wurden.
      Die Gebühr für die Box wurde jedoch bei Mietwagenübernahme sofort abgebucht, und die Kreditkarte für anfallende Mautgebühren per Unterschrift und PIN von mir freigegeben.
      Nun kam vor ein paar Tagen schon wieder ein Inkassoschreiben, gleiches Kennzeichen, gleiche Zeit. Diesmal aus Schweden, ich hätte V-Spuren durchfahren und aufgrund fehlender Via Verde Box nicht dort durchfahren dürfen. Das ist schlicht gelogen. Ich habe diesmal Einspruch, natürlich mit den Zahlbelegen eingelegt, und werde diese Strafe nicht bezahlen. Das würde ich Ihnen auch empfehlen. Hier stinkt etwas zum Himmel……

  6. Wolfgang B.
    Am 14. Juni 2023 um 19:32

    Ich bin am 7.6.23 über die Portugisische Grenze gefahren und habe dabei die Zahlstelle für die Mautgebühr verpasst. Nun weiß ich nicht weiter. Was tun? Einfach weiterfahren und auf Post warten oder was tun.

  7. Bea
    Am 23. Mai 2023 um 10:41

    Haben auch jetzt Post bekommen, ziemlich genau 4 Jahre nach unserem Urlaub. Da die Fall ja erst nach 5 Jahren verjährt, haben wir nun bezahlt (Maut 8,20 + Bußgeld 22,10).
    Waren mit unserem eigenen Auto da, der Brief kam aus Deutschland (eti experts, Kölner Unternehmen).
    Also eine Vollstreckung der Geldbuße in Deutschland (wie oben im Text genannt) ist NICHT sehr unwahrscheinlich.
    VG

  8. Alfred e
    Am 22. Januar 2023 um 13:48

    Hallo @,
    nach über 4 Jahren Mahnung über Mautgebühr bekommen!
    Wir haben einen Mietwagen mit Mautsystems gehabt! Dort wird auch alles abgebucht und bezahlt!
    Werde die definitiv nicht bezahlen!
    Schauen was da noch kommt!
    Grüße

    • Stefan
      Am 27. Oktober 2023 um 16:08

      Wie ist die Sache weitergegangen?

  9. Andreas
    Am 3. Januar 2023 um 17:03

    Hallo zusammen,
    Bei mir verlangen sie nun auch Gebühren, es geht um die 1000€. Ich hatte mich mit easytoll registriert und das lief dann nach 6 Wochen ab, ohne dass ich das wusste, daher bin ich weiter gefahren.
    Werden die Bußgelder tatsächlich vollstreckt bzw. kennt jemand einen Anwalt, der sich hier auskennt?
    Liebe Grüße

  10. Margit
    Am 29. September 2021 um 9:33

    Ebenso: Bei meiner spanischen Freundin, mit deren Auto wir 2017 in Portugal waren, sind ebenfalls Bußgeldbescheide aufgelaufen: aus Malmö, zu bezahlen bei der deutschen Bank SEB. Auskunft von spanischer Seite (drivesmart): Nach 5 Jahren verjähren diese “Schulden”, außerdem sei eine Zustellung per normaler Post (ohne Einschreiben) und von privatem Absender (also nicht vom Finanzamt z.B.) nicht rechtskräftig.

    • Reinhard
      Am 17. März 2022 um 20:27

      Mautgebühren können in Deutschland NICHT mit Staatshilfe eingefordert werden.
      Bei Verkehrsverstößen ist es anders. Da muß – und wird – eine staatliche Institution die andere unterstützen (EU-Recht)
      Da Mautgebühren in Portugal von Firmen und nicht vom Staat erhoben werden bleibt diesen Firmen nur der Rechtsweg.
      Und dann wären sie beweispflichtig, d.h. mit Fotos und nicht mit irgend welchen digitalen Behauptungen.
      Die oben geschilderten Fälle scheinen mir alle kriminell zu sein. Bloß nicht bezahlen!

      • Daniel
        Am 29. September 2022 um 17:19

        Es gibt seit 2019 ein EU-Beschluß wegen nicht bezahlter Maut mit ausländischen Fahrzeugen ( EU 2019/520 ) .
        Aber irgendwie versucht Portugal die Maut nur mit Inkasso Firmen einzutreiben und will diesen EU Beschluss ignorieren. Die Autbahnen in Portugal sind Privat und Staatlich.. ” Parcearia Público Privada ” Vielleicht hat das portugiesische System ein Haken was der EU widerspricht ..

  11. Lena
    Am 1. Juni 2020 um 7:29

    Uns geht es genauso .
    Sep2014 waren wir in Portugal, sollten 29€ zahlen . Ich habe alle schreiben unbeachtet gelassen , doch nun sind wir bei 83€ und dort hängt ein Inkasso hinter …

    Sollen wir nun wirklich bezahlen ?

    Laut dem Media-Inkasso, ist die Verjährungsfrist 5 Jahre . ( ich wurde im Juli Das erste Mal informiert / nach 4 Jahren und 9 Monaten )

  12. George
    Am 30. April 2020 um 13:27

    Habe gestern ebenfalls aus Malmö eine Zahlungsaufforderung über 61€ erhalten wegen angeblich nicht bezahlter Mautgebühren aus Portugal.
    Wir hatten ebenfalls einen Mietwagen mit elektronischen Bezahlsystem, welches mir noch bei der Mietwagenabholung erklärt worden ist.
    Beim Überfahren der Via Verde Spur wurde uns der Betrag der gefahrenen Strecke direkt auf einem Bildschirm angezeigt.
    Die entsprechenden Gebühren wurden mir im Anschluss direkt nach Abgabe des Fahrzeugs in Rechnung gestellt und von der Kreditkarte abgebucht.
    Daher verstehe ich nicht das jetzt knapp 8 Monate nach unserem Sommerurlaub sowas zugestellt wird, ein sehr bitterer Nachgeschmack für einen tollen Urlaub.
    Ich werde den Mietwagenanbieter damit auf jeden Fall konfrontieren um das zu klären.
    Um die Kohle geht es mir hierbei weniger, es ist schlicht und ergreifend erbärmlich das so ein Verwaltungsaufwand geschoben wird und hierbei von den Touristen doppelt maut abgezockt wird….

    • Caro
      Am 1. November 2023 um 14:34

      Hallo George,

      lese gerade den Eintrag aus dem Jahr 2020. Wie hat sich die Sache mit der Zahlung weiter entwickelt ?

  13. Key
    Am 30. April 2020 um 9:23

    Habe auch im April 2020 eine Zahlungsaufforderung über insgesamt 27.56€ von EPCplc bekommen. Genauso 4.42 € Gebühren. Der Urlaub (Juni 2019) ist fast ein Jahr her. Der Brief soll auch bei Nicht-Zustellbarkeit nach Malmö, Sweden zurückgeschickt werden. Ich hatte einen Mietwagen von Centauro und hatte Via Verde aktivieren lassen. Ich habe sogar noch den Mietvertrag aus dem ersichtlich wird, dass ich Via Verde gebucht habe. Wir hatten den Wagen vier Tage und waren an jedem Tag auf Autobahnen/ Mautstraßen unterwegs. Die zwei Verstöße sollen am letzten Tag der vier Miettage abends um 17.06 Uhr und 17.47 Uhr stattgefunden haben. Ich frage mich, warum sind es nur zwei Verstöße und warum liegen an den anderen Tagen keine Verstöße vor? Da gab es wohl kein Problem.

    Ich vermute sehr stark, dass hier verwerfliche und verbrecherische Briefe verschickt werden und werde nicht zahlen. Auch aus den Kommentaren hier ist ersichtlich, dass hier schon länger ein srupelloses Verhalten vorliegt. Ich werde mir auch einen Reminder in meinen Kalender eintragen und in einigen Monaten erneut hier schreiben wie sich die Sache entwickelt hat.

    • caro
      Am 1. November 2023 um 14:35

      Hallo Key,

      wie hat sich die Sache mit der Maut 7 Zahlungsaufforderung entwickelt ?

  14. Dominik R.
    Am 30. Oktober 2019 um 13:29

    Schließe mich meinen Vorrednern an. Meine Reisedaten waren im September 2016 und ich habe jetzt eine Zahlungsaufforderung und Schreiben zur Schuldeneintreibung über 32,13€ bekommen. Ich werde es auf jeden Fall liegen lassen und nicht zahlen.

  15. Jan K.
    Am 4. August 2019 um 1:12

    Mir geht es auch so. Mein Schreiben ist auch 3 Jahre alt. Ich denke ich werde es einfach liegen lassen.

  16. Nora
    Am 3. August 2019 um 13:00

    Hallo, gleiches ist mir passiert. Bezahlen oder nicht bezahlen? Wer hat negative Erfahrungen damit gemacht, nicht zu bezahlen?

  17. Judith
    Am 31. Juli 2019 um 16:38

    Mir geht es ebenso, war ziemlich überrascht, nach knapp drei Jahren von einer Firma aus Malmö, Sitz in England eine Zahlungsaufforderung zu bekommen. jetzt bin ich mir unsicher ob ich zahlen soll oder nicht, da ich mit ziemlicher Sicherheit weiß, dass ich die Maut entrichtet habe.
    Gibt es hier Leute, die die Sache ausgesessen haben? Und wenn ja, ist noch eine Aufforderung gekommen?

  18. Joe
    Am 23. Juli 2019 um 19:08

    Habe eben Juli 2019 einen Strafzettel in Höhe von 16,43 € aus Portugal erhalten. Wegen nicht bezahlter Mautgebühren. Allerdings aus dem Jahr 2015 im September, wir waren zu der Zeit mit Mietwagen unterwegs. Frage: Gibt es eine geregelte Verjährungsfrist? Wird in DE eingezogen? Bagatellbetrag? Vorab Dankeschön für etwaige nützliche Informationen.

  19. Sandra
    Am 20. Juli 2019 um 19:43

    Hallo zusammen,
    Kann jemand vielleicht berichten, wie die Fälle ausgegangen sind?! Ich habe ebenfalls ein Schreiben aus Malmö erhalten. Angebliches Vergehen 09/2014, 5 Durchfahrten und ca. 78 €. Fast 5 Jahre Verspätung ist schon ein Ding…

  20. Frank
    Am 14. Mai 2019 um 9:21

    Ein Hallo an alle vorherigen Kommentatoren,

    auch ich bekam 1 Jahr! nachdem wir unseren Portugal Urlaub beendet hatten eine kleine Rechnung. Wir hatten einen Mietwagen mit logischerweise portugiesischem Kennzeichen. Ich hatte mich auch für das elektronische Via Verde System entschieden, bin allerdings bei der ersten Mautstelle in der falschen Spur gelandet und manuell ein Ticket gezogen. Danach habe ich komplett das elektronische System genutzt. Der Tipp mit der Bezahlung bei der Post ist ohnehin ein Witz. Ich habe über eine Stunde auf einer großen Post (die kleinen Postfilialen machen so etwas ohnehin nicht), verbracht (Nummernsystem, wie bei uns auf dem Amt). Die Aussage war, dass ich auch beim Mietwagenanbieter oder bei Via Verde bezahle könne. Da ich im Urlaub bin und mich nicht mit Formalien rum ärgern wollte, wollte ich beim Autovermieter bezahlen. Der hat aber nur gesagt, dass ich auf Post warten soll.

    Die kam ja jetzt nach einem Jahr. Bei mir sind das zwar incl. Gebühren nur 13€.

    Trotzdem schliesse ich mich natürlich meinen Vorkommentator an. Was bitte schön ist das denn?

    Ich bekomme Post einer portugiesischen Maut einer englischen Firma aus Schweden. Hat man leider auch bei anderen Firmen.

    Zusammengefasst kann ich nur sagen. So funktioniert Europa mit Sicherheit nicht!!!

    Um nicht missverstanden zu werden, Portugal ist für mich ein ganz wunderbares Land mit tollen Menschen, aber solche Sachen gehen für mich in nirgendwo!

    Und auch der super tolle Hinweis der Redaktion, Fragen Sie den Rechtsbeistand Ihres Vertrauens, nützt da leider wenig. Das weiß man ohnehin!

  21. Anita L.
    Am 7. November 2018 um 18:40

    Guten Tag.
    Uns ging es heute genau so. (7.11. 2018). Wir bekamen eine Zahlungsanforderung von €2,76 + €4,42 (administrave Gebühren) von Euro Parking Collection, London. Wir sollten am 4. Okt. 2015, um 14 Uhr 12. auf der Autobahn te Posos, Portugal gefahren sein. Nach 3 Jahren, unglaublich und dann nach 3 Jahren um so einen Betrag.
    Wir hatten ein Mietwagen von Avis. Wir hatten den ADAC um Rat gefragt, weil um so ein Betrag ein Anwalt uns Übertrieben vorkommt. Der ADAC sagte das nach 8 Jahren es nicht mehr fällig ist zu bezahlen.
    Wir wissen natürlich nicht genau wo wir in Portugal am 4. Okt 2015 waren. Posos ist uns völlig unbekannt.
    Ist hier Betrüger im Spiel? Viele Kleine Beträge, machen ein großes Betrag.
    Haben nach den Telefonat mit der ADAC bezahlt.

    • bussgeldkatalog.org
      Am 22. November 2018 um 8:57

      Hallo Anita L.

      Wir dürfen Ihnen keine Rechtsberatung geben und empfehlen Ihnen daher, einen Anwalt mit den Details Ihres Falls zu betrauen.

      – Die Redaktion

  22. Holger
    Am 25. April 2018 um 18:35

    Hallo,

    mir ging es genauso wie meinen Vorrednern. Habe im Frühjahr zwei Mal Post aus Malmö/S bekommen. Die (angeblich) ausstellende Organisation Via Verde Portugal schickt mir eine Zahlungsaufforderung über gut 95 €, da ich im Februar 2016 fünfmal an einem bestimmten Streckenabschnitt durchgefahren sein soll. Das will ich nicht bestreiten, Zeit und Ort können stimmen. Ich kann leider nicht mehr nachvollziehen, ob im Mietwagen der Via Verde Sensor an Bord war, oder nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies der Fall war. Zudem erscheint mir Post aus Portugal über Schweden grundsätzlich suspekt, weshalb ich bislang von einer Zahlung abgesehen habe.

    Gibt es bei Ihnen Erkenntnisse bzw. Hinweise darauf, dass dies eine reguläre Verfahrensweise ist?

    • Mike Al
      Am 31. Dezember 2022 um 13:56

      Haben Sie letztlich bezahlt oder kam keine weitere Aufforderung?

    • bussgeldkatalog.org
      Am 22. Mai 2018 um 10:59

      Hallo Holger,

      mit einem solchen Anliegen sollten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. wolf
    Am 12. März 2018 um 19:17

    uns ging es auch so, wir haben, ich bin mir zu 99% sicher, vor Ort bezahlt und bekommen ein Jahr später aus Schweden von einem englischen Inkasso Unternehmen eine Zahlungsaufforderung,
    war so perplex, dass ich bezahlt haben, ob das ein Fehler war? zu spät.

  24. Hans-Peter H.
    Am 11. Februar 2018 um 16:16

    Hallo,
    ich habe jetzt (Februar 2018) ein Zahlungsaufforderung über Mautgebühren (die Post kam aus Malmö!!!) für den April 2014 in Höhe von 3,86€ Maut + 4,42€ Gebühren bekommen. Ich war in dieser Zeit in Portugal, habe aber meines Wissens nach immer vor Ort bezahlt.

    Wann verjähren solche Forderungen?

    • bussgeldkatalog.org
      Am 9. März 2018 um 13:48

      Hallo Hans-Peter H.,

      die Verjährung kann sehr kompliziert sein und ist daher nur von einem Anwalt einzuschätzen. Wenden Sie sich ggf. an einen solchen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

Verfassen Sie einen neuen Kommentar


Nach oben
Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2024 vom VFR Verlag zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.