Elektroauto kaufen: Lohnt sich die Alternative zum Verbrenner?

Von Nicole, letzte Aktualisierung am: 7. Oktober 2019

Zukunft der Fortbewegung oder weiterhin ein Ladenhüter?

Welches Elektroauto soll ich kaufen? Mittlerweile gibt es immer mehr Auswahl.
Welches Elektroauto soll ich kaufen? Mittlerweile gibt es immer mehr Auswahl.

Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor stoßen verschiedene Schadstoffe aus, die nicht nur die Umwelt schädigen, sondern auch die Gesundheit der Menschen gefährden. Eine saubere Alternative sollen Elektroautos darstellen.

Aus diesem Grund hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, dass bis 2022 eine Million E-Autos in Deutschland unterwegs sein sollen. Noch ist diese Zahl jedoch weit entfernt: Am 1. Januar 2019 waren in Deutschland laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 53.861 Elektro-Pkw zugelassen.

Verschiedene Maßnahmen sollen nun dazu führen, dass das Ziel doch noch erreicht wird. Und auch bestehende sowie drohende Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in deutschen Städten bewegen immer mehr Verbraucher zum Umdenken. Lohnt es sich, ein Elektroauto zu kaufen? Worüber sollten Sie sich im Vorhinein Gedanken machen? Können Sie Elektrofahrzeuge auch gebraucht kaufen? Welche Reichweite haben E-Autos? Diese und weitere Fragen beantworten wir im folgenden Ratgeber.

FAQ: Elektroauto kaufen

Was sind die Vorteile eines Elektroautos?

Elektroautos sind energieeffizienter, leiser und wartungsärmer. Außerdem stoßen sie keine Schadstoffemissionen aus und kosten im Betrieb in der Regel weniger als ein vergleichbarer Verbrenner.

Für wen lohnt sich ein Elektroauto?

Vor allem für Fahrer, die hauptsächlich kurze Strecken zurücklegen. Wer häufig hunderte von Kilometern unterwegs ist, ist aktuell noch mit einem Diesel oder Benziner besser beraten.

Wie lange gilt die Kaufprämie für Elektroautos?

Der sog. Umweltbonus sollte ursprünglich nur bis Ende 2020 gezahlt werden. Das im September 2019 beschlossene Klimapaket sieht allerdings eine Verlängerung der Auszahlung ab 2021 vor.

Wie funktioniert ein Elektroauto?

Rund 98 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Pkw werden mit Diesel oder Benzin angetrieben. Die Verbrennungsmotoren funktionieren folgendermaßen: Ein Gemisch aus Kraftstoff und Luft wird in einem Zylinder entzündet und verbrennt dort. Dabei entsteht Druck, welcher einen Kolben in Bewegung bringt. Es folgt eine Übertragung auf eine Welle, die über das Getriebe mit den Rädern verbunden ist.

Bei der Verbrennung von Kraftstoff fallen jedoch Schadstoffe an, die über den Auspuff an die Luft gelangen. Möchten Sie etwas für die Umwelt tun, haben Sie die Option, statt einem Verbrenner ein Elektroauto zu kaufen. Doch wie wird ein solches Fahrzeug eigentlich angetrieben?

Im Motor wird elektrische in mechanische Energie umgewandelt. Das geschieht, insofern es sich um einen Wechselstrommotor handelt, folgendermaßen: Der sogenannte Stator ist ein unbeweglicher Magnet. Dieser umgibt einen Rotor, der drehbar ist, da er auf einer Welle angebracht ist. Den Teilen wird elektrische Energie zugeführt, die in einer Batterie gespeichert wurde. Fließt der Strom, entsteht ein Magnetfeld und der Rotor beginnt sich zu drehen, da sich negative und positive Ladungen anziehen, gleiche sich jedoch abstoßen.

Mit der Bewegung wäre jedoch so nach einer halben Drehung Schluss. Aus diesem Grund wird dem Rotor Wechselstrom zugeführt. Das bedeutet, dass sich die Polung des Stroms in regelmäßigen Abständen ändert. Dadurch bleibt der Rotor weiterhin in Bewegung. Diese Drehbewegung wird dazu verwendet, um das Fahrzeug anzutreiben.

Darüber sollten Sie sich vor dem Kauf Gedanken machen

Emissionsfrei dank Elektro-Antrieb: Ein Auto zu kaufen, welches ohne Verbrennungsmotor auskommt, schont die Umwelt.
Emissionsfrei dank Elektro-Antrieb: Ein Auto zu kaufen, welches ohne Verbrennungsmotor auskommt, schont die Umwelt.

Ob Sie nun einen Diesel, Benziner oder ein Elektroauto kaufen möchten: Der Erwerb eines fahrbaren Untersatzes geht in der Regel mit einer größeren Investition einher. Aus diesem Grund sollten Sie im Vorhinein genau überlegen, welches Fahrzeug am besten zu Ihnen passt und wie viel Geld es kosten darf. Bevor Sie sich für einen Elektro-Pkw entscheiden, ist es empfehlenswert, wenn Sie sich zunächst über dessen Vor- und Nachteile klarwerden.

Vorteile beim Kauf eines Elektroautos: Leise und emissionsfrei

E-Fahrzeuge zu kaufen hat viele Vorteile. Da kein Kraftstoff verbrannt wird, wird beim Fahren kein CO2 ausgestoßen. Das macht die Fahrzeuge im Betrieb besonders umweltfreundlich. Des Weiteren ist ein Elektromotor besonders energieeffizient. Das Verhältnis zwischen aufgewendeter und nutzbarer Energie liegt hier bei 90 Prozent, während es bei Verbrennungsmotoren nur etwa 40 Prozent sind.

Wenn Sie ein Elektroauto kaufen, wird Ihnen außerdem auffallen, dass es sehr viel leiser als ein Benziner oder Diesel fährt. Zusätzlich verfügt ein Elektromotor über sehr viel weniger Verschleißteile als ein Verbrennungsmotor. Das macht E-Autos besonders wartungsarm. Reparaturen sind in der Regel einfacher als beim Diesel oder Benziner, was sich auch bei den Kosten bemerkbar macht.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die Kosten für den Betrieb. Strom ist um einiges günstiger als Benzin oder Diesel, weshalb Besitzer eines Elektroautos hier bares Geld sparen können.

Hoher Preis, schlechte Ladeinfrastruktur: Diese Nachteile von Elektro-Pkw sind zu beachten

Stromautos zu kaufen hat jedoch nicht nur Vor-, sondern auch nicht zu vernachlässigende Nachteile. Was in der Regel sofort auffällt: Die Kaufpreise für einen E-Pkw sind in der Regel um einiges höher als die für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Das liegt vor allem daran, dass die Herstellung der verbauten Batterien noch vergleichsweise teuer ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der noch viele Verbraucher davon abhält, ein Elektroauto zu kaufen, liegt darin, dass die Reichweite vieler Modelle kaum an die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor heranreicht. Je nach Modell und Hersteller ist momentan eine Reichweite von 150 bis 500 Kilometern pro Batterieladung möglich. Im Vergleich dazu können beispielsweise viele Diesel-Pkw mit einer Tankfüllung mehr als 1.000 Kilometer weit fahren.

Oftmals bemängelt wird außerdem die fehlende Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Ein solches Fahrzeug muss mit Strom aufgeladen werden, wenn die Batterien leer sind. Nicht jeder hat jedoch eine eigene Garage, in der das möglich ist. Und auch unterwegs muss ein Elektro-Pkw aufgeladen werden. Entsprechende Ladesäulen sind vielerorts aber weiterhin Mangelware.

Ein weiterer Nachteil, wenn Sie ein Elektroauto kaufen, besteht darin, dass das Aufladen der Batterie sehr viel länger dauert als der Tankvorgang an einer Tankstelle. An einer herkömmlichen Steckdose dauert es teilweise bis zu 14 Stunden, bis die Batterie wieder voll ist. An öffentlichen Ladestationen geht es schneller, doch auch hier dauert der Vorgang länger als an der Tankstelle.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie ein Elektromobil kaufen

Elektroauto günstig bzw. billig kaufen: Häufig geht ein niedrigerer Preis mit einer geringeren Reichweite einher.
Elektroauto günstig bzw. billig kaufen: Häufig geht ein niedrigerer Preis mit einer geringeren Reichweite einher.

Die vorgestellten Vor- und Nachteile zeigen: Möchten Sie ein Elektroauto kaufen, sollten Sie sich dies vorher genau überlegen. Vor allem die folgenden Fragen sollten Sie für sich selbst beantworten, bevor Sie sich für einen E-Pkw entscheiden:

  • Welche Strecken fahre ich üblicherweise? Für kurze Strecken innerhalb der Stadt bietet sich ein Elektroauto durchaus an. Legen Sie jedoch viele lange Fahrten zurück, wird die mangelnde Reichweite zum Problem.
  • Wo kann ich mein E-Auto aufladen? Ein Pluspunkt liegt vor, wenn Sie einen eigenen Stellplatz haben, an dem das Aufladen der Batterie problemlos möglich ist. Dann empfiehlt sich auch das Anbringen einer sogenannten Wallbox. An dieser können Elektroautos besonders schnell geladen werden. Auch das Vorhandensein ausreichend öffentlicher Ladestationen ist ein gutes Zeichen. Bestehen diese Optionen jedoch nicht, könnten Sie Probleme beim Aufladen bekommen.

Zuschuss, wenn Sie ein E-Auto kaufen: Die Umweltprämie

Wie bereits einleitend erwähnt, möchte die Bundesregierung dafür sorgen, dass bis 2022 gut eine Million Elektroautos in Deutschland zugelassen sind. Einer der ausschlaggebendsten Punkte, die Verbraucher jedoch davon abhalten, ein Elektroauto zu kaufen, ist der relativ hohe Anschaffungspreis.

Um mehr Personen zum Kauf eines Elektro-Pkw zu bewegen, gibt es bereits seit 2016 die sogenannte Umweltprämie. Diese stellt einen Zuschuss für den Autokauf dar. Wie hoch die Prämie ausfällt, hängt davon ab, für welchen Antrieb sich der Käufer entscheidet:

  • Die Umweltprämie beträgt 4.000 Euro für reine Batterieelektrofahrzeuge sowie Brennstoffzellenfahrzeuge.
  • Mit 3.000 Euro wird der Kauf von Plug-In-Hybriden mit einem CO2-Ausstoß von maximal 50g pro Kilometer bezuschusst.

Dabei wird je die eine Hälfte des Zuschusses vom Bund und die andere vom jeweiligen Hersteller getragen. Möchten Sie, wenn Sie ein Elektroauto kaufen, von der Umweltprämie profitieren, müssen dafür jedoch gewisse Voraussetzungen erfüllt werden.

Voraussetzungen für die Umweltprämie

Vorteil, wenn Sie ein E-Auto kaufen: Strom ist günstiger als Sprit.
Vorteil, wenn Sie ein E-Auto kaufen: Strom ist günstiger als Sprit.

Antragsberechtigt sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen, Vereine, Körperschaften und Stiftungen. Möchten Sie den vollen Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro erhalten, müssen Sie ein reines Batterieelektrofahrzeug erwerben.

Dabei ist wichtig: Die Förderung gibt es nur, wenn Verbraucher Elektrofahrzeuge kaufen, bei denen der Netto-Listenpreis des Basismodells maximal 60.000 Euro beträgt. Teurere Modelle, wie etwa das Tesla Model X (ab 85.300 Euro; Stand Mai 2019), fallen damit aus der Förderung heraus. Für welche Fahrzeuge die Umweltprämie zu haben ist, können Sie der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge entnehmen, welche auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu finden ist. Diese wird regelmäßig aktualisiert.

Zusätzlich müssen Sie noch die folgenden Voraussetzungen erfüllen, um die Umweltprämie zu erhalten, wenn Sie ein Elektroauto kaufen möchten:

  • Es handelt sich um einen Neuwagen, der zum ersten Mal zugelassen wird.
  • Pro Fahrzeug gibt es nur eine Förderung.
  • Es muss mindestens sechs Monate lang auf den Antragsteller zugelassen bleiben.
Gut zu wissen: Auch beim Leasing eines Elektro-Pkw können Sie die Umweltprämie in Anspruch nehmen. Das lohnt sich häufig vor allem für Unternehmen und Selbstständige. Diese können die Kosten, die für das Leasing anfallen, nämlich voll von der Steuer absetzen.

Wie können Sie die Umweltprämie beantragen, wenn Sie einen Elektrowagen kaufen möchten?

Wenn Sie ein elektrisches Auto kaufen, erhalten Sie die Umweltprämie nicht automatisch. Vielmehr müssen Sie einen entsprechenden Antrag stellen. Ansprechpartner ist hierfür das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die Antragstellung ist nur online über ein elektronisches Formular möglich.

Umweltprämie, wenn Sie ein Elektroauto kaufen: Der Antrag kann nur über das Internet gestellt werden.
Umweltprämie, wenn Sie ein Elektroauto kaufen: Der Antrag kann nur über das Internet gestellt werden.

Beim Antrag für den Erhalt der Umweltprämie, wenn Sie ein Elektroauto kaufen, müssen Sie unter anderem Angaben zu Ihrer Person (Name, Adresse, etc.) sowie zum Fahrzeug machen. Dazu gehören beispielsweise Informationen zum Hersteller, dem Datum des Erwerbs sowie des Netto-Kaufpreises. Des Weiteren müssen Sie angeben, ob Sie den Elektro-Pkw käuflich erworben haben oder ihn leasen.

Zusätzlich müssen Antragsteller noch eine Kopie des Leasing- bzw. Kaufvertrages oder der verbindlichen Bestellung hochladen. Dieser muss unter anderem zu entnehmen sein, dass der Hersteller den Eigenanteil in Höhe von 2.000 Euro vom Kaufpreis abgezogen hat.

Im Anschluss wird Ihr Antrag dann geprüft. Hat alles seine Richtigkeit, erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Danach haben Antragsteller, insofern sie dies noch nicht erledigt haben, neun Monate Zeit, um das Elektroauto zuzulassen. Um die Zulassung zu belegen, müssen sie Kopien der Zulassungsbescheinigung Teil I und II sowie die Rechnung für das Auto hochladen.

Wenn Sie ein Elektroauto mit Prämie kaufen, ist dann nur noch ein letzter Schritt auszuführen. Nachdem die nötigen Nachweise hochgeladen wurden, müssen Sie die sogenannte Verwendungsnachweiserklärung, welche Ihnen zur Verfügung gestellt wird, ausdrucken, unterschreiben und dem BAFA zukommen lassen. Nach einer weiteren Prüfung wird dann der Umweltbonus auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen.

Beachten Sie: Den Antrag auf Erhalt der Umweltprämie können Sie nicht vorsorglich stellen. Sie müssen das Elektroauto bereits erworben oder zumindest eine verbindliche Bestellung aufgegeben haben. Eine Zulassung des Kfz oder seine Auslieferung muss jedoch noch nicht stattgefunden haben.

Kfz-Steuer für Elektroautos: Profitieren Sie von Sonderregelungen

Möchten Personen ein Elektroauto kaufen, schrecken die Preise für die fast lautlosen Gefährte sie häufig ab. Beim Kauf eines Fahrzeugs sollten Interessenten jedoch nicht nur auf den Anschaffungspreis an sich achten, sondern auch die Folgekosten mit in die Berechnung einbeziehen.

Einen der Posten, welcher bei allen zugelassenen Fahrzeugen nicht zu vernachlässigen ist, stellt die Kfz-Steuer dar. Sobald ein Pkw zugelassen wird, beginnt für diesen die Steuerpflicht. Je nach Fahrzeug müssen Halter mehrere hundert Euro im Jahr zahlen.

Sie profitieren jedoch von Vorteilen, wenn Sie ein mit Elektromotor angetriebenes Auto kaufen. Liegt die Erstzulassung vor dem 31. Dezember 2020, müssen Sie die ersten zehn Jahre keine Kfz-Steuer für Ihr Elektroauto zahlen. Ist dieser Zeitraum abgelaufen, fällt weiterhin nicht die volle Kfz-Steuer an. Halter müssen stattdessen nur die Hälfte des eigentlich anfallenden Betrages zahlen.

Lohnt es sich für Sie, ein Elektroauto zu kaufen? Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Es kommt immer darauf an, welche Modelle Sie miteinander vergleichen, welche Strecken Sie zurücklegen und welche anderen Kosten anfallen. Grundsätzlich ist der Anschaffungspreis beim E-Auto höher und auch der Wertverlust ist vergleichsweise hoch. Dafür ist Strom günstiger als Diesel oder Benzin, die Wartungskosten fallen geringer aus und Sie müssen weniger Kfz-Steuer zahlen. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie genau durchrechnen, welcher Antrieb in Ihrem Fall der beste wäre.

Elektrofahrzeuge gebraucht kaufen: Ist das zu empfehlen?

Wenn Sie ein fabrikneues Elektromobil kaufen, sind Sie die ersten zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.
Wenn Sie ein fabrikneues Elektromobil kaufen, sind Sie die ersten zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

Die Anschaffungskosten für ein E-Auto sind, wie bereits erwähnt, um einiges höher als für vergleichbare Diesel und Benziner. Viele Verbraucher fragen sich deshalb, ob es nicht möglich wäre, ein Elektroauto gebraucht zu kaufen, um Kosten zu sparen.

Grundsätzlich ist dies möglich. Allerdings sollten Sie, wenn Sie gebrauchte Elektroautos kaufen möchten, beachten, dass sich auf dem Fahrzeugmarkt eher jüngere Fahrzeuge finden lassen – schließlich sind viele Modelle noch nicht lange käuflich zu erwerben. Dementsprechend sind die Anschaffungskosten immer noch vergleichsweise hoch.

Möchten Sie ein Elektromobil gebraucht kaufen, sollten Sie das Fahrzeug auf jeden Fall genau durchchecken lassen. Zwar haben E-Autos weniger Verschleißteile als Pkw mit Verbrennungsmotor, doch auch hier können etwa Fahrwerk oder Stoßdämpfer im Laufe der Zeit Schaden nehmen. Eine Probefahrt ist unerlässlich, damit Sie überprüfen können, ob Mängel vorliegen und wie zufrieden Sie mit dem Fahrverhalten sind.

Der wichtigste Punkt, wenn Sie ein Elektroauto kaufen, das gebraucht ist, stellt die Batterie dar. Deren Leistung nimmt nämlich im Laufe der Zeit ab, so dass die Reichweite des Fahrzeugs nach und nach zurückgeht. Ist die Batterie gar kaputt, wird meist ein äußerst teurer Austausch nötig. Aus diesem Grund sollten Sie die Batterie vor dem Kauf gründlich in einer Fachwerkstatt durchchecken lassen. Dort können entsprechende Daten ausgelesen werden, die etwas über den Zustand des Energiespeichers verraten.

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