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H-Kennzeichen: Das Nummernschild für Oldtimer

Was Sie über das H-Kennzeichen wissen sollten

Die Zeit vergeht wie im Flug. Das Traumauto, auf das in der Jugend hin gespart wurde, ist nun ein Oldtimer. Ob als Geldanlage oder als sentimentales Erinnerungsstück – alte Autos erfreuen sich auch weiterhin großer Beliebtheit. Wer sein Schmuckstück aus vergangen Tagen bis heute gut gepflegt hat oder ein in die Jahre gekommenes Auto aufwändig mit Originalteilen restauriert hat, kann es mit einem H-Kennzeichen als „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ anmelden.

Das H-Kennzeichen gibt es in Deutschland seit 1997. Mit einem H-Kennzeichen können Fahrzeuge ausgestattet werden, die älter als 30 Jahre und im guten Zustand sind. Nicht jedes Auto, das alt ist, ist auch ein Oldtimer. Nach deutschem Verkehrsrecht müssen für die Oldtimer-Kennzeichen bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Der Ratgeber informiert Sie über die H-Kennzeichen.

So sieht das H-Kennzeichen aus.

Manche Oldtimer-Freunde finden das aktuelle H-Kennzeichen zu modern. Daher bieten einige Zulassungsbehörden gegen eine Bearbeitungsgebühr auch Nummernschilder nach alter DIN-Norm an. Diese haben kein Eurofeld.

H-Kennzeichen: So sehen sie aus

Die Oldtimer-Kennzeichen entsprechen in der Regel dem Standard-Nummernschild. Es hat eine maximale Breite von 520 und einer maximalen Höhe von 130 Millimetern. Am linken Rand befindet sich standardmäßig das Eurofeld mit Länderkennung. Einziger Unterschied ist ein „H“, welches das Nummernschild abschließt. Die Gesamtzahl aller Zeichen darf nicht über acht liegen. Ein gültiges Nummernschild folgt der Form: AB DE 123H

Einige Zulassungsbehörden (Bremen und Hessen) ermöglichten es, dass das Nummernschild gemäß dem alten Standard nach DIN 1451 beibehalten werden konnte. Dieser galt bis 31. Oktober 2000 und erfreute sich bei Oldtimer-Freunden großer Beliebtheit. Auf dem Kennzeichen wurde statt der gegenwärtig verwendeten FE-Schrift die DIN-Schrift in schwarz, auf weißem Grund verwendet. Das Eurofeld auf der linken Seite entfiel. Heute führt am Euro-Kennzeichen aber kein Weg mehr vorbei.

Oldtimerkennzeichen

Seit 1997 gibt es die Oldtimerkennzeichen in Deutschland.

Was ist ein Oldtimer?

Im deutschen Sprachgebrauch wird mit dem Begriff „Oldtimer“ in der Regel ein Auto bezeichnet, das ein gewisses Alter überschritten hat. Beim PKW liegt die Altersgrenze bei 30 Jahren. Obwohl „Oldtimer“ sehr englisch klingt, handelt es sich um eine deutsche Wortschöpfung – einem Scheinanglizismus.
In der englischen Sprache sind mit „Oldtimer“ eher Veteranen und alte Menschen gemeint. Die betuchten Fahrzeuge mit Sammlerwert werden in den USA bzw. im Vereinigten Königreich als „classic car“ oder „veteran-car“ bezeichnet.

Wenn über Oldtimer gesprochen wird, denken die meisten an Autos aus den 50er oder 60er Jahren. Es können aber auch Motoräder, Busse oder Lastkraftwagen gemeint sein. Mittlerweile fallen auch einzelne Modelle aus den frühen 80ern unter den Begriff „Oldtimer“. Damit gelten Golf II und Opel Corsa A offiziell als historische Fahrzeuge.

In § 2 Nr. 22 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) heißt es:

Oldtimer [sind] Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen […]

Soll also ein Fahrzeug als Oldtimer samt H-Kennzeichen zugelassen werden, müssen neben dem Alter noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein. Getunte Golf II, die nicht dem Originalzustand entsprechen und nicht „gut“ erhalten sind, fahren demnach ohne H-Kennzeichen von der Zulassungsstelle nach Hause.

H-Kennzeichen: Vorteile

Das historische Kennzeichen bietet eine Reihe von Vorteilen. Im Rang eines „kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts“ erhält ein Auto steuerliche Vergünstigungen, preiswerte Kfz-Versicherungen und geringere Umweltauflagen. So dürfen beispielsweise alte Fahrzeuge ohne Katalysator mit H-Kennzeichen in Umweltzonen unterwegs sein. Eine grüne Plakette wird nicht benötigt.

Oldtimer mit H-Kennzeichen benötigen keine Umweltplakette, wenn sie eine Umweltzone passieren.

Fahrzeuge mit H-Kennzeichen brauchen in einer Umweltzone keine grüne Plakette.

Auch steuerlich hat es Vorteile, ein H-Kennzeichen an sein Auto schrauben zu dürfen. Die Steuer für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen beträgt einheitlich 191,74 Euro (Motorräder 46,02 Euro). Die meisten Versicherungen bieten darüber hinaus sehr günstige Tarife an, da sie davon ausgehen, dass mit Oldtimern behutsam umgegangen wird und sie nur wenig bewegt werden. Einige Anbieter limitieren die Kilometerzahl auf maximal 10.000 pro Jahr.

H-Kennzeichen: Vorteile im Überblick:

  • günstigere Kfz-Steuer
  • preiswerter Kfz-Versicherungsschutz
  • Autos dürfen ohne Katalysator gefahren werden.
  • Umweltzonen dürfen passiert werden.

Originalzustand – eine Voraussetzung für das H-Kennzeichen

Größte Hürde bei der Zulassung eines Fahrzeugs mit H-Kennzeichen ist nicht das Alter, obwohl der Fahrzeugtyp mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben sollte. Bei Beantragung des H-Kennzeichens muss ein Oldtimer-Gutachten vorliegen, das zuvor von einem anerkannten Sachverständigen durchgeführt werden muss. In der Regel können Sie einen Sachverständigen bei TÜV und DEKRA oder einer anderen Prüforganisation finden. Seit 2007 darf allerdings jeder zertifizierte Prüfingenieur die Eignung für das historische Nummernschild ausstellen. In der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) ist nicht genau definiert, welche baulichen Voraussetzungen ein Oldtimer für die Zulassung mit H-Kennzeichen erfüllen muss. Die Formulierungen sind einigermaßen vage gehalten, weshalb es häufig auch vom Prüfer abhängt, ob das Lieblingsfahrzeug das historische Kennzeichen erhält.

Grundsätzlich gilt:

  • In allen Hauptbaugruppen muss das Kfz dem Original entsprechen.
  • Umbauten sind nur erlaubt, wenn sie typisch und zeitgenössisch waren.
  • Das Fahrzeug muss in einem guten Zustand sein. Es dürfen keine größeren Mängel oder Gebrauchsspuren vorhanden sein.

Alte Fahrzeuge mit Tuning dürften diesen Vorgaben eher weniger genügen. Außerdem benötigt der Oldtimer für die Zulassung mit H-Kennzeichen eine gültige Hauptuntersuchung (HU).

Oldtimer müssen für das H-Kennzeichen folgende Bedingungen erfüllen:

  • mindestens 30 Jahre alt (Erstzulassung)
  • bestandenes Oldtimer Gutachten (Originalzustand / guter Erhalt)
  • Hauptuntersuchung

Vor dem Jahr 2007 gab es noch eine Youngtimer-Regel im Verkehrsrecht. Youngtimer sind Fahrzeuge, die zwischen 20 und 30 Jahren alt sind und daher als Kfz-Klassiker gelten. Bei der Novellierung der entsprechenden Vorschrift entfiel die Möglichkeit, ein Fahrzeug als Youngtimer zuzulassen. Spezielle Kennzeichen gibt es also nicht. Youngtimer, die vor 2007 zugelassen worden sind, können aber ihren Status beibehalten.

Welche Unterlagen benötigen Sie für die Zulassung?

Das Oldtimer-Kennzeichen kann in der zuständigen Zulassungsbehörde beantragt werden. Folgende Unterlagen werden benötigt:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
  • elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nummer)
  • Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief / Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II
  • Oldtimer-Gutachten
  • Nachweis über die Hauptuntersuchung (HU)
  • bisheriges Kennzeichen (falls Fahrzeug gegenwärtig zugelassen)

Seit 2005 gibt es neue Zulassungspapiere. Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief wurden ersetzt durch die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II. In der Regel werden die alten Dokumente bei der Zulassungsstelle eingezogen und vernichtet. Doch gerade bei Oldtimern können die alten Dokumente einen gewissen historischen Wert darstellen. Falls Sie Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief behalten wollen, können Sie bei Ihrer Zulassungsstelle nachfragen, ob dies möglich ist.

H-Kennzeichen: Kosten

H-Kennzeichen Kosten

Wenn Sie sich für eine Zulassung mit Wunschkennzeichen oder mit Nummernschild nach alter DIN-Norm entscheiden, müssen Sie mit höheren Kosten rechnen.

Für die Anmeldung bei der Zulassungsstelle werden Gebühren in Höhe von ca. 28 Euro erhoben. Ein Wunschkennzeichen erhöht den Preis um 11 Euro.
Viele Oldtimer-Freunde stören sich an den modernen Kennzeichen mit Eurofeld. Bei einigen einigen Zulassungsstellen war es daher wieder möglich, die Nummernschilder nach DIN 1451 erstellen zu lassen. Die Schriftnorm galt bis zum 31. Oktober 2000. Die H-Kennzeichen wirken historisch authentisch, der Eurobalken entfällt. Heute werden die alten Kennzeichen aber nicht mehr herausgegeben. Fahrzeuge, die das Nummernschild haben, dürfen damit aber noch weiterfahren, solange keine Ummeldung erfolgt.

Pflicht und damit fixe Kosten für das H-Kennzeichen sind HU und Oldtimer-Gutachten bei einem Sachverständigen. Für die Oldtimer-Prüfung werden von TÜV und DEKRA Preise in der Größenordnung von 100 Euro verlangt. Die Hauptuntersuchung liegt bei ca. 70 Euro.

Wie bei jedem anderen Kennzeichen, entstehen beim Oldtimerkennzeichen auch Kosten für das Prägen des Schildes. Die Preise variieren je nach Anbieter. Rechnen Sie mit 20 bis 30 Euro. Online gibt es allerdings schon Anbieter, die diesen Service für unter 10 Euro anbieten. Dann fallen noch Gebühren für Packung und Versand an. Prägestellen finden Sie in der Regel in unmittelbarer Umgebung der Zulassungsstellen.

Was kosten H-Kennzeichen?

  • 28 Euro Gebühren für die Zulassung
  • Ggf. 11 Euro Gebühren für Wunschkennzeichen
  • Ggf. 100 Euro für Nummernschild nach DIN 1451 (Bearbeitungsgebühr)
  • 100 Euro für das Oldtimer-Gutachten
  • 70 Euro für die Hauptuntersuchung
  • 20-30 Euro für das Prägen der Nummernschilder

Wenn Sie beabsichtigen, ein Fahrzeug mit H-Kennzeichen zuzulassen, müssen Sie abhängig von den gewünschten Extras mit Kosten ab 220 Euro rechnen.

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51 Kommentare

  1. Dieter H. sagt:

    Guten Tag,
    welche Zulassungsbehörden akzeptieren das DIN 1451 Kennzeichen?
    Vielen Dank vorab u nd
    freundliche Grüße
    Dieter H.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      die alten Kennzeichen sind nicht mehr zulässig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • funny2k sagt:

        wieso nicht mehr möglich? soll das heissen der text oben stimmt nicht??
        „Seit 2010 ist es daher in einigen Zulassungsstellen wieder möglich, die Nummernschilder nach DIN 1451 erstellen zu lassen“

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo,

          in der Tat war der Text missverständlich formuliert, wir haben dies korrigiert. Vielen Dank für Ihren Hinweis.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Stefan sagt:

    Hallo,
    zählt beim Alter des Fahrzeugs der Tag der Erstzulassung oder reicht das Jahr?

    Erstzulassung 22.06.1987
    H-Kennzeichen also schon jetzt oder erst ab 22.06.2017 möglich?

    Danke und viele Grüße
    Stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      das handhaben die einzelnen Zulassungsstellen verschieden. Bei einigen genügt das Jahr. Am besten erkundigen Sie sich im Vorfeld bei der zuständigen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Weber sagt:

    Hallo gibt es eine Beschränkung der Benutzung des Oltimers.

    Pragmatisch: Kann ich jetzt nach Zulassung mit H Kennzeichen, wieder jeden Tag zum Arbeiten im die Umweltzone einfahren.

    Oder Regelt das ein Gesetz das man das nicht darf.?

    Bitte um eine Rückantwort.

    Weber

  4. Franz-Josef sagt:

    Hallo Leute,
    Ich interresiere mich für einen Oldtimerbus, fahre auch im Nebenerwerb (450€)
    Darf man mit dem Oldtimer dann auch Fahrten machen? Also nicht gewerblich, sondern mit Freunden, Musikkollegen mit dem Musikverein, unentgeldlich?
    Wäre schön, wenn jemand eine Antwort weiss!.
    Danke und Gruß Franz-Josef

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franz-Josef,

      verfügen Sie über die entsprechenden Voraussetzungen (Führerschein der Klasse D/D1), sollte dies in der Regel kein Problem sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Francois sagt:

    Hallo!
    Ich habe wiederholt gehört, dass man kein H-Kennzeichen erhält, wenn es das einzige Fahrzeug ist, dass man besitzt.
    Stimmt das?
    Danke, FF

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Francois,

      eine solche Regelung ist uns nicht bekannt. Der Gesetzestext lässt auch keine Rückschlüsse darauf zu. Abhängig ist die Zulassung demnach nur vom Alter, dem Zustand und der Stellung des Fahrzeugs als kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Maybe sagt:

      Ja das stimmt, es muss ein weiteres Fahrzeug gemeldet sein, das Fahrzeug auf dem das H-Kennzeichen gemacht werden soll muss das 2. Fahrzeug sein, da dann angenommen wird, dass das Fahrzeug nicht alltäglich genutzt wird

  6. N. sagt:

    Guten Tag,

    darf man ein altes Feuerwehr Auto als Familien Champer umbauen und erhält aber trotzdem das H Kennzeichen?

    Danke für die Info

  7. benno sagt:

    Hallo Zusammen,wenn ein Auto ein Saison-Kennzeichen hat,jetzt aber ein H-Kennzeichen bekommt,kann man nun ein Wunschkennzeichen beantragen?MfG Benno

  8. Stefan sagt:

    Hallo Bußgeldkatalog-team,

    Was lässt sich in Bezug auf den Einsatz einer Gas Anlage in Verbindung mit einen H-kennzeichen sagen? Gibt es hierzu eine konkrete Aussage oder wird dies von Gutachter zu Gutachter oder dergleichen unterschiedlich gehandhabt?

    Vielen Dank im voraus!

    Gruß Stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      ein Oldtimer muss laut § 22 Nr. 22 FZV weitestgehend dem Originalzustand entsprechen. Der Einbau einer Gasanlage sollte von den meisten Stellen als erhebliche Veränderung gewertet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Jens sagt:

    Hallo, muss das fahrzeug für erteilung des H kennzeichen eine AU erfolgreich bestehen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      Sie können bei der zuständigen Zulassungsbehörde nachfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Michael sagt:

      Das hängt vom Baujahr ab!
      Fahrzeuge, die vor dem 1.9.1969 erstmals in Verkehr gebracht wurden, brauchen keine AU im herkömmlichen Sinne. Somit sind bei älteren Fahrzeugen bei der HU auch keine Gebühren für die AU fällig!!!
      Einzige Auflage:
      Fahrzeuge mit Otto-Motor ohne Katalysator: Messung bei Leerlaufdrehzahl: Der Kohlenmonoxidgehalt darf 3,5 % nicht überschreiten.

      Gruß aus dem Norden

  10. Lukas sagt:

    Hallo Busgeldkatalog – Team
    Wenn mein Schlepper ein H – Kennzeichen erhält darf ich den Schlepper dann voll nutzen z.B
    für Kartoffel anbau, Brennholz Transport, Anhänger ziehen oder nur so zum Spazieren fahren.

    Darüber weis irgendwie niemand so richtig bescheid.

    Mfg lukas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      unserem Kenntnisstand nach gibt es einige Zulassungsbehörden, welche beispielsweise eine gewerbliche Nutzung eines Fahrzeugs mit H-Kennzeichen nicht zulassen, während andere von keinen Nutzungsbeschränkungen ausgehen. Aus diesem Grund sollten Sie sich bei der zuständigen Zulassungsstelle informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Rene sagt:

    Hi hab nen alten passat der mit umbauteilen aus seiner zeit versehen ist zb treser rückleuchten kühlergrill aber ein neues gewindefahrwerk hat was auch eingeladen ist jetzt ist meine frage es gab 1991 schon gewindefahrwerk ist das dann ein zeitgemäßer umbauteilen oder nicht

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rene,

      Sie können bei der zuständigen Zulassungsstelle nachfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. de V. sagt:

    Ist die Zuteilung eines H-Kennzeichen für ausländische Fahrzeuge möglich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie können sich bei der zuständigen Zulassungsbehörde erkundigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Matthias sagt:

    Muss man einen weiteren Wagen angemeldet haben um eine H Zulassung für das andere Fahrzeug zu bekommen.
    Praktisch einen zweit Wagen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthias,

      die Zulassung eines Oldtimers ist nicht abhängig vom Vorhandensein eines Zweitwagens.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Reiner sagt:

    Oben in der Erklärung steht, das Oltimerfahrzeug kann ohne grüne Plakette in Umweltzonen fahren und braucht auch keine Abgasreinigungsanlage (Katalysator)
    Ich habe zwei Audi 100 Typ 44 von 89 und 88 beide hatten zum Zeitpunkt Ihrer ersten Zulassung einen geregelten Kat mit Lamda sonde eingebaut,
    Bisher mussten diese bei der HU bzw AU auch funktionieren.
    Wenn die Autos dann Oltimer werden ist das nicht mehr nötig?
    Was köönt Ihr dazu sagen
    Freundliche Grüße
    Reiner

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Reiner,

      damit Sie ein H-Kennzeichen erhalten, muss das Fahrzeug weitgehend dem Originalzustand entsprechen. Wenn das Fahrzeug einen geregelten Kat hatte, sollte dieser auch zukünftig funktionieren, da sonst der Zustand ggf. nicht für ein H-Kennzeichen ausreicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Uwe sagt:

    Liebe Redakteure,
    kann ich mit im EU-Land Polen als „historische Fahrzeuge“ zugelassenen PKW (gelbes Oldtimer-Kennzeichen – gstzl. Voraussetzungen sind u.a. Mindestalter von 25 Jahre und mindestens 80 % Originalität) unter 30 Jahren Fahrzeugalter in deutsche Umweltzonen einfahren? Zusatzinformation: es gibt in PL keine irgendwie geartete spezielle Zulassung für über 30jährige Veteranen.
    Vielen Dank für Ihre Auskunft (so möglich)!
    Uwe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      wir sind uns unsicher. In Deutschland gilt ein Fahrzeug erst ab 30 Jahren als Oldtimer. Folglich müsste die Umweltzone umfahren werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Udo sagt:

    Wenn ich ein deutsches Auto (Mercedes Ponton) mit ausländischen z.B. litauischen Papieren kaufe,
    (keine Zulassungsbescheinigung Teil 1&2 vorhanden), welche Unterlagen benötige ich stattdessen zum Zulassen?
    (H-Zulassung gewünscht, normale TüV-Abnahme liegt vor.)
    Ich habe von einer Unbedenklichkeitsbescheinigung gehört, die die Zulassungsbescheinigung ersetzen kann/soll ?!?!?

    Danke für Ihre Hilfe !

    Gruss Udo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Udo,

      in der Regel müssen vor der Zulassung zunächst eine Vollgutachten bei einer zugelassenen Prüfstelle erstellen lassen. Weitere Fragen beantwortet die zuständige Zulassungsstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Mehmet sagt:

    Liebe Redakteure,
    ein bekanter aus Ungarn möchte seinen Oldtimer in Deutschland anmelden bzw. deutsches Kennzeichen haben. Ist das möglich? Der Oldtimer ist Chevrolet Corvette from 1962, damals aus den USA in 2008 gekauft.
    Würde mich auf ein paar antworten freuen. Vielen Dank.

  18. Freddy sagt:

    Wie verhält sich das bei einem US Oldteimer bei dem vorne nur Platz für das Kleine Kenzeichen ist, muss die Zulassungsstelle
    mir ein kleines Kennzeichen geben?
    Gruss Freddy

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Freddy,

      in kurzes Kennzeichen wird von der Zulassungsstelle nur in Ausnahmefällen genehmigt. Unter anderem müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:
      1. Ein Kennzeichen in Engschrift ist nicht klein genug. 2. Veränderungen am Fahrzeug, die das Anbringen eines herkömmlichen Kennzeichens ermöglichen würden, sind technisch nicht möglich oder unzulässig. 3. Die Kosten für den Umbau übersteigen fünf Prozent des aktuellen Fahrzeugwertes. Weitere Informationen erhalten Sie auf https://www.bussgeldkatalog.org/kennzeichen-masse/.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Theodoridis G. sagt:

    Ich möchte meine Audi a 4 1.9 TDI limusine baujahr 2006 in 18 auch Ulteimer machen mit alles original teilen von Audi darum pflege ihn sehr an allen Bereichen und hoffe das es bis dortige Zeit geht

  20. Sylvia R. sagt:

    Hallo,
    wir würden gerne ein Wohnmobil Hobby 600 kaufen. Das Baujahr gibt ein H-Kennzeichen her. Jedoch wurden die Polster neu bezogen und ein Gurtbock für die Befestigung eines Kindersitzes eingebaut. Ist das ein Hinderungsgrund?
    Danke und Gruß, Sylvia R.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sylvia,

      für Einschätzungen dieser Art sollten Sie sich am besten an einen Sachverständigen wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Jan L. sagt:

    Hallo,
    ich wüßte gerne, wie es sich mit der Oldtimerausnahmeregelung für das befahren von Umweltzonen verhält, wenn der Oldtimer im europäischen Ausland angemeldet ist.
    Trotz ausgiebiger Recherche konnte ich hierzu bisher nirgends eine rechtsverbindliche Antwort finden.

    Mein konkreter Fall: ich habe meinen Erstwohnsitz in Frankreich und meine Fahrzeuge sind hier zugelassen.
    In Frankreich existiert kein wirkliches pendant zur deutschen H-Zulassung.
    (Es gibt die sogenannte „Carte Grise Collection“ deren Zuteilung jedoch ausschließlich vom Fahrzeugalter (>=30 Jahre) abhängt und keine Kriterien wie den deutschen § 2 nr. 22 fahrzeug zulassungsverordnung (fzv) berücksichtigt.
    Da der TÜV Intervall mit der „Carte Grise Collection“ auf fünf Jahre ansteigt wird in gewissen Foren die Ansicht vertreten, daß Auslandsfahrten dadurch illegal würden (letzte Rechtssicherheit konnte ich noch nicht erlangen).
    Um eventuelle Schwierigkeiten diesbezüglich vorzubeugen habe ich die „normale“ Zulassung behalten.)

    Mein Oldtimer entspricht den Kriterien von § 2 nr. 22 fahrzeug zulassungsverordnung (fzv).
    Darf ich mit ihm nun deutsche Umweltzonen befahren oder nicht?

    Besten Dank für Ihre Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan L.,

      wenn der Wagen korrekt in Deutschland angemeldet ist und ein H-Kennzeichen besitzt, dann sollten Sie in der Regel ohne Probleme eine Umweltzone auch ohne Plakette befahren dürfen. Bei einem „normalen“ Kennzeichen benötigen Sie jedoch eine Plakette. Bei weiteren Fragen können Sie sich auch an die Fahrerlaubnisbehörde wenden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

      • Jan L sagt:

        Vielen Dank für ihre Antwort!

        Allem Anschein nach habe ich meine Frage nicht klar genug formuliert:
        mein Oldtimer ist in Frankreich mit französischem Kennzeichen zugelassen.
        Gilt die Ausnahmeregelung für Oldtimer in deutschen Umweltzonen nun auch für meinen korrekt in Franreich zugelassen Wagen?

        Ich wäre sehr dankbar für eine präzise Antwort!
        Mit freundlichen Grüßen,
        Jan

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Jan,

          gemäß Anhang zur 35. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung) sind Oldtimer (gem. § 2 Nr. 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung), die ein Kennzeichen nach § 9 Absatz 1 (sogenannte „H“-Kennzeichen) oder § 17 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (Rotes Kennzeichen) führen, sowie Fahrzeuge, die in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union, einer anderen Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Türkei zugelassen sind, wenn sie gleichwertige Anforderungen erfüllen, von den Verkehrsverboten in den deutschen Umweltzonen befreit.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Rolf sagt:

    Hi,

    ich habe einen Steyr 12M18 (Bj. 1987, zul.Ges.Gew. 9 to, Pritsche mit Plane = Original), der derzeit als So.Kfz Expeditionsfahrzeug zugelassen ist. Das Teil soll für Fernreisen verwendet werden. Gibt es irgendwelche Erfahrungen zu Restriktionen mit einem deutschen H-Kennzeichen (falls ich das bekommen sollte) im Ausland ?

    Danke, Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rolf,

      mit einem regulären H-Kennzeichen ist das Fahren im Ausland in der Regel erlaubt. Trotzdem sollten Sie sich vor der Einreise über geltende Bestimmungen erkundigen – etwa bei der entsprechenden Botschaft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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