Unfallverursacher meldet Schaden nicht: Was sind die Konsequenzen?

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Wie Sie auch in diesem Fall Schadensersatz einfordern können

Der Unfallverursacher meldet den Schaden nicht: Welche Konsequenzen drohen ihm?

Der Unfallverursacher meldet den Schaden nicht: Welche Konsequenzen drohen ihm?

Wer einen Unfall gebaut hat, ist dazu verpflichtet, diesen an verschiedene Institutionen zu melden. Wurden bei der Kollision Personen verletzt, so muss die örtliche Polizei davon erfahren, genauso wie bei einem Wildunfall.

Für die Schadensregulierung besonders wichtig ist hingegen die Schadensmeldung an die Haftpflichtversicherung. Schließlich soll diese für die Kosten aufkommen, welche der Schuldige eines Unfalls verursacht hat.

Doch der Unfallverursacher meldet den Schaden nicht seiner Versicherung und der Geschädigte macht sich nun Sorgen, dass die gegnerische Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden nicht aufkommt. Was passiert genau, wenn man einen Unfall nicht meldet? Das erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Der Unfallverursacher meldet den Schaden nicht seiner Versicherung: Was tun?

Bereits kurz nach dem Zusammenstoß mit dem anderen Auto ist Ihnen klar, dass die Schuld nicht bei Ihnen liegt und Sie von der gegnerischen Haftpflichtversicherung Schadensersatz fordern können. Aber der Unfallgegner meldet den Schaden nicht seiner Versicherung. Wie geht die Schadensregulierung in diesem Fall weiter?

Der Unfallverursacher meldet den Schaden nicht, seine Versicherung muss trotzdem zahlen.

Der Unfallverursacher meldet den Schaden nicht, seine Versicherung muss trotzdem zahlen.

  1. Bei Unfallflucht oder wenn der Unfallgegner sich weigert, die Kontaktdaten seiner Haftpflichtversicherung preiszugeben, sollten Sie sich wenigstens das Kennzeichen des Unfallgegners notieren. Falls Sie dies versäumt haben, können Ihnen dabei eventuell Zeugen weiterhelfen.
  2. Um die gegnerische Haftpflichtversicherung zu ermitteln, kann entweder die Polizei helfen oder der Zentralruf der Autoversicherer. Wenn Sie diesem das Kennzeichen des Schadensverursachers mitteilen, erhalten Sie von diesem die Kontaktdaten der Kfz-Versicherung. Bei einem ausländischen Auto erhalten Sie den Kontakt von einem entsprechenden Schadensregulierungsbeauftragten in Deutschland.
  3. Wenn Sie die Daten der Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners in Erfahrung gebracht haben, sollten Sie dieser den Schaden innerhalb von zwei Wochen nach dem Unfall mitteilen. Falls es länger gedauert hat, die Daten der Versicherung zu ermitteln, darf diese Frist jedoch auch überschritten werden.
  4. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in jedem Fall verpflichtet, dem Geschädigten eines Autounfalls den vollen Schadensersatz zu bezahlen, welcher diesem rechtlich zusteht. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Verursacher den Unfall nicht gemeldet hat. Sie kann gegenüber Ihrem Versicherungsnehmer danach allerdings eine Regressforderung stellen.
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Welche Konsequenzen drohen dem Unfallverursacher?

Was passiert, wenn man einen Unfall nicht rechtzeitig meldet?

Was passiert, wenn man einen Unfall nicht rechtzeitig meldet?

Wer einen Unfall nicht der Haftpflichtversicherung gemeldet hat, obwohl er an diesem zumindest mitschuldig ist, verstößt gegen die Obliegenheiten im Versicherungsvertrag. In diesem Fall darf die Versicherung ihre Leistungen zu kürzen oder komplett zu streichen, wenn der Versicherungsnehmer grob fahrlässig oder gar vorsätzlich gegen diese Obliegenheiten verstoßen hat. Für eine Kfz-Haftpflichtversicherung gelten dabei besondere Regeln: Sie muss dem Geschädigten eines Unfalls zunächst den kompletten Schadensersatz auszahlen. Danach darf sie jedoch ihren Versicherungsnehmer in Regress nehmen und Geld von ihm zurückfordern, wenn dieser grob fahrlässig oder gar vorsätzlich gegen Obliegenheiten wie Unfallmeldung verstoßen hat.

Ob Schuldige einen Unfall der Versicherung melden oder nicht, kann also darüber entscheiden, ob und wie viel Geld sie nachzahlen müssen. Die Obergrenze einer Regressforderung im Haftpflichtfall liegt jedoch bei 2.500 Euro, sofern kein schwerer Verstoß wie beispielsweise Fahrerflucht vorliegt.

Diese Angaben beziehen sich auf die Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB) 2015, welche der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. herausgibt. Sie sind zwar nur unverbindliche Empfehlungen, lassen sich jedoch als Richtwert dafür ansehen, welche Kosten der Unfallverursacher tragen muss, meldet er den Schaden nicht.
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3 Kommentare

  1. Theobald sagt:

    Mein Unfallgegner ist von der Haubtstrasse kommend rechtsblinkend in eine andere Seitenstrasse eingebogen, wodrauf ich auch nach rechtsschauend, aus der gleichen Seitenstrasse kommend, durch eine Insel getrennt, nach einen Stop in die Haubtstrasse hinein fuhr, im selben Augenblick muß der Unfallgegner einen schnellen Schwenk nach links wieder zurück
    in die Hauptstrasse gemacht haben, da wir fast parallel mit den vorderen Kotflügeln zusammen gekommen sind (Fotobeweis)

    Die gegnerische Versicherung bezichtigt aber mich der Vorfahrtsverletzung und bezahlt nicht.
    Der Unfallgegner hat den Schaden wochenlang, trotz Versprechen, eventuell bis heute nicht gemeldet, machte einen gestörten
    Eindruck und hat (vermutlich) behördliche Probleme wegen fahren ohne Fahrerlaubnis.

    Der Unfallgegner, die Versicherung und die Polizei halten sich bedeckt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Theobald,

      ein Anwalt kann Ihnen helfen, eine Klärung in diesem Fall zu bewirken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Virginia sagt:

    Bei mir war es so dass ich den Unfallverursacher anklagen musste und in den ganzen 2 Jahren in denen die Klage lief kein einziges Mal verhört wurde, aber alle Zeugen von der gegnerischen Seite sowie er selbst auch. Zeugen, die in der Firma des Unfallverursachers arbeiten, und als ich damals dort anrief, wieso der Schaden denn nicht gemeldet wurde einer von diesen Zeugen ranging und nichts wusste. Auf einmal behauptet genau diese Person dort gewesen zu sein und mich beobachtet zu haben wie ich mehrere Male zurückgerollt wäre. Diese Person, die doch keinen blassen Schimmer hatte und nicht mals am Tatort war. Wie kann das sein, dass ich als Klägerin nicht verhört wurde. Ich habe noch mehr Beweise und kann nichts vortragen weil das Gericht für diese kriminelle Mafia entschieden hat…

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