Radfahren im Herbst: Mit richtiger Kleidung und Fahrweise in die kalte Jahreszeit

Von Gitte, letzte Aktualisierung am: 30. September 2019

Sommer vorbei? Kein Grund das Fahrrad einzumotten!

Es gibt keinen Grund, aufs Radfahren im Herbst zu verzichten.
Es gibt keinen Grund, aufs Radfahren im Herbst zu verzichten.

Der Herbst ist die Jahreszeit des Abschieds: von grünen Laubwäldern, heimischen Zugvögeln und den vielen Annehmlichkeiten des Sommers. Für viele Menschen bedeutet dies auch, das Fahrrad wieder in den Keller oder den Schuppen zu räumen und bis zum Frühjahr dort stehen zu lassen. Doch trotz kürzerer Tage, häufigerer Niederschläge und niedriger Temperaturen gibt es eigentlich keinen Grund, auf das Radfahren im Herbst zu verzichten.

Denn mit der richtigen Kleidung und ein paar Anpassungen Ihrer Fahrweise sind Sie auch ab September bestens gewappnet, um in die Pedale zu treten. Wir verraten Ihnen, was Sie beim Radfahren im Herbst anziehen und welche Besonderheiten Sie beachten sollten, um sicher ans Ziel zu kommen.

FAQ: Fahrradfahren im Herbst

Wie halte ich mich beim Radfahren am besten trocken?

Wichtig sind wasserdichte Schuhe, eine Regenjacke und am besten eine Fahrrad-Regenhose.

Wie mache ich mein Fahrrad fit für den Herbst?

Stellen Sie vor allem sicher, dass Bremsen, Beleuchtung und Gangschaltung funktionieren.

Was sollte ich beachten, wenn ich Herbst Fahrrad fahre?

Kürzere Tage und Nebel können die Sicht beeinträchtigen, die Straße kann durch Regen oder nasse Blätter rutschig werden und das herabgefallene Laub kann Hindernisse auf der Fahrbahn verbergen.

Fahrradfahren im Herbst: Welche Kleidung sollten Sie tragen?

Radfahren im Herbst: Halten Sie warme und trockene Kleidung bereit.
Radfahren im Herbst: Halten Sie warme und trockene Kleidung bereit.

Im einen Moment sind Sie noch mit T-Shirt und Sandalen unterwegs und im nächsten weht Ihnen ein kalter Wind um die Ohren und die Temperaturanzeigen auf dem Thermometer werden einstellig. Der Wetterwechsel kann gerade im Herbst sehr abrupt erfolgen und kommt für viele Radfahrer oft überraschend. Gut, wenn Sie dann bereits die richtige Kleidung fürs Radfahren im Herbst griffbereit haben.

Dazu sollte in jedem Fall ein Paar geschlossener und wasserdichter Schuhe zählen so wie lange Hosen und Shirts bzw. Hemden. Vermutlich haben Sie solche Sachen ohnehin in Ihrem Schrank, also sollten diese Kleidungsstücke schnell aufzutreiben sein.

Was Ihnen vielleicht noch fehlt, ist eine gute Regenjacke und eine Regenhose. Diese Sachen sind fürs Radfahren im Herbst gewissermaßen ein Muss, wenn Sie nicht durchnässt an Ihr Ziel kommen wollen. Fahrrad-Regenhosen finden Sie in jedem guten Sportgeschäft. Sie lassen sich problemlos über Ihre normale Hose und Ihre Schuhe ziehen und sind schon ab einem Preis von 12 Euro erhältlich.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich einen Regenponcho überzuziehen. Dieser hat den Vorteil, dass er nicht nur Sie, sondern auch Ihren Rucksack trocken hält. Allerdings kann er im Fahrtwind stark flattern.

Achten Sie bei all Ihren Kleidungsstücken darauf, dass sie möglichst helle Farben haben oder mit Reflektoren ausgestattet sind, damit Sie bei Nebel und früh einbrechender Dunkelheit für andere Verkehrsteilnehmer gut zu sehen sind.

Das sollten Sie beim Radfahren im Herbst beachten

Nun, da Sie wissen, welche Kleidung Sie beim Radfahren im Herbst tragen sollten, wollen wir Ihnen noch Tipps für die nasse Jahreszeit mit auf den Weg geben:

Beim Fahrradfahren im Herbst sollten Sie vor allem darauf achten, dass Ihre Beleuchtung funktioniert.
Beim Fahrradfahren im Herbst sollten Sie vor allem darauf achten, dass Ihre Beleuchtung funktioniert.
  • Denken Sie daran, dass die Tage wieder kürzer werden und gerade morgens sich häufig Nebel bilden kann. All dies schränkt die Sicht ein, deswegen sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Fahrradbeleuchtung funktioniert, und diese bei Bedarf auch einschalten.
  • Generell sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Fahrrad verkehrssicher und einsatzbereit ist. Überprüfen Sie deshalb alle Teile Ihres Drahtesels, insbesondere die Bremsen und die Schaltung.
  • Eines sollten Sie sich fürs Radfahren im Herbst merken: Es wird rutschig. Feuchtes Laub, durchnässte Straßen und der erste Frost können die Fahrbahn schneller zur Rutschbahn machen, als Sie ahnen. Passen Sie deshalb Ihre Geschwindigkeit an, vermeiden Sie scharfe Kurven und rechnen Sie damit, dass sich Ihr Bremsweg verlängert.
  • Das fallende Herbstlaub kann für Radfahrer noch auf andere Weise tückisch werden, nämlich dann, wenn Straßenmarkierungen, Unebenheiten und Hindernisse unter der dicken Blätterschicht verschwinden. Fahren Sie deshalb vor allem auf unbekannten Strecken vorsichtig, wenn Sie nicht sicher sind, was sich unter dem Laub verbirgt.
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