Punkte verkaufen – Ab wann drohen rechtliche Konsequenzen?

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Punktehandel und -verkauf: Ist das legal?

Punkte zu verkaufen, hat Konsequenzen

Punkte zu verkaufen, hat Konsequenzen

So mancher Raser, Rotlichtsünder, Drängler und anderer Verkehrsrowdie möchte seine Punkte verkaufen, um einem Eintrag in Flensburg oder einem drohenden Fahrverbot zu entkommen. Doch wie läuft der Punktehandel ab? Wie werden die Punkte abgegeben und wer kann die Punkte übernehmen? Wie sieht es mit dem Recht aus: Punkte übernehmen für Geld ist doch bestimmt strafbar, oder? Und wie viel Geld muss man bereit sein auszugeben, um Punkte in Flensburg verkaufen zu können? In unserem Ratgeber zum Thema Punktehandel werden wir Sie über das interessante und äußerst heikle Thema aufklären.

Vorgehensweise: Wie läuft der Punktehandel ab?

Wer sich nicht an die StVO hält, macht schnell Bekanntschaft mit dem Bußgeldkatalog. Gerade wenn in diesem Zusammenhang ein Fahrverbot droht, kommt Verkehrssündern die Idee in den Kopf, jemanden zu suchen, der die Punkte übernehmen kann. Viele sind auch bereit, dafür tief in die Tasche zu greifen, um die Punkte in Flensburg verkaufen zu können. Doch wie erfolgt der Punktehandel in Flensburg? Was machen die Personen, die die Punkten übernehmen und somit die Strafe auf ihre Kappe nehmen wollen, damit die eigentlich betroffene Person keine neuen Punkte in Flensburg bekommt? Hierfür gibt es verschiedene Vorgehensweisen, doch das Prinzip beim Punktehandel ist immer das gleiche.

  • Der Strohmann, der die Tat nicht begangen hat, wird sich mit dem wahren Übeltäter dahingehend verständigen, dass er gegenüber der Bußgeldbehörde zugibt, mit dem Auto, Lkw etc. gefahren zu sein und den Verkehrsverstoß begangen zu haben.
  • Entsprechend wird der Anhörungsbogen auch vom Strohmann ausgefüllt, in dem er schriftlich und mit seiner Unterschrift zugibt, zum Zeitpunkt des Verstoßes das Kraftfahrzeug gefahren zu sein. Wichtig für den Punktehandel ist, dass es zwischen Strohmann und Übeltäter eine gewisse Ähnlichkeit beim Aussehen gibt. Das Alter sollte ebenfalls ungefähr gleich sein.
  • Fällt der Betrug nicht auf, wird der Bußgeldbescheid in Folge dessen zu Lasten des Strohmanns gehen, was automatisch bedeutet, dass der Strohmann auch die Punkte in Flensburg auf sein Konto zugeschrieben bekommt. Vorausgesetzt das Bußgeld liegt bei mindestens 60 Euro, denn erst ab dieser Höhe gibt es laut Bußgeldtabelle Punkte.
  • Das vorerst eingeleitete Bußgeldverfahren gegen den tatsächlichen Übeltäter wird dagegen eingestellt und er muss weder das Bußgeld bezahlen noch bekommt er Punkte in Flensburg. Somit bleibt auch das Punktekonto verschont und die Angelegenheit und der Punktehandel ist erledigt. Denn das Kraftfahrbundesamt prüft in der Regel nicht, ob die Angaben stimmen.
  • Das fällige Bußgeld wird natürlich vom wahren Übeltäter beglichen, so dass es für den Strohmann keinerlei Kosten entstehen.
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Rechtliche Aspekte: Ist Punkte verkaufen legal?

Ist Punkte verkaufen legal?

Punkte verkaufen ist nicht legal

Punkte übernehmen für Geld ist zwar relativ einfach und zudem für alle Beteiligten eine scheinbar sichere und lukrative Angelegenheit, doch selbstverständlich ist der Punktehandel höchst illegal! Polizei, Juristen und auch wir warnen ausdrücklich davor, Punkte in Flensburg zu verkaufen. Wer sich auf den Punktehandel einlässt, riskiert weit mehr als nur den Verlust des Führerscheins. Doch welche Strafen und Konsequenzen drohen laut aktuellem Recht für Punkteverkäufer und -käufer? Fakt ist, dass sowohl der tatsächliche Verkehrssünder als auch der Strohmann, der seine Hilfe anbietet, belangt werden können.

Punktehandel: Welche Strafe droht dem Strohmann?

Zwar darf sich der Strohmann straffrei selbst dem Verkehrsverstoß bezichtigen, doch beim nächsten Schritt innerhalb des Punktehandels wird es dann richtig heikel.

Punktehandel: Welche Strafe droht dem tatsächlichen Verkehrssünder?

Der tatsächliche Verkehrssünder, der den Strohmann bezahlt, damit dieser falsche Auskünfte in dessen Anhörungsbogen macht, um seine Punkte abgeben zu können, muss bei einer Verurteilung mit einer Geldstrafe oder Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Von Seiten des Kraftfahrbundesamtes werden die Praktiken des Punktehandels streng verurteilt. Denn wie das Amt mitteilt, besteht ein großes öffentliches Interesse daran, dass die in einem Bußgeldbescheid festgesetzten Sanktionen – vor allem die Punkte in Flensburg – auch die wahren Verkehrssünder treffen. Dabei versteht sich von selbst, dass, wenn der Schwindel auffliegt, die Punkte in Flensburg am Ende natürlich auf das richtige Konto wandern.

Punktehandel: Was sagt das Strafgesetzbuch?

Um sich noch einmal genauer vor Augen zu führen, dass es sich beim Punkte verkaufen bzw. Punkten übernehmen um keinen Kavaliersdelikt handelt, folgt entsprechender Auszug aus dem Strafgesetzbuch, wo unter § 164 die falsche Verdächtigung wie folgt geregelt wird:

(1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer in gleicher Absicht bei einer der in Absatz 1 bezeichneten Stellen oder öffentlich über einen anderen wider besseres Wissen eine sonstige Behauptung tatsächlicher Art aufstellt, die geeignet ist, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen.

(3) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer die falsche Verdächtigung begeht, um eine Strafmilderung oder ein Absehen von Strafe nach § 46b dieses Gesetzes oder § 31 des Betäubungsmittelgesetzes zu erlangen. In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

Aber auch wenn der Autofahrer in Eigenregie handelt und keinen Punktehändler einschaltet, ist die versuchte Täuschung der Behörden, indem der Anhörungsbogen eigenständig falsch ausgefüllt wird, natürlich strafbar. Denn so mancher Verkehrssünder gibt einfach an, dass ein Freund, Verwandter oder Kollege zur Tatzeit hinter dem Steuer saß. Hier wird ebenfalls der Straftatbestand der falschen Verdächtigung Unschuldiger erfüllt. Selbst wenn sich ein Strohmann finden lässt, der die Punkte übernehmen würde, wird gegen § 164 Strafgesetzbuch verstoßen.

Punkte verkaufen: Wie hoch ist die Gefahr des Auffliegen?

Punkte verkaufen und auffliegen

Wer Punkte verkauft, kann auffliegen

Auch wenn klar ist, dass Punkte übernehmen strafbar ist und sogar Freiheitsstrafen die Folge sein können, ist es für die Polizei und Behörden sehr schwer, den illegalen Punktehandel aufzudecken. Allein schon die Tatsache, dass bei den Behörden jedes Jahr über neun Millionen Verkehrsverstöße eingehen, werden die Aussichten auf einen erfolgreichen „Punkte für Geld übernehmen“-Deal erhöht – sofern das Alter und das Aussehen der Personen einigermaßen identisch sind. Die Behörden sind personell einfach unterbesetzt und mit der Bearbeitung der Bußgeldbescheide und -verfahren schlicht überfordert. Angesichts der Masse an Einzelfällen wird im Regelfall nur nach einem Schema F beurteilt. So kommt es auch vor, dass seitens der Behörden nicht weiter nachgehakt wird, solange der vermeintliche Verkehrssünder nicht auf den ersten Blick erkennbar anders aussieht als die Person auf dem Blitzerfoto.

Sollte es aber dennoch passieren, dass ein Sachbearbeiter der Bußgeldtabelle einen Verdacht schöpft, so besteht die Möglichkeit, sich bei der zuständigen Meldebehörde ein Passfoto des Verkehrssünders zu besorgen, um einen genauen Abgleich zu machen. Hier ist aber wiederum Eile geboten. Schließlich verbleiben nur drei Monate, damit gegen den eigentlichen Verkehrssünder das Verfahren eröffnet werden kann. Danach greift die Verjährung und jede weitere Verfolgung ist blockiert.

Dennoch sei an dieser Stelle noch einmal mit Nachdruck darauf hingewiesen und jedem Verkehrssünder ins Gewisse geredet, dass man unbedingt vom Punktehandel Abstand halten sollte.

Punktehandel: An wen Punkte in Flensburg verkaufen?

Geblitzt worden oder ein Rotlichtverstoß begangen? Dann drohen neben einem Bußgeldbescheid auch Punkte in Flensburg. Doch wie kann ich die Punkte loswerden? Ein nicht legaler Tauschhandel „Geld gegen Punkte“ ist für viele eine verlockende Lösung. Doch an wen könnte ich meine Punkte in Flensburg verkaufen?

Punktehandel privat

Für den Punktehandel kann man sich im Freundes-, Bekannten- oder Familienkreis umschauen, wobei es nach Auffassung von Juristen bei der Punkteschieberei im privaten Kreis eine enorme Dunkelziffer gibt. Zumal das Risiko erwischt zu werden, als gering zu bezeichnen ist. Denn sobald eine gewisse optische Ähnlichkeit zum Fahrer auf dem meist verwischten bzw. unscharfen Blitzerfoto vorhanden ist, wird in der Regel nicht weiter geprüft.

Doch längst nicht immer gibt es eine Person im Privatkreis, der für einen Punktehandel in Frage kommen könnte oder aber sich überhaupt bereit erklären würde, die Punkte zu übernehmen. Auch wenn man dafür Geld bietet. In diesem Fall nutzen Betroffene auch die Dienste von zwielichtigen Agenturen.

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Punktehandel im Internet

Punkte verkaufen im Internet

Punkte im Internet verkaufen

Eine professionelle – aber ebenso illegale – Variante ist, wenn man sich an eine dubiose Agentur oder Privatpersonen wendet, die Ihre „Dienste“ meist über das Internet anbieten. Es gibt sogar richtige Agenturen, die den Punkteverkauf professionell betreiben und daraus ein Geschäft machen. So können Autofahrer, die auf ihrem Punktekonto in Flensburg schon zu viele Punkte haben, über entsprechende Portale Punkte abgeben bzw. an andere, ihnen unbekannte Personen, die Punkte übertragen. Kostenlos ist der Punktehandel aber natürlich nicht.

Der Anhörungsbogen wird vom Fahrer an die Vermittler der Agentur geschickt, die wiederum in ihrer Kartei nach einem geeigneten Kandidaten suchen. Dieser behauptet dann, den Verkehrsverstoß begangen zu haben und entsprechend wird der Anhörungsbogen ausgefüllt. Als Strohmänner bieten sich die unterschiedlichsten Personen an. Dabei kann es sich um Menschen handeln, die eventuell gar kein Auto haben, die ihr Punktekonto noch nicht ausgereizt haben oder denen gegebenenfalls ein Fahrverbot nichts weiter ausmacht. Zudem ist für die Strohmänner natürlich auch die Bezahlung verlockend, so dass der Punktehandel als Zusatzverdienst angesehen wird.

Zugleich muss aber erwähnt werden, dass das Kraftfahrtbundesamt stark bemüht ist, den Geschäftemachern im Internet, die mit der Vermittlung von Sündenböcken gegen üppige Honorare gutes Geld verdienen, eine Ende zu bereiten. In der Vergangenheit wurden auch zahlreiche Ermittlungsverfahren gegen Punktehändler angestrengt, bei denen es aber nicht zu einer Verurteilung kam. Nichtsdestotrotz wird man mit etwas Recherche im Internet die ein oder andere Seite finden, die den zweifelhaften Service des Punktehandels anbietet.

Wie teuer ist Verkauf von Punkten durchschnittlich?

Wer seine Flensburg-Punkte verkaufen will, muss damit rechnen, dass beim dubiosen Punktehandel üppige „Honorare“ bezahlt werden müssen. Die Summen schwanken stark, wobei die Strohmänner, an die die Punkte übertragen werden, nicht selten 100 bis 200 Euro pro Punkt kassieren. Aber es kann auch passieren, dass ein Verkehrssünder 1.000 Euro bezahlt, um für seinen Führerschein Punkte verkaufen zu können. Je nach Situation und vorliegendem Verkehrsdelikt schwanken die Kosten.

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass nicht nur der Strohmann, der den Verkehrsstoß auf seine Kappe nimmt, die Hand aufhält und Geld kostet. Zudem verlangen die Agenturen – insofern sich Verkehrssünder für den Punktehandel an solche gewandt haben – ebenfalls eine nicht zu unterschätzende „Bearbeitungsgebühr“. Hinzu kommt noch, dass natürlich auch das eigentliche Bußgeld bezahlt werden muss. So kann sich schnell eine beachtlich Summe von mehreren hundert Euros addieren, wobei aber immer auch die Gefahr besteht, dass der Punktehandel am Ende auffliegt.

Doch gerade wenn das Punktekonto gefährlich gefüllt ist und/oder ein Fahrverbot droht, schrecken die betroffenen Personen nicht vor den Unkosten zurück. Vor allem wenn berufliche Existenzen auf dem Spiel stehen, ist die Verzweiflung und zugleich die Verlockung der Punkteschieberei groß.

Dennoch: Sicherer als seine Punkte in Flensburg verkaufen zu wollen, ist es, wenn man frühzeitig und freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilnimmt, wodurch man legal einen Punkt loswerden kann.

Fahreignungsseminar: Punkte loswerden auf legalem Weg

Kann man in Punkte in Flensburg abgeben? Auch wenn es schön wäre und vieles erleichtern würde: Punkte auf andere Verkehrsteilnehmer zu übertragen oder zu verkaufen, geht nicht so einfach. Das ist auch gut so, da das Punktesystem der Erziehung von Verkehrsteilnehmer dient, die wiederholt oder intensiv gegen das Verkehrsrecht oder die Straßenverkehrsordnung (StVO) verstoßen. Und wie bereits aufgezeigt, ist es der Punktehandel de facto höchst illegal, genau wie auch das Punkte übernehmen strafbar ist. Aber warum gegen das Gesetz verstoßen, wenn man auch auf einem ganz legalen Weg seine Punkte loswerden kann?

Die Lösung lautet: Freiwillige Teilnahme an einem Punkteabbauseminar! Diese werden von vielen Fahrschulen angeboten und kosten durchschnittlich 200 Euro. Hier kann man sein Punktekonto um einen Punkt entlasten. Vor allem wenn das Konto in Flensburg anwächst – bei Erreichen von 8 Punkten wird der Führerschein einbezogen – ist das Geld für solch ein Seminar definitiv besser angelegt als bei einem illegalen Punktehandel.

Diese Variante ist selbstverständlich nicht strafbar, sondern ausdrücklich erwünscht – und obendrein wird es einen garantiert ruhiger schlafen lassen, als wenn man Punktehandel in Flensburg betreibt.

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2 Kommentare

  1. franco nero sagt:

    Das ist doch hier nur abzocke. In vielen eu landern wie etwa italie. n ist das ganz legal punkte an seine verwandten abzugeben. Hier muss ganz klar gesagt werden das man das njr mit Verwandten machen darf.Mein Rat immer erst einen Anwalt fragen.

  2. Andreas sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    können Sie mir bitte den neue Bußgeldkatalog ab 01.01.2016 an folgende Adresse zuschicken. / editiert von der Redaktion /Bitte geben Sie mir Per E-Mail bescheid. Danke
    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas

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