128 Millionen Euro landen allein durch bayrische Verkehrssünder in der Staatskasse

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News vom 24.05.2017 um 15:10 Uhr

128 Millionen Euro wanderten 2016 durch Verstöße in Bayern in die Staatskasse.

128 Millionen Euro wanderten 2016 durch Verstöße in Bayern in die Staatskasse.

Bayern. Verkehrsteilnehmer auf bayrischen Straßen haben es durch Verkehrsverstöße im Jahr 2016 auf eine Bußgeldsumme von etwa 128 Millionen Euro gebracht. Das hat die Jahresstatistik des Bayrischen Polizeiverwaltungsamtes (PVA) ergeben, welche am 22.05.2017 veröffentlicht wurde. Her­vorgetan hat sich dabei vor allem eine zunehmende Anzahl an Abstandsverstößen (Steigerung um 21 Prozent) und Geschwindigkeits­überschreitungen (Zunahme um 11 Prozent).

Sind verkehrsrechtliche Sanktionen wirkungsvoll?

Die Zahlen des bayrischen PVA wirken alarmierend: Sie zeigen, dass viele Verkehrsteilnehmer es mit den Regeln des Straßenverkehrs nicht so genau nehmen.

Aber gleichzeitig, darauf verwies der Innenminister Bayerns, demonstrieren sie auch, was verstärkte Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen bewirken können.

Der aktuelle PVA-Präsident Timo Payer verteidigte zudem das deutsche Sanktionssystem. Demnach seien Geldbußen und Fahrverbote nicht zu ersetzen, wenn es darum geht, Verkehrssündern eine Lektion zu erteilen. So sagte er auch, dass diese lernen müssen, dass sie durch ihre Verstöße die Leben anderer Menschen aufs Spiel setzen.

Trotz der erstaunlichen Summe von 128 Millionen Euro und der in letzter Zeit andauernden Diskussion über höhere Bußgelder bleibt der Sanktionseffekt fragwürdig. So äußern sich zumindest Kritiker gegenüber diesen Maßnahmen. Oft wird deshalb gefordert, dass vermehrt in Aufklärungsmaßnahmen investiert werden soll.

Die häufigsten Verkehrsverstöße in Deutschland

In Bayern kamen die 128 Millionen Euro vor allem durch erhöhte Abstands- und Geschwindigkeitsverstöße zusammen. Diese gehören auch deutschlandweit zu den häufigsten Ursachen für verkehrsrechtliche Sanktionen. Andere oft vorkommende Verstöße sind:

  • Missachtungen der Vorfahrt
  • Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren
  • Alkohol oder Drogen am Steuer
  • Rechtswidrige Überholmanöver
  • Technische Mängel am Fahrzeug
  • Falsche Ladungssicherung
  • Verstöße gegen Halterpflichten
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