Die Maut in Island: Abenteuer auf der größten Vulkaninsel

Gibt es eine Maut in Island?

Gibt es eine Maut in Island?

Gibt es eine Maut in Island?

Die Heimat von Brynhild, der Königin des Eislandes, ist noch heute eine sagenumwobene Insel im europäischen Nordmeer. Island beherbergt eine Vielzahl von Naturwundern und versprüht ein mystisches Flair. Die Insel mit der Hauptstadt Reykjavik ist geprägt von schroffen Steinen, Vulkanen und Geysiren. Bewohnt wird das 103.125 Quadratkilometergroße Eiland von 338.450 Personen.

Viele Regionen sind unbewohnt. Sie bieten Raum für Ruhe, Selbstfindung aber auch Abenteuer. Am besten lässt sich Island mit dem Auto erkunden. Beim Mietwagen sollten Sie aber einem Geländewagen den Vorrang einräumen. Wer auch einmal abseits der ausgebauten Straßen auf Reisen gehen möchte, kommt aufgrund der schwierigen Streckenverhältnisse um einen Allradantrieb nicht herum.

Doch wie verhält es sich mit der PKW-Maut in Island? Wird für die Nutzung der Straße eine Gebühr verlangt? Und worauf sollten Sie achten, wenn Sie in Island mit dem Auto unterwegs sind?

Islands Straßen und Schotterpisten

Auch ohne Maut in Island gibt es im Straßenverkehr viel zu beachten.

Auch ohne Maut in Island gibt es im Straßenverkehr viel zu beachten.

Eine Maut wird in Island für die Benutzung der Straßen nicht erhoben. Sie kommen also in der Regel ohne Gebühren von A nach B. Island besitzt keine Autobahnen. Allerdings wurden auf dem Inselstaat einzelne Strecken zu vierspurigen Schnellstraßen ausgebaut.

Berühmt ist der Hringvegur bzw. die die Straße 1, welche als Ringbahn in Reykjavík startend einmal Island umrundet. Grundsätzlich gibt es eine systematische Nummerierung der Wege, Hauptverbindungsstraßen sind zweistellig, bei Nebenstraßen sowie Stichstraßen bzw. Sackgassen kommen dreistellige Zahlen zum Einsatz.

Besitzt eine Straße den Zusatz „F“, was für „Fjallvegur“ steht, handelt es sich um eine Piste. Hier sollte nur mit einem Geländewagen gefahren werden. Hat ein Weg keine Nummer, sollte auch auf die Fahrt mit dem Jeep verzichtet werden. Die asphaltierten Hauptverkehrsstraßen sind grundsätzlich in einem guten Zustand. Diese können mit einem normalen Auto befahren werden.

Tipps: Herausforderung Winter

Auch wenn keine Maut in Island verlangt wird, gibt es Herausforderungen, welche Sie vor Antritt der Reise bedenken sollten. Wo Sie fahren können, hängt häufig auch von Ihrem Mietwagen und den herrschenden Wetterbedingungen ab. Insbesondere der Winter steckt voller Hürden. Die Pisten ins Hochland werden in der kalten Jahreszeit gesperrt, da sie nicht passierbar sind. Erst wenn die Wetterbedingungen es zulassen, werden diese wieder freigegeben. Für Rundfahrten im Winter sollten Sie daher Umwege und zusätzliche Tage einkalkulieren.

Maut in Island: Hvalfjörður-Tunnel

Komplett wird auf die Maut in Island allerdings nicht verzichtet. Auch wenn es allgemein keine Straßennutzungsgebühren gibt, müssen Sie auf Ihrer Reise für die Durchfahrt des Hvalfjarðargöng eine Maut entrichten. In Island ist dies einmalig. Der Tunnel hat eine Länge von 5770 Metern und ist nördlich von Reykjavík gelegen. Durch den Unterwassertunnel, welcher Teil vom Hringvegur ist, können 50 km eingespart werden.

Die Kosten richten sich in der Regel danach, wie lang das entsprechende Fahrzeug insgesamt ist. Die Höhe ist auf maximal 4,2 Meter begrenzt. Aufschluss über die genauen Preise der Maut in Island in Isländischen Kronen sowie in Euro (wechselkursabhängig) gibt die folgende Tabelle:

Fahrzeugart bzw. -längeMaut in Island (einfache Fahrt)
Motorräder200 ISK (ca. 1,46 €)
Kfz mit einer Gesamtlänge von unter 6 Metern1000 ISK (ca. 7,29 €)
Kfz mit einer Gesamtlänge zwischen 6 und 8 Metern1300 ISK (ca. 9,47 €)
Kfz mit einer Gesamtlänge zwischen 8 bis 12 Metern2500 ISK (ca. 18,22 €)
Tipps: Mit dem Mietwagen durch Island

Was Sie an der Maut in Island sparen, sollten Sie unbedingt in eine gute Versicherung vom Mietwagen stecken. Island ist gekennzeichnet von schwierigen Wegen, insbesondere dann, wenn die Reise ins Hochland führen soll. Nicht selten müssen Pisten mit Furten und Geröll überwunden werden. Häufig kann es dabei zu Wasserschäden, Reifenpannen oder Schäden an den Scheiben durch Steinschlag kommen.

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