Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts in Deutschland: Was ist festgelegt?

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Wie ist die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb geschlossener Ortschaften geregelt?

Wie ist die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts in Deutschland geregelt?

Wie ist die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts in Deutschland geregelt?

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) legt in 53 Paragrafen und vier Anlagen sämtliche Regeln für alle Teilnehmer des öffentlichen Straßenverkehrs fest. Zu den wichtigsten gehören jene, welche die Geschwindigkeit auf Deutschlands Straßen vorschreiben. Hierbei wird unterschieden zwischen der Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts und der Geschwindigkeitsbegrenzung außerorts.

In einem Wohnort ist das Risiko größer, schwere Unfälle mit Beteiligung schwächerer Verkehrsteilnehmer (wie Radfahrer oder Fußgänger) zu bauen. Daher gibt es nicht nur ein niedriger angesetztes Tempolimit, sondern auch strengere Sanktionen, wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts nicht eingehalten wurde.

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Mit welchen Sanktionen muss ich rechnen, wenn ich die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts überschreite?

Weil das Gefahrenpotenzial hier größer ist, gibt es gemäß Bußgeldkatalog auch höhere Sanktionen bei einer Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts.

Als Beispiel: Sind Sie mit 20 km/h zu viel auf dem Tacho gefahren, etwa weil Sie eine 30-Zone nicht erkannten, oder dachten, diese sei bereits zu Ende, dann müssen Sie mit einem Bußgeld von 35 Euro rechnen. Passiert das außerorts, sind in der Regel „nur“ 30 Euro gefordert.

In der folgenden Bußgeldtabelle sind weitere Sanktionen dieser Art übersichtlich aufgelistet:

Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts (Pkw):

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h15 €eher nicht
... 11 - 15 km/h25 €eher nicht
... 16 - 20 km/h35 €eher nicht
... 21 - 25 km/h80 €1Hier prüfen
... 26 - 30 km/h100 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
... 31 - 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 - 50 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
... 51 - 60 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
... 61 - 70 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
über 70 km/h680 €23 Monate3 MHier prüfen

*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts (Pkw mit Anhänger):

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
…bis 10 km/h20 €eher nicht
…11 - 15 km/h30 €eher nicht
…16 - 20 km/h80 €1Hier prüfen
…21 - 25 km/h95 €1Hier prüfen
…26 - 30 km/h140 €21 Monat1 MHier prüfen
…31 - 40 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
…41 - 50 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
…51 - 60 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
über 60 km/h680 €23 Monate3 MHier prüfen
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Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung


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Worauf beläuft sich die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts?

In § 3 der StVO geht es um die zulässige Geschwindigkeit im deutschen Verkehr. Hier ist grundsätzlich für jedes Kfz eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h vorgeschrieben.

Jedoch ist es möglich, mit einem entsprechenden Verkehrszeichen für eine bestimmte Strecke die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts nach unten, aber auch nach oben zu setzen. Aus diesem Grund kann auch innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit einem solchen Schild eine höheres Tempo erlaubt sein.

Natürlich ist auch ein niedriger als 50 km/h angesetztes Tempolimit verbindlich. Verbreitet ist dabei eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h innerorts. Zudem können mit einmaliger Beschilderung an den jeweiligen Grenzen ganze Zonen (wie 30-Zonen in Wohngebieten) mit einer solchen Begrenzung gekennzeichnet sein.

Darüber hinaus gibt es in bestimmten Bereichen eine spezielle Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts. So dürfen Kfz-Führer maximal Schrittgeschwindigkeit in den folgenden Bereichen fahren:

  • Verkehrsberuhigte Bereiche
  • Freigegebene Gehwege
  • Fußgängerzonen
Sie sollten außerdem beachten, dass diese grundsätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts nur für geschlossene Ortschaften vorgeschrieben ist. Diese sind mit einem gelben Ortseingangsschild gekennzeichnet. Eine Ortshinweistafel (gelbe Schrift auf grünem Grund) kündigt dagegen keinen solche Ortschaft an.

Wie lange gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts?

Die Aufhebung der Geschiwndigkeitsbegrenzung innerorts kann durch ein solches Schild gekennzeichnet sein.

Die Aufhebung der Geschiwndigkeitsbegrenzung innerorts kann durch ein solches Schild gekennzeichnet sein.

Das grundsätzliche Tempolimit von 50 km/h in einer Ortschaft endet üblicherweise mit dem Ortsausgangsschild. Dies ist durch eine roten Querstreifen über die gelbe Tafel gekennzeichnet. Nach diesem Schild gelten die Regeln für die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten außerorts.

Die Aufhebung einer Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts erfolgt derweil durch ein entsprechendes Aufhebungsschild. Dies zeigt entweder die vorher angegebene zulässige Höchstgeschwindigkeit in grauen Ziffern und fünf quer darüber verlaufene Balken. Oder es zeigt lediglich die Querbalken, wenn mit diesem Schild gleichzeitig ein anderes Verbot aufgehoben wird.

In manchen Fällen muss die Aufhebung nicht durch ein konkretes Schild gekennzeichnet sein. Das kann der Fall sein, wenn die Länge der Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts angegeben ist, oder diese im Zusammenhang mit einem Gefahrenzeichen besteht und dabei erkennbar ist, wo diese Gefahrensituation endet.

Ein Beispiel ist die Geschwindigkeitsbeschränkung an einer Baustelle.

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