Ich wurde geblitzt – wie teuer kann das werden?

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Ich wurde geblitzt – wie teuer wird das? Der Rechner verrät es Ihnen!

Sie wurden auf der Landstraße, Bundesstraße oder Autobahn geblitzt - wie teuer wird das?

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Einmal kurz nicht aufgepasst und schon leuchtet die Radarfalle

Es ist nicht verwunderlich, dass Autofahrer Radarfallen im Regelfall nicht sonderlich mögen. Schließlich überführen diese Verkehrssünder, die sich kleine und große Fehltritte auf der Straße erlauben. Mitunter sind die Anlagen derart getarnt oder versteckt, dass ein plötzliches Aufleuchten Fahrern einen gehörigen Schreck einjagt.

Bevor nun der Bußgeldbescheid ankommt, möchten viele natürlich wissen, womit ungefähr zu rechnen ist. Also: Wird ein Fahrer geblitzt, wie teuer kann das Ganze dann werden? Und wonach richten sich die Sanktionen?

Weshalb wurden Sie abgelichtet?

Ganz grundlegend gibt es zwei denkbare Szenarien, weshalb Fahrer geblitzt werden: Entweder begehen diese eine Geschwindigkeitsüberschreitung oder einen Rotlichtverstoß. Einige Messgeräte können nur Geschwindigkeitsüberschreitungen aufzeichnen, bestimmte Ampelblitzer lösen sowohl bei einer Geschwindigkeitsübertretung als auch beim Überfahren der roten Ampel aus.

Sie waren schneller als erlaubt unterwegs

Erster Fall: Sie wurden beim zu schnell fahren geblitzt. Wie teuer das für Sie wird, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Wo Sie unterwegs waren und wie hoch die gefahrene Geschwindigkeit konkret war.

Grundsätzlich werden Geschwindigkeitsübertretungen innerorts strenger sanktioniert als außerorts. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass in Ortschaften natürlich ein größeres Unfallpotential besteht – nicht nur aufgrund von Menschen, sondern auch wegen im Regelfall engerer Straßenführung.

Sie sind geblitzt worden: Wie teuer das werden kann, erfahren Sie hier.

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Beachten Sie: Bei der Sanktionierung von Geschwindigkeitsüberschreitungen wird im Regelfall nicht der exakte Tachowert verwendet, mit dem sie geblitzt worden. Wie teuer das Ganze wird, wird normalerweise nach Abzug des sogenannten Toleranzwertes gemessen. Hier gilt üblicherweise: Waren sie mit einer Geschwindigkeit von weniger als 100 km/h unterwegs, dann werden drei Kilometer abgezogen. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden hingegen drei Prozent der gemessenen Geschwindigkeit in Abzug gebracht.

Weiterhin gilt für frischgebackene Fahrer: Eine Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 km/h wird innerhalb der Probezeit als A-Verstoß gewertet. Das bedeutet, dass neben den üblichen Ahndungen zudem eine Probezeitverlängerung und die verpflichtende Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet werden.

Nicht wenige nehmen an, die Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer Autobahn stelle eine besondere Situation dar. Tatsächlich wird diese jedoch in der Regel genauso bewertet wie andere Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts auch.

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Sie sind über eine rote Ampel gefahren

Zweiter Fall: Sie wurden bei Rot geblitzt. Wie teuer das werden kann, richtet sich danach, wie lange die Ampel schon auf Rot stand. Unter einer Sekunde wird von einem einfachen Rotlichtverstoß gesprochen; hier wird normalerweise ein Bußgeld von 90 Euro plus Auflagen und Gebühren verhängt. Zudem wird ein Punkt auf dem Flensburger Punktekonto verbucht.

Anders sieht es aus, wenn die Ampel bereits länger als eine Sekunde rot war. Dann handelt es sich um einen qualifizierten Rotlichtverstoß. Hierfür werden im Mindesten 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot fällig!

Auch, wenn die Ampel gelb war, müssen Fahrer mitunter mit Ahndungen rechnen. Diese belaufen sich im Regelfall jedoch auf ein recht geringes Verwarngeld von zehn bis fünfzehn Euro.

Ab 60 Euro kommen noch Gebühren und Auslagen hinzu!

Ich wurde geblitzt! Wie teuer Ihnen das zu stehen kommt, richtet sich auch danach, ob Gebühren veranschlagt werden.

Ich wurde geblitzt! Wie teuer Ihnen das zu stehen kommt, richtet sich auch danach, ob Gebühren veranschlagt werden.

Geblitzt ist nicht gleich geblitzt. Wie teuer es letzten Endes für Sie wird, hängt auch davon ab, ob die übliche Geldbuße über oder unter 60 Euro liegt.

Bei Geldbußen für Ordnungswidrigkeiten wird nämlich bei einem Wert von unter 60 Euro von Verwarngeld gesprochen. Hier werden, neben dem Verwarngeld, im Normalfall keine weiteren Kosten aufgeschlagen.

Anders bei Werten ab 60 Euro: Ab dieser Grenze ist von Bußgeld die Rede. In solch einem Fall wird ein Bußgeldverfahren eröffnet, bei welchen neben dem jeweilige Bußgeld noch bestimmte Gebühren und Auslagen hinzukommen. Hierzu zählen zum Beispiel Zustellunsgkosten, Ermittlungskosten und andere Beträge.

Wurden Sie geblitzt, hängt das „Wie teuer wird es?“ auch davon ab, ob Ihr Patzer eine Gefährdung hervorgerufen hat oder gar einen Schaden hinterließ. In beiden Fällen erhöhen sich die üblichen Sanktionen nämlich. Kommt es im Zuge dessen zusätzlich zu einem Unfall, dann ist es gut möglich, dass der Versicherer zudem Zahlungen verweigert.

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