Autofahren mit Sehbehinderung – Diese Regeln sind zu beachten

Wie viel Prozent Sehkraft wird für den Führerschein benötigt?

Ist das Autofahren mit Sehbehinderung erlaubt?

Ist das Autofahren mit Sehbehinderung erlaubt?

Vor dem deutschen Gesetz sind alle Menschen gleich – egal ob Sie eine Behinderung haben oder nicht. Beim Thema Autofahren mit Behinderung kann diese Gleichheit jedoch nicht immer aufrechterhalten werden.

Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert allerhöchste Aufmerksamkeit und Konzentration. Der Fahrer muss die ihn umgebende Situation zügig und richtig beurteilen und schnell reagieren können, damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleistet ist und kein Unfall geschieht.

Der Sehsinn spielt eine übergeordnete Rolle. Aus diesem Grund gibt es viele offene Fragen bezüglich des Themas Autofahren mit Sehbehinderung.

Dass niemand blind das Autofahren ausüben darf, versteht sich von selbst. Ab welcher Sehstärke darf man nicht mehr das Autofahren weiterführen? Darf man das Autofahren fortsetzen, wenn man auf einem Auge blind ist? Wann darf man trotz einer Sehbehinderung den Führerschein machen?

Spezifische Ratgeber zum Thema „Autofahren mit Sehbehinderung“

Sehschwäche und Führerschein – Welche Regeln gelten hier?

In der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) ist festgelegt, welche Voraussetzungen für die Erteilung einer Fahrerlaubnis zu erfüllen sind. Hierzu gehört, unter anderem neben einem Mindestalter, auch ein ausreichendes Sehvermögen. Blinde Menschen dürfen sich natürlich nicht hinters Steuer setzen.

Nähere Informationen hierzu sind in Paragraph 12 FeV festgelegt. Dieser sieht unter anderem vor, dass sich Bewerber um eine Fahrerlaubnis einem Sehtest zu unterziehen haben. Dieser gilt als bestanden, wenn die zentrale Tagessehschärfe mit oder ohne Sehhilfe auf beiden Augen mindestens 0,7 beträgt. Das bedeutet, dass beide Augen über mindestens 70 Prozent Sehstärke – auch Visus genannt – verfügen müssen.

Bei einer Sehbehinderung wird laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen folgenden Graden der Beeinträchtigung unterschieden. Die Werte beziehen sich hierbei jeweils auf die Sehstärke, die mit einer Sehhilfe – also Brille oder Kontaktlinsen – erreicht wird.

  • Als sehbehindert gilt, wer weniger als 30 Prozent sieht.
  • Wesentlich sehbehinderte Personen verfügen über weniger als 10 Prozent Sehstärke.
  • Hochgradig Sehbehinderte sehen weniger als 5 Prozent.
  • Als blinde Person gilt, wer weniger als 2 Prozent Sehstärke besitzt.

Ist Autofahren mit Sehbehinderung möglich?

Darf man mit nur einem Auge das Autofahren in Angriff nehmen?

Darf man mit nur einem Auge das Autofahren in Angriff nehmen?

Was bedeutet dies also für das Autofahren mit Sehbehinderung? Müssen Betroffene, die beispielsweise auf einem Auge blind sind, das Autofahren aufgeben?

Wird der Sehtest nicht bestanden, erfolgt eine weiterführende augenärztliche Untersuchung, bei der neben der Tagessehschärfe noch weitere Parameter untersucht werden, zu denen unter anderem die Sehschärfe, das Gesichtsfeld und das Dämmerungssehen gehören.

Allgemein lässt sich sagen, dass bei Beidäugigkeit die Sehschärfe beider oder des besseren Auges 0,5 betragen muss, damit die betroffene Person Auto fahren darf. Alle weiteren Informationen können Anlage 6 zu § 12 FeV entnommen werden.

Spezielle Fahrhilfen können dazu beitragen, dass Betroffene mobil bleiben – trotz Behinderung. So können beispielsweise für kleinwüchsige Menschen Pedale verlängert oder Hebel verlegt werden. Assistenzsysteme können beim Einparken helfen.

Ist das Autofahren mit nur einem Auge erlaubt?

Viele stellen sich die Frage, ob Personen mit einem Auge das Autofahren aufgeben müssen. Laut einer Stellungnahme der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) ist dies erlaubt, solange bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

Eine Person darf einäugig das Autofahren ausüben, solange das verbliebene Auge über eine Sehschärfe von 0,5 verfügt. Allerdings wird empfohlen, dass in einem solchen Fall eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen für den Betroffenen gelten soll.

Das Autofahren mit Sehbehinderung ist also unter gewissen Voraussetzungen möglich.

Manche Vereine und Organisationen bieten zu speziellen Veranstaltungen auch sehbehinderten und blinden Menschen die Möglichkeit, einmal mit Hilfe eines Fahrlehrers Auto zu fahren. Nur dann ist ein blinder Autofahrer in Aktion zu sehen.

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36 Kommentare

  1. gabriela j. sagt:

    bei mir wurde festgestellt das ich nur noch über eine Sehkraft von 70% verfüge.das heisst ich bekomme bestimmt eine Brille verordnet und diese auch beim Autofahren brauche..(.das nehme ich mal an.) Bin ich verpflichtet den Eintrag im Führerschein zu machen oder spielt das keine Rolle habe den Führerschein 1982 gemacht

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gabriela,

      es besteht keine grundsätzliche Pflicht, nachträglich auftretende Behinderungen eintragen zu lassen. Dennoch müssen Sie darauf achten, keine anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Fahren Sie also ohne Brille, können Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren und wegen Gefährdung des Verkehrs belangt werden, auch wenn keine Brillenpflicht in Ihrem Führerschein eingetragen ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Vanessa sagt:

    Mein Freund ist nun am Führerschein nun wurde festgestellt das ein Auge 1,25 & das andere 0,30 hat darf man da noch weiter machen ? Termin beim Arzt ist gemacht

  3. Naomi sagt:

    Hallo,
    Ein Freund von mir sieht auf beiden Augen ohne Brille 20% und mit Brille 40%. Darf er den Führerschein machen? Ich würde ihm dabei gerne helfen. Danke im Vorraus für eine Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Naomi,

      § 12 FEV sieht vor, dass Bewerber um eine Fahrerlaubnis dann zugelassen werden, wenn die zentrale Tagessehschärfe mit oder ohne Sehhilfe auf beiden Augen mindestens 0,7 beträgt. Das bedeutet, dass beide Augen über mindestens 70 Prozent Sehstärke – auch Visus genannt – verfügen müssen. Wird der Sehtest nicht bestanden, erfolgt eine weiterführende augenärztliche Untersuchung, bei der neben der Tagessehschärfe noch weitere Parameter untersucht werden, zu denen unter anderem die Sehschärfe, das Gesichtsfeld und das Dämmerungssehen gehören. Allgemein lässt sich sagen, dass bei Beidäugigkeit die Sehschärfe beider oder des besseren Auges 0,5 betragen muss, damit die betroffene Person Auto fahren darf.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Janina sagt:

    Hallo,

    Ich habe auf den linken Auge eine Sehstärke von 30% mit Brille auf den rechten sehe ich aber 80% ohne Brille. Lohnt es sich das Gutachten beim Augenarzt zu machen ?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Janina,

      grundsätzlich gilt, dass Sie eine zentrale Tagessehschärfe mit oder ohne Sehhilfe auf beiden Augen von mindestens 0,7 haben müssen. Bei schlechteren Werten wird ein Gutachten durchgeführt, in dem verschiedene Faktoren getestet werden. Diese sind Anlage 6 zu § 12 FeV zu entnehmen. Inwiefern sich dies bei Ihnen lohnt, können wir leider nicht beantworten. Wenden Sie sich hierzu an einen Arzt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Hallo1 sagt:

    Rechts über 70% links weniger als 20%
    Sehtest nicht bestanden und der Augenarzt das man mein linkes Auge auch mit einer Brille nicht verbessern kann. Nun will er ein Gutachten machen. Was bedeutet das genau ?

  6. Sinan sagt:

    Hallo,

    Ich habe im Sommer Juli 2015 meinen Führerschein bekommen. Im September 2015 habe ich eine Brille bekommen (auf jeiden Augen -1,25). Den Sehtest für meinen Führerschein habe ich damals ohne Sehhilfe bestanden. Muss ich jetzt nachträglich eine Sehhilfe eintragen lassen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sinan,

      es besteht keine Pflicht, die Sehhilfe nachtragen zu lassen. Sollten Sie mit Brille in eine Verkehrskontrolle geraten, können die Beamten jedoch ein Mitteilung an das zuständige Straßenverkehrsamt schicken, welches Sie wiederum auffordern kann, die Sehhilfe eintragen zu lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Lukas sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich hatte letzte Woche beim Holz sägen einen Ast ins Auge geschleudert bekommen. Momentan sehe ich auf dem betroffenen Auge ca. 50% lt augenklinik. Am montag werde ixh operiert.
    Auf dem anderen Auge beträgt die sehstärke mit Brille 100%.
    Der behandelnde Arzt hat mir das Auto fahren allerdings „verboten“
    Kann ich in diesem Fall Probleme bekommen falls ich doch fahre und etwas passieren sollte?

    Viele Grüße und schon mal vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      Ihrer und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer zuliebe sollten Sie auf Ihren Arzt hören.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Hans sagt:

    Ich bin verwirrt zum einen steht da man braucht mindestens 70 Prozent weiter unten steht dann aber 50 ?

    Und noch eine Frage die Prozent, unabhängig nun ob 50 oder 70, gelten die pro Auge oder für beide zusammen ? Ich habe einmal 63 und einmal 100 zusammen laut Optiker 100 wenn es nun beide zusammen sind dürfte ich den Schein ja machen wenn einzeln leider nicht . .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans,

      gemäß Anlage 6 FeV ist eine Tagessehschärfe von insgesamt 70 % auf beiden Augen, mindestens jedoch 50 % auf dem schlechteren Auge anzusetzen. Wenden Sie sich ggf. an die Fahrerlaubnisbehörde, um sich über die Anforderungen im Einzelfall aufklären zu lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Pierre sagt:

    Hallo an alle.

    Jetzt Stelle ich meine Frage mal hier vllt kann mir sie ja hier beantworten.

    Ich habe vor die Klasse B C/CE zu machen jetzt war ich beim Optiker der mir gesagt hat das ich mit Brille eine Sehschärfe habe von Links 100% und Rechts 50%. Darauf hin habe ich jetzt ein Termin fürs Gutachten gemacht. Dieser Termin ist aber erst Ende September. Nun würde ich gerne wissen ob ich mit meinen Werten 100% 50% dieses Gutachten/Test bestehe? Leider ist das Gutachten ja nicht ganz günstig. Über eine schnelle Antwort würde ich mich unheimlich freuen.
    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pierre,

      bedenken Sie, dass hier keine rechtsgültige Einschätzung erfolgen kann. Gemäß Anlage 6 zu & 12 FeV sollte Ihr Gutachten positiv ausfallen. Die Anlage bestimmt, dass bei einäugiger Sehbeeinträchtigung das beeinträchtigte Auge eine Sehschärfe von mindestens 0,2 aufweisen sollte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Vladimir sagt:

    Hallo an alle,

    Ich habe eine frage und ich hoffe, dass Sie sie beantworten können :

    Ohne Brille rechts 100% aber links ich sehe leider wenig.. Ist es möglich dass ich den Sehtest bestehe?

    Ich trage manchmal eine Brille, da die Augen wenig Stress haben.
    Vielen dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vladimir,

      der Sehtest gilt als bestanden, wenn die zentrale Tagessehschärfe mit oder ohne Sehhilfe auf beiden Augen mindestens 0,7 beträgt. Das bedeutet, dass beide Augen über mindestens 70 Prozent Sehstärke – auch Visus genannt – verfügen müssen. Wir können leider nicht bewerten, ob Sie den Test bestehen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Kevin sagt:

    hallo,
    Also ich möchte gerne den Führerschein machen und habe aber das Problem das ich bei einer Gehirn Op meinen linken toten Winkel verloren habe.
    Jetzt ist meine Frage, darf man so den Führerschein machen und wenn nicht was kann man unternehmen um mobil zu sein?

    (bin werdender vater und sobald meine Freundin in Karenz ist hab ich keine möglichkeit mehr zur arbeit zu kommen)

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      Sie haben die Möglichkeit, ein ärztliches Gutachten zu machen, um herauszufinden, ob Sie Auto fahren können. Zudem können Sie bei einer Fahrschule anfragen, ob Sie mit der Sehbehinderung einen Führerschein machen dürfen.

      Ihr Team von Bussgeldkatalog.org

  12. Verena K. sagt:

    Ist bei 10% sehstärke wirklich ein Fahrverbot wegen Gesichtsfeldeinschränkung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Verena,

      es ist zwischen der Sehstärke und dem Gesichtsfeld zu unterscheiden. Ein Sehtest gilt als bestanden, wenn die zentrale Tagessehschärfe mit oder ohne Sehhilfe auf beiden Augen mindestens 0,7 beträgt. Das bedeutet, dass beide Augen über mindestens 70 Prozent Sehstärke – auch Visus genannt – verfügen müssen. Ist die Sehstärle geringer, kann trotzdem ein Führerschein ausgestellt werden, wenn gewisse andere Voraussetzungen erfüllt werden. Das normale Gesichtsfeld eines Auges oder ein gleichwertiges beidäugiges Gesichtsfeld mit einem horizontalen Durchmesser muss mindestens 120 Grad betragen, insbesondere muss das zentrale Gesichtsfeld bis 20 Grad normal sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Maks sagt:

    Hallo,

    Rechts 100% links 10%.
    Können Sie bitte erklären, ob ich einen Führerschein machen kann?

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maks,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, muss die zentrale Tagessehschärfe mit oder ohne Sehhilfe auf beiden Augen mindestens 0,7 betragen. Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, ist ein umfangreicherer Sehtest nötig. Bei Beidäugigkeit muss die Sehschärfe beider oder des besseren Auges 0,5 betragen, damit die betroffene Person Auto fahren darf. Alle weiteren Informationen können Anlage 6 zu § 12 FeV entnommen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Marko sagt:

    Muss ich auf beiden Augen mindestens 70% sehen?
    Denn auf einem Auge sehe ich nur 15%.

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marko,

      in der Regel können Sie Auto fahren, da das verbliebene Auge über eine Sehschärfe von mehr als 0,5 verfügt. Allerdings wird eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/ auf Autobahnen empfohlen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  15. Reiner sagt:

    Liebes Bussgeldkatalog Team,

    mein Vater ist auf einem Auge blind. Auf dem anderen Auge hat er mittig eine Sehstärke von 80% und am Rand nur 25%
    Das Landratsamt hat ihn aufgefordert einen Sehtest zu machen. Kann er trotzdem z.b. Tagsüber fahren oder wird ihm der Führerschein abgenommen?
    Hat jemand Erfahrungen mit solch einem Fall?

    Viele Grüße,

    Reiner

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Reiner,

      dies wird das ärztliche Gutachten zeigen. Auf dem sehenden Auge braucht er in jedem Fall eine Sehschärfe von 0,5.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Anna sagt:

    Hallo,
    bin 17 Jahre alt und habe vor ein paar Tagen den Sehtest für den Führerschein gemacht. Allerdings wurde da eine Sehschwäche auf dem linken Auge heraus. Bei genauerer Untersuchung beim Optiker konnten bei meinem Auge mit Brille nur 40% Sehleistung herausgeholt werden. Der Augenarzt hat das heute auch festgestellt (ohne Brille sind es gerade mal 20). Jetzt habe ich ein Rezept für eine Brille bekommen und einen neuen Termin in 3 Monaten. Allerdings wollte ich morgen eigentlich mit dem Führerschein anfangen. Die Ärztin hat mir gesagt das das jetzt erstmal nichts wird und auch wenn es in 3 Monaten nicht besser ist kann ich das mit dem Führerschein vergessen. Jetzt habe ich mich hier etwas durchgelesen und herausgefunden, dass es scheinbar doch eine Lösung gibt und ich nicht auf meinen Führerschein verzichten muss. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen bzw mir Tipps geben was ich jetzt machen kann, damit ich bald mit dem Führerschein beginnen kann…
    Vielen Dank schonmal im Vorraus.

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anna,

      Sie können einen Führerschein machen und Auto fahren, solange das verbliebene Auge über eine Sehschärfe von 0,5 verfügt.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  17. Marie sagt:

    Guten Abend,
    Ich musste einen sehtest beim Augenarzt machen, da ich nicht auf die 70% Sehschärfe komme. Dort habe ich leider den Dämmerungssehtest nicht bestanden, was ja bedeutet dass ich im dunklen kein Auto fahren darf. Darf ich dann trotzdem bei Tageslicht fahren? Den Rest des sehtests habe ich komplett bestanden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marie,

      Personen, die nachtblind sind, können durchaus auch bei Tageslicht fahren. Allerdings müsste diese Beeinträchtigung im Führerschein vermerkt werden, ebenso wie bspw. eine Rot-Grün-Schwäche.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Niko Z. sagt:

    Guten Tag,

    ich bin 58 Jahre alt und Inhaber von einem Führerschein mit der Klasse 3 und 1 den ich 1977 gemacht habe.
    Nun möchte ich mir ein Wohnmobil über 3,5 Tonnen zulegen. Muss ich dazu einen Sehtest oder Gesundheitscheck machen?
    Wie verhält es sich wenn ich den roten Führerschein in EU Format umtausche. Worauf ist hier zu achten?

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