Verjährung von Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall: Wettrennen mit der Zeit

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Verjährung vom Schmerzensgeld: Nach einem Verkehrsunfall tickt die Uhr

Wie ist die Verjährung vom Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall?

Wie ist die Verjährung vom Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall?

Zeitwahrnehmung ist eine höchst subjektive und punktuelle Empfindung. Während die schleichenden Uhrzeiger den ungeduldig auf die Bahn Wartenden zu verhöhnen scheinen, rasen sie für den zum Bahnsteig Spurtenden.

Das tägliche Leben wird beherrscht von mehr oder weniger abstrakten zeitlichen Fristen – daran richten wir unseren Alltag aus, sie verleihen dem Schalten und Walten eine feste Struktur. Auch das Rechtswesen kommt nicht umhin, feste Anfangs- und Endpunkte für etwaige Vorschriften zu fixieren. Werden diese nicht eingehalten, erlöschen die verschiedensten Ansprüche, was für manch einen ein großes Ärgernis auslöst.

Eine dieser Fristen, die es zu beachten gilt, ist die Verjährung vom Schmerzensgeld bei einem Verkehrsunfall. In unserem Ratgeber haben wir diese anschaulich für Sie aufgeschlüsselt, damit Sie im Wettrennen mit der Zeit immer als Sieger hervorgehen können.

Dauer der Verjährungsfrist gemäß BGB

Die wesentliche Grundlage für die Verjährung vom Schmerzensgeld nach einem Unfall ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Dieses enthält alle grundlegenden Bestimmungen des Zivilrechts. Dort ist in § 195 die regelmäßige Verjährungsfrist festgeschrieben.

Die regelmäßige Verjährungsdauer beträgt gemäß des in Deutschland herrschenden Zivilrechts drei Jahre, wenn keine Ausnahmeregelungen greifen.

Diese Zeitspanne umfasst sämtliche Ansprüche, die aus unerlaubten Handlungen, beispielsweise einer Körperverletzung, entstehen oder auf eine Gefährdungshaftung zurückzuführen sind. Demnach gilt diese Verjährung auch für Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall.

Beginn und Höchstfrist

Die Verjährung vom Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall ist im BGB geregelt.

Die Verjährung vom Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall ist im BGB geregelt.

Doch wann beginnt die Uhr zu ticken? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, ist § 199 BGB heranzuziehen. Hiernach beginnt die regelmäßige Verjährung mit dem Ende des Jahres, an dem der Anspruch auf Schmerzensgeld entstanden ist und der Geschädigte von dem Ereignis sowie der Identität des Täters erfuhr oder hätte erfahren können.

Ein Beispiel mag dies verdeutlichen: Fahrradfahrer F kollidierte am 1. März 2016 unverschuldet mit einem Pkw. Dabei erlitt er diverse Brüche, die operativ behandelt werden mussten. Die Polizei nahm dem Unfall zu Protokoll. Dieser Unfallbericht kann angefordert und so zur Identifizierung des Unfallgegners genutzt werden.

Daher beginnt die Verjährung vom Schmerzensgeld für diesen Verkehrsunfall am 31.12.2016 und endet entsprechend am 31.12.2019.

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Unabhängig von der Kenntnis des Schadensereignisses weiten gewisse Höchstgrenzen die Verjährung vom Schmerzensgeld bei einem Verkehrsunfall aus. So sind in diesem Fall Schadensersatzansprüche aufgrund von körperlichen oder gesundheitlichen Einbußen spätestens nach 30 Jahren ab dem Zeitpunkt der Verletzungshandlung nicht mehr durchsetzbar.

Erfährt beispielsweise Patient P erst fünf Jahre später von einem Behandlungsfehler, kann er diesen immer noch schadensrechtlich geltend machen.

Verjährungs-Höchstgrenze bei Blech- und Sachschäden

Die Frage nach der Verjährung vom Schmerzensgeld bei einem Verkehrsunfall geht meist auch mit Unsicherheiten bezüglich der Geltendmachung von materiellen Einbußen einher. Denn ein Unfall mit Personenschaden bringt oft auch Blech- bzw. Sachschäden mit sich.

Auch diese unterliegen der regelmäßigen, dreijährigen Frist. Die Maximaldauer bei Unkenntnis liegt hier allerdings lediglich bei zehn Jahren.

Mit dem Anwalt die Uhr im Blick

Sinnvoll ist es immer, einen Anwalt bei Fragen zum Schmerzensgeld zu konsultieren. Der Fachmann bewahrt Sie davor, etwaige Fristen zu verpassen und unterstützt Sie dabei, zu Ihrem Recht zu kommen. Außerdem können Sie mit dessen Hilfe die Höhe des Schmerzensgeldes berechnen.

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